Digitale Transformation

OpenText und SAP stellen vor: Die wichtigsten Strategieinitiativen in 2017

SAP

Gemeinsame Strategien für die Zukunft aufzustellen ist ein bisschen wie ein Blick in die Kristallkugel. Welche Trends werden sich im nächsten Jahr durchsetzen? Welche verschwinden wieder in der Versenkung? Wo liegen die größten Wachstumschancen? Besonders, wenn es um Technologien geht, sind diese Fragen entscheidend. Aktuelle Studienergebnisse von McKinsey zeigen, dass 2025 bereits 25 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts von nur 15 Technologien bestimmt werden. Mit einem Anteil von bis zu fünf Prozent im Jahr 2025 ist das Internet der Dinge hier sicherlich eine der wichtigsten Entwicklungen. Doch die digitale Transformation, Industrie 4.0 und das IoT brauchen vor allem eines: Daten. Eine saubere Verwaltung von Stamm- und Bewegungsdaten ist für Unternehmen zukünftig entscheidend für den Erfolg. Intelligente Fabriken funktionieren nur bei ausgezeichneter Datenqualität reibungslos. Genau hier wollen wir von OpenText gemeinsam mit unserem Partner SAP ansetzen und unseren Kunden schon heute die Lösungen für die Zukunft bieten. Drei gemeinsame Zukunftsthemen Wie in jedem Jahr waren einige aus unserem Team im Januar auf den SAP FKOM (Sales Kick-off) Events in Barcelona, Singapur oder Orlando vertreten. Eine ausgezeichnete Gelegenheit, den SAP-Vertrieb zu treffen und Interessenten unsere gemeinsamen Lösungen vorzustellen. Während der Vorbereitung und auf der Veranstaltung selbst legten wir eine Reihe von zentralen Strategieinitiativen für 2017 und darüber hinaus fest – für den Fahrplan zu S/4HANA, Cloud-Lösungen und das Internet der Dinge (IoT). Fahrplan S/4HANA Nur fünf Prozent der auf einer kürzlich in Großbritannien veranstalteten Konferenz vertretenen Kunden hatten ihre Systeme bereits auf SAP umgestellt. Das bedeutet, eine Menge Kunden planen die Migration auf S/4HANA oder sind schon dabei, umzustellen. Unsere Lösungen beschleunigen die Migration und reduzieren die Kosten der Umstellung. Bei der Migration auf S/4HANA sollten sich Organisationen die folgenden Fragen stellen: „Brauchen wir wirklich den gesamten Content aus all diesen Systemen?“ und „Können wir im Zuge der Umstellung nicht einige dieser Anwendungen abschalten?“ Um es kurz zu machen: Die Antworten lauten „Ja“ und „Nein“. Mit unseren Lösungen kann ein Kunde alle historischen Daten in einem vollumfänglichen Standardarchiv speichern, bevor nur die aktuellen Unternehmensdaten auf die S/4HANA-Plattform migriert werden. Das spart beim Kauf der S/4HANA-Anwendungen von Anfang an bares Geld. Natürlich kann über die S/4HANA-Anwendungen auch auf den gesamten archivierten Inhalt zugegriffen werden. Das ermöglicht ein sicheres Abschalten der Altsysteme und spart auch hier wieder Kosten für Hardware, Software und Wartung. Zudem reduziert dieses umweltfreundliche Vorgehen auch den CO2-Fußabdruck. Und: Unternehmen, die eine effektive Archivierungsstrategie verfolgen, können das Wachstum ihrer S/4HANA-Plattform kontrollieren und kalkulieren. Cloud-Lösungen Wir setzen uns dafür ein, unsere Lösungen sowohl für die OpenText Cloud wie für die SAP HANA Enterprise Cloud (HEC) anzubieten, mit zusätzlichen Zertifizierungen für weitere Clouds wie Azure. Zu unserem Konzept gehören ein nachvollziehbarer Preisrahmen für die Cloud und Lösungen, die sich schnell implementieren lassen. Unser jüngstes Softwarepaket für die Cloud ist Extended ECM für SuccessFactors (Englisch). Die Lösung ermöglicht den direkten Zugriff auf die Personalakte über die Benutzeroberfläche von SuccessFactors, anstatt dafür zwei getrennte Anwendungen zu benötigen oder sogar ein irgendwo abgelegtes Papierdokument. Wie in der obigen Beispielkalkulation aufgezeigt, ist das Einsparpotenzial in puncto Zeit und Kosten enorm. xECM für SuccessFactors ermöglicht aber nicht nur die Betrachtung der Personalakte. Die Lösung unterstützt auch das automatische Erstellen von Schriftstücken für Mitarbeiter (beispielsweise Antworten auf Mitarbeiteranfragen, Leistungsbeurteilungen etc.). Somit kann der Prozess automatisiert werden, ohne auf personalisierte Schreiben (elektronisch und papierbasiert) für die Mitarbeiter verzichten zu müssen. In den kommenden Monaten werden weitere OpenText Cloud-Lösungen für SAP zertifiziert und vorgestellt. Halten Sie sich in unserem Blog auf dem Laufenden! Internet der Dinge (IoT) Im Ökosystem von OpenText und SAP gehört das IoT zu den meist diskutierten Themen. In den letzten eineinhalb Jahren ist das IoT zum wohl wichtigsten Buzz-Word der Branche avanciert. Nicht ohne Grund: Es schafft neue Geschäftsmodelle für beinahe jedes Organisation. Mit täglich mehr als fünf Millionen neu registrierten Geräten steigt die Bedeutung der „Dinge“ weiter an. Und sehr viele dieser „Dinge“ erzeugen strukturierte Daten – das heißt, SAP-Kunden müssen auf einen massiven Anstieg beim Speichern dieser Daten gefasst sein. Maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz (KI) gehören zu den Schlüsselthemen im Umgang mit unstrukturierten Daten – es geht um die richtige Interpretation und darum, wie anhand der neuen Daten entschieden und angemessen auf diese Informationen reagiert werden kann. Aber sieht es mit den Inhalten aus? In einer Whiteboard-Session konnte ich kürzlich verfolgen, wie ein komplett datengetriebenes Szenario rund um einen IoT-Kühlschrank konzipiert wurde: Fehlerberichte, die Reparaturzyklen auslösen, Kommunikation mit Lieferanten, Rechnungsstellung, Versand der Ersatzteile und viele andere Szenarien. Ein großartiges Beispiel für den SAP Digital Core, doch zu keinem Zeitpunkt wurde über Inhalte gesprochen. Obwohl sich ein Großteil des oben erwähnten Prozesses bereits automatisieren lässt, wird immer noch Content generiert – zum Beispiel in Form von Arbeitsanweisungen für Mitarbeiter, Rechnungen, Bestellungen, Gewährleistungsinformation für die Kunden, Garantien, Empfangsbestätigungen und Bestellungen bei Lieferanten. Während sich also das IoT und die damit zusammenhängenden Themen verbreiten und neue Anwendungsfälle entstehen, wird auch immer mehr Content generiert. Content, den Sie effektiv mit OpenText managen sollten. In den kommenden Monaten sind wir auf den SAP Innovation Foren (Englisch) in der gesamten EMEA-Region vertreten. Wenn Sie mich dort treffen, sprechen Sie mich gerne an, und diskutieren Sie mit mir über die hier berichteten Themen und alles, was mit OpenText und SAP zu tun hat. Machen Sie Ihr Unternehmen fit für die Zukunft! Laden Sie sich hier das eBook „Digital Simplified“ von SAP und OpenText herunter, und erfahren Sie, wie Sie Ihrer Konkurrenz stets einen Schritt voraus bleiben. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Scheitern Ihre Anwendungsentwicklungen vielleicht an einer „Sprachbarriere“?

Anwendungsentwicklung

Die Aufgabenverteilung zwischen IT und Business-Bereich in der Anwendungsentwicklung war früher eindeutig. Business definiert die Anforderungen, IT setzt um, Business testet, IT optimiert. Ein Prozess, der heute viel zu zeitaufwändig geworden ist. Die Digitalisierung verlangt immer kürzer Entwicklungszeiten für Applikationen. Das erfordert neue Methoden wie ITIL (IT Infrastructure Library) und DevOps (ein Prozessverbesserungs-Ansatz aus den Bereichen Softwareentwicklung und Systemadministration), um die Unternehmens-IT und damit die Applikationsentwicklung fit für die Zukunft zu machen. Dass sich die Implementierung neuer Entwicklungsprozesse auszahlt, zeigen die Ergebnisse einer Studie von TNS aus dem Jahr 2015. So gaben 43 Prozent der befragten Unternehmen an, sie hätten dank DevOps die IT-Kosten gesenkt. 39 Prozent berichteten von mehr Innovationen, 41 Prozent von größerer Anwendungsstabilität. Doch die Zusammenarbeit von IT und Betrieb ist nicht ganz so einfach, wie es auf dem Papier klingt. Der Einsatz eines Produktmanagers als Schnittstelle steigert die Effizienz des Entwicklungsprozesses und reduziert die Kosten einer Anwendungsentwicklung. Aber die Ansprüche an die Produktmanager sind hoch, müssen diese doch die Bedürfnisse von IT und Business gleichermaßen verstehen können. Eine seltene Kombination an Fähigkeiten und daher oft keine echte Alternative. Doch immer mehr Unternehmen setzen neue Schwerpunkte bei der Anwendungsentwicklung. Statt des eigentlichen Geschäftsprozesses stehen nun die mit einer Applikation erzeugten oder verwalteten Daten im Mittelpunkt. Was durchaus sinnvoll ist – schließlich muss erst einmal feststehen, WAS man tun will, bevor man festlegt WIE das geschehen soll. (Sie würden ja auch nicht nach dem WEG fragen, bevor Sie überhaupt wissen, WOHIN Sie wollen … oder?) Die größte Herausforderung dabei ist die „Sprachbarriere“ innerhalb des Unternehmens. Business-Experten legen das „WAS“ fest, die IT-Spezialisten das „WIE“ – und keiner versteht den anderen. Leider verzögern diese Sprachbarrieren die Entwicklung und Implementierung von neuen Anwendungen für Prozesse oder Geschäftsfälle meist deutlich. Bisher sollten vor allem BPM (Business Process Management) Lösungen alle Beteiligten an einen Tisch bringen und für eine gemeinsame Sprache sorgen. Eine Entwicklungsumgebung, die den Bedürfnissen beider Seiten entspricht, kann diese Forderung heute tatsächlich erfüllen. Damit sich Business-Experten und IT-Fachleute verständigen können Process Suite 16 (Englisch) überwindet die Sprachbarriere. Die intuitiv gestaltete Entwicklungsumgebung verfügt über eine Drag-and-Drop-Benutzeroberfläche. Ihre Business-Experten sind damit direkt am Entwicklungsprozess beteiligt. Auch die IT-Unterstützung findet im Bedarfsfall in derselben Entwicklungsumgebung statt. Die direkte Kommunikation beschleunigt die Fertigstellung und sorgt für den Erfolg einer Applikation. OpenText ermöglicht die gemeinsame Arbeit an Geschäftsprozessen durch einen innovativen Low-Code Ansatz zur Anwendungsentwicklung. Process Suite 16 bietet Case Management-Lösungen und unterstützt zudem ein informationsorientiertes Design. Unabhängig davon, wer eine Applikation gestaltet, kann diese nun auf den zu verwaltenden Informationen oder Assets aufbauen. Wie der Prozess technisch aussehen muss, ist nicht mehr relevant. Business-Experten bevorzugen diesen Ansatz. Indem Sie sie direkt in die Anwendungsentwicklung einbinden, kommt es im Laufe des Entwicklungsprozesses zu weniger Missverständnissen. Das spart Zeit und Ressourcen. Zusätzlich senkt die Beschränkung der notwendigen komplexen (und daher teuren) Quellcodes auf ein Minimum auch die Gesamtkosten einer Anwendung. Als Ergebnis erhalten Sie eine Plattform zur Anwendungsentwicklung, die das Einführen neuer Applikationen beschleunigt, Update- und Anpassungsprozesse vereinfacht und zum Experimentieren einlädt. Alles in einer „Sprache“, die sowohl Business- wie IT-Fachleute verstehen und „sprechen“ können. Sie möchten mehr darüber wissen, wie Sie mit Process Suite 16 (Englisch) Sprachbarrieren in der Anwendungsentwicklung vermeiden können? In diesem Whitepaper der Digital Clarity Group (Englisch) erfahren Sie mehr über Entitäten-Datenmodellierung (Englisch).

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Wandel im Handel: Was die Digitalisierung verändert – und verbessert

Digitalisierung im Handel

Eigentlich scheint die Sache seit dem Siegeszug von Amazon klar zu sein: Der stationäre Handel wird sterben. Immer mehr Branchen mit gewachsenen Handelsstrukturen, mit Groß- und Spezialhandel fürchten die Digitalisierung im Handel und damit ihren eigenen Tod. Andererseits sind es gerade die Digitalisierungsgiganten wie eben Amazon oder auch Apple, die in jüngster Zeit Einzelhandelsläden eröffnen, nicht nur als Ausstellungsflächen, sondern eben auch als Verkaufspunkte und Servicestellen für Endkunden. Ist der Handel also doch nicht tot? Wie so oft im Leben liegt die Wahrheit in der Mitte: Der Handel muss sich wandeln, dann hat er beste Chancen zu überleben und weiter zu wachsen. Wem gehört der Kunde? Bislang war es speziell in Deutschland so, dass der Handel Herr über die Beziehungen zu den Endkunden war. Die Digitalisierung im Handel bricht diese Exklusivität auf und verschiebt aus der Sicht des Handels die Kräfteverhältnisse in Richtung Hersteller und Erzeuger – aber auch der Endkunden selbst. Waren es nicht die Konsumenten, die diese Veränderungen mit ihren Smartphones ausgelöst haben, noch bevor irgendjemand von Digitalisierung gesprochen hat? Das war der Beginn des direkten Daten- und Informationsaustauschs zwischen Herstellern und Endkunden über die Köpfe der Händler hinweg. Der Kunde gehört nicht mehr dem Handel allein. Hat der Handel also doch ausgedient? Werden die Läden, Ausstellungs- und Verkaufsräume bald in den Besitz der Produzenten oder der Schwergewichte aus dem Silicon Valley übergehen? Wird Amazon mit seinen Lebensmittelläden die großen Supermarktketten nicht nur herausfordern, sondern schon bald ersetzen? Digitalisierung im Handel: Beratung und Service lauten die Zauberworte Ich denke nicht, dass es so weit kommen wird. Denn die zentrale Stärke des Handels liegt weniger in der Logistik als in der Beratung und im Service. Das ist es, was die Menschen suchen und wertschätzen. Zwei kleine Zukunftsszenarien mögen hier genügen: Statt „nur“ Waschmaschinen zu verkaufen, würde ein Haushaltserater den optimalen Mix aus Geräten, Tarifen und Versorgern auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden abstimmen. Und anstatt „nur“ auf die richtige Schuhgröße und Passform zu achten, würden Schuhverkäufer zum Stilberater avancieren, bevor sie den individuellen Schuh im Laden direkt ausdrucken. Wenn aber die Wertschöpfungskette der Produzenten bis in den Handel und zum Endkunden reicht, brauchen Hersteller und Händler ein und denselben Informationsstand. Um die Beispiele von oben wieder aufzugreifen: Wurde die Qualitätskontrolle des im Laden produzierten Schuhs lückenlos dokumentiert, wurde dieser fotografiert, so dass Ansprüche auf Umtausch wegen Produktionsmängeln ausgeschlossen werden können? Waren die Konditionen, zu denen der Stromvertrag abgeschlossen wurde, wirklich die letztgültigen? Wer dokumentiert das rechtssicher? Wer garantiert, dass die Kundenberater im Handel stetigen und schnellen Zugriff auf die relevanten Systeme beim Hersteller haben, um ihre Aufgaben zu erledigen? Und damit sind wir mitten beim Thema Informationsmanagement, das dem Handel ermöglicht, auch weiterhin eine aktive und im Grunde wertschöpfendere Rolle als bisher durch weitere Spezialisierung auf Beratung und Service zu spielen. Da dieses Informationsmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom stationären Handel oder Internet bis zu den Zulieferern der Produzenten – erfolgen muss, darf es keine Systemgrenzen kennen, sondern muss einzig und allein den Prozessen folgen. Mehr Wertschöpfung durch Informationsmanagement So hat der Schuhhersteller dafür zu sorgen, dass die im Laden geschossenen Fotos der richtigen Kundenakte zugeordnet werden und sowohl der Händler als auch der Endkunde im Sinne von Self-Service unmittelbar darauf zugreifen können. Schließlich reklamiert ein Konsument etwaige Schäden in der Regel spätestens am folgenden Tag. Wenn dann die Fotos nicht abrufbar sind, hat niemand Verständnis dafür. Und wenn der Kunde sich direkt beim Hersteller statt beim Händler mit seinen Beanstandungen meldet, darf nicht die Situation eintreten, dass der Kundenbetreuer erst beim Händler anrufen muss, um sich mit dem konkreten Fall vertraut zu machen. Das alles aber ist nur mit einem unternehmensübergreifenden, prozessorientierten Informationsmanagement möglich, das zudem viele Aufgaben automatisiert erledigt. Mit unserem OpenText Digital Retail HUB können Handelsunternehmen den gesamten Informationsfluss erfassen, steuern und analysieren, um die eigenen Kompetenzen im direkten Endkundenkontakt auch im digitalen Zeitalter und mehr denn je auszuspielen. Digitalisierung im Handel: OpenText auf dem SAP-Forum für den Handel 2017 Wie das geht, zeigen wir Ihnen als langjähriger SAP-Partner auf dem SAP-Forum für den Handel 2017, das am 31. Mai und 1. Juni in der Mainzer Rheingoldhalle stattfinden wird und unter dem Motto „Retail. Whole Sale. Live Sale“ steht. Erfahren Sie, wie renommierte Handelsmarken – Coop, Freier Group Logistics, HUGO BOSS, Knoll, Maxeda, Migros, Porta, Rewe, Tally Weijl und SPAR – mit den Lösungen von SAP und OpenText erfolgreich die digitale Transformation meistern. Melden Sie sich jetzt hier für ein Gespräch mit Ihrem OpenText Vertriebspartner an. 

