Digitale Transformation

Vom Kundenkontakt zu Erkenntnissen: EP1 erweitert OpenText Release 16

Release 16

Die digitale Transformation ist bei deutschen Unternehmen zum Top-Thema avanciert. Der Wille, den Betrieb durch Digitalisierung aller Geschäftsprozesse zu modernisieren und für die Industrie von morgen fit zu machen, ist vorhanden. Doch guter Wille allein reicht – wie überall – auch in diesem Fall nicht aus. Die Umsetzung scheitert in vielen Unternehmen an der fehlenden Strategie und konkreten Maßnahmen. Daten gäbe es in den Betrieben genug, doch keine geeigneten, einfach zu bedienenden Werkzeuge um sie effektiv zu nutzen. OpenText hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Tools zur Verfügung zu stellen, um Unternehmen den Weg in die digitale Zukunft zu ebnen. Seit 31. Oktober 2016 ist das Enhancement Pack 1 (EP1) für Release 16 verfügbar. EP1 ist die erste einer ganzen Reihe geplanter Erweiterungen für die derzeit umfassendste Enterprise Information Management (EIM) Plattform auf dem Markt: OpenText Release 16. Release 16 bildet als zentrale Plattform die strategische Basis für das OpenText EIM-Produktportfolio Hier wird der gesamte Informationsfluss verwaltet und analysiert – von der Kundenbindung bis hin zu wichtigen Einblicken in die Geschäftsentwicklung. Customer Experience Management, Business Network, Business Process Management und Enterprise Content Management sind damit in einer einzigen, voll integrierten Lösung vereint. Digital abgelegte Informationen lassen sich mit Discovery schneller entdecken. Integrierte Analytics ermöglicht tieferen und verwertbaren Einblick in den vorhandenen Content. Eine flexible Implementierung (in der Cloud, stationär oder hybrid) und die ständige Verbesserung und Erweiterung unserer Software-Lösungen unterstützen Unternehmen bei ihrer digitalen Transformation. Unternehmen setzen nicht länger auf zentrale Datenbanken oder Datensammlungen aus verschiedenen (Social Media-)Quellen, sondern wollen möglichst schnell sofort verwertbare Erkenntnisse gewinnen. Aus diesem Grund entwickelt OpenText seine Lösungen für einen vollautomatisierten EIM-Prozess vom ersten Kundenkontakt bis zum Erkenntnisgewinn ständig weiter. Neben der Verbesserung des Informationsflusses im gesamten Unternehmen bietet EP1 auch zusätzliche Funktionen für unsere Experience, Content und Discovery Suiten. Mit der Digitalisierung entwickelten sich neue Formate und Kanäle zur Kundenkommunikation Um die Erwartungen ihrer Kunden zu erfüllen, müssen Organisationen heute zeitnahe, personalisierte und über den bevorzugten Kanal konsumierbare Nachrichten ausliefern. EP1 ermöglicht die Abstimmung stark personalisierter Inhalte in verschiedenen Prozessen und sorgt so für eine konsistente Kundenerfahrung. Erstmalig verfügt eine einzige Customer Experience Management (CEM) Plattform damit über einen derartigen Funktionsumfang. Mit ihrer flexiblen Verfügbarkeit (stationär, in der Cloud oder hybrid) erfüllt die erweiterte Experience Suite eine weitere wichtige Bedingung für echte digitale Transformation. OpenText begleitet und unterstützt die gesamte Customer Journey – von der Optimierung des Marketings bis zu Kundenkontaktprogrammen. Das stärkt die Kundenbindung und sorgt für bessere Erkenntnisse. Bereits mit den bestehenden CEM-Lösungen bietet OpenText ein flexibles und personalisiertes Customer Engagement auf höchstem Niveau. Unsere branchenführende Software für Customer Communications Management (CCM), Digital Asset Management (DAM) und Web Content Management (WCM) erleichtert die Multichannel-Kommunikation mit Kunden über diverse Endgeräte. Unsere Kunden erhalten mit diesem CEM der nächsten Generation neue Möglichkeiten, ihren Content noch individueller zu gestalten und Konversionsraten zu steigern. Mit EP1 haben wir unsere Vision von nahtlos ineinandergreifenden Anwendungen verwirklicht. Ihr Zusammenspiel in der OpenText Experience Suite schafft ein optimales Nutzererlebnis für Ihre Kunden. „Es ist beeindruckend, wie sehr sich OpenText auf seine Customer Experience Management Lösungen konzentriert“, erklärt Mark Fassbender, Global Head of Web Optimization bei Lexis Nexis. „Marketing-Experten investieren heute eine Menge Zeit und Geld, um die Customer Journey von Erstkontakt bis zum Wiederholungskauf oder der Abwanderung zu verstehen. OpenText verknüpft Berichte und Erkenntnisse aus allen wesentlichen Stadien der Customer Journey in einer voll integrierten Lösung. So entsteht ein besseres Verständnis dafür, welcher Content in welchem Kanal für welches Kundensegment in welchem Stadium der Customer Journey am besten funktioniert.“ Inhalte: OpenText Extended ECM (xECM) unterstützt Organisationen bei der Kontrolle des Informationsflusses innerhalb des Unternehmens und steigert die Produktivität aller Prozesse. Mit der Integration marktführender Applikationen in die Funktionalitäten des ECM-Systems bindet xECM Insellösungen an und vereinfacht den Informationsfluss. Mit EP1 werden die Integrationsmöglichkeiten mit spezialisierten Lösungen wie xECM für Salesforce®, xECM für SuccessFactors® oder der Anbindung von Process Suite (Englisch) noch einmal optimiert. Sämtliche Prozesse, die Informationen generieren, werden verknüpft, um systemübergreifende Compliance und Datensicherheit zu gewährleisten. Extended ECM für Salesforce optimiert den Erkenntnisgewinn über Kunden und rationalisiert den Vertrieb. Die Integration der Salesforce Cloud Services mit der OpenText xECM Plattform ermöglicht einfachen Zugriff auf ECM-Funktionen und alle Inhalte der Salesforce-Benutzeroberfläche. Über Extended ECM für SuccessFactors verwalten Sie alle Bereiche der digitalen Personalakte in SAP SuccessFactors. Die zentrale Ablage von digitalisierten Dokumenten und der gemeinsame Zugriff darauf gestalten Arbeitsabläufe effizienter und minimieren Compliance-Risiken bei HR-Prozessen. Process Suite für xECM dehnt die Einsatzmöglichkeiten von Enterprise Content Management auf alle Unternehmensbereiche aus und setzt Prozesse für mehr Erkenntnisgewinn, Effizienz und Durchsatz in den entsprechenden Kontext. Informationssuche: Der digitale Konsument treibt die Supply Chain an ihre Grenzen und darüber hinaus. Unternehmen sind zunehmend gefordert, sowohl externe gesetzliche Vorschriften als auch interne Governance-Richtlinien einzuhalten. EP1 ergänzt die Content Suite mit den Funktionen der Discovery Suite. Diese sorgen dafür, dass sich Geschäftsinformationen einfacher finden und nutzen lassen. Die Discovery Suite bietet Analytics für alle Unternehmensinhalte. Auf einer einzigen, voll integrierten Plattform stehen Business Intelligence Self-Services, Datenaufbereitung und Advanced Analytics für strukturierte und unstrukturierte Daten zur Verfügung. Das ermöglicht unseren Kunden, Datenanalysen effektiver einzusetzen – für maschinelles Lernen und interaktive Visualisierung bei Rechtsstreitigkeiten, bei Untersuchungen, der Erfüllung von Sorgfaltspflichten und für informiertere Entscheidungen. Unsere Kunden begrüßen die Funktionserweiterungen und verbesserten Integrationsmöglichkeiten von EP1. Markos C. Dolopikos, IT-Leiter der Black Sea Trade & Development Bank, lobt die neue, intuitive Benutzeroberfläche und die dokumentbasierten Workflows. Das User Interface hebt auch Rick Quarmby, Principal Knowledge Management Advisor bei Hydro Tasmania, hervor: „Die Extended ECM Plattform von OpenText bietet unserer Organisationen signifikante Vorteile. Die neue Benutzeroberfläche und die individuelle Suchfunktion kamen bei unseren Mitarbeitern besonders gut an.“ Wir bleiben bestrebt, unseren Kunden weitestgehend skalierbare, sichere, flexible und durchdacht aufgebaute Software-Pakete zu liefern. Dabei nutzen wir die Vorteile der Cloud für unsere Produkte und haben das erklärte Ziel zur führenden EIM-Cloud zu werden. EP1 unterstützt die Automatisierung des gesamten EIM-Prozesses vom Kundenkontakt bis zum Erkenntnisgewinn durch bessere Verfügbarkeit in der Cloud und umfangreiche Funktionserweiterungen. Zusätzlich wurde auf weitreichende Integrationsmöglichkeiten Wert gelegt. Wir betrachten OpenText Release 16 als EIM-Plattform der Zukunft und als zentralen Faktor für den Erfolg unserer Kunden. Darum werden wir in naher Zukunft eine Reihe von Erweiterungen auf den Markt bringen. EP1 ist die erste einer ganzen Reihe von spannenden Innovationen für Release 16, die wir in den nächsten Monaten vorstellen werden. In unserem Blog erfahren Sie zuerst davon. Weitere Informationen zu EP1 finden Sie in der Pressemitteilung. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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Ohne Medien-Management kein überzeugendes Kundenerlebnis

medien-management

Die Aufgaben des Marketings und des Medien-Management haben sich mit der Digitalisierung grundlegend verändert. Ging es früher darum, neue Produkte zu bewerben, die Marke oder das Unternehmen bekannt zu machen, sind die Marketingexperten von heute mit neuen, weitaus komplexeren Aufgaben konfrontiert. Neben der Gewinnung neuer Kunden stehen Kundenbindung, Verhinderung der Abwanderung und Kundenbetreuung auf der Tagesordnung. 2017 wird die Herausforderung mit Sicherheit nicht geringer. Die Anzahl der Kontaktpunkte steigt – ebenso wie die Erwartungshaltung der Kunden. Für eine durchgängig positive Kundenerfahrung müssen Marketingmaßnahmen personalisiert und dialogorientiert sein. Das verlangt eine verstärkte Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens und einen gekonnten Einsatz von Technologie. Scheitert die technische Umsetzung, sind die Anstrengungen um personalisierte Kundenerlebnisse trotz guten Willens meist vergeblich. In der digitalen Welt dreht sich alles um den Kunden In den kundenorientierten Märkten von heute wird digitales Medien-Management zur Pflicht. Denn visuelle Elemente spielen bei der Kundenerfahrung mittlerweile eine Hauptrolle. Um überzeugende Anwendererlebnisse zu liefern, arbeiten Unternehmen verstärkt mit Videos, Fotos, Infografiken und anderen Rich-Media-Formaten. An einer gut durchdachten Strategie für Medien-Assets und einer adäquaten Technologie-Plattform führt deshalb kein Weg mehr vorbei. Unternehmen können auf diese Weise mehr aus ihren Investitionen in den Markenwert herausholen und ihre Medien-Assets unternehmensübergreifend besser verwalten und überwachen. Das sorgt für einen optimalen Einsatz von Ressourcen, Zeit und Budget. Digital Asset Management ist eine Kerntechnologie und wesentliche Komponente der Infrastruktur zur Gestaltung einer überzeugenden Customer Experience. Eine Medien-Management-Plattform dient in allen Prozessschritten als zentrale, verlässliche Quelle und konsolidierte Dateiablage für Marketing, Markenführung, Handel, Videos und weltweiten Vertrieb. Sie bildet das Zentrum eines Ökosystems aus miteinander vernetzten und voneinander abhängigen Beteiligten und Produktionsbereichen (wie Agenturen, Foto, Video, Audio, Grafik und Layout). Und sie versorgt die digitale Multi-Kanal Supply Chain, digitale Arbeitsabläufe, Marketing, Markenmanagement und weitere mit digitalen Medieninhalten. Die Zahl der Rich Media-Dateien wächst in allen Organisationen rapide. Und der Aufwand für die Beschaffung, Erstellung, Verwaltung und Nutzung all dieser Assets ist erheblich. Mit OpenText haben Sie Ihre medialen Inhalte im Griff. OpenText™ Media Management (Englisch): Reduziert die Kosten. Assets werden umgewidmet und wiederverwendet anstatt vervielfältigt oder mehrfach gekauft. Steigert die Produktivität durch die einfache, aber einprägsame Nutzererfahrung, Mediendateien in einem unternehmensweiten, zentralen Verzeichnis suchen und finden zu können. Steigert den Umsatz durch kürzere Produktionszeiten. Die Plattform wandelt Ihre Inhalte um und veröffentlicht sie. Anpassungsfähige Auslieferung und mehrfache Wiedergaben sorgen für eine Multi-Kanal-Erfahrung auf verschiedenen Endgeräten. Stärkt Ihre Medien-Lieferkette durch sicheren und kontrollierten Zugang für interne und externe Nutzer, Partner und Gruppen. Schützt Ihre wertvollen Dateien vor teurem Missbrauch durch flexible und individuell einstellbare Sicherheitsregeln für Nutzer und Dateien sowie ein integriertes Berechtigungssystem. Die Medien-Management-Lösung konsolidiert Ihre gesamten digitalen Medien und Videos in einem einzigen, zentralen, administrierten und überwachten Verzeichnis. Für eine stärkere Kundenbindung beschleunigen umfangreiche Metadaten die Veröffentlichung und Verteilung über mehrere Kanäle und auf verschiedene Endgeräte. Ersetzt Mehrfach-Systeme, Netzlaufwerke und lokale Ablagen für Mediendateien. Bietet die Möglichkeit zur Personalisierung, Individualisierung und Verwaltung von Dateien durch Metadaten für eine relevantere Kundenkommunikation. Unterstützt globale Arbeitsabläufe durch Lokalisierung und Mehrsprachigkeit. Verfügt über integrierte Rich Media-Analytics. Die Nutzung der vorhandenen Daten und Predictive Analytics ermöglichen mehr Verständnis, bessere Erkenntnisse und informiertere Entscheidungen zu Kunden, Marktlandschaft und Marktentwicklung. OpenText Medien-Management OpenText Media Management begleitet den gesamten Lebenszyklus von Medieninhalten – mit integrierten Prozessen und Funktionalitäten für Planung, Kreation, Produktion, Zusammenarbeit, Genehmigung, Verteilung, zur Ergebnisermittlung von Dateien oder deren Verwendung sowie für Archivanbindungen. Erfahren Sie mehr darüber, wie Media Management Unternehmen dabei hilft, mehr aus ihren Investitionen in die Marke und digitale Medien herauszuholen – mit einer Technologie, mit der sich medialer Content unternehmensübergreifend managen und überwachen lassen. Optimieren Sie den Einsatz von Ressourcen, Aufwänden und Budget. Und halten Sie durch eine unternehmensweite Strategie ein, was Ihre Marke verspricht. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt

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Wie das IoT eine hypervernetzte Supply Chain ermöglicht

Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT), also die Vernetzung von „Dingen“ und Maschinen, ist eines der ganz großen Themen der Digitalisierung. Je „smarter“ Uhren, Heizungen und andere alltägliche Gebrauchsgüter werden und je besser die Machine2Machine-Kommunikation in der Industrie funktioniert, umso höher das wirtschaftliches Potenzial des IoT. Die Unternehmensberatung McKinsey zum Beispiel kam in einer 2015 durchgeführten Studie zu dem Schluss, das IoT könne bis 2025 weltweit bis zu elf Billionen Dollar Mehrwert schaffen. Doch dieser Mehrwert wird mit einem disruptiven Wandel der klassischen Geschäftsmodelle erkauft. Daten und Dienstleistungen werden zum Mittelpunkt der Wertschöpfungskette und drängen klassische, rein produzierende Industriebetriebe aus dem Markt. Eine Situation, der die Unternehmen der DACH-Region derzeit noch nicht gewachsen sind. Das IoT steht durchaus auf der Agenda, doch die Umsetzung erfolgt eher zögerlich. Sicherheitsbedenken und eine aus Sicht der Unternehmen (noch) geringe Relevanz führen dazu, dass nur 15 Prozent der Betriebe bereits IoT-Projekte gestartet haben. Dabei könnten beispielsweise schon heute bis zu 70 Prozent der Betriebsausfälle mit vorausschauender Wartung verhindert werden. Ich habe mich in den letzten drei Jahren intensiv mit dem Thema Internet of Things beschäftigt. Ein sehr spannender Prozess, nicht zuletzt, weil sich das Internet of Things permanent weiterentwickelt und quasi täglich neue Unternehmen aus dem Boden schießen. Man könnte nun einwenden, das IoT würde schon länger existieren und für einige der Internet of Things-Technologien ist das mit Sicherheit auch richtig. Aber betrachten wir doch das Hier und Heute. Cisco brachte 2013 mit einer der ersten Konferenzen für Internet of Things, dem IoT World Forum, den Stein ins Rollen. Genau diese Konferenz weckte auch mein Interesse für das Thema. 2014 bot dann GE (heute GE Digital) die ersten IoT-Lösungen an, hauptsächlich im Bereich Analytics. Zu diesem Zeitpunkt startete mein früherer Arbeitgeber PTC sein Übernahmeprogramm, um sich als Marktführer im Bereich IoT zu positionieren. Heute befinden wir uns augenscheinlich in einer Phase der IoT-Kooperationen. SAP beispielsweise kooperiert mit Vodafone um die bestmögliche Konnektivität zu erreichen. Vor kurzem entstand für Industrielösungen eine Partnerschaft mit Bosch. Zusätzlich verkündete SAP, sie würden in den nächsten Jahren zwei Milliarden Dollar in den Bereich IoT investieren. Die vielen möglichen Anwendungen in den Bereichen Wohnen, Arbeiten und Freizeitaktivitäten machen das IoT so interessant. Um diese doch sehr unterschiedlichen Marktsegmente zu besetzen, entstehen ständig neue Start-Ups. Die derzeitige enorme Investitions- und Kooperationsaktivität rund um das IoT ist faszinierend. Aus irgendeinem Grund scheinen Standards für das IoT jedoch problematisch zu sein. In den meisten Regionen der Welt hat man sich noch nicht einmal auf eine einheitliche Definition von „IoT“ geeinigt, geschweige denn auf Standards für Datenaustausch und Kommunikation. In Nordamerika ist der Markt hauptsächlich vom Industrial Internet getrieben. Motor dieser Entwicklung ist GE Digital unterstützt von zahlreichen Hightech-Unternehmen aus dem Silicon Valley. Das europäische Pendant dazu heißt Industrie 4.0. Große Industriekonzerne wie Bosch oder Schneider Electric arbeiten hier mit eigenen Software-Abteilungen an Lösungen für diesen Bereich. Und dann gibt es noch die japanische Value Chain Initiative und das Internet Plus in China. Welche dieser Definitionen sich schlussendlich durchsetzen wird, lässt sich heute noch nicht sagen. Das IoT wird jedoch alle Prozesse der Supply Chain nachhaltig verändern. Die immer stärker vernetzten Geräte entlang der End-to-End-Lieferkette ermöglichen führenden Supply-Chain- und Logistikdienstleistern eine noch nie dagewesene Transparenz auf der Makroebene. Von Pervasive Visibility (vollkommene Transparenz) über Proactive Replenishment (proaktive Lageraufstockung) zu Predictive Maintenance (vorausschauende Wartung) – mit dem IoT werden die digitalen Supply-Chain-Prozesse von morgen vollkommen neu definiert. Doch was genau ist nun eine IoT-Plattform, und wie unterstützt sie die Lieferkette der Zukunft? Dieser Frage widmet sich das von OpenText gesponserte Webinar „IoT – die nächste große Chance für Ihre Supply Chain?“ (Englisch). Durchgeführt wurde das jetzt On Demand verfügbare Webinar von der Online-Plattform SupplyChainBrain.com (Englisch), die Nachrichten und Informationen rund um des IoT veröffentlicht. Referent ist Benoit Lheureux, Vice President Research und leitender Analyst bei Gartner. Eines seiner Spezialgebiete sind das IoT und damit verwandte Themen. Lheureux berichtet über wichtige Trends, die Gartner in den heutigen Märkten identifizieren konnte. Darüber hinaus gibt er Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse zu den fünf Grundbausteinen einer IoT-Plattform. Ich freue mich sehr, dass ich dieses Webinar als Co-Moderator von Benoit Lheureux begleiten durfte. Vor allem, weil ich dieses Vergnügen bereits bei der Enterprise World Konferenz im Juli hatte. Eine der Grundvoraussetzungen für den Aufbau einer IoT-Plattform ist die Fähigkeit „Dinge“ nahtlos mit den Software-Systemen eines Unternehmens und seinen externen Geschäftspartnern zu integrieren. In Kombination mit einem weltweiten Netzwerk wie dem OpenText Business Network bietet die Pervasive Visibility (Englisch) die entsprechende Basis für eine IoT-Plattform. Die Inhalte des einstündigen, englischsprachigen On-Demand-Webinars im Überblick: Wichtige aktuelle IoT-Trends Vorstellung des Konzepts einer IoT-Plattform Anwendungsmöglichkeiten des IoT in der Supply Chain Wie sich OpenText Enterprise Information Management (EIM) Lösungen an den fünf Grundbausteine einer IoT-Plattform orientieren Zum Verständnis der Bedeutung vollkommener Transparenz im IoT-Kontext Falls Sie gerade mit dem Gedanken an eine IoT-Implementierung in Ihrer Supply Chain spielen, sollten Sie sich dieses On-Demand-Webinar nicht entgehen lassen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Kurs Digitalisierung: Sechs Überlegungen, die Sie in Ihre Planung einbeziehen sollten

Die digitale Transformation nimmt auch in Deutschland ganz konkrete Formen an. In einer Studie von etventure positionierten 50 Prozent der befragten Großunternehmen die Digitalisierung unter ihren Top-3-Prioritäten. An der Umsetzung hapert es aber noch: Nur 35 Prozent der deutschen Konzerne betrachten sich als gut vorbereitet auf die Digitalisierung – gegenüber 85 Prozent in den USA. Trotzdem sind 64 Prozent der Mitglieder des Technologie-Verbands VDE sicher, dass die Intensivphase der Digitalisierung in Deutschland bis 2025 abgeschlossen sei. Für zusätzliche Dynamik sorgen digitale Disruptoren, die mit umwälzenden Innovationen in Sachen Datenverarbeitung, Analytics und Customer Experience branchenübergreifend für Schlagzeilen sorgen. Auf uns rollt eine Welle an Veränderungen zu. Organisationen automatisieren wie Kunden einkaufen, Lieferanten ihre Bestellungen erfüllen, die Produktion abläuft und vieles mehr. Wir erleben als Kunden, Unternehmer und Mitarbeiter hautnah mit, wie die digitale Transformation die Wirtschaft und letztendlich unsere gesamte Welt umgestaltet. Die Informationshürde überwinden Eine Anfangsschwierigkeit für große Organisationen auf dem Weg in eine digitale Zukunft besteht darin, die schiere Datenmenge in den Griff zu bekommen. Woche für Woche erzeugen Mitarbeiter und Softwaresysteme Terabytes an Daten und Inhalten. Hinzu kommen die auf Websites und in Contact Centern gesammelten Informationen. Diese Massen summieren sich zu viel mehr Information, als je ein Mensch lesen, verarbeiten und vollständig verstehen könnte. Für sich genommen sind die Daten allerdings wertlos. Wir müssen sie nutzen können, um Mehrwert zu schaffen, den Service zu verbessern und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Zweifellos bergen die Daten sehr viele Einsichten, und die Fähigkeit, diese Erkenntnisse zu gewinnen, macht Sie wettbewerbsfähiger. Es lohnt sich also, das Thema endlich anzupacken. Mit den folgenden sechs Überlegungen möchte ich Sie inspirieren und Ihnen bei Ihren Digitalisierungsplänen unter die Arme greifen: Digitale Transformation in 6 Schritten Steigern Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit. Die digitale Transformation sorgt dafür, dass sich Ihr Unternehmen schnell veränderten Kundenanforderungen anpassen kann. Ob neue und alte Mitbewerber – Sie bleiben konkurrenzfähig. Nutzen Sie einen digitalen Ansatz für einen durchschlagenden Erfolg. Die Fähigkeit zur Digitalisierung gleicht bei einigen Unternehmen eine Wettbewerbsverzerrung aus – digitalisiert sind Sie in der Lage, etablierte Märkte, Firmen und Marken maßgeblich zu beeinflussen. Und Sie können möglicherweise schaffen, was manuell oder über Skalierungsmaßnahmen nicht gelang. Gewinnen Sie Vorsprung durch Analytics. Überholte Methoden zur Datenverarbeitung und -analyse, rein manuelle Prozesse und die Arbeit im Tempo Mensch bergen das Risiko von der Konkurrenz überholt zu werden. Durch die Implementierung intelligenter Systeme, die künftige Trends erkennen und analysieren, können Sie Ihren Vorsprung zurückgewinnen. Erschließen Sie den Nutzen vorhandener Daten. Nutzen Sie Daten und Analytics-Programme in Kombination mit Content- und Prozessmanagement-Technologien, und entdecken Sie wertvolle „digitale Brotkrumen“. Auf Basis dieser Insights kann Ihr Unternehmen klügere Veränderungen vornehmen. Sie können Produkte entwickeln, die den Kundenanforderungen besser entsprechen, steigern die Effizienz Ihrer Organisation und führen selbst regulierende Geschäftsprozesse ein, die Zeit und Geld sparen. Nutzen Sie Automatisierung als Differenzierungsmerkmal. Mit Hilfe digitaler Prozesse lassen sich heute Aufgaben automatisieren, die bisher menschliche Intelligenz erforderten. Tesla Motors versendet Over-the-Air-Updates, um die Funktionalität seiner Elektro-Autos zu verbessern – das funktioniert genauso, wie ein Download für Ihr Smartphone. Das Verfahren erspart Autobesitzern nicht nur eine Fahrt in die Werkstatt. Tesla reduziert zudem die Kosten für die Planung und Verwaltung von Kundenterminen. Schaffen Sie eine digitale Kultur in Ihrem Unternehmen. Digitalisieren Sie nicht einfach um der Digitalisierung willen. Ermitteln Sie mit einer durchdachten Strategie, in welchen Bereichen eine Digitalisierung die größten Vorteile für Ihr Unternehmen bietet, und beginnen Sie dort. Fördern Sie gleichzeitig eine Veränderung Ihrer Unternehmenskultur. Berücksichtigen Sie dabei auch, wie Ihre Mitarbeiter die Auswirkungen eines vorrangig digitalen Konzepts hinsichtlich ihrer Rolle im Betrieb beurteilen. Entdecken Sie, wie Sie Ihre digitale Transformation vorantreiben: Erfahren Sie, wie Sie mit OpenText Release 16 den Informationsfluss im digitalen Unternehmen managen können –vom ersten Kontakt bis zur Erkenntnis. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Generation X oder die Millennials: Wer führt die digitale Transformation an?

Digitale Transformation

Unternehmen brauchen digital versierte Mitarbeiter, die die digitale Transformation vorantreiben. Die so genannten „Digital Natives“ haben jedoch neue und andere Ansprüche an ihren Arbeitsalltag. Wer auf dem Smartphone, im Web und in den sozialen Medien zuhause ist, will selbständig agieren und sich nicht an verkrusteten Strukturen abarbeiten. Unternehmen müssen lernen, diese Leute zu verstehen, wenn sie von deren Engagement und Know-how profitieren wollen. Ordnen sich die Babyboomer und die Generation X (36-49-Jährige) noch leichter Autoritäten unter, will die Generation Y (20-34-Jährige) selbst gestalten. Forderungen nach „mehr Millennials in Führungspositionen“ sind mit Erwartungen an die Unternehmensleitung verbunden. Die Generation „Anspruchsvoll“ setzt auf mehr Lebensqualität statt Leistung bis zum Burn-out. Die Generation X ist da pragmatischer und konsumfreudiger (Englisch). Was beide demografischen Gruppen gemeinsam haben: sie sind in hohem Maße technologie-affin. Und sie erwarten von ihren Arbeitgebern, dass diese eine entsprechend fortschrittliche IT-Infrastruktur bereitstellen. Doch wer treibt die digitale Transformation tatsächlich voran? Wir wissen, dass die Millennials rund um die Uhr mit ihren Smartphones, Laptops und Social-Media-Accounts vernetzt sind. Für den digitalen Wandel in Unternehmen ist jedoch in erster Linie die Generation X verantwortlich. Die zwischen 1960 und den frühen Achtzigern Geborenen üben den höchsten Einfluss aus. Sie haben den Weg für ihre jüngeren Kollegen bereitet, die die langfristigen Früchte des digitalen Business ernten dürfen. Woher wir das wissen? OpenText hat kürzlich eine Studie durchführen lassen [1]. Die damit beauftragten Marktforscher von Forrester Consulting haben ermittelt, dass Unternehmen, die Führungspositionen mit Leuten aus bestimmten demografischen Gruppen besetzen, ihren digitalen Wandel am stärksten vorantreiben. Eine für alle einheitliche Management-Kultur wird aufgrund der Vielfalt der Belegschaft keinem Mitarbeiter wirklich gerecht. Wenn es um die Treiber der Transformation geht, hat die Generation X die Nase vorn Forrester befragte 240 Babyboomer, Menschen aus der Generation X und Millennials. Das Ziel: zu erfahren, wie die verschiedenen Generationen den digitalen Wandel beeinflussen. Hier einige Ergebnisse der Studie: • Wenn es um die treibenden Kräfte geht, die hinter dem digitalen Wandel stecken, nannten die Babyboomer als Motivation wachsende Umsätze. Die Generation X betonte hingegen, wie die Digitalisierung die realen Arbeitsprozesse von Unternehmen verbessern kann. • 51% der Befragten aus der Generation X erklärten eine schnellere Markteinführung als Treiber für den Wandel – im Vergleich dazu 42% der Babyboomer und nur 30% der Millennials. • Mit 47% zeigte sich die Generation X auch überzeugter, dass der Wandel durch den Willen zur Innovation und zur Entwicklung und Vermarktung neuer Angebote beschleunigt wird. Das sahen nur 32% der Babyboomer und 37% der Millennials so. • Knapp die Hälfte (49%) der Befragten der Generation X meint, dass die Digitalisierung durch die Notwendigkeit eine nahtlose und harmonisierte Kundenerfahrung zu schaffen, vorangetrieben wird. Dieser Aussage stimmten 32% der Babyboomer und 34% der Millennials zu. Was diese Erkenntnisse für Sie bedeuten Wenn Sie verstehen, wie ihr Personal tickt, bringen Sie Ihre digitale Unternehmensvision voran. Besetzen Sie leitende Positionen mit digital versierten Mitarbeitern der Generation X. Und stellen Sie sicher, dass die Millennials (Generation Y) in Entscheidungen einbezogen werden, die die Zukunft betreffen. Auf diese Weise können Unternehmen ihre Transformation erfolgreich fördern. Grundsätzlich ist ein besseres Verständnis für die speziellen Stärken der unterschiedlichen demografischen Gruppen ein erster Schritt. Er kann die Chancen auf eine reibungslose Transformation und die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen – heute und in Zukunft. Jeder Bereich einer Organisation sollte an einem Programm für den digitalen Wandel teilnehmen. Doch auf Basis dieser Erkenntnisse können Sie Ihre Ressourcen entsprechend aufstellen. So entwickeln sie die größtmögliche Stoßkraft und bringen Ihr Unternehmen auf Erfolgskurs. Ein generationsübergreifender Tipp zum Schluss: Machen Sie alle Ihre Mitarbeiter fit für die digitale Transformation! Trainings und Schulungen gibt es mittlerweile genug. So kann sich Ihr Personal in seinem eigenen Tempo weiterbilden. Dann und wann es am besten passt. Mit OpenText Release 16 in die digitale Transformation Sie wollen mehr darüber erfahren möchten, wie Sie Ihre digitale Transformation vorantreiben können? Dann schauen Sie sich OpenText Release 16 (Englisch) an. Unsere Lösung befähigt Unternehmen ihren digitalen Informationsfluss zu managen – von Interaktionen zu Erkenntnissen. Quelle [1]: It’s Not What You Think: Gen X-ers, Not Millennials, Are Driving Digital Transformation Dieser Blogartikel wurde aus dem Englischen übersetzt

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Mitarbeiterbindung: Die Kür im Kampf um die Talente

