Roger Illing

Roger Illing
Roger Illing ist seit Juli 2014 Vice President Enterprise Sales EMEA der OpenText. In dieser Funktion verantwortet er den Vertrieb der strategischen Enterprise Business Unit in Europa. Neben der Gewinnung von Neukunden legt Roger Illing einen besonderen Schwerpunkt seiner Tätigkeit auf die Unterstützung von Bestandskunden bei der Transformation ihrer Geschäftsprozesse und -modelle hin zu vollständig digitalisierten Wertschöpfungsketten.

DSAG-Investitionsumfrage 2017: Was für SAP-Bestandskunden bei der Digitalisierung wirklich wichtig ist

Europäischer Datenschutz

Dieser Tage hat die „Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e.V.“ (DSAG) eine, wie ich finde, äußerst interessante Pressemitteilung veröffentlicht. Grundlage ist die einmal jährlich stattfindende Investitionsumfrage der Anwendergruppe bei SAP-Bestandskunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Daraus ist eines klar hervorgegangen: Mehr als 60 Prozent der IT-Budgets in diesem Jahr wenden die befragten Unternehmen für die Digitalisierung auf. Wenn das keine guten Nachrichten sind! Die falsche Frage Oftmals dreht sich die Diskussion über den Digitalisierungsgrad von SAP-Kunden speziell in Deutschland, aber auch allgemein im deutschsprachigen Raum um die Frage, ob und wann diese die Business Suite endlich durch S/4HANA ersetzen. Und immer wieder wird, fast konsterniert, dabei betont, dass die Migrationsbereitschaft eher verhalten ist. Laut der erwähnten Meldung wird bis 2020 wohl erst ein Drittel der DSAG-Mitglieder den Systemwechsel vollzogen haben. Ist das aber wirklich die entscheidende Frage, wenn es um die Digitalisierung geht? Mir scheint, dass dem nicht so ist. Digitalisierung ist ein Konzept, keine bestimmte Technologie oder ein bestimmtes Produkt. Es geht bei der Digitalisierung darum, sämtliche Informationen und Prozesse medienbruchfrei entlang der gesamten Wertschöpfungskette digital abzubilden. Darauf kommt es an. Wie genau ein Unternehmen dieses Ziel erreichen kann und erreichen will, lässt sich wohl nur individuell beantworten. Digitalisierung: Worauf es wirklich ankommt Auf der Ebene unterhalb des Konzepts wird die Zukunft hybrid sein – in einem sehr umfassenden Sinne. Neue Produktgenerationen werden neben älteren bestehen, Lösungen werden in der Cloud und On Premise implementiert werden, in der eigenen Cloud und der öffentlichen, im Eigenbetrieb oder als Managed Service oder beides. Wichtig ist also der Ansatz gegenüber Produkten und Lösungen: Es gilt, Barrieren zu beseitigen, einen Plattformansatz zu verfolgen. Die IT muss Dienste und Applikationen bereitstellen, wann und wo sie gebraucht werden, einfach, schnell und skalierbar. Diese müssen konsequent auf das Geschäft ausgerichtet sein, die IT muss sich in Tat und Wahrnehmung von einer „Administrationsbehörde“ zur „Innovationsfabrik“ weiterentwickeln. Von Prozessen und Geschäftsmodellen Aber was sage und doziere ich da? Mir scheint, dass die SAP-Bestandskunden das längst erkannt haben. Denn schaut man etwas genauer hin, wofür die 60 Prozent der IT-Budgets, die für die digitale Transformation reserviert sind, verwendet werden sollen, lautet das Ergebnis der DSAG-Umfrage: Mehr als die Hälfte der Befragten will das Geld in die Digitalisierung bestehender Geschäftsprozesse investieren. Und 36 Prozent halten neue Geschäftsmodelle auf Basis digitalisierter Prozesse für wichtig bis sehr wichtig. Die Prioritäten liegen also bei Prozessen und der Zukunft des eigenen Geschäfts, nicht bei speziellen Produkten und Technologien. Gut so! Digitale Prozesse – dabei geht es um Menschen, unternehmensübergreifende Wertschöpfungsketten und: Informationen, also Daten und jede Art von unstrukturierten Inhalten wie Dokumenten, Präsentationen, Korrespondenzen, Bauplänen, Wartungsberichten etc. Dazu bedarf es einer Plattform, die Grenzen zwischen Produkten und Technologien überwinden hilft und die diversen Informationsströme durch die Unternehmen und entlang der Wertschöpfungsketten abbildet und unterstützt. Es braucht also eine unternehmensweite und -übergreifende Plattform für Informationen, ein Enterprise Information Management. EIM für SAP-Kunden Die SAP-Bestandskunden haben das offenbar verstanden. Denn sie müssen sich in den kommenden Jahren mit der neuen SAP®-Welt vertraut machen, gleichzeitig aber Bewährtes weiter betreiben. Das geht nur, wenn es ihnen gelingt, den dafür nötigen personellen und finanziellen Aufwand zu senken. Genau dafür aber benötigen sie eine EIM-Plattform. Diese lässt sich unter anderem mit OpenText Extended ECM for SAP® Solutions realisieren, das vollständig mit den SAP® ERP-Lösungen integriert ist, oder auch mit unseren Plattform-Services in der rechts- und abhörsicheren OpenText-Cloud. So gelingt die Digitalisierung der Geschäftsprozesse, die Grundlage für neue Geschäftsmodelle im digitalen Zeitalter. Erfahren Sie mehr über unser Digitalisierungsangebot für SAP®-Umgebungen

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Kundendaten in der Cloud – eine Reise ins Nirvana?

Salesforce

Unternehmensanwendungen in der Cloud sind eindeutig eine Erfolgsgeschichte. Man kann fast sagen, dass diese Geschichte mit dem Kundenbeziehungsmanagement von Salesforce angefangen hat. Als Software as a Service mit großem Funktionsumfang hat das CRM-System sehr schnell reißenden Absatz gefunden. Fachabteilungen, denen es zu lange dauerte, bis die eigene IT-Abteilung die gewünschten Funktionen liefern konnte, haben sich schließlich für die einfache und schnelle Lösung eines Cloud-Abonnements entschieden. Das ist die erfreuliche Seite der Geschichte. Sackgasse Insellösung? Man kann in diese Geschichte freilich auch die Kehrseite mit einbeziehen. Aus der Sicht der internen IT handelt es sich um eine Insellösung, eventuell sogar um Schatten-IT. Der Wert von Kundendaten liegt aber gerade in der Vernetzung mit anderen Systemen, im Marketing, im Vertrieb sowie im Service. Denn was zählt, ist die Kundenhistorie. Nur so lassen sich die Kundenbedürfnisse auf Dauer erfüllen, diese zur Angebots- und Umsatzmaximierung analysieren und am Ende die Kundenbeziehungen verstetigen. Dieses Produktivitäts- und Optimierungspotenzial brachliegen zu lassen, ist sicher nicht im Sinne des Erfinders und gewiss nicht der Fachabteilungen, die als erste den Schritt in die Cloud gemacht haben. Was Unternehmen also brauchen, sind zentrale Systeme für Informationsmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette, mit denen sich Kundendaten und alle damit zusammenhängenden Inhalte wie Korrespondenzen oder Serviceberichte lückenlos verwalten lassen. Mit Insellösungen ist das aber nicht möglich. Führen Kundendaten in der Cloud also in eine Sackgasse? Zudem stellen sich hier Compliance-Fragen. Auch wenn das gekippte Safe-Harbor-Abkommen durch den so genannten Privacy Shield ersetzt wurde, kann kein Unternehmen dem neuen strengen europäischen Datenschutz entkommen. Am 25. Mai 2018, also schon in einem Jahr, endet die Schonfrist, ab dann muss alles, was mit personenbezogenen Daten – und dazu gehören Kundendaten nun mal – passiert und warum, lückenlos dokumentiert werden und den Vorgaben der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) entsprechen. Niemand kann die Verantwortung für den Schutz personenbezogener Daten abgeben. Himmel oder doch eher Nirvana? Führen Kundendaten in der Cloud also gar nicht in den Himmel, sondern ins Nirvana? Natürlich nicht. Aber die Unternehmen müssen handeln. Sowohl aus Wirtschaftlichkeits- als auch aus Compliance-Gründen. Das Gute daran ist, dass sie beide Ziele erreichen können, ohne auf ihre CRM-Applikation in der Cloud verzichten zu müssen. Möglich wird das mit unserer Content-Plattform für Salesforce. Deren Funktionalitäten wie Dokumentenmanagement, Records Management, Capturing, Archivierung, Workflow und Collaboration lassen sich in der Salesforce-Umgebung zur Verfügung stellen. Die Inhalte aber, die sozusagen in der Cloud aufgerufen und bearbeitet werden, müssen nicht dort abgelegt werden. Vielmehr bleiben sie genau da, wo die Unternehmen sie haben möchten – ob im eigenen Rechenzentrum oder einer privaten Cloud-Umgebung bei einem externen Dienstleister. In jedem Fall aber behalten die Unternehmen die volle Kontrolle über die Kundenhistorie, die an einem zentralen Ort gespeichert ist und gepflegt wird. Content-Plattform für Salesforce – und darüber hinaus Mit einer zentralen Content-Plattform für Salesforce bleibt dieser Wunsch kein Traum mehr, sondern wird Wirklichkeit. Vertriebs-, Service- und Marketingmitarbeiter, die mittels Salesforce ihre Kampagnen, Opportunities und Kundenservices managen, haben dadurch direkten Zugriff auf alle relevanten Begleitdokumente: Verträge, Angebote und Produktinformationen ebenso wie die gesamte Kundenkorrespondenz oder Rechnungen. Es versteht sich von selbst, dass diese Inhalte stets auf dem neuesten Stand sind. Und da nicht alle Anwender im Unternehmen Salesforce-Nutzer sind, stehen diese Informationen zusätzlich in allen anderen gängigen Geschäftsapplikationen wie SAP, Oracle oder Microsoft bereit – typisch Plattform eben. Das ist noch nicht der Himmel auf Erden, aber schon nah dran. Zögern Sie nicht, machen Sie sich schlau und probieren Sie die Content-Plattform für Salesforce aus!