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Machen Sie Ihre Kunden erfolgreich!

Customer experience Journey

Kaufprozesse und die Customer Experience Journey im B2B-Bereich sind komplex. Entscheidungen werden durch mehrere Beteiligte getroffen, es gibt Ausschreibungen, Angebote, Auswahlverfahren und Kriterienkataloge. Dabei wird ein ausgezeichneter Kundenservice für viele Unternehmen zum ausschlaggebenden Faktor für den Kauf. Das ist aber noch nicht alles. Auf Dauer erfolgreich werden nur die Unternehmen sein, die Ihren Vertrieb für die Zukunft aufstellen und die Digitalisierung als Chance begreifen. Denn das alte Verständnis von Vertrieb funktioniert nicht mehr. Stattdessen rückt das Herbeiführen positiver Kundenerfahrungen (Customer Experience Journey) durch das gesamte Unternehmen in den Mittelpunkt. Die Customer Experience Journey beginnt lange, bevor der Kunde einen Vertrag unterzeichnet. Preist Ihr Vertriebsteam Ihre Produkte oder Dienstleistungen an – oder versucht es herauszufinden, was der Kunde wirklich braucht? Wenn letzteres der Fall ist, sollten Sie das auch gebührend würdigen. Warum eine exzellente Customer Experience täglich zelebriert werden sollte Kennen Sie den Customer Experience Day? War der Termin in Ihrem Outlook-Kalender eingetragen? Haben Sie eine Facebook-Benachrichtigung bekommen? Wahrscheinlich nicht. Trotzdem handelt es sich um ein wichtiges Datum. Am Customer Experience Day würdigen Unternehmen weltweit ausgezeichneten Kundenservice. Bei OpenText ist jeden Tag Customer Experience (CX) Day. Warum? Weil der Erfolg unserer Kunden unsere Motivation ist. Erfolgreiche Kunden sind unser erklärtes Ziel – und wir arbeiten ständig daran, das bei unseren Produkten, unserem Kundenservice, den Professional Services und im Vertrieb umzusetzen. Für dieses Ziel entwickeln wir stabile und innovative Lösungen und haken nicht nur die einzelnen Punkte eines RFP (Request for Proposal, Aufforderung zur Angebotsabgabe) ab. Die Lösungen sollen perfekt zu den technischen und personellen – sogar kulturellen und philosophischen Anforderungen unserer Kunden passen. Wie wir das erreichen? Indem wir jeden einzelnen unserer Kunden persönlich kennen lernen. In einem Artikel der Harvard Business Review (Englisch) vom September 2016 werden verschiedene Strategien untersucht, mit denen Unternehmen Kunden besser verstehen und Innovationen vorantreiben wollen. Den Autoren des Artikels zufolge nutzen Unternehmen weltweit die Vorteile von Big Data. Und sie analysieren Kundendemographie, Kaufverhalten und generelle Entwicklungen, um daraus Informationen zu gewinnen. Diese Informationen sind zweifelsohne wertvoll. Aber eben nur ein Teil des Gesamtbilds. Doch nur wenn wir verstehen, welche Aufgaben der Kunde bewältigen möchte, wissen wir auch, welche Lösung wir entwickeln sollen. „Aufgabe steht hier stellvertretend für das, was eine Person unter den gegebenen Umständen wirklich erreichen will“, so die Autoren des HBR Artikels. „Innovationen sind nur dann möglich, wenn Sie diese Aufgabe voll und ganz verstanden haben. Dann müssen Sie auch nicht ständig raten, welche Kompromisse Ihre Kunden eingehen würden. Im Prinzip erstellen Sie eine Art Stellenbeschreibung für Ihre Lösung.“ Bei einem B2B-Unternehmen wie OpenText sind die Aufgaben, mit denen sich die Kunden abmühen, oft sehr differenziert und komplex. Der Artikel erklärt nennt als Beispiel die von Hersheys durchgeführten Fokusgruppen. Dort fand das Unternehmen heraus, dass die Kunden durch das „verräterisch raschelnde“ Einwickelpapier der Peanut Butter Cup-Schokoriegel abgeschreckt wurden. Interessant. Aber die Herausforderungen unserer Kunden erfordern etwas umfangreichere Nachforschungen. Zuhören, verstehen, zusammenarbeiten Wir hören unseren Kunden in jeder Phase der Customer Experience Journey bei OpenText genau zu – von der ersten Erfahrung beim Surfen auf unserer Website bis zum Anpassen und Upgraden unserer Produkte. Unsere Customer Experience-Spezialisten (Englisch) sammeln Feedback aus verschiedenen Quellen: regelmäßig durchgeführte Umfragen, Erfahrungen unserer Customer Advisory Boards (Kundenbeirat), Veranstaltungen und Berichte unserer Mitarbeiter über persönlichen Interaktionen. Unsere Mitarbeiter lesen jedes einzelne Feedback. Die daraus gewonnenen Informationen werden entsprechend kategorisiert und der gesamten Organisation zur Verfügung gestellt. Mit unseren Kunden zusammenzuarbeiten und ihnen zuzuhören, ist jedoch nur ein Aspekt unserer Arbeit bei OpenText. AmerisourceBergen zum Beispiel wollte sein Service-Angebot verbessern. Wie wir das Unternehmen dabei unterstützt haben, hören Sie in diesem Podcast (Englisch). Um die kundenspezifischen Bedarfe und Herausforderungen zu verstehen, arbeiteten wir direkt mit der IT-Abteilung zusammen. Das ist nur eine der vielen erfolgreichen Kundenbeziehungen (Englisch), die wir im Laufe der Jahre aufbauen konnten. Und es handelt sich dabei auch nur um eines von vielen Beispielen, die zeigen, dass der Schlüssel zum Erfolg aller Beteiligten im Verständnis für die „Aufgaben“ des Kunden liegt. Investieren Sie heute in bisschen Zeit und überlegen Sie: Was macht Ihre Organisation gut? Wie könnten Sie noch besser für den Erfolg Ihrer Kunden sorgen? Halten Sie bereits erreichte Ziele fest, und bemühen Sie sich darum zu verstehen, welche Ziele Ihre Kunden erreichen wollen. Wenn Sie sie dabei unterstützen, werden Sie treue Stammkunden gewinnen. Hier (Englisch) erfahren Sie mehr über den CX Day. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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Digitalisierung 4.0: Wie eine digitale Bahn Ausfälle und Unfälle verhindert

Digitalisierung im Handel

Die Digitalisierung 4.0 macht auch vor einem der ältesten Symbole der Industrialisierung nicht halt: der guten alten Bahn. Und man möchte meinen, dass es dabei – auch in den sensiblen Bereichen wie der Fahrgastsicherheit – um die Digitalisierung 4.0 der Daten geht. Wer eine Fahrkarte bestellt, erledigt dies heutzutage in der Regel online. Die eingegebenen Daten wandern aus dem Online-Formular direkt in das ERP-System und lösen dort die Buchung aus. Stellen Mechaniker fest, dass ein Ersatzteil beschafft werden muss, schicken sie eine Bestellung ab, wieder fallen Daten an, die ins ERP-System gehören. Erst mittels Dokumenten werden Daten zu Informationen Doch das ist nur ein Teil der Geschichte. Wie entsteht die automatische Antwort mit der Buchungsbestätigung? Wie bewahrt man den Stand einer Webseite zum Zeitpunkt der Buchung auf, für den Fall etwaiger Reklamationen? Wie erhält der Wartungstechniker Zugang zu exakten Plänen, um ganz sicher zu sein, das richtige Ersatzteil zu bestellen und damit mögliche Ausfälle oder sogar Unfälle von Zügen zu verhindern? Wie dokumentiert er seine Arbeit und seine Entscheidungen? Was hat das noch mit Daten zu tun? Nicht mehr viel, lautet die richtige Antwort auf diese Frage. Denn hier geht es um so genannte unstrukturierte Informationen in Form von Dokumenten, ihren Vorlagen samt Textbausteinen, Bauplänen und die Speicherung von ganzen Webseiten, nicht nur einzelnen Daten daraus. Für die Daten braucht man ERP, für alles andere Enterprise Information Management. Digitalisierung 4.0: Bahn goes digital Genau das hat auch eine große europäische Bahngesellschaft erkannt. Sie plante deshalb nicht die Einführung eines ERP-Projekts, sondern die langfristige Digitalisierung jeder Art von Information und der Prozesse. Pro Jahr fallen dort über 140.000 Lieferantenrechnungen an und ungefähr eine Million technische Zeichnungen von Hunderten von Ingenieuren. Hinzu kommen die Akten von Zehntausenden Mitarbeitern, so dass in einem Zeitraum von fünf Jahren mit über 7,5 Millionen neuen Dokumenten zu rechnen ist. Es ging also um eine unternehmensweite Plattform für digitale Informationen und Prozesse, die es mit geeigneten Lösungen auf technischer und Anwendungsebene zu realisieren galt. Zudem mussten die Lösungen von Anfang an reibungslos miteinander funktionieren, es durfte also kein Integrationsaufwand entstehen. Vor diesem Hintergrund fiel die Wahl einfach, möchte man fast sagen. Eine solche universelle Plattform für Enterprise Information Management lässt sich mit OpenText™ Extended ECM for SAP® Solutions realisieren, das vollständig mit den SAP® ERP-Lösungen integriert ist. Die europäische Bahngesellschaft hat das verstanden und digitalisiert damit nun Schritt für Schritt sämtliche Informationen und Prozesse. Alles wird digital dokumentiert, so dass die Einhaltung sämtlicher Regularien (Compliance) lückenlos und vor allem – anders als früher – auf Knopfdruck nachverfolgt und nachgewiesen werden kann. Das sorgt sowohl für mehr Qualität in allen Bereichen inklusive Fahrgastsicherheit, aber auch für substanzielle Kosteneinsparungen von mehreren Millionen Euro. Auch bei Rückenschmerzen: OpenText Die Bahngesellschaft hat mit dieser Plattform noch viel vor: Zum Beispiel sollen die Lokführer und andere in Zukunft nicht mehr die rund 20 Kilogramm schweren Koffer mit Vorschriften und Prozessbeschreibungen – alles auf Papier – mit sich führen müssen, sondern die Informationen aus OpenText direkt auf ein mobiles Gerät übertragen bekommen, genau auf ihre jeweilige Rolle und Aufgabe abgestimmt. Schneller, einfacher, effektiver – hier wird das alte Werbeversprechen Realität. Digitalisierung 4.0: Willkommen in der digitalen Welt! Erfahren Sie mehr über unser Digitalisierungsangebot für SAP®-Umgebungen

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Warum IT-Manager europäischer Energieversorger bereits heute von der digitalen Transformation profitieren – und das ist nur der Anfang

digitale Transformation

Der Klimawandel und die damit verbundene Nachfrage nach alternativen Energiekonzepten treibt auch die technologische Entwicklung im Energiesektor voran. 45 Millionen Elektroautos würde das deutsche Stromnetz verkraften, erklärt das Wissenschaftsmagazin Spektrum, weil „die Millionen ans Netz angeschlossenen Batterien durch intelligente Steuerung Leistungs- und Nachfrageschwankungen im Netz abpuffern könnten“. Die intelligente Steuerung, Smart Grid, gehört zu den wichtigsten Herausforderungen für das Stromnetz der Zukunft. Ein „Smart Grid ist ein normales Stromnetz, das ausgerüstet mit digitalen Mess-, Kommunikations- und Regelungsinstrumenten sowohl das Netz selbst als auch die beteiligten Interessengruppen intelligenter macht“. So sollen beispielsweise neue Endgeräte wie intelligente Stromzähler (Smart Meter) Anlagen in Echtzeit steuern und eine bedarfsoptimierte Stromerzeugung und -verteilung sicherstellen. Die Voraussetzung dafür ist die Digitalisierung aller Beteiligten. Dass die Energieversorger sich bereits auf einem guten Weg zum Smart Grid befinden, zeigt eine neue Studie von IDG und OpenText. So haben sich schon über 90 Prozent aller Energieunternehmen aus Großbritannien und der nordischen Region (Finnland, Norwegen, Schweden) ein Programm zur digitalen Transformation verordnet. Diese Unternehmen erkennen bereits, welche erheblichen Vorteile ihnen die Digitalisierung verschafft. Doch IT-Leiter in Energiefirmen sind sicher: „Da steckt noch mehr Potenzial.“ Instabile Preise sorgen für Konzentration auf betriebliche Effizienz Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass sich die Preisgestaltung in zweifacher Hinsicht auf Energieunternehmen auswirkt. Zum einen haben Energieversorger Schwierigkeiten Angebot und Nachfrage aufgrund der schwankenden Ölpreise angemessen auszutarieren. Wie es ein IT-Leiter aus Großbritannien formuliert: „Ein Großteil der Branche konzentriert sich auf die volatilen Ölpreise und deren Auswirkung auf die Kapitaleffizienz.“ Ein IT-Manager aus Finnland erläutert die Nachteile unbeständiger Preise: „Um in einem extrem umkämpften Markt zu bestehen, müssen wir unsere Preise ständig senken … Als kundenorientiertes Unternehmen müssen wir zudem beträchtliche Investitionen im Bereich Kundenzufriedenheit tätigen, was uns zusätzlich Sorgen bereitet. Zugleich müssen wir unseren Kunden einen fairen Preis und einen transparenten Kundenservice bieten.“ Wie sich der permanente Preisdruck auswirkt, bringt ein weiterer IT-Leiter aus Großbritannien auf den Punkt: „Den Energieversorgern geht es in der Hauptsache um Profitmaximierung während daran gearbeitet wird, die betrieblichen Kosten zu senken und die Effizienz von Prozessen zu verbessern.“ Die Digitalisierung der Betriebe macht Fortschritte Aus den Antworten aus unserer Befragung lässt sich erkennen, dass sich die Energieunternehmen in der frühen Phase der digitalen Transformation auf betriebliche Abläufe und die Kundenerfahrung konzentriert haben. Das Management von Angebot und Nachfrage gehört dabei zu den wichtigsten Themen der untersuchten Energieversorger. Sie bezeichnen den Lastausgleich als eine der größten Herausforderungen für die Branche und als zweitgrößte Chance für die Digitalisierung. Viele Unternehmen scheinen hier gute Fortschritte zu machen. Ein IT-Leiter aus der nordischen Region fasst den Eindruck vieler befragter Kollegen zusammen: „Die Digitalisierung erlaubt es uns, physikalische Assets mit der virtuellen Umgebung zu vernetzen. Das sorgt für effizienten Output und ermöglicht eine Überwachung von verschiedenen Standorten aus. Angebot und Nachfrage lassen sich leichter steuern und alle Abläufe mit Hilfe zentralisierter Daten von einem Standort aus kontrollieren.“ Die Ergebnisse dieser Anstrengungen beeindrucken. Wie ein IT-Verantwortlicher berichtet, „hat uns die Digitalisierung dabei geholfen, betriebliche Abläufe zu verbessern und die Flexibilität über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu steigern. Unsere Profitabilität ist um den Faktor 20 auf 30 Prozent gewachsen.“ Big Data vernetzt den Betrieb mit der Customer Experience Einer der Hauptvorteile der digitalen Transformation besteht zweifelsohne in der Fähigkeit, sehr große Datenmengen effizient auszuschöpfen. In der Befragung wurde dies als der größte Nutzen der Digitalisierung bezeichnet. Überzeugende 98 Prozent der untersuchten Firmen erklärten, dass sie ihre Entscheidungen bereits auf Basis von Datenanalysen und -prognosen (Predictive Data) treffen. Wie ein IT-Leiter aus Schweden erklärt: „Wir erkennen die positiven Auswirkungen der Digitalisierung. Die Produktivität hat sich erhöht. Und wir können die Angebots- und Nachfrageprozesse in unserem Unternehmen einfacher überwachen. Auf dem digitalen Weg können wir leichter mit unseren Kunden interagieren. Wir verstehen ihre Bedürfnisse und erhalten regelmäßiges Feedback.“ Ein IT-Manager aus Großbritannien beziffert das Ergebnis: „Wir setzen auf erweiterte Analysefunktionen (Advanced Analytics) um die Servicequalität zu optimieren, unsere Kundenbeziehungen zu pflegen und zu vertiefen. Durch die Digitalisierung eines einzigen Kernprozesses können wir die Prozesskosten im ersten Jahr um 20 Prozent senken und gleichzeitig die Kundenzufriedenheit verbessern.“ Analytics stärkt die Customer Experience Die Ergebnisse unserer Studie verdeutlichen, dass alle IT-Leiter verstanden haben, was Datenanalysen leisten und die meisten die daraus gewonnenen Erkenntnisse bereits zur Verbesserung des Kundenservice nutzen. Gearbeitet wird an hoch personalisierten und individualisierten Serviceangeboten, die die Kundentreue und -bindung stärken. „Mit der Einführung integrierter Kundendienstleistungen entwickeln wir uns von einem energiezentrierten zu einem kundenzentrierten Unternehmen. Um das Verhalten unserer Kunden besser zu verstehen, nutzen wir wachsende Volumen von Kundendaten. Wir haben die enorme Chance, innovative und digital-unterstützte Produkte und Services zu entwickeln und gebündelt in einem integrierten Kundenservice bereitzustellen“, erklärt ein IT-Leiter aus Großbritannien. Ein anderer CIO fasst die Äußerungen seiner Berufskollegen zusammen: „Wir bieten unseren Kunden an, sich online, auf mobilen Endgeräten oder über die sozialen Medien zum Thema Elektrizität zu informieren, auf dem Laufenden zu halten oder zu kaufen. Durch den komfortablen, kostengünstigen und personalisierten Zugang zu Stromangeboten in jeder Preisklasse versorgen wir unsere Kunden mit einem differenzierten und modernen Service.“ Die Entwicklung personalisierter Produkte und Services in Verbindung mit personalisierter Preisgestaltung zieht sich wie ein roter Faden durch die Studie. Wie ein IT-Leiter aus Schweden vermerkt: „Wir bieten unseren Kunden bereits verschiedene Optionen zur Auswahl an. Diese Tarife können anhand von Kundenbedarf und -verbrauch modifiziert werden. Und wir entwickeln ständig neue Pakete, die auf die Anforderungen unserer Kunden abgestimmt sind.“ Intelligente Stromnetze werden dafür sorgen, dass Kunden zu Partnern werden Laut unserer Studie konzentrieren sich europäische IT-Manager darauf, die Kundenerfahrung ständig weiter zu verbessern. Die Einführung von Smart Grids leistet dazu einen wesentlichen Beitrag. Wie ein IT-Verantwortlicher aus Großbritannien kommentiert: „Das Stromnetz unterstützt das Energienetzwerk von morgen. Es wird den Elektrizitätsfluss in beide Richtungen ermöglichen, Informationen und Preissignale übertragen und für Ausgewogenheit bei Angebot und Nachfrage sorgen. Das stärkt die Zuverlässigkeit des Netzes, reduziert Verluste und integriert dezentrale Energieerzeuger, was zur Entlastung der Umwelt beiträgt. Das digitale Netz wird einen kontinuierlichen Fluss an Daten generieren – zu Verbrauch, Lastschwankungen, Preisanpassungen und Angebotsreaktionen – und damit die Effizienz des gesamten Systems erhöhen. Einer der interviewten CIOs erklärt die Vorteile für Kunden und Anbieter: „Das Stromnetz der Zukunft ermöglicht es den Kunden, ihren Energieverbrauch über intelligente Zähler und Energiemanagementsysteme im Haushalt rund um die Uhr zu kontrollieren. Es erlaubt eine direkte Kommunikation mit Endkundengeräten, um den Verbrauch zu Spitzenzeiten zu reduzieren und den Bedarf an teuren Stand-by-Kraftwerken zu senken.“ Grundsätzlich erwarten die IT-Manager der Energieversorger, dass Smart Grids partnerschaftliche Beziehungen zwischen Kunden und Unternehmen fördern und dazu beitragen, dass die Kunden mehr Kontrolle auf der Nachfrageseite übernehmen. Unterstützt durch personalisierte Preisangebote, die es den Energieunternehmen ermöglichen, die Stromversorgung effizienter und kostengünstiger zu managen. Obwohl dies noch ein paar Jahre dauern kann und durch die Dezentralisierung der Energieversorgung und der Stromerzeuger erschwert werden dürfte, sieht es ganz so aus, als hätten sich die befragten IT-Leiter bereits auf einen Kurs geeinigt. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Ausblick 2017: Setzt sich dezentrale Energieversorgung in diesem Jahr durch?

