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DSAG-Investitionsumfrage 2017: Was für SAP-Bestandskunden bei der Digitalisierung wirklich wichtig ist

Digitalisierung

Dieser Tage hat die „Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e.V.“ (DSAG) eine, wie ich finde, äußerst interessante Pressemitteilung veröffentlicht. Grundlage ist die einmal jährlich stattfindende Investitionsumfrage der Anwendergruppe bei SAP-Bestandskunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Daraus ist eines klar hervorgegangen: Mehr als 60 Prozent der IT-Budgets in diesem Jahr wenden die befragten Unternehmen für die Digitalisierung auf. Wenn das keine guten Nachrichten sind! Die falsche Frage Oftmals dreht sich die Diskussion über den Digitalisierungsgrad von SAP-Kunden speziell in Deutschland, aber auch allgemein im deutschsprachigen Raum um die Frage, ob und wann diese die Business Suite endlich durch S/4HANA ersetzen. Und immer wieder wird, fast konsterniert, dabei betont, dass die Migrationsbereitschaft eher verhalten ist. Laut der erwähnten Meldung wird bis 2020 wohl erst ein Drittel der DSAG-Mitglieder den Systemwechsel vollzogen haben. Ist das aber wirklich die entscheidende Frage, wenn es um die Digitalisierung geht? Mir scheint, dass dem nicht so ist. Digitalisierung ist ein Konzept, keine bestimmte Technologie oder ein bestimmtes Produkt. Es geht bei der Digitalisierung darum, sämtliche Informationen und Prozesse medienbruchfrei entlang der gesamten Wertschöpfungskette digital abzubilden. Darauf kommt es an. Wie genau ein Unternehmen dieses Ziel erreichen kann und erreichen will, lässt sich wohl nur individuell beantworten. Digitalisierung: Worauf es wirklich ankommt Auf der Ebene unterhalb des Konzepts wird die Zukunft hybrid sein – in einem sehr umfassenden Sinne. Neue Produktgenerationen werden neben älteren bestehen, Lösungen werden in der Cloud und On Premise implementiert werden, in der eigenen Cloud und der öffentlichen, im Eigenbetrieb oder als Managed Service oder beides. Wichtig ist also der Ansatz gegenüber Produkten und Lösungen: Es gilt, Barrieren zu beseitigen, einen Plattformansatz zu verfolgen. Die IT muss Dienste und Applikationen bereitstellen, wann und wo sie gebraucht werden, einfach, schnell und skalierbar. Diese müssen konsequent auf das Geschäft ausgerichtet sein, die IT muss sich in Tat und Wahrnehmung von einer „Administrationsbehörde“ zur „Innovationsfabrik“ weiterentwickeln. Von Prozessen und Geschäftsmodellen Aber was sage und doziere ich da? Mir scheint, dass die SAP-Bestandskunden das längst erkannt haben. Denn schaut man etwas genauer hin, wofür die 60 Prozent der IT-Budgets, die für die digitale Transformation reserviert sind, verwendet werden sollen, lautet das Ergebnis der DSAG-Umfrage: Mehr als die Hälfte der Befragten will das Geld in die Digitalisierung bestehender Geschäftsprozesse investieren. Und 36 Prozent halten neue Geschäftsmodelle auf Basis digitalisierter Prozesse für wichtig bis sehr wichtig. Die Prioritäten liegen also bei Prozessen und der Zukunft des eigenen Geschäfts, nicht bei speziellen Produkten und Technologien. Gut so! Digitale Prozesse – dabei geht es um Menschen, unternehmensübergreifende Wertschöpfungsketten und: Informationen, also Daten und jede Art von unstrukturierten Inhalten wie Dokumenten, Präsentationen, Korrespondenzen, Bauplänen, Wartungsberichten etc. Dazu bedarf es einer Plattform, die Grenzen zwischen Produkten und Technologien überwinden hilft und die diversen Informationsströme durch die Unternehmen und entlang der Wertschöpfungsketten abbildet und unterstützt. Es braucht also eine unternehmensweite und -übergreifende Plattform für Informationen, ein Enterprise Information Management. EIM für SAP-Kunden Die SAP-Bestandskunden haben das offenbar verstanden. Denn sie müssen sich in den kommenden Jahren mit der neuen SAP®-Welt vertraut machen, gleichzeitig aber Bewährtes weiter betreiben. Das geht nur, wenn es ihnen gelingt, den dafür nötigen personellen und finanziellen Aufwand zu senken. Genau dafür aber benötigen sie eine EIM-Plattform. Diese lässt sich unter anderem mit OpenText Extended ECM for SAP® Solutions realisieren, das vollständig mit den SAP® ERP-Lösungen integriert ist, oder auch mit unseren Plattform-Services in der rechts- und abhörsicheren OpenText-Cloud. So gelingt die Digitalisierung der Geschäftsprozesse, die Grundlage für neue Geschäftsmodelle im digitalen Zeitalter. Erfahren Sie mehr über unser Digitalisierungsangebot für SAP®-Umgebungen

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Die Zukunft der Information: OpenText Release 16 – ohne Datensicherheit keine Geschäftssicherheit

Release16

Die digitale Transformation macht Unternehmen angreifbar für Cyber-Attacken. Die Liste der Opfer wächst Tag für Tag und auch digitale Branchengrößen bleiben nicht ungeschoren, wie aktuelle Angriffe auf Twitter, Netflix und Co. zeigen. Dabei werden die Übergriffe immer raffinierter, sind schwerer zurück verfolgbar und häufen sich. Waren Cyber-Attacken bislang oft nur ein lästiges Übel, sind sie heute allgegenwärtig und kosten viel Geld. Unter Beschuss geraten zunehmend auch mittelständische Unternehmen und damit das produzierende Herzstück der Industriegesellschaften. Auch Firmen in der DACH-Region bleiben nicht verschont. In Deutschland wurde laut einer Mittelstands-Studie der Wirtschaftsberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) jedes fünfte Unternehmen bereits einmal Opfer eines Cyber-Angriffs. Im Durchschnitt lag der entstandene Schaden bei 100.000 Euro. Im Einzelfall wurden Betriebe sogar mit Kosten in Höhe von einer halben Million Euro und mehr konfrontiert. Informationssicherung ist Chefsache Das Thema Netzsicherheit ist damit in den Führungsetagen angekommen. Umso erstaunlicher, dass sich Firmen laut der PwC-Erhebung nach wie vor häufig auf selbst gestrickte Sicherheitspakete verlassen und Schutzstrategien und -maßnahmen eher unstrukturiert ablaufen. Dabei muss Informationssicherheit nicht kostenintensiv sein, wenn sie einen risikoorientierten Ansatz verfolgt und sich in erster Linie auf die Verteidigung wesentlicher Unternehmenswerte konzentriert, schlussfolgern die Experten. Im deutschsprachigen Raum sind Industriespionage und die Absicherung von sensiblem Firmenwissen wie geistigem Eigentum) oder Kundendaten ein zentrales Thema. IT-Abteilungen stehen vor der Herausforderung die vertraulichen Informationen in digitaler Form zu schützen. Die Digitalisierung zwingt Firmen zu einem Perspektivwechsel, denn sie müssen Gefahren innerhalb und außerhalb des Unternehmens gleichermaßen im Blick haben. Firmen stehen rund um die Uhr unter Beschuss und Angreifer haben sich möglicherweise bereits längst im Netzwerk eingenistet. Akzeptieren müssen Betriebe auch, dass es „echte“ Risiken gibt, die niemals vollständig ausgeschlossen werden können. Mit anderen Risikoarten wiederum sollte man sich rechtzeitig vertraut machen, denn sie werden früher oder später mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit eintreffen. Wie kann ein digitales Unternehmen also festlegen, welche Risiken unbedingt ausgeschlossen werden sollen und wo man sich – nach reiflicher Abwägung – gegebenenfalls auf Konsequenzen einstellen will? Und wie können Firmen einen Schutzwall um ihre zentralen Systeme bauen? Schützenswerte Information identifizieren Aktuelle Untersuchungen belegen, dass in einer durchschnittlichen Organisation lediglich ein Prozent der gespeicherten Informationen wirklich kritisch ist. 69 Prozent der Unternehmensinformationen könnten hingegen ohne negative Folgen jederzeit gelöscht werden. Sprichwörtlich „alles“ aufzubewahren bedeutet einen höheren Bedarf an Speicherkapazität und höhere Kosten für Infrastruktur. Im Falle von Rechtsstreitigkeiten steigen zudem die Untersuchungskosten weil Inhalte aus einer Vielzahl von Quellen gesucht, überprüft und bewertet werden müssen. Und angesichts des dramatischen Anstiegs täglich produzierter Inhalte, ist dieser Ansatz weder praktikabel noch wirtschaftlich tragbar. Nicht jede Information ist gleichwertig produziert, und nicht jede Information birgt das gleiche Risikopotential. Die Rechtezuteilung im Enterprise Information Management (EIM) sichert den Informationszugang nach dem „Need-to-know-Prinzip“, das heißt es werden immer nur jene Zugriffsrechte vergeben, die für die Aufgabenwahrnehmung des Einzelnen notwendig sind. Mit einfacher Grundlagenarbeit das Restrisiko minimieren Je mehr Daten in einer Organisation gespeichert und verwaltet werden, umso größer ist das Risiko für Sicherheitslücken und Compliance-Verstöße. Um Informationen zu schützen, gilt es zunächst die fundamentalen Grundlagen perfekt umzusetzen. Die meisten Unternehmen vergessen, dass es im Thema Sicherheit in erster Linie um Grundlagenarbeit und die Konzentration auf das Wesentliche geht. Erstens: Mitarbeiter müssen geschult werden. Die Hälfte aller Sicherheitsvorfälle ist auf einen Mangel an Bildung und „naives“ Mitarbeiterverhalten zurückzuführen. Auch der aktuelle DsiN-Sicherheits-Monitor Mittelstand 2016, durchgeführt vom Verein Deutschland sicher im Netz e.V. gemeinsam mit der DATEV eG im Auftrag der IT-Gipfel Initiative der deutschen Bundesregierung, bestätigt eine mangelhafte Sensibilisierung und ein fehlendes Verantwortungsbewusstsein von Mitarbeitenden. Zweitens: Geräte und Systeme brauchen regelmäßige Updates. Ein Viertel der Sicherheitsrisiken geht auf das Konto von veralteter Hardware- oder Software-Ausstattung. Sind beispielsweise noch E-Mail Clients im Einsatz, die nachweislich anfällig sind? Drittens: Netzwerksysteme wollen geschützt sein. Ist die Netzwerkumgebung definiert und vor Zugriffen geschützt oder sind Zugangswege ungewollt offen? Die Reaktionszeit um Sicherheitslücken zu schließen, ist erfolgskritisch. Fazit: Zusammen mit dem Investment in eine Enterprise Information Management (EIM) Plattform machen diese einfachen Basismaßnahmen ein Unternehmen bereits zu 95 Prozent informationssicher. Mit Release 16 definiert OpenText ECM völlig neu EIM wurde entwickelt, um Informationen dort zu schützen, wo sie verwendet werden: direkt in der Applikation. Es bietet systemintegrierte Sicherheitsmechanismen wie Zugangskontrollen und ein Zugriffsberechtigungs-Management, Möglichkeiten zur Informationsprüfung sowie sicheren Datenaustausch. In der aktuellen Version unserer EIM-Plattform OpenText™ Release 16 wurden die Sicherheitsmaßnahmen noch einmal verstärkt. Die Nutzer- und rollenbasierte Sicherheit ist applikations-basiert. Zur Verbesserung des Datenschutzes sind ein erweitertes Zugriffsmanagement und Benutzer-Authentifizierung durch Active Directory und Upgrades zu Directory-Services erhältlich. Sowohl gespeicherte Daten als auch die Datenübertragung sind geschützt. Mit garantierter Netzwerksicherheit, operativer Sicherheit auf Basis von State-of-the-Art-Datenzentren und eingehaltenen Compliance-Standards thematisiert OpenText Governance und Compliance im Enterprise Content Management (ECM), aber es geht um weit mehr als das: Mit Release 2016 definiert OpenText ECM völlig neu. Hier (Englisch) erfahren Sie mehr über OpenText Release 16. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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Vom Kundenkontakt zu Erkenntnissen: EP1 erweitert OpenText Release 16

Release 16

Die digitale Transformation ist bei deutschen Unternehmen zum Top-Thema avanciert. Der Wille, den Betrieb durch Digitalisierung aller Geschäftsprozesse zu modernisieren und für die Industrie von morgen fit zu machen, ist vorhanden. Doch guter Wille allein reicht – wie überall – auch in diesem Fall nicht aus. Die Umsetzung scheitert in vielen Unternehmen an der fehlenden Strategie und konkreten Maßnahmen. Daten gäbe es in den Betrieben genug, doch keine geeigneten, einfach zu bedienenden Werkzeuge um sie effektiv zu nutzen. OpenText hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Tools zur Verfügung zu stellen, um Unternehmen den Weg in die digitale Zukunft zu ebnen. Seit 31. Oktober 2016 ist das Enhancement Pack 1 (EP1) für Release 16 verfügbar. EP1 ist die erste einer ganzen Reihe geplanter Erweiterungen für die derzeit umfassendste Enterprise Information Management (EIM) Plattform auf dem Markt: OpenText Release 16. Release 16 bildet als zentrale Plattform die strategische Basis für das OpenText EIM-Produktportfolio Hier wird der gesamte Informationsfluss verwaltet und analysiert – von der Kundenbindung bis hin zu wichtigen Einblicken in die Geschäftsentwicklung. Customer Experience Management, Business Network, Business Process Management und Enterprise Content Management sind damit in einer einzigen, voll integrierten Lösung vereint. Digital abgelegte Informationen lassen sich mit Discovery schneller entdecken. Integrierte Analytics ermöglicht tieferen und verwertbaren Einblick in den vorhandenen Content. Eine flexible Implementierung (in der Cloud, stationär oder hybrid) und die ständige Verbesserung und Erweiterung unserer Software-Lösungen unterstützen Unternehmen bei ihrer digitalen Transformation. Unternehmen setzen nicht länger auf zentrale Datenbanken oder Datensammlungen aus verschiedenen (Social Media-)Quellen, sondern wollen möglichst schnell sofort verwertbare Erkenntnisse gewinnen. Aus diesem Grund entwickelt OpenText seine Lösungen für einen vollautomatisierten EIM-Prozess vom ersten Kundenkontakt bis zum Erkenntnisgewinn ständig weiter. Neben der Verbesserung des Informationsflusses im gesamten Unternehmen bietet EP1 auch zusätzliche Funktionen für unsere Experience, Content und Discovery Suiten. Mit der Digitalisierung entwickelten sich neue Formate und Kanäle zur Kundenkommunikation Um die Erwartungen ihrer Kunden zu erfüllen, müssen Organisationen heute zeitnahe, personalisierte und über den bevorzugten Kanal konsumierbare Nachrichten ausliefern. EP1 ermöglicht die Abstimmung stark personalisierter Inhalte in verschiedenen Prozessen und sorgt so für eine konsistente Kundenerfahrung. Erstmalig verfügt eine einzige Customer Experience Management (CEM) Plattform damit über einen derartigen Funktionsumfang. Mit ihrer flexiblen Verfügbarkeit (stationär, in der Cloud oder hybrid) erfüllt die erweiterte Experience Suite eine weitere wichtige Bedingung für echte digitale Transformation. OpenText begleitet und unterstützt die gesamte Customer Journey – von der Optimierung des Marketings bis zu Kundenkontaktprogrammen. Das stärkt die Kundenbindung und sorgt für bessere Erkenntnisse. Bereits mit den bestehenden CEM-Lösungen bietet OpenText ein flexibles und personalisiertes Customer Engagement auf höchstem Niveau. Unsere branchenführende Software für Customer Communications Management (CCM), Digital Asset Management (DAM) und Web Content Management (WCM) erleichtert die Multichannel-Kommunikation mit Kunden über diverse Endgeräte. Unsere Kunden erhalten mit diesem CEM der nächsten Generation neue Möglichkeiten, ihren Content noch individueller zu gestalten und Konversionsraten zu steigern. Mit EP1 haben wir unsere Vision von nahtlos ineinandergreifenden Anwendungen verwirklicht. Ihr Zusammenspiel in der OpenText Experience Suite schafft ein optimales Nutzererlebnis für Ihre Kunden. „Es ist beeindruckend, wie sehr sich OpenText auf seine Customer Experience Management Lösungen konzentriert“, erklärt Mark Fassbender, Global Head of Web Optimization bei Lexis Nexis. „Marketing-Experten investieren heute eine Menge Zeit und Geld, um die Customer Journey von Erstkontakt bis zum Wiederholungskauf oder der Abwanderung zu verstehen. OpenText verknüpft Berichte und Erkenntnisse aus allen wesentlichen Stadien der Customer Journey in einer voll integrierten Lösung. So entsteht ein besseres Verständnis dafür, welcher Content in welchem Kanal für welches Kundensegment in welchem Stadium der Customer Journey am besten funktioniert.“ Inhalte: OpenText Extended ECM (xECM) unterstützt Organisationen bei der Kontrolle des Informationsflusses innerhalb des Unternehmens und steigert die Produktivität aller Prozesse. Mit der Integration marktführender Applikationen in die Funktionalitäten des ECM-Systems bindet xECM Insellösungen an und vereinfacht den Informationsfluss. Mit EP1 werden die Integrationsmöglichkeiten mit spezialisierten Lösungen wie xECM für Salesforce®, xECM für SuccessFactors® oder der Anbindung von Process Suite (Englisch) noch einmal optimiert. Sämtliche Prozesse, die Informationen generieren, werden verknüpft, um systemübergreifende Compliance und Datensicherheit zu gewährleisten. Extended ECM für Salesforce optimiert den Erkenntnisgewinn über Kunden und rationalisiert den Vertrieb. Die Integration der Salesforce Cloud Services mit der OpenText xECM Plattform ermöglicht einfachen Zugriff auf ECM-Funktionen und alle Inhalte der Salesforce-Benutzeroberfläche. Über Extended ECM für SuccessFactors verwalten Sie alle Bereiche der digitalen Personalakte in SAP SuccessFactors. Die zentrale Ablage von digitalisierten Dokumenten und der gemeinsame Zugriff darauf gestalten Arbeitsabläufe effizienter und minimieren Compliance-Risiken bei HR-Prozessen. Process Suite für xECM dehnt die Einsatzmöglichkeiten von Enterprise Content Management auf alle Unternehmensbereiche aus und setzt Prozesse für mehr Erkenntnisgewinn, Effizienz und Durchsatz in den entsprechenden Kontext. Informationssuche: Der digitale Konsument treibt die Supply Chain an ihre Grenzen und darüber hinaus. Unternehmen sind zunehmend gefordert, sowohl externe gesetzliche Vorschriften als auch interne Governance-Richtlinien einzuhalten. EP1 ergänzt die Content Suite mit den Funktionen der Discovery Suite. Diese sorgen dafür, dass sich Geschäftsinformationen einfacher finden und nutzen lassen. Die Discovery Suite bietet Analytics für alle Unternehmensinhalte. Auf einer einzigen, voll integrierten Plattform stehen Business Intelligence Self-Services, Datenaufbereitung und Advanced Analytics für strukturierte und unstrukturierte Daten zur Verfügung. Das ermöglicht unseren Kunden, Datenanalysen effektiver einzusetzen – für maschinelles Lernen und interaktive Visualisierung bei Rechtsstreitigkeiten, bei Untersuchungen, der Erfüllung von Sorgfaltspflichten und für informiertere Entscheidungen. Unsere Kunden begrüßen die Funktionserweiterungen und verbesserten Integrationsmöglichkeiten von EP1. Markos C. Dolopikos, IT-Leiter der Black Sea Trade & Development Bank, lobt die neue, intuitive Benutzeroberfläche und die dokumentbasierten Workflows. Das User Interface hebt auch Rick Quarmby, Principal Knowledge Management Advisor bei Hydro Tasmania, hervor: „Die Extended ECM Plattform von OpenText bietet unserer Organisationen signifikante Vorteile. Die neue Benutzeroberfläche und die individuelle Suchfunktion kamen bei unseren Mitarbeitern besonders gut an.“ Wir bleiben bestrebt, unseren Kunden weitestgehend skalierbare, sichere, flexible und durchdacht aufgebaute Software-Pakete zu liefern. Dabei nutzen wir die Vorteile der Cloud für unsere Produkte und haben das erklärte Ziel zur führenden EIM-Cloud zu werden. EP1 unterstützt die Automatisierung des gesamten EIM-Prozesses vom Kundenkontakt bis zum Erkenntnisgewinn durch bessere Verfügbarkeit in der Cloud und umfangreiche Funktionserweiterungen. Zusätzlich wurde auf weitreichende Integrationsmöglichkeiten Wert gelegt. Wir betrachten OpenText Release 16 als EIM-Plattform der Zukunft und als zentralen Faktor für den Erfolg unserer Kunden. Darum werden wir in naher Zukunft eine Reihe von Erweiterungen auf den Markt bringen. EP1 ist die erste einer ganzen Reihe von spannenden Innovationen für Release 16, die wir in den nächsten Monaten vorstellen werden. In unserem Blog erfahren Sie zuerst davon. Weitere Informationen zu EP1 finden Sie in der Pressemitteilung. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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Ohne Medien-Management kein überzeugendes Kundenerlebnis