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Mitarbeiterbindung: Die Kür im Kampf um die Talente

Europäischer Datenschutz

Deutschland geht es gut. Deutschland wächst. Der Arbeitsmarkt bricht im eigenen historischen Maßstab, aber auch im europäischen und internationalen Vergleich durchaus Rekorde – trotz (oder vielleicht sogar wegen?) der Zuwanderung. Das heißt doch nichts anderes, als dass die Unternehmen um die besten Mitarbeiter buhlen müssen. Vor diesem Hintergrund hat mich die Meldung zu einer Umfrage von ManpowerGroup doch sehr gewundert: Dort hieß es, „dass jeder zweite Deutsche seinen Job wechseln will.“ Genau genommen sind es zwar „nur“ 46 Prozent, aber diese Präzisierung macht den Befund nicht wirklich besser. Was läuft hier schief? Oft gehen die Besten Aber es kommt noch schlimmer: Könnte es sein, dass unter diesen 46 Prozent gerade die besten Mitarbeiter zu finden sind, wie eine aktuelle Kolumne nahelegt? Das erscheint mir sehr plausibel, denn die Studie von ManpowerGroup zeigt zudem, dass die Mitarbeiter am zufriedensten und am wenigsten wechselwillig sind, wenn das Gehalt, die Anerkennung und das Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben, also neudeutsch die Work-Life-Balance, stimmen. Aber wann und wie oder in welcher Höhe „stimmen“ diese Dinge denn? Diese Fragen lassen sich vielleicht gar nicht allgemein, sondern nur individuell beantworten. In jedem Fall aber braucht es dafür Analysen. Ein Beispiel hierfür wäre die zitierte Umfrage. Dazu wurden ganz klassisch 1.018 Bundesbürger im März, wahrscheinlich per Telefon, befragt. Das ist sehr aufwendig und vielleicht auch deshalb finden Mitarbeiterbefragungen in den Unternehmen eher selten statt. Dabei wären sie so notwendig, um herauszufinden, was die Kolleginnen und Kollegen wirklich bewegt. Jedes Unternehmen ist ein soziales Ereignis, erfordert ein echtes Miteinander. Nur wenn die sozialen und individuellen Bedürfnisse am Arbeitsort befriedigt werden, sind alle motiviert und ziehen gemeinsam an einem Strang. Motivieren statt kontrollieren Es dürfte unzweifelhaft sein, dass die Motivierung und Bindung der Mitarbeiter nicht morgen, sondern spätestens ab sofort wesentlich für den weiteren Unternehmenserfolg sein wird. Darüber hinaus aber bin ich der Meinung, dass die Digitalisierung auch bei der Ermittlung der Mitarbeiterbedürfnisse eine wichtige Rolle spielen kann und wahrscheinlich sogar muss. Die Analyse der vorhandenen Informationen zu Mitarbeitern und zu deren Werdegang ist der Weg, die besten Förder- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten zu ermitteln. Die Betonung liegt auf Förderung und Weiterentwicklung. Um Kontrolle darf es dabei nicht gehen, nicht nur weil es die Motivation untergräbt, sondern auch weil es zu recht aus Datenschutzgründen verboten ist. Das Positive zu fördern und zu heben, darauf kommt es an. Und daran sollten sich die Manager messen lassen, nicht daran, wie viel Kontrolle sie ausüben. Die Notwendigkeit, sich selbst am Erfolg der Kollegen messen zu lassen, wurde mir anhand des Beispiels einer Universität klar, die ihre Prozesse digitalisiert hat und diese Transformation insbesondere dazu nutzt, mehr Studenten als bisher zum Studienerfolg zu führen. Die Analyse der Daten erlaubt sogar, konkrete Vorschläge zur individuellen Förderung abzuleiten. Zu diesem Zweck kombiniert die Universität die Analysefähigkeiten von SAP HANA mit den Möglichkeiten zum Informationsmanagement von OpenText. Damit konnte die Universität nicht nur ihre Prozesse digitalisieren und damit das Lehrpersonal von administrativen Aufgaben entlasten, sondern eben auch – und das ist aus meiner Sicht das Entscheidende – die Erfolgsrate der eigenen Studenten erhöhen. Weiterbildungsmöglichkeiten sind laut der Studie von ManpowerGroup eine wesentliche Form der Anerkennung für die Leistung der Mitarbeiter. Sie steigern deren Motivation und Bindung an das Unternehmen. Wäre es nicht wunderbar, wenn Personalmanager auf Basis individueller Analysen den Karriereweg ihrer Kollegen optimal begleiten und fördern könnten? Informationsmanagement und Digitalisierung können helfen Bildung, auch und gerade die berufliche, ist eine Stärke der deutschen Wirtschaft. Gut ausgebildete und weitergebildete Mitarbeiter übernehmen gerne Verantwortung, nutzen ihren Gestaltungsspielraum und finden kreative Lösungen. Mit solchen Mitarbeitern sparen Unternehmen einen immensen Kontrollaufwand. Kein Wunder, dass deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich mit weit weniger Managern auskommen und viel flachere Hierarchien aufweisen als in anderen Ländern. Ich finde, das ist ein bemerkenswertes Ergebnis einer aktuellen Studie der Hans-Böckler-Stiftung. Mit einem umfassenden Informationsmanagement inklusive geeigneten Analytics-Lösungen lässt sich der Wert zufriedener und motivierter Mitarbeiter weiter steigern. Angesichts der Tatsache, dass fast jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland nicht zu dieser Gruppe gehört, ist das damit verbundene Nutzenpotenzial aus Unternehmenssicht geradezu gewaltig.

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5 Mythen zur europäischen Datenschutz-Grundverordnung

Europäischer Datenschutz

„Viele Unternehmen werden die Fristen der EU-DSGVO für den Datenschutz nicht einhalten können“ titelte vor kurzem die Computerwoche online und zitierte eine Umfrage des Beratungshauses Carmao. Laut Bericht rechnen nur etwas mehr als 40 Prozent der Befragten damit, die Auflagen der Verordnung – viele verwenden lieber das englische Akronym GDPR – fristgerecht bis zum 25. Mai 2018 zu erfüllen. Die Gründe sind vielfältig und reichen von einer falschen Einschätzung des damit verbundenen Aufwands bis hin zu dem Missverständnis, dass es sich dabei nicht um ein strategisches Projekt handelt. Dies geht sogar so weit, dass 38 Prozent der befragten Unternehmen sagten, sie erfüllten noch nicht einmal die Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes. Ein Missverständnis, das keines bleiben muss Offenbar halten sich bei Thema Datenschutz weiterhin viele Mythen – wie anders wäre dieses unzureichende Verständnis der strategischen Bedeutung dieses Themas zu erklären? Dazu zählen insbesondere die folgenden fünf Mythen, wie ich immer wieder in Kundengesprächen erfahren musste: Bis die Verordnung auch in Deutschland gilt, vergeht noch viel Zeit Stimmt nicht. Die europäische Datenschutz-Grundverordnung ist nicht nur seit über einem Jahr in Kraft, sondern gilt unmittelbar in allen Mitgliedstaaten der EU, also auch in Deutschland und sogar in Großbritannien – trotz Brexit. Sie ersetzt und ergänzt nationale Gesetze. Die deutschen Behörden müssen und werden Verstöße gegen die Verordnung folglich ab dem 25. Mai 2018 ahnden. Die Verordnung gilt nur für Unternehmen mit Sitz in der EU Stimmt ebenfalls nicht. Jedes Unternehmen weltweit, das personenbezogene Daten von Kunden oder Mitarbeitern aus der EU verarbeitet, muss die Vorschriften der Verordnung befolgen und einhalten. Die Verordnung hat keine Auswirkungen auf die in den Unternehmen verwendete Technik, um personenbezogene Daten zu schützen Stimmt nicht – es sei denn, Sie setzen bereits heute in allen relevanten Bereichen Technologien ein, die auf dem aktuellen Stand sind. Die Datenschutz-Grundverordnung nennt hier sogar einige Technologien ausdrücklich: Verschlüsselung zum Beispiel, Data Leakage Prevention oder Schutzmaßnahmen zur Abwehr von Schadsoftware. Das schließt aber auch Technologien zur Anonymisierung von Daten oder zu effektiven Zugangsberechtigungen mit ein. Die Verordnung betrifft nur sehr große Unternehmen und bekannte Marken Stimmt nicht. Sie gilt für alle Unternehmen jeder Größe und jeder Branche. Es gibt zwar für kleine Firmen gewisse Erleichterungen. Doch das entlässt niemanden aus der Verantwortung. So sind die Unternehmen verpflichtet, Datenschutzverstöße binnen 72 Stunden zu melden. Niemand kann sich also mehr wegducken und hoffen, dass der Vorfall unentdeckt bleibt. Das Risiko, den eigenen guten Ruf aufs Spiel zu setzen, wird so groß wie nie. Die Verordnung ist eine Aufgabe der Experten für IT und Datenschutz Stimmt nicht. Die Einhaltung der europäischen Datenschutz-Grundverordnung ist Chefsache. Datenschutz muss Teil der Unternehmenskultur werden, kostet Geld und kann zu Interessenskonflikten führen, die zugunsten des Datenschutzes entschieden werden müssen. All das sind Aufgaben des Top-Managements. Vielleicht halten sich diese Mythen deshalb so hartnäckig, weil sich niemand mit Vorschriften beschäftigen will. Sie werden als lästig empfunden, als Zwang, der das eigentliche Geschäft behindert. Und je mehr die Wirtschaft auf der Basis digitaler Daten und Informationen funktioniert und von ihr angetrieben wird, umso stärker wird offenbar dieses Gefühl. Keine lästige Pflicht, sondern eine echte Chance! Doch wie so oft im Leben, trügt das Gefühl. Ein einheitlicher und strenger europäischer Datenschutz ist keine Pflicht, sondern eine Chance – und zwar eine geschäftliche. Er ist ein Wettbewerbsvorteil, um den uns die Welt beneiden wird. Denn er setzt ein durchgängiges, unternehmensweites Informationsmanagement auf Basis vollständig digitalisierter Daten und Prozesse voraus. Das erst ist die Basis für digitale Geschäftsmodelle, das Herzstück der digitalen Transformation. Wer jetzt handelt und ein unternehmensweites Informationsmanagement in Angriff nimmt, kann die eventuell bereits verlorene Zeit aufholen und die Konkurrenz in Sachen Digitalisierung hinter sich lassen. Warum das so ist, erklären wir Ihnen kurz und knapp in unserer Animationsserie „GDPR – Über Datenschutz zum Wettbewerbsvorteil“. Viel Spaß beim Anschauen!