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Deutschland geht es gut. Deutschland wächst. Der Arbeitsmarkt bricht im eigenen historischen Maßstab, aber auch im europäischen und internationalen Vergleich durchaus Rekorde – trotz (oder vielleicht sogar wegen?) der Zuwanderung. Das heißt doch nichts anderes, als dass die Unternehmen um die besten Mitarbeiter buhlen müssen. Vor diesem Hintergrund hat mich die Meldung zu einer Umfrage von ManpowerGroup doch sehr gewundert: Dort hieß es, „dass jeder zweite Deutsche seinen Job wechseln will.“ Genau genommen sind es zwar „nur“ 46 Prozent, aber diese Präzisierung macht den Befund nicht wirklich besser. Was läuft hier schief? Oft gehen die Besten Aber es kommt noch schlimmer: Könnte es sein, dass unter diesen 46 Prozent gerade die besten Mitarbeiter zu finden sind, wie eine aktuelle Kolumne nahelegt? Das erscheint mir sehr plausibel, denn die Studie von ManpowerGroup zeigt zudem, dass die Mitarbeiter am zufriedensten und am wenigsten wechselwillig sind, wenn das Gehalt, die Anerkennung und das Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben, also neudeutsch die Work-Life-Balance, stimmen. Aber wann und wie oder in welcher Höhe „stimmen“ diese Dinge denn? Diese Fragen lassen sich vielleicht gar nicht allgemein, sondern nur individuell beantworten. In jedem Fall aber braucht es dafür Analysen. Ein Beispiel hierfür wäre die zitierte Umfrage. Dazu wurden ganz klassisch 1.018 Bundesbürger im März, wahrscheinlich per Telefon, befragt. Das ist sehr aufwendig und vielleicht auch deshalb finden Mitarbeiterbefragungen in den Unternehmen eher selten statt. Dabei wären sie so notwendig, um herauszufinden, was die Kolleginnen und Kollegen wirklich bewegt. Jedes Unternehmen ist ein soziales Ereignis, erfordert ein echtes Miteinander. Nur wenn die sozialen und individuellen Bedürfnisse am Arbeitsort befriedigt werden, sind alle motiviert und ziehen gemeinsam an einem Strang. Motivieren statt kontrollieren Es dürfte unzweifelhaft sein, dass die Motivierung und Bindung der Mitarbeiter nicht morgen, sondern spätestens ab sofort wesentlich für den weiteren Unternehmenserfolg sein wird. Darüber hinaus aber bin ich der Meinung, dass die Digitalisierung auch bei der Ermittlung der Mitarbeiterbedürfnisse eine wichtige Rolle spielen kann und wahrscheinlich sogar muss. Die Analyse der vorhandenen Informationen zu Mitarbeitern und zu deren Werdegang ist der Weg, die besten Förder- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten zu ermitteln. Die Betonung liegt auf Förderung und Weiterentwicklung. Um Kontrolle darf es dabei nicht gehen, nicht nur weil es die Motivation untergräbt, sondern auch weil es zu recht aus Datenschutzgründen verboten ist. Das Positive zu fördern und zu heben, darauf kommt es an. Und daran sollten sich die Manager messen lassen, nicht daran, wie viel Kontrolle sie ausüben. Die Notwendigkeit, sich selbst am Erfolg der Kollegen messen zu lassen, wurde mir anhand des Beispiels einer Universität klar, die ihre Prozesse digitalisiert hat und diese Transformation insbesondere dazu nutzt, mehr Studenten als bisher zum Studienerfolg zu führen. Die Analyse der Daten erlaubt sogar, konkrete Vorschläge zur individuellen Förderung abzuleiten. Zu diesem Zweck kombiniert die Universität die Analysefähigkeiten von SAP HANA mit den Möglichkeiten zum Informationsmanagement von OpenText. Damit konnte die Universität nicht nur ihre Prozesse digitalisieren und damit das Lehrpersonal von administrativen Aufgaben entlasten, sondern eben auch – und das ist aus meiner Sicht das Entscheidende – die Erfolgsrate der eigenen Studenten erhöhen. Weiterbildungsmöglichkeiten sind laut der Studie von ManpowerGroup eine wesentliche Form der Anerkennung für die Leistung der Mitarbeiter. Sie steigern deren Motivation und Bindung an das Unternehmen. Wäre es nicht wunderbar, wenn Personalmanager auf Basis individueller Analysen den Karriereweg ihrer Kollegen optimal begleiten und fördern könnten? Informationsmanagement und Digitalisierung können helfen Bildung, auch und gerade die berufliche, ist eine Stärke der deutschen Wirtschaft. Gut ausgebildete und weitergebildete Mitarbeiter übernehmen gerne Verantwortung, nutzen ihren Gestaltungsspielraum und finden kreative Lösungen. Mit solchen Mitarbeitern sparen Unternehmen einen immensen Kontrollaufwand. Kein Wunder, dass deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich mit weit weniger Managern auskommen und viel flachere Hierarchien aufweisen als in anderen Ländern. Ich finde, das ist ein bemerkenswertes Ergebnis einer aktuellen Studie der Hans-Böckler-Stiftung. Mit einem umfassenden Informationsmanagement inklusive geeigneten Analytics-Lösungen lässt sich der Wert zufriedener und motivierter Mitarbeiter weiter steigern. Angesichts der Tatsache, dass fast jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland nicht zu dieser Gruppe gehört, ist das damit verbundene Nutzenpotenzial aus Unternehmenssicht geradezu gewaltig.

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Gartner Magic Quadrant for ECM 2016: OpenText erneut als Marktführer ausgezeichnet

Der digitale Wandel soll es Unternehmen ermöglichen, ihre Geschäftsprozesse effizienter, schneller und fehlerfreier abzuwickeln. Das Durchforsten von Papierstapeln wird zum Finden in der Datenbank. Dokumente wie Angebote, Rechnungen oder Auftragsbestätigungen bilden die Basis der Digitalisierung eines Betriebs. Und Enterprise Content Management (ECM) Systeme managen, sichern und vernetzen Informationen unternehmensübergreifend. Bei den großen Unternehmen und Konzernen ist diese Botschaft mittlerweile angekommen. Der Transformationsprozess nimmt Fahrt auf. Auch kleine und mittlere Betriebe werden sich dieser Entwicklung über kurz oder lang stellen müssen. Kein Unternehmen kann sich auf Dauer Wettbewerbsnachteile durch „Datenfriedhöfe“ leisten. Doch ein zukunftsorientiertes ECM-System muss ständig weiterentwickelt werden. Zum 13. Mal in Folge wurde OpenText zum Marktführer im Gartner™ Magic Quadrant für Enterprise Content Management gekürt. In der rapiden Veränderungen unterliegenden Software-Branche jedes Jahr wieder zu den Branchenführern zu gehören, ist eine reife Leistung. Trends tauchen auf und verschwinden wieder, neue Technologien verdrängen bekannte Standards, alternative Geschäftsmodelle entstehen. Mit der Zeit verändern auch die Endanwender ihr Verhalten und ihre Vorgehensweisen. Die Entwicklung von richtungsweisenden Enterprise Content Management (ECM) Lösungen über all die Jahre bedeutet also einen enormen Erfolg für unser Unternehmen. Nicht zuletzt deshalb freut uns die erneute Auszeichnung durch die renommierten Analysten von Gartner sehr. Dieses Jahr bedeutet uns die Auszeichnung durch den Gartner Magic Quadrant for ECM besonders viel. Der strenge Evaluationsprozess bezog sich in der Hauptsache auf die Realisierbarkeit (Ability to Execute) und Zukunftsfähigkeit (Completeness of Vision) der neuen OpenText™ Content Suite 16 (Englisch). Wir steuern also geradewegs auf unser Ziel zu: Eine neue Generation von ECM-Lösungen bereitzustellen, genau abgestimmt auf die Anforderungen digitaler Organisationen. ECM überdenken – ECM-Erfolge neu definieren Ausschlaggebend dafür ist unsere Überzeugung, dass ECM vollkommen neu definiert werden muss. Gestrige ECM-Konzepte werden den Anforderungen der Unternehmen von Morgen nicht gerecht. Eine ECM-Plattform als reines Endlager zur Datenspeicherung und Compliance-Sicherung zu betrachten, ist nicht mehr zeitgemäß. Digitale Unternehmen und deren Wissensarbeiter erwarten heute deutlich mehr von einer Technologie: Die einfache und unkomplizierte Zusammenarbeit wird zum Erfolgskriterium. Durch immer stärker dezentralisierte Business-Anwendungen entstanden Insellösungen voll wertvoller Daten, die nun für einen ungehinderten Informationsfluss miteinander verbunden werden müssen. Eine neue Generation von ECM-Technologien muss genau das ermöglichen. Die neuen Technologien haben die Kapazitäten zur gemeinsamen Bearbeitung von Daten, um zum Unternehmensstandard für Zusammenarbeit zu werden. Dank ihrer umfassenden Integrationsmöglichkeiten dienen sie als zentraler Informationsknotenpunkt. Sie nutzen Metadaten, um die richtige Information im richtigen Kontext zur richtigen Zeit an die richtige Person zu liefern und steigern so die Produktivität. Die Einhaltung von Risikomanagement- und Sicherheitsrichtlinien erfolgt dabei automatisch. Diese neue Betrachtungsweise von ECM ist von zentraler Bedeutung. Wir denken, dass deshalb auch Gartner seine interne Definition einer effektiven ECM-Plattform auf die heutige digitale Welt angepasst hat. Infolgedessen weist der Gartner Magic Quadrant 2016 nur noch vier Marktführer aus – zwei weniger als in den Jahren zuvor. OpenText ist stolz darauf, auch in dieser neuen Ära des Information Management zu den Branchenführern zu gehören. Unabhängig vom aktuellen Status Ihres ECM liefern Berichte von Analysten wertvolle Erkenntnisse über den Entwicklungsstand der Branche und detaillierte Analysen aller namhaften Anbieter. Das macht sie zur Pflichtlektüre für alle, die sich mit ECM beschäftigen. Sie können diese Berichte (Englisch) hier, hier und hier herunterladen. Und dann gehen Sie mit der OpenText™ Content Suite (Englisch) selbst auf ECM-Erfolgskurs. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Modernes ECM: Der Erfolg liegt in der Cloud

Cloud-Lösungen

Die Zukunft liegt in der Cloud. Zu diesem Ergebnis kommt IDC im Cloud Computing Monitor 2017. Deutsche Unternehmen legen ihre Skepsis gegenüber Cloud Computing ab. Laut IDC-Prognose sollen in 24 Monaten über 60 Prozent der deutschen Betriebe Cloud Computing einsetzen. Das bestätigt auch der Cloud Monitor 2017 von KPMG und Bitdefender, nach dem bereits 2016 65 Prozent der befragten Unternehmen auf die Cloud setzten. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Cloud-Lösungen machen Unternehmen schneller, flexibler und agiler. Wer im technologischen Wettbewerb der Industrie 4.0 mithalten will, kommt nicht an Cloud-Lösungen vorbei. Doch welche Rolle spielt das Enterprise Content Management (ECM) in Zeiten der Cloud? ECM im Wandel Die ECM-Lösungen OpenText™ Content Suite (Englisch) und Documentum (Englisch) haben sich als effektive Enterprise-Content-Management-Systeme bewährt. Seit 25 Jahren bilden sie die Eckpfeiler der ECM-Systeme tausender Unternehmen. Doch die Anforderungen an ECM verändern sich. Die Zeiten, in denen ECM einfach als elektronischer Aktenschrank betrachtet wurde, sind vorbei. Für eine erfolgreiche digitale Transformation muss ECM aktiv Content aus allen Teilen des Unternehmens zusammenführen, verwalten und verteilen. Aufgrund dieser Entwicklung überdenken heute fast alle Organisationen die gegenwärtige und künftige Rolle ihrer ECM-Plattform. Viele unserer Kunden erkennen, dass sie einen neuen ECM-Ansatz brauchen. Der demographische Wandel und sich verändernde Geschäftsmodelle definieren vollkommen neu, wie, wann und wo gearbeitet wird. Kunden als Inspirationsquelle Als größter ECM-Anbieter der Branche sind wir permanent im Dialog mit zahlreichen Unternehmen. Der direkte Austausch sorgt dafür, dass wir ständig neue Wege zur Steigerung von Innovation und Agilität in Unternehmen entwickeln. Die Beispiele reichen von digitaler Modernisierung (Englisch) über Produktivität der Mitarbeiter (Englisch) bis hin zur Prozessintegration (Englisch). In der digitalen Welt müssen Unternehmen Veränderungen schneller und flexibler umsetzen. Nur so können sie umfassend von den Wettbewerbsvorteilen neuer Funktionalitäten und Anwendungsfälle profitieren. Unsere Kunden stehen vor der Frage, wie sie strategische Ressourcen freisetzen können, um die IT und Technologien wie ECM profitabel zu machen. Und hier kommt die Cloud ins Spiel. Cloudbasiertes ECM ist erfolgreiche Realität Viele unserer Kunden haben sich mit dieser Frage auseinandergesetzt. Sie alle kamen zu demselben Schluss: Durch cloudbasiertes ECM ziehen sie den größten Nutzen aus Enterprise Content Management. Sie können ihren Nutzern den benötigten Content zum richtigen Zeitpunkt und im passenden Kontext zur Verfügung stellen. Die Cloud dient als Sprungbrett zur schnelleren Bereitstellung neuer Cloud-Lösungen. Gleichzeitig lassen sich zweckorientierte, in führende Systeme integrierte Lösungen sowohl in der Cloud als auch in hybriden Umgebungen installieren. Mit der Ausrichtung auf die Cloud entlasten Sie Ihre IT-Abteilung von Basistätigkeiten wie Patchen, Überwachung und zeitaufwändigen Updates. Das setzt Ressourcen frei, um sich auf die strategische Bereitstellung neuer Lösungen mit ECM zu konzentrieren. Lösungen, die sich positiv auf die Geschäftsprozesse auswirken und das Unternehmen auf dem Weg in die digitale neue Welt unterstützen. OpenText und Documentum bieten Cloud-Lösungen der nächsten Generation Heute geht es darum, ECM in der Cloud zu nutzen und das System in zweckorientierte Lösungen zu integrieren. OpenText hält mit dieser Entwicklung Schritt. Mit der Übernahme von Documentum positionieren wir uns als Marktführer für Cloud Content Services der nächsten Generation. Wesentlich: Es gibt ebenso viele cloudbasierte ECM-Lösungen, wie Wolken am Himmel. Jede Organisation hat ihre eigenen Anwendungsfälle, ihre eigene Kultur und gewachsene Infrastruktur. Und täglich erscheinen mehr Tools, die Ihre ideale digitale Transformation beschleunigen können. Heute lässt sich nahezu jede Anforderung an ECM erfüllen. Von unternehmensweiter gemeinsamer Datennutzung über einfache Apps für spezifische Aufgaben, die ohne Programmierung auskommen, bis zur umfassenden Plattform-Anbindung – entweder Cloud zu Cloud oder Cloud zu lokaler Datenbank. Und warten Sie mal ab, was in Zukunft alles möglich ist. Ungeduldig? Dann holen Sie sich doch einen Vorgeschmack. Sehen Sie sich unser kürzlich gemeinsam mit AIIM (Englisch) durchgeführtes Webinar an. Drei Tipps für einen gelungenen Start Hier und jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um loszulegen. Das sollten Sie dabei berücksichtigen: Informieren Sie sich, wie Sie Ihren Content mit Hilfe der Cloud (Englisch) besser zum Vorteil des Unternehmens einsetzen können. Machen Sie Ihre Hausaufgaben. Führen Sie eine Vollkostenrechnung (Englisch) durch, bevor Sie einsteigen. Stellen Sie den Kunden bei der Entwicklung neuer, zweckorientierter Anwendungen (Englisch) in der Cloud stets in den Mittelpunkt. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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OpenText und SAP stellen vor: Die wichtigsten Strategieinitiativen in 2017