Energieversorgung

Deutschlands größter Verteilnetzbetreiber Westnetz erleichtert ab sofort die Nutzung von Mini-Solaranlagen durch Privatpersonen. „Die dezentrale Stromproduktion aus Sonnenenergie senke klimaschädliche Emissionen und reduziere zugleich die Kosten für den Ausbau der Energienetze“, erklärt Marcus Vietzke, Mini-PV-Experte bei der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) in Berlin. Mit der Photovoltaik-Solaranlage für Balkone und Terrassen können umweltbewusste Menschen ihren Beitrag zur Energiewende leisten. Doch die Energieversorger stellt der Umgang mit den dezentralen Erzeugungsanlagen vor etliche Herausforderungen. Gesetzgebung, Preisgestaltung, Netzanbindung und Abrechnung müssen geregelt werden – und zwar nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Die Digitalisierung spielt dabei eine Hauptrolle. Bei den deutschen Versorgungsunternehmen herrscht laut einer aktuellen Studie der Wirtschaftsprüfer Rödl und Partner neben Aufbruchsstimmung allerdings auch Nachholbedarf. Wie komplex die Lage ist, zeigt uns ein Blick über den Großen Teich. Zur regulatorischen Unsicherheit auf dem Energiesektor in Bezug auf den neuen amerikanischen Präsidenten wurde bereits viel berichtet. Eines jedoch steht fest: Der Einfluss erneuerbarer Energien und dezentraler Erzeugungsanlagen (DEA) wird weiter steigen. Ist also 2017 das Jahr, in dem die Energieversorger das Prinzip der DEA voll übernehmen? Und wie sieht das neue Geschäftsmodell aus? Die Entwicklung der dezentralen Energieversorgung Dezentrale Erzeugungsanlagen bedeuten Umsatzeinbußen. So haben die Energieversorger berechtigte Bedenken, ob DEA-Nutzer auch entsprechend zum Erhalt der Netze beitragen werden. Diese Schwierigkeiten müssen von den Regulierungsbehörden in den Richtlinien für die Preisgestaltung berücksichtigt werden. Allerdings erkennen die Energieversorger mittlerweile auch die Chancen, die DEA für eine alternde Infrastruktur mit dringendem Modernisierungsbedarf und gleichzeitig immer öfter stagnierender Nachfrage bieten. Unabhängig von ihrer Haltung zur Umweltschutzbehörde EPA, dem Clean Air Act oder dem Clean Power Plan lässt sich eine eindeutige Absicht hinter der Gesetzgebung der neuen US-Regierung erkennen. Damit sich die Energieversorger zügig auf DEA umstellen, sollen die Gesetze die Modernisierung des Stromnetzes zur Voraussetzung für die Anbindung von DEA machen (Englisch). Tatsächlich finden sich immer mehr Indizien dafür, dass Energieversorger in DEA investieren, um damit notwendige Umrüstungen von Großkraftwerken sowie Übertragungs- und Verteilungsnetzen zu vermeiden oder zu vertagen (Englisch). Das hat mindestens zwei Gründe: Erneuerbare Energien – besonders Solarstrom – haben schon bald Preisparität mit herkömmlichen Energiequellen, auch Erdgas, erreicht. In einigen Fällen erwiesen sich Solar- und Windenergie im Durchschnitt sogar als kosteneffektiver als Erdgas (Englisch). Der zweite Grund: Energieversorgungsunternehmen verstehen, dass sie von einem „kostenzentrierten“ zu einem „kundenzentrierten“ Geschäftsmodell wechseln müssen, wenn sie überleben wollen. Rasche Anpassung der Energieversorgungsunternehmen an DEA Auf der einen Seite haben Energieversorgungsunternehmen mit stagnierender oder sinkender Nachfrage zu kämpfen und betrachten DEA daher als ernsthafte wirtschaftliche Bedrohung. Auf der anderen Seite sehen sich die Kunden mit steigenden Kosten und sinkender Servicequalität konfrontiert, darunter unerwartete Stromausfälle und geplante wiederholte Unterbrechungen der Versorgung. Die steigende Nachfrage der Kunden nach DEA ist also absolut verständlich. Die meisten erkennen in dezentralen Erzeugungsanlagen nicht ein Mittel, um Geld zu verdienen, sondern eine Möglichkeit, die Energieversorgungsleistung so zu verbessern, dass auch die Kosten sinken. In diesem Zusammenhang wenden die Top-Manager der Energieversorger ihre Aufmerksamkeit schnell den Chancen der DEA zu, statt auf den Gefahren zu beharren. Es ist aufschlussreich, dass in der „State of the Electric Utility Survey 2015“ (Statuserhebung zur US-Stromversorgung) 56 Prozent der Befragten aus dem Energiesektor angaben, sie würden zwar die Chancen von DEA erkennen, wüssten jedoch nicht, wie sie diese in ein tragfähiges Geschäftsmodell überführen sollen. Ein Jahr später hatten sie bereits begonnen, an diesen Modellen zu arbeiten – der Großteil bevorzugte dabei als besten Weg die Zusammenarbeit mit Drittanbietern (Englisch). Die DEA-Chance nutzen Energieversorger können die Kosten für einen Eintritt in den DEA-Markt senken, indem sie entweder als Aggregator (Sammelstelle) für DEA-Betreiber oder Mikronetze auftreten oder sogar ganz neue Supply Chains entwickeln. Zugleich sichern sie damit ihre bestehenden Einnahmequellen und sondieren als Nischen- und Individualversorger vollkommen neue Dienstleistungsmöglichkeiten abseits der Großkraftwerke. Damit das gelingen kann, müssen zwei Dinge geschehen. Erstens müssen die Energieversorgungsunternehmen, die bisher einen End-to-End-Service lieferten, lernen mit dem zu Recht zu kommen, was ABB so treffend als „Energienachbarschaft“ (Englisch) bezeichnet. ABB äußerte sich wie folgt: „Unter dem Gesichtspunkt einer Energienachbarschaft lassen sich historisch gewachsene und abgeschottete Gräben im Energiesektor überbrücken. Diese Gräben haben bislang die Entwicklung von flexibleren, effizienteren, nachhaltigen und umweltfreundlichen Energiesystemen verhindert. Durch eine vermehrte Zusammenarbeit oder zumindest eine regelmäßige und proaktive gegenseitige Beratung können Energieversorger, DEA-Betreiber und Kunden für alle Beteiligten vorteilhafte Entscheidungen zu Infrastruktur, Geschäftstätigkeiten und Ressourcen treffen.“ Zweitens wird die Fähigkeit, innerhalb dieser Nachbarschaft zu kommunizieren und Daten auszutauschen, essenziell. Eine der zukünftigen Schlüsselanforderungen an Energieversorger lautet daher, die Digitalisierung proaktiv voranzutreiben. Der DEA-Markt erfordert bereits heute Sensoren und Messgeräte, um Qualität und Produktionsmenge zu regulieren. Die zur Netzanbindung der DEA von Energieversorgern errichteten Ökosysteme erfordern vollkommene Transparenz und Sichtbarkeit. Deshalb müssen kooperierende Energieversorger, DEA-Unternehmen und Kunden in der Lage sein, die mit der Erbringung der Dienstleistung verbundenen strukturierten und unstrukturierten Daten vollständig zu verstehen. Wie Sie mit diesem Ausmaß an digitaler Umwälzung umgehen können, hat Adam Howatson, CMO von OpenText, kürzlich in einem interessanten Blogbeitrag (Englisch) erläutert. Umsetzung in der Praxis In der Praxis müssen Leistungsbedingungen, Service Level Agreements sowie Produktions- und Wartungszyklen mit Produktionsdaten und automatischen Leistungsmessern kombiniert werden. So können alle Beteiligten sicher gehen, dass sie selbst und auch die anderen die Verpflichtungen vollständig erfüllen. Das trifft insbesondere auf den Trend zu nachfrageseitigen Preisgestaltungen wie dem Nutzungszeiten-Modell (Englisch) zur effektiveren Vergütung von DEA-Betreibern zu. Als Herausforderung gilt dabei die Implementierung neuer Arten von Software – etwa EIM – als zentrale und integrierte Plattform für Kommunikation, Informationsaustausch und Data Analytics. Und zwar sowohl innerhalb des Energieversorgers wie auch außerhalb, um sich mit Kunden, DEA-Betreibern und selbstverständlich auch den Regulierungsbehörden zu vernetzen und auszutauschen. Die erfolgreiche Anbindung der DEA an die vorhandenen Stromnetze ist besonders kritisch. Denn die dezentralen Erzeugeranlagen sollen laut Prognose großen Einfluss auf die (aufgrund ihrer Form) als „Duck Curve“ (Entenkurve) bezeichnete 24-Stunden-Prognosekurve der Netzbelastung haben. Der kalifornische Betreiber CAISO führte detaillierte Analysen der Netzbelastungsprognosen bis 2020 durch und demonstrierte damit den starken Anstieg an Energiequellen und die Wahrscheinlichkeit von Überproduktionsrisiken (Englisch). Ebenso arbeitet CAISO mit Branchenvertretern und Gesetzgebern gemeinsam an neuen Regeln und Marktinstrumenten, die die Entwicklung flexibler Energiequellen unterstützen und fördern, um ein ausfallsicheres Stromnetz für die Zukunft zu sichern. Das American Council for Energy Efficient Economy (ACEEE) berichtete vor kurzem, Energieversorger könnten eine zehnprozentige Reduzierung der Spitzenlast erreichen, wenn sie Möglichkeiten zum Lastmanagement (Englisch) einsetzen würden. Das reduziere auch die Auswirkungen der immer steiler werdenden Duck Curve. Der Einsatz einer modernen EIM-Software als integrierte Kommunikationsplattform ist für die Energieversorger daher eine Voraussetzung. Für den erfolgreichen Austausch von Inhalten sowie strukturierten und unstrukturierten Daten mit allen Beteiligten, darunter DEA-Betreiber, Kunden und Netzbetreiber, ist eine Enterprise-Information-Management-Lösung also unabdingbar. Zudem wird EIM auch für Initiativen zur Einführung neuer Lastmanagementtechnologien benötigt. Auf Seite 2 erfahren Sie mehr über die zentrale Rolle von Regulierungen und Regulierungsbehörden.

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Erschließen Sie unstrukturierte Daten für den maximalen Erfolg Ihrer Supply Chain

Digitalisierung

Die Digitalisierung und das Aufkommen der damit verbundenen strukturierten und unstrukturierten Daten bergen zweifellos ein enormes Potenzial für Unternehmen. Wer mehr über Kunden, Lieferanten, Märkte und Konkurrenz weiß, kann flexibler und schneller reagieren und so Marktchancen optimal nutzen. Dennoch sind vor allem mittelständische Unternehmen mit Innovationen und dem Vorantreiben der digitalen Transformation eher zurückhaltend, wie sich aus den Ergebnissen einer Studie des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) erkennen lässt. Die Vorreiter-Unternehmen dagegen dürften ihren Entwicklungsvorsprung noch weiter ausbauen und damit auch künftig höchst erfolgreich agieren. Die Digitalisierung setzt neue Maßstäbe für den Erfolg. Ein Unternehmen gilt in jeder Hinsicht als erfolgreich, wenn es neue Kunden gewinnen, neue Märkte erobern und neue Umsatzquellen erschließen kann. Organisationen, die heutzutage erfolgreich sein wollen, müssen jedoch die digitalen Kanäle beherrschen, ein ausgezeichnetes Kundenerlebnis bieten und die digitale Transformation bereitwillig annehmen. Die Digitalisierung Ihres Unternehmens steigert Ihre Agilität, und mit Hilfe moderner Analytics schaffen Sie den notwendigen Wissensstand, um bessere Entscheidungen zu treffen. Die Weiterentwicklung von Analytics und Content-Management-Software gibt Unternehmen mehr Möglichkeiten, unstrukturierte Daten auf Zusammenhänge zu untersuchen, anstatt sich auf Intuition und Bauchgefühl zu verlassen. Heute sind Sie in der Lage, Muster sehr schnell zu erkennen und damit für eine ganz neue Transparenz Ihrer Geschäftsprozesse zu sorgen. Entdecken Sie den Wert von bereits im Unternehmen vorhandenen Informationen. Die tagtäglich innerhalb und außerhalb Ihrer Firma generierten unstrukturierten Daten enthalten gezieltes, spezifisches und innerhalb Ihrer Organisation einmaliges Wissen. Dieses Wissen können Sie nutzen, um wichtige aktuelle und künftige Geschäftstrends zu identifizieren. Unstrukturierte Daten wie Emails, Sprachnachrichten, Schriftstücke, Präsentationen, Social Media-Newsfeeds, Umfragen, juristische Bescheide, Webseiten, Videos und viele weitere bieten eine reichhaltige Informationsquelle, die Ihnen verrät, wie Sie geschäftlich operieren. Unstrukturierte Daten, allein oder in Kombination mit strukturierten Daten, können zur Feinabstimmung Ihrer Strategie herangezogen werden. In der digitalen Welt bieten Predictive und Prescriptive Analytics bislang ungekannte Vorteile. Denken Sie beispielsweise an die im Web-Chat einer Bank gesammelten Daten. Die Manager im Kundenservice können unmöglich mehrere Millionen Zeilen Freitext lesen. Diese Fülle an Informationen zu ignorieren, ist aber auch keine Lösung. Hochentwickelte Data Analytics ermöglicht es Banken, Trends zu entdecken und zu verstehen – etwa häufige Beschwerden über Produkte oder häufig gestellte Fragen. Indem die Banken erkennen, was ihre Kunden fordern, können sie neue Produktkategorien oder Geschäftschancen identifizieren. Jeder Austausch, jede Interaktion, jede Art von Content bietet Chancen, die Sie gezielt wahrnehmen können. Es gehört zu den Kernprinzipien eines modernen Enterprise Information Managements den größten Nutzen aus relevanter Information zu ziehen. Das beinhaltet auch die Analyse unstrukturierter Daten von außerhalb der Organisation, oder von Informationen, die zwischen dem Unternehmen und seinen Handelspartner in einer Supply Chain oder einem Business-Netzwerk ausgetauscht werden. Der verstärkte Einsatz von Business-Netzwerken in Unternehmen erhöht das Aufkommen an unterschiedlichen Informationen, die durch diese hindurch fließen. Dazu gehören unter anderem Bestellungen, Rechnungen, Lieferinformationen oder Kennzahlen zur Performance von Partnern. Stellen Sie sich vor, wie nützlich es wäre, sämtliche Details, die sich hinter diesen Informationen verbergen, zu verstehen und die Erkenntnisse für Ihre zukünftige Planung heranzuziehen. Und noch besser: Sie könnten Daten so schnell analysieren, dass Sie auch bei tagesaktuellen Anlässen informiertere Entscheidungen treffen können. Betrachten wir zwei übliche, aber herausfordernde, Szenarien und wie sich diese lösen lassen. Herausforderungen im Unternehmen bewältigen Probleme innerhalb des Business-Netzwerks – Ein Business-Netzwerk geriet mit den Dienstleistungen für seine Kunden ins Hintertreffen. Tempo und Effizienz innerhalb der Supply Chain sollten gesteigert werden, um den Kunden tiefgreifendere Unterstützung für Geschäftsprozesse und detailreichere Analysen über das gesamte Handelspartner-Ökosystem zu liefern. Durch die Integration von Data Analytics erfährt das Unternehmen mehr aus seinen unstrukturierten Daten (Emails und Dokumente). So gewinnt die Firma bessere Erkenntnisse über die im Netzwerk stattfindenden Transaktionen. Mit dem neuen System können Schwierigkeiten und Ausnahmen schneller erkannt, Korrekturmaßnahmen ergriffen und so Probleme vermieden werden, bevor sie überhaupt entstehen. Mangelnder Durchblick im Unternehmen – Ein Einzelhandelsunternehmen hatte Schwierigkeiten mit dem Support der automatischen Machine-to-Machine-Datenströme aus den zahlreichen, untereinander vernetzten Endgeräten innerhalb des Business-Netzwerks. Um sich einen umfassenden Einblick in die Daten zu verschaffen, die innerhalb ihrer Supply Chain ausgetauscht wurden, setzte das Unternehmen zusätzlich Data Analytics für alle unstrukturierten Datenquellen ein. Die Implementierung von Advanced Analytics stellt sicher, dass die Daten aller vernetzten Endgeräte analysiert werden, was wesentlich tiefere Einblicke in die Informationstrends erlaubt. Mit diesem Wissen konnte der Einzelhändler die Prozesse in seiner Supply Chain noch stärker rationalisieren. Das interessiert Sie? Erfahren Sie, wie Sie Ihre digitale Transformation gezielt vorantreiben. Informieren Sie sich, wie Betriebe mit OpenText Release 16 (Englisch) den Informationsfluss im digitalen Unternehmen managen können – vom Erstkontakt bis zur Erkenntnis. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Tipps für erfolgreiche Marketingkooperationen: Was Sie tun und was Sie besser vermeiden sollten