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Die Aufgaben des Marketings und des Medien-Management haben sich mit der Digitalisierung grundlegend verändert. Ging es früher darum, neue Produkte zu bewerben, die Marke oder das Unternehmen bekannt zu machen, sind die Marketingexperten von heute mit neuen, weitaus komplexeren Aufgaben konfrontiert. Neben der Gewinnung neuer Kunden stehen Kundenbindung, Verhinderung der Abwanderung und Kundenbetreuung auf der Tagesordnung. 2017 wird die Herausforderung mit Sicherheit nicht geringer. Die Anzahl der Kontaktpunkte steigt – ebenso wie die Erwartungshaltung der Kunden. Für eine durchgängig positive Kundenerfahrung müssen Marketingmaßnahmen personalisiert und dialogorientiert sein. Das verlangt eine verstärkte Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens und einen gekonnten Einsatz von Technologie. Scheitert die technische Umsetzung, sind die Anstrengungen um personalisierte Kundenerlebnisse trotz guten Willens meist vergeblich. In der digitalen Welt dreht sich alles um den Kunden In den kundenorientierten Märkten von heute wird digitales Medien-Management zur Pflicht. Denn visuelle Elemente spielen bei der Kundenerfahrung mittlerweile eine Hauptrolle. Um überzeugende Anwendererlebnisse zu liefern, arbeiten Unternehmen verstärkt mit Videos, Fotos, Infografiken und anderen Rich-Media-Formaten. An einer gut durchdachten Strategie für Medien-Assets und einer adäquaten Technologie-Plattform führt deshalb kein Weg mehr vorbei. Unternehmen können auf diese Weise mehr aus ihren Investitionen in den Markenwert herausholen und ihre Medien-Assets unternehmensübergreifend besser verwalten und überwachen. Das sorgt für einen optimalen Einsatz von Ressourcen, Zeit und Budget. Digital Asset Management ist eine Kerntechnologie und wesentliche Komponente der Infrastruktur zur Gestaltung einer überzeugenden Customer Experience. Eine Medien-Management-Plattform dient in allen Prozessschritten als zentrale, verlässliche Quelle und konsolidierte Dateiablage für Marketing, Markenführung, Handel, Videos und weltweiten Vertrieb. Sie bildet das Zentrum eines Ökosystems aus miteinander vernetzten und voneinander abhängigen Beteiligten und Produktionsbereichen (wie Agenturen, Foto, Video, Audio, Grafik und Layout). Und sie versorgt die digitale Multi-Kanal Supply Chain, digitale Arbeitsabläufe, Marketing, Markenmanagement und weitere mit digitalen Medieninhalten. Die Zahl der Rich Media-Dateien wächst in allen Organisationen rapide. Und der Aufwand für die Beschaffung, Erstellung, Verwaltung und Nutzung all dieser Assets ist erheblich. Mit OpenText haben Sie Ihre medialen Inhalte im Griff. OpenText™ Media Management (Englisch): Reduziert die Kosten. Assets werden umgewidmet und wiederverwendet anstatt vervielfältigt oder mehrfach gekauft. Steigert die Produktivität durch die einfache, aber einprägsame Nutzererfahrung, Mediendateien in einem unternehmensweiten, zentralen Verzeichnis suchen und finden zu können. Steigert den Umsatz durch kürzere Produktionszeiten. Die Plattform wandelt Ihre Inhalte um und veröffentlicht sie. Anpassungsfähige Auslieferung und mehrfache Wiedergaben sorgen für eine Multi-Kanal-Erfahrung auf verschiedenen Endgeräten. Stärkt Ihre Medien-Lieferkette durch sicheren und kontrollierten Zugang für interne und externe Nutzer, Partner und Gruppen. Schützt Ihre wertvollen Dateien vor teurem Missbrauch durch flexible und individuell einstellbare Sicherheitsregeln für Nutzer und Dateien sowie ein integriertes Berechtigungssystem. Die Medien-Management-Lösung konsolidiert Ihre gesamten digitalen Medien und Videos in einem einzigen, zentralen, administrierten und überwachten Verzeichnis. Für eine stärkere Kundenbindung beschleunigen umfangreiche Metadaten die Veröffentlichung und Verteilung über mehrere Kanäle und auf verschiedene Endgeräte. Ersetzt Mehrfach-Systeme, Netzlaufwerke und lokale Ablagen für Mediendateien. Bietet die Möglichkeit zur Personalisierung, Individualisierung und Verwaltung von Dateien durch Metadaten für eine relevantere Kundenkommunikation. Unterstützt globale Arbeitsabläufe durch Lokalisierung und Mehrsprachigkeit. Verfügt über integrierte Rich Media-Analytics. Die Nutzung der vorhandenen Daten und Predictive Analytics ermöglichen mehr Verständnis, bessere Erkenntnisse und informiertere Entscheidungen zu Kunden, Marktlandschaft und Marktentwicklung. OpenText Medien-Management OpenText Media Management begleitet den gesamten Lebenszyklus von Medieninhalten – mit integrierten Prozessen und Funktionalitäten für Planung, Kreation, Produktion, Zusammenarbeit, Genehmigung, Verteilung, zur Ergebnisermittlung von Dateien oder deren Verwendung sowie für Archivanbindungen. Erfahren Sie mehr darüber, wie Media Management Unternehmen dabei hilft, mehr aus ihren Investitionen in die Marke und digitale Medien herauszuholen – mit einer Technologie, mit der sich medialer Content unternehmensübergreifend managen und überwachen lassen. Optimieren Sie den Einsatz von Ressourcen, Aufwänden und Budget. Und halten Sie durch eine unternehmensweite Strategie ein, was Ihre Marke verspricht. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt

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Wie das IoT eine hypervernetzte Supply Chain ermöglicht

Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT), also die Vernetzung von „Dingen“ und Maschinen, ist eines der ganz großen Themen der Digitalisierung. Je „smarter“ Uhren, Heizungen und andere alltägliche Gebrauchsgüter werden und je besser die Machine2Machine-Kommunikation in der Industrie funktioniert, umso höher das wirtschaftliches Potenzial des IoT. Die Unternehmensberatung McKinsey zum Beispiel kam in einer 2015 durchgeführten Studie zu dem Schluss, das IoT könne bis 2025 weltweit bis zu elf Billionen Dollar Mehrwert schaffen. Doch dieser Mehrwert wird mit einem disruptiven Wandel der klassischen Geschäftsmodelle erkauft. Daten und Dienstleistungen werden zum Mittelpunkt der Wertschöpfungskette und drängen klassische, rein produzierende Industriebetriebe aus dem Markt. Eine Situation, der die Unternehmen der DACH-Region derzeit noch nicht gewachsen sind. Das IoT steht durchaus auf der Agenda, doch die Umsetzung erfolgt eher zögerlich. Sicherheitsbedenken und eine aus Sicht der Unternehmen (noch) geringe Relevanz führen dazu, dass nur 15 Prozent der Betriebe bereits IoT-Projekte gestartet haben. Dabei könnten beispielsweise schon heute bis zu 70 Prozent der Betriebsausfälle mit vorausschauender Wartung verhindert werden. Ich habe mich in den letzten drei Jahren intensiv mit dem Thema Internet of Things beschäftigt. Ein sehr spannender Prozess, nicht zuletzt, weil sich das Internet of Things permanent weiterentwickelt und quasi täglich neue Unternehmen aus dem Boden schießen. Man könnte nun einwenden, das IoT würde schon länger existieren und für einige der Internet of Things-Technologien ist das mit Sicherheit auch richtig. Aber betrachten wir doch das Hier und Heute. Cisco brachte 2013 mit einer der ersten Konferenzen für Internet of Things, dem IoT World Forum, den Stein ins Rollen. Genau diese Konferenz weckte auch mein Interesse für das Thema. 2014 bot dann GE (heute GE Digital) die ersten IoT-Lösungen an, hauptsächlich im Bereich Analytics. Zu diesem Zeitpunkt startete mein früherer Arbeitgeber PTC sein Übernahmeprogramm, um sich als Marktführer im Bereich IoT zu positionieren. Heute befinden wir uns augenscheinlich in einer Phase der IoT-Kooperationen. SAP beispielsweise kooperiert mit Vodafone um die bestmögliche Konnektivität zu erreichen. Vor kurzem entstand für Industrielösungen eine Partnerschaft mit Bosch. Zusätzlich verkündete SAP, sie würden in den nächsten Jahren zwei Milliarden Dollar in den Bereich IoT investieren. Die vielen möglichen Anwendungen in den Bereichen Wohnen, Arbeiten und Freizeitaktivitäten machen das IoT so interessant. Um diese doch sehr unterschiedlichen Marktsegmente zu besetzen, entstehen ständig neue Start-Ups. Die derzeitige enorme Investitions- und Kooperationsaktivität rund um das IoT ist faszinierend. Aus irgendeinem Grund scheinen Standards für das IoT jedoch problematisch zu sein. In den meisten Regionen der Welt hat man sich noch nicht einmal auf eine einheitliche Definition von „IoT“ geeinigt, geschweige denn auf Standards für Datenaustausch und Kommunikation. In Nordamerika ist der Markt hauptsächlich vom Industrial Internet getrieben. Motor dieser Entwicklung ist GE Digital unterstützt von zahlreichen Hightech-Unternehmen aus dem Silicon Valley. Das europäische Pendant dazu heißt Industrie 4.0. Große Industriekonzerne wie Bosch oder Schneider Electric arbeiten hier mit eigenen Software-Abteilungen an Lösungen für diesen Bereich. Und dann gibt es noch die japanische Value Chain Initiative und das Internet Plus in China. Welche dieser Definitionen sich schlussendlich durchsetzen wird, lässt sich heute noch nicht sagen. Das IoT wird jedoch alle Prozesse der Supply Chain nachhaltig verändern. Die immer stärker vernetzten Geräte entlang der End-to-End-Lieferkette ermöglichen führenden Supply-Chain- und Logistikdienstleistern eine noch nie dagewesene Transparenz auf der Makroebene. Von Pervasive Visibility (vollkommene Transparenz) über Proactive Replenishment (proaktive Lageraufstockung) zu Predictive Maintenance (vorausschauende Wartung) – mit dem IoT werden die digitalen Supply-Chain-Prozesse von morgen vollkommen neu definiert. Doch was genau ist nun eine IoT-Plattform, und wie unterstützt sie die Lieferkette der Zukunft? Dieser Frage widmet sich das von OpenText gesponserte Webinar „IoT – die nächste große Chance für Ihre Supply Chain?“ (Englisch). Durchgeführt wurde das jetzt On Demand verfügbare Webinar von der Online-Plattform SupplyChainBrain.com (Englisch), die Nachrichten und Informationen rund um des IoT veröffentlicht. Referent ist Benoit Lheureux, Vice President Research und leitender Analyst bei Gartner. Eines seiner Spezialgebiete sind das IoT und damit verwandte Themen. Lheureux berichtet über wichtige Trends, die Gartner in den heutigen Märkten identifizieren konnte. Darüber hinaus gibt er Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse zu den fünf Grundbausteinen einer IoT-Plattform. Ich freue mich sehr, dass ich dieses Webinar als Co-Moderator von Benoit Lheureux begleiten durfte. Vor allem, weil ich dieses Vergnügen bereits bei der Enterprise World Konferenz im Juli hatte. Eine der Grundvoraussetzungen für den Aufbau einer IoT-Plattform ist die Fähigkeit „Dinge“ nahtlos mit den Software-Systemen eines Unternehmens und seinen externen Geschäftspartnern zu integrieren. In Kombination mit einem weltweiten Netzwerk wie dem OpenText Business Network bietet die Pervasive Visibility (Englisch) die entsprechende Basis für eine IoT-Plattform. Die Inhalte des einstündigen, englischsprachigen On-Demand-Webinars im Überblick: Wichtige aktuelle IoT-Trends Vorstellung des Konzepts einer IoT-Plattform Anwendungsmöglichkeiten des IoT in der Supply Chain Wie sich OpenText Enterprise Information Management (EIM) Lösungen an den fünf Grundbausteine einer IoT-Plattform orientieren Zum Verständnis der Bedeutung vollkommener Transparenz im IoT-Kontext Falls Sie gerade mit dem Gedanken an eine IoT-Implementierung in Ihrer Supply Chain spielen, sollten Sie sich dieses On-Demand-Webinar nicht entgehen lassen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Kundendaten in der Cloud – eine Reise ins Nirvana?

Salesforce

Unternehmensanwendungen in der Cloud sind eindeutig eine Erfolgsgeschichte. Man kann fast sagen, dass diese Geschichte mit dem Kundenbeziehungsmanagement von Salesforce angefangen hat. Als Software as a Service mit großem Funktionsumfang hat das CRM-System sehr schnell reißenden Absatz gefunden. Fachabteilungen, denen es zu lange dauerte, bis die eigene IT-Abteilung die gewünschten Funktionen liefern konnte, haben sich schließlich für die einfache und schnelle Lösung eines Cloud-Abonnements entschieden. Das ist die erfreuliche Seite der Geschichte. Sackgasse Insellösung? Man kann in diese Geschichte freilich auch die Kehrseite mit einbeziehen. Aus der Sicht der internen IT handelt es sich um eine Insellösung, eventuell sogar um Schatten-IT. Der Wert von Kundendaten liegt aber gerade in der Vernetzung mit anderen Systemen, im Marketing, im Vertrieb sowie im Service. Denn was zählt, ist die Kundenhistorie. Nur so lassen sich die Kundenbedürfnisse auf Dauer erfüllen, diese zur Angebots- und Umsatzmaximierung analysieren und am Ende die Kundenbeziehungen verstetigen. Dieses Produktivitäts- und Optimierungspotenzial brachliegen zu lassen, ist sicher nicht im Sinne des Erfinders und gewiss nicht der Fachabteilungen, die als erste den Schritt in die Cloud gemacht haben. Was Unternehmen also brauchen, sind zentrale Systeme für Informationsmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette, mit denen sich Kundendaten und alle damit zusammenhängenden Inhalte wie Korrespondenzen oder Serviceberichte lückenlos verwalten lassen. Mit Insellösungen ist das aber nicht möglich. Führen Kundendaten in der Cloud also in eine Sackgasse? Zudem stellen sich hier Compliance-Fragen. Auch wenn das gekippte Safe-Harbor-Abkommen durch den so genannten Privacy Shield ersetzt wurde, kann kein Unternehmen dem neuen strengen europäischen Datenschutz entkommen. Am 25. Mai 2018, also schon in einem Jahr, endet die Schonfrist, ab dann muss alles, was mit personenbezogenen Daten – und dazu gehören Kundendaten nun mal – passiert und warum, lückenlos dokumentiert werden und den Vorgaben der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) entsprechen. Niemand kann die Verantwortung für den Schutz personenbezogener Daten abgeben. Himmel oder doch eher Nirvana? Führen Kundendaten in der Cloud also gar nicht in den Himmel, sondern ins Nirvana? Natürlich nicht. Aber die Unternehmen müssen handeln. Sowohl aus Wirtschaftlichkeits- als auch aus Compliance-Gründen. Das Gute daran ist, dass sie beide Ziele erreichen können, ohne auf ihre CRM-Applikation in der Cloud verzichten zu müssen. Möglich wird das mit unserer Content-Plattform für Salesforce. Deren Funktionalitäten wie Dokumentenmanagement, Records Management, Capturing, Archivierung, Workflow und Collaboration lassen sich in der Salesforce-Umgebung zur Verfügung stellen. Die Inhalte aber, die sozusagen in der Cloud aufgerufen und bearbeitet werden, müssen nicht dort abgelegt werden. Vielmehr bleiben sie genau da, wo die Unternehmen sie haben möchten – ob im eigenen Rechenzentrum oder einer privaten Cloud-Umgebung bei einem externen Dienstleister. In jedem Fall aber behalten die Unternehmen die volle Kontrolle über die Kundenhistorie, die an einem zentralen Ort gespeichert ist und gepflegt wird. Content-Plattform für Salesforce – und darüber hinaus Mit einer zentralen Content-Plattform für Salesforce bleibt dieser Wunsch kein Traum mehr, sondern wird Wirklichkeit. Vertriebs-, Service- und Marketingmitarbeiter, die mittels Salesforce ihre Kampagnen, Opportunities und Kundenservices managen, haben dadurch direkten Zugriff auf alle relevanten Begleitdokumente: Verträge, Angebote und Produktinformationen ebenso wie die gesamte Kundenkorrespondenz oder Rechnungen. Es versteht sich von selbst, dass diese Inhalte stets auf dem neuesten Stand sind. Und da nicht alle Anwender im Unternehmen Salesforce-Nutzer sind, stehen diese Informationen zusätzlich in allen anderen gängigen Geschäftsapplikationen wie SAP, Oracle oder Microsoft bereit – typisch Plattform eben. Das ist noch nicht der Himmel auf Erden, aber schon nah dran. Zögern Sie nicht, machen Sie sich schlau und probieren Sie die Content-Plattform für Salesforce aus!

