Adam Howatson

Adam Howatson
Adam Howatson ist der CMO von OpenText. In den vergangenen 14 Jahren war er in den Bereichen Produkt-Management, Marketing, Engineering, Informationstechnologie, Projektmanagement des Vorstands (oder: Präsidenten), Partnerentwicklung sowie Fusionen und Übernahmen tätig. Aufgrund seiner langen Karriere hat er ein umfassendes Verständnis für OpenText, unsere Kunden und Mitarbeiter, die Unternehmenskultur, unsere Produkte und Märkte entwickelt.

Kurs Digitalisierung: Sechs Überlegungen, die Sie in Ihre Planung einbeziehen sollten

Die digitale Transformation nimmt auch in Deutschland ganz konkrete Formen an. In einer Studie von etventure positionierten 50 Prozent der befragten Großunternehmen die Digitalisierung unter ihren Top-3-Prioritäten. An der Umsetzung hapert es aber noch: Nur 35 Prozent der deutschen Konzerne betrachten sich als gut vorbereitet auf die Digitalisierung – gegenüber 85 Prozent in den USA. Trotzdem sind 64 Prozent der Mitglieder des Technologie-Verbands VDE sicher, dass die Intensivphase der Digitalisierung in Deutschland bis 2025 abgeschlossen sei. Für zusätzliche Dynamik sorgen digitale Disruptoren, die mit umwälzenden Innovationen in Sachen Datenverarbeitung, Analytics und Customer Experience branchenübergreifend für Schlagzeilen sorgen. Auf uns rollt eine Welle an Veränderungen zu. Organisationen automatisieren wie Kunden einkaufen, Lieferanten ihre Bestellungen erfüllen, die Produktion abläuft und vieles mehr. Wir erleben als Kunden, Unternehmer und Mitarbeiter hautnah mit, wie die digitale Transformation die Wirtschaft und letztendlich unsere gesamte Welt umgestaltet. Die Informationshürde überwinden Eine Anfangsschwierigkeit für große Organisationen auf dem Weg in eine digitale Zukunft besteht darin, die schiere Datenmenge in den Griff zu bekommen. Woche für Woche erzeugen Mitarbeiter und Softwaresysteme Terabytes an Daten und Inhalten. Hinzu kommen die auf Websites und in Contact Centern gesammelten Informationen. Diese Massen summieren sich zu viel mehr Information, als je ein Mensch lesen, verarbeiten und vollständig verstehen könnte. Für sich genommen sind die Daten allerdings wertlos. Wir müssen sie nutzen können, um Mehrwert zu schaffen, den Service zu verbessern und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Zweifellos bergen die Daten sehr viele Einsichten, und die Fähigkeit, diese Erkenntnisse zu gewinnen, macht Sie wettbewerbsfähiger. Es lohnt sich also, das Thema endlich anzupacken. Mit den folgenden sechs Überlegungen möchte ich Sie inspirieren und Ihnen bei Ihren Digitalisierungsplänen unter die Arme greifen: Digitale Transformation in 6 Schritten Steigern Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit. Die digitale Transformation sorgt dafür, dass sich Ihr Unternehmen schnell veränderten Kundenanforderungen anpassen kann. Ob neue und alte Mitbewerber – Sie bleiben konkurrenzfähig. Nutzen Sie einen digitalen Ansatz für einen durchschlagenden Erfolg. Die Fähigkeit zur Digitalisierung gleicht bei einigen Unternehmen eine Wettbewerbsverzerrung aus – digitalisiert sind Sie in der Lage, etablierte Märkte, Firmen und Marken maßgeblich zu beeinflussen. Und Sie können möglicherweise schaffen, was manuell oder über Skalierungsmaßnahmen nicht gelang. Gewinnen Sie Vorsprung durch Analytics. Überholte Methoden zur Datenverarbeitung und -analyse, rein manuelle Prozesse und die Arbeit im Tempo Mensch bergen das Risiko von der Konkurrenz überholt zu werden. Durch die Implementierung intelligenter Systeme, die künftige Trends erkennen und analysieren, können Sie Ihren Vorsprung zurückgewinnen. Erschließen Sie den Nutzen vorhandener Daten. Nutzen Sie Daten und Analytics-Programme in Kombination mit Content- und Prozessmanagement-Technologien, und entdecken Sie wertvolle „digitale Brotkrumen“. Auf Basis dieser Insights kann Ihr Unternehmen klügere Veränderungen vornehmen. Sie können Produkte entwickeln, die den Kundenanforderungen besser entsprechen, steigern die Effizienz Ihrer Organisation und führen selbst regulierende Geschäftsprozesse ein, die Zeit und Geld sparen. Nutzen Sie Automatisierung als Differenzierungsmerkmal. Mit Hilfe digitaler Prozesse lassen sich heute Aufgaben automatisieren, die bisher menschliche Intelligenz erforderten. Tesla Motors versendet Over-the-Air-Updates, um die Funktionalität seiner Elektro-Autos zu verbessern – das funktioniert genauso, wie ein Download für Ihr Smartphone. Das Verfahren erspart Autobesitzern nicht nur eine Fahrt in die Werkstatt. Tesla reduziert zudem die Kosten für die Planung und Verwaltung von Kundenterminen. Schaffen Sie eine digitale Kultur in Ihrem Unternehmen. Digitalisieren Sie nicht einfach um der Digitalisierung willen. Ermitteln Sie mit einer durchdachten Strategie, in welchen Bereichen eine Digitalisierung die größten Vorteile für Ihr Unternehmen bietet, und beginnen Sie dort. Fördern Sie gleichzeitig eine Veränderung Ihrer Unternehmenskultur. Berücksichtigen Sie dabei auch, wie Ihre Mitarbeiter die Auswirkungen eines vorrangig digitalen Konzepts hinsichtlich ihrer Rolle im Betrieb beurteilen. Entdecken Sie, wie Sie Ihre digitale Transformation vorantreiben: Erfahren Sie, wie Sie mit OpenText Release 16 den Informationsfluss im digitalen Unternehmen managen können –vom ersten Kontakt bis zur Erkenntnis. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Generation X oder die Millennials: Wer führt die digitale Transformation an?