Markenkooperationen

Fokusgruppen sind als Technik aus der klassischen Marktforschung hinlänglich bekannt. Sie dienen beispielweise dem Test von neuen oder neu gestalteten Produkten vor deren Markteinführung. Automobilhersteller etwa nutzen Fokusgruppen regelmäßig für ihre neuen Modelle. Dass diese aber aus Lego-Figuren bestehen und mit Ausnahme von Lego-Batman kein gutes Haar am Batmobil lassen, ist innovativ – und das witzige Ergebnis einer Markenkooperation zwischen Chevrolet und dem Filmproduzenten Warner Bros. Manche Dinge im Leben gehören einfach zusammen: Currywurst und Pommes, Kaffee und Kuchen, Schweinebraten und Bier. Solche idealen Kombinationen gibt es aber nicht nur beim Essen. Jeder gute Marketingexperte kann Ihnen die Vorteile einer Marketingkooperation aufzählen – besonders, wenn die Zusammenarbeit mit einer großen, das eigene Sortiment ergänzenden, Marke erfolgt. Obwohl die Theorie einleuchtet, scheitert die praktische Umsetzung der Zusammenarbeit oft. Zu zweit ist alles einfacher? Die Modebranche verdeutlicht, wie nah Erfolg und Misserfolg oft beieinander liegen. Die schwedische Modekette H&M löste 2004 mit ihrer Karl Lagerfeld-Kollektion einen Hype aus. 2015 gab es regelrechte Schlachten um die Designerstücke von Balmain. Die Kooperation mit Kenzo 2016 entpuppte sich aber als Enttäuschung. Auch Discounter wollen von Designermode in ihren Läden profitieren – eine spannende, aber nicht ganz unproblematische Markenkooperation, die schnell das Image beider Partner schädigen kann. Dass es trotzdem funktionieren kann, haben Aldi und Lidl bereits bewiesen. Betrachten wir ein anderes Beispiel: die Finanzdienstleistungsbranche. In diesem Bereich herrscht sicher keinen Mangel an Gelegenheiten für Schulungen, Engagement und Conversion. Die digitale Transformation verändert die Märkte und Geschäftsmodelle radikal. Eine gezielte und gut durchgeführte Marketingkooperation zu entwickeln, ist für die Unternehmen jedoch leichter gesagt als getan. Deshalb habe ich ein paar Tipps für Sie zusammengestellt. Erfahren Sie hier, wie Sie für eine gelungene Marketingkooperation sorgen und was Sie besser unterlassen sollten. Was Sie in einer Marketingkooperation besser vermeiden sollten Gehen Sie nicht von einer gleichberechtigten Partnerschaft aus – Haben Sie wechselseitig gute Gründe für die Zusammenarbeit mit der anderen Organisation gefunden, sollten Sie bei Ihrem Gegenüber nicht dasselbe Verständnis für Ihre Kooperation voraussetzen. Marketingexperten meinen oft, Unternehmen würden eine 50:50 Marketingkooperation eingehen. Der Preis für ein Co-Branding mit bestimmten Organisationen kann jedoch durchaus in einer Anpassung an deren Prozesse bestehen. Stimmen Sie dem aber nicht zu, wenn Sie sich damit weiter von Ihren Zielen entfernen. Lassen Sie sich nicht in den Schatten stellen – Denken Sie nicht, Sie könnten den Erfolg einer Kooperation nur auf der Stärke einer Marke aufbauen. Die schwächere Marke braucht ebenfalls ein eindeutiges Leistungsversprechen, möchte sie nicht in den Schatten gestellt werden. Verdeutlichen Sie den Wert Ihrer jeweiligen Angebote – sowohl für die gemeinsame Kooperation wie alleinstehend. Versuchen Sie es nur, wenn Sie einen überzeugenden Grund haben – Meiner Erfahrung nach investieren viele Unternehmen aus den falschen Gründen eine Menge Zeit und Geld in gemeinsame Kampagnen. Sollten Sie kein weitverbreitetes Problem lösen oder einen damit verbundenen wunden Punkt ansprechen, lassen Sie es lieber. Gemeinsam nach Aufmerksamkeit zu streben und diese dann wieder aufzuteilen, ist kein guter Ansatz. So gelingt Ihre Marketingkooperation Kennen Sie die Ansprechpartner Ihrer Zielgruppe genau – Mit „genau kennen“ meine ich genau: Name, Position, Abteilung und falls erforderlich auch das konkrete Unternehmen, das Sie gemeinsam angehen wollen. Machen Sie Ihre Hausaufgaben. Ihr Partner hat eventuell bereits eine Geschäftsbeziehung zu diesem potenziellen Kunden, die Sie für Ihre Zwecke nutzen können. Wählen Sie Ihre Kanäle sorgfältig – Wenn Sie Ihre Zielgruppe kennen, kennen Sie wahrscheinlich auch deren bevorzugte Kommunikationskanäle. In der Finanzdienstleistungsbranche zum Beispiel ist eine informative Networking-Veranstaltung mit persönlicher Beratung erfolgversprechender als eine singuläre Email-Kampagne. Bieten Sie ein ganzheitliches Kundenerlebnis – Sorgen Sie dafür, dass alle Elemente der Marketingkooperation involviert sind und Traffic für Ihre digitalen Assets generieren. Das kann etwa eine eigens erstellte Landing Page, Online-Registrierung oder gemeinsame Lösung beider Marken sein. Verknüpfen Sie lose Enden! So funktioniert’s – ein Beispiel Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Vor kurzem starteten wir gemeinsam mit SAP eine Marketingkooperation für Finanzdienstleistungen. Wir entschieden uns für ein Thema (eine verbreitete Schwachstelle), das fast jede Organisation in der Finanzdienstleistungsbranche betrifft: Die Mitarbeiter auf die digitale Zukunft vorzubereiten. Als zweiten Schritt veranstalteten wir eine Live-Diskussion zum Wissensaustausch und Networking (der bevorzugte Kommunikationskanal unserer Zielgruppe) zu unserem Thema „Finanzdienstleistungen neu vernetzen: Einbindung einer digitalen Unternehmenskultur“ (Englisch). Die Diskussionsrunde setzte sich aus Peers, Bankberatern, digitalen Disruptoren und unseren eigenen Branchenexperten zusammen. Natürlich wurde die Veranstaltung sowohl per Livestream ausgestrahlt und dann als späteres Webinar aufgezeichnet. Diese digitalen Assets hatten wir von Anfang an mit eingeplant. Weil wir uns auf ein attraktives Angebot für gemeinsame Zielkunden konzentrierten und die Expertise sowie die Beziehungen von SAP und OpenText nutzen, lockten wir 222 potenzielle Kunden als Teilnehmer an, mit denen wir uns 40 Minuten lang austauschen konnten. Kein schlechtes Ergebnis für unsere Zielgruppe. Doch ich möchte Sie mit diesem Blog-Beitrag nicht einfach beeindrucken. Viel mehr möchte ich Sie von den Vorteilen – und möglichen gewinnträchtigen Belohnungen – überzeugen, die Sie erwarten, wenn Sie ein paar einfachen, aber oft vernachlässigten Regeln für eine erfolgreiche Marketingkooperation folgen. Hier (Englisch) können Sie sich das Webinar anschauen. Die anderen oben erwähnten Assets finden Sie auf der Microsite der Kampagne. (Englisch). Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt

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Lassen wir die Zugbrücke herunter, damit die Informationen fließen

Digitalisierung

Die Ansprüche der Kunden sind heute höher denn je. Wir alle haben uns im Zuge der Digitalisierung an die allgegenwärtige Verfügbarkeit von Daten gewöhnt. Wir erwarten, dass ein Unternehmen unsere Daten nur einmal erhebt, und dann in allen Kanälen zur Verfügung hat. Oder dass wir im Onlineshop angezeigt bekommen, in welcher Filiale in unserer Nähe das gewünschte Produkt sofort erhältlich ist. Diese Erwartungshaltung der Digitalisierung im Handel stellt E-Commerce Händler vor große Herausforderungen. Noch komplexer ist das beispielsweise die Mode-Branche, wo neben dem Produkt selbst auch die Spezifikationen (Farbe und Größe) berücksichtigt werden müssen. Das kann nur gelingen, wenn alle Unternehmensbereiche vernetzt sind und der Informationsaustausch zwischen den Abteilungen reibungslos funktioniert. Doch wie können Organisationen einen solchen freien Informationsfluss erreichen? Die Antworten darauf finden sich manchmal an ungewöhnlichen Orten. Daten- und andere Könige Dass man bei „Game of Thrones“ Erkenntnisse über den Datenaustausch gewinnen kann, ist eher selten. Aber genau das geschah, als ich mir gerade die sechste Staffel der mehrfach ausgezeichneten HBO-Serie ansah. Als der Versuch des „Königsmörders“ Jamie Lannister den Anführer der Belagerten auf der Zugbrücke zum Aufgeben zu überreden, fehlschlug, musste ich an Änderungsdaten denken. Über essenzielle Kundendaten, die in verschiedenen Abteilungen und auf unterschiedlichen Ebenen der Organisation durch unsichtbare Mauern gefangen und isoliert sind, habe ich bereits berichtet. Meine Idee dazu: ebendiese Wände nicht einzureißen. Stattdessen sollte jede Gruppe ihr (Daten-)Königreich behalten dürfen und anderen Gruppen und Abteilungen freiwillig Zugang zu ihren Daten gewähren. Informationsbedarf ist allgegenwärtig Im Universum von Game of Thrones sind Allianzen und Loyalitäten einem ständigen Wandel unterworfen. Die einzige Konstante ist der Bedarf an Informationen. Diese Informationen werden oft von Briefraben übermittelt, manchmal auch persönlich durch ein Zusammentreffen und die Interaktion der verschiedenen Charaktere. Oberflächlich betrachtet mag Jamie Lannisters Unterredung auf der Zugbrücke vergeblich gewesen sein. Doch als ich darüber nachdachte, hatte das Herunterlassen der Zugbrücke zum Austausch wichtiger „Änderungsdaten“ zwischen den beteiligten Parteien geführt. Beide Anführer verrieten ein wenig über ihre Absichten und reagierten auf die vom Gegenüber erhaltenen Informationen. Obwohl es Lannister nicht gelang, den Anführer der Belagerten zum Aufgeben zu überreden, erhielt er doch einige Informationen. Diese reichten aus, um einen Weg zu finden, die Belagerung später relativ unblutig zu beenden. Und der Festungskommandant wusste nun mehr über seinen Gegner, dessen Stärken und Denkweise – auch wenn er beschloss, diese Informationen nicht zu nutzen. Sobald die Zugbrücke heruntergelassen war, musste unweigerlich ein Informationsaustausch stattfinden. Senken wir die virtuellen Zugbrücken unserer Systeme Wenn wir die Wände unserer „Datenbunker“ durchlässig machen, erlauben wir uneingeschränkten Datenfluss zwischen den verschiedenen Datenverzeichnissen. Auf diese Weise ziehen Unternehmen zum einen den größten Nutzen aus den Investitionen in die Technologie, mit der diese Daten gesammelt wurden. Zum anderen werden so auch die „Herrscher“ der (Daten-) Königreiche bei Laune gehalten. Sobald dieser Denkansatz etabliert ist, muss ein Unternehmen eine Information nur einmal erheben und kann diese in allen Systeme nutzen. Diese Art der gemeinsamen Nutzung respektiert die Systemeigentümer und sorgt dafür, dass jedes Datenverzeichnis die Information optimal zur Erfüllung der gestellten Anforderungen und Aufgaben einsetzen kann. Auf diesem Konzept beruht die OpenText™ Experience Suite. Sie lässt Daten zwischen den verschiedenen Produkten unseres Customer Experience Management Portfolios frei fließen. Wichtige Informationen und Assets werden so aus den Digital Asset Management Tools an Web Content Management und Content Optimierung Tools und weiter zum Customer Communications Management und sogar in das Call Center (Englisch) übergeben. Und Daten zur Stimmungsanalyse aus dem Call Center fließen zurück an das Web Content Design-Team. Jedes Produkt kann als Stand-Alone-Lösung implementiert werden und damit die Bedürfnisse einer bestimmten Abteilung decken oder als zentrale Datenquelle für Unternehmensinhalte dienen. Erfolgt ein Datenaustausch zwischen diesen oder anderen OpenText Produkten, bestehenden operativen Business-Systemen oder Ähnlichem entsteht die Grundlage für eine vollständig vernetzte, kontinuierliche Customer Experience (Englisch). Digitalisierung im Einzelhandel Wie Sie als Einzelhändler für freien Informationsfluss sorgen und die Digitalisierung im Einzelhandel erfolgreich umsetzen, verraten wir Ihnen persönlich auf dem SAP-Forum für den Handel 2017. OpenText auf dem SAP-Forum für den Handel 2017 Am 31. Mai und 1. Juni 2017 ist OpenText als führender SAP-Partner auf dem SAP-Forum für den Handel 2017 vertreten. Die Digitalisierungswelle im Handel rollt. Wir bei OpenText wissen, was den Handel bewegt und wie Sie Ihre Strategien für die Digitalisierung im Einzelhandel implementieren. Informieren Sie sich aus erster Hand – aus den Erfahrungsberichten von Unternehmen wie Coop, Freier Group Logistics, HUGO BOSS, Knoll, Rewe oder SPAR. Von der Digitalisierungsstrategie zur Prozessdigitalisierung: Erfahren Sie, wie Handelsorganisationen von den vollintegrierten OpenText Lösungen für Store Management, Supplier- und Contract-Management, HR-Management, Omni-Channel-Hybris-Integration und zur HANA-Migration profitieren. Das wollen Sie genau wissen? Melden Sie sich jetzt für ein Gespräch mit OpenText an Wir freuen uns auf Sie! Dieser Post wurde aus den Englischen übersetzt.