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Kurs Digitalisierung: Sechs Überlegungen, die Sie in Ihre Planung einbeziehen sollten

Die digitale Transformation nimmt auch in Deutschland ganz konkrete Formen an. In einer Studie von etventure positionierten 50 Prozent der befragten Großunternehmen die Digitalisierung unter ihren Top-3-Prioritäten. An der Umsetzung hapert es aber noch: Nur 35 Prozent der deutschen Konzerne betrachten sich als gut vorbereitet auf die Digitalisierung – gegenüber 85 Prozent in den USA. Trotzdem sind 64 Prozent der Mitglieder des Technologie-Verbands VDE sicher, dass die Intensivphase der Digitalisierung in Deutschland bis 2025 abgeschlossen sei. Für zusätzliche Dynamik sorgen digitale Disruptoren, die mit umwälzenden Innovationen in Sachen Datenverarbeitung, Analytics und Customer Experience branchenübergreifend für Schlagzeilen sorgen. Auf uns rollt eine Welle an Veränderungen zu. Organisationen automatisieren wie Kunden einkaufen, Lieferanten ihre Bestellungen erfüllen, die Produktion abläuft und vieles mehr. Wir erleben als Kunden, Unternehmer und Mitarbeiter hautnah mit, wie die digitale Transformation die Wirtschaft und letztendlich unsere gesamte Welt umgestaltet. Die Informationshürde überwinden Eine Anfangsschwierigkeit für große Organisationen auf dem Weg in eine digitale Zukunft besteht darin, die schiere Datenmenge in den Griff zu bekommen. Woche für Woche erzeugen Mitarbeiter und Softwaresysteme Terabytes an Daten und Inhalten. Hinzu kommen die auf Websites und in Contact Centern gesammelten Informationen. Diese Massen summieren sich zu viel mehr Information, als je ein Mensch lesen, verarbeiten und vollständig verstehen könnte. Für sich genommen sind die Daten allerdings wertlos. Wir müssen sie nutzen können, um Mehrwert zu schaffen, den Service zu verbessern und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Zweifellos bergen die Daten sehr viele Einsichten, und die Fähigkeit, diese Erkenntnisse zu gewinnen, macht Sie wettbewerbsfähiger. Es lohnt sich also, das Thema endlich anzupacken. Mit den folgenden sechs Überlegungen möchte ich Sie inspirieren und Ihnen bei Ihren Digitalisierungsplänen unter die Arme greifen: Digitale Transformation in 6 Schritten Steigern Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit. Die digitale Transformation sorgt dafür, dass sich Ihr Unternehmen schnell veränderten Kundenanforderungen anpassen kann. Ob neue und alte Mitbewerber – Sie bleiben konkurrenzfähig. Nutzen Sie einen digitalen Ansatz für einen durchschlagenden Erfolg. Die Fähigkeit zur Digitalisierung gleicht bei einigen Unternehmen eine Wettbewerbsverzerrung aus – digitalisiert sind Sie in der Lage, etablierte Märkte, Firmen und Marken maßgeblich zu beeinflussen. Und Sie können möglicherweise schaffen, was manuell oder über Skalierungsmaßnahmen nicht gelang. Gewinnen Sie Vorsprung durch Analytics. Überholte Methoden zur Datenverarbeitung und -analyse, rein manuelle Prozesse und die Arbeit im Tempo Mensch bergen das Risiko von der Konkurrenz überholt zu werden. Durch die Implementierung intelligenter Systeme, die künftige Trends erkennen und analysieren, können Sie Ihren Vorsprung zurückgewinnen. Erschließen Sie den Nutzen vorhandener Daten. Nutzen Sie Daten und Analytics-Programme in Kombination mit Content- und Prozessmanagement-Technologien, und entdecken Sie wertvolle „digitale Brotkrumen“. Auf Basis dieser Insights kann Ihr Unternehmen klügere Veränderungen vornehmen. Sie können Produkte entwickeln, die den Kundenanforderungen besser entsprechen, steigern die Effizienz Ihrer Organisation und führen selbst regulierende Geschäftsprozesse ein, die Zeit und Geld sparen. Nutzen Sie Automatisierung als Differenzierungsmerkmal. Mit Hilfe digitaler Prozesse lassen sich heute Aufgaben automatisieren, die bisher menschliche Intelligenz erforderten. Tesla Motors versendet Over-the-Air-Updates, um die Funktionalität seiner Elektro-Autos zu verbessern – das funktioniert genauso, wie ein Download für Ihr Smartphone. Das Verfahren erspart Autobesitzern nicht nur eine Fahrt in die Werkstatt. Tesla reduziert zudem die Kosten für die Planung und Verwaltung von Kundenterminen. Schaffen Sie eine digitale Kultur in Ihrem Unternehmen. Digitalisieren Sie nicht einfach um der Digitalisierung willen. Ermitteln Sie mit einer durchdachten Strategie, in welchen Bereichen eine Digitalisierung die größten Vorteile für Ihr Unternehmen bietet, und beginnen Sie dort. Fördern Sie gleichzeitig eine Veränderung Ihrer Unternehmenskultur. Berücksichtigen Sie dabei auch, wie Ihre Mitarbeiter die Auswirkungen eines vorrangig digitalen Konzepts hinsichtlich ihrer Rolle im Betrieb beurteilen. Entdecken Sie, wie Sie Ihre digitale Transformation vorantreiben: Erfahren Sie, wie Sie mit OpenText Release 16 den Informationsfluss im digitalen Unternehmen managen können –vom ersten Kontakt bis zur Erkenntnis. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Denken Sie grenzübergreifend: die vollständig automatisierte Supply Chain

Supply Chain Strategy

Industrie 4.0 steht in Deutschland überall ganz oben auf der Tagesordnung. Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und eine gute Supply Chain Strategy innerhalb des Unternehmens sind zur Selbstverständlichkeit geworden. Doch das allein reicht nicht, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig und erfolgreich zu bleiben. Erst eine Vernetzung über Unternehmensgrenzen hinaus und die Digitalisierung der Supply Chain verschaffen den Unternehmen entscheidende Wettbewerbsvorteile. Die Automobilbranche gilt Vorreiter in Sachen Interkonnektivität und digitale Ökosysteme. Dort wird bereits gelebt, was künftig auf andere Branchen zukommt: eine komplett automatisierte und digital vernetzte Lieferkette. Warum die Digitalisierung der Supply Chain den Blick nach draußen erfordert Wenn Sie mit der Automatisierung der Supply Chain Ihres Unternehmens betraut sind, kennen Sie den damit verbundenen internen Arbeitsaufwand. Viele Organisationen vergessen jedoch, dass für eine vollständige Automatisierung auch externe Faktoren eine Rolle spielen. Dass die Einbeziehung dieser Faktoren sinnvoll und notwendig ist, zeigen die jüngsten Meldungen über verkürzte Lieferfenster und gestiegene Compliance-Anforderungen bei Einzelhändlern. Gleiches gilt für die Automobilbranche. Aufgrund der üblichen Just-in-Time-Produktion müssen Lieferanten den Automobil-Erstausrüstern Vertragsstrafen zahlen, wenn verpasste Liefertermine zum Stillstand einer Fertigungsstraße führen – in schwindelnder Höhe von mehreren Tausend Euro PRO MINUTE Leerlauf. Ob Sie nun Lieferant oder Kunde sind: für eine vollständig automatisierte Supply Chain wird es zunehmend wichtiger, auch das Umfeld einer Organisation miteinzubeziehen. Was ist für eine gute Supply Chain Strategy zu beachten? Die Supply-Chain-Expertin Lora Cecere schreibt in ihrem Blog (Englisch): „Die Automatisierung steigert die Effizienz eines Unternehmens, nicht die Effektivität einer Wertschöpfungskette. Die meisten Firmen denken nicht über ihre Firewall hinaus. Ich glaube, wir müssen unsere Auffassung von Supply Chain überdenken. Mit konventionellen Ansätzen gelingt uns das nicht. Aber durch den Einsatz neuer Technologien und indem wir eine Outside-In-Perspektive einnehmen.“ Eine Outside-In-Perspektive und ein effektives Netzwerk sind das Ergebnis eines automatischen Austauschs von Transaktionsdaten zwischen den Geschäftspartnern. Laut aktuellen Studien von IDC meinen zwar 70 Prozent der Befragten, der geschäftliche Erfolg erfordere weitreichende B2B-Netzwerke, die die Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten ermöglichen. Aber weniger als 50 Prozent tauschen den größten Teil ihrer Informationen mit der Mehrzahl ihrer Geschäftspartner auf elektronischem Weg. Mit der Einbindung von Lieferanten- oder Kunden-Prozessen in eine automatisierte Supply Chain können Organisationen einen entscheidenden Teil ihrer Lieferkette automatisieren. Das schafft unter anderem folgende Vorteile: weniger manuelle Dateneingaben – weniger Eingabefehler; geringere Transaktionskosten; weniger Fehler und schnellere Abwicklung im Wareneingang. In unserem On-Demand Webinar (Englisch) erfahren Sie mehr darüber, wie ein umfeldorientiertes Denken zur vollständigen Automatisierung der Supply Chain beiträgt und wie Sie durch Automatisierung die Wertschöpfung Ihrer Supply Chain erhöhen und Ihre Unternehmensergebnisse verbessern. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Industrielle und andere Revolutionen

Industrie 4.0

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“, wussten schon die alten Griechen (in diesem Fall Heraklit von Ephesus). Veränderung gehört also zum Leben. Handelt es sich dabei um drastische Veränderungen sprechen wir von einer Revolution. Revolutionen lassen in der Regel keinen Stein auf dem anderen. Sie verändern unsere Welt nachhaltig und auf Dauer. Eine Revolution eröffnet Möglichkeiten, birgt aber auch Gefahren. Das gilt auch für Industrie 4.0, die vierte industrielle Revolution. Durch den Einsatz von Robotern und Künstlicher Intelligenz (KI) könnten die Industrieländer für produzierende Betriebe wieder als Standort attraktiv werden. Wie das gelingen könnte, zeigt beispielsweise der Zehn-Punkte-Plan des Netzwerks Plattform Industrie 4.0. Die Plattform fordert darin unter anderem verbindliche Standards und rechtliche Regelungen, die derzeit vor allem für KI völlig fehlen. Alles anders mit Industrie 4.0 Wir alle müssen uns mit diesen Fragen auseinander setzen – nicht nur die Unternehmen. Denn die vierte industrielle Revolution verändert alles. Bezeichnungen für diese Entwicklung kursieren viele: Industrie 4.0, Digitalisierung, Eigenständigkeit der Computer, Internet der Dinge (IoT), vernetzte Welt, Smart Home oder kognitive Systeme. „Revolution 4.0“ trifft es am besten. Getrieben durch enorme technologische Fortschritte verändert sie, was Wohlstand, Gesundheit und Glück bedeuten. Sie verändert, wie wir leben, arbeiten, miteinander verbunden sind. Und sie verändert, wie Behörden eingreifen, regulieren, für die Bürger da sind und diese schützen. 2025 werden 50 Prozent des weltweiten BIP (Englisch) digital generiert – durch einen komplett automatisierten, maschinellen Prozess, bei dem keinerlei menschliches Eingreifen erforderlich ist. Und das wird erhebliche Auswirkungen haben. Die erste industrielle Revolution Die Mechanisierung der Produktion mit Wasser und Wasserdampf prägte die erste industrielle Revolution (1750 – 1840). Erfindungen wie die Dampfmaschine, Werkzeugmaschinen, mechanische Webstühle, Zement und die Eisenbahn veränderten die Landschaft. Die Menschen wanderten in Massen aus den ländlichen (bäuerlichen) Regionen in die urbanen (Städte). Mit Verbreitung der Druckmaschinen stieg die Sprach- und Lesekompetenz. Der Fortschritt hielt Einzug. Die großen Bibliotheken der Welt wurden gebaut und öffentlich zugänglich gemacht. Revolutionen brachen aus. Napoleon eroberte fast ganz Europa. Das gesamte Gesellschaftsgefüge wandelte sich. Große Denker wie Voltaire, Paine und Rousseau kamen überein, dass die Gesellschaft nach Regeln der Vernunft organisiert sein sollte, statt nach religiösen Überzeugungen. Tatsächlich beruhen die meisten Fortschritte der westlichen Zivilisation auf rationalem Denken und Handeln sowie den Gesetzen des Marktes. Das ändert sich heute. Die zweite industrielle Revolution Die Entdeckung der Elektrizität initiierte die zweite industrielle Revolution (1840 – 1969). Elektrizität ermöglichte Massenproduktion. Sie bereitete den Weg für andere Erfindungen wie das Auto, Flugzeuge, Fernsehen, Telefonie und sogar die Wasserstoffbombe. Es war das große Zeitalter von Eisen, Stahl, Elektrifizierung, Erdöl, Chemikalien, Motoren, Telekommunikation und moderner Unternehmensführung. Die zweite industrielle Revolution führte zum größten Wirtschaftswachstum in der kürzesten Zeitspanne aller Zeiten – hervorgerufen durch Massenproduktion und moderne Herstellungsverfahren. Der Grundstein für die Globalisierung wurde gelegt. Die großen westlichen Gesellschaften befreiten sich aus der Armut. Tödliche, weitverbreitete Krankheiten wurden ausgemerzt. Zwei Weltkriege (und ein weltweiter Börsencrash) beendeten dieses überoptimistische Zeitalter des Aufbruchs. Die dritte industrielle Revolution Informationstechnologien und die damit verbundene Automatisierung der Produktion löste die dritte industrielle Revolution (1969 – 2000) aus. Zu den Erfindungen dieser Zeit zählen unter anderem integrierte Schaltkreise, Computer, Smartphones, das Internet, Weltraumforschungstechnologien und der Laser. 1988 beschäftigte Kodak 170.000 Mitarbeiter und bediente 85 Prozent des weltweiten Papierbedarfs. Ein paar Jahre später war das Geschäftsmodell obsolet (Englisch) und Kodak bankrott. Ja, natürlich lösten digitale Technologien den Film ab. Kodak erkannte weder die disruptiven Kräfte, noch deren Chancen oder den Bedarf an notwendigen Investitionen. Das Unternehmen verpasste seinen eigenen „Kodak-Moment“. Die vierte industrielle Revolution – Industrie 4.0 Die vierte industrielle Revolution (2000 bis heute) digitalisiert nicht nur die Produktion, sondern auch „kognitive Aufgaben“, die bislang nur das menschliche Gehirn bewältigte. Diese Revolution übertrifft in Umfang, Größe, Geschwindigkeit und Komplexität alles bisher Dagewesene. Die Auswirkungen berühren die gesamte Menschheit. Alle Industriezweige, alle Länder, alle Facetten jedes ruhmreichen Elements unserer Gesellschaft. Sie revolutioniert Geschäftsmodelle, gestaltet die Welt um und definiert auch unsere Existenz völlig neu. Die technischen Möglichkeiten dieser Revolution werden unendlich sein. Und sie stellen eine enorme Herausforderung dar. Sie haben die Macht, zu erschaffen und zu zerstören. Doch lapidar gesagt: Zerstören ist einfach. Vernichtende Katastrophen passieren. Beispiel Kreide-Paläogen-Desaster: Der Meteoriteneinschlag, der für das Aussterben der Dinosaurier verantwortlich ist, vernichtete rund 75 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten der Erde. Manche denken, dass fühlende Maschinen und technologische Singularität künftige Megakatastrophen auslösen werden. Singularität gilt als der Punkt, an dem Maschinen ebenso gut oder besser denken und handeln können als Menschen (und uns damit überflüssig machen). Diese Artikelserie beleuchtet die schöpferischen Kräfte der 4IR als Goldenes Zeitalter der Innovation. Doch die Gefahren sollten dabei nicht unterschlagen werden. Zum Weiterlesen können Sie The Golden Age of Innovation (Englisch) hier herunterladen. Einen weiteren Artikel zum Thema Industrie 4.0 finden Sie in meinem Blog. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Generation X oder die Millennials: Wer führt die digitale Transformation an?

Digitale Transformation

Unternehmen brauchen digital versierte Mitarbeiter, die die digitale Transformation vorantreiben. Die so genannten „Digital Natives“ haben jedoch neue und andere Ansprüche an ihren Arbeitsalltag. Wer auf dem Smartphone, im Web und in den sozialen Medien zuhause ist, will selbständig agieren und sich nicht an verkrusteten Strukturen abarbeiten. Unternehmen müssen lernen, diese Leute zu verstehen, wenn sie von deren Engagement und Know-how profitieren wollen. Ordnen sich die Babyboomer und die Generation X (36-49-Jährige) noch leichter Autoritäten unter, will die Generation Y (20-34-Jährige) selbst gestalten. Forderungen nach „mehr Millennials in Führungspositionen“ sind mit Erwartungen an die Unternehmensleitung verbunden. Die Generation „Anspruchsvoll“ setzt auf mehr Lebensqualität statt Leistung bis zum Burn-out. Die Generation X ist da pragmatischer und konsumfreudiger (Englisch). Was beide demografischen Gruppen gemeinsam haben: sie sind in hohem Maße technologie-affin. Und sie erwarten von ihren Arbeitgebern, dass diese eine entsprechend fortschrittliche IT-Infrastruktur bereitstellen. Doch wer treibt die digitale Transformation tatsächlich voran? Wir wissen, dass die Millennials rund um die Uhr mit ihren Smartphones, Laptops und Social-Media-Accounts vernetzt sind. Für den digitalen Wandel in Unternehmen ist jedoch in erster Linie die Generation X verantwortlich. Die zwischen 1960 und den frühen Achtzigern Geborenen üben den höchsten Einfluss aus. Sie haben den Weg für ihre jüngeren Kollegen bereitet, die die langfristigen Früchte des digitalen Business ernten dürfen. Woher wir das wissen? OpenText hat kürzlich eine Studie durchführen lassen [1]. Die damit beauftragten Marktforscher von Forrester Consulting haben ermittelt, dass Unternehmen, die Führungspositionen mit Leuten aus bestimmten demografischen Gruppen besetzen, ihren digitalen Wandel am stärksten vorantreiben. Eine für alle einheitliche Management-Kultur wird aufgrund der Vielfalt der Belegschaft keinem Mitarbeiter wirklich gerecht. Wenn es um die Treiber der Transformation geht, hat die Generation X die Nase vorn Forrester befragte 240 Babyboomer, Menschen aus der Generation X und Millennials. Das Ziel: zu erfahren, wie die verschiedenen Generationen den digitalen Wandel beeinflussen. Hier einige Ergebnisse der Studie: • Wenn es um die treibenden Kräfte geht, die hinter dem digitalen Wandel stecken, nannten die Babyboomer als Motivation wachsende Umsätze. Die Generation X betonte hingegen, wie die Digitalisierung die realen Arbeitsprozesse von Unternehmen verbessern kann. • 51% der Befragten aus der Generation X erklärten eine schnellere Markteinführung als Treiber für den Wandel – im Vergleich dazu 42% der Babyboomer und nur 30% der Millennials. • Mit 47% zeigte sich die Generation X auch überzeugter, dass der Wandel durch den Willen zur Innovation und zur Entwicklung und Vermarktung neuer Angebote beschleunigt wird. Das sahen nur 32% der Babyboomer und 37% der Millennials so. • Knapp die Hälfte (49%) der Befragten der Generation X meint, dass die Digitalisierung durch die Notwendigkeit eine nahtlose und harmonisierte Kundenerfahrung zu schaffen, vorangetrieben wird. Dieser Aussage stimmten 32% der Babyboomer und 34% der Millennials zu. Was diese Erkenntnisse für Sie bedeuten Wenn Sie verstehen, wie ihr Personal tickt, bringen Sie Ihre digitale Unternehmensvision voran. Besetzen Sie leitende Positionen mit digital versierten Mitarbeitern der Generation X. Und stellen Sie sicher, dass die Millennials (Generation Y) in Entscheidungen einbezogen werden, die die Zukunft betreffen. Auf diese Weise können Unternehmen ihre Transformation erfolgreich fördern. Grundsätzlich ist ein besseres Verständnis für die speziellen Stärken der unterschiedlichen demografischen Gruppen ein erster Schritt. Er kann die Chancen auf eine reibungslose Transformation und die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen – heute und in Zukunft. Jeder Bereich einer Organisation sollte an einem Programm für den digitalen Wandel teilnehmen. Doch auf Basis dieser Erkenntnisse können Sie Ihre Ressourcen entsprechend aufstellen. So entwickeln sie die größtmögliche Stoßkraft und bringen Ihr Unternehmen auf Erfolgskurs. Ein generationsübergreifender Tipp zum Schluss: Machen Sie alle Ihre Mitarbeiter fit für die digitale Transformation! Trainings und Schulungen gibt es mittlerweile genug. So kann sich Ihr Personal in seinem eigenen Tempo weiterbilden. Dann und wann es am besten passt. Mit OpenText Release 16 in die digitale Transformation Sie wollen mehr darüber erfahren möchten, wie Sie Ihre digitale Transformation vorantreiben können? Dann schauen Sie sich OpenText Release 16 (Englisch) an. Unsere Lösung befähigt Unternehmen ihren digitalen Informationsfluss zu managen – von Interaktionen zu Erkenntnissen. Quelle [1]: It’s Not What You Think: Gen X-ers, Not Millennials, Are Driving Digital Transformation Dieser Blogartikel wurde aus dem Englischen übersetzt

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Mit Analytics für unstrukturierte Daten erkennen Sie die Stimmung Ihrer Kunden