SAP

Gemeinsame Strategien für die Zukunft aufzustellen ist ein bisschen wie ein Blick in die Kristallkugel. Welche Trends werden sich im nächsten Jahr durchsetzen? Welche verschwinden wieder in der Versenkung? Wo liegen die größten Wachstumschancen? Besonders, wenn es um Technologien geht, sind diese Fragen entscheidend. Aktuelle Studienergebnisse von McKinsey zeigen, dass 2025 bereits 25 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts von nur 15 Technologien bestimmt werden. Mit einem Anteil von bis zu fünf Prozent im Jahr 2025 ist das Internet der Dinge hier sicherlich eine der wichtigsten Entwicklungen. Doch die digitale Transformation, Industrie 4.0 und das IoT brauchen vor allem eines: Daten. Eine saubere Verwaltung von Stamm- und Bewegungsdaten ist für Unternehmen zukünftig entscheidend für den Erfolg. Intelligente Fabriken funktionieren nur bei ausgezeichneter Datenqualität reibungslos. Genau hier wollen wir von OpenText gemeinsam mit unserem Partner SAP ansetzen und unseren Kunden schon heute die Lösungen für die Zukunft bieten. Drei gemeinsame Zukunftsthemen Wie in jedem Jahr waren einige aus unserem Team im Januar auf den SAP FKOM (Sales Kick-off) Events in Barcelona, Singapur oder Orlando vertreten. Eine ausgezeichnete Gelegenheit, den SAP-Vertrieb zu treffen und Interessenten unsere gemeinsamen Lösungen vorzustellen. Während der Vorbereitung und auf der Veranstaltung selbst legten wir eine Reihe von zentralen Strategieinitiativen für 2017 und darüber hinaus fest – für den Fahrplan zu S/4HANA, Cloud-Lösungen und das Internet der Dinge (IoT). Fahrplan S/4HANA Nur fünf Prozent der auf einer kürzlich in Großbritannien veranstalteten Konferenz vertretenen Kunden hatten ihre Systeme bereits auf SAP umgestellt. Das bedeutet, eine Menge Kunden planen die Migration auf S/4HANA oder sind schon dabei, umzustellen. Unsere Lösungen beschleunigen die Migration und reduzieren die Kosten der Umstellung. Bei der Migration auf S/4HANA sollten sich Organisationen die folgenden Fragen stellen: „Brauchen wir wirklich den gesamten Content aus all diesen Systemen?“ und „Können wir im Zuge der Umstellung nicht einige dieser Anwendungen abschalten?“ Um es kurz zu machen: Die Antworten lauten „Ja“ und „Nein“. Mit unseren Lösungen kann ein Kunde alle historischen Daten in einem vollumfänglichen Standardarchiv speichern, bevor nur die aktuellen Unternehmensdaten auf die S/4HANA-Plattform migriert werden. Das spart beim Kauf der S/4HANA-Anwendungen von Anfang an bares Geld. Natürlich kann über die S/4HANA-Anwendungen auch auf den gesamten archivierten Inhalt zugegriffen werden. Das ermöglicht ein sicheres Abschalten der Altsysteme und spart auch hier wieder Kosten für Hardware, Software und Wartung. Zudem reduziert dieses umweltfreundliche Vorgehen auch den CO2-Fußabdruck. Und: Unternehmen, die eine effektive Archivierungsstrategie verfolgen, können das Wachstum ihrer S/4HANA-Plattform kontrollieren und kalkulieren. Cloud-Lösungen Wir setzen uns dafür ein, unsere Lösungen sowohl für die OpenText Cloud wie für die SAP HANA Enterprise Cloud (HEC) anzubieten, mit zusätzlichen Zertifizierungen für weitere Clouds wie Azure. Zu unserem Konzept gehören ein nachvollziehbarer Preisrahmen für die Cloud und Lösungen, die sich schnell implementieren lassen. Unser jüngstes Softwarepaket für die Cloud ist Extended ECM für SuccessFactors (Englisch). Die Lösung ermöglicht den direkten Zugriff auf die Personalakte über die Benutzeroberfläche von SuccessFactors, anstatt dafür zwei getrennte Anwendungen zu benötigen oder sogar ein irgendwo abgelegtes Papierdokument. Wie in der obigen Beispielkalkulation aufgezeigt, ist das Einsparpotenzial in puncto Zeit und Kosten enorm. xECM für SuccessFactors ermöglicht aber nicht nur die Betrachtung der Personalakte. Die Lösung unterstützt auch das automatische Erstellen von Schriftstücken für Mitarbeiter (beispielsweise Antworten auf Mitarbeiteranfragen, Leistungsbeurteilungen etc.). Somit kann der Prozess automatisiert werden, ohne auf personalisierte Schreiben (elektronisch und papierbasiert) für die Mitarbeiter verzichten zu müssen. In den kommenden Monaten werden weitere OpenText Cloud-Lösungen für SAP zertifiziert und vorgestellt. Halten Sie sich in unserem Blog auf dem Laufenden! Internet der Dinge (IoT) Im Ökosystem von OpenText und SAP gehört das Internet der Dinge zu den meist diskutierten Themen. In den letzten eineinhalb Jahren ist das Internet der Dinge zum wohl wichtigsten Buzz-Word der Branche avanciert. Nicht ohne Grund: Es schafft neue Geschäftsmodelle für beinahe jedes Organisation. Mit täglich mehr als fünf Millionen neu registrierten Geräten steigt die Bedeutung der „Dinge“ weiter an. Und sehr viele dieser „Dinge“ erzeugen strukturierte Daten – das heißt, SAP-Kunden müssen auf einen massiven Anstieg beim Speichern dieser Daten gefasst sein. Maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz (KI) gehören zu den Schlüsselthemen im Umgang mit unstrukturierten Daten – es geht um die richtige Interpretation und darum, wie anhand der neuen Daten entschieden und angemessen auf diese Informationen reagiert werden kann. Aber sieht es mit den Inhalten aus? In einer Whiteboard-Session konnte ich kürzlich verfolgen, wie ein komplett datengetriebenes Szenario rund um einen IoT-Kühlschrank konzipiert wurde: Fehlerberichte, die Reparaturzyklen auslösen, Kommunikation mit Lieferanten, Rechnungsstellung, Versand der Ersatzteile und viele andere Szenarien. Ein großartiges Beispiel für den SAP Digital Core, doch zu keinem Zeitpunkt wurde über Inhalte gesprochen. Obwohl sich ein Großteil des oben erwähnten Prozesses bereits automatisieren lässt, wird immer noch Content generiert – zum Beispiel in Form von Arbeitsanweisungen für Mitarbeiter, Rechnungen, Bestellungen, Gewährleistungsinformation für die Kunden, Garantien, Empfangsbestätigungen und Bestellungen bei Lieferanten. Während sich also das IoT und die damit zusammenhängenden Themen verbreiten und neue Anwendungsfälle entstehen, wird auch immer mehr Content generiert. Content, den Sie effektiv mit OpenText managen sollten. In den kommenden Monaten sind wir auf den SAP Innovation Foren (Englisch) in der gesamten EMEA-Region vertreten. Wenn Sie mich dort treffen, sprechen Sie mich gerne an, und diskutieren Sie mit mir über die hier berichteten Themen und alles, was mit OpenText und SAP zu tun hat. Machen Sie Ihr Unternehmen fit für die Zukunft! Laden Sie sich hier das eBook „Digital Simplified“ von SAP und OpenText herunter, und erfahren Sie, wie Sie Ihrer Konkurrenz stets einen Schritt voraus bleiben. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Scheitern Ihre Anwendungsentwicklungen vielleicht an einer „Sprachbarriere“?

Anwendungsentwicklung

Die Aufgabenverteilung zwischen IT und Business-Bereich in der Anwendungsentwicklung war früher eindeutig. Business definiert die Anforderungen, IT setzt um, Business testet, IT optimiert. Ein Prozess, der heute viel zu zeitaufwändig geworden ist. Die Digitalisierung verlangt immer kürzer Entwicklungszeiten für Applikationen. Das erfordert neue Methoden wie ITIL (IT Infrastructure Library) und DevOps (ein Prozessverbesserungs-Ansatz aus den Bereichen Softwareentwicklung und Systemadministration), um die Unternehmens-IT und damit die Applikationsentwicklung fit für die Zukunft zu machen. Dass sich die Implementierung neuer Entwicklungsprozesse auszahlt, zeigen die Ergebnisse einer Studie von TNS aus dem Jahr 2015. So gaben 43 Prozent der befragten Unternehmen an, sie hätten dank DevOps die IT-Kosten gesenkt. 39 Prozent berichteten von mehr Innovationen, 41 Prozent von größerer Anwendungsstabilität. Doch die Zusammenarbeit von IT und Betrieb ist nicht ganz so einfach, wie es auf dem Papier klingt. Der Einsatz eines Produktmanagers als Schnittstelle steigert die Effizienz des Entwicklungsprozesses und reduziert die Kosten einer Anwendungsentwicklung. Aber die Ansprüche an die Produktmanager sind hoch, müssen diese doch die Bedürfnisse von IT und Business gleichermaßen verstehen können. Eine seltene Kombination an Fähigkeiten und daher oft keine echte Alternative. Doch immer mehr Unternehmen setzen neue Schwerpunkte bei der Anwendungsentwicklung. Statt des eigentlichen Geschäftsprozesses stehen nun die mit einer Applikation erzeugten oder verwalteten Daten im Mittelpunkt. Was durchaus sinnvoll ist – schließlich muss erst einmal feststehen, WAS man tun will, bevor man festlegt WIE das geschehen soll. (Sie würden ja auch nicht nach dem WEG fragen, bevor Sie überhaupt wissen, WOHIN Sie wollen … oder?) Die größte Herausforderung dabei ist die „Sprachbarriere“ innerhalb des Unternehmens. Business-Experten legen das „WAS“ fest, die IT-Spezialisten das „WIE“ – und keiner versteht den anderen. Leider verzögern diese Sprachbarrieren die Entwicklung und Implementierung von neuen Anwendungen für Prozesse oder Geschäftsfälle meist deutlich. Bisher sollten vor allem BPM (Business Process Management) Lösungen alle Beteiligten an einen Tisch bringen und für eine gemeinsame Sprache sorgen. Eine Entwicklungsumgebung, die den Bedürfnissen beider Seiten entspricht, kann diese Forderung heute tatsächlich erfüllen. Damit sich Business-Experten und IT-Fachleute verständigen können Process Suite 16 (Englisch) überwindet die Sprachbarriere. Die intuitiv gestaltete Entwicklungsumgebung verfügt über eine Drag-and-Drop-Benutzeroberfläche. Ihre Business-Experten sind damit direkt am Entwicklungsprozess beteiligt. Auch die IT-Unterstützung findet im Bedarfsfall in derselben Entwicklungsumgebung statt. Die direkte Kommunikation beschleunigt die Fertigstellung und sorgt für den Erfolg einer Applikation. OpenText ermöglicht die gemeinsame Arbeit an Geschäftsprozessen durch einen innovativen Low-Code Ansatz zur Anwendungsentwicklung. Process Suite 16 bietet Case Management-Lösungen und unterstützt zudem ein informationsorientiertes Design. Unabhängig davon, wer eine Applikation gestaltet, kann diese nun auf den zu verwaltenden Informationen oder Assets aufbauen. Wie der Prozess technisch aussehen muss, ist nicht mehr relevant. Business-Experten bevorzugen diesen Ansatz. Indem Sie sie direkt in die Anwendungsentwicklung einbinden, kommt es im Laufe des Entwicklungsprozesses zu weniger Missverständnissen. Das spart Zeit und Ressourcen. Zusätzlich senkt die Beschränkung der notwendigen komplexen (und daher teuren) Quellcodes auf ein Minimum auch die Gesamtkosten einer Anwendung. Als Ergebnis erhalten Sie eine Plattform zur Anwendungsentwicklung, die das Einführen neuer Applikationen beschleunigt, Update- und Anpassungsprozesse vereinfacht und zum Experimentieren einlädt. Alles in einer „Sprache“, die sowohl Business- wie IT-Fachleute verstehen und „sprechen“ können. Sie möchten mehr darüber wissen, wie Sie mit Process Suite 16 (Englisch) Sprachbarrieren in der Anwendungsentwicklung vermeiden können? In diesem Whitepaper der Digital Clarity Group (Englisch) erfahren Sie mehr über Entitäten-Datenmodellierung (Englisch).

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Wandel im Handel: Was die Digitalisierung verändert – und verbessert

Informationsmanagement

Eigentlich scheint die Sache seit dem Siegeszug von Amazon klar zu sein: Der stationäre Handel wird sterben. Immer mehr Branchen mit gewachsenen Handelsstrukturen, mit Groß- und Spezialhandel fürchten die Digitalisierung im Handel und damit ihren eigenen Tod. Andererseits sind es gerade die Digitalisierungsgiganten wie eben Amazon oder auch Apple, die in jüngster Zeit Einzelhandelsläden eröffnen, nicht nur als Ausstellungsflächen, sondern eben auch als Verkaufspunkte und Servicestellen für Endkunden. Ist der Handel also doch nicht tot? Wie so oft im Leben liegt die Wahrheit in der Mitte: Der Handel muss sich wandeln, dann hat er beste Chancen zu überleben und weiter zu wachsen. Wem gehört der Kunde? Bislang war es speziell in Deutschland so, dass der Handel Herr über die Beziehungen zu den Endkunden war. Die Digitalisierung im Handel bricht diese Exklusivität auf und verschiebt aus der Sicht des Handels die Kräfteverhältnisse in Richtung Hersteller und Erzeuger – aber auch der Endkunden selbst. Waren es nicht die Konsumenten, die diese Veränderungen mit ihren Smartphones ausgelöst haben, noch bevor irgendjemand von Digitalisierung gesprochen hat? Das war der Beginn des direkten Daten- und Informationsaustauschs zwischen Herstellern und Endkunden über die Köpfe der Händler hinweg. Der Kunde gehört nicht mehr dem Handel allein. Hat der Handel also doch ausgedient? Werden die Läden, Ausstellungs- und Verkaufsräume bald in den Besitz der Produzenten oder der Schwergewichte aus dem Silicon Valley übergehen? Wird Amazon mit seinen Lebensmittelläden die großen Supermarktketten nicht nur herausfordern, sondern schon bald ersetzen? Digitalisierung im Handel: Beratung und Service lauten die Zauberworte Ich denke nicht, dass es so weit kommen wird. Denn die zentrale Stärke des Handels liegt weniger in der Logistik als in der Beratung und im Service. Das ist es, was die Menschen suchen und wertschätzen. Zwei kleine Zukunftsszenarien mögen hier genügen: Statt „nur“ Waschmaschinen zu verkaufen, würde ein Haushaltserater den optimalen Mix aus Geräten, Tarifen und Versorgern auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden abstimmen. Und anstatt „nur“ auf die richtige Schuhgröße und Passform zu achten, würden Schuhverkäufer zum Stilberater avancieren, bevor sie den individuellen Schuh im Laden direkt ausdrucken. Wenn aber die Wertschöpfungskette der Produzenten bis in den Handel und zum Endkunden reicht, brauchen Hersteller und Händler ein und denselben Informationsstand. Um die Beispiele von oben wieder aufzugreifen: Wurde die Qualitätskontrolle des im Laden produzierten Schuhs lückenlos dokumentiert, wurde dieser fotografiert, so dass Ansprüche auf Umtausch wegen Produktionsmängeln ausgeschlossen werden können? Waren die Konditionen, zu denen der Stromvertrag abgeschlossen wurde, wirklich die letztgültigen? Wer dokumentiert das rechtssicher? Wer garantiert, dass die Kundenberater im Handel stetigen und schnellen Zugriff auf die relevanten Systeme beim Hersteller haben, um ihre Aufgaben zu erledigen? Und damit sind wir mitten beim Thema Informationsmanagement, das dem Handel ermöglicht, auch weiterhin eine aktive und im Grunde wertschöpfendere Rolle als bisher durch weitere Spezialisierung auf Beratung und Service zu spielen. Da dieses Informationsmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom stationären Handel oder Internet bis zu den Zulieferern der Produzenten – erfolgen muss, darf es keine Systemgrenzen kennen, sondern muss einzig und allein den Prozessen folgen. Mehr Wertschöpfung durch Informationsmanagement So hat der Schuhhersteller dafür zu sorgen, dass die im Laden geschossenen Fotos der richtigen Kundenakte zugeordnet werden und sowohl der Händler als auch der Endkunde im Sinne von Self-Service unmittelbar darauf zugreifen können. Schließlich reklamiert ein Konsument etwaige Schäden in der Regel spätestens am folgenden Tag. Wenn dann die Fotos nicht abrufbar sind, hat niemand Verständnis dafür. Und wenn der Kunde sich direkt beim Hersteller statt beim Händler mit seinen Beanstandungen meldet, darf nicht die Situation eintreten, dass der Kundenbetreuer erst beim Händler anrufen muss, um sich mit dem konkreten Fall vertraut zu machen. Das alles aber ist nur mit einem unternehmensübergreifenden, prozessorientierten Informationsmanagement möglich, das zudem viele Aufgaben automatisiert erledigt. Mit unserem OpenText Digital Retail HUB können Handelsunternehmen den gesamten Informationsfluss erfassen, steuern und analysieren, um die eigenen Kompetenzen im direkten Endkundenkontakt auch im digitalen Zeitalter und mehr denn je auszuspielen.