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Wandel im Handel: Was die Digitalisierung verändert – und verbessert

Europäischer Datenschutz

Eigentlich scheint die Sache seit dem Siegeszug von Amazon klar zu sein: Der stationäre Handel wird sterben. Immer mehr Branchen mit gewachsenen Handelsstrukturen, mit Groß- und Spezialhandel fürchten die Digitalisierung im Handel und damit ihren eigenen Tod. Andererseits sind es gerade die Digitalisierungsgiganten wie eben Amazon oder auch Apple, die in jüngster Zeit Einzelhandelsläden eröffnen, nicht nur als Ausstellungsflächen, sondern eben auch als Verkaufspunkte und Servicestellen für Endkunden. Ist der Handel also doch nicht tot? Wie so oft im Leben liegt die Wahrheit in der Mitte: Der Handel muss sich wandeln, dann hat er beste Chancen zu überleben und weiter zu wachsen. Wem gehört der Kunde? Bislang war es speziell in Deutschland so, dass der Handel Herr über die Beziehungen zu den Endkunden war. Die Digitalisierung im Handel bricht diese Exklusivität auf und verschiebt aus der Sicht des Handels die Kräfteverhältnisse in Richtung Hersteller und Erzeuger – aber auch der Endkunden selbst. Waren es nicht die Konsumenten, die diese Veränderungen mit ihren Smartphones ausgelöst haben, noch bevor irgendjemand von Digitalisierung gesprochen hat? Das war der Beginn des direkten Daten- und Informationsaustauschs zwischen Herstellern und Endkunden über die Köpfe der Händler hinweg. Der Kunde gehört nicht mehr dem Handel allein. Hat der Handel also doch ausgedient? Werden die Läden, Ausstellungs- und Verkaufsräume bald in den Besitz der Produzenten oder der Schwergewichte aus dem Silicon Valley übergehen? Wird Amazon mit seinen Lebensmittelläden die großen Supermarktketten nicht nur herausfordern, sondern schon bald ersetzen? Digitalisierung im Handel: Beratung und Service lauten die Zauberworte Ich denke nicht, dass es so weit kommen wird. Denn die zentrale Stärke des Handels liegt weniger in der Logistik als in der Beratung und im Service. Das ist es, was die Menschen suchen und wertschätzen. Zwei kleine Zukunftsszenarien mögen hier genügen: Statt „nur“ Waschmaschinen zu verkaufen, würde ein Haushaltserater den optimalen Mix aus Geräten, Tarifen und Versorgern auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden abstimmen. Und anstatt „nur“ auf die richtige Schuhgröße und Passform zu achten, würden Schuhverkäufer zum Stilberater avancieren, bevor sie den individuellen Schuh im Laden direkt ausdrucken. Wenn aber die Wertschöpfungskette der Produzenten bis in den Handel und zum Endkunden reicht, brauchen Hersteller und Händler ein und denselben Informationsstand. Um die Beispiele von oben wieder aufzugreifen: Wurde die Qualitätskontrolle des im Laden produzierten Schuhs lückenlos dokumentiert, wurde dieser fotografiert, so dass Ansprüche auf Umtausch wegen Produktionsmängeln ausgeschlossen werden können? Waren die Konditionen, zu denen der Stromvertrag abgeschlossen wurde, wirklich die letztgültigen? Wer dokumentiert das rechtssicher? Wer garantiert, dass die Kundenberater im Handel stetigen und schnellen Zugriff auf die relevanten Systeme beim Hersteller haben, um ihre Aufgaben zu erledigen? Und damit sind wir mitten beim Thema Informationsmanagement, das dem Handel ermöglicht, auch weiterhin eine aktive und im Grunde wertschöpfendere Rolle als bisher durch weitere Spezialisierung auf Beratung und Service zu spielen. Da dieses Informationsmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom stationären Handel oder Internet bis zu den Zulieferern der Produzenten – erfolgen muss, darf es keine Systemgrenzen kennen, sondern muss einzig und allein den Prozessen folgen. Mehr Wertschöpfung durch Informationsmanagement So hat der Schuhhersteller dafür zu sorgen, dass die im Laden geschossenen Fotos der richtigen Kundenakte zugeordnet werden und sowohl der Händler als auch der Endkunde im Sinne von Self-Service unmittelbar darauf zugreifen können. Schließlich reklamiert ein Konsument etwaige Schäden in der Regel spätestens am folgenden Tag. Wenn dann die Fotos nicht abrufbar sind, hat niemand Verständnis dafür. Und wenn der Kunde sich direkt beim Hersteller statt beim Händler mit seinen Beanstandungen meldet, darf nicht die Situation eintreten, dass der Kundenbetreuer erst beim Händler anrufen muss, um sich mit dem konkreten Fall vertraut zu machen. Das alles aber ist nur mit einem unternehmensübergreifenden, prozessorientierten Informationsmanagement möglich, das zudem viele Aufgaben automatisiert erledigt. Mit unserem OpenText Digital Retail HUB können Handelsunternehmen den gesamten Informationsfluss erfassen, steuern und analysieren, um die eigenen Kompetenzen im direkten Endkundenkontakt auch im digitalen Zeitalter und mehr denn je auszuspielen.

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Digitalisierung 4.0: Wie eine digitale Bahn Ausfälle und Unfälle verhindert

Europäischer Datenschutz

Die Digitalisierung 4.0 macht auch vor einem der ältesten Symbole der Industrialisierung nicht halt: der guten alten Bahn. Und man möchte meinen, dass es dabei – auch in den sensiblen Bereichen wie der Fahrgastsicherheit – um die Digitalisierung 4.0 der Daten geht. Wer eine Fahrkarte bestellt, erledigt dies heutzutage in der Regel online. Die eingegebenen Daten wandern aus dem Online-Formular direkt in das ERP-System und lösen dort die Buchung aus. Stellen Mechaniker fest, dass ein Ersatzteil beschafft werden muss, schicken sie eine Bestellung ab, wieder fallen Daten an, die ins ERP-System gehören. Erst mittels Dokumenten werden Daten zu Informationen Doch das ist nur ein Teil der Geschichte. Wie entsteht die automatische Antwort mit der Buchungsbestätigung? Wie bewahrt man den Stand einer Webseite zum Zeitpunkt der Buchung auf, für den Fall etwaiger Reklamationen? Wie erhält der Wartungstechniker Zugang zu exakten Plänen, um ganz sicher zu sein, das richtige Ersatzteil zu bestellen und damit mögliche Ausfälle oder sogar Unfälle von Zügen zu verhindern? Wie dokumentiert er seine Arbeit und seine Entscheidungen? Was hat das noch mit Daten zu tun? Nicht mehr viel, lautet die richtige Antwort auf diese Frage. Denn hier geht es um so genannte unstrukturierte Informationen in Form von Dokumenten, ihren Vorlagen samt Textbausteinen, Bauplänen und die Speicherung von ganzen Webseiten, nicht nur einzelnen Daten daraus. Für die Daten braucht man ERP, für alles andere Enterprise Information Management. Digitalisierung 4.0: Bahn goes digital Genau das hat auch eine große europäische Bahngesellschaft erkannt. Sie plante deshalb nicht die Einführung eines ERP-Projekts, sondern die langfristige Digitalisierung jeder Art von Information und der Prozesse. Pro Jahr fallen dort über 140.000 Lieferantenrechnungen an und ungefähr eine Million technische Zeichnungen von Hunderten von Ingenieuren. Hinzu kommen die Akten von Zehntausenden Mitarbeitern, so dass in einem Zeitraum von fünf Jahren mit über 7,5 Millionen neuen Dokumenten zu rechnen ist. Es ging also um eine unternehmensweite Plattform für digitale Informationen und Prozesse, die es mit geeigneten Lösungen auf technischer und Anwendungsebene zu realisieren galt. Zudem mussten die Lösungen von Anfang an reibungslos miteinander funktionieren, es durfte also kein Integrationsaufwand entstehen. Vor diesem Hintergrund fiel die Wahl einfach, möchte man fast sagen. Eine solche universelle Plattform für Enterprise Information Management lässt sich mit OpenText™ Extended ECM for SAP® Solutions realisieren, das vollständig mit den SAP® ERP-Lösungen integriert ist. Die europäische Bahngesellschaft hat das verstanden und digitalisiert damit nun Schritt für Schritt sämtliche Informationen und Prozesse. Alles wird digital dokumentiert, so dass die Einhaltung sämtlicher Regularien (Compliance) lückenlos und vor allem – anders als früher – auf Knopfdruck nachverfolgt und nachgewiesen werden kann. Das sorgt sowohl für mehr Qualität in allen Bereichen inklusive Fahrgastsicherheit, aber auch für substanzielle Kosteneinsparungen von mehreren Millionen Euro. Auch bei Rückenschmerzen: OpenText Die Bahngesellschaft hat mit dieser Plattform noch viel vor: Zum Beispiel sollen die Lokführer und andere in Zukunft nicht mehr die rund 20 Kilogramm schweren Koffer mit Vorschriften und Prozessbeschreibungen – alles auf Papier – mit sich führen müssen, sondern die Informationen aus OpenText direkt auf ein mobiles Gerät übertragen bekommen, genau auf ihre jeweilige Rolle und Aufgabe abgestimmt. Schneller, einfacher, effektiver – hier wird das alte Werbeversprechen Realität. Digitalisierung 4.0: Willkommen in der digitalen Welt! Erfahren Sie mehr über unser Digitalisierungsangebot für SAP®-Umgebungen

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Was eine langweilige Rechnung mit Digitalisierung zu tun hat