Analytics

Es ist ärgerlich: Sie haben viel Zeit und Arbeit in ein Produkt, einen Service oder Ihre Website investiert. Rein rational betrachtet ist das Produkt besser als das Ihrer Mitbewerber und die Website ist informativer. Trotzdem bleiben die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurück. Der Grund dafür: der Mensch ist ein emotionales Wesen. Wir alle treffen täglich Dutzende Entscheidungen. Die Spannweite reicht dabei von so simplen Dingen wie der Wahl des Mittagessens über den Kauf eines Autos oder die Buchung einer Reise bis hin zu komplexen, beruflichen Fragestellungen. Keine dieser Entscheidungen erfolgt rein rational, also nur anhand von Daten und Fakten. Stets sind auch Emotionen im Spiel. Und das gilt beispielsweise auch für die milliardenschweren Investitionsentscheidungen von Führungskräften, wie PWC 2014 in einer weltweiten Umfrage unter 1.100 Unternehmensentscheidern herausfand. 30 Prozent der Befragten vertrauen lieber auf ihre Intuition als auf harte Zahlen. Viel Gefühl hilft nicht immer viel Doch Emotionen sind nicht immer zielführend. Das zeigt sich alljährlich in der Vorweihnachtszeit, wenn Werbespots von glücklichen Familien, Großzügigkeit und Herzenswärme erzählen. Damit sollen die Konsumenten in weihnachtliche Kauflaune versetzt werden. Tatsächlich aber polarisieren die Klischees in der Werbung. Hat der Clip wenig mit der Lebensrealität der Kunden zu tun, fühlen sich diese nicht angesprochen. Und eine allzu offensichtliche Verbindung von Emotionen mit der Verkaufsabsicht macht die Konsumenten eher misstrauisch. Es geht also nicht nur darum, Emotionen zu vermitteln – es müssen auch die richtigen sein. Viele große Marken setzen hauptsächlich auf vier „Grundgefühle“: glücklich, traurig, ängstlich/überrascht und wütend/empört. Diesen Emotionen ist gemeinsam, dass sie relativ intensiv sind und dadurch Aufmerksamkeit erregen – das Ziel jeder Werbung. Die Kunden verstehen Mittlerweile hat sich sogar eine eigene Disziplin entwickelt, die sich mit dem emotionalem Kaufverhalten von Konsumenten beschäftigt: das Neuromarketing. Durch die Untersuchung von Gehirnströmen und MRT-Bildern sollen Gefühle und deren Einfluss auf Kaufentscheidungen messbar werden. Die Ergebnisse wären dann die Grundlage für eine neue Art des Marketings, basierend auf Emotionen statt auf Fakten. Doch bis es soweit ist, müssen Unternehmen andere Wege nutzen, um ihre Kunden kennenzulernen. Viele Unternehmen gewinnen Erkenntnisse über ihre Kunden durch komplexe Datenbankabfragen und Fokusgruppen. Es gibt jedoch noch eine andere Möglichkeit. In einem OpenTextVoice-Artikel auf Forbes.com stellen wir Ihnen einen Algorithmus vor, der Emotionen erkennt. Dort erfahren Sie, wie moderne Unternehmen mit Textanalyse-Algorithmen unstrukturierte Daten auswerten und so mit Hilfe von Analytics tatsächlich die Emotionen ihrer Kunden verstehen können. Mit Analytics für unstrukturierte Daten sichten Sie Dokumente, Textnachrichten, E-Mails und Social Media-Posts, um an die wirklich wichtigen Erkenntnisse zu kommen. Jetzt können Sie Ihre Daten mit OpenText InfoFusion auf eine Art und Weise managen, analysieren und verstehen, die das Kundenerlebnis verändern wird. Informationen bestmöglich nutzen – mit Data Analytics Dass es an dieser Stelle Verbesserungsbedarf gibt, machte bereits eine Studie von Deloitte aus dem Jahre 2014 deutlich. 87 Prozent der befragten mittelständischen Unternehmen in Deutschland gaben an, dass die Datenmengen (und damit die Bedeutung von Data Analytics) zukünftig sicher steigen werden. Mehr als die Hälfte erklärten schon damals, Entscheidungen ohne vollständige Informationen zu treffen. Eine Problematik, die sich mittlerweile noch verschärft haben dürfte. Täglich strömen über verschiedenste Kanäle enorme Menge unstrukturierter Daten in ein Unternehmen. Marketingexperten haben nur eine Möglichkeit, einen Wettbewerbsvorteil zu gewinnen: Sie müssen Trends und Präferenzen schneller als die Konkurrenz erkennen. Solche Erkenntnisse bilden nicht nur Basis von Geschäftsentscheidungen, sondern verändern auch die Kundenbeziehungen eines Unternehmens. Darüber hinaus lernen Sie in unserem Forbes-Beitrag die Entstehung und Anwendung der Technologie in der Praxis kennen. Das interessiert Sie? Hier können Sie auf den vollständigen Artikel (Englisch) zugreifen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Mitarbeiterbindung: Die Kür im Kampf um die Talente

Digitalisierung

Deutschland geht es gut. Deutschland wächst. Der Arbeitsmarkt bricht im eigenen historischen Maßstab, aber auch im europäischen und internationalen Vergleich durchaus Rekorde – trotz (oder vielleicht sogar wegen?) der Zuwanderung. Das heißt doch nichts anderes, als dass die Unternehmen um die besten Mitarbeiter buhlen müssen. Vor diesem Hintergrund hat mich die Meldung zu einer Umfrage von ManpowerGroup doch sehr gewundert: Dort hieß es, „dass jeder zweite Deutsche seinen Job wechseln will.“ Genau genommen sind es zwar „nur“ 46 Prozent, aber diese Präzisierung macht den Befund nicht wirklich besser. Was läuft hier schief? Oft gehen die Besten Aber es kommt noch schlimmer: Könnte es sein, dass unter diesen 46 Prozent gerade die besten Mitarbeiter zu finden sind, wie eine aktuelle Kolumne nahelegt? Das erscheint mir sehr plausibel, denn die Studie von ManpowerGroup zeigt zudem, dass die Mitarbeiter am zufriedensten und am wenigsten wechselwillig sind, wenn das Gehalt, die Anerkennung und das Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben, also neudeutsch die Work-Life-Balance, stimmen. Aber wann und wie oder in welcher Höhe „stimmen“ diese Dinge denn? Diese Fragen lassen sich vielleicht gar nicht allgemein, sondern nur individuell beantworten. In jedem Fall aber braucht es dafür Analysen. Ein Beispiel hierfür wäre die zitierte Umfrage. Dazu wurden ganz klassisch 1.018 Bundesbürger im März, wahrscheinlich per Telefon, befragt. Das ist sehr aufwendig und vielleicht auch deshalb finden Mitarbeiterbefragungen in den Unternehmen eher selten statt. Dabei wären sie so notwendig, um herauszufinden, was die Kolleginnen und Kollegen wirklich bewegt. Jedes Unternehmen ist ein soziales Ereignis, erfordert ein echtes Miteinander. Nur wenn die sozialen und individuellen Bedürfnisse am Arbeitsort befriedigt werden, sind alle motiviert und ziehen gemeinsam an einem Strang. Motivieren statt kontrollieren Es dürfte unzweifelhaft sein, dass die Motivierung und Bindung der Mitarbeiter nicht morgen, sondern spätestens ab sofort wesentlich für den weiteren Unternehmenserfolg sein wird. Darüber hinaus aber bin ich der Meinung, dass die Digitalisierung auch bei der Ermittlung der Mitarbeiterbedürfnisse eine wichtige Rolle spielen kann und wahrscheinlich sogar muss. Die Analyse der vorhandenen Informationen zu Mitarbeitern und zu deren Werdegang ist der Weg, die besten Förder- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten zu ermitteln. Die Betonung liegt auf Förderung und Weiterentwicklung. Um Kontrolle darf es dabei nicht gehen, nicht nur weil es die Motivation untergräbt, sondern auch weil es zu recht aus Datenschutzgründen verboten ist. Das Positive zu fördern und zu heben, darauf kommt es an. Und daran sollten sich die Manager messen lassen, nicht daran, wie viel Kontrolle sie ausüben. Die Notwendigkeit, sich selbst am Erfolg der Kollegen messen zu lassen, wurde mir anhand des Beispiels einer Universität klar, die ihre Prozesse digitalisiert hat und diese Transformation insbesondere dazu nutzt, mehr Studenten als bisher zum Studienerfolg zu führen. Die Analyse der Daten erlaubt sogar, konkrete Vorschläge zur individuellen Förderung abzuleiten. Zu diesem Zweck kombiniert die Universität die Analysefähigkeiten von SAP HANA mit den Möglichkeiten zum Informationsmanagement von OpenText. Damit konnte die Universität nicht nur ihre Prozesse digitalisieren und damit das Lehrpersonal von administrativen Aufgaben entlasten, sondern eben auch – und das ist aus meiner Sicht das Entscheidende – die Erfolgsrate der eigenen Studenten erhöhen. Weiterbildungsmöglichkeiten sind laut der Studie von ManpowerGroup eine wesentliche Form der Anerkennung für die Leistung der Mitarbeiter. Sie steigern deren Motivation und Bindung an das Unternehmen. Wäre es nicht wunderbar, wenn Personalmanager auf Basis individueller Analysen den Karriereweg ihrer Kollegen optimal begleiten und fördern könnten? Informationsmanagement und Digitalisierung können helfen Bildung, auch und gerade die berufliche, ist eine Stärke der deutschen Wirtschaft. Gut ausgebildete und weitergebildete Mitarbeiter übernehmen gerne Verantwortung, nutzen ihren Gestaltungsspielraum und finden kreative Lösungen. Mit solchen Mitarbeitern sparen Unternehmen einen immensen Kontrollaufwand. Kein Wunder, dass deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich mit weit weniger Managern auskommen und viel flachere Hierarchien aufweisen als in anderen Ländern. Ich finde, das ist ein bemerkenswertes Ergebnis einer aktuellen Studie der Hans-Böckler-Stiftung. Mit einem umfassenden Informationsmanagement inklusive geeigneten Analytics-Lösungen lässt sich der Wert zufriedener und motivierter Mitarbeiter weiter steigern. Angesichts der Tatsache, dass fast jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland nicht zu dieser Gruppe gehört, ist das damit verbundene Nutzenpotenzial aus Unternehmenssicht geradezu gewaltig.

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Gartner Magic Quadrant for ECM 2016: OpenText erneut als Marktführer ausgezeichnet

Der digitale Wandel soll es Unternehmen ermöglichen, ihre Geschäftsprozesse effizienter, schneller und fehlerfreier abzuwickeln. Das Durchforsten von Papierstapeln wird zum Finden in der Datenbank. Dokumente wie Angebote, Rechnungen oder Auftragsbestätigungen bilden die Basis der Digitalisierung eines Betriebs. Und Enterprise Content Management (ECM) Systeme managen, sichern und vernetzen Informationen unternehmensübergreifend. Bei den großen Unternehmen und Konzernen ist diese Botschaft mittlerweile angekommen. Der Transformationsprozess nimmt Fahrt auf. Auch kleine und mittlere Betriebe werden sich dieser Entwicklung über kurz oder lang stellen müssen. Kein Unternehmen kann sich auf Dauer Wettbewerbsnachteile durch „Datenfriedhöfe“ leisten. Doch ein zukunftsorientiertes ECM-System muss ständig weiterentwickelt werden. Zum 13. Mal in Folge wurde OpenText zum Marktführer im Gartner™ Magic Quadrant für Enterprise Content Management gekürt. In der rapiden Veränderungen unterliegenden Software-Branche jedes Jahr wieder zu den Branchenführern zu gehören, ist eine reife Leistung. Trends tauchen auf und verschwinden wieder, neue Technologien verdrängen bekannte Standards, alternative Geschäftsmodelle entstehen. Mit der Zeit verändern auch die Endanwender ihr Verhalten und ihre Vorgehensweisen. Die Entwicklung von richtungsweisenden Enterprise Content Management (ECM) Lösungen über all die Jahre bedeutet also einen enormen Erfolg für unser Unternehmen. Nicht zuletzt deshalb freut uns die erneute Auszeichnung durch die renommierten Analysten von Gartner sehr. Dieses Jahr bedeutet uns die Auszeichnung durch den Gartner Magic Quadrant for ECM besonders viel. Der strenge Evaluationsprozess bezog sich in der Hauptsache auf die Realisierbarkeit (Ability to Execute) und Zukunftsfähigkeit (Completeness of Vision) der neuen OpenText™ Content Suite 16 (Englisch). Wir steuern also geradewegs auf unser Ziel zu: Eine neue Generation von ECM-Lösungen bereitzustellen, genau abgestimmt auf die Anforderungen digitaler Organisationen. ECM überdenken – ECM-Erfolge neu definieren Ausschlaggebend dafür ist unsere Überzeugung, dass ECM vollkommen neu definiert werden muss. Gestrige ECM-Konzepte werden den Anforderungen der Unternehmen von Morgen nicht gerecht. Eine ECM-Plattform als reines Endlager zur Datenspeicherung und Compliance-Sicherung zu betrachten, ist nicht mehr zeitgemäß. Digitale Unternehmen und deren Wissensarbeiter erwarten heute deutlich mehr von einer Technologie: Die einfache und unkomplizierte Zusammenarbeit wird zum Erfolgskriterium. Durch immer stärker dezentralisierte Business-Anwendungen entstanden Insellösungen voll wertvoller Daten, die nun für einen ungehinderten Informationsfluss miteinander verbunden werden müssen. Eine neue Generation von ECM-Technologien muss genau das ermöglichen. Die neuen Technologien haben die Kapazitäten zur gemeinsamen Bearbeitung von Daten, um zum Unternehmensstandard für Zusammenarbeit zu werden. Dank ihrer umfassenden Integrationsmöglichkeiten dienen sie als zentraler Informationsknotenpunkt. Sie nutzen Metadaten, um die richtige Information im richtigen Kontext zur richtigen Zeit an die richtige Person zu liefern und steigern so die Produktivität. Die Einhaltung von Risikomanagement- und Sicherheitsrichtlinien erfolgt dabei automatisch. Diese neue Betrachtungsweise von ECM ist von zentraler Bedeutung. Wir denken, dass deshalb auch Gartner seine interne Definition einer effektiven ECM-Plattform auf die heutige digitale Welt angepasst hat. Infolgedessen weist der Gartner Magic Quadrant 2016 nur noch vier Marktführer aus – zwei weniger als in den Jahren zuvor. OpenText ist stolz darauf, auch in dieser neuen Ära des Information Management zu den Branchenführern zu gehören. Unabhängig vom aktuellen Status Ihres ECM liefern Berichte von Analysten wertvolle Erkenntnisse über den Entwicklungsstand der Branche und detaillierte Analysen aller namhaften Anbieter. Das macht sie zur Pflichtlektüre für alle, die sich mit ECM beschäftigen. Sie können diese Berichte (Englisch) hier, hier und hier herunterladen. Und dann gehen Sie mit der OpenText™ Content Suite (Englisch) selbst auf ECM-Erfolgskurs. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Modernes ECM: Der Erfolg liegt in der Cloud

Cloud-Lösungen

Die Zukunft liegt in der Cloud. Zu diesem Ergebnis kommt IDC im Cloud Computing Monitor 2017. Deutsche Unternehmen legen ihre Skepsis gegenüber Cloud Computing ab. Laut IDC-Prognose sollen in 24 Monaten über 60 Prozent der deutschen Betriebe Cloud Computing einsetzen. Das bestätigt auch der Cloud Monitor 2017 von KPMG und Bitdefender, nach dem bereits 2016 65 Prozent der befragten Unternehmen auf die Cloud setzten. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Cloud-Lösungen machen Unternehmen schneller, flexibler und agiler. Wer im technologischen Wettbewerb der Industrie 4.0 mithalten will, kommt nicht an Cloud-Lösungen vorbei. Doch welche Rolle spielt das Enterprise Content Management (ECM) in Zeiten der Cloud? ECM im Wandel Die ECM-Lösungen OpenText™ Content Suite (Englisch) und Documentum (Englisch) haben sich als effektive Enterprise-Content-Management-Systeme bewährt. Seit 25 Jahren bilden sie die Eckpfeiler der ECM-Systeme tausender Unternehmen. Doch die Anforderungen an ECM verändern sich. Die Zeiten, in denen ECM einfach als elektronischer Aktenschrank betrachtet wurde, sind vorbei. Für eine erfolgreiche digitale Transformation muss ECM aktiv Content aus allen Teilen des Unternehmens zusammenführen, verwalten und verteilen. Aufgrund dieser Entwicklung überdenken heute fast alle Organisationen die gegenwärtige und künftige Rolle ihrer ECM-Plattform. Viele unserer Kunden erkennen, dass sie einen neuen ECM-Ansatz brauchen. Der demographische Wandel und sich verändernde Geschäftsmodelle definieren vollkommen neu, wie, wann und wo gearbeitet wird. Kunden als Inspirationsquelle Als größter ECM-Anbieter der Branche sind wir permanent im Dialog mit zahlreichen Unternehmen. Der direkte Austausch sorgt dafür, dass wir ständig neue Wege zur Steigerung von Innovation und Agilität in Unternehmen entwickeln. Die Beispiele reichen von digitaler Modernisierung (Englisch) über Produktivität der Mitarbeiter (Englisch) bis hin zur Prozessintegration (Englisch). In der digitalen Welt müssen Unternehmen Veränderungen schneller und flexibler umsetzen. Nur so können sie umfassend von den Wettbewerbsvorteilen neuer Funktionalitäten und Anwendungsfälle profitieren. Unsere Kunden stehen vor der Frage, wie sie strategische Ressourcen freisetzen können, um die IT und Technologien wie ECM profitabel zu machen. Und hier kommt die Cloud ins Spiel. Cloudbasiertes ECM ist erfolgreiche Realität Viele unserer Kunden haben sich mit dieser Frage auseinandergesetzt. Sie alle kamen zu demselben Schluss: Durch cloudbasiertes ECM ziehen sie den größten Nutzen aus Enterprise Content Management. Sie können ihren Nutzern den benötigten Content zum richtigen Zeitpunkt und im passenden Kontext zur Verfügung stellen. Die Cloud dient als Sprungbrett zur schnelleren Bereitstellung neuer Cloud-Lösungen. Gleichzeitig lassen sich zweckorientierte, in führende Systeme integrierte Lösungen sowohl in der Cloud als auch in hybriden Umgebungen installieren. Mit der Ausrichtung auf die Cloud entlasten Sie Ihre IT-Abteilung von Basistätigkeiten wie Patchen, Überwachung und zeitaufwändigen Updates. Das setzt Ressourcen frei, um sich auf die strategische Bereitstellung neuer Lösungen mit ECM zu konzentrieren. Lösungen, die sich positiv auf die Geschäftsprozesse auswirken und das Unternehmen auf dem Weg in die digitale neue Welt unterstützen. OpenText und Documentum bieten Cloud-Lösungen der nächsten Generation Heute geht es darum, ECM in der Cloud zu nutzen und das System in zweckorientierte Lösungen zu integrieren. OpenText hält mit dieser Entwicklung Schritt. Mit der Übernahme von Documentum positionieren wir uns als Marktführer für Cloud Content Services der nächsten Generation. Wesentlich: Es gibt ebenso viele cloudbasierte ECM-Lösungen, wie Wolken am Himmel. Jede Organisation hat ihre eigenen Anwendungsfälle, ihre eigene Kultur und gewachsene Infrastruktur. Und täglich erscheinen mehr Tools, die Ihre ideale digitale Transformation beschleunigen können. Heute lässt sich nahezu jede Anforderung an ECM erfüllen. Von unternehmensweiter gemeinsamer Datennutzung über einfache Apps für spezifische Aufgaben, die ohne Programmierung auskommen, bis zur umfassenden Plattform-Anbindung – entweder Cloud zu Cloud oder Cloud zu lokaler Datenbank. Und warten Sie mal ab, was in Zukunft alles möglich ist. Ungeduldig? Dann holen Sie sich doch einen Vorgeschmack. Sehen Sie sich unser kürzlich gemeinsam mit AIIM (Englisch) durchgeführtes Webinar an. Drei Tipps für einen gelungenen Start Hier und jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um loszulegen. Das sollten Sie dabei berücksichtigen: Informieren Sie sich, wie Sie Ihren Content mit Hilfe der Cloud (Englisch) besser zum Vorteil des Unternehmens einsetzen können. Machen Sie Ihre Hausaufgaben. Führen Sie eine Vollkostenrechnung (Englisch) durch, bevor Sie einsteigen. Stellen Sie den Kunden bei der Entwicklung neuer, zweckorientierter Anwendungen (Englisch) in der Cloud stets in den Mittelpunkt. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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SIBOS 2016: FinTech – die Zukunft des Bankwesens hat begonnen