Digitale Transformation

Unternehmen brauchen digital versierte Mitarbeiter, die die digitale Transformation vorantreiben. Die so genannten „Digital Natives“ haben jedoch neue und andere Ansprüche an ihren Arbeitsalltag. Wer auf dem Smartphone, im Web und in den sozialen Medien zuhause ist, will selbständig agieren und sich nicht an verkrusteten Strukturen abarbeiten. Unternehmen müssen lernen, diese Leute zu verstehen, wenn sie von deren Engagement und Know-how profitieren wollen. Ordnen sich die Babyboomer und die Generation X (36-49-Jährige) noch leichter Autoritäten unter, will die Generation Y (20-34-Jährige) selbst gestalten. Forderungen nach „mehr Millennials in Führungspositionen“ sind mit Erwartungen an die Unternehmensleitung verbunden. Die Generation „Anspruchsvoll“ setzt auf mehr Lebensqualität statt Leistung bis zum Burn-out. Die Generation X ist da pragmatischer und konsumfreudiger (Englisch). Was beide demografischen Gruppen gemeinsam haben: sie sind in hohem Maße technologie-affin. Und sie erwarten von ihren Arbeitgebern, dass diese eine entsprechend fortschrittliche IT-Infrastruktur bereitstellen. Doch wer treibt die digitale Transformation tatsächlich voran? Wir wissen, dass die Millennials rund um die Uhr mit ihren Smartphones, Laptops und Social-Media-Accounts vernetzt sind. Für den digitalen Wandel in Unternehmen ist jedoch in erster Linie die Generation X verantwortlich. Die zwischen 1960 und den frühen Achtzigern Geborenen üben den höchsten Einfluss aus. Sie haben den Weg für ihre jüngeren Kollegen bereitet, die die langfristigen Früchte des digitalen Business ernten dürfen. Woher wir das wissen? OpenText hat kürzlich eine Studie durchführen lassen [1]. Die damit beauftragten Marktforscher von Forrester Consulting haben ermittelt, dass Unternehmen, die Führungspositionen mit Leuten aus bestimmten demografischen Gruppen besetzen, ihren digitalen Wandel am stärksten vorantreiben. Eine für alle einheitliche Management-Kultur wird aufgrund der Vielfalt der Belegschaft keinem Mitarbeiter wirklich gerecht. Wenn es um die Treiber der Transformation geht, hat die Generation X die Nase vorn Forrester befragte 240 Babyboomer, Menschen aus der Generation X und Millennials. Das Ziel: zu erfahren, wie die verschiedenen Generationen den digitalen Wandel beeinflussen. Hier einige Ergebnisse der Studie: • Wenn es um die treibenden Kräfte geht, die hinter dem digitalen Wandel stecken, nannten die Babyboomer als Motivation wachsende Umsätze. Die Generation X betonte hingegen, wie die Digitalisierung die realen Arbeitsprozesse von Unternehmen verbessern kann. • 51% der Befragten aus der Generation X erklärten eine schnellere Markteinführung als Treiber für den Wandel – im Vergleich dazu 42% der Babyboomer und nur 30% der Millennials. • Mit 47% zeigte sich die Generation X auch überzeugter, dass der Wandel durch den Willen zur Innovation und zur Entwicklung und Vermarktung neuer Angebote beschleunigt wird. Das sahen nur 32% der Babyboomer und 37% der Millennials so. • Knapp die Hälfte (49%) der Befragten der Generation X meint, dass die Digitalisierung durch die Notwendigkeit eine nahtlose und harmonisierte Kundenerfahrung zu schaffen, vorangetrieben wird. Dieser Aussage stimmten 32% der Babyboomer und 34% der Millennials zu. Was diese Erkenntnisse für Sie bedeuten Wenn Sie verstehen, wie ihr Personal tickt, bringen Sie Ihre digitale Unternehmensvision voran. Besetzen Sie leitende Positionen mit digital versierten Mitarbeitern der Generation X. Und stellen Sie sicher, dass die Millennials (Generation Y) in Entscheidungen einbezogen werden, die die Zukunft betreffen. Auf diese Weise können Unternehmen ihre Transformation erfolgreich fördern. Grundsätzlich ist ein besseres Verständnis für die speziellen Stärken der unterschiedlichen demografischen Gruppen ein erster Schritt. Er kann die Chancen auf eine reibungslose Transformation und die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen – heute und in Zukunft. Jeder Bereich einer Organisation sollte an einem Programm für den digitalen Wandel teilnehmen. Doch auf Basis dieser Erkenntnisse können Sie Ihre Ressourcen entsprechend aufstellen. So entwickeln sie die größtmögliche Stoßkraft und bringen Ihr Unternehmen auf Erfolgskurs. Ein generationsübergreifender Tipp zum Schluss: Machen Sie alle Ihre Mitarbeiter fit für die digitale Transformation! Trainings und Schulungen gibt es mittlerweile genug. So kann sich Ihr Personal in seinem eigenen Tempo weiterbilden. Dann und wann es am besten passt. Mit OpenText Release 16 in die digitale Transformation Sie wollen mehr darüber erfahren möchten, wie Sie Ihre digitale Transformation vorantreiben können? Dann schauen Sie sich OpenText Release 16 (Englisch) an. Unsere Lösung befähigt Unternehmen ihren digitalen Informationsfluss zu managen – von Interaktionen zu Erkenntnissen. Quelle [1]: It’s Not What You Think: Gen X-ers, Not Millennials, Are Driving Digital Transformation Dieser Blogartikel wurde aus dem Englischen übersetzt