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Das Bankwesen erwartet einen schmerzhaften Wandel, der aber auch neue Chancen bietet

digitale Transformation OpenText Blo

Die digitale Transformation und damit auch die Digitalisierung unseres Geldes schreiten unaufhaltsam voran. Das betrifft nicht nur die Transaktionen großer Unternehmen. Auch in vielen Bereichen des täglichen Lebens sind Finanzgeschäfte bereits digital: Onlineshopping über Bezahldienste, Fahrkarten für Zug oder Bus auf dem Smartphone kaufen oder bezahlen an der Supermarktkasse via App. Laut einem Positionspapier des deutschen Bankenverbandes sollen Verbraucher in wenigen Jahren ausschließlich digital bezahlen. Ohne Kreditkarte, ohne EC-Karte, ohne Bargeld. Wie tiefgreifend und nachhaltig diese Veränderung ist, ist den deutschen Banken ebenso bewusst wie die Tatsache, dass hier noch Aufholbedarf besteht. In der Benchmarkstudie „Digitale Transformation von Banken 2016/2017“ gaben fast 60 Prozent der Befragten an, die Digitalisierung wäre eines der drei wichtigsten Themen des Unternehmens. Die tatsächlichen Fortschritte werden jedoch trotz steigender Budgets als gering bis mäßig betrachtet. Als Gastautor auf unserem Blog begrüßen wir Laurence Leyden, General Manager für Finanzdienstleistungen SAP EMEA, der diesen Beitrag verfasst hat. „Dir weh zu tun, steht zwar ganz unten auf meiner Liste, aber es steht darauf.“ Wenn der Bankensektor Memes für den aktuellen Zustand des Marktes hätte – dies wäre eines davon. Es wird sich vieles ändern. Manche Veränderungen werden schmerzhaft sein. Andere bringen neue Gewinner und Verlierer hervor. Aber alle führen zu einer tiefgreifenden Veränderung der Geschäftsmodelle. Bargeld verschwindet, Einnahmequellen verlagern sich, mobile Anwendungen sind allgegenwärtig (auch in Ihrem Portemonnaie), Markenfürsprache ersetzt Marketingstrategie, Unstimmigkeiten im Multi-Channel – all das irritiert ungeduldige und zynische Kunden. Bankenunabhängige Kunden sind auf dem Vormarsch, Crowdfunding-Initiativen erzielten bereits acht Milliarden Dollar – und Google hat jetzt eine Bank-Lizenz. Das sollte uns nicht überraschen. So gut wie jede andere Branche hat sich durch technische Innovation und maschinelle Intelligenz verändert – von der medizinischen Forschung über selbstfahrende Autos bin hin zur Musikindustrie. Nur die Banken arbeiten noch immer mit Produktlinien aus den 1960er Jahren. Die entstehende Kluft wird mit dem Auftauchen neuer Mitbewerber, die einen Bank-Service nach der anderen überflüssig machen, noch größer. Die ersten Opfer stehen bereits fest: Bankfilialen, die im digitalen Zeitalter von manchen als überflüssig empfunden werden, disruptive, billigere Bezahldienste und innovative Möglichkeiten zur Fremdfinanzierung durch Dritte. Der Banksektor steht vor großen Verwerfungen Natürlich spielt Technologie dabei eine große Rolle. Banken haben jetzt die Chance, sich neu zu definieren und neu zu erfinden. Zuerst müssen wir jedoch begreifen, dass wir gerade das Ende des Bankwesens, wie wir es kennen, miterleben. Über den genauen Zeitpunkt herrscht noch Uneinigkeit. Das Aussterben der Banken wird schon seit einiger Zeit vorhergesagt. Typischerweise dauert es aber rund drei Mal so lange wie angenommen, bis etwas ganz verschwunden ist. Das heißt, in den nächsten zehn bis 15 Jahren wird sich Ihre Bank gewaltig verändern. Wissen Sie, wie diese Veränderung aussieht, und wie Sie sie erreichen? Beginnen wir mit dem Offensichtlichen. Keine Bank überlebt die nächsten Jahre, ohne sich von manuellen Prozessen und einem ineffizienten Backoffice zu lösen. Und da wir gerade über Ineffizienz sprechen: Wieso sollten Sie weiterhin althergebrachte Produktionsmethoden verwenden und Codes schreiben, wenn Sie diese einfach zusammenstellen können? Warum sollten Sie auf Online-Systeme, die mit den Kunden in Echtzeit interagieren, verzichten und dafür einen menschlichen Berater hinter eine Glaswand zu setzen, der Ihren Kunden sagt, was möglich ist und was nicht? Gehen Sie neue Wege – es lohnt sich Eines der besten mir bekannten Beispiele für echte Innovation stammt aus der Versicherungsbranche. Discovery of South Africa verkündete vor kurzem eine Kooperation mit Apple (Englisch) für ihr neues „Vitality Active Rewards“-Programm. Die Teilnehmer erhielten eine neue Apple Watch. Wenn sie im Zeitraum von 24 Monaten alle wöchentlichen Fitnessziele erreichten, bekamen sie die Uhr geschenkt. Auf die Teilnehmer des Programms warteten noch weitere Belohnungen für das Erreichen ihrer Fitnessziele, angefangen von einem Gratisdrink über kostenlose Inlandsflüge bis hin zur nachträglichen Übernahme der Mitgliedsgebühren im Fitnesscenter. Sollte ein Teilnehmer eines oder alle Ziele in einem beliebigen Monat verpassen, musste er/sie, abhängig von der Zahl der verpassten Ziele, einen Anteil der Kosten für die Uhr in Form einer monatlichen Strafgebühr bezahlen. Ein kluger Schachzug. Discovery kann auf diese Weise auch ermitteln, welche der Teilnehmer am aktivsten sind – und möglicherweise ein niedrigeres Krankheitsrisiko haben – und zudem eine Menge Erkenntnisse über das Konsumentenverhalten sammeln. Digitale Informationen eröffnen Banken enorme Chancen – wenn sie sie nutzen Fest steht: Daten eröffnen überall Möglichkeiten. Auch wenn Ihre Situation nicht stabil ist und die neuen Marktteilnehmer ihre Agilität gegen Sie einsetzen – Sie können sich wehren. Identifizieren Sie Wertschöpfungsfelder, indem Sie tief in die Wertschöpfungskette der Kundenanforderungen eintauchen, und bieten Sie Verbrauchern eine einfach zu nutzende und schlüssige digitale Erfahrung. Auf traditionelle Art wird das nicht funktionieren. Das Ausmaß des Umbruchs und die Veränderungen im Kundenverhalten sind so groß wie nie. Das digitale Zeitalter hat die Finanzinstitute dazu gezwungen, zu überdenken, wie Customer Experience funktioniert. Es wird höchste Zeit für ein neues Konzept. Bauen Sie Ihre Bank um, und entwickeln Sie eine moderne, technisch versierte und nützliche Alternative zum Status-Quo veralteter Nutzererfahrungen. In beinahe allen anderen Branchen hat diese Transformation bereits stattgefunden. Das mag Ihnen nicht gefallen, vielleicht lehnen Sie es sogar ab. Aber wenn die Vergangenheit eines gezeigt hat, dann, dass Sie keine Wahl haben. Als General Manager für Finanzdienstleistungen in EMEA bei SAP verantwortet Laurence Leyden den Gesamtbereich Banken- und Versicherungswesen sowie Kapitalmärkte. Er ist seit 15 Jahren für SAP tätig. Zuvor leitete er das Global Transformation Team, den globalen Pre-Sales-Bereich und die EMEA-Teams für Value Engineering und das Kernbankgeschäft. Als Spezialist für die wahren Bedürfnisse von Kunden konzentriert sich Leyden darauf, diese zu verstehen und zu ermitteln, wie SAP und seine Partner den Transformationsprozess von Organisationen unterstützen können. Dabei befasst er sich zunehmend auch mit der Überprüfung von Geschäftsmodellen und deren Anpassung an die Vorteile echter Digitalisierung. Sein ganzes Engagement gilt den Herausforderungen, mit denen das Bankwesen konfrontiert ist, und der SAP-Sicht auf die innovative Bank der Zukunft. Seine Expertise ist gefragt: Er wird regelmäßig in Finanzmagazinen zitiert und vertritt SAP als Referent auf renommierten Branchentreffen und Veranstaltungen wie in Analystenkreisen. Dieser Blog Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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EU-Datenschutz-Grundverordnung: weniger Last als Chance für die Digitalisierung

smarte personalmanager

Allen aktuellen Krisen zum Trotz – das Thema Datenschutz ist der Beweis dafür, wie gut die Zusammenarbeit in der EU sein kann. Nach der Verabschiedung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) hat die Kommission jüngst einen Vorschlag zur Regulierung von Cookies vorgelegt, der, kaum dass er bekannt wurde, von allen Seiten ins Kreuzfeuer der Kritik geriet – ein Qualitätsmerkmal. Zwar wurde über die Verordnung (im Englischen heißt sie übrigens „General Data Protection Regulation“ oder kurz: GDPR) durchaus in den Massenmedien berichtet. Und doch sind ihre Auswirkungen nicht immer klar benannt und erkannt. Die Vorteile überwiegen Beginnen wir den Vorteilen: Zum ersten Mal wird der Datenschutz in Europa vereinheitlicht, wir nähern uns damit dem digitalen Binnenmarkt ein wichtiges Stück. Aus deutscher Sicht besonders erfreulich ist dabei die Tatsache, dass das hohe Schutzniveau, das wir hierzulande genießen, jetzt europaweit gilt – und darüber hinaus, denn alle Firmen müssen unabhängig von ihrem Heimatland diese Regularien einhalten, sofern sie persönliche Daten von Europäern verarbeiten oder speichern. Und das bedeutet drittens: Der strenge deutsche Datenschutz, den viele als Wettbewerbsnachteil oder zumindest -verzerrung kritisiert haben, ist keiner mehr, sondern kann sich im größeren Kontext von Digitalisierung und Sicherheit mittel- und langfristig zu einem Wettbewerbsvorteil wandeln – dank Europa. Die Kehrseite ist freilich, dass eine Verordnung immer auch Regulierung bedeutet. Und die ist übrigens in allen EU-Ländern bereits heute geltendes Recht, auch in Großbritannien, wenngleich die lückenlose Erfüllung, Überprüfung und Sanktionierung erst mit dem 25. Mai 2018 beginnt. Ich greife aus der Vielzahl der Bestimmungen nur einige wenige heraus: Datenverluste müssen jetzt verbindlich gemeldet werden, Kunden können unter bestimmten Bedingungen nicht nur Einsicht in die über sie gesammelten Daten verlangen, sondern auch deren Löschung. Einmal für einen bestimmten Zweck erhobene Daten dürfen nicht für andere Zwecke weiterverarbeitet werden. Daten, die für den angegebenen Zweck zwar erhoben, aber für dessen Erfüllung nicht notwendig sind, müssen gelöscht werden. Die wohl größte Verschärfung findet aber auf Sanktionsseite statt. Die Strafen können sich auf bis zu vier Prozent des weltweiten Umsatzes und bis zu einer Obergrenze von 20 Millionen Euro belaufen. Ein Meilenstein in Richtung Digitalisierung … Informationen, und dazu zählen eben auch und in vielen Fällen vor allem persönliche Daten von Kunden, Mitarbeitern und Partnern, sind der Treibstoff der digitalen Wirtschaft. Doch mit der Cloud und ihren wunderbaren Services haben wir vielfach die Kontrolle darüber verloren, was mit diesen Daten wirklich passiert. Was ist zum Beispiel mit Kundendaten, die in einem CRM-System in der Wolke liegen und verarbeitet werden, selbst wenn das Rechenzentrum des Anbieters in Europa liegt? Was ist mit den bei vielen Abteilungen so beliebten Cloud-Diensten für Dateiaustausch und -speicherung? Sind Verbindungen dorthin zuverlässig verschlüsselt, ist der Zugriff auf abgelegte personenbezogene Daten durch starke Verschlüsselung geschützt? Wer hütet und schützt die Schlüssel? Vorstände und Geschäftsführer können die Verantwortung zur Einhaltung der EU-Datenschutz-Grundverordnung nicht auf den Dienstleister abwälzen. Sie bleiben persönlich haftbar. Es bleibt bis zum 25. Mai 2018 nicht viel Zeit, um solche, organisatorisch und technisch in vielen Fällen heikle Fragen zu beantworten und innerbetrieblich zuverlässig und nachprüfbar zu regeln. Die dafür nötige Bestandsaufnahme von Prozessen, Zuständigkeiten und Technologien zum Umgang mit Daten und Informationen sowie deren Schutz ist keine kleine Herausforderung. Sie ist aber gleichzeitig eine Riesenchance. Sie bietet die Gelegenheit, das Informationsmanagement unternehmensweit neu zu denken und zu organisieren – ganzheitlich, als Teil einer umfassenden Strategie zur digitalen Transformation, die auch Compliance miteinschließt. Sie ist die Gelegenheit, das unternehmensweite Informationsmanagement auf einer zentralen Plattform neu aufzusetzen. Keine Panik, die Unternehmen müssen jetzt nicht alles Bestehende entsorgen und ein Megaprojekt mit entsprechenden Investitionen anstoßen. Sie müssen die ersten Bausteine einer solchen Plattform nicht einmal im eigenen Rechenzentrum errichten. Und sie können natürlich auch weiterhin externe Cloud-Services nutzen. … speziell für SAP-Kunden SAP-Kunden zum Beispiel können den rechts- und abhörsicheren Archivservice für ihre SAP®-Systeme in unserer eigenen Cloud nutzen. Die Daten werden dabei verschlüsselt, bevor sie das eigene Unternehmen verlassen, die Schlüssel sind ausschließlich in Kundenhand. Und als kanadisches Unternehmen unterliegen wir nicht den Bestimmungen des Patriot Act. Im Fall von personenbezogenen Daten können diese dank Enterprise Information Management weiterhin mit der beliebten SalesForce-Applikation in der Cloud bearbeitet werden, direkt aus deren Oberfläche heraus. Doch die Datenablage und -speicherung findet nicht mehr dort statt, sondern entweder im eigenen Rechenzentrum oder in der rechts- und abhörsicheren OpenText-Cloud. Datenschutz ist damit keine Last mehr, sondern der Einstieg in eine Plattformstrategie, die den Weg in die digitale Zukunft weist. Informationen jeglicher Art, Prozesse im Frontend und Backend, Analysen und automatisierte Transaktionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – all das findet auf unserer EIM-Plattform statt, zu 100 Prozent digital und hoch automatisiert. Das ist intelligentes Compliance Management, das dank EIM zu einem Wettbewerbsvorteil wird.

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OpenText Innovation Tour 2017 am 28. März in München: Machen Sie sich bereit für die digitale Welt

Die OpenText Innovation Tour 2017 kommt am 28. März nach München. Die digitale Welt ist längst in unserem Alltag angekommen. Und ob beruflich oder privat – die Digitalisierung hat unser Leben verändert. Was vor wenigen Jahren noch nach Science Fiction klang, könnte durch die rasante technische Entwicklung schon bald Realität werden. Vielleicht nutzen auch Sie demnächst den Roboteranzug für Ihre Mitarbeiter in der Produktion, digitale Zwillinge oder rüsten Ihre Vertriebskanäle mit vollautomatisierten Geschäften auf. Ob in London, Sydney, Singapur oder in München: Auf unserer internationalen Innovation Tour zeigen wir Ihnen, wie unser Angebot zur Plattform für Ihre digitalen Geschäftsmodelle wird. Und wir informieren Sie über die aktuellen Entwicklungen im digitalen Bereich. Profitieren auch Sie vom Ideen-, Know-how- und Erfahrungsaustausch mit unseren Experten und Ihren Fachkollegen. Die diesjährige Innovation Tour macht am 28. März 2017 in München Station. Ab sofort können Sie sich hier anmelden. Erkenntnisse und Erfahrungen: Digitale Transformation aus erster Hand Daten definieren unsere Wirtschaft immer wieder neu. Für fast alle Organisationen in sämtlichen Branchen gilt: sie müssen sich wandeln, wenn sie auf dem Markt bestehen und konkurrenzfähig bleiben wollen. Deshalb spreche ich immer wieder gerne mit unseren Kunden, um zu erfahren, wie sie die digitale Transformation meistern. Die Digitalisierung entwickelt einerseits zerstörerische Kräfte, die sich auf den Menschen, Unternehmen und globale Märkte auswirken. Andererseits bietet sie – auch in den DACH-Märkten – eine Menge Chancen. Der Grad der Zusammenarbeit und Innovationsfähigkeit unserer Kunden beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue. Speziell, wenn sie auf neue Art profitieren: durch höhere Flexibilität, bessere Erkenntnisse und der transformativen Wirkung der digitalen Reaktionsgeschwindigkeit. Aus diesem Grund freue ich mich bereits jetzt auf einen der Höhepunkte in diesem Jahr: die alljährlich stattfindende Digital Innovation Tour 2017. Am 28. März kommt die Innovation Tour nach München. Als Hauptreferenten erwarten wir unseren CEO Mark J. Barrenechea, OpenText President Steve Murphy und unseren Executive Vice President Muhi Majzoub. Branchentreffen auf hohem Informationsniveau Wenn Sie im letzten Jahr dabei waren, wissen Sie, wie sehr sich die geballten Erkenntnisse, Erfahrungsberichte und das gesammelte Expertenwissen für Ihre diesjährigen Digitalstrategien und darüber hinaus auszahlen. Nach Ansicht unserer Kunden sind es die persönlichen Gespräche auf hohem Niveau und das Netzwerken, die unsere Innovation Tour besonders auszeichnen. Das Ziel: wir möchten Sie auf neue Ideen bringen, Ihnen Erkenntnisse aus erster Hand vermitteln und Ihnen innovative Lösungen zu gängigen Herausforderungen im Datenmanagement vorstellen. Die Innovation Tour führt um die ganze Welt und bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, Vorträge von führenden Branchen-Experten zu erleben, die Ihnen aufzeigen, wie Sie den digitalen Wandel für Ihr Unternehmen nutzen können. Wir informieren Sie zudem ausführlich zu allen spannenden Innovationen von OpenText, die wir demnächst auf den Markt bringen. Best Practices und Lösungen live erleben Neben zahlreichen Fallstudien aus der Praxis erwarten Sie lösungsspezifische Break-Out-Sessions und Demos. Unsere Kunden schätzen diese, weil sie dort aus erster Hand erfahren, wie andere Organisationen ihre Enterprise Information Management Systeme (EIM) für ihre digitale Transformation angepasst haben. Ein weiterer Vorteil: Sie können in diesen Sessions konkrete Fragen zur Lösung bestimmter Probleme stellen, die unsere Experten beantworten. Wir möchten die Innovation Tour 2017 noch nutzbringender und attraktiver gestalten, als im vergangenen Jahr. Um dem steigenden Interesse gerecht zu werden, haben wir uns für einen zentraleren Veranstaltungsort entschieden. Die diesjährige Tour findet im Hilton Munich Park Hotel am Englischen Garten statt. Falls Sie bereits am Vortag anreisen, laden wir Sie ab 19.00 Uhr zu unserer Welcome Reception ein. Dort haben Sie Gelegenheit, uns und unsere Experten in entspannter Atmosphäre kennenzulernen. Ob Sie die Innovation Tour bereits kennen oder zum ersten Mal dabei sind – wir unterstützen Sie gerne dabei, das bestmögliche digitale Erlebnis bereitzustellen – für Ihr Unternehmen, für Ihre Partner aus dem weiteren Geschäftsumfeld und natürlich für Ihre Kunden. Wir möchten dafür sorgen, dass Ihr Unternehmen die unbegrenzten Möglichkeiten des EIM für sich entdecken kann. Genau das ist unser erklärtes Ziel bei dieser Konferenz. Hier können Sie sich für die Innovation Tour am 28. März 2017 in München anmelden. Sind Sie dabei? Ich freue mich auf Sie!