Digitalisierung der Finanzdienstleister

Digitalisierung der Finanzdienstleister: Banken und andere Finanzdienstleister stehen heute vor einer doppelten Herausforderung. Zum einen haben Finanzkrise und Banken-Skandale das Vertrauen der Konsumenten in die Banken nachhaltig erschüttert. Kundenbindung wird zunehmend schwieriger, die traditionellen Pluspunkte wie ein großes Filialnetz zählen nicht mehr. Stattdessen stehen die digitale Interaktion und digitale Inhalte im Vordergrund. So gaben in der Studie „Bankberatung der Zukunft“ von Sopra Steria Consulting 91 Prozent der Befragten an, Werbe-Informationen sollten auf die individuelle Lebenssituation und die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten sein. Die Digitalisierung der Finanzdienstleister 47 Prozent würden dafür auch Daten wie etwa Kontoumsätze zur Verfügung stellen. Doch die Kommunikation der Banken läuft oft an den Kundenbedürfnissen vorbei. Mit der Folge, dass Kunden dorthin abwandern, wo ihr Wunsch nach Inhalten mit persönlichem Mehrwert erfüllt wird. Zweitens steht den Banken durch die Digitalisierung ein tiefgreifender struktureller Wandel bevor. Beispielsweise prognostizierte PWC in einer Studie (Englisch), 2020 würde FinTech die Geschäftsmodelle der Finanzdienstleister bestimmen, Blockchain für eine Revolution sorgen und mangelnde Cyber-Security sei der größte Risikofaktor. Den deutschen Banken ist die Bedeutung dieser Entwicklungen durchaus bewusst, dennoch sind viele nur unzureichend auf die Digitalisierung der Finanzdienstleister vorbereitet. Besonders dem Bereich FinTech (Finanztechnologien) steht der Großteil noch abwartend gegenüber. SIBOS: Showcase der Zukunft Ende September 2016 war OpenText auf der von SWIFT alljährlich veranstalteten SIBOS vertreten. Die Messe gilt als einer der wichtigsten Ausstellungsplätze für innovative Finanztechnologien. Hier werden zudem die neuesten Nachrichten und Analysen zum Thema Banking und elektronischen Zahlungsverkehr präsentiert. Dieses Jahr verzeichnete die SIBOS mehr als 8.500 Besucher, und auch die Banken aus Europa, Asien, dem Nahen Osten, Afrika und China waren so stark vertreten wie lange nicht. 2016 fand die Messe in Genf statt. Besonders beeindruckend war der Kontrast zwischen der zeitlosen Schönheit der alpinen Landschaft und den auf der Konferenz diskutierten dynamischen, ja sogar futuristischen, Anforderungen der Finanzwelt des 21. Jahrhunderts. Mit der Neuausrichtung von SWIFT hat sich auch die SIBOS weiterbewegt. Die Messe gibt mit ihrem Innotribe-Programm Einblick in FinTech und beschäftigt sich darüber hinaus mit der ständigen Weiterentwicklung von elektronischen Kommunikationsstandards für verschiedenste Anwendungen. Dieses Jahr lag der Schwerpunkt auf Cyber-Security zum Schutz der elektronischen Transaktionsplattform von SWIFT. Ein logischer Schritt, nachdem Hacker im Februar 2016 eine Schwachstelle von SWIFT genutzt hatten, um 81 Millionen Dollar (Englisch) vom Konto der Zentralbank von Bangladesch bei der US-Zentralbank zu stehlen. Heiß spekuliert wurde über neue FinTech-Entwicklungen im Bereich Online-Sicherheit und Künstliche Intelligenz (zum Beispiel Algorithmen, die einfache Investment Portfolios ebenso gut verwalten können, wie die meisten menschlichen Berater). Blockchain: vom Cyberpunk zum Wettbewerbsvorteil Die meist diskutierte neue Technologie auf der SIBOS war jedoch mit Abstand Blockchain (Englisch). Die Konferenzteilnehmer fragten sich und ihre Kollegen: Wie funktioniert das? Was bedeutet das für uns? Wie beeinflusst das den Zahlungsverkehr? Wer arbeitet bereits damit? Und: Welche realen Sicherheitslücken gibt es? Bei „Blockchain“ handelt es sich um eine Art dezentralisierter Online-Datenbank für die permanente, fälschungssichere Aufzeichnung von Finanztransaktionen. Ursprünglich für Geschäfte in der virtuellen Währung Bitcoin entwickelt, wird Blockchain auch für Geschäfte in „echten“ Währungen immer interessanter. Blockchain ermöglicht es allen Beteiligten Transaktionen sicher nachzuverfolgen. Eine Verifikation durch Dritte wird damit überflüssig. Auch SWIFT hat Interesse an der Blockchain-Technologie. Obwohl – oder gerade weil – diese eine starke Konkurrenz zum eigenen sicheren, aber langsamen Bezahlsystem (eine komplexe Transaktion kann Tage oder sogar Wochen dauern) darstellt. Durch die Nutzung von Blockchain kann diese Zeit auf beinahe Null (Englisch) gesenkt werden. Das zumindest prognostizieren jene FinTech-Unternehmen, die Blockchain bereits einsetzen. Nach wie vor sind handfeste Lösungen gefragt Neben all den aufregenden Neuigkeiten wurde das Tagesgeschäft der Branche auf der SIBOS 2016 keineswegs vernachlässigt. Das fanden wir besonders interessant, denn unter dem Strich muss geliefert werden. Die Banken sehen sich noch immer mit denselben Problemen konfrontiert: „Wie können wir den Zahlungsverkehr schneller und billiger abwickeln? Wie profitieren wir am meisten von den dadurch entstehenden Kundenbeziehungen?“ Beispielsweise stellt der Onboarding-Prozess für Kunden für viele Banken noch immer eine Herausforderung dar. In diesem Bereich bietet OpenText handfesten Mehrwert. In vielen Informationsgesprächen konnten wir aufzeigen, wie wir Banken dabei unterstützen, ihre gesamte Compliance zu verbessern, schneller Umsatz zu machen und mehr Kundenzufriedenheit zu erreichen. In etlichen unserer Gespräche ging es um die Nutzbarmachung der Fülle von Daten, über die Banken verfügen – zum Vorteil der Bank und der Kunden. Die Finanzbranche mag mit den neuen, durch den FinTech-Boom entstehenden, Technologien experimentieren – doch in der Praxis besteht der nächste Schritt in der Kapitalisierung bereits vorhandener Netzwerke und Kundenbeziehungen. Die Rolle von OpenText in der neuen FinTech-Welt Natürlich sind wir überzeugt davon, dass OpenText eine Rolle zu spielen hat. Nur so viel: Mit den OpenText™ Analytics Lösungen (Englisch) sind Finanzunternehmen in der Lage, ihre Daten besser zu nutzen und Informationen aus zahlreichen separaten Datensilos „zu befreien“ und sich so auf die Digitalisierung der Finanzdienstleister vorzubereiten. Unsere Analytics-Lösungen vereinen diese verschiedenen Datenströme zu einem einzigen, exakten Bild über Investitionserfolge, Kundenzufriedenheit, Nutzererlebnis oder die Reaktion auf verschiedene Marketingmaßnahmen. Unsere Botschaft stieß auf der SIBOS jedenfalls auf reges Interesse, und wir konnten viele spannende Gespräche mit bestehenden und potenziellen Kunden führen. Deshalb freuen wir uns schon auf die nächste Runde. 2017 findet die SIBOS in der kanadischen Finanzhauptstadt Toronto statt, unweit unserer Firmenzentrale in Waterloo. Wer weiß, wohin sich FinTech bis dahin entwickelt? Dieser Blogpost wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Industrie 4.0 revolutioniert alle Branchen

Industrie 4.0

Die Digitalisierung greift mittlerweile in vielen Bereichen. Jetzt hält die vierte industrielle Revolution, kurz Industrie 4.0, Einzug in unseren Alltag. Doch die Auswirkungen auf unterschiedliche Branchen sind vielfältig und liegen nicht immer auf der Hand. In Österreich sollen zum Beispiel künftig mehr digitale Materialien wie E-Books und Tablets an den Schulen genutzt werden. Ein Professor der Hochschule Osnabrück entwickelte gemeinsam mit seinen Studenten Feldroboter, die selbstständig Unkraut erkennen und jäten. Und der deutsche Bundesrat segnete vor kurzem ein Gesetz ab, das selbstfahrende Autos ermöglicht. Industrie 4.0: Alles ist Software Mit neuen Technologien, neuen Anforderungen an Mitarbeiter, neuen Geschäftsmodellen und neuen Erwartungen der Kunden verändert die Industrie 4.0 tatsächlich jede Branche. Jede Firma wandelt sich durch die Digitalisierung in ein Software- und Analytics-Unternehmen. (Uber ist im Grunde genommen nur Software. Die Firma besitzt keine Autos und hat kaum Mitarbeiter. Trotzdem ist sie auf dem Weg zum weltweit größten Logistikunternehmen). Bitcoin ist nur eine Software namens Cryptocurrency. Geld wird bald nur noch in Form von Software existieren – zum großen Teil ist das bereits Realität. 2001 schrieb ich in meinem Buch eBusiness or Out of Business: „Wer die Software aus dem Unternehmen verbannt, verbannt die Realität.“ Software ist also der Schlüssel zur Zukunft. Doch wie werden sich die verschiedenen Branchen in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren verändern? Finanzdienstleistungen und Banken Smartphones ersetzen künftig Brieftasche und Bargeld. Kontoeröffnungen, Kredite und Überweisungen werden in Sekundenbruchteilen verarbeitet. 1990 war der Mensch für 90 Prozent des NASDAQ-Umsatzes verantwortlich. 2025 erwirtschaften Maschinen 95 Prozent des NASDAQ-Volumens. Einige wenige Firmen für algorithmischen Handel wickeln den Großteil der Aktiengeschäfte ab. Im Endeffekt ist es ein Nullsummenspiel: Wer den leistungsfähigsten Computer hat, gewinnt. Automobilbranche Selbstfahrende Autos werden zum Standard. Sie bestellen den Wagen über Ihr Smartphone. Dieser bringen Sie zum gewünschten Ziel. Sie zahlen nur für die zurückgelegte Distanz. Und können während der Fahrt arbeiten. Benötigen unsere Kinder mit solchen selbstfahrenden Autos noch einen Führerschein? Das Stadtbild verändert sich. Städte werden sicherer, wenn die Zahl der Autos (und Unfälle) auf den Straßen deutlich abnimmt. Das rettet jährlich Millionen Leben. Die Fortschritte von Tesla, Google und Apple im Bereich fahrerlose und Elektro-Autos sorgen bereits jetzt für Kopfzerbrechen bei der Konkurrenz. Die traditionellen Automobilhersteller von heute verschwinden vom Markt. Mehr als 150 Millionen Zeilen Programmcode werden die Autos steuern – mehr als Google Chrome, der Curiosity-Mars-Rover oder ein F-22-Raptor heute erfordern. Hatte ich erwähnt, dass es sich um Elektrofahrzeuge handelt? Versicherungen Direkte Beziehungen zwischen Kunden und Versicherungen ersetzen alternde Versicherungsmakler, weil Versicherungen vermehrt auf Franchise setzen. Datenverarbeitungsunternehmen mit digitalen Profilen einer Person oder eine Sache machen Anträge oder von Kunden gelieferte Informationen überflüssig. Algorithmen analysieren in riesigen Serverfarmen umgehend Risikoprofile, nötige Unterschriften und die erforderliche Prämienhöhe jeder einzelnen Police. Die Unfallzahlen schrumpfen, je autonomer die Autos agieren. Der Markt für KFZ-Versicherungen verschwindet. Für unvorbereitete Versicherer kommt schnell der Tag des „digitalen Jüngsten Gerichts“, wenn extreme Rechenleistung, Onlinedaten und mobile Nutzung die kritische Masse erreichen. Wer eine Person oder Sache (oder deren digitales Profil) kennt, kennt das Risiko. Agrarindustrie Auftritt der Agrar- oder Feldroboter. Feldroboter bringen Vorteile und Effizienzsteigerung für die Landwirtschaft. Schwere körperliche Arbeiten entfallen. Je billiger die Agrarroboter werden, desto weniger arbeiten Landwirte selbst auf ihren Feldern – sie werden zu „Feld-Managern“. In vieler Hinsicht ist dies aber noch analoges Denken. Künftig haben wir vielleicht nicht einmal mehr Höfe mit Nutztierhaltung. Landwirtschaftliche Roboter verändern die Welt und die Zukunft der Nahrungsmittelproduktion, indem sie die Bodenbewirtschaftung optimieren und uns unabhängig von Nutztieren machen. Etwa 60 Prozent aller landwirtschaftlichen Nutzflächen werden für die Rindfleischproduktion genutzt. Für ein Pfund Rindfleisch benötigt eine Kuh rund 0,8 Hektar Land und fast 1.670 Liter Wasser. Die von dieser Kuh pro Jahr erzeugte Menge Methangas entspricht etwa vier Tonnen CO2 , ein erheblicher Anteil der weltweiten Treibhausgasemission. Innovative Ansätze wie Fleischersatz aus Insektenprotein oder im Labor gezüchtetes (synthetisches) Fleisch mit dem Geschmack des teuersten Kobe-Rindfleischs reduzieren den Rindfleischbedarf. Sind Sie bereit für den Braten aus der Petrischale? Industrie 4.0 in der Rechtsbranche Die Arbeitslosenrate unter Juristen ist in den USA auf Rekordniveau. Einst ein Abschluss mit Jobgarantie werden nun 80 Prozent der Aufgaben von Supercomputern erledigt. Innerhalb von Sekunden geben Rechner zu 90 Prozent korrekte Rechtsauskünfte. Menschliche Juristen liegen nur zu 75 Prozent richtig. Vielleicht bleibt dennoch ein Bedarf für menschliche Spezialjuristen bestehen. Einzelhandel Ich vergleiche die Transformation dieser Branche gerne mit einem Eisberg: 20 Prozent sind sichtbar, 80 Prozent finden „unter Wasser“ statt. An der Oberfläche muss gearbeitet werden. Dazu gehören extreme Automatisierung, Kundenzentrierung, Omni-Channel-Erlebnisse, Expresslieferungen und technische Erweiterungen für jede Sportart und jedes Alter (von Mannschaftsplanung über Fantasiesportarten bis zur Analyse des Golfschwungs). 3D-Druck wird zur revolutionierenden Technologie für den Einzelhandel. Aus hochauflösenden Scans werden maßgeschneiderte Produkte. Eine chinesische Firma verkauft heute schon Häuser aus dem 3D-Drucker. Pro Tag können zehn Häuser zum Preis von jeweils rund 4.500 Euro (Englisch) gedruckt werden. Ist die Transformation von Rohmaterialien, Lieferanten, Supply Chains, Distribution und Logistik einmal abgeschlossen, entstehen individuelle Hochleistungsprodukte für den Kunden – vom Laufschuh bis zum Eigenheim. Energiebranche Erneuerbare Energien sind auf der Überholspur. Strom wird grün und billig. Heute werden mehr Solarenergiesysteme installiert, als Systeme für fossile Brennstoffe. Der Preis für Solarenergie wird so stark fallen, dass Kohlekraftwerke aus dem Markt gedrängt werden. Seit 2014 wird in Ontario, Kanada, keine Kohle mehr abgebaut (Englisch). Billiger Strom führt zu billigen Transportsystemen und mehr als genug sauberem Wasser. Der Durchschnittskonsument kann jährlich bis zu 1.800 Euro einsparen (Englisch). Trinkwassergewinnung über Entsalzungsanlagen kostet dann weniger als der jährliche Strom für Ihren Toaster. Nicht Wasser ist knapp, sondern Trinkwasser. Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Trinkwasser im Überfluss vorhanden ist. Industrie 4.0 im Gesundheitswesen Big Data schafft Heilmittel für Krebs und wandelt klinische Spezialgebiete in weltweit verfügbare Aufzeichnungen. Nanotechnologie revolutioniert Arzneimittelabgaben und gezielte Therapien. Das Cyberknife ist weit verbreitet. Durch Genome Editing können Mutationen eliminiert und „Supermenschen“ geschaffen werden. 3D-Druck macht Prothesen erschwinglich und für jeden verfügbar. Die Lebenserwartung liegt heute bei mehr als 80 Jahren. Schon bald könnten wir alle 100 Jahre alt werden. Bildung Wenn vernetzte Endgeräte allgegenwärtig sind, erhalten unsere Kinder einen besseren Zugang zu Bildung als je zuvor. Sie müssen dafür nicht einmal das Haus verlassen. Bildung wird demokratisiert, auch wenn Terroristen oder Regimes damit drohen, den Zugang zu Bildung besonders für junge Frauen zu kontrollieren oder zu beschränken. Das Geschlecht ist kein Hindernis mehr für den Zugang zu Bildung. Gut ausgebildete junge Frauen werden zu gut ausgebildeten Müttern, die künftigen Generationen den Zugang zur Bildung sichern. Zum Weiterlesen können Sie The Golden Age of Innovation (Englisch) hier herunterladen. Einen weiteren Artikel zum Thema Industrie 4.0 finden Sie in meinem Blog. Dieses Thema begleitet mich auch zur Enterprise World, die Informationen dazu finden Sie hier (Englisch). Ich würde mich über einen Gedankenaustausch freuen. Hinterlassen Sie mir doch unten einen Kommentar, wenn Sie Feedback geben oder mir ein Thema für diese Serie vorschlagen wollen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Fallstudie Rosetta Stone: Medien-Management als digitaler Übersetzungsschlüssel