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Erschließen Sie unstrukturierte Daten für den maximalen Erfolg Ihrer Supply Chain

Digitalisierung

Die Digitalisierung und das Aufkommen der damit verbundenen strukturierten und unstrukturierten Daten bergen zweifellos ein enormes Potenzial für Unternehmen. Wer mehr über Kunden, Lieferanten, Märkte und Konkurrenz weiß, kann flexibler und schneller reagieren und so Marktchancen optimal nutzen. Dennoch sind vor allem mittelständische Unternehmen mit Innovationen und dem Vorantreiben der digitalen Transformation eher zurückhaltend, wie sich aus den Ergebnissen einer Studie des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) erkennen lässt. Die Vorreiter-Unternehmen dagegen dürften ihren Entwicklungsvorsprung noch weiter ausbauen und damit auch künftig höchst erfolgreich agieren. Die Digitalisierung setzt neue Maßstäbe für den Erfolg. Ein Unternehmen gilt in jeder Hinsicht als erfolgreich, wenn es neue Kunden gewinnen, neue Märkte erobern und neue Umsatzquellen erschließen kann. Organisationen, die heutzutage erfolgreich sein wollen, müssen jedoch die digitalen Kanäle beherrschen, ein ausgezeichnetes Kundenerlebnis bieten und die digitale Transformation bereitwillig annehmen. Die Digitalisierung Ihres Unternehmens steigert Ihre Agilität, und mit Hilfe moderner Analytics schaffen Sie den notwendigen Wissensstand, um bessere Entscheidungen zu treffen. Die Weiterentwicklung von Analytics und Content-Management-Software gibt Unternehmen mehr Möglichkeiten, unstrukturierte Daten auf Zusammenhänge zu untersuchen, anstatt sich auf Intuition und Bauchgefühl zu verlassen. Heute sind Sie in der Lage, Muster sehr schnell zu erkennen und damit für eine ganz neue Transparenz Ihrer Geschäftsprozesse zu sorgen. Entdecken Sie den Wert von bereits im Unternehmen vorhandenen Informationen. Die tagtäglich innerhalb und außerhalb Ihrer Firma generierten unstrukturierten Daten enthalten gezieltes, spezifisches und innerhalb Ihrer Organisation einmaliges Wissen. Dieses Wissen können Sie nutzen, um wichtige aktuelle und künftige Geschäftstrends zu identifizieren. Unstrukturierte Daten wie Emails, Sprachnachrichten, Schriftstücke, Präsentationen, Social Media-Newsfeeds, Umfragen, juristische Bescheide, Webseiten, Videos und viele weitere bieten eine reichhaltige Informationsquelle, die Ihnen verrät, wie Sie geschäftlich operieren. Unstrukturierte Daten, allein oder in Kombination mit strukturierten Daten, können zur Feinabstimmung Ihrer Strategie herangezogen werden. In der digitalen Welt bieten Predictive und Prescriptive Analytics bislang ungekannte Vorteile. Denken Sie beispielsweise an die im Web-Chat einer Bank gesammelten Daten. Die Manager im Kundenservice können unmöglich mehrere Millionen Zeilen Freitext lesen. Diese Fülle an Informationen zu ignorieren, ist aber auch keine Lösung. Hochentwickelte Data Analytics ermöglicht es Banken, Trends zu entdecken und zu verstehen – etwa häufige Beschwerden über Produkte oder häufig gestellte Fragen. Indem die Banken erkennen, was ihre Kunden fordern, können sie neue Produktkategorien oder