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Machen Sie Ihre Kunden erfolgreich!

Customer experience Journey

Kaufprozesse und die Customer Experience Journey im B2B-Bereich sind komplex. Entscheidungen werden durch mehrere Beteiligte getroffen, es gibt Ausschreibungen, Angebote, Auswahlverfahren und Kriterienkataloge. Dabei wird ein ausgezeichneter Kundenservice für viele Unternehmen zum ausschlaggebenden Faktor für den Kauf. Das ist aber noch nicht alles. Auf Dauer erfolgreich werden nur die Unternehmen sein, die Ihren Vertrieb für die Zukunft aufstellen und die Digitalisierung als Chance begreifen. Denn das alte Verständnis von Vertrieb funktioniert nicht mehr. Stattdessen rückt das Herbeiführen positiver Kundenerfahrungen (Customer Experience Journey) durch das gesamte Unternehmen in den Mittelpunkt. Die Customer Experience Journey beginnt lange, bevor der Kunde einen Vertrag unterzeichnet. Preist Ihr Vertriebsteam Ihre Produkte oder Dienstleistungen an – oder versucht es herauszufinden, was der Kunde wirklich braucht? Wenn letzteres der Fall ist, sollten Sie das auch gebührend würdigen. Warum eine exzellente Customer Experience täglich zelebriert werden sollte Kennen Sie den Customer Experience Day? War der Termin in Ihrem Outlook-Kalender eingetragen? Haben Sie eine Facebook-Benachrichtigung bekommen? Wahrscheinlich nicht. Trotzdem handelt es sich um ein wichtiges Datum. Am Customer Experience Day würdigen Unternehmen weltweit ausgezeichneten Kundenservice. Bei OpenText ist jeden Tag Customer Experience (CX) Day. Warum? Weil der Erfolg unserer Kunden unsere Motivation ist. Erfolgreiche Kunden sind unser erklärtes Ziel – und wir arbeiten ständig daran, das bei unseren Produkten, unserem Kundenservice, den Professional Services und im Vertrieb umzusetzen. Für dieses Ziel entwickeln wir stabile und innovative Lösungen und haken nicht nur die einzelnen Punkte eines RFP (Request for Proposal, Aufforderung zur Angebotsabgabe) ab. Die Lösungen sollen perfekt zu den technischen und personellen – sogar kulturellen und philosophischen Anforderungen unserer Kunden passen. Wie wir das erreichen? Indem wir jeden einzelnen unserer Kunden persönlich kennen lernen. In einem Artikel der Harvard Business Review (Englisch) vom September 2016 werden verschiedene Strategien untersucht, mit denen Unternehmen Kunden besser verstehen und Innovationen vorantreiben wollen. Den Autoren des Artikels zufolge nutzen Unternehmen weltweit die Vorteile von Big Data. Und sie analysieren Kundendemographie, Kaufverhalten und generelle Entwicklungen, um daraus Informationen zu gewinnen. Diese Informationen sind zweifelsohne wertvoll. Aber eben nur ein Teil des Gesamtbilds. Doch nur wenn wir verstehen, welche Aufgaben der Kunde bewältigen möchte, wissen wir auch, welche Lösung wir entwickeln sollen. „Aufgabe steht hier stellvertretend für das, was eine Person unter den gegebenen Umständen wirklich erreichen will“, so die Autoren des HBR Artikels. „Innovationen sind nur dann möglich, wenn Sie diese Aufgabe voll und ganz verstanden haben. Dann müssen Sie auch nicht ständig raten, welche Kompromisse Ihre Kunden eingehen würden. Im Prinzip erstellen Sie eine Art Stellenbeschreibung für Ihre Lösung.“ Bei einem B2B-Unternehmen wie OpenText sind die Aufgaben, mit denen sich die Kunden abmühen, oft sehr differenziert und komplex. Der Artikel erklärt nennt als Beispiel die von Hersheys durchgeführten Fokusgruppen. Dort fand das Unternehmen heraus, dass die Kunden durch das „verräterisch raschelnde“ Einwickelpapier der Peanut Butter Cup-Schokoriegel abgeschreckt wurden. Interessant. Aber die Herausforderungen unserer Kunden erfordern etwas umfangreichere Nachforschungen. Zuhören, verstehen, zusammenarbeiten Wir hören unseren Kunden in jeder Phase der Customer Experience Journey bei OpenText genau zu – von der ersten Erfahrung beim Surfen auf unserer Website bis zum Anpassen und Upgraden unserer Produkte. Unsere Customer Experience-Spezialisten (Englisch) sammeln Feedback aus verschiedenen Quellen: regelmäßig durchgeführte Umfragen, Erfahrungen unserer Customer Advisory Boards (Kundenbeirat), Veranstaltungen und Berichte unserer Mitarbeiter über persönlichen Interaktionen. Unsere Mitarbeiter lesen jedes einzelne Feedback. Die daraus gewonnenen Informationen werden entsprechend kategorisiert und der gesamten Organisation zur Verfügung gestellt. Mit unseren Kunden zusammenzuarbeiten und ihnen zuzuhören, ist jedoch nur ein Aspekt unserer Arbeit bei OpenText. AmerisourceBergen zum Beispiel wollte sein Service-Angebot verbessern. Wie wir das Unternehmen dabei unterstützt haben, hören Sie in diesem Podcast (Englisch). Um die kundenspezifischen Bedarfe und Herausforderungen zu verstehen, arbeiteten wir direkt mit der IT-Abteilung zusammen. Das ist nur eine der vielen erfolgreichen Kundenbeziehungen (Englisch), die wir im Laufe der Jahre aufbauen konnten. Und es handelt sich dabei auch nur um eines von vielen Beispielen, die zeigen, dass der Schlüssel zum Erfolg aller Beteiligten im Verständnis für die „Aufgaben“ des Kunden liegt. Investieren Sie heute in bisschen Zeit und überlegen Sie: Was macht Ihre Organisation gut? Wie könnten Sie noch besser für den Erfolg Ihrer Kunden sorgen? Halten Sie bereits erreichte Ziele fest, und bemühen Sie sich darum zu verstehen, welche Ziele Ihre Kunden erreichen wollen. Wenn Sie sie dabei unterstützen, werden Sie treue Stammkunden gewinnen. Hier (Englisch) erfahren Sie mehr über den CX Day. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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Digitalisierung 4.0: Wie eine digitale Bahn Ausfälle und Unfälle verhindert

Informationsmanagement

Die Digitalisierung 4.0 macht auch vor einem der ältesten Symbole der Industrialisierung nicht halt: der guten alten Bahn. Und man möchte meinen, dass es dabei – auch in den sensiblen Bereichen wie der Fahrgastsicherheit – um die Digitalisierung 4.0 der Daten geht. Wer eine Fahrkarte bestellt, erledigt dies heutzutage in der Regel online. Die eingegebenen Daten wandern aus dem Online-Formular direkt in das ERP-System und lösen dort die Buchung aus. Stellen Mechaniker fest, dass ein Ersatzteil beschafft werden muss, schicken sie eine Bestellung ab, wieder fallen Daten an, die ins ERP-System gehören. Erst mittels Dokumenten werden Daten zu Informationen Doch das ist nur ein Teil der Geschichte. Wie entsteht die automatische Antwort mit der Buchungsbestätigung? Wie bewahrt man den Stand einer Webseite zum Zeitpunkt der Buchung auf, für den Fall etwaiger Reklamationen? Wie erhält der Wartungstechniker Zugang zu exakten Plänen, um ganz sicher zu sein, das richtige Ersatzteil zu bestellen und damit mögliche Ausfälle oder sogar Unfälle von Zügen zu verhindern? Wie dokumentiert er seine Arbeit und seine Entscheidungen? Was hat das noch mit Daten zu tun? Nicht mehr viel, lautet die richtige Antwort auf diese Frage. Denn hier geht es um so genannte unstrukturierte Informationen in Form von Dokumenten, ihren Vorlagen samt Textbausteinen, Bauplänen und die Speicherung von ganzen Webseiten, nicht nur einzelnen Daten daraus. Für die Daten braucht man ERP, für alles andere Enterprise Information Management. Digitalisierung 4.0: Bahn goes digital Genau das hat auch eine große europäische Bahngesellschaft erkannt. Sie plante deshalb nicht die Einführung eines ERP-Projekts, sondern die langfristige Digitalisierung jeder Art von Information und der Prozesse. Pro Jahr fallen dort über 140.000 Lieferantenrechnungen an und ungefähr eine Million technische Zeichnungen von Hunderten von Ingenieuren. Hinzu kommen die Akten von Zehntausenden Mitarbeitern, so dass in einem Zeitraum von fünf Jahren mit über 7,5 Millionen neuen Dokumenten zu rechnen ist. Es ging also um eine unternehmensweite Plattform für digitale Informationen und Prozesse, die es mit geeigneten Lösungen auf technischer und Anwendungsebene zu realisieren galt. Zudem mussten die Lösungen von Anfang an reibungslos miteinander funktionieren, es durfte also kein Integrationsaufwand entstehen. Vor diesem Hintergrund fiel die Wahl einfach, möchte man fast sagen. Eine solche universelle Plattform für Enterprise Information Management lässt sich mit OpenText™ Extended ECM for SAP® Solutions realisieren, das vollständig mit den SAP® ERP-Lösungen integriert ist. Die europäische Bahngesellschaft hat das verstanden und digitalisiert damit nun Schritt für Schritt sämtliche Informationen und Prozesse. Alles wird digital dokumentiert, so dass die Einhaltung sämtlicher Regularien (Compliance) lückenlos und vor allem – anders als früher – auf Knopfdruck nachverfolgt und nachgewiesen werden kann. Das sorgt sowohl für mehr Qualität in allen Bereichen inklusive Fahrgastsicherheit, aber auch für substanzielle Kosteneinsparungen von mehreren Millionen Euro. Auch bei Rückenschmerzen: OpenText Die Bahngesellschaft hat mit dieser Plattform noch viel vor: Zum Beispiel sollen die Lokführer und andere in Zukunft nicht mehr die rund 20 Kilogramm schweren Koffer mit Vorschriften und Prozessbeschreibungen – alles auf Papier – mit sich führen müssen, sondern die Informationen aus OpenText direkt auf ein mobiles Gerät übertragen bekommen, genau auf ihre jeweilige Rolle und Aufgabe abgestimmt. Schneller, einfacher, effektiver – hier wird das alte Werbeversprechen Realität. Digitalisierung 4.0: Willkommen in der digitalen Welt! Erfahren Sie mehr über unser Digitalisierungsangebot für SAP®-Umgebungen

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Warum IT-Manager europäischer Energieversorger bereits heute von der digitalen Transformation profitieren – und das ist nur der Anfang

digitale Transformation

Der Klimawandel und die damit verbundene Nachfrage nach alternativen Energiekonzepten treibt auch die technologische Entwicklung im Energiesektor voran. 45 Millionen Elektroautos würde das deutsche Stromnetz verkraften, erklärt das Wissenschaftsmagazin Spektrum, weil „die Millionen ans Netz angeschlossenen Batterien durch intelligente Steuerung Leistungs- und Nachfrageschwankungen im Netz abpuffern könnten“. Die intelligente Steuerung, Smart Grid, gehört zu den wichtigsten Herausforderungen für das Stromnetz der Zukunft. Ein „Smart Grid ist ein normales Stromnetz, das ausgerüstet mit digitalen Mess-, Kommunikations- und Regelungsinstrumenten sowohl das Netz selbst als auch die beteiligten Interessengruppen intelligenter macht“. So sollen beispielsweise neue Endgeräte wie intelligente Stromzähler (Smart Meter) Anlagen in Echtzeit steuern und eine bedarfsoptimierte Stromerzeugung und -verteilung sicherstellen. Die Voraussetzung dafür ist die Digitalisierung aller Beteiligten. Dass die Energieversorger sich bereits auf einem guten Weg zum Smart Grid befinden, zeigt eine neue Studie von IDG und OpenText. So haben sich schon über 90 Prozent aller Energieunternehmen aus Großbritannien und der nordischen Region (Finnland, Norwegen, Schweden) ein Programm zur digitalen Transformation verordnet. Diese Unternehmen erkennen bereits, welche erheblichen Vorteile ihnen die Digitalisierung verschafft. Doch IT-Leiter in Energiefirmen sind sicher: „Da steckt noch mehr Potenzial.“ Instabile Preise sorgen für Konzentration auf betriebliche Effizienz Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass sich die Preisgestaltung in zweifacher Hinsicht auf Energieunternehmen auswirkt. Zum einen haben Energieversorger Schwierigkeiten Angebot und Nachfrage aufgrund der schwankenden Ölpreise angemessen auszutarieren. Wie es ein IT-Leiter aus Großbritannien formuliert: „Ein Großteil der Branche konzentriert sich auf die volatilen Ölpreise und deren Auswirkung auf die Kapitaleffizienz.“ Ein IT-Manager aus Finnland erläutert die Nachteile unbeständiger Preise: „Um in einem extrem umkämpften Markt zu bestehen, müssen wir unsere Preise ständig senken … Als kundenorientiertes Unternehmen müssen wir zudem beträchtliche Investitionen im Bereich Kundenzufriedenheit tätigen, was uns zusätzlich Sorgen bereitet. Zugleich müssen wir unseren Kunden einen fairen Preis und einen transparenten Kundenservice bieten.“ Wie sich der permanente Preisdruck auswirkt, bringt ein weiterer IT-Leiter aus Großbritannien auf den Punkt: „Den Energieversorgern geht es in der Hauptsache um Profitmaximierung während daran gearbeitet wird, die betrieblichen Kosten zu senken und die Effizienz von Prozessen zu verbessern.“ Die Digitalisierung der Betriebe macht Fortschritte Aus den Antworten aus unserer Befragung lässt sich erkennen, dass sich die Energieunternehmen in der frühen Phase der digitalen Transformation auf betriebliche Abläufe und die Kundenerfahrung konzentriert haben. Das Management von Angebot und Nachfrage gehört dabei zu den wichtigsten Themen der untersuchten Energieversorger. Sie bezeichnen den Lastausgleich als eine der größten Herausforderungen für die Branche und als zweitgrößte Chance für die Digitalisierung. Viele Unternehmen scheinen hier gute Fortschritte zu machen. Ein IT-Leiter aus der nordischen Region fasst den Eindruck vieler befragter Kollegen zusammen: „Die Digitalisierung erlaubt es uns, physikalische Assets mit der virtuellen Umgebung zu vernetzen. Das sorgt für effizienten Output und ermöglicht eine Überwachung von verschiedenen Standorten aus. Angebot und Nachfrage lassen sich leichter steuern und alle Abläufe mit Hilfe zentralisierter Daten von einem Standort aus kontrollieren.“ Die Ergebnisse dieser Anstrengungen beeindrucken. Wie ein IT-Verantwortlicher berichtet, „hat uns die Digitalisierung dabei geholfen, betriebliche Abläufe zu verbessern und die Flexibilität über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu steigern. Unsere Profitabilität ist um den Faktor 20 auf 30 Prozent gewachsen.“ Big Data vernetzt den Betrieb mit der Customer Experience Einer der Hauptvorteile der digitalen Transformation besteht zweifelsohne in der Fähigkeit, sehr große Datenmengen effizient auszuschöpfen. In der Befragung wurde dies als der größte Nutzen der Digitalisierung bezeichnet. Überzeugende 98 Prozent der untersuchten Firmen erklärten, dass sie ihre Entscheidungen bereits auf Basis von Datenanalysen und -prognosen (Predictive Data) treffen. Wie ein IT-Leiter aus Schweden erklärt: „Wir erkennen die positiven Auswirkungen der Digitalisierung. Die Produktivität hat sich erhöht. Und wir können die Angebots- und Nachfrageprozesse in unserem Unternehmen einfacher überwachen. Auf dem digitalen Weg können wir leichter mit unseren Kunden interagieren. Wir verstehen ihre Bedürfnisse und erhalten regelmäßiges Feedback.“ Ein IT-Manager aus Großbritannien beziffert das Ergebnis: „Wir setzen auf erweiterte Analysefunktionen (Advanced Analytics) um die Servicequalität zu optimieren, unsere Kundenbeziehungen zu pflegen und zu vertiefen. Durch die Digitalisierung eines einzigen Kernprozesses können wir die Prozesskosten im ersten Jahr um 20 Prozent senken und gleichzeitig die Kundenzufriedenheit verbessern.“ Analytics stärkt die Customer Experience Die Ergebnisse unserer Studie verdeutlichen, dass alle IT-Leiter verstanden haben, was Datenanalysen leisten und die meisten die daraus gewonnenen Erkenntnisse bereits zur Verbesserung des Kundenservice nutzen. Gearbeitet wird an hoch personalisierten und individualisierten Serviceangeboten, die die Kundentreue und -bindung stärken. „Mit der Einführung integrierter Kundendienstleistungen entwickeln wir uns von einem energiezentrierten zu einem kundenzentrierten Unternehmen. Um das Verhalten unserer Kunden besser zu verstehen, nutzen wir wachsende Volumen von Kundendaten. Wir haben die enorme Chance, innovative und digital-unterstützte Produkte und Services zu entwickeln und gebündelt in einem integrierten Kundenservice bereitzustellen“, erklärt ein IT-Leiter aus Großbritannien. Ein anderer CIO fasst die Äußerungen seiner Berufskollegen zusammen: „Wir bieten unseren Kunden an, sich online, auf mobilen Endgeräten oder über die sozialen Medien zum Thema Elektrizität zu informieren, auf dem Laufenden zu halten oder zu kaufen. Durch den komfortablen, kostengünstigen und personalisierten Zugang zu Stromangeboten in jeder Preisklasse versorgen wir unsere Kunden mit einem differenzierten und modernen Service.“ Die Entwicklung personalisierter Produkte und Services in Verbindung mit personalisierter Preisgestaltung zieht sich wie ein roter Faden durch die Studie. Wie ein IT-Leiter aus Schweden vermerkt: „Wir bieten unseren Kunden bereits verschiedene Optionen zur Auswahl an. Diese Tarife können anhand von Kundenbedarf und -verbrauch modifiziert werden. Und wir entwickeln ständig neue Pakete, die auf die Anforderungen unserer Kunden abgestimmt sind.“ Intelligente Stromnetze werden dafür sorgen, dass Kunden zu Partnern werden Laut unserer Studie konzentrieren sich europäische IT-Manager darauf, die Kundenerfahrung ständig weiter zu verbessern. Die Einführung von Smart Grids leistet dazu einen wesentlichen Beitrag. Wie ein IT-Verantwortlicher aus Großbritannien kommentiert: „Das Stromnetz unterstützt das Energienetzwerk von morgen. Es wird den Elektrizitätsfluss in beide Richtungen ermöglichen, Informationen und Preissignale übertragen und für Ausgewogenheit bei Angebot und Nachfrage sorgen. Das stärkt die Zuverlässigkeit des Netzes, reduziert Verluste und integriert dezentrale Energieerzeuger, was zur Entlastung der Umwelt beiträgt. Das digitale Netz wird einen kontinuierlichen Fluss an Daten generieren – zu Verbrauch, Lastschwankungen, Preisanpassungen und Angebotsreaktionen – und damit die Effizienz des gesamten Systems erhöhen. Einer der interviewten CIOs erklärt die Vorteile für Kunden und Anbieter: „Das Stromnetz der Zukunft ermöglicht es den Kunden, ihren Energieverbrauch über intelligente Zähler und Energiemanagementsysteme im Haushalt rund um die Uhr zu kontrollieren. Es erlaubt eine direkte Kommunikation mit Endkundengeräten, um den Verbrauch zu Spitzenzeiten zu reduzieren und den Bedarf an teuren Stand-by-Kraftwerken zu senken.“ Grundsätzlich erwarten die IT-Manager der Energieversorger, dass Smart Grids partnerschaftliche Beziehungen zwischen Kunden und Unternehmen fördern und dazu beitragen, dass die Kunden mehr Kontrolle auf der Nachfrageseite übernehmen. Unterstützt durch personalisierte Preisangebote, die es den Energieunternehmen ermöglichen, die Stromversorgung effizienter und kostengünstiger zu managen. Obwohl dies noch ein paar Jahre dauern kann und durch die Dezentralisierung der Energieversorgung und der Stromerzeuger erschwert werden dürfte, sieht es ganz so aus, als hätten sich die befragten IT-Leiter bereits auf einen Kurs geeinigt. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Ausblick 2017: Setzt sich dezentrale Energieversorgung in diesem Jahr durch?