rosetta stone

Die Digitalisierung macht auch am Arbeitsplatz nicht halt. Das heißt nicht zwingend, dass künftig alle Tätigkeiten von Robotern übernommen und ganze Berufszweige umgestaltet werden. Es geht vielmehr darum, dass sich unser Arbeitsumfeld, gerade, wenn es um den Einsatz von IT geht, nachhaltig verändert. Die organisatorischen Weichen dafür müssen jetzt gestellt werden, wenn Organisationen zukünftig wettbewerbsfähig bleiben wollen. Noch ein weiteres Argument spricht für die digitale Modernisierung am Arbeitsplatz: Diese wirkt sich nach Ansicht von IT-Verantwortlichen durch höhere Produktivität und sinkende Kosten bereits heute positiv auf die Unternehmen aus. Dabei rückt die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Unternehmensbereichen in den Fokus. Multinationale Konzerne müssen heute standort- und abteilungsübergreifend kollaborieren und Zugriff auf die für alle Beteiligten relevanten Daten gewährleisten – unabhängig von Ort und Zeit. Die Volkswagen AG hat zu diesem Zweck ein eigenes Social Collaboration Netzwerk entwickelt, das ähnlich wie die gängigen Social-Media-Plattformen funktioniert. Ende 2016 nutzten mehr als 500.000 Mitarbeiter des VW-Konzerns dieses Tool in über 2.000 Communitys weltweit. Doch die wenigsten Unternehmen wollen oder können aufwändige eigenständige Lösungen entwickeln und betreiben. Was können Sie also tun? Ein Stein als Übersetzungsschlüssel 1799 wurde der Stein von Rosetta entdeckt, eine Steintafel, auf der derselbe Text in drei Sprachen des Altertums abgebildet war: Altgriechisch, Demotisch und in Form von Hieroglyphen. Der Stein von Rosetta hat maßgeblich zur Entschlüsselung der ägyptischen Hieroglyphen beigetragen, weil diese in die beiden anderen Sprachen übersetzt wurden. Der Fund ermöglichte uns ein tieferes Verständnis für die Welt der Antike – andere Entdeckungen ließen sich dank des Rosetta-Steins in den richtigen Kontext setzen. Auch in unserer modernen Welt scheitern wir manchmal an Sprachbarrieren – zum Beispiel wenn die verschiedenen Bereiche eines großen Konzerns über ein und dasselbe Thema in vollkommen unterschiedlichen Sprachen kommunizieren. Dann wünschen wir uns einen „digitalen Stein von Rosetta“, der die Kommunikation zu gemeinsamen Dokumenten von Marketing über Sales und Support bis hin zur Finanz- und Rechtsabteilung und anderen Unternehmensbereichen erleichtert. Das Sprachgewirr entziffern Ein Unternehmen, das sich dieser Problematik erfolgreich annahm, ist Rosetta Stone, adäquat benannt nach dem antiken Übersetzungsvorbild. Rosetta Stone bietet weltweit in fast 150 Ländern cloud-basierte Sprachkurse in mehr als 30 Sprachen an. Zu den Kunden zählen Schulen, Unternehmen, Behörden und mehrere Millionen privater Sprachschüler rund um den Globus. Content als Geschäftsgrundlage bei Rosetta Stone Bei Rosetta Stone basiert prinzipiell alles auf Content. Bible und ihr Team verwalten über eine Million Bilder, Video- und Audio-Komponenten, aus denen sich Trainer weltweit interaktive Unterrichtseinheiten zusammenstellen. „In meiner Verantwortung liegt es, das richtige System einzusetzen, damit all dieser Content gesammelt und katalogisiert werden kann. Es soll das Creative-Services-Team bei der Produktion von Videos für unsere Endkunden unterstützen – genauso wie unsere Produkte und die darin enthaltenen Bilder.“ „Wir arbeiten eng mit unserer Kreativ- und Rechtsabteilung zusammen, um stets auf dem neuesten Stand hinsichtlich aktueller Videos und lizenziertem Bildmaterial zu bleiben“, erklärt Donna Bible. „OpenText™ Media Management (Englisch) verschafft mir einen Überblick zu den aktuellen Versionen und final veröffentlichten Dokumenten. So kann ich jederzeit sicherstellen, dass die Leute nur das zu sehen bekommen, was entweder bereits an die Presse ging oder im Internet veröffentlicht und genehmigt wurde.“ Höhere Produktivität dank Media Management Laut Bible sorgt Media Management (Englisch) sowohl für mehr Kreativität wie für eine höhere Produktivität. „Wenn Sie Inhalte kontrollieren, neu zu ordnen und wiederverwenden können, arbeiten Sie auf einem ganz anderen Niveau“, erläutert Donna Bible weiter. „Das spart Ihrer Kreativabteilung Zeit. Und auch Ihre Rechtsabteilung verliert keine Zeit durch Auseinandersetzungen zum Urheberrecht.“ OpenText Media Management adressiert die steigenden Anforderungen des Unternehmens und pflegt gleichzeitig eine reichhaltige Sammlung von Inhalten für ein grenzüberschreitendes Wachstum. „Wer eine konsistente Vorstellung zum Erhalt von Wissen und Content hat und unterschiedliche Unternehmensbereiche einbinden kann, sorgt für den Zusammenhalt vieler Beteiligter“, erklärt Bible. „Auch die Einarbeitung wird einfacher, weil wir neue Mitarbeiter über die OpenText Lösung viel leichter in Kenntnis setzen können. Media Management ist für uns längst mehr als nur ein Arbeitsmittel. Es ist das Archiv der Geschichte unseres Unternehmens.“ Pilotprojekte für optimale Ergebnisse Organisationen, die Digital Asset Management einführen wollen, gibt Bible den folgenden Rat: „Involvieren Sie zu Beginn so viele Personen wie möglich. Bei der Implementierung konzentrieren Sie sich dann vorerst auf eine Gruppe. Setzen Sie das Projekt dort vollständig um, und nutzen es dann als Pilotmodell für alle anderen.“ Bible weist darauf hin, dass sich die Ergebnisse schnell potenzieren. „Wenn es um die aufgebauten Werte geht, vertrauen Sie auf den Schneeballeffekt. Das zahlt sich ein paar Jahre später richtig aus.“ Sie wollen mehr über die Fallstudie Rosetta Stone erfahren? Schauen Sie sich unser Video (Englisch) an, oder laden Sie sich dieses White Paper (Englisch) herunter. Wie Monster Energy, ein weiterer Media Management Kunde, von seiner Asset-Management-Initiative profitiert, erfahren Sie in diesem On-Demand Webinar (Englisch). Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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5 Mythen zur europäischen Datenschutz-Grundverordnung

Digitalisierung

„Viele Unternehmen werden die Fristen der EU-DSGVO für den Datenschutz nicht einhalten können“ titelte vor kurzem die Computerwoche online und zitierte eine Umfrage des Beratungshauses Carmao. Laut Bericht rechnen nur etwas mehr als 40 Prozent der Befragten damit, die Auflagen der Verordnung – viele verwenden lieber das englische Akronym GDPR – fristgerecht bis zum 25. Mai 2018 zu erfüllen. Die Gründe sind vielfältig und reichen von einer falschen Einschätzung des damit verbundenen Aufwands bis hin zu dem Missverständnis, dass es sich dabei nicht um ein strategisches Projekt handelt. Dies geht sogar so weit, dass 38 Prozent der befragten Unternehmen sagten, sie erfüllten noch nicht einmal die Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes. Ein Missverständnis, das keines bleiben muss Offenbar halten sich bei Thema Datenschutz weiterhin viele Mythen – wie anders wäre dieses unzureichende Verständnis der strategischen Bedeutung dieses Themas zu erklären? Dazu zählen insbesondere die folgenden fünf Mythen, wie ich immer wieder in Kundengesprächen erfahren musste: Bis die Verordnung auch in Deutschland gilt, vergeht noch viel Zeit Stimmt nicht. Die europäische Datenschutz-Grundverordnung ist nicht nur seit über einem Jahr in Kraft, sondern gilt unmittelbar in allen Mitgliedstaaten der EU, also auch in Deutschland und sogar in Großbritannien – trotz Brexit. Sie ersetzt und ergänzt nationale Gesetze. Die deutschen Behörden müssen und werden Verstöße gegen die Verordnung folglich ab dem 25. Mai 2018 ahnden. Die Verordnung gilt nur für Unternehmen mit Sitz in der EU Stimmt ebenfalls nicht. Jedes Unternehmen weltweit, das personenbezogene Daten von Kunden oder Mitarbeitern aus der EU verarbeitet, muss die Vorschriften der Verordnung befolgen und einhalten. Die Verordnung hat keine Auswirkungen auf die in den Unternehmen verwendete Technik, um personenbezogene Daten zu schützen Stimmt nicht – es sei denn, Sie setzen bereits heute in allen relevanten Bereichen Technologien ein, die auf dem aktuellen Stand sind. Die Datenschutz-Grundverordnung nennt hier sogar einige Technologien ausdrücklich: Verschlüsselung zum Beispiel, Data Leakage Prevention oder Schutzmaßnahmen zur Abwehr von Schadsoftware. Das schließt aber auch Technologien zur Anonymisierung von Daten oder zu effektiven Zugangsberechtigungen mit ein. Die Verordnung betrifft nur sehr große Unternehmen und bekannte Marken Stimmt nicht. Sie gilt für alle Unternehmen jeder Größe und jeder Branche. Es gibt zwar für kleine Firmen gewisse Erleichterungen. Doch das entlässt niemanden aus der Verantwortung. So sind die Unternehmen verpflichtet, Datenschutzverstöße binnen 72 Stunden zu melden. Niemand kann sich also mehr wegducken und hoffen, dass der Vorfall unentdeckt bleibt. Das Risiko, den eigenen guten Ruf aufs Spiel zu setzen, wird so groß wie nie. Die Verordnung ist eine Aufgabe der Experten für IT und Datenschutz Stimmt nicht. Die Einhaltung der europäischen Datenschutz-Grundverordnung ist Chefsache. Datenschutz muss Teil der Unternehmenskultur werden, kostet Geld und kann zu Interessenskonflikten führen, die zugunsten des Datenschutzes entschieden werden müssen. All das sind Aufgaben des Top-Managements. Vielleicht halten sich diese Mythen deshalb so hartnäckig, weil sich niemand mit Vorschriften beschäftigen will. Sie werden als lästig empfunden, als Zwang, der das eigentliche Geschäft behindert. Und je mehr die Wirtschaft auf der Basis digitaler Daten und Informationen funktioniert und von ihr angetrieben wird, umso stärker wird offenbar dieses Gefühl. Keine lästige Pflicht, sondern eine echte Chance! Doch wie so oft im Leben, trügt das Gefühl. Ein einheitlicher und strenger europäischer Datenschutz ist keine Pflicht, sondern eine Chance – und zwar eine geschäftliche. Er ist ein Wettbewerbsvorteil, um den uns die Welt beneiden wird. Denn er setzt ein durchgängiges, unternehmensweites Informationsmanagement auf Basis vollständig digitalisierter Daten und Prozesse voraus. Das erst ist die Basis für digitale Geschäftsmodelle, das Herzstück der digitalen Transformation. Wer jetzt handelt und ein unternehmensweites Informationsmanagement in Angriff nimmt, kann die eventuell bereits verlorene Zeit aufholen und die Konkurrenz in Sachen Digitalisierung hinter sich lassen. Warum das so ist, erklären wir Ihnen kurz und knapp in unserer Animationsserie „GDPR – Über Datenschutz zum Wettbewerbsvorteil“. Viel Spaß beim Anschauen!

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Versehentlich die falsche Email verschickt? Nutzen Sie die Gelegenheit, um das Richtige zu tun!

Email-Kampagnen

Emails gehören zu den Standardkommunikationsmitteln der digitalen Welt und Email-Kampagnen zu den beliebtesten Tools von Marketingstrategen. Aber auch die Kunden wissen die digitale Post zu schätzen. So zeigte beispielsweise eine Studie des Marktforschungsinstitutes Interrogare, dass neun von zehn Personen mit Kaufabsicht irgendwann im Laufe der Customer Journey Emails zur Kommunikation mit dem Händler nutzen. Wir melden uns also in diesem oder jenem Shop an, weil wir den Newsletter abonnieren oder Details zu Produkt oder Dienstleistung oder zum Versandstatus erfahren wollen. Mit der Bekanntgabe unserer Email-Adresse zu Werbezwecken erwarten wir uns gut gemachte, personalisierte und interessante Mailings im Rahmen der Email-Kampagnen. Doch oft ist das Gegenteil der Fall, und zwar nicht nur, weil Spam-Firmen Milliarden von Nutzerdaten sammeln und massenweise Nachrichten verschicken. Meist sind es andere Gründe, die zum sofortigen Löschen einer Werbe-Email führen. Wir alle finden sie jeden Tag im Posteingang: Emails, die wir ungelesen löschen. Trotzdem investieren Unternehmen zahllose Stunden in die Entwicklung von Email-Kampagnen und Botschaften, um unsere Aufmerksamkeit oder unser Interesse zu erwecken. Nur, damit wir sie dann ignorieren. Unlängst sprach ich abends mit meiner Frau darüber, welche Email-Betreffzeilen am wahrscheinlichsten zum automatischen Löschen einer Marketing-Email führen würden. Email-Kampagnen mit Handlungsaufforderung? Unbekannter Absender? Email gelöscht Bei meiner Frau führen Handlungsaufforderungen die Hitliste an. Der aktuelle Tagessieger in dieser Kategorie war die Email einer Firma, die in ihrer Betreffzeile geradezu schrie „Hier sind wichtige Informationen für Sie – nicht löschen!“ – Was tat sie wohl zuerst? Sie löschte die Email. Mein Lieblingsärgernis sind übertrieben freundliche Emails von mir völlig unbekannten Leuten, wie dieses Beispiel von gestern: „Erinnerung – Hallo Alan, konntest du schon einen Blick auf meine Email werfen?“ Meine Reaktion: Unternehmen in der Email-Adresse prüfen, keine Firma, mit denen ich geschäftlich zu tun habe, Löschen-Button drücken. Ärgerlich: die falsche Mailingliste Und dann sind da noch Emails von Firmen, mit denen Sie zwar regelmäßig interagieren, sich aber beim Lesen der Mails wundern, wie Sie auf diese Mailingliste geraten sind. Sie löschen also die Mail und denken nicht weiter darüber nach. Nur der Unmutsfaktor für dieses Unternehmen steigt und kann schließlich auch Ihre Customer Experience beeinflussen. Intelligent agierende Marken und um ihre Kunden bemühte Unternehmen können mittels einer durchdachten Strategie für das Kundenkommunikationsmanagement (Englisch) dieses Erlebnis aber noch umdrehen. Sie verwandeln den „Wie bin ich nur auf diese Liste geraten“-Moment von einer negativen in eine positive Erfahrung. Ein typisches Beispiel: mein Auto Obwohl meine Familie ihre Autos regelmäßig austauscht, sind wir doch sehr markentreu. Sie können darauf wetten, dass irgendein Familienmitglied stets ein Auto aus dem Programm dieser speziellen Marke fährt. Im Moment bin das ich. Ich fahre eine mit allen Extras ausgestattete Version des sportlichsten Modells. Es ist bereits das zehnte Fahrzeug dieses Autoherstellers in unserer Familie. Sie können sich also meine Überraschung vorstellen, als ich von diesem Unternehmen eine Mail mit dem Betreff „Schade, dass Sie uns verlassen“ erhielt. Im Folgenden stand, das Unternehmen hätte erfahren, dass wir unser Auto verkauft hätten und würde uns gerne ein paar Fragen zu unserer Erfahrung mit der Automarke stellen. Außerdem wollten sie wissen, warum wir uns gegen sie entschieden hätten. Ich warf einen Blick aus dem Fenster – mein Wagen stand noch immer in unserer Einfahrt. Eindeutig auf der falschen Mailingliste gelandet. Ich löschte die Email und vergaß das Ganze sofort wieder. Zwei Tage später Eine angenehme Überraschung: Ich erhielt eine weitere Nachricht, in der sich der Hersteller für die fälschlich an mich verschickte Email entschuldigte. In der durchdacht formulierten Mail stand unter anderem: „Wir wissen, dass Sie noch im Besitz Ihres Autos sind. Wir bedanken uns für Ihre Treue.“ Es folgte ein kurzer Hinweis, dass man mir als Entschuldigung ein kleines Geschenk per Post zusenden würde (welches am nächsten Tag ankam). Zusätzlich erhielt ich eine Follow-up-Email, die sich auf meinen aktuellen Wagen bezog. Als Anerkennung für meine Markentreue enthielt diese ein Angebot: Wenn ich in den nächsten 30 Tage meinen örtlichen Autohändler aufsuchen würde, könnte ich für eine deutlich niedrigere Leasingrate von meinem 2015er-Modell auf den entsprechenden Neuwagen aus diesem Jahr umsteigen. Ein Fehler = adäquates Follow-up + Präsent + Anerkennung meiner Kundentreue + Upselling Angebot. Das nenne ich gutes Kundenkommunikationsmanagement. Es stärkt die Kundenbeziehungen, schafft eine positive Customer Experience und fördert den Mehrwert für den Kunden und den Umsatz im gesamten Kundenlebenszyklus. Momentan möchte ich das Tauschangebot zwar noch nicht annehmen, aber wenn ich mein Auto gegen ein neues auswechseln will – was glauben Sie, welcher Autohersteller dann ganz oben auf meiner Liste steht? Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Industrie 4.0: Wie sich der digitale Umbruch auf die Supply Chains auswirkt

