Digitale Transformation

Digitale Infrastruktur, standardmäßig flexibel: Government-as-a-Platform

digitale Transformation

Flexibler, schneller, effektiver. Die digitale Transformation macht auch vor Behörden und Ämtern nicht halt. Digitale Services sollen künftig als „eGovernment“ das Leben der Bürger vereinfachen. Leitlinie dafür ist der eGovernment-Aktionsplan der EU. Dessen Umsetzung in den Mitgliedsstaaten wird jährlich durch den Europe´s Digital Progress Report (Englisch) überprüft. Deutschland schneidet dabei vergleichsweise schlecht ab. Nur 19 Prozent digitale Interaktion zwischen Behörden und Bürgern – das reicht im eGovernment-Ranking gerade für Platz 20. Weiterentwickelt ist die digitale Transformation der Behörden in Österreich. In der Alpenrepublik sind 98 Prozent der am häufigsten genutzten behördlichen Dienste online verfügbar. Das ergibt EU-weit den fünften Platz im Bereich eGovernment. Die Schweiz hingegen setzt auch bei der Digitalisierung ihrer Ämter auf Bürgerbeteiligung. Sie hat eine großangelegte eGovernment-Studienreihe gestartet. So sollen die Anforderungen von Bürgern und Unternehmen an digitale Behörden erkannt und bei der Umsetzung berücksichtigt werden. Die elektronische Behörde ist weltweit ein Thema. Und sie stellt die Flexibilität vorhandener IT-Systeme vor eine große Herausforderung. Leistungsfähige Infrastruktur als Basis der digitalen Transformation Die Amtsübergabe des US-Präsidenten richtet das Augenmerk wieder einmal auf die Flexibilität behördlicher IT-Systeme. Als Richtwert für die Abwicklung einer Amtsübergabe gelten innerhalb der US-Bundes- und Landesregierungen etwa 60 Tage für höhere und 30 Tage für niedrigere Ämter. Diese Erwartungen setzen veraltete und möglicherweise überforderte Behörden-IT-Systeme unter Druck. Das Government-as-a-Platform-Konzept (Englisch) der britischen Regierung könnte anderen Organisationen der öffentlichen Hand als Modell für mehr Flexibilität in der IT-Infrastruktur dienen. Es schafft es eine solide Basis für die fortschreitende digitale Transformation. Sind große IT-Projekte per se fehleranfällig? Ganz ehrlich: Wenn es um IT-Projekte geht, hat keine der Behörde der Welt eine weiße Weste. Es gibt genügend Beispiele aufsehenerregender IT-Fehlschläge (Englisch). Bob Charette, Redakteur bei IEEE Spectrum, nennt dafür einen (nicht ganz ernstgemeinten) Grund (Englisch): „Solche Systeme sind meist von der Politik beauftragt. Das heißt, jemand in einem Amt oder Ministerium gibt ein System, einen Zeitrahmen und ein Budget vor. Und dieser jemand hat keine Ahnung davon.“ Das betrifft aber nicht nur den öffentlichen Bereich. Die Geschichte großer IT-Projekte kennt viele Fälle, in denen die Kosten explodierten oder die nicht den erwarteten Nutzen brachten. Schrittweises, aufeinander aufbauendes Vorgehen hat immer größere Erfolgschancen als eine radikale Umstellung. Dies gilt besonders für die digitale Transformation. Und genau aus diesem Grund haben Ansätze wie „Government-as-a-Platform“ ein derart großes Potenzial. Baukasten-Prinzip als flexible Lösung Das Konzept von Government-as-a-Platform ist einfach: Die Basis bildet eine technische Infrastruktur aus gemeinsamen, wiederverwendbaren Bausteinen (Systeme, Dienste, Prozesse, Analytics etc.). Diese können alle Regierungsebenen zum Aufbau von Systemen, zur Zusammenarbeit und gemeinsamen Datennutzung übernehmen. Kit Collingwood-Richardson, stellvertretender Leiter im britischen Ministerium für Arbeit und Renten, dazu: „Wie müssen die organisatorischen Grenzen zwischen den Ministerien auflösen. Wir dürfen nicht mehr auf die Zuständigkeit dieses oder jenes Ministeriums verweisen. Stattdessen müssen wir dem Bürger einen gemeinsamen Service als Ergebnis der Zusammenarbeit aller Ministerien bieten.“ (Englisch) Die britischen Behörden sind überzeugt, durch Effizienzsteigerungen mit Government-as-a-Platform in 2017 und 2018 zehn Milliarden Pfund einzusparen (Englisch). Government-as-a-Platform lässt sich als Reaktion auf den eGovernment-Aktionsplan 2016-2020 der EU betrachten. Wichtige Grundsätze darin: „standardmäßig digital“, das „Prinzip der einmaligen Eingabe“ und die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung. Dazu sollen sogenannte „zentrale digitale Grundlagentechnologien“ wie elektronische Identifikation (eID), elektronische Dokumente (eDocuments) und verlässliche Datenquellen genutzt werden. Wichtige Investitionen in eine digitale Zukunft Der größte Vorteil meiner Ansicht nach: der öffentliche Sektor ist gezwungen, Zeit und Geld in die Transformation ihrer Middleware- und Backoffice-System zu stecken. Und zwar genauso viel oder mehr, wie in ihre digitalen Multichannel-Services. Das ist aus gutem Grund wichtig. Eine aktuelle Studie zum Status von eGovernment in Europa zeigt, dass 81 Prozent der öffentlichen Dienstleistungen mittlerweile online verfügbar sind. Betrachtet man allerdings nur die vollautomatisierten Dienstleistungen, fällt dieser Wert auf drei Prozent. Die Behörden haben bereits große Schritte in Richtung eines digitalen Dienstleistungsangebots unternommen. Trotzdem waren die befragten Nutzer der Systeme unzufrieden in puncto Schnelligkeit und Nutzerfreundlichkeit. Im Endeffekt sind die digitalen Kanäle zwar vorhanden, die Services selbst müssen aber noch entsprechend umgestaltet werden. Flexible Systeme im Vorteil Hier überzeugt das Government-as-a-Platform-Konzept. Es ermöglicht, Systembausteine und Daten nur einmal zu erstellen und dann behördenübergreifend zu nutzen. Alle Behörden erhalten so dieselbe