Digitalisierung

Innovationen lassen einen manchmal ratlos zurück – vor allem in der Konzeptionsphase, wenn außer der Idee und dem Schlagwort noch wenig konkreter Inhalt vorhanden ist. Ich fürchte, das geht auch vielen beim Thema Digitalisierung so. Ja, irgendwie ist allen klar, dass sich dabei alles um die substanzielle Weiterentwicklung oder sogar grundlegende Neuausrichtung des eigenen Geschäftsmodells dreht. Wer aber nur dieses Fernziel vor Augen hat, sieht buchstäblich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Da ist es ratsam, sich zu besinnen und einen Schritt nach dem anderen zu machen. Keine Angst, das soll jetzt kein Eingeständnis werden, dass sich hinter dem schillernden Begriff doch nicht so viel verbirgt, wie alle behaupten. Im Gegenteil. Was ich mit dem Rat, schrittweise vorzugehen, aber zum Ausdruck bringen will, ist, dass auch kleine Schritte auf dem Weg zum digitalen Geschäftsmodell eine unerwartet große Wirkung haben können. Es sind Forscher von Enterprise Applications Consulting, die dieses Phänomen herausgearbeitet haben. Dabei haben sie mehrere konkrete Anwendungsfälle aus verschiedenen Branchen unter die Lupe genommen und Erstaunliches zutage gefördert, wie ich finde. Der Wert eines ungeliebten Dokuments Mein Lieblingsbeispiel ist daraus der Fall eines Versorgungsunternehmens, das sich in Sachen Kundenorientierung nicht damit zufriedengab, wie der Durchschnitt zu sein, sondern die Messlatte so hoch hängte wie die Cloud-Giganten. Dabei stellten die Mitarbeiter fest, dass das vielleicht zentrale Element des Kundenkontakts die gute alte, aber langweilige Rechnung war. Also galt es, hier anzusetzen und das aus Kundensicht wohl eher lästige Dokument als Dreh- und Angelpunkt für die Kundenkommunikation zu nutzen. Wäre es nicht ideal, mit und auf der Rechnung auf den jeweiligen Kunden zugeschnittene Zusatzinformationen zu schicken – auf dem jeweils bevorzugten Kommunikationsweg, per Post, per E-Mail oder direkt auf das Smartphone? Tipps, wie sich die monatlichen Kosten reduzieren lassen oder wie die aufgeführten Einzelposten zu verstehen sind? Würde das nicht die Kundenzufriedenheit erhöhen, das Unternehmen spürbar und positiv von der Konkurrenz abheben und am Ende noch die Zahl der Serviceanfragen im Call Center reduzieren? Alle diese Fragen hat der Versorger mit einem klaren Ja beantwortet. Eine intelligente Informationslösung, die mit dem führenden SAP®-System integriert ist, bringt die individualisierten Mitteilungen und Erklärung auf die Rechnung und liefert diese wie vom Kunden gewünscht aus – medienbruchfrei und voll automatisch. Die erzielten Ergebnisse sind phantastisch. Das Volumen an Serviceanfragen ging um 300.000 pro Jahr zurück, was bei angenommenen Kosten von fünf US-Dollar pro Anruf zu einem Einsparvolumen von 1,5 Millionen US-Dollar pro Jahr führen dürfte. Vom Dokumenten- zum Informationsmanagement Quasi als Nebenprodukt dieser direkt greifbaren Vorteile stellte sich die Erkenntnis ein, dass sich diese integrierte Lösung nicht nur für das unmittelbare Ziel verwenden lässt, sondern in Wahrheit eine generelle Plattform zur Informationsverarbeitung ist. Damit ist das Versorgungsunternehmen perfekt auf die Ära der Massendaten vorbereitet. Intelligente Stromzähler und andere smarte Geräte werden Unmengen an zusätzlichen Daten erzeugen, die ausgewertet werden müssen, um daraus verwertbare Informationen zu gewinnen – sowohl aus der Sicht des Versorgers als auch der Endkunden. Wie diese Informationen genau aussehen werden, wissen wir noch nicht. Zum Glück ist das aber zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht notwendig. Wichtig ist, dass das Unternehmen für künftige absehbare digitale Herausforderungen bereits heute gerüstet ist. Das ist es, was ich am Anfang mit schrittweisem Vorgehen auf der digitalen Reise meinte, deren Zwischenergebnisse oft positiver ausfallen, als ursprünglich erwartet. Ganz nebenbei sei bemerkt, dass die intelligente Lösung für das Informationsmanagement, die der erwähnte Versorger nutzt, von OpenText stammt. EIM für SAP-Kunden Mit unseren Lösungen bieten wir SAP-Bestandskunden eine umfassende Plattform für unternehmensweites Informationsmanagement, für Enterprise Information Management (EIM). Diese lässt sich unter anderem mit OpenText Extended ECM for SAP® Solutions realisieren, das vollständig mit den SAP® ERP-Lösungen integriert ist, oder auch mit unseren Plattform-Services in der rechts- und abhörsicheren OpenText-Cloud. So gelingt die Digitalisierung der Geschäftsprozesse, die Grundlage für neue Geschäftsmodelle im digitalen Zeitalter. Erfahren Sie mehr über unser Digitalisierungsangebot für SAP®-Umgebungen

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Fakten entstehen aus Analysen

Salesforce

Alternative Fakten sind mittlerweile ein geflügeltes Wort. Während sie für die einen durchaus die Wahrheit darstellen, sind sie für die anderen schlicht und einfach Lügen. Wie kann das sein? Fakten sind doch Fakten. Wenn die Sache wirklich so einfach wäre, dann dürfte es nicht nur in der Politik, sondern auch in der Naturwissenschaft niemals Streit unter den Experten geben. Wenn also selbst in der Physik nicht automatisch unanfechtbare gesicherte Erkenntnisse entstehen, worauf soll und kann man sich dann noch verlassen? Gewöhnlich verstehen wir Fakten als Tatsachen, also als etwas, das wirklich im Sinne von beglaubigt so und nicht anders passiert ist oder getan wurde. Dazu muss aber erst einmal etwas passiert oder getan worden sein (die ursprünglichen Bedeutungen des lateinischen factum). Zusätzlich aber muss sich eindeutig feststellen lassen, was genau passiert ist oder getan wurde. Das klingt trivial, ist es aber nicht. Auf die richtigen Fragen kommt es an Leider liegen Fakten oder Tatsachen nicht einfach wie Dinge herum und sind für jeden unmittelbar erkennbar. Fakten sind eben keine Dinge. Nehmen wir zum Beispiel einen Unfall mit Fahrerflucht ohne Zeugen. Nehmen wir ferner an, dass selbst die oder der Geschädigte nicht genau sagen kann, was passiert ist. Offensichtlich ist also „nur“, dass ein Unfall passiert ist und dass ein Schaden vorliegt. Aber wie genau dieser zustande kam, liegt erst einmal im Dunkeln. Jetzt kommt es auf die Spurensicherung an. Gibt es Lackreste vom anderen Fahrzeug? Wie war der Aufprallwinkel? Mit welcher Geschwindigkeit muss der Aufprall passiert sein? Etc. Um die Tatsache des Unfalls, zu der eben auch der Hergang gehört, vollständig zu ermitteln, bedarf es freilich der „Dinge“ wie Lackpartikel oder die so und nicht anders verformten Karosserie des Fahrzeugs der geschädigten Partei. Ferner braucht es Informationen wie die Zuordnung eines Lacks zu einem bestimmten Fahrzeugtyp oder die spezifische Fähigkeit einer Stoßstange, Aufprallenergie zu absorbieren. Drittens aber braucht es das nötige Wissen, um erst einmal die richtigen Fragen zu stellen. Denn nur wer weiß, dass und wie sich ein Fahrzeug per Lackreste identifizieren lässt, wird danach an einer Unfallstelle suchen. Wissen, Fragen, Informationen, Können, Methoden, Dinge – all das ist nötig, um ein Fakt zu etablieren. Mit anderen Worten: Um vermeintliche Tatsachen von den wirklichen zu trennen, benötigen wir Analysen. Dabei kann die IT helfen, wo das Thema Analytics im Zuge der Digitalisierung immer wichtiger wird. OpenText™ Election Tracker – lag die Presse wirklich so falsch? Lassen Sie mich die Leistungsfähigkeit heutiger, unserer Analytics anhand eines konkreten Beispiels veranschaulichen. Denn was mich wirklich – also tatsächlich oder faktisch – daran beeindruckt, ist die Möglichkeit, unter anderem die Tonalität von Informationen zu erfassen. Es gilt ja heute praktisch als Fakt, dass die traditionellen Medien mit ihrer Berichterstattung einseitig Hillary Clinton gegenüber Donald Trump bevorzugt hätten. Die wahre Volksstimmung sei hingegen, wenn überhaupt, nur in den sozialen Medien messbar gewesen. Nun, ich meine, dass sich die Sache vielleicht doch anders verhält. Ich habe mir den Spaß gemacht und unseren Election Tracker, der die Berichterstattung zu Clinton und Trump von über 200 Medien weltweit erfasst und deren Tonalität ermittelt, befragt. Ich habe mir dabei die gemessene Tonalität zu verschiedenen Zeiträumen (gesamte Laufzeit, 90, 60, 30, 15 und 7 Tage) notiert, und zwar zu verschiedenen Terminen (am. 26. Januar sowie am 2. und 13. Februar). Dadurch beinhaltete der Wert des 90-Tage-Durchschnitts die Berichterstattung rund 2 Wochen bzw. 1 Woche vor dem Wahltag sowie kurz danach. Aber schauen Sie sich die Grafik auf Basis der Werte unseres Election Tracker einmal selbst an. Zwar fällt die Berichterstattung über den Gesamtzeitraum betrachtet zugunsten von Clinton aus. Das entspricht der allgemeinen Erwartung. Interessant ist aber, dass die Berichterstattung zu Trump schon vor der Wahl – und wahrscheinlich deutlicher länger als zwei Wochen – weniger negativ als zu Clinton war. Erst bezogen auf den 15-Tage-Durchschnitt dreht sich dieses Bild wieder und findet zu den Werten des Gesamtdurchschnitts zurück. Der Befund, dass die Medien nur einseitig über Trump bzw. gegen ihn und für Clinton berichtet haben, ist also gar nicht so eindeutig. Die Medien scheinen im Grunde einen sehr guten Job gemacht zu haben. Schauen Sie sich doch einmal selbst den Election Tracker an. Er ist hier abrufbar und bietet zahlreiche Möglichkeiten zu Interaktionen. Alle Daten und Visualisierungen sind live. Ich freue mich, dass wir Ihnen den Election Tracker im Detail auf unserer Innovation Tour am 28. März 2017 in München vorstellen werden. Dazu darf ich Sie noch einmal ganz herzlich einladen. Digitalisierung braucht Analytics. OpenText hat sie. Erfahren Sie mehr über unser Analytics-Angebot auf Basis des OpenText™ Information Hub (iHub).

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Smarte Personalmanager: Von Verwaltern zu Gestaltern