Industrie 4.0

Die Digitalisierung der Supply Chains sorgt für tiefgreifende Veränderungen in allen Geschäftsprozessen. Vorangetrieben wird die Entwicklung durch höhere Kundenanforderungen bezüglich Individualisierung, Servicequalität und Reaktionsgeschwindigkeit. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, sind transparentere, digitale Supply Chains erforderlich, die nahtlos ineinander greifen. Deutschen Unternehmen ist das laut den Ergebnissen einer aktuellen Studie der Bundesvereinigung Logistik (BLV) durchaus bewusst. Zwar wies ein Drittel der befragten Unternehmen auf hohe bis sehr hohe Risiken bei der digitalen Transformation hin, doch drei Viertel der Befragten erkennen in der Digitalisierung hohe bis sehr hohe Chancen für ihren Betrieb. Wie Unternehmen die digitale Transformation zu ihrem Vorteil nutzen können, zeigen digitale Vorreiter weltweit, vom 3D-Druck über Drohnen bis zum Internet der Dinge. Industrie 4.0: Die vierte industrielle Revolution Viele Unternehmen begreifen die „vierte industrielle Revolution“ mittlerweile als positive Entwicklung, die es anzupacken gilt. Der Oberbegriff Industrie 4.0 steht für die Vernetzung der industriellen Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik. Betriebe wandeln sich durch „hypervernetzte“ Produktions- und Umgebungen der Supply Chains in digitale Unternehmen. Die neuesten disruptiven Technologien lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: Erstens: neue Netzwerke wie beispielsweise 5G-Mobilfunknetze, mit dem Internet der Dinge verknüpfte Plattformen und weitere Cloud-basierende Netzwerkinfrastrukturen. Zweitens: neue Endgerätetypen, die mit diesen Netzwerken verbunden werden, wie 3D-Drucker, hochentwickelte Roboter, Drohnen und natürlich IoT-Devices. Drittens: neue Arten von Daten, die aus den vernetzten Endgeräten gewonnen werden. Durch das Archivieren und Analysieren dieser Daten lassen sich detailliertere Erkenntnisse über die Abläufe entlang der gesamten Lieferkette ermitteln. Der Einfluss der digitalen Transformation auf die Lieferkette Um noch genauer zu verstehen, wie sich die neuen Vorhaben zur digitalen Transformation auf die Supply Chains auswirken, beauftragte OpenText die Analysten von IDC mit einer neuen Studie, die auf lebhaftes Interesse stieß. Wir konnten etliche branchen- und länderübergreifende Erkenntnisse gewinnen, die ich Ihnen in den kommenden Monaten in weiteren Blog-Artikeln näher vorstellen werde. Heute möchte ich Sie auf nur eine zentrale Kennzahl der Studie hinweisen: Von 250 befragten Unternehmen gaben 56 Prozent an, sie hätten bereits einen Chief Digital Officer, also einen Hauptverantwortlichen für die Digitalisierung, ernannt. IDC sollte für uns eine ganz bestimmte Hypothese testen: Wir wollten herausfinden, ob „neue digitale Technologien zu neuen Initiativen für die Transformation der Supply Chain führen“. Wenn ja, böte das den Unternehmen eine Gelegenheit, ihre B2B-Integrationsanforderungen auszulagern (Englisch) und sich so besser auf die Umsetzung ihrer neuen digitalen Projekte zu konzentrieren. Die Studie befasste sich auch mit dem Stand der Dinge zur Übernahme neuer digitaler Technologien wie Drohnen, IoT oder Wearables. Diese und weitere interessante Ergebnisse unserer Studie werden wir in den kommenden Monaten veröffentlichen. Die „Großen Fünf“ der disruptiven Technologien Die Berichterstattung in den Branchenmedien wird aktuell durch fünf umwälzende Technologien beherrscht: Drohnen, 3D-Druck, Wearables, hochentwickelte Roboter und das Internet der Dinge. In unserer neuen IDC-Studie wurde die Akzeptanzrate dieser und vieler weiterer Technologien untersucht, darunter auch maschinelles Lernen, speziell im Zusammenhang mit den Prozessen in der Supply Chain. Warum über diese fünf Technologien mehr berichtet wird als über andere disruptive Technologien? Zum einen richten sie sich sowohl an den Endverbraucher wie an Unternehmen. Sie kaufen also beispielsweise einen 3D-Drucker oder einen Staubsaugerroboter für zu Hause, während Ihr Unternehmen gerade mit der Einführung ähnlicher Technologien beginnt. Das ist aber nicht das erste Mal, dass für den Konsumenten entwickelte Technologien ihren Weg an den Arbeitsplatz finden. In den letzten Jahren mussten IT-Verantwortliche die Unternehmensstrategien anpassen, um die von den Mitarbeitern ins Unternehmen getragenen „Nutze dein eigenes Endgerät“-Technologien zu unterstützen. Wie also werden diese fünf Technologien heute unternehmensübergreifend eingesetzt? Drohnen-basierte Technologie  Über diese Technologie wurde in den letzten Jahren viel berichtet, aber stets aus den falschen Gründen. Der Markt für Drohnen wurde durch diverse Interessensgruppen beeinflusst, die besorgt um ihre Sicherheit und natürlich ihre Privatsphäre waren, wenn Drohnen über Stadtzentren fliegen. In Folge dieser Lobbyarbeit errichteten lokale Behörden rund um den Globus Flugverbotszonen für Drohnen im städtischen Luftraum – noch bevor die wirtschaftlichen Vorteile der Geräte sachgemäß nachgewiesen werden konnten. Der Großteil der Berichterstattung drehte sich um Unternehmen, die kleine Pakete an Konsumenten zustellen können – wie Amazon mit seiner PrimeAir-Drohne. Für externe Logistikdienstleister wird das Ausliefern von Paketen auf dem „letzten Kilometer“ zu einem zunehmend wichtigeren Entwicklungsbereich. DHL nutzte als einer der ersten Drittanbieter die Drohnen-Technologie für Medikamentenlieferungen zu entlegenen Inseln im Fernen Osten, wo es an Platz für Start- und Landebahnen für herkömmliche Fluggeräte fehlt. Mittlerweile gibt es Initiativen zur Einrichtung von Luftkorridoren für Flugdrohnen. Doch Drohnen sind nicht nur auf den Luftraum beschränkt. Starship Technologies entwickelte zum Beispiel ein kleines, selbstfahrendes Fahrzeug mit einer Ladekapazität von zwei vollen Einkaufstüten. Die Idee dahinter: dieses kleine, autonome Gefährt kann die Bestellungen eines Kunden direkt an die Haustür transportieren. Doch auch Szenarien im Umfeld von Unternehmen sind keine Zukunftsmusik. Dieselbe Technologie ließe sich zur Auslieferung kleinerer Bauteile von Automobilzulieferern einsetzen, die im Lieferantenpark in der Nähe eines großen Automobil-OEMs angesiedelt sind. Solche Lieferantenparks etablieren sich heute weltweit an allen wichtigen Standorten der Automobilindustrie. Die selbstfahrenden Drohnen könnten die Effizienz der Komponentenlieferung an Automobilhersteller steigern und deren Just-In-Time-Produktionsumgebungen unterstützen. Drohnen-basierte Technologien sind immer noch relativ neu. Doch sie bieten einige einzigartige Funktionalitäten, die der modernen Produktion und dem Ersatzteilgeschäft mit dem Endkunden (Automotive Aftermarket) zu Gute kommen. So hat beispielsweise AUDI in seinen Werken mit dem Probebetrieb von Drohnen begonnen, die Einzelteile aus den Lagern zu den Produktionsstraßen transportieren, wo sie in die Fahrzeuge eingebaut werden. 3D-Druck-Technologien  Die 3D-Druck-Technik ist nicht wirklich neu. Tatsächlich fand ein Großteil der Grundlagenforschung bereits Anfang der 1990er Jahre statt – damals unter der Bezeichnung Stereolithographie oder Rapid Prototyping. Beide Begriffe beschreiben den schichtweisen Aufbau eines dreidimensionalen Objektes aus Kunststoff. Heute wird diese Technologie in hohem Tempo weiterentwickelt. Das betrifft nicht nur den Druck selbst, sondern auch die im Rahmen des Druckverfahrens verwendeten Materialien. Die Automobilindustrie betreibt ausgedehnte Forschung zur Nutzung von metallischem Material in 3D-Druck-Verfahren. Diese Verfahren versprechen die größten Verbesserungen in Bezug auf verkürzte Produktionszeiten und eine höhere Kundenzufriedenheit im Zubehör- und Servicemarkt. In der Produktion erzeugen Hersteller wie die VW-Gruppe bereits dreidimensionale Metallteile, anfangs nur für Konzeptfahrzeuge, die auf Automessen wie dem Genfer Autosalon präsentiert wurden. 3D-Druck verändert tatsächlich das Design und Bauweise der Fahrzeuge von morgen. Es gibt immer mehr Elemente, die „austauschbar gestaltet“ werden können. Wenn also beispielsweise ein Auto in die Werkstatt kommt, weil eine defekte Stützhalterung ersetzt werden muss, wird diese zukünftig nicht mehr beim Zulieferer bestellt. Stattdessen druckt die Vertragswerkstatt die Ersatzhalterung vor Ort aus und baut diese in das Fahrzeug ein. Das führt zum Konzept einer „Supply Chain ohne Glieder“, wo Teile bei Bedarf mittels 3D-Druck erzeugt und keine externen Logistikdienstleister zur Lieferung benötigt werden. Das dürfte den Zubehör- und Servicemarkt der Automobilindustrie revolutionieren. Local Motors, ein US-amerikanischer Automobilhersteller, treibt die 3D-Druck-Technologien an ihre Grenzen und produziert sogar ein komplettes Fahrzeug mit 3D-Druck-Verfahren. Local Motors gilt damit – in ähnlicher Weise wie Tesla Motors – als einer der Disruptoren der Automobilbranche. So wie Tesla den Premiumsektor für Elektrofahrzeuge beherrscht, scheint Local Motors bereit, den modularen Fahrzeugbau durch den Einsatz von neuen 3D-Druck-Technologien zu verändern. Wearable-Technologien  Ein Trend der vergangenen Jahre beschäftigte sich mit der Entwicklung von mobilen Apps für Firmen-Smartphones und -Tablets. Heute geht es um die Entwicklung von Anwendungen für Wearable-Technologien. Die Akzeptanz für Wearable-Technologien im Konsumentenbereich hat in den letzten paar Jahren stark zugenommen. Von Unternehmen am meisten beachtet wurden Technologien wie die Apple Watch, Microsoft HoloLens und Google Glass, getrieben von der Notwendigkeit, Mitarbeitern immer und überall Zugang zu digitalen Produktinformationen zu gewähren. Da die Apple Watch vergleichsweise neu auf dem Markt ist, erforschen die Unternehmen noch, wie Produktions- und Supply-Chain-Prozesse durch den Einsatz dieser Technologie profitieren können. Die Fähigkeit, Informationen in Zusammenhang mit B2B-Transaktionen wie dem Bestell- oder Lieferstatus laut Advanced Shipping Notification (ASN, Versandvorabmitteilung) zu betrachten, kann sowohl die Lieferung selbst wie auch die Nachverfolgung der Transaktionen im Business-Netzwerk verändern. Unternehmen, die auf eine „nicht geliefert“ ASN reagieren können, bevor sich dies auf nachfolgende Produktionsprozesse auswirkt, sind klar im Vorteil. Der Einsatz von Navigations-Apps (Mapping Apps) – beispielweise zur Nachverfolgung von Lieferungen – sorgt für zusätzliche Transparenz entlang der gesamten Lieferkette. Mehr darüber erfahren Sie in diesem Blog-Artikel (Englisch). Die Microsoft HoloLens nutzt Augmented-Reality-Technologie und legt diese über die reale Umgebung: Damit ließen sich auch gemeinsame Prüfprozesse transformieren. Und zwar nicht nur in der Konzeptphase eines neuen Projektes, sondern auch in den Händlervertriebsnetzen: potenzielle Kunden erhalten Einblick in die weiterentwickelten Features eines neuen Fahrzeugs. Volvo Cars scheint bereits überzeugt: Der Hersteller gab seine Zusammenarbeit mit Microsoft zur Installation von HoloLens im gesamten Volvo-Händlernetz bekannt. Interessierte Volvo-Kunden können künftig die verschiedenen Sicherheitsfunktionen der Fahrzeuge von Volvo visualisieren und „erleben“. Hier (Englisch) erfahren Sie, wie sich HoloLens zur Visualisierung von Informationen in unserem Business-Netzwerk einsetzen lässt. Das bei seiner Vorstellung vor zwei Jahren meistbeachtete technische Gadget war sicherlich Google Glass. Obwohl die erste Version von Google noch 2015 vom Markt genommen wurde, gibt es Gerüchte über die bevorstehende Markteinführung von Version zwei. Glass könnte beispielsweise verändern, wie Produktionsmitarbeiter Zugang zu digitalen Montagedaten erhalten oder Servicetechniker auf Reparaturinformationen zugreifen. Im Dezember 2015 gab VW bekannt, dass die Produktionsmitarbeiter eines Werkes mit Google Glas ausrüstet werden. Ob Montagezeichnungen, -videos oder andere produktspezifische Informationen: die Mitarbeiter können über das Glass-Device auf alle digitalen Dokumente zugreifen, die in Zusammenhang mit der Montage eines Fahrzeugs stehen. Endgeräte wie Google Glass verändern aber auch die Rolle der Lager-Kommissionierer. Diese könnten über Karten und andere ortsbezogene Informationen in Google Glas zum gesuchten Einzelteil geführt werden und behalten so jederzeit freie Hände. Fortschrittliche Roboter-Technologien  Im Laufe der letzten paar Jahre hat Google acht Robotik-Unternehmen übernommen, darunter auch die berühmt-berüchtigte Boston Dynamics. Das Unternehmen gehört zu den führenden Entwicklern von Robotern für das US-Militär. Google wendet die Robotikforschung von Boston Dynamics auf Produktionsumgebungen an. Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass Google in Zukunft ein spezielles Betriebssystem für Produktionsroboter entwickelt. Tatsächlich arbeitet Google bereits eng mit Foxconn zusammen, einem der führenden Vertragshersteller von Hightech-Sensoren. Bis zu eine Million manuell tätige Arbeiter sollen in den chinesischen Produktionsstätten durch hochentwickelte „Foxbots“ ersetzt werden, Roboter, die gemeinsam mit Google entwickelt werden. Einer der zentralen Treiber für die Robotikforschung ist das Bestreben, intelligentere Roboter zu entwickeln, die nicht nur selbstständig denken, sondern auch ihre Umgebung exakter wahrnehmen können. Rethink Robotics, ein weiterer führender Roboterhersteller, entwickelte den „Baxter“-Roboter, um die Arbeitsweise in Produktionsstraßen zu verändern. Herkömmliche einarmige Roboter müssen in einer Sicherheitszelle betrieben werden, damit in der Produktionsstätte tätige Personen nicht verletzt werden. Der zweiarmige Baxter ist mit Näherungssensoren in beiden Armen ausgestattet. Wenn sich also jemand nähert, kann sich der Roboter sofort selbst abschalten. Künstliche Intelligenz sorgt für weiteren Fortschritt im Bereich Industrieroboter. In Verbindung mit der vernetzten Natur des IoT werden Produktionsstraßen zunehmend automatisierter und sensorgesteuerter und können damit besser auf wechselnde Produktionsanforderungen reagieren. Das Internet der Dinge Wenn es eine disruptive Technologie gibt, die das Interesse der industriellen Produktion besonders erregt, dann ist es das Internet der Dinge (IoT, Internet of Things). IoT oder Industrielles Internet, Allesnetz, Internet Plus usw. – sie alle existieren zu einem einzigen Zweck: Milliarden vernetzten Geräten eine Möglichkeit zu bieten, Gigabytes an Daten an Big-Data-Datenbanken zu übertragen, in denen Trends analysiert und ausgewertet werden. Das IoT verändert die 360°-Sicht auf Informationen und die Sichtbarkeit physischer Lieferungen entlang von End-to-End-Supply-Chains. RFID-Technologien sind seit mehr als 20 Jahren im Einsatz, mit wechselndem Erfolg, was die Akzeptanz durch die Produktionsindustrie betrifft. Das IoT gibt RFID jedoch einen neuen Sinn und Zweck, sodass weiter in RFID-Technologien investiert wird, um IoT-Initiativen voranzutreiben. Das IoT ist auch Auslöser für maßgebliche Fusions-, Übernahme- und Kooperationsaktivitäten im gesamten Hightech-Sektor. Ein beträchtlicher Teil dieser Fusionen und Übernahmen spielt sich im Bereich der Halbleiterindustrie ab. Das IoT transformiert Branchen und Geschäftsprozesse und bietet Unternehmen erhebliche Vorteile im operativen Geschäft. Die Supply Chain wird wesentlich vom Internet der Dinge profitieren. Es gibt drei unmittelbare Bereiche, in denen das IoT die Wertschöpfung in der Supply-Chain-Umgebung steigern kann. Erfahren Sie mehr über diese drei Anwendungsbereiche in diesem Beitrag zu einem IoT-Webinar mit dem führenden IoT-Analysten von Gartner. Fazit – Wie sich der digitale Umbruch auf die Supply Chains auswirkt Alle fünf vorgestellten Technologien werden letztendlich zu einer stärker digitalisierten Supply Chain führen, wie sie die Grafik oben zeigt. Von zentraler Bedeutung für den Erfolg dieser digitalen Wertschöpfungsketten ist die Implementierung eines durchgängigen digitalen „Rückgrats“. B2B/EDI-Netzwerke werden sich zu noch intelligenteren Business-Netzwerken entwickeln. In diesen Netzwerken teilen miteinander vernetzte Endgeräte strukturierte und unstrukturierte Daten nahtlos mit Backend-Unternehmenssoftware und Big-Data-Datenbanken. Bei OpenText investieren wir kontinuierlich in unser Business Network. In diesem Blog-Beitrag (Englisch stelle ich einige der jüngsten Erweiterungen des Business Network vor, weitere folgen in Kürze. OpenText bietet ein breitgefächertes Portfolio an Enterprise Information Management-Lösungen, die digitale Unternehmen bei ihrer Arbeit unterstützen. Denn eines steht fest: Die B2B-Integration bildet das Herzstück der digitalen Transformation. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Ein neues ECM-Verständnis für erfolgreiche Information Governance

ECM

Niemand wird abstreiten, dass wir uns in einer zunehmend digitalisierten (und damit von Daten bestimmten) Welt bewegen. Unternehmen müssen heute mit Unmengen von Informationen umgehen, diese speichern, verwalten und sichern. Der Fachbegriff für diese Aktivitäten ist Information Governance (InfoGov). Dass es sich dabei keinesfalls um einen unwichtigen Teil der Unternehmenspolitik handelt, zeigt unter anderem die ab 25. Mai 2018 gültige EU-Datenschutzrichtlinie. Jede Organisation tut gut daran, sich bereits jetzt mit den entsprechenden InfoGov-Maßnahmen darauf vorzubereiten. Zumal das Vertrauen der Verbraucher in die Datenschutzpolitik der Unternehmen schwindet: Die Kunden befürchten, mit ihren sensiblen persönlichen oder Finanzdaten werde nicht sorgfältig genug umgegangen. Viele haben den Verdacht, dass die Organisationen ihnen gegenüber in puncto Datennutzung nicht ehrlich sind. Es ist also höchste Zeit, diesem Misstrauen mit wohlüberlegter Information Governance gegenüber zu treten. Drei wesentliche Fakten zum Thema Information Governance Im Kern ist das Thema Information Governance durch drei Fakten gekennzeichnet: Jeder Organisation braucht effektive InfoGov. Ohne eine vollständige Kontrolle über Ihre Daten sinken die Erfolgschancen Ihres Unternehmens erheblich. Informationen sind Ihr wertvollstes Kapital Jede Organisation hat ein individuelles Erfolgsrezept für InfoGov. Abhängig von Branche, Unternehmenskultur, Infrastruktur und anderen Faktoren sind in jedem Unternehmen unterschiedliche und einzigartige Komponenten erforderlich. Wir alle kennen einige der generellen Governance-Probleme: Banken und Privatsphäre, Pharmafirmen und Compliance, Technologiesektor und geistiges Eigentum. Nun berücksichtigen Sie dabei noch, ob es sich um eine reife Organisation mit etablierten Systemen oder um ein Start-Up mit gerade erst entstehenden Richtlinien handelt. Und beachten Sie zudem die demographischen Merkmale der Mitarbeiter. Sie sehen: es gibt unendlich viele Kombinationen Alle Unternehmen kämpfen darum, ihre InfoGov-Ziele zu erreichen – nicht nur das Ihre. Der Einfluss digitaler Technologien auf alle Unternehmensbereiche hat das Entstehen von Information und den Datenfluss stärker als je zuvor von Grund auf neu definiert. Und wir befinden uns erst am Anfang der zu erwartenden Umbrüche. Veränderungen in (fast) allen Aspekten Der letzte Punkt wird besonders häufig diskutiert. Unternehmen stellen fest, dass ihre langjährig bewährten InfoGov-Modelle nicht mehr funktionieren. Andere Business-Anwendungen, andere Anwender und neue Anwendungsfälle für die betroffenen Daten – alles hat sich verändert. Bestand hat in den meisten Organisationen lediglich die altbewährte ECM-Plattform, das nun zur Verwaltung eines völlig veränderten Umfelds herangezogen werden soll. Meist handelt es sich um ein höchstwahrscheinlich schon vor Jahren implementiertes System, ein arbeitsintensives, nur empfangendes „Endlager“ zur Datenspeicherung. Das entspricht den heutigen Unternehmensanforderungen in keiner Weise. Zeit, die Rolle des ECM in Ihrer Information Governance Strategie zu überdenken Im vergangenen Jahr hatte ich auf Veranstaltungen wie der Enterprise World mehrfach die Gelegenheit, mich mit Kunden und Branchenführern auszutauschen. Wir diskutierten über eine neue Generation von ECM-Technologie, die die Erfüllung der heutigen InfoGov-Anforderungen in greifbare Nähe rückt. Der technische Fortschritt macht auch vor ECM-Lösungen nicht halt. Heutige Produkte sind in der Lage, ein unternehmensweites Informationsgitter zu spannen. Es integriert sich in die Prozesse, sammelt nahtlos Informationen und liefert die benötigten Daten an die richtigen Personen. Dieser drastische Wandel im Bereich Information Management führt zu enormen Produktivitätssteigerungen. Über den Information Grid lassen sich zudem die InfoGov-Richtlinien und -Methoden auf Daten aus so gut wie allen Bereichen des Unternehmens ausweiten. Das betrifft Social Media, ERP (Enterprise Resource Planning), BPM (Business Process Management), HCM (Human Capital Management), SCM (Supply Chain Management), CEM (Customer Experience Management), CRM (Customer Relationship Management) (Englisch) und jede andere IT-Anwendung, die Ihnen einfällt. Aus der Praxis für die Praxis Wer das Potenzial dieses neuen Ansatzes vollständig erschließen will, muss in puncto ECM-Konzept auf den Neustarten-Knopf drücken. Beseitigen Sie überholte Sichtweisen, und definieren Sie die Rolle von ECM in Ihrer Organisation ebenso neu, wie Ihre Vorstellungen von einem erfolgreichen ECM. Das ist schwer zu schlucken und für so manchen Praktiker auch kaum vorstellbar. Auch in diesem Fall habe ich die Erfahrung gemacht, dass Beispiele und Erfolgs-Storys aus der Praxis für ein besseres Verständnis sorgen. Die IGI Snapshots (Englisch) Reihe ist eine gute Quelle für solche Beispiele. Hier finden Sie fünf individuelle Berichte zum unterschiedlichen Umgang von Unternehmen mit moderner InfoGov – von der Planung bis zu den Lerneffekten und Erkenntnissen. Noch viel wichtiger: sie zeigen die durch ein neues ECM-Verständnis der Beteiligten entstehenden Möglichkeiten auf. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, und lassen Sie sich von den Fallstudien bei Ihren InfoGov-Überlegungen inspirieren. Anschließend erfahren Sie hier (Englisch), wie Sie Ihre Pläne mit OpenText Information Governance Lösungen in die Tat umsetzen können. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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OpenText und SAP stellen vor: Die wichtigsten Strategieinitiativen in 2017