einheitliche Sicht auf einen Bürger. Das ermöglicht eine weitaus kosteneffizientere und effektivere Erbringung von Dienstleistungen. Es schafft die erforderliche Flexibilität, um neue Systeme innerhalb der von politischen Aufträgen gesetzten Fristen zu gestalten. Zusätzlich bietet es eine Basis für Innovation und eine neue, vernetzte Herangehensweise bei der Bereitstellung erforderlicher neuer Services. Die Bürger können darauf vertrauen, dass alle Interaktionen mit Behörden – egal welcher Art – auf korrekten und zutreffenden Informationen beruhen. EIM unterstützt die digitale Transformation des öffentlichen Sektors Prinzipiell beschreibt Government-as-a-Platform eine umfassende Enterprise Information Management (EIM) Infrastruktur. Diese beruht auf der Möglichkeit, strukturierte und unstrukturierte Daten zu verknüpfen. Und sie erlaubt die Zusammenarbeit unter Verwendung sämtlicher Inhalte und Informationen innerhalb der Organisation. Zudem gestattet die zentrale Steuerung den Einsatz von Analytics. Damit lassen sich die für die Bereitstellung neuer Services notwendigen Einblicke in die Daten gewinnen. Big Data landet interessanterweise auf Platz drei (Englisch) der 50 weltweit führenden Veränderungstreiber im öffentlichen Sektor. Das ermittelte kürzlich die Association of Chartered Certified Accountants (ACCA). Schrittweise zum Erfolg Gut zu wissen: Staatliche Organisationen, die sich für die EIM-Plattform eines Serviceanbieters wie OpenText entscheiden, können ihre digitale Transformation schrittweise angehen. Vorhandene Altsysteme müssen nicht sofort abgeschaltet werden. Sie lassen sich in das zentrale EIM-System integrieren. Damit profitieren Sie umgehend von den Vorteilen der digitalen Transformation. Und die Ablöse der für moderne, digitale Services ungeeigneten Systeme können Sie langfristiger vorbereiten. Mehr Informationen zum Thema finden Sie in diesem Blog-Artikel.  Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Fünf nach zwölf: Was die Digitalisierung für die Customer Journey der Finanzdienstleister bedeutet

Customer Journey

Die digitale Transformation verändert unser Wirtschaftsumfeld massiv. Neue, disruptive Geschäftsmodelle lösen traditionelle Formen ab, neue Märkte entstehen, und die Anforderungen der Kunden an Unternehmen verändern sich. Im B2B-Bereich vollzieht sich der Wandel langsamer. Das gilt auch für die ohnehin schon als „verstaubt“ geltenden Finanzdienstleister. Laut einer aktuellen Trendstudie von Lünendonk & Hossenfelder schätzen Banken und Versicherungen den Einfluss der Digitalisierung als sehr groß ein, sehen jedoch auch ein hohes Investitionsrisiko. Das allerdings bremst die Entwicklung längst notwendiger neuer Produkte und Services, ohne die die Branche langfristig nicht auskommt. Der Wendepunkt ist überschritten Ende 2015 geschah etwas Wesentliches. Leise und unauffällig, wahrscheinlich unbemerkt von vielen. Zum ersten Mal wurden mehr Transaktionen über mobile Endgeräte als in stationären Niederlassungen (Englisch) abgewickelt. Es ist also bereits fünf nach zwölf. Und, vielleicht noch wichtiger: die Kunden – und nicht die Finanzdienstleister – bestimmten den Zeitpunkt dafür. Wenn also Ihre Kunden entscheiden, wann und wie sie Sie mit Ihnen kommunizieren, sollten Sie in der Lage sein, Services für jede Station der digitalen Customer Journey anzubieten. Der Trend zur Akzeptanz neuer Kanäle wirkt sich auch auf das mobile und Online-Banking ab. 2015 stiegen die mobilen Transaktionen im Privatkundengeschäft der Banken um 54 Prozent, gegenüber nur zwei Prozent Zuwachs beim Online-Banking (Englisch). Auch wenn es noch nicht soweit ist, die beiden Kanäle dürften in naher Zukunft gleichauf ziehen. Wie rein mobile Finanzdienstleistungen aussehen können, zeigt die Atom Bank exemplarisch. Der Erfolg des neuen, filial-basierten, Modells der Metro Bank in Großbritannien demonstriert jedoch auch, was ohnehin auf der Hand liegen sollte: Die Kunden erwarten, dass Dienstleistungen so bereitgestellt werden, wie es für sie am besten passt. Oft handelt es sich dabei einfach um die für den Kunden angenehmste Art. Finanzdienstleister – egal ob Banken, Versicherungen oder Investmenthäuser – sollten sich dessen bewusst sein. Kommunikationskanäle und Kundenerfahrung – zwei Paar Schuhe? Dieser Gedanke kam mir, als ich einen vor kurzem veröffentlichten Report mit dem Titel „Die Entwicklung der Finanzdienstleistungen“ (Englisch) las. Der Bericht beschäftigt sich in der Hauptsache mit den Auswirkungen der digitalen Transformation auf die darin so bezeichneten „Traditionalisten, Herausforderer und Disruptoren“ unter den Finanzdienstleistern. Man erfährt viel über Kundenerfahrung, doch im Endeffekt konzentriert sich der Report auf die Kommunikationskanäle. Die Kunden interessieren die Kanäle jedoch nicht, sie sind schlicht Mittel zum Zweck. Die Kunden interessieren sich für Einfachheit, Transparenz, Fairness und Sicherheit. Genau das erwarten sie auch von ihrem Anbieter. Und zwar bereits bevor sie etwas gekauft haben bis zum Ende einer Geschäftsbeziehung – und darüber hinaus. Finanzdienstleistungsunternehmen haben hart daran gearbeitet, eine einheitliche Sicht auf den Kunden zu entwickeln, mit unterschiedlichem Erfolg. Nun müssen sie eine einheitliche Sicht auf die digitale Customer Journey entwickeln. Hier kommen meine besten vier Tipps, um eine ausgezeichnete Kundenerfahrung schaffen: Die Welt ist digital. Einige wichtige Leute hat man allerdings nicht darüber informiert. Mobiles Banking und Versicherungs-Apps verändern die Art (Englisch), wie