Supply Chain Strategy

Denken Sie grenzübergreifend: die vollständig automatisierte Supply Chain

Industrie 4.0 steht in Deutschland überall ganz oben auf der Tagesordnung. Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und eine gute Supply Chain Strategy innerhalb des Unternehmens sind zur Selbstverständlichkeit geworden. Doch das allein reicht nicht, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig und erfolgreich zu bleiben.

Erst eine Vernetzung über Unternehmensgrenzen hinaus und die Digitalisierung der Supply Chain verschaffen den Unternehmen entscheidende Wettbewerbsvorteile.

Die Automobilbranche gilt Vorreiter in Sachen Interkonnektivität und digitale Ökosysteme. Dort wird bereits gelebt, was künftig auf andere Branchen zukommt: eine komplett automatisierte und digital vernetzte Lieferkette.

Warum die Digitalisierung der Supply Chain den Blick nach draußen erfordert

Wenn Sie mit der Automatisierung der Supply Chain Ihres Unternehmens betraut sind, kennen Sie den damit verbundenen internen Arbeitsaufwand. Viele Organisationen vergessen jedoch, dass für eine vollständige Automatisierung auch externe Faktoren eine Rolle spielen.

Dass die Einbeziehung dieser Faktoren sinnvoll und notwendig ist, zeigen die jüngsten Meldungen über verkürzte Lieferfenster und gestiegene Compliance-Anforderungen bei Einzelhändlern.

Gleiches gilt für die Automobilbranche. Aufgrund der üblichen Just-in-Time-Produktion müssen Lieferanten den Automobil-Erstausrüstern Vertragsstrafen zahlen, wenn verpasste Liefertermine zum Stillstand einer Fertigungsstraße führen – in schwindelnder Höhe von mehreren Tausend Euro PRO MINUTE Leerlauf.

Ob Sie nun Lieferant oder Kunde sind: für eine vollständig automatisierte Supply Chain wird es zunehmend wichtiger, auch das Umfeld einer Organisation miteinzubeziehen.

Was ist für eine gute Supply Chain Strategy zu beachten?

Die Supply-Chain-Expertin Lora Cecere schreibt in ihrem Blog (Englisch): „Die Automatisierung steigert die Effizienz eines Unternehmens, nicht die Effektivität einer Wertschöpfungskette. Die meisten Firmen denken nicht über ihre Firewall hinaus.

Ich glaube, wir müssen unsere Auffassung von Supply Chain überdenken. Mit konventionellen Ansätzen gelingt uns das nicht. Aber durch den Einsatz neuer Technologien und indem wir eine Outside-In-Perspektive einnehmen.“

Eine Outside-In-Perspektive und ein effektives Netzwerk sind das Ergebnis eines automatischen Austauschs von Transaktionsdaten zwischen den Geschäftspartnern. Laut aktuellen Studien von IDC meinen zwar 70 Prozent der Befragten, der geschäftliche Erfolg erfordere weitreichende B2B-Netzwerke, die die Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten ermöglichen.

Aber weniger als 50 Prozent tauschen den größten Teil ihrer Informationen mit der Mehrzahl ihrer Geschäftspartner auf elektronischem Weg.

Mit der Einbindung von Lieferanten- oder Kunden-Prozessen in eine automatisierte Supply Chain können Organisationen einen entscheidenden Teil ihrer Lieferkette automatisieren.

Das schafft unter anderem folgende Vorteile: weniger manuelle Dateneingaben – weniger Eingabefehler; geringere Transaktionskosten; weniger Fehler und schnellere Abwicklung im Wareneingang.

In unserem On-Demand Webinar (Englisch) erfahren Sie mehr darüber, wie ein umfeldorientiertes Denken zur vollständigen Automatisierung der Supply Chain beiträgt und wie Sie durch Automatisierung die Wertschöpfung Ihrer Supply Chain erhöhen und Ihre Unternehmensergebnisse verbessern.

Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

Über Greg Horton

Greg Horton
Greg Horton leitet als Product Marketing Director das Produktmarketing für OpenText Business Network Cloud-Lösungen.