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Die Top-Technologie-Trends 2017

Top-Technologie Trends

„Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell auf den Erfolg im 20. Jahrhundert ausgerichtet haben, sind im 21. Jahrhundert zum Scheitern verurteilt.“  David S. Rose, September 2015 Neues Jahr, neue Chancen – der Jahresanfang ist immer eine spannende Zeit. Was erwartet die Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten? Welche technischen und wirtschaftlichen Trends werden die Entwicklung bestimmen? Die Zukunft kann natürlich niemand vorhersagen. Einen ersten Ausblick geben die Top-Trends, die im Rahmen der CES 2017 im Januar in Las Vegas vorgestellt wurden. Neben Mobilität 4.0, virtueller Realität und digitalen Assistenten spielt das Internet der Dinge in der nahen Zukunft die Hauptrolle. Diese Trends richten sich laut Branchenverband Bitkom durchaus an den Wünschen der Konsumenten aus. So können sich 68 Prozent der deutschen Autofahrer vorstellen, einen Autopiloten steuern zu lassen. Und 31 Prozent der Deutschen würden eine VR-Brille nutzen. Im Vergleich zu den durchaus innovationsfreudigen Verbrauchern reagiert eine Mehrheit der deutschen Unternehmen eher zögerlich. 55 Prozent der IT-Verantwortlichen in deutschen Betrieben sind der Ansicht, dass das IoT derzeit keine Relevanz für ihr Unternehmen hat. 2017 wird sich zeigen, ob sie sich damit nicht doch einen Wettbewerbsvorteil entgehen lassen. Fakt ist: die Digitalisierung schreitet voran. Unternehmen sind gut beraten, wenn sie sich darauf einstellen und die Initiative ergreifen. Bei OpenText sitzen wir technologisch gesehen „in der ersten Reihe“. Hier kommt unsere Trendprognose für das junge Jahr 2017. Die nächste industrielle Revolution hat begonnen Das atemberaubende Entwicklungstempo der Informationstechnologie leitet die vierte industrielle Revolution ein – eine digitale und beispielslos schnelle Revolution. Dazu gehören lernfähige Maschinen (zum Beispiel Parallelrechner und neuronale Netzwerke) und das Konzept der Selbstassemblierung oder Software, die sich selbst programmiert. Technologien, die sich wechselseitig immer weiter vorantreiben. Nehmen wir als Beispiel die Entwicklung disruptiver Technologien. 2016 war jeder begeistert von den Möglichkeiten des 3D-Drucks. Heute bereiten wir uns auf 4D-Druck vor. Diese neue Technologie befähigt uns Objekte zu drucken, die sich anhand intelligenter Daten automatisch selbst verändern oder neu formen können. Ein derartig hohes Ausmaß an Selbstassemblierung erfordert entsprechend dynamische und flexible Systeme. Hier kommt das IoT als digitale Plattform der Zukunft ins Spiel. Das IoT hat jedoch bereits die nächste Entwicklungsstufe genommen – wir haben es heute mit der „Intelligenz der Dinge“ zu tun. So erweiterte die bekannte Taxi-App „Uber“ ihr Konzept für individuellen Personentransport bereits um eine Flotte elektrisch betriebener Fluggeräte (als Elevate bezeichnet). Damit sollen wir bei völlig überlasteten Straßen einfach in die Luft ausweichen (genau wie in der Zeichentrickserie „Die Jetsons“). Bisher wurde technischer Fortschritt als lineare Entwicklung im Tempo menschlicher Programmierer gesehen. Das neue Modell verspricht jedoch exponentiellen Fortschritt im Tempo von Daten, künstlicher Intelligenz und Selbstassemblierung. Auf Grundlage dieses Modells nun zu meinen acht Favoriten unter den Technologie-Trends für 2017: KI und maschinelles Lernen: Das vollautomatisierte Unternehmen Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen werden dank Parallelrechnern, Big Data, Cloud-Technologien und maschinellem Lernen immer effektiver. Unterstützt durch die Investitionen von Technologieriesen wie Google, Facebook oder Apple hält KI Einzug in den Alltag. Bereits jetzt interagieren wir mit Virtuellen Persönlichen Assistenten (VPA) wie Siri von Apple oder dem Google Assistenten. Bei Finanzdienstleistern sind maschinelle Empfehlungen und Beratungsroboter keine Zukunftsmusik mehr. Und in Hotels übernehmen Robo-Butler rund um den Globus den Zimmerservice. Auch die Analysten erkennen den Zug der Zeit: So prognostiziert Forrester für 2017 einen Anstieg um 300 Prozent bei Investitionen in Künstliche Intelligenz. Und Gartner ist überzeugt, dass in drei bis fünf Jahren 50 Prozent aller analytischen Prozesse durch KI erledigt werden. Beeindruckende Zahlen. Aber wie profitieren Unternehmen von diesen Investitionen? Sind Computer wirklich intelligenter als der Mensch? Die Automatisierung vernichtet viele Arbeitsplätze. Einige Jobs werden sich signifikant verändern, je mehr ein Unternehmen seine Prozesse automatisiert und je intelligenter es wird. In einigen Jahren gehören vielleicht schon Roboter zu unseren Vorgesetzten. Unter Produktivitätsgesichtspunkten betrachtet, verbringen wir ein Drittel unserer Arbeitszeit mit dem Sammeln und Auswerten von Daten. KI könnte uns diese Arbeit abnehmen. Maschinelles Lernen betrifft zukünftig jeden Arbeitsplatz in jeder Branche. Der Vorteil: Die Möglichkeit einer exponentiellen Entwicklung bedeutet, potenziellen Anwendungen sind keine Grenzen gesetzt. Ein Verständnis für kognitive Systeme, Big-Data-Analytics, maschinelles Lernen und KI – und deren Nutzung – ist für Unternehmen überlebenswichtig. Demnächst ermöglichen genau diese Technologien Organisationen schnelleren Zugriff auf differenzierte Erkenntnisse. Damit befähigen sie Unternehmen, bessere Entscheidungen zu treffen und flexibel zu werden, um an die Konkurrenz vorbeizuziehen. Das Jahr der Intelligenten Dinge: 2017 macht uns klüger Durch ihre Durchdringung mit Stand-Alone-KI wachsen die Fähigkeiten intelligenter Maschinen erheblich. KI und maschinelles Lernen werden in Dinge des täglichen Gebrauchs integriert, darunter Haushaltsgeräte, Autos, Sensoren oder Drohnen. Sogar unser Heizungsthermostat wird intelligenter. Dieser lernt unser Heiz- und Kühlverhalten und berücksichtigt Faktoren wie die Nutzung innerhalb oder außerhalb von Spitzenzeiten, die Wettervorhersage und bisherige Verbrauchsmuster. Dann gibt uns der Thermostat Tipps zur Reduzierung unserer Heizkostenrechnung. Diese Intelligenz fließt ein in die Programmierung von Anwendungen. Gesteuert durch Informationen und Kontext verarbeiten diese Applikationen gewaltige Mengen an Daten. Sie lernen unsere Gewohnheiten kennen, passen sich an und reagieren in Echtzeit, um uns relevante und personalisierte Ergebnisse zu liefern. Sie steigern unsere Produktivität am Arbeitsplatz, verbessern unsere Gesundheit und verwalten Energie- und Wasserverbrauch sowie die Heizung zuhause. Intelligente Gegenstände und Apps sind in der Lage, unsere Handlungen zu lenken und unsere Interaktionen zu beeinflussen. Sie helfen uns, klügere Entscheidungen zu treffen und verbessern damit letztendlich unsere Lebensqualität. Bereit für Ihren digitalen Zwilling? 2017 demonstrieren höhere Konnektivität und intelligentere Maschinen die umfassenden Vorteile digitaler Zwillinge. Ein „digitaler Zwilling“ ist eine dynamische Abbildung eines Gegenstandes oder Systems mittels Software. Der Zwilling bildet Material, Abmessungen, Komponenten oder Teile und Verhalten des Originals nach. Viel wichtiger noch, der digitale Zwilling enthält auch die einmaligen, spezifischen Daten des Originals. Digitale Zwillinge werden für Simulationen, Analysen und Überprüfungen erstellt und gepflegt. Ursprünglich für die militärische Luftfahrt entwickelt, gewinnen digitale Zwillingen auch in anderen Branchen an Bedeutung, etwa bei erneuerbaren Energien oder in der Produktion. Der digitale Zwilling von GE hat beispielsweise ein cloud-basiertes Computermodell einer Windkraftanlage erstellt. Dieses vernetzte die Turbinen, während es Daten sammelte und analysierte. Das Ergebnis: 20% mehr Effizienz. Black & Decker hat für eines seiner Werke digitale Zwillinge von Produktionsstraßen und Materialien entwickelt. Die Verbesserungsrate stieg um zwölf Prozent, der Durchsatz erhöhte sich um zehn Prozent. Im Laufe des Jahres werden Organisationen mit Hilfe digitaler Zwillinge ihre Effizienz steigern, Design und Leistung optimieren und die Qualität verbessern. In den kommenden fünf Jahren erhalten Milliarden Objekte einen digitalen Zwilling, darunter Equipment, Anlagen, technische Umgebungen, Prozesse – und sogar Menschen. Jeder physische Gegenstand wird als digitale Kopie in der Cloud abgebildet. Das Potenzial führt weit über den Proof-of-Concept hinaus, dass die digitale Abbildung einer kompletten Supply Chain die Globalisierung fördert und die Gewinne steigert. In naher Zukunft treffen wir dank unserer digitalen Zwillinge bessere Entscheidungen. Die nächste Generation des virtuellen persönlichen Assistenten ist eine auf Algorithmen basierende Identität. Diese speichert unsere Vorlieben und andere relevante Informationen. Anhand dieser Daten erhalten wir Handlungsaufforderungen in Form von Benachrichtigungen, Erinnerungen, Empfehlungen und Ähnlichem. Entwicklung der „Mesh App and Service Architecture“ (Vernetzung von Anwendungen und Services) Wie lässt sich die Nutzererfahrung bei all den Anwendungen, Netzwerken, Endgeräten und Kanälen möglichst nahtlos gestalten? Diese Frage hat erheblichen Einfluss auf den Bereich Forschung und Entwicklung von Technologien in 2017. Der Begriff „digitales Netzwerk“ umfasst alles, was über ein digitales Ökosystem miteinander verbunden ist – von Menschen über Prozesse bis zu Gegenständen. Weil sich immer mehr Anwendungen und Services über immer mehr Kanäle und Netzwerke verbinden, nimmt auch die digitale Vernetzung zu. Diese Entwicklung verändert die Nutzererfahrung grundlegend. Konsumenten erwarten heute eine durchgängige Erfahrung, die sich über verschiedenste (und sich verändernde) Endgeräte und Kanäle erstreckt und die reale mit der virtuellen Welt verknüpft. Diese Form der umgebungsbezogenen Nutzererfahrung erfordert auch eine Anpassung der unterstützenden Plattformen, Technologien und Architekturen. Womit wir bei der ‚Mesh App and Service Architecture (MASA)‘ wären, einer modernen Softwarearchitektur für modulare, flexible und dynamische Lösungen. MASA verknüpft Endgeräte, Anwendungen, Services und andere Datenquellen zu einer durchgängigen Nutzererfahrung im digitalen Netzwerk. Dafür nutzt MASA Clouds und serverlose Datenverarbeitung, Software-Container und Microservices. Die Nutzerbedürfnisse werden schon während der Interaktion mit ihrer Technologie und ihren Devices erkannt und unterstützt. Die Veränderung der Softwarearchitektur durch MASA bringt signifikante Änderungen von Unternehmensstrukturen, Forschung und Entwicklung mit sich. Dank anpassungsfähiger Sicherheitssysteme wird Angriff zur besten Verteidigung Anpassungsfähige Sicherheitssysteme stehen bei IT-Leitern ganz oben auf der Liste. Die Digitalisierung bietet Unternehmen enorme Wachstumschancen, birgt jedoch auch beträchtliche Risiken durch Cyberkriminalität. Allein im Jahr 2016 war Cyberkriminalität die am zweithäufigsten gemeldete Form der Wirtschaftskriminalität. Die Anzahl ausgefeilter Cyberattacken steigt. Umso dringender brauchen Unternehmen ein effektives Sicherheitssystem. Der übliche (reaktive) Ansatz mit Antivirenprogrammen, Firewalls zum Schutz der Netzwerkumgebung und der Reaktion auf Vorfälle, wenn diese auftreten, reicht längst nicht mehr aus. 2017 müssen Unternehmen davon ausgehen, dass ihre Netzwerke permanent angegriffen werden – und in die Offensive gehen. Um Cyberattacken und Datenlecks zuvorzukommen, brauchen Organisationen anpassungsfähige Sicherheitssysteme inklusive permanenter Überwachung in Echtzeit, Big Data und Analytics. Die nächste Generation der Sicherheitssysteme bietet mit ihrer anpassungsfähigen Architektur die notwendige präventive Intelligenz. Diese entdeckt Unregelmäßigkeiten und potenzielle Bedrohungen und priorisiert Risiken. Digitale Plattformen als Basis unserer Zukunft Digitale Plattformen spielen als Basis für den digitalen Wandel auch 2017 eine wichtige Rolle. Für Unternehmen, die die Transformation bereits abgeschlossen haben, bleiben sie der Schlüssel zu weiterem Wachstum. Dies gilt insbesondere für digitale Experience-Plattformen (DX) und das IoT. 2016 zeigte einen entscheidenden Wendepunkt: Die Konsumenten tätigten mehr als die Hälfte ihrer Käufe online. Weil dieser Anteil weiter steigt, wird DX zu einer integralen digitalen Plattform für Unternehmen. Denn 2017 ist das digitale Kundenerlebnis vielleicht der einzige Kontakt des Kunden mit einer Marke. Die Organisationen müssen daher dafür sorgen, dass dieses Erlebnis von Anfang an positiv ist. Zusätzlich vernetzten sich 2016 täglich etwa 5,5 Millionen neue Geräte mit dem IoT. Und das exponentiell wachsende Ökosystem aus eng miteinander verknüpften Personen und Geräten kann nur noch intelligenter werden. Im Ergebnis entstehen digitale Umgebungen, die individuell auf jeden einzelnen Menschen reagieren. 2017 entsteht eine neue Welt. Vernetzte intelligente Geräte nutzen digitale Plattformen und verbessern die vorhandene Infrastruktur des IoT. Sie verändern, wie wir miteinander und mit unserem technischen Umfeld interagieren. Ein hypervernetztes weltweites Ökosystem schafft neue Möglichkeiten In den letzten Jahren waren Business-Netzwerke eine Triebfeder für den Geschäftserfolg. 2017 dringen die Business-Netzwerke in neue Bereiche vor. Sie überschreiten geografische und Branchengrenzen, überwinden Sprachbarrieren und erweitern die Möglichkeiten für digitale Unternehmen um ein Vielfaches. Viele der für dieses neue Umfeld notwendigen Technologien (wie KI, Robotik, Sensorik und das IoT) existieren bereits. Um die einzelnen Bereiche miteinander zu verknüpfen, ist eine Kultur des Informationsaustauschs und der Zusammenarbeit erforderlich. Standardisierung und Daten sind weitere fundamentale Bestandteile für die Entwicklung und den Betrieb digitaler Ökosysteme. Vertrauenswürdige Business-Netzwerke mit sicherer Verbindung können mit KI angereichert werden. Wenn mehr und mehr Informationen hinzugefügt werden, entwickeln sich die Ökosysteme weiter und eröffnen größere Wachstumschancen. Über alle Branchen hinweg schließen sich Organisationen zu digitalen Ökosystemen zusammen. Die Kunden stehen dabei im Zentrum. Autohersteller wie Tesla und Fiat kooperieren mit Technologieunternehmen. Sie integrieren GPS, Navigation, Social Media und Unterhaltungstechnologien in ihre Fahrzeuge und erzeugen so ein ganz neues Fahrerlebnis. Intelligente vorausschauende Wartung und Serviceleistungen binden die Lieferanten in das Netzwerk ein und sorgen für mehr Effizienz und Komfort. Wird das Konzept des vernetzten Autos entsprechend umgesetzt, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis das Auto aufgrund der Standardisierung Zugang zu zahlreichen weiteren Netzwerken erhält – beispielsweise zu intelligenten Verkehrssystemen, die automatisch einen freien Parkplatz suchen. Sind alle diese Systeme mit einem selbstfahrenden Auto (oder Fluggerät) vernetzt, brauchen wir uns wirklich nur noch entspannt zurückzulehnen und die Fahrt genießen. Kundenorientierung treibt die Transformation voran Die Kundenorientierung wird 2017 branchenübergreifend zum Antrieb der Transformation. 2009 schrieb Uber mit dem radikalen Umsturz eines ganzen Marktes Geschichte. Heute ist das Unternehmen weltweit tätig und hat einen Marktwert von mehr als 60 Milliarden US-Dollar. Wie lautet das Erfolgsgeheimnis? Viele meinen, es wären disruptive Technologien oder intelligente Datenverarbeitung. Tatsächlich spielte aber die Kundenorientierung von Uber die Hauptrolle. Uber betrat einen Markt, dessen Angebote dringend überarbeitet werden mussten, um den Kunden passendere und bequemere Reisemöglichkeiten zu bieten. Mit seiner Konzentration auf die Kunden konnte Uber schnell Vertrauen aufbauen. Es ist richtig, dass die Technik dem Konsumenten heute mehr Auswahl denn je ermöglicht. Doch Technologie ist nur das Mittel zum Zweck. Der Schlüssel zum Erfolg sind kundenorientierte Konzepte, Technologien und Geschäftsmodelle. Im kommenden Jahr vermarkten digitale Vorreiter keine digitalen Produkte und Services mehr. Stattdessen implementieren sie kundenorientierte Prozesse. Sie investieren in Informationstechnologien, um schneller reagieren zu können. Zu den Anforderungen zählen kundenorientierte Self-Services, KI, Predictive Analytics, Innovationen und die entsprechende Flexibilität zur Anpassung an sich verändernde Kundenbedürfnisse. In unserer digitalen Welt erwarten die Kunden einen besseren Service. Differenzierung ist nur mittels überdurchschnittlicher Kundenerlebnisse möglich. Und diese erfordern Kundenorientierung. Die vierte industrielle Revolution ist angebrochen, ob wir bereit dafür sind oder nicht. Wir erleben unglaubliche Durchbrüche in allen Branchen, vorangetrieben von disruptiven Innovationen. Die Möglichkeiten für Applikationen sind schier unendlich. Wie der chinesische Stratege Sunzi vor bereits 2.500 Jahren feststellte: „Inmitten des Chaos liegt auch eine Chance“. Ich wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr und viel Erfolg für 2017. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. Sie möchten mehr über OpenText und unsere Pläne in 2017 erfahren? Melden Sie sich jetzt zur Innovation Tour 2017 in München an.