ein Großteil der Menschen Finanzprodukte konsumiert. Und das Smartphone ist der klare Favorit der Millennials. Forbes wies allerdings auf ein kleines Paradox hin: Obwohl 80 Prozent der Privatkundentransaktionen über Self-Service-Anwendungen abgewickelt werden, suchte dennoch mehr als die Hälfte der US-amerikanischen Bankkunden in den letzten sechs Monaten eine Filiale (Englisch) auf. Seltsamerweise bevorzugen viele Kunden noch immer gedruckte und per Post versandte Kontoauszüge. Omni-Channel bedeutet also nicht immer eine Verlagerung der Kanäle. Und bei der digitalen Transformation geht es nicht immer um den Ersatz von Papierdokumenten durch ihre elektronischen Gegenstücke. Die Anforderung an die meisten Finanzdienstleistungsunternehmen lautet daher: Schaffen Sie eine flexible und agile Infrastruktur, die den Kunden verschiedene Kanäle zur Auswahl bietet. Das erfordert ein Content Management, das die Verwaltung digitaler Daten mit herkömmlichem Dokumenten- und Records Management verbindet. Auf diese Weise können Unternehmen das von ihren Kunden erwartete Erlebnis bieten. Einfach, sicher und zufriedenstellend – das Erfolgsrezept für Finanzdienstleistungen Der Gedanke, wir müssten unsere Kunden „überraschen“ oder „ihre Erwartungen übertreffen“, ist verführerisch. Die Kunden scheinen aber etwas viel Grundlegenderes zu wollen. Im Bereich Finanzdienstleistungen wünschen sie sich einfache (Englisch) und faire Produkte (ohne versteckte Gebühren oder überflüssige Fachbegriffe). Noch allgemeiner betrachtet, wollen die Kunden schlicht mit ihrer Erfahrung zufrieden sein (Englisch). Wenn Sie also tun, was Sie versprechen, steigen die Chancen, Kundenloyalität aufzubauen und den Kunden in seiner Customer Journey da abzuholen, wo er steht. Allerdings ist das leichter gesagt als getan. Eine Enterprise Information Management (EIM) Plattform für den Abgleich und die Abstimmung aller Kundendaten bietet meiner Ansicht nach allen Beteiligten – auch den Kunden selbst – jederzeit Zugang zu den richtigen Informationen. Personalisierung ist am wirksamsten, wenn sie über das Marketing hinausführt Das digitale Marketing hatte enorme Auswirkungen auf den Finanzdienstleistungssektor und die Customer Journey. Die Marktteilnehmer haben begonnen, mehr Nutzen aus ihren Daten zu ziehen. Das schafft ein besseres Verständnis für die Kunden und damit eine effektivere Kundenkommunikation. Die Möglichkeit zur Personalisierung und zur Entwicklung von Marketing-Aktivitäten, die sich an Lebensereignissen orientieren (Englisch) führt zu wesentlich zielgerichteteren und erfolgreicheren Kampagnen. Aber, und das ist interessant: Die Kunden geben Ihnen gerne die Erlaubnis, ihre Daten zum Zweck personalisierter Werbung zu nutzen – obwohl die meisten das gar nicht wollen. Sie wünschen sich allerdings aktiv, dass Sie ihre Kauf- und Support-Erlebnisse personalisieren (Englisch). Das erfordert einen neuen Blick auf Big Data. Der Weg geht in Richtung Echtzeitanalyse der Daten, ohne die, wie es ein Branchenexperte formuliert, „Data Warehouses zu einer überflüssigen Belastung (Englisch) werden, die nur sehr spezifischen Zwecken dient“. Es geht nicht um den Kanal der Customer Journey. Es geht um Konsistenz. Ein bekannter Mythos lautet: Menschen hassen Contact Center. Nein, tun sie nicht. Sie hassen die schlechte Erfahrung, die beinahe jeder im Umgang mit solchen Contact Centern macht. Jede Wette: wären Ihre Erfahrungen jedes Mal großartig, würden Sie Contact Center lieben! Wenn Sie also eine ausgezeichnete Customer Experience liefern können – und sicherstellen, dass diese in allen von Kunden genutzten Kanälen durchwegs hervorragend ist – dann gehört das traditionelle Bild vom Kundenservice („Drücken Sie die Eins, um in den nächsten Kreis der Hölle zu gelangen…“) der Vergangenheit an. Eine Customer Communications Management Lösung (Englisch) schafft eine solide Basis für eine konsistente, zielgerichtete und personalisierte Kommunikation über alle vom Kunden bevorzugten Kanäle. Laut Gartner konkurrieren 89 Prozent der Unternehmen sogar hauptsächlich um die Qualität der gebotenen Customer Experience (Englisch). Es ist unbestritten, dass die Digitalisierung die Geschäftsprozesse und den Kundenkontakt der Finanzbranche transformiert. Erfolg ist jedoch nur den Unternehmen beschieden, die begreifen, dass eine ausgezeichnete Erfahrung auf den Vorlieben ihrer Kunden beruht. Sie sollten also wissen, was Ihre Kunden im Laufe des Kaufprozesses erwarten. Und Sie müssen jedem einzelnen Ihrer Kunden ein attraktives, personalisiertes Erlebnis bieten – nicht nur jenen, die von neuen, spannenden Technologien begeistert sind. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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So richten Sie eine IoT-Plattform für Ihre Supply Chain ein

IoT

Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) hat maßgeblichen Einfluss auf die Supply Chains von morgen. Künftig werden vernetzte Geräte (und nicht der Mensch) die Prozesse entlang der Lieferkette steuern. Just-in-Time-Produktion und Kanban-System laufen voll automatisiert ab. DHL testet eine solche digitale Supply Chain derzeit drei Standorten in Deutschland, Polen und den Niederlanden. Mit IoT-Technologie sollen Daten aus Sensoren, vernetzten Geräten und dem Bestandsverwaltungssystem eine Überwachung der Geschäftsprozesse in Echtzeit ermöglichen. Der Logistikanbieter DHL zählt zweifelsohne zu den Vorreitern auf diesem Gebiet. Denn obwohl die Digitalisierung als Chance zur Effizienzsteigerung erkannt wird, fehlt es vielen Unternehmen an einer konkreten Strategie für die Umsetzung. So lautet zumindest das Ergebnis einer Studie der TU Wien. Rund 40 Prozent der befragten österreichischen Unternehmen nutzen demnach immer noch Excel für ihre Absatzplanung. In Deutschland bietet sich ein ähnliches Bild. Ein Grund dafür: Nach den Erkenntnissen einer Studie des Fraunhofer Instituts herrscht Unsicherheit hinsichtlich der Technologien, die die notwendige Qualitäts- und Effizienzsteigerung von Prozessen ermöglichen. IoT, EIM und Supply Chain In den letzten Jahren habe ich viel über den Einfluss des Internets der Dinge (IoT) auf die Abläufe in der Supply Chain berichtet. Erst kürzlich habe ich mich mit dem IoT im Kontext der digitalen Transformation beschäftigt. Der Begriff „IoT-Plattform“ ist unter IT-Leitern noch nicht weit verbreitet. Ein guter Grund, um einmal zu erläutern, wie die OpenText Enterprise Information Management (EIM) Lösungen eine auf dem IoT basierende Plattformstrategie unterstützen und fördern können. Bevor wir in die Materie eintauchen, möchte ich Sie auf weiteren Lesestoff im Anschluss an diesen Beitrag hinweisen. Am 5. Juni 2017 verkündete OpenText die finale Einigung zur Übernahme von Covisint. Mit der Gründung durch Ford, GM und Chrysler im Jahr 2000 wurde ein Marktplatz speziell für die Automobilbranche geschaffen. In letzter Zeit führte Covisint mehr und mehr IoT-Funktionalitäten ein. Weitere Informationen zu dieser Übernahme finden Sie hier (Englisch). Eine neue Art von Plattform Seit 2011 gewinnen cloudbasierte Lösungen an Bedeutung. Seit dem gab es zahlreiche Bemühungen, cloudbasierte „Plattformen“ genau zu definieren. Manche Plattformen bieten cloudbasierte „Server“-Dienste, andere bieten Infrastructure as a Service (IaaS) oder Platform as a Service (PaaS). Gartner prägte den Begriff „Integrations-Serverdienste“. Dieser erfasst die unterschiedlichen, derzeit über OpenText™ Business Network verfügbaren, B2B-Lösungen recht gut. Business Network ist die weltweit größte, cloudbasierte B2B-Integrationsplattform. OpenText bietet gegenwärtig mehrere verschiedene cloudbasierte Lösungen an. Erfahren Sie nachfolgend, wie eine ganz neu entstehende Cloud-Plattform (die IoT-Plattform) von OpenText EIM-Lösungen profitieren kann. Das Internet der Dinge hat viele Namen In diesem Artikel halte ich mich an den gesetzten Begriff IoT. Allerdings sind in den letzten vier Jahren etliche regionale Abwandlungen aufgetaucht. Der Markt hat also seine Schwierigkeiten damit, eine perfekte, von allen akzeptierte Bezeichnung zu finden: Internet der Dinge (IoT): Den heute am weitesten verbreiteten Begriff definierte Kevin Ashton ursprünglich im Jahr 1999 im Rahmen seiner Forschungen im AutoID Center. Allesnetz (Internet of Everything): Eingeführt 2013 von Cisco soll der Begriff die Prozessseite und die Menschen im IoT widerspiegeln. Industrielles Internet (Industrial Internet of Things): 2013 verkündet von GE und anderen nordamerikanischen Unternehmen. GE Digital wurde gegründet, um das intelligente industrielle Umfeld der Zukunft zu schaffen. Industrie 4.0: 2013 geprägt von deutschen Unternehmen wie Bosch und Siemens soll diese Bezeichnung die vierte industrielle Revolution und den Bedarf an einem prozessorientierteren IoT-Umfeld wiedergeben. Industrielle Wertschöpfungskette: Japanische Unternehmen führten den Begriff 2015 ein, weil sie eigene Standards für vernetzte Geräte bei allen Industrieanwendungen schaffen wollten. Internet Plus: Etabliert 2015 von chinesischen Firmen, die ebenfalls unbedingt ihr eigenes Verfahren zur Nutzung der Informationen aus vernetzten Geräten entwickeln wollten. Es sieht ganz so aus, als müssten wir uns erst einmal auf eine einheitliche Bezeichnung für unseren eigentlichen Diskussionsgegenstand einigen. Und das, bevor wir standardisieren, wie Informationen von vernetzten Geräte gesammelt, übertragen und archiviert werden. Damit dieser Artikel nicht unnötig verwirrt, bleiben wir hier bei dem gängigen Begriff „IoT“. Wachstumsbereich IoT Soviel steht fest: Das IoT gehört aktuell zu den attraktivsten Investitionsbereichen. Es betrifft fast jeden Industriezweig. Beinahe täglich scheinen neue Anwendungsfälle für das IoT aufzutauchen. Die Analysten von IDC prognostizieren, dass im Jahr 2025 163 Zettabyte (163×1012 Gigabyte) an Daten verarbeitet werden. In welcher Form auch immer. Wie viele vernetzte Geräte soll es in Zukunft geben? Schon heute laufen die Schätzungen auseinander. Bei Cisco geht man von 12,2 Milliarden vernetzter Geräte (Englisch) im Jahr 2020 aus. Gartner wiederum schätzte (bei einem gemeinsamen Webinar (Englisch) mit OpenText), dass es 2020 rund 21 Milliarden vernetzte Geräte geben wird. Sie könnten also wahrscheinlich genauso gut fragen, wie nass Wasser ist. OpenText Studie zur digitalen Transformation Vor kurzem führte OpenText gemeinsam mit IDC eine Studie zum Thema digitale Transformation durch. (Hier können die Studie hier herunterladen. (Englisch)) Wir wollten herausfinden, ob neue digitale Transformationsprojekte wie das IoT die Transformationsinitiativen entlang der Supply Chain in Schwung bringen. Befragt wurden 254 Unternehmen in sieben Ländern und vier verschiedenen Branchen. Die Antworten zum IoT waren ausgesprochen interessant. Das können Sie der nachfolgenden Grafik entnehmen. Frage: Wenn Sie speziell an das Internet der Dinge (IoT) und den Einsatz von Sensoren denken: von welcher Art von Prozessen (oder Anwendungsfällen) in der Supply Chain würde Ihr Unternehmen am meisten profitieren? Vernetzte Geräte – aber