Salesforce

Am 21. Februar erschien auf Spiegel Online ein Bericht mit dem Titel „Mehr als eine Million Stellen in Deutschland sind unbesetzt“ – um nur ein Beispiel unter vielen zu nennen. Kommt Ihnen als Personalmanager das nicht bekannt vor? Ist es nicht erstaunlich, wie sich die Situation in nur wenigen Jahren gewandelt hat? Sind es heute nicht eher die Unternehmen, die sich bewerben müssen, als die zukünftigen Mitarbeiter? Andererseits: War das nicht gerade die Art von Herausforderung, die Sie suchten, als Sie sich entschieden, im Personalwesen Karriere zu machen? Wollten Sie nicht besser als andere Talente finden, diese auf ihrem Werdegang und zum Erfolg aller coachen, begleiten und fördern, an das Unternehmen binden und eventuell auch wieder zurückgewinnen, wenn sie aus welchen Gründen auch immer ausgeschieden sind? Letzte Frage: Ist es nicht so, dass Sie diese Herausforderung gerne annehmen und meistern würden, dass Sie aber viel zu viel mit Verwaltungs- und Routineaufgaben beschäftigt sind und deshalb zu wenig Zeit dazu finden? Software ist der Schlüssel Wenn Sie diese Fragen mit Ja beantworten, dann kann ich Sie beruhigen: Sie sind nicht allein. Denn dieselben Erfahrungen haben in der Vergangenheit auch meine Kolleginnen und Kollegen in unserer eigenen Personalabteilung gemacht. Auf Prozessebene ist die Sache eigentlich klar: Um die angesprochene Herausforderung zu meistern, gilt es, Personaler von zeitfressenden Routineaufgaben zu entlasten. Technisch gesehen ist das gar nicht so leicht umzusetzen. Oder vielleicht doch? Eines ist klar: Ohne Software geht es nicht. Und es muss eine Software sein, die mit Informationen umzugehen versteht und die Informationsverarbeitung um ganze Größenordnungen effizienter zu machen und in Teilen sogar zu automatisieren hilft. Dann und nur dann gewinnen Personalmanager und ihre Mitarbeiter verlorene Zeit zurück, die sie für ihre eigentliche Aufgabe benötigen: die optimale Betreuung von Kollegen, angefangen von der richtigen Bewerberauswahl bis zu deren Ausscheiden und Verrentung – in der IT würden wir sagen: während des gesamten Lebenszyklus von Bewerber- und Mitarbeiterinformationen, von ihrer Entstehung bis zur rechtssicheren Langzeitarchivierung und Löschung. Talente finden, Karrieren fördern, Kollegen begeistern Klar ist ferner, dass ein solches Informationsmanagement nicht an den Grenzen der Personalabteilung haltmacht. Wer die richtigen Talente finden will, muss und will sich um die Außendarstellung seines Unternehmens kümmern. Sie oder er muss dafür sorgen, dass das Unternehmen in Zeiten von Mobility und Social Media auf allen Kanälen für Bewerber erreichbar ist und – Stichwort Work-Life-Balance – offen ist für deren Erwartungen und Lebenspläne. Das gelingt nur, wenn die HR-Abteilung eng mit dem Marketing zusammenarbeitet und Inhalte zu Bewerberkampagnen möglichst einfach beisteuern kann. Einmal eingestellt, gilt es, die neuen Mitarbeiter schnellstmöglich produktiv zu machen und langfristig zu binden. Das setzt kontinuierliche Förderung durch Weiterbildung und eine den Qualifikationen entsprechende Beschäftigung sowie vor allem Wertschätzung voraus. Dafür muss die Personalabteilung aber engen Kontakt mit den jeweiligen Managern halten und einfache, hürdenlose Kommunikationsmöglichkeiten inklusive Self-Service-Portalen sowohl für Mitarbeiter als auch Manager bereitstellen. Die Kollegen müssen auf die rechtlich freigegebenen Teile ihrer Mitarbeiterakte selbst zugreifen können, ebenso die Manager. Um den Überblick auch bei Tausenden Mitarbeitern zu behalten, ob die Mitarbeiterakten vollständig sind oder nicht, müssen sich entsprechende Berichte automatisch erstellen lassen – regelmäßig oder ad hoc. Personalisierte Kommunikation und vollständige Mitarbeiterakten sind auch der Schlüssel, um ausgeschiedene Mitarbeiter eventuell zu einem späteren Zeitpunkt wiederzugewinnen. Jüngere Kollegen zieht es ja eher in die Städte, aber vielleicht kehren sie gerne zu einem Arbeitgeber in einer Kleinstadt mit einem niedrigeren Preisniveau zurück, wenn sie ein Grundstück suchen oder eine Familie gründen wollen. Da ist es gut, wenn der Kontakt niemals abgerissen ist. Plattform für smarte Personalmanager Damit Sie all diese Möglichkeiten haben und die Zeit, echtes Personalmanagement zu betreiben, benötigen Sie eine smarte Content-Management-Plattform. Diese muss mit den führenden Unternehmenssystemen, mit denen Sie tagtäglich Ihre Aufgaben erledigen, nahtlos integriert sein, ob es sich dabei um SAP, Oracle oder Workday etc. handelt. Ferner sollten Sie damit alle Ihre Aufgaben zentral steuern und die nicht automatisierbaren Tätigkeiten in Shared-Services-Zentren zentral bündeln können, um Kosten zu sparen. Mit unseren Lösungen, insbesondere mit OpenText™ Extended ECM für HR wird Ihr Wunsch wahr, mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Personalmanagement zu haben. Damit Sie weniger verwalten und mehr gestalten und endlich der smarte Personalmanager sein können, der Sie schon immer sein wollten. Wenn Sie weitere Informationen zu unseren Extended ECM for HR Lösungen erhalten möchten, schreiben Sie uns gerne eine Mail an xECMforHR@opentext.com.

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EU-Datenschutz-Grundverordnung: weniger Last als Chance für die Digitalisierung

Salesforce

Allen aktuellen Krisen zum Trotz – das Thema Datenschutz ist der Beweis dafür, wie gut die Zusammenarbeit in der EU sein kann. Nach der Verabschiedung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) hat die Kommission jüngst einen Vorschlag zur Regulierung von Cookies vorgelegt, der, kaum dass er bekannt wurde, von allen Seiten ins Kreuzfeuer der Kritik geriet – ein Qualitätsmerkmal. Zwar wurde über die Verordnung (im Englischen heißt sie übrigens „General Data Protection Regulation“ oder kurz: GDPR) durchaus in den Massenmedien berichtet. Und doch sind ihre Auswirkungen nicht immer klar benannt und erkannt. Die Vorteile überwiegen Beginnen wir den Vorteilen: Zum ersten Mal wird der Datenschutz in Europa vereinheitlicht, wir nähern uns damit dem digitalen Binnenmarkt ein wichtiges Stück. Aus deutscher Sicht besonders erfreulich ist dabei die Tatsache, dass das hohe Schutzniveau, das wir hierzulande genießen, jetzt europaweit gilt – und darüber hinaus, denn alle Firmen müssen unabhängig von ihrem Heimatland diese Regularien einhalten, sofern sie persönliche Daten von Europäern verarbeiten oder speichern. Und das bedeutet drittens: Der strenge deutsche Datenschutz, den viele als Wettbewerbsnachteil oder zumindest -verzerrung kritisiert haben, ist keiner mehr, sondern kann sich im größeren Kontext von Digitalisierung und Sicherheit mittel- und langfristig zu einem Wettbewerbsvorteil wandeln – dank Europa. Die Kehrseite ist freilich, dass eine Verordnung immer auch Regulierung bedeutet. Und die ist übrigens in allen EU-Ländern bereits heute geltendes Recht, auch in Großbritannien, wenngleich die lückenlose Erfüllung, Überprüfung und Sanktionierung erst mit dem 25. Mai 2018 beginnt. Ich greife aus der Vielzahl der Bestimmungen nur einige wenige heraus: Datenverluste müssen jetzt verbindlich gemeldet werden, Kunden können unter bestimmten Bedingungen nicht nur Einsicht in die über sie gesammelten Daten verlangen, sondern auch deren Löschung. Einmal für einen bestimmten Zweck erhobene Daten dürfen nicht für andere Zwecke weiterverarbeitet werden. Daten, die für den angegebenen Zweck zwar erhoben, aber für dessen Erfüllung nicht notwendig sind, müssen gelöscht werden. Die wohl größte Verschärfung findet aber auf Sanktionsseite statt. Die Strafen können sich auf bis zu vier Prozent des weltweiten Umsatzes und bis zu einer Obergrenze von 20 Millionen Euro belaufen. Ein Meilenstein in Richtung Digitalisierung … Informationen, und dazu zählen eben auch und in vielen Fällen vor allem persönliche Daten von Kunden, Mitarbeitern und Partnern, sind der Treibstoff der digitalen Wirtschaft. Doch mit der Cloud und ihren wunderbaren Services haben wir vielfach die Kontrolle darüber verloren, was mit diesen Daten wirklich passiert. Was ist zum Beispiel mit Kundendaten, die in einem CRM-System in der Wolke liegen und verarbeitet werden, selbst wenn das Rechenzentrum des Anbieters in Europa liegt? Was ist mit den bei vielen Abteilungen so beliebten Cloud-Diensten für Dateiaustausch und -speicherung? Sind Verbindungen dorthin zuverlässig verschlüsselt, ist der Zugriff auf abgelegte personenbezogene Daten durch starke Verschlüsselung geschützt? Wer hütet und schützt die Schlüssel? Vorstände und Geschäftsführer können die Verantwortung zur Einhaltung der EU-Datenschutz-Grundverordnung nicht auf den Dienstleister abwälzen. Sie bleiben persönlich haftbar. Es bleibt bis zum 25. Mai 2018 nicht viel Zeit, um solche, organisatorisch und technisch in vielen Fällen heikle Fragen zu beantworten und innerbetrieblich zuverlässig und nachprüfbar zu regeln. Die dafür nötige Bestandsaufnahme von Prozessen, Zuständigkeiten und Technologien zum Umgang mit Daten und Informationen sowie deren Schutz ist keine kleine Herausforderung. Sie ist aber gleichzeitig eine Riesenchance. Sie bietet die Gelegenheit, das Informationsmanagement unternehmensweit neu zu denken und zu organisieren – ganzheitlich, als Teil einer umfassenden Strategie zur digitalen Transformation, die auch Compliance miteinschließt. Sie ist die Gelegenheit, das unternehmensweite Informationsmanagement auf einer zentralen Plattform neu aufzusetzen. Keine Panik, die Unternehmen müssen jetzt nicht alles Bestehende entsorgen und ein Megaprojekt mit entsprechenden Investitionen anstoßen. Sie müssen die ersten Bausteine einer solchen Plattform nicht einmal im eigenen Rechenzentrum errichten. Und sie können natürlich auch weiterhin externe Cloud-Services nutzen. … speziell für SAP-Kunden SAP-Kunden zum Beispiel können den rechts- und abhörsicheren Archivservice für ihre SAP®-Systeme in unserer eigenen Cloud nutzen. Die Daten werden dabei verschlüsselt, bevor sie das eigene Unternehmen verlassen, die Schlüssel sind ausschließlich in Kundenhand. Und als kanadisches Unternehmen unterliegen wir nicht den Bestimmungen des Patriot Act. Im Fall von personenbezogenen Daten können diese dank Enterprise Information Management weiterhin mit der beliebten SalesForce-Applikation in der Cloud bearbeitet werden, direkt aus deren Oberfläche heraus. Doch die Datenablage und -speicherung findet nicht mehr dort statt, sondern entweder im eigenen Rechenzentrum oder in der rechts- und abhörsicheren OpenText-Cloud. Datenschutz ist damit keine Last mehr, sondern der Einstieg in eine Plattformstrategie, die den Weg in die digitale Zukunft weist. Informationen jeglicher Art, Prozesse im Frontend und Backend, Analysen und automatisierte Transaktionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – all das findet auf unserer EIM-Plattform statt, zu 100 Prozent digital und hoch automatisiert. Das ist intelligentes Compliance Management, das dank EIM zu einem Wettbewerbsvorteil wird.