Geschäftschancen identifizieren. Jeder Austausch, jede Interaktion, jede Art von Content bietet Chancen, die Sie gezielt wahrnehmen können. Es gehört zu den Kernprinzipien eines modernen Enterprise Information Managements den größten Nutzen aus relevanter Information zu ziehen. Das beinhaltet auch die Analyse unstrukturierter Daten von außerhalb der Organisation, oder von Informationen, die zwischen dem Unternehmen und seinen Handelspartner in einer Supply Chain oder einem Business-Netzwerk ausgetauscht werden. Der verstärkte Einsatz von Business-Netzwerken in Unternehmen erhöht das Aufkommen an unterschiedlichen Informationen, die durch diese hindurch fließen. Dazu gehören unter anderem Bestellungen, Rechnungen, Lieferinformationen oder Kennzahlen zur Performance von Partnern. Stellen Sie sich vor, wie nützlich es wäre, sämtliche Details, die sich hinter diesen Informationen verbergen, zu verstehen und die Erkenntnisse für Ihre zukünftige Planung heranzuziehen. Und noch besser: Sie könnten Daten so schnell analysieren, dass Sie auch bei tagesaktuellen Anlässen informiertere Entscheidungen treffen können. Betrachten wir zwei übliche, aber herausfordernde, Szenarien und wie sich diese lösen lassen. Herausforderungen im Unternehmen bewältigen Probleme innerhalb des Business-Netzwerks – Ein Business-Netzwerk geriet mit den Dienstleistungen für seine Kunden ins Hintertreffen. Tempo und Effizienz innerhalb der Supply Chain sollten gesteigert werden, um den Kunden tiefgreifendere Unterstützung für Geschäftsprozesse und detailreichere Analysen über das gesamte Handelspartner-Ökosystem zu liefern. Durch die Integration von Data Analytics erfährt das Unternehmen mehr aus seinen unstrukturierten Daten (Emails und Dokumente). So gewinnt die Firma bessere Erkenntnisse über die im Netzwerk stattfindenden Transaktionen. Mit dem neuen System können Schwierigkeiten und Ausnahmen schneller erkannt, Korrekturmaßnahmen ergriffen und so Probleme vermieden werden, bevor sie überhaupt entstehen. Mangelnder Durchblick im Unternehmen – Ein Einzelhandelsunternehmen hatte Schwierigkeiten mit dem Support der automatischen Machine-to-Machine-Datenströme aus den zahlreichen, untereinander vernetzten Endgeräten innerhalb des Business-Netzwerks. Um sich einen umfassenden Einblick in die Daten zu verschaffen, die innerhalb ihrer Supply Chain ausgetauscht wurden, setzte das Unternehmen zusätzlich Data Analytics für alle unstrukturierten Datenquellen ein. Die Implementierung von Advanced Analytics stellt sicher, dass die Daten aller vernetzten Endgeräte analysiert werden, was wesentlich tiefere Einblicke in die Informationstrends erlaubt. Mit diesem Wissen konnte der Einzelhändler die Prozesse in seiner Supply Chain noch stärker rationalisieren. Das interessiert Sie? Erfahren Sie, wie Sie Ihre digitale Transformation gezielt vorantreiben. Informieren Sie sich, wie Betriebe mit OpenText Release 16 (Englisch) den Informationsfluss im digitalen Unternehmen managen können – vom Erstkontakt bis zur Erkenntnis. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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