Energieversorgung

Deutschlands größter Verteilnetzbetreiber Westnetz erleichtert ab sofort die Nutzung von Mini-Solaranlagen durch Privatpersonen. „Die dezentrale Stromproduktion aus Sonnenenergie senke klimaschädliche Emissionen und reduziere zugleich die Kosten für den Ausbau der Energienetze“, erklärt Marcus Vietzke, Mini-PV-Experte bei der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) in Berlin. Mit der Photovoltaik-Solaranlage für Balkone und Terrassen können umweltbewusste Menschen ihren Beitrag zur Energiewende leisten. Doch die Energieversorger stellt der Umgang mit den dezentralen Erzeugungsanlagen vor etliche Herausforderungen. Gesetzgebung, Preisgestaltung, Netzanbindung und Abrechnung müssen geregelt werden – und zwar nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Die Digitalisierung spielt dabei eine Hauptrolle. Bei den deutschen Versorgungsunternehmen herrscht laut einer aktuellen Studie der Wirtschaftsprüfer Rödl und Partner neben Aufbruchsstimmung allerdings auch Nachholbedarf. Wie komplex die Lage ist, zeigt uns ein Blick über den Großen Teich. Zur regulatorischen Unsicherheit auf dem Energiesektor in Bezug auf den neuen amerikanischen Präsidenten wurde bereits viel berichtet. Eines jedoch steht fest: Der Einfluss erneuerbarer Energien und dezentraler Erzeugungsanlagen (DEA) wird weiter steigen. Ist also 2017 das Jahr, in dem die Energieversorger das Prinzip der DEA voll übernehmen? Und wie sieht das neue Geschäftsmodell aus? Die Entwicklung der dezentralen Energieversorgung Dezentrale Erzeugungsanlagen bedeuten Umsatzeinbußen. So haben die Energieversorger berechtigte Bedenken, ob DEA-Nutzer auch entsprechend zum Erhalt der Netze beitragen werden. Diese Schwierigkeiten müssen von den Regulierungsbehörden in den Richtlinien für die Preisgestaltung berücksichtigt werden. Allerdings erkennen die Energieversorger mittlerweile auch die Chancen, die DEA für eine alternde Infrastruktur mit dringendem Modernisierungsbedarf und gleichzeitig immer öfter stagnierender Nachfrage bieten. Unabhängig von ihrer Haltung zur Umweltschutzbehörde EPA, dem Clean Air Act oder dem Clean Power Plan lässt sich eine eindeutige Absicht hinter der Gesetzgebung der neuen US-Regierung erkennen. Damit sich die Energieversorger zügig auf DEA umstellen, sollen die Gesetze die Modernisierung des Stromnetzes zur Voraussetzung für die Anbindung von DEA machen (Englisch). Tatsächlich finden sich immer mehr Indizien dafür, dass Energieversorger in DEA investieren, um damit notwendige Umrüstungen von Großkraftwerken sowie Übertragungs- und Verteilungsnetzen zu vermeiden oder zu vertagen (Englisch). Das hat mindestens zwei Gründe: Erneuerbare Energien – besonders Solarstrom – haben schon bald Preisparität mit herkömmlichen Energiequellen, auch Erdgas, erreicht. In einigen Fällen erwiesen sich Solar- und Windenergie im Durchschnitt sogar als kosteneffektiver als Erdgas (Englisch). Der zweite Grund: Energieversorgungsunternehmen verstehen, dass sie von einem „kostenzentrierten“ zu einem „kundenzentrierten“ Geschäftsmodell wechseln müssen, wenn sie überleben wollen. Rasche Anpassung der Energieversorgungsunternehmen an DEA Auf der einen Seite haben Energieversorgungsunternehmen mit stagnierender oder sinkender Nachfrage zu kämpfen und betrachten DEA daher als ernsthafte wirtschaftliche Bedrohung. Auf der anderen Seite sehen sich die Kunden mit steigenden Kosten und sinkender Servicequalität konfrontiert, darunter unerwartete Stromausfälle und geplante wiederholte Unterbrechungen der Versorgung. Die steigende Nachfrage der Kunden nach DEA ist also absolut verständlich. Die meisten erkennen in dezentralen Erzeugungsanlagen nicht ein Mittel, um Geld zu verdienen, sondern eine Möglichkeit, die Energieversorgungsleistung so zu verbessern, dass auch die Kosten sinken. In diesem Zusammenhang wenden die Top-Manager der Energieversorger ihre Aufmerksamkeit schnell den Chancen der DEA zu, statt auf den Gefahren zu beharren. Es ist aufschlussreich, dass in der „State of the Electric Utility Survey 2015“ (Statuserhebung zur US-Stromversorgung) 56 Prozent der Befragten aus dem Energiesektor angaben, sie würden zwar die Chancen von DEA erkennen, wüssten jedoch nicht, wie sie diese in ein tragfähiges Geschäftsmodell überführen sollen. Ein Jahr später hatten sie bereits begonnen, an diesen Modellen zu arbeiten – der Großteil bevorzugte dabei als besten Weg die Zusammenarbeit mit Drittanbietern (Englisch). Die DEA-Chance nutzen Energieversorger können die Kosten für einen Eintritt in den DEA-Markt senken, indem sie entweder als Aggregator (Sammelstelle) für DEA-Betreiber oder Mikronetze auftreten oder sogar ganz neue Supply Chains entwickeln. Zugleich sichern sie damit ihre bestehenden Einnahmequellen und sondieren als Nischen- und Individualversorger vollkommen neue Dienstleistungsmöglichkeiten abseits der Großkraftwerke. Damit das gelingen kann, müssen zwei Dinge geschehen. Erstens müssen die Energieversorgungsunternehmen, die bisher einen End-to-End-Service lieferten, lernen mit dem zu Recht zu kommen, was ABB so treffend als „Energienachbarschaft“ (Englisch) bezeichnet. ABB äußerte sich wie folgt: „Unter dem Gesichtspunkt einer Energienachbarschaft lassen sich historisch gewachsene und abgeschottete Gräben im Energiesektor überbrücken. Diese Gräben haben bislang die Entwicklung von flexibleren, effizienteren, nachhaltigen und umweltfreundlichen Energiesystemen verhindert. Durch eine vermehrte Zusammenarbeit oder zumindest eine regelmäßige und proaktive gegenseitige Beratung können Energieversorger, DEA-Betreiber und Kunden für alle Beteiligten vorteilhafte Entscheidungen zu Infrastruktur, Geschäftstätigkeiten und Ressourcen treffen.“ Zweitens wird die Fähigkeit, innerhalb dieser Nachbarschaft zu kommunizieren und Daten auszutauschen, essenziell. Eine der zukünftigen Schlüsselanforderungen an Energieversorger lautet daher, die Digitalisierung proaktiv voranzutreiben. Der DEA-Markt erfordert bereits heute Sensoren und Messgeräte, um Qualität und Produktionsmenge zu regulieren. Die zur Netzanbindung der DEA von Energieversorgern errichteten Ökosysteme erfordern vollkommene Transparenz und Sichtbarkeit. Deshalb müssen kooperierende Energieversorger, DEA-Unternehmen und Kunden in der Lage sein, die mit der Erbringung der Dienstleistung verbundenen strukturierten und unstrukturierten Daten vollständig zu verstehen. Wie Sie mit diesem Ausmaß an digitaler Umwälzung umgehen können, hat Adam Howatson, CMO von OpenText, kürzlich in einem interessanten Blogbeitrag (Englisch) erläutert. Umsetzung in der Praxis In der Praxis müssen Leistungsbedingungen, Service Level Agreements sowie Produktions- und Wartungszyklen mit Produktionsdaten und automatischen Leistungsmessern kombiniert werden. So können alle Beteiligten sicher gehen, dass sie selbst und auch die anderen die Verpflichtungen vollständig erfüllen. Das trifft insbesondere auf den Trend zu nachfrageseitigen Preisgestaltungen wie dem Nutzungszeiten-Modell (Englisch) zur effektiveren Vergütung von DEA-Betreibern zu. Als Herausforderung gilt dabei die Implementierung neuer Arten von Software – etwa EIM – als zentrale und integrierte Plattform für Kommunikation, Informationsaustausch und Data Analytics. Und zwar sowohl innerhalb des Energieversorgers wie auch außerhalb, um sich mit Kunden, DEA-Betreibern und selbstverständlich auch den Regulierungsbehörden zu vernetzen und auszutauschen. Die erfolgreiche Anbindung der DEA an die vorhandenen Stromnetze ist besonders kritisch. Denn die dezentralen Erzeugeranlagen sollen laut Prognose großen Einfluss auf die (aufgrund ihrer Form) als „Duck Curve“ (Entenkurve) bezeichnete 24-Stunden-Prognosekurve der Netzbelastung haben. Der kalifornische Betreiber CAISO führte detaillierte Analysen der Netzbelastungsprognosen bis 2020 durch und demonstrierte damit den starken Anstieg an Energiequellen und die Wahrscheinlichkeit von Überproduktionsrisiken (Englisch). Ebenso arbeitet CAISO mit Branchenvertretern und Gesetzgebern gemeinsam an neuen Regeln und Marktinstrumenten, die die Entwicklung flexibler Energiequellen unterstützen und fördern, um ein ausfallsicheres Stromnetz für die Zukunft zu sichern. Das American Council for Energy Efficient Economy (ACEEE) berichtete vor kurzem, Energieversorger könnten eine zehnprozentige Reduzierung der Spitzenlast erreichen, wenn sie Möglichkeiten zum Lastmanagement (Englisch) einsetzen würden. Das reduziere auch die Auswirkungen der immer steiler werdenden Duck Curve. Der Einsatz einer modernen EIM-Software als integrierte Kommunikationsplattform ist für die Energieversorger daher eine Voraussetzung. Für den erfolgreichen Austausch von Inhalten sowie strukturierten und unstrukturierten Daten mit allen Beteiligten, darunter DEA-Betreiber, Kunden und Netzbetreiber, ist eine Enterprise-Information-Management-Lösung also unabdingbar. Zudem wird EIM auch für Initiativen zur Einführung neuer Lastmanagementtechnologien benötigt. Auf Seite 2 erfahren Sie mehr über die zentrale Rolle von Regulierungen und Regulierungsbehörden.