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OpenText Innovation Tour 2017 am 28. März in München: Machen Sie sich bereit für die digitale Welt

Die OpenText Innovation Tour 2017 kommt am 28. März nach München. Die digitale Welt ist längst in unserem Alltag angekommen. Und ob beruflich oder privat – die Digitalisierung hat unser Leben verändert. Was vor wenigen Jahren noch nach Science Fiction klang, könnte durch die rasante technische Entwicklung schon bald Realität werden. Vielleicht nutzen auch Sie demnächst den Roboteranzug für Ihre Mitarbeiter in der Produktion, digitale Zwillinge oder rüsten Ihre Vertriebskanäle mit vollautomatisierten Geschäften auf. Ob in London, Sydney, Singapur oder in München: Auf unserer internationalen Innovation Tour zeigen wir Ihnen, wie unser Angebot zur Plattform für Ihre digitalen Geschäftsmodelle wird. Und wir informieren Sie über die aktuellen Entwicklungen im digitalen Bereich. Profitieren auch Sie vom Ideen-, Know-how- und Erfahrungsaustausch mit unseren Experten und Ihren Fachkollegen. Die diesjährige Innovation Tour macht am 28. März 2017 in München Station. Ab sofort können Sie sich hier anmelden. Erkenntnisse und Erfahrungen: Digitale Transformation aus erster Hand Daten definieren unsere Wirtschaft immer wieder neu. Für fast alle Organisationen in sämtlichen Branchen gilt: sie müssen sich wandeln, wenn sie auf dem Markt bestehen und konkurrenzfähig bleiben wollen. Deshalb spreche ich immer wieder gerne mit unseren Kunden, um zu erfahren, wie sie die digitale Transformation meistern. Die Digitalisierung entwickelt einerseits zerstörerische Kräfte, die sich auf den Menschen, Unternehmen und globale Märkte auswirken. Andererseits bietet sie – auch in den DACH-Märkten – eine Menge Chancen. Der Grad der Zusammenarbeit und Innovationsfähigkeit unserer Kunden beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue. Speziell, wenn sie auf neue Art profitieren: durch höhere Flexibilität, bessere Erkenntnisse und der transformativen Wirkung der digitalen Reaktionsgeschwindigkeit. Aus diesem Grund freue ich mich bereits jetzt auf einen der Höhepunkte in diesem Jahr: die alljährlich stattfindende Digital Innovation Tour 2017. Am 28. März kommt die Innovation Tour nach München. Als Hauptreferenten erwarten wir unseren CEO Mark J. Barrenechea, OpenText President Steve Murphy und unseren Executive Vice President Muhi Majzoub. Branchentreffen auf hohem Informationsniveau Wenn Sie im letzten Jahr dabei waren, wissen Sie, wie sehr sich die geballten Erkenntnisse, Erfahrungsberichte und das gesammelte Expertenwissen für Ihre diesjährigen Digitalstrategien und darüber hinaus auszahlen. Nach Ansicht unserer Kunden sind es die persönlichen Gespräche auf hohem Niveau und das Netzwerken, die unsere Innovation Tour besonders auszeichnen. Das Ziel: wir möchten Sie auf neue Ideen bringen, Ihnen Erkenntnisse aus erster Hand vermitteln und Ihnen innovative Lösungen zu gängigen Herausforderungen im Datenmanagement vorstellen. Die Innovation Tour führt um die ganze Welt und bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, Vorträge von führenden Branchen-Experten zu erleben, die Ihnen aufzeigen, wie Sie den digitalen Wandel für Ihr Unternehmen nutzen können. Wir informieren Sie zudem ausführlich zu allen spannenden Innovationen von OpenText, die wir demnächst auf den Markt bringen. Best Practices und Lösungen live erleben Neben zahlreichen Fallstudien aus der Praxis erwarten Sie lösungsspezifische Break-Out-Sessions und Demos. Unsere Kunden schätzen diese, weil sie dort aus erster Hand erfahren, wie andere Organisationen ihre Enterprise Information Management Systeme (EIM) für ihre digitale Transformation angepasst haben. Ein weiterer Vorteil: Sie können in diesen Sessions konkrete Fragen zur Lösung bestimmter Probleme stellen, die unsere Experten beantworten. Wir möchten die Innovation Tour 2017 noch nutzbringender und attraktiver gestalten, als im vergangenen Jahr. Um dem steigenden Interesse gerecht zu werden, haben wir uns für einen zentraleren Veranstaltungsort entschieden. Die diesjährige Tour findet im Hilton Munich Park Hotel am Englischen Garten statt. Falls Sie bereits am Vortag anreisen, laden wir Sie ab 19.00 Uhr zu unserer Welcome Reception ein. Dort haben Sie Gelegenheit, uns und unsere Experten in entspannter Atmosphäre kennenzulernen. Ob Sie die Innovation Tour bereits kennen oder zum ersten Mal dabei sind – wir unterstützen Sie gerne dabei, das bestmögliche digitale Erlebnis bereitzustellen – für Ihr Unternehmen, für Ihre Partner aus dem weiteren Geschäftsumfeld und natürlich für Ihre Kunden. Wir möchten dafür sorgen, dass Ihr Unternehmen die unbegrenzten Möglichkeiten des EIM für sich entdecken kann. Genau das ist unser erklärtes Ziel bei dieser Konferenz. Hier können Sie sich für die Innovation Tour am 28. März 2017 in München anmelden. Sind Sie dabei? Ich freue mich auf Sie!

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Weißt Du noch … IT-Governance …?

Digitalisierung

Weißt Du noch? Diese im alltäglichen Leben eher melancholische Frage weckt in der IT in der Regel Erinnerungen an falsche Prophezeiungen und kurzlebige Marketingversprechen. Legendär ist sicher Steve Ballmers Prophezeiung zum vorprogrammierten Misserfolg des iPhone. Vielleicht denken manche noch an das Akronym ASP – Application Service Providing – vom Ende der 1990er Jahre, dessen Inhalt heute mit Cloud Computing eine Art Auferstehung und Neuschöpfung erfahren hat. Ganz ähnlich scheint es dem Begriff und Konzept IT-Governance zu ergehen, das in den Nullerjahren Karriere gemacht hat, mittlerweile aber in anderen Schlagwörtern wie Corporate Governance oder Compliance oder dem Akronym GRC – Governance, Risk, and Compliance aufgegangen ist. Während aber der Servicegedanke von ASP in das heutige Cloud Computing eingeflossen ist – man denke nur an alle „X“ as a Service –, scheint die Vorsilbe „IT“ in den Nachfolgern von IT-Governance verlorengegangen zu sein. Was ist passiert? IT = Informatik + Informationen Ich bin auf dieses Phänomen gestoßen, als mir zufällig ein Buch aus dem Jahr 2007 in die Hände fiel. Der Titel lautet: „IT-Governance – Strategische Führung und Kontrolle von Informationssystemen als Teil der New Corporate Governance“. Aus den zahlreichen klugen Gedanken der beiden Autoren Peter Bienert und Bruno Wildhaber möchte ich nur einen Aspekt herausgreifen, der mir für die heutige Situation der Unternehmens-IT von besonderer Bedeutung zu sein scheint. Niemand stellt die Kompetenz eines Finanzvorstands infrage, solange die Zahlen stimmen. Doch CIOs sind seit Jahren, im Grunde seit dem Platzen der Dotcom-Blase Anfang des Jahrtausends, einem erheblichen Rechtfertigungszwang ausgesetzt – auch wenn die IT, rein technisch gesehen, funktioniert. Woran liegt das? IT ist die Summe aus zwei konzeptionell getrennten Dingen: der „Informatik“ in Form der Systeme, Software und Hardware, und andererseits den Informationen, die damit verarbeitet werden. Informationen entstehen aber überall im Unternehmen und durchziehen es vom Anfang bis zum Ende. Und je mehr Informationen von Systemen unterstützt werden, desto mehr IT-Experten gibt es, im Extremfall sind das sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Denen ist aber die Informatik völlig egal. Informationen und die Möglichkeit, sie zu verarbeiten, haben einfach da zu sein. Diese Erwartung, bereits 2007 von den beiden Autoren diagnostiziert, ist heute in Zeiten von Mobility und Cloud noch ungleich stärker und setzt die Unternehmens-IT einschließlich der CIOs zusätzlich unter Druck. Wenn jeder IT-Experte ist, dann zerfällt die IT in viele Einzelprojekte und die eigentlichen IT-Profis, nennen wir sie die Informatiker, kommen nicht mehr hinterher. So sind auf der Systemebene Silos und Medienbrüche entstanden, Frakturen, die sich bis auf die Vorstandsebene auswirken, so dass der CIO seine IT gar nicht mehr strategisch an den Unternehmenszielen ausrichten kann und sich deshalb ständig wie der EDV-Leiter von einst vor seinen Kollegen verantworten muss. Informationen sind der Treibstoff, eine EIM-Plattform der Motor CIOs brauchen in dieser Situation eine andere Informatik im Haus. Sie brauchen eine IT nach Art des Smartphones, eine Plattform für sämtliche Unternehmensinformationen, aus ERP-Systemen wie aus allen anderen Softwarelösungen. Nur mit einer Plattform können sie so flexibel sein, dass sie Lösungen und Funktionalitäten ihren Kollegen nach Bedarf schnell und ohne großen internen Aufwand bereitstellen können. Nur eine solche Plattform ist ferner die Voraussetzung für echte Innovationen. Nur sie frisst nicht – wie heute meistens der Fall – 80 Prozent der verfügbaren menschlichen und finanziellen Ressourcen in der IT für den reinen Betrieb auf, sondern stellt diese für strategische Neuentwicklungen bereit. Die Einführung einer solchen Plattform für Informationsmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette darf aber selbst nicht die Unternehmens-IT überfordern. Sie muss sich sozusagen fließend implementieren lassen, auch mit Hilfe der Cloud, je nach der individuellen Kundensituation. Und selbstverständlich muss sich eine solche Plattform nahtlos mit externen Cloud-Services verbinden lassen. EIM für alle und speziell für SAP-Kunden Was für alle Unternehmen gilt – jede Firma ist ein Informationsunternehmen – bewährt sich insbesondere bei SAP-Kunden. Denn diese stehen vor einem Generationswechsel, was ihre SAP®-Landschaft betrifft. Sie müssen in die neue SAP®-Welt migrieren, gleichzeitig aber Bewährtes weiter betreiben. Das geht nur, wenn es ihnen gelingt, den dafür nötigen personellen und finanziellen Aufwand zu senken. Unsere Plattform-Services in der rechts- und abhörsicheren OpenText-Cloud sind hierfür das ideale Mittel. So wird mit einer EIM-Plattform aus der guten alten IT-Governance strategische Führung für das digitale Unternehmen. Erfahren Sie mehr über unser Digitalisierungsangebot für SAP®-Umgebungen