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Die Zukunft der Information: Höchste Zeit für ein Umdenken bei ECM

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Das Enterprise Content Management (ECM) hat sich weiter entwickelt. Längst geht es um mehr, als das Steuern und Kontrollieren von Informationen. In zunehmend digitalisierten Arbeitsumgebungen soll ECM die Zusammenarbeit fördern, die Produktivität steigern, und basierend auf Unternehmensinformationen wertvolle Erkenntnisse liefern. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurde die OpenText Content Suite 16 (Englisch) umfassend überarbeitet und mit verbesserten Features ausgestattet. Wir haben den Leistungsumfang der OpenText Content Suite 16 (Englisch) ausgebaut. Folgendes ist enthalten: Verknüpfte Arbeitsbereiche verbinden: Workspaces verbinden das Content Management mit Geschäftsprozessen und verändern damit das Konzept von ECM grundlegend. Die Vereinheitlichung von Insellösungen und eine verbesserte Zusammenarbeit stellen sicher, dass aus der Vernetzung echter Mehrwert entsteht. Neues Content Server User Interface (UI): Das neue intuitive UI der OpenText Content Suite und Extended ECM basiert auf Responsive Design. Es gestattet rollenbasierte Ansichten, erlaubt den Zugriff auf zuletzt bearbeitete Dokumente und bietet etliche weitere Features, die Anwender produktiver machen und eine bessere Zusammenarbeit ermöglichen. Unsere neue Nutzeroberfläche ermöglicht durch ein vernetztes und konsistentes Nutzererlebnis ein tieferes Engagement und erhöht die Sicherheit mit rollenbasierten Zugriffsrechten auf Informationen. Analytics Integration: Die Suiten-übergreifende Integration von Analytics ermöglicht Echtzeit-Abfragen und Massen-Downloads von Daten aus OpenText ECM-Lösungen für tiefere Einblicke und detaillierte Geschäftserkenntnisse. Integration von „Social“-Formaten: Ein durchgängiges Lifecycle Management von neuen innovativen Content-Formaten (wie Social Media) mit erweiterten Möglichkeiten für Anwender zur Interaktion und gemeinsamer Content-Optimierung sowie eine angereicherte Suchfunktion stärken das Engagement und gewährleisten die Sicherheit und den Schutz von Geschäfts- und IP-Informationen. Enterprise Search mit InfoFusion: Frei skalierbare, sichere und berechtigungsbasierte Suchanfragen für Inhalte aus unterschiedlichen Enterprise Systemen aufbauend auf Content-Analyse und personenbezogener Identifikation von Informationen (Personally Identifiable Information (PII) Identification). Das aktuelle Release der OpenText Content Suite beinhaltet außerdem eine automatische Klassifizierung für große Archivierungsprojekte, einen integrierten HTML-5-Viewer, Drag-and-Drop-E-Mail-Support, Dashboard-Reporting sowie erweiterte Compliance- und Sicherheitsfunktionen. Die Suite ist zudem mit OpenText CORE integriert. Damit wird das Teilen von Dokumenten und die externe Kollaboration in der Cloud zu einer natürlichen Erweiterung der OpenText Content Suite-Umgebung. Es ist an der Zeit, ECM zu überdenken Die OpenText Content Suite 16 (Englisch) geht weit über eine verlässliche Informationssicherheit hinaus. Mit Enterprise Search, umfassender ERP- und Analytics-Integration sowie der Verfügbarkeit in der Cloud können unsere Kunden ihre Produktivität steigern und gleichzeitig Kosten senken. Die OpenText Content Suite 16 (Englisch) hat alles, was Unternehmen brauchen, um ihre Firmendaten zu kontrollieren und zu schützen. Ist dieses Ziel erreicht, lassen sich Informationsprozesse effizient digitalisieren. Erfahren Sie mehr: www.opentext.com/16 (Englisch) Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Gehört sicherer Datenaustausch zur Ihrer Strategie für die digitale Transformation?

digitale Transformation

Wir sind im Zeitalter von Industrie 4.0 angekommen. Es gab keinen großen Knall, kein einschneidendes Ereignis, und dennoch befinden wir uns inmitten der digitalen Transformation. Daten sind das zentrale Element der heutigen Wirtschaft. Noch verharren viele Unternehmen in einer Beobachterrolle und zögern, die Geschäftsprozesse innerhalb ihrer Supply Chain digital und automatisiert abzuwickeln. Andere, wie etwa der Airline-Verband IATA erkennen in der vernetzten Industrie 4.0 enormes Potenzial. Um dieses zu nutzen, müssen Unternehmen intelligente Strategien für einen sicheren Datenaustausch innerhalb ihres Netzwerks entwickeln. Nur so können Geschäftsprozesse beschleunigt und die Produktivität erhöht werden. Information als Basis Das Herz einer jeden Organisation, ganz gleich welche Produkte oder Dienstleistungen sie anbietet, sind Informationen. Sie sind die Basis für Entscheidungen und damit letztlich auch für den Unternehmenserfolg. Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner bilden das Netzwerk, aus dem diese Informationen stammen. Ein sicherer Datenaustausch (Englisch) innerhalb dieses Ökosystems ist also ein Muss. Information ist die Währung der digitalen Wirtschaft. Der Erfolg einer Organisation beruht nicht länger nur auf ihrer Größe, Ihrer Skalierbarkeit, Ihrem Zugang zu Ressourcen oder Ihrer geographischen Präsenz. Entscheidend ist, wie effektiv ein Unternehmen vorhandene Daten für Innovation und Wachstum nutzt. Geschäftsprozesse als kritische Erfolgsfaktoren müssen unternehmensübergreifend definiert werden. Die Grundlage dieser Prozesse, der Informationsfluss innerhalb des Ökosystems, muss sicher sein. Das ist nicht nur essenziell für die Betriebskontinuität, sondern auch zwingende Voraussetzung für Produktivität und Effizienz in einem extrem wettbewerbsorientierten, digitalen Wirtschaftsumfeld. Totgesagte (Technologien) leben länger Immer mehr Organisationen entwickeln Strategien für die digitale Transformation. Dabei darf auf sicheren Datenaustausch und dessen Um- oder Neugestaltung nicht vergessen werden. Die entsprechenden Tools dafür müssen Teil der Digitalisierung sein. Diese Tools steigern operative Gewinne, erhöhen die Flexibilität und die Produktivität der Mitarbeiter und reduzieren Risiken durch höhere Compliance-Levels. Viele Unternehmen verfügen bereits über ausgereifte Systeme für den Austausch von Rohdaten, großen Dateien und verschiedene Formen von Content. Trotzdem hält sich eine mehr als 150 Jahre alte Technologie überall hartnäckig: das Fax. Es gilt nach wie vor als Standardkommunikationsmittel für einen direkten und sicheren Informationsaustausch. Den sicheren Austausch von Daten nicht in die digitale Transformationsstrategie zu integrieren ist riskant. Den Organisationen drohen Ineffizienz, höhere Kosten, geringere Erträge, niedrigere Produktivität und natürlich Sicherheits- und Compliance-Probleme. Server und Services für elektronisches Faxen sind ein fester Bestandteil von Lösungen für sicheren Datenaustausch (Englisch). Für die Integration in Back-End-Systeme entwickelt, senden und empfangen sie Content aus diversen Anwendungen auf sichere Art und Weise. Denken Sie stets einen Schritt weiter Bei der Auswahl einer elektronischen Fax-Lösung (Englisch) sollten Sie folgende Kriterien berücksichtigen: Welche Anforderungen stellen Unternehmen, Geschäftsprozesse oder Workflows an die Lösung? Inwieweit kann der jeweilige Anbieter diese Anforderungen erfüllen? Die Kernfunktionen (an E-Mail senden/von E-Mail empfangen, zentrale Fax-Verwaltung, Protokollierung und Auswertungen) sind bei fast allen elektronischen Fax-Lösungen identisch. Wählen Sie daher einen Anbieter, der als wirklich verlässlicher Partner ebenso sehr am Erfolg Ihrer Organisation interessiert ist, wie Sie selbst. Fähigkeiten und Unternehmensleitbilder differieren zum Teil erheblich. Achten Sie auf ausgereifte, erprobte Funktionalitäten. Wählen Sie einen Anbieter, dessen Leitbild zu Ihren Unternehmenszielen passt und der Sie bei Ihrer digitalen Transformation unterstützen kann. Im besten Fall entscheiden Sie sich für ein Unternehmen, dessen Möglichkeiten über Lösungen für sicheren Datenaustausch hinausgehen – einen Anbieter, der Sie bestmöglich dabei unterstützt, Ihren Betrieb fit für eine voll integrierte Enterprise Information Management (EIM) Plattform zu machen, und Ihnen damit den Weg zur digitalen Transformation und einem besseren Arbeiten ebnet. Eine digitale Enterprise-Fax-Lösung bildet die Grundlage Ihrer Strategie für sicheren Datenaustausch. Auf dieser Basis können Sie ein automatisches, stabiles und integriertes Kommunikationsnetzwerk aufbauen. Damit reduzieren Sie Risiken, sorgen für Compliance und verkürzen die Zeit bis zum Break-Even-Point. Ein sicherer Datenaustausch (Englisch) wird Ihr Unternehmen verändern. Es spielt dabei keine Rolle, ob Ihr System stationär, in der Cloud oder als hybrides Modell läuft. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Optimieren Sie sämtliche Geschäftsprozesse: Daten automatisch sicher austauschen

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Jeder entscheidende Fortschritt hat die Art und Weise, wie wir Informationen austauschen, nachhaltig verändert. Von mündlicher Überlieferung zur schriftlichen Übermittlung, von Schriftstücken zu Druckwerken und Zeitungen, mit Telefon und Fax über immer größere Entfernungen und immer schneller. Mit der Einführung des Computers wurden aus analogen digitale Informationen. Heute lassen sich online Informationen über alle geographischen Grenzen hinweg im Bruchteil von Sekunden vermitteln und austauschen. Im digitalen Zeitalter haben wir uns längst daran gewöhnt, dass Wissen in Datenbanken statt in Bibliotheken gespeichert ist, oder dass Behördengänge elektronisch erledigt werden können. Die digitale Transformation wird diese Entwicklung noch weiter vorantreiben und sämtliche Bereiche des Lebens revolutionieren. Das macht sich beispielsweise das Gesundheitswesen zunutze und setzt auf elektronischen Datenaustausch, um die Patientenversorgung zu verbessern. Unternehmen müssen sich darauf einstellen, dass die Kommunikation und der Datenaustausch künftig viel stärker automatisiert werden müssen. Wer hier nicht frühzeitig einsteigt, verschafft seinen Mitbewerbern einen nicht unbedeutenden Wettbewerbsvorteil. Effizienzsteigerung durch automatisierte und sichere Kommunikation Das heutige Wirtschaftsumfeld stellt Organisationen vor enorme Herausforderungen. Jedes Unternehmen ist gezwungen, Kosten zu senken, Prozesse zu rationalisieren (Englisch) und die Effizienz zu steigern. Gleichzeitig sollen die Loyalität der Kunden erhöht und die Beziehung zu Lieferanten gestärkt werden. Die Forderung nach einer schnellen, sicheren und verlässlichen Kommunikation erhöht den Druck noch zusätzlich. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und gewinnbringend arbeiten zu können, wurde in verschiedene Back-End-Anwendungen investiert. Damit sollten Geschäftsprozesse verbessert und mehr Nähe zu Kunden und Lieferanten hergestellt werden. Back-End-Anwendungen wie SAP, Oracle und ähnliche Systeme erzeugen ein riesiges Informationsvolumen in Form von Dokumenten. Diese Dokumente steuern die Kommunikation mit Kunden und Lieferanten, bestimmen Geschäftszyklen und entscheiden über Gewinn oder Verlust. Sie schnell, effizient und kosteneffektiv an Empfänger innerhalb und außerhalb der Organisation versenden zu können, ist daher äußerst wichtig. Der Einsatz von automatisch erzeugten Fax-Dokumenten (Englisch) oder anderen Systemen zum elektronischen Versand von Dokumenten bietet Unternehmen diverse Vorteile. Anwendungen und Endgeräte können in Geschäftsprozessen noch effizienter genutzt, Kosten und Reaktionszeiten gesenkt werden. Ein automatisierter Dokumentenversand hat also entscheidende Auswirkungen auf die Leistungskraft des gesamten Unternehmens. Eine neue Ära im sicheren Datenaustausch Lösungen für automatisierten Dokumentenversand (Englisch) verteilen die in den verschiedenen Anwendungen erzeugten Daten. Die Information erreicht die richtigen Empfänger zum richtigen Zeitpunkt. Zeitraubende und fehleranfällige manuelle Prozesse entfallen, die Produktivität wird gesteigert. Unternehmensdaten schnell, sicher, effizient und automatisch an Kunden und Lieferanten verteilen zu können, sichert die Wettbewerbsfähigkeit einer Organisation. Durch die Integration von Back-End-Systemen mit Lösungen für sicheren Datenaustausch erhalten Unternehmen eine automatisierte und kosteneffektive Möglichkeit zur Übermittlung von Informationen. Systeme für den sicheren Datenaustausch verteilen Unternehmensdaten automatisch, sicher und richtlinienkonform innerhalb und außerhalb der Organisation. Mit elektronischen Fax-Lösungen für Unternehmen bieten sie ein umfassendes und zentralisiertes Konzept zur Bewältigung dieser Aufgabe. Aus welchem System oder Repository (Datenspeicher) die Informationen stammen und ob die Lösung stationär, in der Cloud oder als hybrides System implementiert ist, macht dabei keinen Unterschied. Ein zweckmäßiges System für sicheren Datenaustausch unterstützt die Erfassung, Kontrolle, Verwaltung und Automatisierung aller auf Fax-Dokumenten basierenden Geschäftsprozesse (Englisch). Das umfasst Fax-gesteuerte Basisvorgänge wie eine multifunktionale Geräteverwaltung, Faxen über E-Mail und Desktop, automatisches Faxen sowie Sicherheits- und Compliance-Regeln für diese Prozesse. Wertschöpfung unternehmensübergreifend steigern Durch die Automatisierung von Fax-gesteuerten Geschäftsprozessen (Englisch) als Teil einer übergreifenden Automatisierungsstrategie können Unternehmen Kosten senken und damit Effizienzvorteile sichern. Fax-Lösungen für Unternehmen automatisieren zeitraubende manuelle Prozesse auf Papier. Das reduziert die operativen Kosten für Papier, Druck und Aufbewahrung, steigert die Produktivität der Mitarbeiter und minimiert die mit unsicheren Kommunikationsmitteln verbundenen Risiken. Beschleunigung von Geschäftsprozessen. Sicherer, automatisierter Datenaustausch verkürzt die Prozessdurchlaufzeiten einer Organisation. Der Austausch kritischer Geschäftsdaten mit allen Beteiligten weltweit wird durch die erprobte und vertrauenswürdige Technologie beschleunigt. Optimierung von Reichweiten, Ausfallsicherheit und Kosteneffizienz von Fax-basiertem sicherem Datenaustausch. Enterprise-Lösungen mit integrierter Prozessautomatisierung sorgen für reibungslose Kommunikation. Senkung der Kosten für den Datenaustausch. Workflows automatisieren, Kommunikation beschleunigen und mit Sicherheits- und Aufbewahrungsrichtlinien die Compliance sicherstellen. Gleichzeitig senken Sie die Kosten für den Datenaustausch, speziell für Fax-basierte Vorgänge. Mit einer Verlagerung der Systemverwaltung in die Cloud lässt sich zudem der Verwaltungsaufwand der Fax-basierten Infrastruktur Ihrer Organisation deutlich reduzieren. Mehr Flexibilität ohne Einschnitte bei der Sicherheit. Voll automatisierter Datenaustausch mit Kunden, Geschäftspartnern und weiteren Stakeholdern. Verbesserung von Compliance und Informationssicherheit. Übergreifende Umsetzung von Governance-Richtlinien in allen Informationskanälen. Damit ermöglichen Sie volle Transparenz für Audits und sichern die Verwaltung des Informationsflusses ab – Ihr Unternehmen kann gesetzlichen Überprüfungen und Rechtsstreitigkeiten gelassen und souverän entgegen sehen. In diesen kurzen Videos (Englisch) erfahren Sie mehr über den Austausch von Daten. Hier (Englisch) können Sie sich eingehender zur Automatisierung des sicheren Datenaustauschs informieren. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Die Zukunft der Information: Release 16 – mit kognitiven Systemen klügere Entscheidungen treffen