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Erschließen Sie unstrukturierte Daten für den maximalen Erfolg Ihrer Supply Chain

Digitalisierung

Die Digitalisierung und das Aufkommen der damit verbundenen strukturierten und unstrukturierten Daten bergen zweifellos ein enormes Potenzial für Unternehmen. Wer mehr über Kunden, Lieferanten, Märkte und Konkurrenz weiß, kann flexibler und schneller reagieren und so Marktchancen optimal nutzen. Dennoch sind vor allem mittelständische Unternehmen mit Innovationen und dem Vorantreiben der digitalen Transformation eher zurückhaltend, wie sich aus den Ergebnissen einer Studie des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) erkennen lässt. Die Vorreiter-Unternehmen dagegen dürften ihren Entwicklungsvorsprung noch weiter ausbauen und damit auch künftig höchst erfolgreich agieren. Die Digitalisierung setzt neue Maßstäbe für den Erfolg. Ein Unternehmen gilt in jeder Hinsicht als erfolgreich, wenn es neue Kunden gewinnen, neue Märkte erobern und neue Umsatzquellen erschließen kann. Organisationen, die heutzutage erfolgreich sein wollen, müssen jedoch die digitalen Kanäle beherrschen, ein ausgezeichnetes Kundenerlebnis bieten und die digitale Transformation bereitwillig annehmen. Die Digitalisierung Ihres Unternehmens steigert Ihre Agilität, und mit Hilfe moderner Analytics schaffen Sie den notwendigen Wissensstand, um bessere Entscheidungen zu treffen. Die Weiterentwicklung von Analytics und Content-Management-Software gibt Unternehmen mehr Möglichkeiten, unstrukturierte Daten auf Zusammenhänge zu untersuchen, anstatt sich auf Intuition und Bauchgefühl zu verlassen. Heute sind Sie in der Lage, Muster sehr schnell zu erkennen und damit für eine ganz neue Transparenz Ihrer Geschäftsprozesse zu sorgen. Entdecken Sie den Wert von bereits im Unternehmen vorhandenen Informationen. Die tagtäglich innerhalb und außerhalb Ihrer Firma generierten unstrukturierten Daten enthalten gezieltes, spezifisches und innerhalb Ihrer Organisation einmaliges Wissen. Dieses Wissen können Sie nutzen, um wichtige aktuelle und künftige Geschäftstrends zu identifizieren. Unstrukturierte Daten wie Emails, Sprachnachrichten, Schriftstücke, Präsentationen, Social Media-Newsfeeds, Umfragen, juristische Bescheide, Webseiten, Videos und viele weitere bieten eine reichhaltige Informationsquelle, die Ihnen verrät, wie Sie geschäftlich operieren. Unstrukturierte Daten, allein oder in Kombination mit strukturierten Daten, können zur Feinabstimmung Ihrer Strategie herangezogen werden. In der digitalen Welt bieten Predictive und Prescriptive Analytics bislang ungekannte Vorteile. Denken Sie beispielsweise an die im Web-Chat einer Bank gesammelten Daten. Die Manager im Kundenservice können unmöglich mehrere Millionen Zeilen Freitext lesen. Diese Fülle an Informationen zu ignorieren, ist aber auch keine Lösung. Hochentwickelte Data Analytics ermöglicht es Banken, Trends zu entdecken und zu verstehen – etwa häufige Beschwerden über Produkte oder häufig gestellte Fragen. Indem die Banken erkennen, was ihre Kunden fordern, können sie neue Produktkategorien oder Geschäftschancen identifizieren. Jeder Austausch, jede Interaktion, jede Art von Content bietet Chancen, die Sie gezielt wahrnehmen können. Es gehört zu den Kernprinzipien eines modernen Enterprise Information Managements den größten Nutzen aus relevanter Information zu ziehen. Das beinhaltet auch die Analyse unstrukturierter Daten von außerhalb der Organisation, oder von Informationen, die zwischen dem Unternehmen und seinen Handelspartner in einer Supply Chain oder einem Business-Netzwerk ausgetauscht werden. Der verstärkte Einsatz von Business-Netzwerken in Unternehmen erhöht das Aufkommen an unterschiedlichen Informationen, die durch diese hindurch fließen. Dazu gehören unter anderem Bestellungen, Rechnungen, Lieferinformationen oder Kennzahlen zur Performance von Partnern. Stellen Sie sich vor, wie nützlich es wäre, sämtliche Details, die sich hinter diesen Informationen verbergen, zu verstehen und die Erkenntnisse für Ihre zukünftige Planung heranzuziehen. Und noch besser: Sie könnten Daten so schnell analysieren, dass Sie auch bei tagesaktuellen Anlässen informiertere Entscheidungen treffen können. Betrachten wir zwei übliche, aber herausfordernde, Szenarien und wie sich diese lösen lassen. Herausforderungen im Unternehmen bewältigen Probleme innerhalb des Business-Netzwerks – Ein Business-Netzwerk geriet mit den Dienstleistungen für seine Kunden ins Hintertreffen. Tempo und Effizienz innerhalb der Supply Chain sollten gesteigert werden, um den Kunden tiefgreifendere Unterstützung für Geschäftsprozesse und detailreichere Analysen über das gesamte Handelspartner-Ökosystem zu liefern. Durch die Integration von Data Analytics erfährt das Unternehmen mehr aus seinen unstrukturierten Daten (Emails und Dokumente). So gewinnt die Firma bessere Erkenntnisse über die im Netzwerk stattfindenden Transaktionen. Mit dem neuen System können Schwierigkeiten und Ausnahmen schneller erkannt, Korrekturmaßnahmen ergriffen und so Probleme vermieden werden, bevor sie überhaupt entstehen. Mangelnder Durchblick im Unternehmen – Ein Einzelhandelsunternehmen hatte Schwierigkeiten mit dem Support der automatischen Machine-to-Machine-Datenströme aus den zahlreichen, untereinander vernetzten Endgeräten innerhalb des Business-Netzwerks. Um sich einen umfassenden Einblick in die Daten zu verschaffen, die innerhalb ihrer Supply Chain ausgetauscht wurden, setzte das Unternehmen zusätzlich Data Analytics für alle unstrukturierten Datenquellen ein. Die Implementierung von Advanced Analytics stellt sicher, dass die Daten aller vernetzten Endgeräte analysiert werden, was wesentlich tiefere Einblicke in die Informationstrends erlaubt. Mit diesem Wissen konnte der Einzelhändler die Prozesse in seiner Supply Chain noch stärker rationalisieren. Das interessiert Sie? Erfahren Sie, wie Sie Ihre digitale Transformation gezielt vorantreiben. Informieren Sie sich, wie Betriebe mit OpenText Release 16 (Englisch) den Informationsfluss im digitalen Unternehmen managen können – vom Erstkontakt bis zur Erkenntnis. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Tipps für erfolgreiche Marketingkooperationen: Was Sie tun und was Sie besser vermeiden sollten

Markenkooperationen

Fokusgruppen sind als Technik aus der klassischen Marktforschung hinlänglich bekannt. Sie dienen beispielweise dem Test von neuen oder neu gestalteten Produkten vor deren Markteinführung. Automobilhersteller etwa nutzen Fokusgruppen regelmäßig für ihre neuen Modelle. Dass diese aber aus Lego-Figuren bestehen und mit Ausnahme von Lego-Batman kein gutes Haar am Batmobil lassen, ist innovativ – und das witzige Ergebnis einer Markenkooperation zwischen Chevrolet und dem Filmproduzenten Warner Bros. Manche Dinge im Leben gehören einfach zusammen: Currywurst und Pommes, Kaffee und Kuchen, Schweinebraten und Bier. Solche idealen Kombinationen gibt es aber nicht nur beim Essen. Jeder gute Marketingexperte kann Ihnen die Vorteile einer Marketingkooperation aufzählen – besonders, wenn die Zusammenarbeit mit einer großen, das eigene Sortiment ergänzenden, Marke erfolgt. Obwohl die Theorie einleuchtet, scheitert die praktische Umsetzung der Zusammenarbeit oft. Zu zweit ist alles einfacher? Die Modebranche verdeutlicht, wie nah Erfolg und Misserfolg oft beieinander liegen. Die schwedische Modekette H&M löste 2004 mit ihrer Karl Lagerfeld-Kollektion einen Hype aus. 2015 gab es regelrechte Schlachten um die Designerstücke von Balmain. Die Kooperation mit Kenzo 2016 entpuppte sich aber als Enttäuschung. Auch Discounter wollen von Designermode in ihren Läden profitieren – eine spannende, aber nicht ganz unproblematische Markenkooperation, die schnell das Image beider Partner schädigen kann. Dass es trotzdem funktionieren kann, haben Aldi und Lidl bereits bewiesen. Betrachten wir ein anderes Beispiel: die Finanzdienstleistungsbranche. In diesem Bereich herrscht sicher keinen Mangel an Gelegenheiten für Schulungen, Engagement und Conversion. Die digitale Transformation verändert die Märkte und Geschäftsmodelle radikal. Eine gezielte und gut durchgeführte Marketingkooperation zu entwickeln, ist für die Unternehmen jedoch leichter gesagt als getan. Deshalb habe ich ein paar Tipps für Sie zusammengestellt. Erfahren Sie hier, wie Sie für eine gelungene Marketingkooperation sorgen und was Sie besser unterlassen sollten. Was Sie in einer Marketingkooperation besser vermeiden sollten Gehen Sie nicht von einer gleichberechtigten Partnerschaft aus – Haben Sie wechselseitig gute Gründe für die Zusammenarbeit mit der anderen Organisation gefunden, sollten Sie bei Ihrem Gegenüber nicht dasselbe Verständnis für Ihre Kooperation voraussetzen. Marketingexperten meinen oft, Unternehmen würden eine 50:50 Marketingkooperation eingehen. Der Preis für ein Co-Branding mit bestimmten Organisationen kann jedoch durchaus in einer Anpassung an deren Prozesse bestehen. Stimmen Sie dem aber nicht zu, wenn Sie sich damit weiter von Ihren Zielen entfernen. Lassen Sie sich nicht in den Schatten stellen – Denken Sie nicht, Sie könnten den Erfolg einer Kooperation nur auf der Stärke einer Marke aufbauen. Die schwächere Marke braucht ebenfalls ein eindeutiges Leistungsversprechen, möchte sie nicht in den Schatten gestellt werden. Verdeutlichen Sie den Wert Ihrer jeweiligen Angebote – sowohl für die gemeinsame Kooperation wie alleinstehend. Versuchen Sie es nur, wenn Sie einen überzeugenden Grund haben – Meiner Erfahrung nach investieren viele Unternehmen aus den falschen Gründen eine Menge Zeit und Geld in gemeinsame Kampagnen. Sollten Sie kein weitverbreitetes Problem lösen oder einen damit verbundenen wunden Punkt ansprechen, lassen Sie es lieber. Gemeinsam nach Aufmerksamkeit zu streben und diese dann wieder aufzuteilen, ist kein guter Ansatz. So gelingt Ihre Marketingkooperation Kennen Sie die Ansprechpartner Ihrer Zielgruppe genau – Mit „genau kennen“ meine ich genau: Name, Position, Abteilung und falls erforderlich auch das konkrete Unternehmen, das Sie gemeinsam angehen wollen. Machen Sie Ihre Hausaufgaben. Ihr Partner hat eventuell bereits eine Geschäftsbeziehung zu diesem potenziellen Kunden, die Sie für Ihre Zwecke nutzen können. Wählen Sie Ihre Kanäle sorgfältig – Wenn Sie Ihre Zielgruppe kennen, kennen Sie wahrscheinlich auch deren bevorzugte Kommunikationskanäle. In der Finanzdienstleistungsbranche zum Beispiel ist eine informative Networking-Veranstaltung mit persönlicher Beratung erfolgversprechender als eine singuläre Email-Kampagne. Bieten Sie ein ganzheitliches Kundenerlebnis – Sorgen Sie dafür, dass alle Elemente der Marketingkooperation involviert sind und Traffic für Ihre digitalen Assets generieren. Das kann etwa eine eigens erstellte Landing Page, Online-Registrierung oder gemeinsame Lösung beider Marken sein. Verknüpfen Sie lose Enden! So funktioniert’s – ein Beispiel Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Vor kurzem starteten wir gemeinsam mit SAP eine Marketingkooperation für Finanzdienstleistungen. Wir entschieden uns für ein Thema (eine verbreitete Schwachstelle), das fast jede Organisation in der Finanzdienstleistungsbranche betrifft: Die Mitarbeiter auf die digitale Zukunft vorzubereiten. Als zweiten Schritt veranstalteten wir eine Live-Diskussion zum Wissensaustausch und Networking (der bevorzugte Kommunikationskanal unserer Zielgruppe) zu unserem Thema „Finanzdienstleistungen neu vernetzen: Einbindung einer digitalen Unternehmenskultur“ (Englisch). Die Diskussionsrunde setzte sich aus Peers, Bankberatern, digitalen Disruptoren und unseren eigenen Branchenexperten zusammen. Natürlich wurde die Veranstaltung sowohl per Livestream ausgestrahlt und dann als späteres Webinar aufgezeichnet. Diese digitalen Assets hatten wir von Anfang an mit eingeplant. Weil wir uns auf ein attraktives Angebot für gemeinsame Zielkunden konzentrierten und die Expertise sowie die Beziehungen von SAP und OpenText nutzen, lockten wir 222 potenzielle Kunden als Teilnehmer an, mit denen wir uns 40 Minuten lang austauschen konnten. Kein schlechtes Ergebnis für unsere Zielgruppe. Doch ich möchte Sie mit diesem Blog-Beitrag nicht einfach beeindrucken. Viel mehr möchte ich Sie von den Vorteilen – und möglichen gewinnträchtigen Belohnungen – überzeugen, die Sie erwarten, wenn Sie ein paar einfachen, aber oft vernachlässigten Regeln für eine erfolgreiche Marketingkooperation folgen. Hier (Englisch) können Sie sich das Webinar anschauen. Die anderen oben erwähnten Assets finden Sie auf der Microsite der Kampagne. (Englisch). Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt

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Lassen wir die Zugbrücke herunter, damit die Informationen fließen

Digitalisierung

Die Ansprüche der Kunden sind heute höher denn je. Wir alle haben uns im Zuge der Digitalisierung an die allgegenwärtige Verfügbarkeit von Daten gewöhnt. Wir erwarten, dass ein Unternehmen unsere Daten nur einmal erhebt, und dann in allen Kanälen zur Verfügung hat. Oder dass wir im Onlineshop angezeigt bekommen, in welcher Filiale in unserer Nähe das gewünschte Produkt sofort erhältlich ist. Diese Erwartungshaltung der Digitalisierung im Handel stellt E-Commerce Händler vor große Herausforderungen. Noch komplexer ist das beispielsweise die Mode-Branche, wo neben dem Produkt selbst auch die Spezifikationen (Farbe und Größe) berücksichtigt werden müssen. Das kann nur gelingen, wenn alle Unternehmensbereiche vernetzt sind und der Informationsaustausch zwischen den Abteilungen reibungslos funktioniert. Doch wie können Organisationen einen solchen freien Informationsfluss erreichen? Die Antworten darauf finden sich manchmal an ungewöhnlichen Orten. Daten- und andere Könige Dass man bei „Game of Thrones“ Erkenntnisse über den Datenaustausch gewinnen kann, ist eher selten. Aber genau das geschah, als ich mir gerade die sechste Staffel der mehrfach ausgezeichneten HBO-Serie ansah. Als der Versuch des „Königsmörders“ Jamie Lannister den Anführer der Belagerten auf der Zugbrücke zum Aufgeben zu überreden, fehlschlug, musste ich an Änderungsdaten denken. Über essenzielle Kundendaten, die in verschiedenen Abteilungen und auf unterschiedlichen Ebenen der Organisation durch unsichtbare Mauern gefangen und isoliert sind, habe ich bereits berichtet. Meine Idee dazu: ebendiese Wände nicht einzureißen. Stattdessen sollte jede Gruppe ihr (Daten-)Königreich behalten dürfen und anderen Gruppen und Abteilungen freiwillig Zugang zu ihren Daten gewähren. Informationsbedarf ist allgegenwärtig Im Universum von Game of Thrones sind Allianzen und Loyalitäten einem ständigen Wandel unterworfen. Die einzige Konstante ist der Bedarf an Informationen. Diese Informationen werden oft von Briefraben übermittelt, manchmal auch persönlich durch ein Zusammentreffen und die Interaktion der verschiedenen Charaktere. Oberflächlich betrachtet mag Jamie Lannisters Unterredung auf der Zugbrücke vergeblich gewesen sein. Doch als ich darüber nachdachte, hatte das Herunterlassen der Zugbrücke zum Austausch wichtiger „Änderungsdaten“ zwischen den beteiligten Parteien geführt. Beide Anführer verrieten ein wenig über ihre Absichten und reagierten auf die vom Gegenüber erhaltenen Informationen. Obwohl es Lannister nicht gelang, den Anführer der Belagerten zum Aufgeben zu überreden, erhielt er doch einige Informationen. Diese reichten aus, um einen Weg zu finden, die Belagerung später relativ unblutig zu beenden. Und der Festungskommandant wusste nun mehr über seinen Gegner, dessen Stärken und Denkweise – auch wenn er beschloss, diese Informationen nicht zu nutzen. Sobald die Zugbrücke heruntergelassen war, musste unweigerlich ein Informationsaustausch stattfinden. Senken wir die virtuellen Zugbrücken unserer Systeme Wenn wir die Wände unserer „Datenbunker“ durchlässig machen, erlauben wir uneingeschränkten Datenfluss zwischen den verschiedenen Datenverzeichnissen. Auf diese Weise ziehen Unternehmen zum einen den größten Nutzen aus den Investitionen in die Technologie, mit der diese Daten gesammelt wurden. Zum anderen werden so auch die „Herrscher“ der (Daten-) Königreiche bei Laune gehalten. Sobald dieser Denkansatz etabliert ist, muss ein Unternehmen eine Information nur einmal erheben und kann diese in allen Systeme nutzen. Diese Art der gemeinsamen Nutzung respektiert die Systemeigentümer und sorgt dafür, dass jedes Datenverzeichnis die Information optimal zur Erfüllung der gestellten Anforderungen und Aufgaben einsetzen kann. Auf diesem Konzept beruht die OpenText™ Experience Suite. Sie lässt Daten zwischen den verschiedenen Produkten unseres Customer Experience Management Portfolios frei fließen. Wichtige Informationen und Assets werden so aus den Digital Asset Management Tools an Web Content Management und Content Optimierung Tools und weiter zum Customer Communications Management und sogar in das Call Center (Englisch) übergeben. Und Daten zur Stimmungsanalyse aus dem Call Center fließen zurück an das Web Content Design-Team. Jedes Produkt kann als Stand-Alone-Lösung implementiert werden und damit die Bedürfnisse einer bestimmten Abteilung decken oder als zentrale Datenquelle für Unternehmensinhalte dienen. Erfolgt ein Datenaustausch zwischen diesen oder anderen OpenText Produkten, bestehenden operativen Business-Systemen oder Ähnlichem entsteht die Grundlage für eine vollständig vernetzte, kontinuierliche Customer Experience (Englisch). Digitalisierung im Einzelhandel   Die Digitalisierungswelle im Handel rollt. Wir bei OpenText wissen, was den Handel bewegt und wie Sie Ihre Strategien für die Digitalisierung im Einzelhandel implementieren. Informieren Sie sich aus erster Hand – aus den Erfahrungsberichten von Unternehmen wie Coop, Freier Group Logistics, HUGO BOSS, Knoll, Rewe oder SPAR. Von der Digitalisierungsstrategie zur Prozessdigitalisierung: Erfahren Sie, wie Handelsorganisationen von den vollintegrierten OpenText Lösungen für Store Management, Supplier- und Contract-Management, HR-Management, Omni-Channel-Hybris-Integration und zur HANA-Migration profitieren.   Dieser Post wurde aus den Englischen übersetzt.