womit? Im diesem Artikel geht es zum einen darum, woran (in Bezug auf Plattformen) diese Milliarden von Geräten angebunden sind. Und zweitens, was mit den von den Geräten erzeugten Zettabytes an Daten geschieht. Wie können Enterprise-Systeme diese Informationen nutzen? Wie können sie zur Trenderkennung herangezogen werden? Und, noch wichtiger, wie können sie zur Rationalisierung von Prozessen in der Supply Chain beitragen? Für etliche Unternehmen ist die Investition in das IoT eine Gleichung mit vielen Unbekannten. Richtig umgesetzt, bringt das IoT jedoch einen erheblichen ROI. 2013 nahm ich an der von Cisco veranstalteten Konferenz IoT World Forum teil. In den folgenden vier Jahren habe ich den IoT-Sektor sehr genau beobachtet. Die Diskussion wandte sich jedoch erst in den letzten zwölf Monaten der Implementierung von IoT-Plattformen zu. Wie können diese als effektive Middleware zwischen vernetzten Geräten und dem Geschäfts- oder Supply Chain-Prozess dienen, der verbessert oder optimiert wird? Supply Chains für das Internet der Dinge freigeben Anfang 2016 diskutierte ich ausführlich (Englisch) mit Gartner über Supply-Chain-Anwendungsfälle für das IoT. Wir besprachen, wie B2B Managed Services (Englisch) die Integrationsvoraussetzungen für eine IoT-fähige Supply Chain schaffen können. Bei Gartner verstand man, wie unsere EIM-Lösungen den Aufbau einer IoT-Plattform unterstützen können. Unsere Diskussion führte zu einem gemeinsamen Webinar im Oktober 2016. Es befasste sich mit den wichtigsten Trends im IoT-Sektor. Zudem stellten wir Technologien für eine ideale IoT-Plattform vor. Wie von Gartner im Webinar erklärt, fußt eine IoT-Plattform auf fünf Eckpfeilern: Gerätemanagement, Informationsmanagement, Analytics, Integration und Sicherheit. Hier ist OpenText mit den verschiedenen Lösungen in unserem EIM Portfolio gut für den Support einer IoT-Plattform aufgestellt. OpenText Lösungen stützen die Eckpfeiler einer IoT-Plattform Wie andere Anbieter gezeigt haben, bieten sich für OpenText Kooperationen an. Zum Beispiel mit einem Telekommunikations-Provider zur Peripherieanbindung. Unsere Lösungen zur Web- und Anwendungsentwicklung decken den Kernbereich Gerätemanagement bereits teilweise ab. Sie ermöglichen den Fernzugriff und eine Remote-Konfiguration vernetzter Geräte. Die Abbildung unten zeigt, welche Möglichkeiten die sechs Kernkomponenten des OpenText EIM Portfolios zur Unterstützung Ihrer Strategie für eine IoT-Plattform bieten. Nutzung der IoT-Plattform in der Supply Chain Damit eine IoT-Plattform die Geschäftsprozesse Ihrer Supply Chain unterstützen kann, müssen Sie sicherstellen, dass alle von Ihren Geschäftspartnern kommenden strukturierten und unstrukturierten digitalen Daten gespeichert werden. Der Datenspeicher lässt sich am besten als „Supply Chain Data Lake“ beschreiben. OpenText Business Network verfügt bereits über einen cloudbasierten, in unserem Data Center gehosteten, Data Lake. Dieser speichert alle B2B-Transaktionen schon während der Übertragung in Ihrem Netzwerk. Damit sind Unternehmen in der Lage, die Transaktionen zu analysieren und Performance-Trends in der gesamten Supply Chain zu erkennen. Mehr Informationen dazu finden Sie auf unserer Website Trading Grid Analytics. Ich möchte Ihnen nun erklären, wie ein Data Lake entsteht, der verschiedene Arten von Daten aus der Supply Chain verarbeiten kann. Der Supply Chain Data Lake Die Grafik oben zeigt, wie so ein „Supply Chain Data Lake“ meiner Ansicht nach aussehen könnte. Sie demonstriert, welche Art von Daten, sowohl strukturiert als auch unstrukturiert, in diesen Data Lake fließen könnte. Und sie illustriert, auf welch unterschiedliche Arten unsere EIM-Lösungen diese Informationen im gesamten Unternehmen nutzen können, um IoT-fähige Supply-Chain-Prozesse zu steuern. Im Folgenden möchte ich etwas näher auf die einzelnen Bereiche dieser Grafik eingehen. Schritt eins: Netzwerk aufbauen Im ersten Schritt stellen Sie sicher, dass Sie von allen Geschäftspartnern entlang der gesamten Supply Chain elektronisch Daten empfangen können. Das umfasst die digitale Befähigung jedes Geschäftspartners, führt aber darüber hinaus. Jedes der vernetzten Geräte muss sich drahtlos mit der IoT-Plattform verbinden können. Vom LKW, der Endprodukte an Kunden liefert, bis zu den Paletten, auf denen sich die Ware befindet. Damit wird die Transparenz der Supply Chain auf Makroebene erreicht. Sie entscheiden: Welche Supply-Chain-Assets müssen mit der IoT-Plattform verbunden werden? Welche Art von Informationen soll ein vernetztes Gerät liefern? Welche B2B-Transaktionen müssen zugänglich sein? Und was wollen Sie tatsächlich messen? Das bestimmt, welche Art von Analysen und Reports letztendlich möglich sind. Schritt zwei: Data Lake füllen Im nächsten Schritt lassen Sie die Daten nach und nach in Ihren Supply Chain Data Lake fließen. Zusätzlich zu B2B-Transaktions- und Sensordaten können Sie den Data Lake mit vielen anderen Arten von strukturierten und unstrukturierten Daten füllen. Zum Beispiel Social-Media-Daten und Websitedaten zur Serviceverfügbarkeit der wichtigsten Logistikdrittanbieter. Oder die Bestandsdaten aller vernetzten Assets, die in den Warenfluss entlang der gesamten Supply Chain eingebunden sind. Zudem noch Multimedia-Daten, etwa Videos, die schadhafte Ware eines Lieferanten zeigen. Und vielleicht auch neue gesetzliche Informationen mit Auswirkungen auf das Compliance-Reporting einer Handelspartnergemeinschaft. Wenn alle diese Informationen in einen zentralisierten Supply Chain Data Lake fließen, können