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Etwas mehr als ein Jahrzehnt ist seit dem Einleiten der digitalen Revolution vergangen. Es hat sich viel getan, seit es im Jahre 2002 erstmals möglich war, mehr Informationen digital als analog zu speichern. Cloud-Computing, Mobile, Big Data/Analytics und Social-Media-Technologien sind längst keine Silicon Valley Start-up-Ideen mehr. Diese technischen Standards sind heute auch aus der traditionellen Unternehmenslandschaft in der DACH-Region nicht mehr weg zu denken, und die nächste Entwicklungsstufe kündigt sich bereits an. IDC-Chefanalyst Frank Gens spricht in der aktuell vorgelegten IDC-Jahresprognose 2017 von einem Wendepunkt für den globalen ITK-Markt, denn aus Projekten und Initiativen sei inzwischen strategische Notwendigkeit geworden, um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen langfristig zu sichern. Die Durchdringung und Verbreitung von Technologien der sogenannten Dritten Plattform wird viel schneller als allgemein erwartet von Unternehmen übernommen und die digitale Transformation schreitet folglich schneller voran als bislang angenommen, prognostiziert IDC weiter. Unter den Top-10 Trends der IT-Marktforschungs-Spezialisten findet sich neben der Evolution von Kerntechnologien und dem wachsenden Investitionsvolumen in den ITK-Bereich ein Zukunftssegment: Als Innovationsbeschleuniger nennen die Experten neben künstlicher Intelligenz (KI), Augmented Reality/Virtual Reality (AR/VR) und Security-Systemen der nächsten Generation in erster Linie kognitive Systeme. Das Zeitalter der Maschinenkommunikation hat begonnen Mit Release 2016 antizipiert OpenText diesen Trend und erweitert die etablierte Enterprise Information Management EIM Plattform um zahlreiche kognitive Systemkomponenten. Damit können Kunden tiefere Einblicke und Erkenntnisse aus ihren Firmendaten gewinnen und diese mit Datenbeständen von Dritten verknüpfen. Die neue OpenText Analytics Suite setzt Instrumente wie Sprachauswertungen und Argumentations-Analysen ein. Mit Release 16 werden die Maschinen sprichwörtlich zum Leben erweckt, und sie beginnen mit einander zu kommunizieren. Einige ausgewählten Beispiele illustrieren, wie durch Einsatz von Analyseinstrumenten in einem sicheren EIM unstrukturierte Informationen und externe Quellen ausgewertet und in erkenntnisreiche Fakten und wertvolle Empfehlungen umgewandelt werden können. Der Wahlmonitor – Election Tracker ´16 Die US-Wahl ist Geschichte. Unser Election Tracker ’16 (Englisch) jedoch nicht. Diese einfache informationsbasierte App lieferte deutlich detailreichere und aussagekräftigere Erkenntnisse zu den Kandidaten, als herkömmliche Umfragedaten. Die App durchsuchte und verarbeitete dafür hunderte von Online-Medien weltweit und rund um die Uhr. Die gewonnenen Daten vermittelten so ein stets aktuelles Stimmungsbild und ließen zusätzliche Informationsstränge in die Auswertung einfließen. Interaktive Dashboards und Schaudiagramme zeigten Entwicklungstrends und Stimmungsschwankungen auf und gaben ein ganzheitliches Bild der Kandidaten-Performance. Berücksichtigt man den signifikanten Einfluss politischer Personalentscheidungen auf die Geschäftsentwicklung ganzer Industriezweige oder gar einzelner Firmen in der heutigen Zeit, so wird deutlich dass der Wahlmonitor auch für die anstehenden Bundestagswahlen 2017 in Deutschland eine interessante Informationsquelle sein könnte. Frühwarnsystem für Pandemien und Katastrophen – Find H1N1 Die kanadische Gesundheitsbehörde setzt auf die OpenText Applikation Find H1N1. Täglich werden bis zu 20.000 Medienartikel durchforstet, um daraus ein Frühwarnsystem für den Ausbruch von Krankheiten und anderen Katastrophen zu generieren. Das System durchsucht öffentlich zugängliche unstrukturierte Datenquellen im World Wide Web und überführt diese in ein Reporting, dass von einer sogenannten „Cognitive Engine (CE)“ erhoben wird. Tausende von Gefahrenherden und Risiken werden regelmäßig überwacht: Vom Schweinegrippe-Virus H1N1 in Kanada über Waldbrände in Kalifornien bis zu Pestvorfällen in Afrika. Das kognitive System hilft Behörden dabei selbst kleinste Gefahrenherde aufzuspüren, zu quantifizieren und nachzuverfolgen, um damit das Wohlergehen der Bevölkerung zu sichern. Intelligente Geschäftsprozessanalysen – Intelligent BPM Für die Weiterentwicklung von Geschäftsprozessen in Unternehmen sind kognitive Systeme in Zukunft unverzichtbar. Die OpenText Anwendung Intelligent Business Process Management (BMP) ist darauf ausgerichtet Prozessauswertungen serienmäßig zu fahren. Aus zehntausenden von Prozessen werden Fälle gefiltert, wo Prozesse stagnieren oder unterbrochen sind, mögliche Engpässe lokalisiert und Prioritätsprozesse identifiziert, um diese zu beschleunigen. Die Applikation spürt zudem die Prozesse, die sich zur Automatisierung eignen. Und das ist nur eine kleine Auswahl von Anwendungsbeispielen, wie Intelligentes Geschäftsprozess-Management effizienzsteigernd eingesetzt werden kann. Die Möglichkeiten der kognitiven Systeme in Release 2016 sind schier unendlich. Mit der Markteinführung der kognitiven Plattform Magellan (Englisch) bewegt sich OpenText über Analytics hinaus hin zu kognitivem Lernen und künstlicher Intelligenz und öffnet seine EIM-Plattform für Algorithmen von Drittanbietern. Hier erfahren Sie mehr über OpenText Release 16. Dieser Beitrag wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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Warum Unternehmen eine Plattform für das Informationsmanagement brauchen

Enterprise Information Management

Was das Smartphone mit OpenText Release 16 zu tun hat Bald ist es zehn Jahre her, dass Steve Jobs das erste iPhone der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Niemand hätte am 9. Januar 2007 gedacht, dass dieses „Handy“ die Welt der IT revolutionieren würde. Legendär ist der Spott, mit dem Steve Ballmer von Microsoft das neue Gerät damals bedachte. Und doch kam alles ganz anders. Es sollte den Beobachtern erst sehr viel später dämmern, was für eine geniale Idee hinter dem iPhone steckte: Statt eines neuen, smarteren Handys hat Apple damals in Wahrheit eine Computing-Plattform für die Hand- oder Westentasche erschaffen. Und ganze Heerscharen von Entwicklern befriedigen seither zusammen mit dem Hersteller jedes vorstellbare oder unvorstellbare Spezialbedürfnis der Anwender mit einer darauf abgestimmten App. Damit wurde das Smartphone und seine Nachahmer von anderen Herstellern zur Steuerungszentrale des digitalen Lebens. Nichts ist mehr wie früher Smartphones haben nicht nur die Art und Weise der privaten IT-Nutzung, sondern auch die Erwartungen an die Unternehmens-IT grundlegend verändert. Alles muss schnell und auf Knopfdruck verfügbar sein, alles hat mit allem vernetzt zu sein und alles muss auch mobil zur Verfügung stehen. Die bisherigen Antworten auf diese Herausforderungen für die Unternehmens-IT – insbesondere Cloud-Angebote für Software, Platform und Infrastructure as a Service – überzeugen, zunächst aber nur in technischer und funktionaler Hinsicht. Denn sie lösen die damit verbundenen geschäftlichen Aspekte nur unzureichend. Diese lauten: Kontrolle über Inhalte und Prozesse, Rechts- und Datensicherheit sowie Schutz persönlicher Daten und des geistigen Eigentums. All diesen Herausforderungen – technisch, funktional, geschäftlich – gemeinsam ist die Tatsache, dass sie nur zu meistern sind, wenn die damit verbundenen Unternehmensinformationen unabhängig von ihrem jeweiligen Format sauber verwaltet werden. Eine notwendige Voraussetzung hierfür ist, dass sie digital vorliegen. Trends wie Industrie 4.0, das Internet der Dinge und die Digitalisierung allgemein helfen dabei. Informationen, nicht nur Daten Alle Firmen sind Informationsunternehmen. Doch rund 80 Prozent aller Unternehmensinformationen sind unstrukturierter Natur, liegen also in Form von Office-Dokumenten, CAD-Zeichnungen, Wartungsberichten, Social-Media-Beiträgen, E-Mails, Verträgen und Zusatzvereinbarungen, Präsentationen, Audio- und Videodateien, Bewerber- und Mitarbeiterphotos etc. vor. In digitalen Unternehmen sind nicht mehr die ERP-Daten der Haupttreibstoff, sondern sämtliche digitalen Informationen, also auch die unstrukturierten Informationen und immer mehr die Maschinendaten. Um all diese Informationen zusammenführen und miteinander korrelieren zu können, bedarf es einer Plattform für Informationsmanagement, im Idealfall auch über Unternehmensgrenzen hinweg und entlang kompletter Wertschöpfungsketten. Eine Plattform für Unternehmensinformationen Das ist es, was Smartphones und OpenText gemeinsam haben: Sie sind beide Plattformen. Und als Plattform für unternehmensweites Informationsmanagement greift OpenText™ Release 16 die geänderten Erwartungen an die IT – schnelle Verfügbarkeit, flexible Bereitstellung, einfache Bedienbarkeit, Skalierbarkeit, Entwickler-Ökosystem, Lösungsvielfalt für alle möglichen Anwendungsfälle – auf und erfüllt sie für die Welt der unstrukturierten Informationen. OpenText Release 16 bietet anwendungsübergreifende Dienste wie OCR, Sicherheit oder Workflow, darüber hinaus aber fünf Lösungssuiten für Analytics, Enterprise Content Management, Geschäftsprozessmanagement (BPM), Customer Experience Management – das sind Funktionalitäten und Prozesse, die einen direkten Kontakt zum Endkunden beinhalten – und Business Network, ein B2B-Marktplatz zum automatisierten Austausch von Informationen über Unternehmens- und Systemgrenzen hinweg. Alle fünf Lösungssuiten sind miteinander integriert und werden in enger Abstimmung untereinander weiterentwickelt. Hinzu kommen Werkzeuge und Schnittstellen für Entwickler, die zusätzlich zu den bereits vorhandenen Funktionalitäten ein EIM-Ökosystem bilden und jede Art von Spezial-App einfach und schnell erstellen und bereitstellen können. Unternehmen können diese Plattform und ihre Anwendungen im eigenen Rechenzentrum implementieren, aus der Cloud beziehen oder in Form hybrider Umgebungen nutzen – und dies alles natürlich sicher und rechtskonform. Genau das ist es, was digitale Unternehmen für ihre künftigen Geschäftsmodelle benötigen. Wenn Sie mehr über Release 16 erfahren möchten, können Sie sich hier das Whitepaper für Release 16 herunterladen (Englisch).

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Baukasten für Entwickler: die OpenText TeamSite 8 Developer Experience Suite ist da

TeamSite

Die digitale Transformation wird längst auch in deutschen Unternehmen als Pflichtprogramm wahrgenommen. Mit dem Erfolg der sozialen Medien und anderer Online-Plattformen, auf denen Kunden sich über Produkte, Dienstleistungen und Firmen äußern können, steigen die Anforderungen an die IT als Schnittstelle in der Kundenkommunikation. Die Verlagerung der Internet-Nutzung in Richtung mobile Endgeräte zwingt Organisationen dazu, neue Strategien für ein einzigartiges Kundenerlebnis zu entwickeln. Unternehmens-Apps gehören dazu – und Deutschland spielt hier ganz vorne mit. Satte 75 Prozent der deutschen Betriebe nutzen diese Apps bereits, wie eine aktuelle Studie ermittelte. Damit liegt die Bundesrepublik im weltweiten Vergleich auf Platz drei, noch vor den USA und Großbritannien. Der Boom hat jedoch auch seine Schattenseiten Da Enterprise-Apps plattformübergreifend auf iOS und Android laufen müssen, werden viele davon mit HTML oder Java-Script entwickelt. Die Nutzung dieser Programmiersprachen und das unverschlüsselte Senden von Daten machen mehr als 80 Prozent der Apps unsicher, wie das Fraunhofer Institut im Appicaptor Security Index 2016 feststellte. Was sicher auch daran liegt, dass Entwickler und Seiten-Administratoren in vielen Unternehmen noch immer nicht in alle Projektprozesse integriert sind. Sie müssen oft behelfsmäßige Lösungen finden, weil sie beim Design von Software als Zielgruppe übersehen werden. Dabei sind sie der Schlüssel zu sicheren, stabilen, und damit auch aus Sicht der Kunden guten, Unternehmens-Apps. Der Wechsel von HP zu OpenText hat uns bei Professional Services sehr beschäftigt. Das hat uns aber nicht davon abgehalten, in unserem Kompetenzzentrum neue und innovative Software zu entwickeln. TeamSite 8 Das Team von Professional Services (kurz: ProServ) war bereits an der Umstellung der Kunden auf TeamSite 8 (Englisch) beteiligt. TeamSite 8 beinhaltet eine neue, wohl durchdachte Benutzeroberfläche für Experience Studio, die sowohl Marketingfachleute wie auch Mitarbeiter, die gelegentlich einen Beitrag verfassen, begeistert. Aber wir haben es bei diesem Thema auch mit Entwicklern und Seiten-Administratoren zu tun, die für ihre Aufgaben im Bereich Content- und Daten-Management oder Entwicklung umfangreiche Experten-Funktionen benötigen. In jahrelanger Zusammenarbeit mit Power Usern und Entwicklern haben wir von diesen umfangreiches Feedback erhalten. Mit der Einführung des modernisierten UI-Frameworks sind wir nun in der Lage, deren Anforderungen mit einem ProServ-Softwarepaket zu erfüllen – der Developer Experience Suite (Englisch). Features und Vorteile: Timelines Manager: Mit diesem Dashboard können Sie verschiedene Zeitleisten unabhängig von bereits veröffentlichtem Content erstellen. Dadurch sind Entwickler und Autoren in der Lage, eine Website in mehreren, aufeinanderfolgende Freigabezyklen im Testmodus zu betrachten und zu bearbeiten. Im Normalbetrieb veröffentlichte Inhalte bleiben davon unberührt. Content Explorer: Die Oberfläche des Content Repository Browsers für Power User (eine rundüberholte Version von CCPro) wurde im vertrauten Look & Feel des Windows Explorer gestaltet und unterstützt alle zeitgemäßen Features zur Dateiverwaltung – von der klassischen Browser-Funktion bis zur Volltextsuche. Integrated Express IDE: Die integrierte Entwicklungsumgebung bietet eine automatische Spracherkennung, hebt Syntax-Fehler hervor und ermöglicht ein direktes Bearbeiten von Programm-Quelldateien oder -Objekten. Dabei wird ein unnötiges Hoch- und Herunterladen von Dateien vermieden. Die Umgebung unterstützt die optische und code-basierte „Trennung“ von bis zu drei Programmen bei Mischprogrammierung (Programmieren mit mehreren unterschiedlichen Programmiermethoden). Components Update Manager: Mit diesem Feature lassen sich einfach und schnell jene eStudio-Komponenten, Vorlagen und Platzhalter ermitteln, die ein Update benötigen. Darüber hinaus verfügt die Funktion über eine effektive Benutzeroberfläche für die Verwaltung und Verteilung von Massenänderungen für Websites und Vorlagen.Ihr Unternehmen möchte den vollen Funktionsumfang von TeamSite (Englisch) nutzen und die Erwartungen an das CEM (Customer Experience Management) übertreffen? Dann setzen Sie sich doch mit mir oder Ihrem Solution Services Ansprechpartner in Verbindung. Mehr Details zu dieser spannenden Neuerung erfahren Sie in unserem OpenText™ Developer Experience Suite Briefing (Englisch). Das Team von ProServ arbeitet bereits an weiteren Produkt-Innovationen. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Dieser Text wurde aus dem Englischen übersetzt.

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