SAP

Gemeinsame Strategien für die Zukunft aufzustellen ist ein bisschen wie ein Blick in die Kristallkugel. Welche Trends werden sich im nächsten Jahr durchsetzen? Welche verschwinden wieder in der Versenkung? Wo liegen die größten Wachstumschancen? Besonders, wenn es um Technologien geht, sind diese Fragen entscheidend. Aktuelle Studienergebnisse von McKinsey zeigen, dass 2025 bereits 25 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts von nur 15 Technologien bestimmt werden. Mit einem Anteil von bis zu fünf Prozent im Jahr 2025 ist das Internet der Dinge hier sicherlich eine der wichtigsten Entwicklungen. Doch die digitale Transformation, Industrie 4.0 und das IoT brauchen vor allem eines: Daten. Eine saubere Verwaltung von Stamm- und Bewegungsdaten ist für Unternehmen zukünftig entscheidend für den Erfolg. Intelligente Fabriken funktionieren nur bei ausgezeichneter Datenqualität reibungslos. Genau hier wollen wir von OpenText gemeinsam mit unserem Partner SAP ansetzen und unseren Kunden schon heute die Lösungen für die Zukunft bieten. Drei gemeinsame Zukunftsthemen Wie in jedem Jahr waren einige aus unserem Team im Januar auf den SAP FKOM (Sales Kick-off) Events in Barcelona, Singapur oder Orlando vertreten. Eine ausgezeichnete Gelegenheit, den SAP-Vertrieb zu treffen und Interessenten unsere gemeinsamen Lösungen vorzustellen. Während der Vorbereitung und auf der Veranstaltung selbst legten wir eine Reihe von zentralen Strategieinitiativen für 2017 und darüber hinaus fest – für den Fahrplan zu S/4HANA, Cloud-Lösungen und das Internet der Dinge (IoT). Fahrplan S/4HANA Nur fünf Prozent der auf einer kürzlich in Großbritannien veranstalteten Konferenz vertretenen Kunden hatten ihre Systeme bereits auf SAP umgestellt. Das bedeutet, eine Menge Kunden planen die Migration auf S/4HANA oder sind schon dabei, umzustellen. Unsere Lösungen beschleunigen die Migration und reduzieren die Kosten der Umstellung. Bei der Migration auf S/4HANA sollten sich Organisationen die folgenden Fragen stellen: „Brauchen wir wirklich den gesamten Content aus all diesen Systemen?“ und „Können wir im Zuge der Umstellung nicht einige dieser Anwendungen abschalten?“ Um es kurz zu machen: Die Antworten lauten „Ja“ und „Nein“. Mit unseren Lösungen kann ein Kunde alle historischen Daten in einem vollumfänglichen Standardarchiv speichern, bevor nur die aktuellen Unternehmensdaten auf die S/4HANA-Plattform migriert werden. Das spart beim Kauf der S/4HANA-Anwendungen von Anfang an bares Geld. Natürlich kann über die S/4HANA-Anwendungen auch auf den gesamten archivierten Inhalt zugegriffen werden. Das ermöglicht ein sicheres Abschalten der Altsysteme und spart auch hier wieder Kosten für Hardware, Software und Wartung. Zudem reduziert dieses umweltfreundliche Vorgehen auch den CO2-Fußabdruck. Und: Unternehmen, die eine effektive Archivierungsstrategie verfolgen, können das Wachstum ihrer S/4HANA-Plattform kontrollieren und kalkulieren. Cloud-Lösungen Wir setzen uns dafür ein, unsere Lösungen sowohl für die OpenText Cloud wie für die SAP HANA Enterprise Cloud (HEC) anzubieten, mit zusätzlichen Zertifizierungen für weitere Clouds wie Azure. Zu unserem Konzept gehören ein nachvollziehbarer Preisrahmen für die Cloud und Lösungen, die sich schnell implementieren lassen. Unser jüngstes Softwarepaket für die Cloud ist Extended ECM für SuccessFactors (Englisch). Die Lösung ermöglicht den direkten Zugriff auf die Personalakte über die Benutzeroberfläche von SuccessFactors, anstatt dafür zwei getrennte Anwendungen zu benötigen oder sogar ein irgendwo abgelegtes Papierdokument. Wie in der obigen Beispielkalkulation aufgezeigt, ist das Einsparpotenzial in puncto Zeit und Kosten enorm. xECM für SuccessFactors ermöglicht aber nicht nur die Betrachtung der Personalakte. Die Lösung unterstützt auch das automatische Erstellen von Schriftstücken für Mitarbeiter (beispielsweise Antworten auf Mitarbeiteranfragen, Leistungsbeurteilungen etc.). Somit kann der Prozess automatisiert werden, ohne auf personalisierte Schreiben (elektronisch und papierbasiert) für die Mitarbeiter verzichten zu müssen. In den kommenden Monaten werden weitere OpenText Cloud-Lösungen für SAP zertifiziert und vorgestellt. Halten Sie sich in unserem Blog auf dem Laufenden! Internet der Dinge (IoT) Im Ökosystem von OpenText und SAP gehört das Internet der Dinge zu den meist diskutierten Themen. In den letzten eineinhalb Jahren ist das Internet der Dinge zum wohl wichtigsten Buzz-Word der Branche avanciert. Nicht ohne Grund: Es schafft neue Geschäftsmodelle für beinahe jedes Organisation. Mit täglich mehr als fünf Millionen neu registrierten Geräten steigt die Bedeutung der „Dinge“ weiter an. Und sehr viele dieser „Dinge“ erzeugen strukturierte Daten – das heißt, SAP-Kunden müssen auf einen massiven Anstieg beim Speichern dieser Daten gefasst sein. Maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz (KI) gehören zu den Schlüsselthemen im Umgang mit unstrukturierten Daten – es geht um die richtige Interpretation und darum, wie anhand der neuen Daten entschieden und angemessen auf diese Informationen reagiert werden kann. Aber sieht es mit den Inhalten aus? In einer Whiteboard-Session konnte ich kürzlich verfolgen, wie ein komplett datengetriebenes Szenario rund um einen IoT-Kühlschrank konzipiert wurde: Fehlerberichte, die Reparaturzyklen auslösen, Kommunikation mit Lieferanten, Rechnungsstellung, Versand der Ersatzteile und viele andere Szenarien. Ein großartiges Beispiel für den SAP Digital Core, doch zu keinem Zeitpunkt wurde über Inhalte gesprochen. Obwohl sich ein Großteil des oben erwähnten Prozesses bereits automatisieren lässt, wird immer noch Content generiert – zum Beispiel in Form von Arbeitsanweisungen für Mitarbeiter, Rechnungen, Bestellungen, Gewährleistungsinformation für die Kunden, Garantien, Empfangsbestätigungen und Bestellungen bei Lieferanten. Während sich also das IoT und die damit zusammenhängenden Themen verbreiten und neue Anwendungsfälle entstehen, wird auch immer mehr Content generiert. Content, den Sie effektiv mit OpenText managen sollten. In den kommenden Monaten sind wir auf den SAP Innovation Foren (Englisch) in der gesamten EMEA-Region vertreten. Wenn Sie mich dort treffen, sprechen Sie mich gerne an, und diskutieren Sie mit mir über die hier berichteten Themen und alles, was mit OpenText und SAP zu tun hat. Machen Sie Ihr Unternehmen fit für die Zukunft! Laden Sie sich hier das eBook „Digital Simplified“ von SAP und OpenText herunter, und erfahren Sie, wie Sie Ihrer Konkurrenz stets einen Schritt voraus bleiben. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Warum Sie über Ihre Produktbezeichnungen und Kundennummern nachdenken sollten

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Es heißt zwar immer, Namen seien Schall und Rauch. Doch eine gut überlegte Produktbezeichnung oder kreative Ansätze zu mehr Verbraucherfreundlichkeit können durchaus erfolgsentscheidend für die Kundenzufriedenheit sein. Der schwedische Möbelriese IKEA demonstriert das auf humorvolle Weise. Im Rahmen seiner Kampagne „Einkaufstherapie“ wurden die eigentlichen Produktnamen durch Suchanfragen zu bekannten Familienproblemen wie „Wie wecke ich einen Teenager?“ oder „Mein Sohn hat Angst im Dunkeln“ ersetzt. Die gezeigten Produkte bieten mit etwas Phantasie eine Lösung für das jeweilige Problem. Die kreative Kampagne für Suchmaschinenwerbung sorgte auf jeden Fall für Aufmerksamkeit. In Niedersachsen geht es bei den Produktnamen um die Wurst, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Im niedersächsischen Landtag wird nämlich derzeit diskutiert, ob vegetarische oder vegane Produkte „Fleischbezeichnungen“ tragen dürfen. Dabei können sich die Kunden unter einer „Veggie-Frikadelle“ sicher mehr vorstellen, als unter einem „Pflanzeneiweiß-Bratling“ – ein Beispiel von vielen, bei denen falsche oder nicht griffige Namen für Verwirrung beim Verbraucher sorgen. Willkommen beim Raten nach der Kundennummer Auch ich habe das schon erlebt. Eigentlich wollte ich nur eine Rechnung begleichen. Doch die Firma schien fest entschlossen, mir das Bezahlen des offenen Betrages so schwer wie möglich zu machen. Die erste Rechnung des Unternehmens kam in Papierform per Post (das 20. Jahrhundert lässt grüßen). Da wir alle unsere Rechnungen digital zahlen, wollten wir das auch in diesem Fall tun. Im dritten Schritt des Online-Bezahl-Prozesses wurden wir nach unserer Kundennummer gefragt. Die allerdings war weder auf der Rechnung noch im Begleitschreiben zu finden. Papierrechnungen sind nicht nur umständlich, sondern werden bald ganz verschwunden sein – auch im deutschen Mittelstand, der bereits jetzt einen Großteil der Rechnungen elektronisch erstellt. Die Vorteile liegen auf der Hand: schnellere Verarbeitung, Kostenersparnis, Fehlerreduktion und eine erhöhte Kundenbindung. Der Bonus: Wer weniger Papier verwendet oder ganz darauf verzichtet, schont zudem die Umwelt. Online-Spurensuche – wie Kundenzufriedenheit nicht funktioniert Digitale Rechnungen sind effizient – wenn sie keine Mehrarbeit auf Kundenseite verursachen, was bei unserer Rechnung leider nicht der Fall war. Nach ein paar Klicks auf der Website fanden wir unser Kundenkonto. Aber auch dort war nichts als „Kundennummer“ ausgewiesen. Gut, dann bezahlen wir eben diesmal per gedrucktem Überweisungsformular aus dem Brief, damit das Geld auch wirklich ankommt. Dort stand jedoch: „Bitte vermerken Sie Ihre Kundennummer auf der Überweisung.“ Die Kundennummer, die wir nie erhalten haben, ja? Noch ein paar weitere Klicks auf der Website führten uns zu einer E-Mail-Adresse, an die wir uns mit der Frage nach der unauffindbaren Nummer wenden konnten. Die Antwort lautete: „Ja, danach werden wir oft gefragt. Loggen Sie sich dafür einfach in Ihrem Kundenkonto ein. In Feld drei finden Sie eine Abkürzung, in Feld fünf eine Zahl. Zusammen ergibt das Ihre Kundennummer, zum Beispiel ABC1245.“ Kundenfrust durch fragwürdige Customer Experience vermeiden Als ich später über dieses frustrierende Szenario nachdachte (nachdem ich die Rechnung endlich bezahlt hatte), wurde mir wieder einmal klar, dass hier die Kundenzufriedenheit auf dem Prüfstand steht: Wenn die Kunden wiederholt dieselbe Frage zu einem Teilprozess stellen, ist dieser Teilprozess mangelhaft. Das müssen Sie beheben. Und zwar nicht so, dass Sie es einfacher haben. Sondern so, dass es einfacher für die Kunden wird, eine Aufgabe – zum Beispiel eine fristgemäße Bezahlung – zu erfüllen. Wenn die Kunden für die Teilnahme an Ihren Geschäftsprozessen ein essentiell wichtiges Identifikationsmerkmal benötigen, dann sollten dieses auch in wirklich jeder Kundenkorrespondenz oder -kommunikation, egal ob analog oder digital, enthalten sein. Namen sind wichtig. Überlegen Sie sich, wie Sie etwas nennen. Gehen Sie nicht davon aus, dass die Kunden Ihre internen Bezeichnungen kennen. Wählen Sie Bezeichnungen, die wiedererkannt werden, und nutzen Sie diese durchgängig. Ein weiteres Beispiel für den letzten Punkt: Ich habe einmal mit einer Firma zusammengearbeitet, die eine ihrer Produktlinien intern mit ihrem technischen Namen bezeichnete. Niemand außerhalb des Unternehmens benannte diese Produkte mit den intern gängigen Begriffen. Aber der technische Name war in allen Prozessen des Unternehmens hinterlegt und wurde sogar auf der Website benutzt. Kunden suchen nach bekannten Begriffen Doch niemand suchte nach diesem Begriff. Deshalb tauchte er auch nicht in den Suchmaschinen-Ergebnissen auf. Für diese Produktlinie konnten in Folge auch kaum Online-Leads generiert werden. Wir diskutierten lange und schließlich stimmten die Produktverantwortlichen zu, den bekannteren Namen auf der Website zu verwenden – also jenen Begriff, nach dem bestehende und potenzielle Kunden suchen. Nach einer Woche tauchten die entsprechenden Seiten erstmals in den Top 10 der Suchergebnisse auf. Innerhalb eines Jahres stiegen die Leads exponentiell an. Und das zeigte sich auch durch einen höheren Produktumsatz. Gleichzeitig stieg auch die Kundenzufriedenheit, und die Kosten für den Kundenservice sanken – nur weil die Kunden nun schnell und einfach die benötigten Informationen finden können. Überlegen Sie also lieber zweimal, welcher Produktname aus Sicht des Kunden sinnvoll ist, und entscheiden Sie sich im Zweifelsfall für den, den Ihre Kunden verwenden. FAZIT Hat Ihre Finanzabteilung Ihre Hausaufgaben gemacht? Forrester Research rät Unternehmen neben den traditionellen Schwerpunkten Kosten, Compliance und Controlling den Kunden auf die Prioritätenliste zu setzen. Forrester fordert: Unternehmen sollten Lösungen zur Automatisierung einsetzen, die zentrale Prozesse zur Verbesserung der Kundenerkenntnisse integrieren und für eine zentrale Datenquelle sorgen. Erfahren Sie, wie visionäre Unternehmen auf kundenzentrierte Technologien setzen, um sich für die digitale Zukunft zu rüsten. Hier können Sie den Forrester Research Report herunterladen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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Scheitern Ihre Anwendungsentwicklungen vielleicht an einer „Sprachbarriere“?

Anwendungsentwicklung

Die Aufgabenverteilung zwischen IT und Business-Bereich in der Anwendungsentwicklung war früher eindeutig. Business definiert die Anforderungen, IT setzt um, Business testet, IT optimiert. Ein Prozess, der heute viel zu zeitaufwändig geworden ist. Die Digitalisierung verlangt immer kürzer Entwicklungszeiten für Applikationen. Das erfordert neue Methoden wie ITIL (IT Infrastructure Library) und DevOps (ein Prozessverbesserungs-Ansatz aus den Bereichen Softwareentwicklung und Systemadministration), um die Unternehmens-IT und damit die Applikationsentwicklung fit für die Zukunft zu machen. Dass sich die Implementierung neuer Entwicklungsprozesse auszahlt, zeigen die Ergebnisse einer Studie von TNS aus dem Jahr 2015. So gaben 43 Prozent der befragten Unternehmen an, sie hätten dank DevOps die IT-Kosten gesenkt. 39 Prozent berichteten von mehr Innovationen, 41 Prozent von größerer Anwendungsstabilität. Doch die Zusammenarbeit von IT und Betrieb ist nicht ganz so einfach, wie es auf dem Papier klingt. Der Einsatz eines Produktmanagers als Schnittstelle steigert die Effizienz des Entwicklungsprozesses und reduziert die Kosten einer Anwendungsentwicklung. Aber die Ansprüche an die Produktmanager sind hoch, müssen diese doch die Bedürfnisse von IT und Business gleichermaßen verstehen können. Eine seltene Kombination an Fähigkeiten und daher oft keine echte Alternative. Doch immer mehr Unternehmen setzen neue Schwerpunkte bei der Anwendungsentwicklung. Statt des eigentlichen Geschäftsprozesses stehen nun die mit einer Applikation erzeugten oder verwalteten Daten im Mittelpunkt. Was durchaus sinnvoll ist – schließlich muss erst einmal feststehen, WAS man tun will, bevor man festlegt WIE das geschehen soll. (Sie würden ja auch nicht nach dem WEG fragen, bevor Sie überhaupt wissen, WOHIN Sie wollen … oder?) Die größte Herausforderung dabei ist die „Sprachbarriere“ innerhalb des Unternehmens. Business-Experten legen das „WAS“ fest, die IT-Spezialisten das „WIE“ – und keiner versteht den anderen. Leider verzögern diese Sprachbarrieren die Entwicklung und Implementierung von neuen Anwendungen für Prozesse oder Geschäftsfälle meist deutlich. Bisher sollten vor allem BPM (Business Process Management) Lösungen alle Beteiligten an einen Tisch bringen und für eine gemeinsame Sprache sorgen. Eine Entwicklungsumgebung, die den Bedürfnissen beider Seiten entspricht, kann diese Forderung heute tatsächlich erfüllen. Damit sich Business-Experten und IT-Fachleute verständigen können Process Suite 16 (Englisch) überwindet die Sprachbarriere. Die intuitiv gestaltete Entwicklungsumgebung verfügt über eine Drag-and-Drop-Benutzeroberfläche. Ihre Business-Experten sind damit direkt am Entwicklungsprozess beteiligt. Auch die IT-Unterstützung findet im Bedarfsfall in derselben Entwicklungsumgebung statt. Die direkte Kommunikation beschleunigt die Fertigstellung und sorgt für den Erfolg einer Applikation. OpenText ermöglicht die gemeinsame Arbeit an Geschäftsprozessen durch einen innovativen Low-Code Ansatz zur Anwendungsentwicklung. Process Suite 16 bietet Case Management-Lösungen und unterstützt zudem ein informationsorientiertes Design. Unabhängig davon, wer eine Applikation gestaltet, kann diese nun auf den zu verwaltenden Informationen oder Assets aufbauen. Wie der Prozess technisch aussehen muss, ist nicht mehr relevant. Business-Experten bevorzugen diesen Ansatz. Indem Sie sie direkt in die Anwendungsentwicklung einbinden, kommt es im Laufe des Entwicklungsprozesses zu weniger Missverständnissen. Das spart Zeit und Ressourcen. Zusätzlich senkt die Beschränkung der notwendigen komplexen (und daher teuren) Quellcodes auf ein Minimum auch die Gesamtkosten einer Anwendung. Als Ergebnis erhalten Sie eine Plattform zur Anwendungsentwicklung, die das Einführen neuer Applikationen beschleunigt, Update- und Anpassungsprozesse vereinfacht und zum Experimentieren einlädt. Alles in einer „Sprache“, die sowohl Business- wie IT-Fachleute verstehen und „sprechen“ können. Sie möchten mehr darüber wissen, wie Sie mit Process Suite 16 (Englisch) Sprachbarrieren in der Anwendungsentwicklung vermeiden können? In diesem Whitepaper der Digital Clarity Group (Englisch) erfahren Sie mehr über Entitäten-Datenmodellierung (Englisch).

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