die verschiedenen Stakeholder im Unternehmen jederzeit angemessen reagieren. Schritt drei: Data Lake mit EIM nutzen Im dritten Schritt nutzen Sie die auf EIM basierenden Lösungen, um die im Supply Chain Data Lake enthaltenen Informationen zu bewerten und zu analysieren. Danach können Sie einen wie auch immer gearteten Prozess in der Supply Chain auslösen. Betrachten Sie diesen Teil der Grafik als Bohrinsel (EIM-Lösungen), die über einer wertvollen Ölquelle (Daten) schwimmt. Das Öl wartet nur darauf, gefördert zu werden. Jede EIM-Lösung spielt hier ihre eigene Rolle bei der Verarbeitung der Informationen aus dem Supply Chain Data Lake. Setzen Sie Business Network ein, um die Daten in ein Backend-Softwaresystem wie ERP zu übertragen. Oder nutzen Sie Analytics, um Performance-Trends zu identifizieren, die ein Eingreifen erforderlich machen. Schritt vier: Informationen zugänglich machen Schließlich greifen die wichtigsten Stakeholder aus dem ganzen Unternehmen auf die IoT-Plattform zu, beispielsweise Nutzer aus Beschaffung, Produktion oder Logistik. Diese können die Informationen auf vielfältige Weise verwerten. Einige wichtige Anwendungsfälle betreffen jedoch die Supply Chain. Sie zeigen, wie eine voll integrierte IoT-Plattform mit weltweiter Zugriffsmöglichkeit Supply-Chain-Prozesse optimieren kann. Im bereits erwähnten Webinar mit Gartner habe ich erklärt, wie eine auf EIM aufbauende IoT-Umgebung drei Prozesse rund um die Supply Chain unterstützt: umfassende Transparenz, automatische Lagerauffüllung und vorausschauende Wartung. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Regulierungsfragen: Im Bereich Life Sciences geht es 2017 um Zusammenarbeit – Teil Zwei

Das Internet der Dinge

Das Gesundheitswesen und alle damit verbundenen Branchen zählen zu den größten potenziellen Wachstumsmärkten. Dies liegt zum einen an der demographischen Entwicklung der Bevölkerung, zum anderen am schnellen Fortschreiten der Digitalisierung. Ob Patientenkartei, Telemedizin oder computergestützte Operationsmethoden – die IT ist heute aus dem Gesundheitswesen nicht mehr wegzudenken. Zu diesem Schluss kommt auch der deutsche Bundesverband Gesundheits-IT (BVITG) in seinem Jahresbericht 2016. Entsprechend ortet der Branchenverband eine positive Marktentwicklung und relativ hohe Margen für spezialisierte Anbieter. Eine Ausnahme von dieser Regel scheint der deutsche Markt für Diagnostikgeräte zu sein. So gaben Diagnostik-Unternehmen bei einer Umfrage des Verbandes der Diagnostica-Industrie (VDGH) an, „der Markt sei mit 0,1 oder 0,2 Prozent faktisch nicht gewachsen“. Als Grund wird der „Preisverfall im Massengeschäft“ genannt. In Spezialbereichen wie personalisierter Medizin gäbe es dagegen ein stabiles Wachstum. Ein Bild, das symptomatisch für die einzelnen Sparten der Life Sciences ist. Dabei sind die Biowissenschaften ein sehr innovativer Sektor. So stellte die Boston Consulting Group fest, dass fast 20 Prozent der innovativsten Unternehmen weltweit (Englisch) aus dieser Branche stammen. PwC prognostiziert sogar, dass das Gesundheitswesen die IT-Branche 2018 in puncto höchste Ausgaben für Forschung und Entwicklung (Englisch) ablösen werde. Das Innovationsparadoxon unter der Lupe Trotz aller Bemühungen herrscht Mangelware an neuen Produkten. 2016 fiel die Anzahl der durch die FDA neu zugelassenen Medikamente auf den tiefsten Stand seit sechs Jahren (Englisch). Die rasante Zunahme an therapieresistenten „Superkeimen“ verdeutlicht, dass seit über 30 Jahren (Englisch) kein wirklich neues Antibiotikum auf den Markt kam. Die schlechte Rendite der Ausgaben für Forschung und Entwicklung erklärt das Paradoxon steigender Innovation bei gleichzeitig sinkender Zahl an neuen Produkten. Wie Deloitte in einer Studie ermittelte, fiel die Rendite der zwölf größten Pharmaunternehmen für Forschungs- und Entwicklungsausgaben 2016 auf gerade einmal 3,7 Prozent gegenüber einem Höchstwert von 10,1 Prozent im Jahr 2010 (Englisch). Obwohl viele Führungskräfte aus dem Bereich Life Sciences in Bezug auf die Neuentwicklung von Medikamenten optimistisch bleiben, ist klar erkennbar, dass der Erfolg von zwei Faktoren abhängt: Intern geht es um die Erhöhung der Betriebseffizienz. Außerhalb des Unternehmens müssen neue strategische Allianzen geschaffen werden. Das Internet der Dinge rückt das Thema Cybersecurity verstärkt in den Mittelpunkt Wie die Financial Times 2014 feststellte, nimmt die Online-Sicherheit im Gesundheitswesen und in der Pharmabranche schneller ab, als in allen anderen Branchen (Englisch). Da der Sektor, wenn es um Innovation, Forschung und Entwicklung sowie Produktion geht, immer IT-getriebener wird, steigt auch die Cyberkriminalität – etwa durch Diebstahl geistigen Eigentums, internationale Industriespionage oder DoS-Attacken. Da die Branche sowohl die digitale Transformation wie auch das Internet der Dinge (IoT) durchaus begrüßt, gehört das Thema Sicherheit zu den Top-Prioritäten eines jeden IT-Leiters. Der Trend zu vorbeugenden und ergebnisorientierten Modellen beruht auf der Möglichkeit, den Gesundheitszustand der einzelnen Patienten zu messen und zu überwachen. Doch ob nun Wearables oder eine andere Form intelligenter medizinischer Geräte zum Einsatz kommen: Jede erforderliche Online-Verbindung macht verwundbar. Kürzlich demonstrierten Experten auf einer Konferenz zum Thema Cybersecurity, wie sich Geräte wie Insulinpumpen hacken lassen (Englisch). Die unbestrittene Gefahr für den Einzelnen erhöht aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich Geräte wie