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Warum Enterprise Information Management das neue ERP ist

Enterprise Information Management

Die Entwicklung und Verbreitung von ERP-Systemen ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. In der Tat steckt dahinter die Meisterleistung einer ganzen Generation von Entwicklern und Unternehmern. Durch die Abbildung von Geschäftsprozessen und -vorfällen in Form von Datenbankeinträgen, also strukturierten Informationen, haben sich die Verwaltungskosten in den Unternehmen in den vergangenen dreißig Jahren mehr als halbiert. Wer jedoch eine Firma aufgrund von Datenbankeinträgen nachbauen wollte, würde zwangsläufig scheitern. Er wüsste zwar zum Beispiel, wie viel und wie regelmäßig ein Kunde bei dem Unternehmen bestellt und wie der Name des Kundenbetreuers hinter der Personalnummer lautet. Und doch könnte er niemals herausfinden, wie die Qualität der Beziehung zwischen Kunde und Betreuer ist, ob Letzterer Umsatzpotenziale in dieser speziellen Kundenbeziehung brachliegen lässt und was der Inhalt der Korrespondenz und sonstigen Kommunikation ist. Jede Firma ist ein Informationsunternehmen Es sind vielmehr die nicht in ERP-Datenbanken erfassten und erfassbaren Informationen, die das Wesen und die Praxis eines jeden Unternehmens in der Wirklichkeit ausmachen. Jede Firma und jedes Geschäft sind in Wahrheit ein soziales Ereignis, das durch das komplexe Wechselspiel zwischen Menschen, ihren Fähigkeiten und Eigenheiten, und den Prozessen sowie der Technologie zustande kommt. Dieses Wechselspiel ist in einer anderen Art von Information als Datenbankeinträgen abgebildet: den so genannten unstrukturierten Informationen, die natürlich zu den strukturierten einen Bezug haben. Dazu zählen etwa eine Präsentation zu einer geplanten Marketingkampagne, aber auch die Anmerkungen dazu, jegliche Form von Kommunikation wie E-Mails, Chats oder die Mitschnitte von Telefonkonferenzen, Audio- und Videodateien, Wartungsberichte oder Rechnungen bis hin zu Prozessmodellen und -analysen. Das Gesetz des abnehmenden Grenznutzens gilt überall in der Wirtschaft, so auch beim Management von Informationen. Auch wenn in jüngster Zeit durch neue Datenbanktechnologien und Analysetechniken das Nutzenpotenzial von ERP wieder etwas größer geworden ist, macht die damit adressierbare Datenmenge nur rund 20 Prozent aller Unternehmensinformationen aus! Und erst nur ein kleiner Teil der 80 Prozent an unstrukturierten Informationen werden in den Unternehmen heute genauso umfassend digital erfasst und gemanagt wie die strukturierten. Aus diesem Missverhältnis wird unmittelbar klar, dass das Management unstrukturierter Informationen in den kommenden Jahren ungleich größeren Nutzen stiften wird als die sicherlich weiterhin notwendigen ERP-Projekte. ERP ist Teil einer Informationsplattform Enterprise Information Management (EIM) und Enterprise Resource Planning (ERP) sind keine voneinander getrennten Welten, im Gegenteil. Sie sind sogar untrennbar miteinander verbunden und verwoben. Allerdings ist dies wegen der weiterhin bestehenden Medienbrüche und der Verteilung digitaler Informationen auf verschiedene IT-Silos vielen gar nicht bewusst. Die Bindeglieder zwischen EIM und ERP heißen Informationen, Prozesse und Menschen. So gesehen ist ERP eine Teilmenge eines umfassenden, unternehmensweiten Informationsmanagements und darüber hinaus. EIM wird mit anderen Worten erst dann Realität, wenn sämtliche Informationen zu Menschen, Prozessen, Assets und geschäftlichen Transaktionen entlang der gesamten Wertschöpfungsketten, also system- und unternehmensübergreifend, digitalisiert sind. Dies setzt eine Plattform für diese Art Informationsmanagement voraus, auf der dann ERP sozusagen als „Funktionalität“ aufgesetzt ist. Weitere solche Funktionalitäten wären dann zum Beispiel Engineering-Systeme oder Analytics oder Compliance im Sinne von Records Management, Discovery oder Archivierung etc. Das Einmaleins des EIM Eine solche EIM-Plattform ist die Voraussetzung dafür, verschiedenste Geschäftsszenarien dank umfassendem Informationsmanagement zu unterstützen und die digitale Transformation in den Unternehmen voranzutreiben. Um Ihnen die verschiedenen Aspekte von EIM und dessen Vorteile näher zu bringen, werden wir in den kommenden Wochen und Monaten eine Reihe von Blogbeiträgen veröffentlichen. Dieses „Einmaleins“ des EIM wird konkrete geschäftliche Anforderungen, Herausforderungen und Szenarien beschreiben, die sich mit einem unternehmensweiten Informationsmanagement und darüber hinaus erfüllen, meistern und abbilden lassen. Also: Bleiben Sie dran! Sie möchten mehr über unsere Lösungen erfahren? Laden Sie hier das Whitepaper zu OpenText Release 16 herunter. 

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Warum Unternehmen eine Plattform für das Informationsmanagement brauchen

Enterprise Information Management

Was das Smartphone mit OpenText Release 16 zu tun hat Bald ist es zehn Jahre her, dass Steve Jobs das erste iPhone der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Niemand hätte am 9. Januar 2007 gedacht, dass dieses „Handy“ die Welt der IT revolutionieren würde. Legendär ist der Spott, mit dem Steve Ballmer von Microsoft das neue Gerät damals bedachte. Und doch kam alles ganz anders. Es sollte den Beobachtern erst sehr viel später dämmern, was für eine geniale Idee hinter dem iPhone steckte: Statt eines neuen, smarteren Handys hat Apple damals in Wahrheit eine Computing-Plattform für die Hand- oder Westentasche erschaffen. Und ganze Heerscharen von Entwicklern befriedigen seither zusammen mit dem Hersteller jedes vorstellbare oder unvorstellbare Spezialbedürfnis der Anwender mit einer darauf abgestimmten App. Damit wurde das Smartphone und seine Nachahmer von anderen Herstellern zur Steuerungszentrale des digitalen Lebens. Nichts ist mehr wie früher Smartphones haben nicht nur die Art und Weise der privaten IT-Nutzung, sondern auch die Erwartungen an die Unternehmens-IT grundlegend verändert. Alles muss schnell und auf Knopfdruck verfügbar sein, alles hat mit allem vernetzt zu sein und alles muss auch mobil zur Verfügung stehen. Die bisherigen Antworten auf diese Herausforderungen für die Unternehmens-IT – insbesondere Cloud-Angebote für Software, Platform und Infrastructure as a Service – überzeugen, zunächst aber nur in technischer und funktionaler Hinsicht. Denn sie lösen die damit verbundenen geschäftlichen Aspekte nur unzureichend. Diese lauten: Kontrolle über Inhalte und Prozesse, Rechts- und Datensicherheit sowie Schutz persönlicher Daten und des geistigen Eigentums. All diesen Herausforderungen – technisch, funktional, geschäftlich – gemeinsam ist die Tatsache, dass sie nur zu meistern sind, wenn die damit verbundenen Unternehmensinformationen unabhängig von ihrem jeweiligen Format sauber verwaltet werden. Eine notwendige Voraussetzung hierfür ist, dass sie digital vorliegen. Trends wie Industrie 4.0, das Internet der Dinge und die Digitalisierung allgemein helfen dabei. Informationen, nicht nur Daten Alle Firmen sind Informationsunternehmen. Doch rund 80 Prozent aller Unternehmensinformationen sind unstrukturierter Natur, liegen also in Form von Office-Dokumenten, CAD-Zeichnungen, Wartungsberichten, Social-Media-Beiträgen, E-Mails, Verträgen und Zusatzvereinbarungen, Präsentationen, Audio- und Videodateien, Bewerber- und Mitarbeiterphotos etc. vor. In digitalen Unternehmen sind nicht mehr die ERP-Daten der Haupttreibstoff, sondern sämtliche digitalen Informationen, also auch die unstrukturierten Informationen und immer mehr die Maschinendaten. Um all diese Informationen zusammenführen und miteinander korrelieren zu können, bedarf es einer Plattform für Informationsmanagement, im Idealfall auch über Unternehmensgrenzen hinweg und entlang kompletter Wertschöpfungsketten. Eine Plattform für Unternehmensinformationen Das ist es, was Smartphones und OpenText gemeinsam haben: Sie sind beide Plattformen. Und als Plattform für unternehmensweites Informationsmanagement greift OpenText™ Release 16 die geänderten Erwartungen an die IT – schnelle Verfügbarkeit, flexible Bereitstellung, einfache Bedienbarkeit, Skalierbarkeit, Entwickler-Ökosystem, Lösungsvielfalt für alle möglichen Anwendungsfälle – auf und erfüllt sie für die Welt der unstrukturierten Informationen. OpenText Release 16 bietet anwendungsübergreifende Dienste wie OCR, Sicherheit oder Workflow, darüber hinaus aber fünf Lösungssuiten für Analytics, Enterprise Content Management, Geschäftsprozessmanagement (BPM), Customer Experience Management – das sind Funktionalitäten und Prozesse, die einen direkten Kontakt zum Endkunden beinhalten – und Business Network, ein B2B-Marktplatz zum automatisierten Austausch von Informationen über Unternehmens- und Systemgrenzen hinweg. Alle fünf Lösungssuiten sind miteinander integriert und werden in enger Abstimmung untereinander weiterentwickelt. Hinzu kommen Werkzeuge und Schnittstellen für Entwickler, die zusätzlich zu den bereits vorhandenen Funktionalitäten ein EIM-Ökosystem bilden und jede Art von Spezial-App einfach und schnell erstellen und bereitstellen können. Unternehmen können diese Plattform und ihre Anwendungen im eigenen Rechenzentrum implementieren, aus der Cloud beziehen oder in Form hybrider Umgebungen nutzen – und dies alles natürlich sicher und rechtskonform. Genau das ist es, was digitale Unternehmen für ihre künftigen Geschäftsmodelle benötigen. Wenn Sie mehr über Release 16 erfahren möchten, können Sie sich hier das Whitepaper für Release 16 herunterladen (Englisch).