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Das Bankwesen erwartet einen schmerzhaften Wandel, der aber auch neue Chancen bietet

digitale Transformation OpenText Blo

Die digitale Transformation und damit auch die Digitalisierung unseres Geldes schreiten unaufhaltsam voran. Das betrifft nicht nur die Transaktionen großer Unternehmen. Auch in vielen Bereichen des täglichen Lebens sind Finanzgeschäfte bereits digital: Onlineshopping über Bezahldienste, Fahrkarten für Zug oder Bus auf dem Smartphone kaufen oder bezahlen an der Supermarktkasse via App. Laut einem Positionspapier des deutschen Bankenverbandes sollen Verbraucher in wenigen Jahren ausschließlich digital bezahlen. Ohne Kreditkarte, ohne EC-Karte, ohne Bargeld. Wie tiefgreifend und nachhaltig diese Veränderung ist, ist den deutschen Banken ebenso bewusst wie die Tatsache, dass hier noch Aufholbedarf besteht. In der Benchmarkstudie „Digitale Transformation von Banken 2016/2017“ gaben fast 60 Prozent der Befragten an, die Digitalisierung wäre eines der drei wichtigsten Themen des Unternehmens. Die tatsächlichen Fortschritte werden jedoch trotz steigender Budgets als gering bis mäßig betrachtet. Als Gastautor auf unserem Blog begrüßen wir Laurence Leyden, General Manager für Finanzdienstleistungen SAP EMEA, der diesen Beitrag verfasst hat. „Dir weh zu tun, steht zwar ganz unten auf meiner Liste, aber es steht darauf.“ Wenn der Bankensektor Memes für den aktuellen Zustand des Marktes hätte – dies wäre eines davon. Es wird sich vieles ändern. Manche Veränderungen werden schmerzhaft sein. Andere bringen neue Gewinner und Verlierer hervor. Aber alle führen zu einer tiefgreifenden Veränderung der Geschäftsmodelle. Bargeld verschwindet, Einnahmequellen verlagern sich, mobile Anwendungen sind allgegenwärtig (auch in Ihrem Portemonnaie), Markenfürsprache ersetzt Marketingstrategie, Unstimmigkeiten im Multi-Channel – all das irritiert ungeduldige und zynische Kunden. Bankenunabhängige Kunden sind auf dem Vormarsch, Crowdfunding-Initiativen erzielten bereits acht Milliarden Dollar – und Google hat jetzt eine Bank-Lizenz. Das sollte uns nicht überraschen. So gut wie jede andere Branche hat sich durch technische Innovation und maschinelle Intelligenz verändert – von der medizinischen Forschung über selbstfahrende Autos bin hin zur Musikindustrie. Nur die Banken arbeiten noch immer mit Produktlinien aus den 1960er Jahren. Die entstehende Kluft wird mit dem Auftauchen neuer Mitbewerber, die einen Bank-Service nach der anderen überflüssig machen, noch größer. Die ersten Opfer stehen bereits fest: Bankfilialen, die im digitalen Zeitalter von manchen als überflüssig empfunden werden, disruptive, billigere Bezahldienste und innovative Möglichkeiten zur Fremdfinanzierung durch Dritte. Der Banksektor steht vor großen Verwerfungen Natürlich spielt Technologie dabei eine große Rolle. Banken haben jetzt die Chance, sich neu zu definieren und neu zu erfinden. Zuerst müssen wir jedoch begreifen, dass wir gerade das Ende des Bankwesens, wie wir es kennen, miterleben. Über den genauen Zeitpunkt herrscht noch Uneinigkeit. Das Aussterben der Banken wird schon seit einiger Zeit vorhergesagt. Typischerweise dauert es aber rund drei Mal so lange wie angenommen, bis etwas ganz verschwunden ist. Das heißt, in den nächsten zehn bis 15 Jahren wird sich Ihre Bank gewaltig verändern. Wissen Sie, wie diese Veränderung aussieht, und wie Sie sie erreichen? Beginnen wir mit dem Offensichtlichen. Keine Bank überlebt die nächsten Jahre, ohne sich von manuellen Prozessen und einem ineffizienten Backoffice zu lösen. Und da wir gerade über Ineffizienz sprechen: Wieso sollten Sie weiterhin althergebrachte Produktionsmethoden verwenden und Codes schreiben, wenn Sie diese einfach zusammenstellen können? Warum sollten Sie auf Online-Systeme, die mit den Kunden in Echtzeit interagieren, verzichten und dafür einen menschlichen Berater hinter eine Glaswand zu setzen, der Ihren Kunden sagt, was möglich ist und was nicht? Gehen Sie neue Wege – es lohnt sich Eines der besten mir bekannten Beispiele für echte Innovation stammt aus der Versicherungsbranche. Discovery of South Africa verkündete vor kurzem eine Kooperation mit Apple (Englisch) für ihr neues „Vitality Active Rewards“-Programm. Die Teilnehmer erhielten eine neue Apple Watch. Wenn sie im Zeitraum von 24 Monaten alle wöchentlichen Fitnessziele erreichten, bekamen sie die Uhr geschenkt. Auf die Teilnehmer des Programms warteten noch weitere Belohnungen für das Erreichen ihrer Fitnessziele, angefangen von einem Gratisdrink über kostenlose Inlandsflüge bis hin zur nachträglichen Übernahme der Mitgliedsgebühren im Fitnesscenter. Sollte ein Teilnehmer eines oder alle Ziele in einem beliebigen Monat verpassen, musste er/sie, abhängig von der Zahl der verpassten Ziele, einen Anteil der Kosten für die Uhr in Form einer monatlichen Strafgebühr bezahlen. Ein kluger Schachzug. Discovery kann auf diese Weise auch ermitteln, welche der Teilnehmer am aktivsten sind – und möglicherweise ein niedrigeres Krankheitsrisiko haben – und zudem eine Menge Erkenntnisse über das Konsumentenverhalten sammeln. Digitale Informationen eröffnen Banken enorme Chancen – wenn sie sie nutzen Fest steht: Daten eröffnen überall Möglichkeiten. Auch wenn Ihre Situation nicht stabil ist und die neuen Marktteilnehmer ihre Agilität gegen Sie einsetzen – Sie können sich wehren. Identifizieren Sie Wertschöpfungsfelder, indem Sie tief in die Wertschöpfungskette der Kundenanforderungen eintauchen, und bieten Sie Verbrauchern eine einfach zu nutzende und schlüssige digitale Erfahrung. Auf traditionelle Art wird das nicht funktionieren. Das Ausmaß des Umbruchs und die Veränderungen im Kundenverhalten sind so groß wie nie. Das digitale Zeitalter hat die Finanzinstitute dazu gezwungen, zu überdenken, wie Customer Experience funktioniert. Es wird höchste Zeit für ein neues Konzept. Bauen Sie Ihre Bank um, und entwickeln Sie eine moderne, technisch versierte und nützliche Alternative zum Status-Quo veralteter Nutzererfahrungen. In beinahe allen anderen Branchen hat diese Transformation bereits stattgefunden. Das mag Ihnen nicht gefallen, vielleicht lehnen Sie es sogar ab. Aber wenn die Vergangenheit eines gezeigt hat, dann, dass Sie keine Wahl haben. Als General Manager für Finanzdienstleistungen in EMEA bei SAP verantwortet Laurence Leyden den Gesamtbereich Banken- und Versicherungswesen sowie Kapitalmärkte. Er ist seit 15 Jahren für SAP tätig. Zuvor leitete er das Global Transformation Team, den globalen Pre-Sales-Bereich und die EMEA-Teams für Value Engineering und das Kernbankgeschäft. Als Spezialist für die wahren Bedürfnisse von Kunden konzentriert sich Leyden darauf, diese zu verstehen und zu ermitteln, wie SAP und seine Partner den Transformationsprozess von Organisationen unterstützen können. Dabei befasst er sich zunehmend auch mit der Überprüfung von Geschäftsmodellen und deren Anpassung an die Vorteile echter Digitalisierung. Sein ganzes Engagement gilt den Herausforderungen, mit denen das Bankwesen konfrontiert ist, und der SAP-Sicht auf die innovative Bank der Zukunft. Seine Expertise ist gefragt: Er wird regelmäßig in Finanzmagazinen zitiert und vertritt SAP als Referent auf renommierten Branchentreffen und Veranstaltungen wie in Analystenkreisen. Dieser Blog Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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EU-Datenschutz-Grundverordnung: weniger Last als Chance für die Digitalisierung

Salesforce

Allen aktuellen Krisen zum Trotz – das Thema Datenschutz ist der Beweis dafür, wie gut die Zusammenarbeit in der EU sein kann. Nach der Verabschiedung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) hat die Kommission jüngst einen Vorschlag zur Regulierung von Cookies vorgelegt, der, kaum dass er bekannt wurde, von allen Seiten ins Kreuzfeuer der Kritik geriet – ein Qualitätsmerkmal. Zwar wurde über die Verordnung (im Englischen heißt sie übrigens „General Data Protection Regulation“ oder kurz: GDPR) durchaus in den Massenmedien berichtet. Und doch sind ihre Auswirkungen nicht immer klar benannt und erkannt. Die Vorteile überwiegen Beginnen wir den Vorteilen: Zum ersten Mal wird der Datenschutz in Europa vereinheitlicht, wir nähern uns damit dem digitalen Binnenmarkt ein wichtiges Stück. Aus deutscher Sicht besonders erfreulich ist dabei die Tatsache, dass das hohe Schutzniveau, das wir hierzulande genießen, jetzt europaweit gilt – und darüber hinaus, denn alle Firmen müssen unabhängig von ihrem Heimatland diese Regularien einhalten, sofern sie persönliche Daten von Europäern verarbeiten oder speichern. Und das bedeutet drittens: Der strenge deutsche Datenschutz, den viele als Wettbewerbsnachteil oder zumindest -verzerrung kritisiert haben, ist keiner mehr, sondern kann sich im größeren Kontext von Digitalisierung und Sicherheit mittel- und langfristig zu einem Wettbewerbsvorteil wandeln – dank Europa. Die Kehrseite ist freilich, dass eine Verordnung immer auch Regulierung bedeutet. Und die ist übrigens in allen EU-Ländern bereits heute geltendes Recht, auch in Großbritannien, wenngleich die lückenlose Erfüllung, Überprüfung und Sanktionierung erst mit dem 25. Mai 2018 beginnt. Ich greife aus der Vielzahl der Bestimmungen nur einige wenige heraus: Datenverluste müssen jetzt verbindlich gemeldet werden, Kunden können unter bestimmten Bedingungen nicht nur Einsicht in die über sie gesammelten Daten verlangen, sondern auch deren Löschung. Einmal für einen bestimmten Zweck erhobene Daten dürfen nicht für andere Zwecke weiterverarbeitet werden. Daten, die für den angegebenen Zweck zwar erhoben, aber für dessen Erfüllung nicht notwendig sind, müssen gelöscht werden. Die wohl größte Verschärfung findet aber auf Sanktionsseite statt. Die Strafen können sich auf bis zu vier Prozent des weltweiten Umsatzes und bis zu einer Obergrenze von 20 Millionen Euro belaufen. Ein Meilenstein in Richtung Digitalisierung … Informationen, und dazu zählen eben auch und in vielen Fällen vor allem persönliche Daten von Kunden, Mitarbeitern und Partnern, sind der Treibstoff der digitalen Wirtschaft. Doch mit der Cloud und ihren wunderbaren Services haben wir vielfach die Kontrolle darüber verloren, was mit diesen Daten wirklich passiert. Was ist zum Beispiel mit Kundendaten, die in einem CRM-System in der Wolke liegen und verarbeitet werden, selbst wenn das Rechenzentrum des Anbieters in Europa liegt? Was ist mit den bei vielen Abteilungen so beliebten Cloud-Diensten für Dateiaustausch und -speicherung? Sind Verbindungen dorthin zuverlässig verschlüsselt, ist der Zugriff auf abgelegte personenbezogene Daten durch starke Verschlüsselung geschützt? Wer hütet und schützt die Schlüssel? Vorstände und Geschäftsführer können die Verantwortung zur Einhaltung der EU-Datenschutz-Grundverordnung nicht auf den Dienstleister abwälzen. Sie bleiben persönlich haftbar. Es bleibt bis zum 25. Mai 2018 nicht viel Zeit, um solche, organisatorisch und technisch in vielen Fällen heikle Fragen zu beantworten und innerbetrieblich zuverlässig und nachprüfbar zu regeln. Die dafür nötige Bestandsaufnahme von Prozessen, Zuständigkeiten und Technologien zum Umgang mit Daten und Informationen sowie deren Schutz ist keine kleine Herausforderung. Sie ist aber gleichzeitig eine Riesenchance. Sie bietet die Gelegenheit, das Informationsmanagement unternehmensweit neu zu denken und zu organisieren – ganzheitlich, als Teil einer umfassenden Strategie zur digitalen Transformation, die auch Compliance miteinschließt. Sie ist die Gelegenheit, das unternehmensweite Informationsmanagement auf einer zentralen Plattform neu aufzusetzen. Keine Panik, die Unternehmen müssen jetzt nicht alles Bestehende entsorgen und ein Megaprojekt mit entsprechenden Investitionen anstoßen. Sie müssen die ersten Bausteine einer solchen Plattform nicht einmal im eigenen Rechenzentrum errichten. Und sie können natürlich auch weiterhin externe Cloud-Services nutzen. … speziell für SAP-Kunden SAP-Kunden zum Beispiel können den rechts- und abhörsicheren Archivservice für ihre SAP®-Systeme in unserer eigenen Cloud nutzen. Die Daten werden dabei verschlüsselt, bevor sie das eigene Unternehmen verlassen, die Schlüssel sind ausschließlich in Kundenhand. Und als kanadisches Unternehmen unterliegen wir nicht den Bestimmungen des Patriot Act. Im Fall von personenbezogenen Daten können diese dank Enterprise Information Management weiterhin mit der beliebten SalesForce-Applikation in der Cloud bearbeitet werden, direkt aus deren Oberfläche heraus. Doch die Datenablage und -speicherung findet nicht mehr dort statt, sondern entweder im eigenen Rechenzentrum oder in der rechts- und abhörsicheren OpenText-Cloud. Datenschutz ist damit keine Last mehr, sondern der Einstieg in eine Plattformstrategie, die den Weg in die digitale Zukunft weist. Informationen jeglicher Art, Prozesse im Frontend und Backend, Analysen und automatisierte Transaktionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – all das findet auf unserer EIM-Plattform statt, zu 100 Prozent digital und hoch automatisiert. Das ist intelligentes Compliance Management, das dank EIM zu einem Wettbewerbsvorteil wird.

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