Herzschrittmacher als Ausgangspunkt für DoS-Attacken auf andere Ziele nutzen lassen. Um diesen Sicherheitsrisiken Paroli zu bieten, leitet die FDA Hersteller medizinischer Geräte (Englisch) dazu an, angemessen mit Cybersecurity-Bedrohungen umzugehen und die Risiken zu begrenzen. Die Begeisterung für das Internet der Dinge wird durch die notwendige Garantie einer lückenlosen Sicherheit gedämpft. Denn hier geht es um weit mehr, als sich Zugang zu den Endgeräten der Nutzer zu verschaffen. Es geht um die sichere Datenübertragung, aber auch um das sichere Verwalten und Speichern von Informationen im Life-Sciences-Unternehmen selbst. Security-by-Design – in alle OpenText-Lösungen integriert (Englisch) – wird künftig zum grundlegenden Bestandteil jedes Bereichs der IT-Infrastruktur für Unternehmen im Gesundheitswesen und der Pharmabranche. Betriebseffizienzen steigern – für höhere Margen und einen kürzeren Time-to-Market Mit der entschiedenen Ausrichtung auf wertorientierte Medizin, personalisierte Betreuung und die öffentliche Gesundheit erfährt die Life-Sciences-Branche ein noch nie dagewesenes Ausmaß an Konvergenz und Zusammenarbeit. Die Unternehmen haben begonnen, ihre Geschäftstätigkeiten durch die gemeinsame Entwicklung von Produkten und neuen Dienstleistungen zu verändern. Das Modell „Nicht unsere Entwicklung“ hat aufgrund der immer komplexeren und teureren Produktlebenszyklen ausgedient. Wie Deloitte festhält (Englisch): „Immer häufiger wird während des Produktentwicklungszyklus zusammenarbeitet – eine effektive Möglichkeit für Biopharma- und Medizintechnik-Unternehmen, um die steigenden Kosten für Forschung und Entwicklung, Finanzierungslücken, immer komplexere Krankheitsbilder und technische Fortschritte auszugleichen.“ Die vernetzte Supply Chain als Schlüssel zum Erfolg Life-Sciences-Firmen machen sich in diesem Jahr daran, traditionelle lineare Lieferketten in eine Supply Chain aus dynamischen, miteinander vernetzten Systemen zu transformieren und integrieren die Ökosysteme ihrer Partner. Mit dieser neuen Form der Supply Chain lässt sich die Wertschöpfungskette über eine reine Produktentwicklung hinaus ausdehnen. Im immer stärker ergebnisorientierten Gesundheitswesen umfasst die Wertschöpfungskette auf diese Weise auch die Durchführung von Pflege und Betreuung. Unternehmen, die eine sichere, offene und integrierte Supply Chain implementieren, sind in der Lage, Kosten zu senken, die Qualität zu steigern und Risikomanagement im gesamten Partnerökosystem zu betreiben. Diese Supply Chain schafft die Basis, um das Partnernetzwerk im Bereich Life Sciences schnell und einfach zu erweitern (Englisch). Sie wollen Ihre Geschäftsstrategien und Prioritäten in den nächsten zwölf bis 18 Monaten evaluieren? Dann setzen Sie auf Zusammenarbeit. Ein vertrauenswürdiger Partner wie OpenText kann Ihrem Unternehmen bei der Vorbereitung auf künftige Herausforderungen helfen. Kontaktieren Sie mich uns gerne unter: http://www.opentext.de/wer-wir-sind/contact-us/contact-opentext Sie haben den ersten Teil dieses Zweiteilers verpasst? Hier können Sie darauf zugreifen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Digitaler Wandel und Digitalisierung – Achtung: Verwechslungsgefahr?

Digitaler Wandel

Ämter und Behörden sind rückständige Organisationen, die alles auf Papier festhalten? Bei einem amtlichen Archiv handelt es sich um endlose, verstaubte Korridore voller Aktenschränke? Und auf die eigenen Daten zugreifen kann nur, wer vorher endlose Anträge ausgefüllt und Gebühren bezahlt hat? Eine Vorstellung, die so längst nicht mehr zutrifft. In Österreich beispielsweise sollen über digitale Bürger-Services und Online-Behördenwege zukünftig jährlich bis zu 500 Milliarden eingespart werden. In Deutschland existiert seit 2015 ein eGovernment-Gesetz, das Anfang 2017 um eine sogenannte „Open Data“-Regelung erweitert wurde. Diese soll den Zugang zu öffentlichen Daten, etwa Statistiken, Verkehrs- oder Wetterdaten erleichtern. Digitalisierung und digitale Transformation sind auch in der öffentlichen Verwaltung angekommen. Mehr als Digitalisierung –  digitaler Wandel Die digitale Transformation steht schon seit geraumer Zeit ganz oben auf der Prioritätenliste von IT-Managern der öffentlichen Hand. Dennoch zeigen sich laut einer Studie von Deloitte nur 41 Prozent der Führungskräfte aus Ämtern und Behörden mit den Reaktionszeiten ihrer Organisationen auf digitale Trends (Englisch) zufrieden. Vielleicht lässt sich diese Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit durch eine Gartner-Umfrage unter IT-Leitern im öffentlichen und privaten Bereich erklären, nach der die Digitalisierung auf Platz eins ihrer Prioritäten steht (Englisch). Doch wenn wir uns auf die Digitalisierung konzentrieren, laufen wir Gefahr, das wahre Gestaltungspotenzial digitaler Technologien zu übersehen. Die Bedeutung der Digitalisierung sollte nicht unterschätzt werden. Der Umstieg von papierbasierten auf digitale Prozesse bietet enorme Vorteile, wenn es um Kosten und Effizienz geht. Deloitte hat in einem Report zu den Bestrebungen zur digitalen Transformation in Australien ermittelt, dass eine papierbasierte Transaktion mehr als das 3.000-fache einer Online-Transaktion kostet (Englisch). Im Juli 2014 unterzeichneten die OECD-Mitgliedsstaaten die Empfehlung, „Regierungen sollten eine Strategie für digitale Behörden entwickeln und umsetzen“. Darin stellte die Organisation eindeutig klar, dass die Digitalisierung nur der erste Schritt sein kann. Wie es ein OECD-Bericht formuliert: „Die Herausforderung besteht nicht darin, digitale Technologien in der öffentlichen Verwaltung einzuführen (Digitalisierung). Sie ist weit transformativer – es geht darum, die Nutzung digitaler Technologien in die Modernisierungsbestrebungen des öffentlichen Sektors zu integrieren (digitale Behörde).