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Warum Unternehmen mehrere Cloud-Angebote gleichzeitig brauchen

Digitalisierung

Die Cloud wird in DACH endlich angenommen – eine gute Nachricht für Ihre IT Deutsche Unternehmen hinken im internationalen Vergleich in Sachen Cloud zwar noch immer hinterher, doch die Aufholjagd ist in vollem Gange, wie eine aktuelle Studie des Eco-Verbands und von Arthur D. Little belegt. Das ist eine gute Nachricht für den hiesigen Wirtschaftsstandort. Denn die Cloud setzt den Standard für die IT heute und morgen – allen Einwänden und Bedenken zum Trotz. Dabei hat alles eigentlich mit dem iPhone angefangen. Wer hätte gedacht, dass ein Gerät für Privatanwender derart die Unternehmens-IT beeinflussen könnte? Legendär ist die Fehleinschätzung von Steve Ballmer zu diesem schicken, aber von Anfang an hochpreisigen Smartphone. Doch das iPhone hat die Art und Weise sowie vor allem die Erwartungen an das Computing – sowohl hinsichtlich der Bereitstellung als auch der Nutzung – nachhaltig verändert. Das iPhone war und ist eine Plattform, ein Mini-Computer im Brust- oder Handtaschenformat, mit dem die Menschen immer mehr Dinge des Alltags erledigen und steuern kann, vom Einkaufen über das Bearbeiten von beruflichen E-Mails bis hin zur Unterhaltung. Wie das Smartphone: Die Cloud wird Teil des Alltags Gerade weil das iPhone und mit ihm die Smartphones anderer Hersteller sehr schnell aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken waren, haben sie natürlich auch in den Unternehmen Einzug gehalten und bereiten seither der Unternehmens-IT Kopfzerbrechen. Denn mit den Smartphones werden nicht nur E-Mails ausgetauscht, sondern nutzen die Besitzer auch auf immer mehr Apps aus der öffentlichen Cloud, die den Arbeitsalltag erleichtern – von digitalen Notizblöcken über Office-Anwendungen bis zu Dateiaustauschdiensten. Was für ein Graus für die Unternehmen, die damit die Kontrolle über wertvolles geistiges Eigentum zu verlieren drohen! Doch das Jammern nützt nichts. Denn die Anwender nutzen nur deshalb die öffentlichen Cloud-Angebote für die eigene Arbeit, weil sie sie im eigenen Unternehmen – zumindest in der Vergangenheit – nicht vorgefunden haben. Sie erwarten, dass sie das, was sie jetzt benötigen, schnell und einfach bekommen und bequem von jedem Gerät aus nutzen können. Und so werden mittlerweile auch in den Unternehmen immer mehr Applikationen für die Cloud entwickelt. Nur so können sie mit dem Standard der öffentlichen Cloud mithalten. Modernisieren statt jammern Dies hat freilich gravierende Auswirkungen auf die Infrastruktur und Systemarchitektur der Unternehmens-IT, die beide modernisiert werden müssen. Dies kann, muss aber nicht im eigenen Rechenzentrum geschehen. Und so ist es kein Wunder, dass die eingangs erwähnte Studie zu dem Schluss kommt, dass der Cloud-Markt in all seinen Spielarten – Infrastructure as a Service, Platform as a Service, Software as a Service – in Deutschland in den kommenden Jahren weiter rapide wachsen wird, nicht zuletzt auch deshalb, weil sich die berechtigten Datenschutzbedenken mit Rechenzentren in Deutschland und Europa aus dem Weg räumen lassen. Die Unternehmen, deren IT-Umgebungen von einer hohen Komplexität, zahlreichen Integrationen mit Drittlösungen sowie mannigfaltigen individuellen Anpassungen gekennzeichnet sind, werden dabei einen Mix an Cloud-Angeboten wahrnehmen. Sie werden ihre Kernsysteme auf dedizierter Hardware bei einem Partner als Managed Private Cloud auslagern und so erhebliche Betriebskosten einsparen. Um ihre Wertschöpfungsketten unternehmensübergreifend zu integrieren und zu optimieren, werden sie auf B2B-Integrationsplattformen zurückgreifen. Gleichzeitig werden sie verschiedene Applikationen, die keinen großen Anpassungsbedarf erfordern, als SaaS-Lösungen beziehen. Und um schnell neue wertschöpfende Anwendungen entwickeln und bereitstellen zu können, werden sie PaaS-Angebote wahrnehmen. OpenText: Cloud aus einer Hand Am besten ist es natürlich, wenn ein Partner alle diese verschiedenen Cloud-Arten im eigenen Portfolio hat. OpenText kann mit seinem Angebot sämtliche Aspekte der Cloud abdecken, mit maßgeschneiderten Angeboten speziell für Unternehmenskunden und der Abdeckung der vollen Informationswertschöpfungskette – denn Daten und Informationen sind der wichtigste Vermögensgegenstand in der digitalen Wirtschaft. Indem sie die Kosten und den personellen Aufwand für Komplexitätsmanagement und Betrieb ihrer Infrastruktur auslagern und Lösungen bedarfsorientiert aus der Cloud beziehen, sparen Unternehmen nicht nur bares Geld, sondern können sich voll und ganz auf das Wichtigste in der digitalen Transformation konzentrieren: Innovationen. Dann wird die Unternehmens-IT nicht nur agil und flexibel, sondern in den Augen ihrer Kollegen wieder cool und hip.

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Digitalisierung: Warum Scheitern profitabler ist, als abwarten

Digitalisierung

Irren ist digital – und das ist gut so Irren ist bekanntlich menschlich. Und obwohl wir das Sprichwort oft und gerne zitieren, handeln wir im Geschäftsleben eher selten danach. Wenn es um neue Technologien, Konzepte, Geschäftsprozesse und -modelle geht, kommt uns speziell in den deutschsprachigen Ländern unsere gute alte Ingenieursmentalität in die Quere, der Hang zum Perfektionismus. Das gilt auch für die Digitalisierung. Wir wissen, dass sie kommt, wir wissen, dass wir handeln müssen. Gerne würden wir aber einen verbindlichen 10-Jahresplan in petto haben, in dem sämtliche Folgen bereits abgeschätzt und unter Kontrolle wären. So haben die Analysten von PAC 2014 in einer Studie ermittelt: „Zwei Drittel der deutschen Unternehmen berichten von sehr deutlichen oder sogar disruptiven Auswirkungen der Digitalisierung. Doch nur wenige Unternehmen haben bislang eine umfassende Strategie formuliert, um den Wandel zu schaffen und für sich zu nutzen.“ Ohne den Wert einer umfassenden Strategie grundsätzlich anzweifeln zu wollen, stellt sich trotzdem die Frage, ob sie unbedingt nötig ist, um mit der Digitalisierung zu beginnen und voranzuschreiten. Gehen Sie es an: einen Schritt nach dem anderen Ich möchte hier auf keinen Fall gegen ein überlegtes, vorausschauendes, weniger von Emotionen als von Argumenten geleitetes Vorgehen plädieren. Auch ziehe ich keineswegs das Wissen und den Sachverstand unserer Ingenieure und IT-Experten in Zweifel – ganz im Gegenteil! Die personell gut ausgestatteten und hoch kompetenten IT-Abteilungen in unseren Unternehmen schaffen einen enormen Wettbewerbsvorteil. Wir sind damit in einer Situation, von der viele US-Unternehmen, die nicht aus dem Silicon Valley kommen, oft nur träumen können. Wofür ich hier werben möchte, ist eine neue Haltung. Warten Sie nicht länger ab. Packen Sie das Thema an, und zwar Schritt für Schritt. Denn die Digitalisierung ist nicht einfach eine neue Technik, die man annehmen kann oder auch nicht. Die Digitalisierung stellt unser Wirtschaften von der Materie auf Daten um. Und wer die Daten hat, kontrolliert in Zukunft die Wertschöpfungsketten und damit auch die etablierten Branchen und Industrien. Machen wir uns auf den Weg Unternehmen in den deutschsprachigen Ländern sind prinzipiell für eine Digitalisierung gut aufgestellt. Neben der bereits erwähnten IT-Kompetenz zeichnen sich unsere Volkswirtschaften durch hoch integrierte, vertikale Wertschöpfungsketten aus. Jede Sekunde entstehen darin Massen an Daten, die zu wertvollen, wertschöpfenden Informationen für Unternehmen werden können. Das bringt uns zur entscheidenden Frage: Liegen sämtliche Daten digital vor und können diese entlang der gesamten Wertschöpfungskette abgerufen und ausgewertet werden? Solange sich diese Frage nicht mit Ja beantworten lässt, liegt der erste Schritt auf der Hand: Sämtliche noch nicht digitalisierten Teile der Wertschöpfungskette müssen unternehmensintern und -übergreifend digitalisiert werden. Dass dafür auch Cloud-Infrastrukturen unabdinglich sind, dürfte klar sein. Schließlich reden wir hier nicht mehr einfach von Daten, sondern von Informationen, und da reicht EDI schlicht nicht mehr aus. Hinzu kommt: Digitale Wertschöpfungsketten erstrecken sich über den Handel bis hin zum Endkunden. Und da dieser „neue“ Verbraucher ein ungeduldiges und von der Cloud verwöhntes Wesen ist, muss die Informationsauswertung in Echtzeit erfolgen, um seinen Anliegen, Wünschen und Erwartungen gerecht zu werden. Ohne Cloud funktioniert das nicht. Weiterhin in der Warteschleife zu verharren, ist also kontraproduktiv. Versuchen und irren Die Digitalisierung von Wertschöpfungsketten ist kein Selbstzweck. Sie dient der Entwicklung von digitalen Geschäftsmodellen. Doch diese müssen zu Beginn der digitalen Transformation noch nicht in Stein gemeißelt sein. Es geht vielmehr darum, mittels Digitalisierung die Voraussetzung für diese neuen Modelle zu schaffen. Erst wenn Sie Ihren Informationsschatz im Griff haben, können Sie davon profitieren. Deshalb lohnt sich ein agiles Vorgehen, bei dem aus Fehlern gelernt wird. Irrtümer sind also durchaus nützlich, zumal digitale Unternehmen so flexibel sind, dass sie Fehler oder Fehleinschätzungen viel schneller als ihre analogen Konkurrenten korrigieren und ändern können. Digitale Geschäftsmodelle sind die weißen Flecken auf der Landkarte von traditionell agierenden Unternehmen und Branchen. Sie lassen sich nicht einfach über Nacht überstülpen, können aber in überschaubaren Schritten erschlossen werden. Sie sind nicht allein Auch wenn Ihnen die Methode Versuch und Irrtum nicht ganz geheuer scheint – sie zahlt sich aus. Und Sie sind nicht das einzige Unternehmen, das sich mit der Digitalisierung befassen muss. Ich möchte Ihnen Mut machen und Sie davon überzeugen, dass unsere Cloud-Technologien und -Infrastrukturen reif für die Digitalisierung sind, dass unser Lösungsangebot reif für diese neue Ära ist. Wir sind bereit, den Weg in die digitale Zukunft gehen. Gehen Sie ihn mit uns gemeinsam. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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