Digital Asset Management

Digital Asset Management – viel mehr als nur hübsche Bilder für Web-Präsenzen bereitstellen

Digital Asset Management: Die Unternehmenskommunikation mit Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern wird zunehmend digital. Nach den Ergebnissen einer Umfrage des Branchenverbandes BITKOM nutzen zum Beispiel 58 Prozent der deutschen Unternehmen das Smartphone zur Kommunikation, 22 Prozent sind in den sozialen Medien aktiv und 34 setzen Portale für Kunden oder Mitarbeiter ein.

Allerdings: Damit sich die digitalen Kanäle positiv auf ein Unternehmen auswirken, müssen sie auch richtig genutzt werden. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen deutlich, dass die Kunden immer anspruchsvoller werden, wenn es um Content geht.

Die Optimierung von Inhalten für mobile Anwendungen und die Glaubwürdigkeit als Informationsquelle gehören heute zu den Voraussetzungen für ein erfolgreiches Digital-Marketing. Gerade wenn es um Bildmaterial oder Videos geht, sind professionelle Lösungen gefragt, die höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Genau hier kommt das Digital Asset Management ins Spiel.

Bilddateien unter Kontrolle

Warum würden Sie eine Digital Asset Management (DAM) Plattform beschaffen und installieren? Möglicherweise, weil Sie – wie ich für einen früheren Arbeitgeber – das Content Management-Team leiten. Ich wollte in erster Linie den Datenfluss der genehmigten Bilder auf den Online-Präsenzen des Unternehmens unter Kontrolle bringen.

Damals gestalteten wir gerade die Website und E-Commerce-Plattform neu, und ein wichtiger Teil des Projektes drehte sich um die Verwendung besserer Bilder. Außerdem sollte sichergestellt werden, dass das Bildmaterial markenkonform ist und den Sicherheitsrichtlinien entspricht.

Die Nachricht, dass wir nun eine zentrale und sichere Quelle für markenkonforme Bilder besaßen, verbreitete sich schnell. Schon nach kurzer Zeit sprachen wir mit anderen Unternehmensbereichen und sogar mit Teilen unseres Händlernetzwerks darüber, wie sie zum DAM beitragen und Zugang dazu erhalten könnten.

Anstatt nur jene Bilder vorzuhalten, die zur Verwendung auf der Website vorgesehen waren, speicherten wir bald jedes einzelne Bild aus unseren Produkt-Fotoshootings. Das wiederum erweckte das Interesse des Unternehmensarchivs. Innerhalb von 18 Monaten verfügten wir über eine Million visuelle Assets und mehr als 80.000 Nutzer, die darauf zugriffen.

Wirklich interessant für uns war jedoch, dass das DAM zur Quelle für Applikationen und Anwendungsfälle wurde, an die wir nicht im Traum gedacht hätten.

Digital Asset Management: Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten

Wir hatten zum Beispiel eine Möglichkeit entwickelte, leichte 3D-Modelle unserer Produkte anzufertigen. Die Quelldateien dafür speicherten wir ebenfalls im DAM. Plötzlich wurde das DAM zur Datenquelle für VR-Machbarkeitsstudien unserer Innovationen.

Das digitale Leitsystem in den Ausstellungsräumen unserer Händler wurde ebenso eingepflegt wie Schulungen oder die Planung von Anlagen, Messen, Kunstbildbände, Kalender, lizensierte Waren und vieles andere. Als ich das Unternehmen verließ, hatten wir sechzehn verschiedene Anwendungsfälle für die im DAM gespeicherten Inhalte erfasst, und ich bin mir sicher, dass es heute noch mehr sind.

Ich bin sicherlich nicht der Einzige, der bezeugen kann, wie vielseitig und effektiv sich eine leistungsfähige Digital Asset Management Plattform einsetzen lässt. Seit ich bei OpenText arbeite, sind mir noch weitere Nutzungsmöglichkeiten begegnet, zum Beispiel:

  • Medienunternehmen erzeugen mit Hilfe von DAM DVD-Verpackungen und Werbebanner, die automatisch ihre Größe ändern und passend zum Zielmarkt und Vertriebskanal die entsprechenden Logos und Texte einfügen.
  • Getränkefirmen nutzen ihr DAM als zentralen Bestandteil hochkarätiger Sponsorenprogramme zur Sportförderung.
  • Eine Bahngesellschaft setzt DAM zur Verwaltung der Videos zur Schienenkontrolle ein, die von den am Bug der Lokomotiven montierten Kameras aufgezeichnet werden.
  • Ein Hersteller von Flugzeugmotoren speichert und analysiert mit Hilfe des DAM Bilder von allen Maschinenteilen, die an einem Unfall beteiligt waren.

Und wie setzen Sie Ihre Digital-Asset-Management-Plattform ein? Weiterführende Informationen vermittelt Ihnen unser Webinar vom 15. Februar: „Neues Potenzial (und ROI) für Ihr DAM erschließen“ (Englisch).

Hier können Sie sich für den Zugang zur Webinaraufzeichnung anmelden.

Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

Über Alan Porter

Alan Porter
Alan J. Porter ist Senior Product Marketing Manager für die OpenText Customer Experience Suite. Er berichtet regelmäßig über die diversen Aspekte der Customer Experience und Content-Strategie und ist ein gefragter Referent in der Branche.