“ Digitaler Wandel: Nutzererfahrung vs. Effizienz Aus meiner Sicht besteht die Gefahr bei der Digitalisierung in einer Überbetonung der Bürgererfahrungen zum Nachteil der operativen und prozessualen Verbesserungen, die der digitalen Transformation eigen sind. In diesem Punkt gehe ich mit Rick Howard, VP Research bei Gartner, konform. Er meint: „Die digitale Behörde wird momentan als Erweiterung früherer Initiativen für eGovernment (Englisch) umgesetzt – Stichwort Online-Behördengänge. Dabei werden die bestehenden operativen oder Dienstleistungsmodelle weitgehend beibehalten.“ Namhafte Beispiele für einen digitalen Wandel auf dem öffentlichen Sektor – etwa gov.uk (Englisch) in Großbritannien oder census.gov (Englisch) in den USA – zeigen nur einige der Vorteile eines digitalen Serviceangebots. Je weiter sich eGovernment von der digitalen Bereitstellung von Daten zu einem durchgängigen digitalen Prozess entwickelt, umso mehr steigt der Nutzen für Organisationen aus dem öffentlichen Sektor – etwa durch Kundenbindung, maßgeschneiderte Serviceangebote und effiziente Betriebsabläufe. Großbritannien – derzeit laut UNO weltweit führend im Bereich eGovernment (Englisch) – setzt auf eine „standardmäßig digital“-Strategie (Englisch) für alle neuen Services. Die britische Regierung betrachtet Erfolg als etwas Vielschichtiges und stellt fest: „Wer digitalen Behörden zum Erfolg verhelfen will, muss mehr Menschen dazu bewegen, ihre Behördenwege online zu erledigen. Das wiederum bedeutet mehr und bessere Online-Services anzubieten – beispielsweise einen einzigen, gebündelten Online-Service zur Anmeldung eines Neugeborenen zu schaffen, anstatt von den Eltern zu erwarten, sich in den Zuständigkeiten von lokalen und zentralen Behörden sowie dem National Health Service (NHS) zurechtzufinden. Dabei gilt es auch die Dienste im Hintergrund zu verbessern, damit die manuelle Bearbeitung bald der Vergangenheit angehört. Eine Bearbeitung von Anträgen auf Kindergeld sollte zum Beispiel nicht mehr bis zu zwölf Wochen dauern. Veränderungen dieser Art haben ein großes Einsparungspotenzial – wir rechnen mit 1,3 bis 2 Milliarden Pfund bis 2020.“ Digitaler Wandel: Neue Ansätze für die digitale Transformation Einige der frühen Programme zur digitalen Transformation wurden wahrscheinlich von den Bürgern zur Behörde gestaltet, anstatt von den Ämtern auszugehen. Wir haben also auf die passenden Benutzeroberflächen und Kanäle für gute Interaktion mit den Bürgern geachtet und den Prozessen im Hintergrund nicht genug Zeit gewidmet. Es gibt jedoch Anzeichen dafür, dass die Organisationen des öffentlichen Sektors ihre Aufmerksamkeit vermehrt den zur Unterstützung der digitalen Transformation notwendigen Systemen und Prozessen zuwenden. In der NASCIO-Umfrage unter den IT-Leitern der US-Bundesstaaten zu den technischen Prioritäten 2017 (Englisch) landeten Konsolidierung/Optimierung der Systeme auf dem zweiten und Modernisierung der Altsysteme auf dem fünften Platz. Organisationen der öffentlichen Hand müssen sich von geschlossenen Business-Systemen verabschieden, wollen sie vollständig von den Vorteilen der digitalen Transformation profitieren. Stattdessen sollten sie eine Plattform einführen, die sich über die gesamte Organisation und darüber hinaus erstreckt. Die passende Plattform: EIM als Grundlage für eine effektive Digitalisierung Rick Howard von Gartner fasst es treffend zusammen: „In einer Behörde hat ein Geschäftsmodell die Aufgabe, von den Bürgern unabhängigen Nutzen innerhalb der geltenden Gesetze, bereitgestellten Mittel und Risikotoleranz zu liefern. Im Gegensatz dazu bietet eine Plattform einem Unternehmen die Grundlage, auf der sich Ressourcen vereinen lassen (Englisch) – manchmal sehr schnell und zeitlich begrenzt, manchmal weitgehend standardisiert. Gemeinsam generieren diese Ressourcen eine Wertschöpfung, die über die budgetären und gesetzlichen Grenzen hinausführen kann.“ Mit der Implementierung einer Enterprise Information Management Plattform steht Regierungsbehörden eine solche Grundlage zur Verfügung. Auf dieser Basis lassen sich Geschäftsprozesse neu gestalten. Gleichzeitig wird eine über alle Kanäle sichere Interaktion mit den Bürgern geschaffen, die effektive digitale Behördenwege auszeichnet. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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DSAG-Investitionsumfrage 2017: Was für SAP-Bestandskunden bei der Digitalisierung wirklich wichtig ist

Europäischer Datenschutz

Dieser Tage hat die „Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e.V.“ (DSAG) eine, wie ich finde, äußerst interessante Pressemitteilung veröffentlicht. Grundlage ist die einmal jährlich stattfindende Investitionsumfrage der Anwendergruppe bei SAP-Bestandskunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Daraus ist eines klar hervorgegangen: Mehr als 60 Prozent der IT-Budgets in diesem Jahr wenden die befragten Unternehmen für die Digitalisierung auf. Wenn das keine guten Nachrichten sind! Die falsche Frage Oftmals dreht sich die Diskussion über den Digitalisierungsgrad von SAP-Kunden speziell in Deutschland, aber auch allgemein im deutschsprachigen Raum um die Frage, ob und wann diese die Business Suite endlich durch S/4HANA ersetzen. Und immer wieder wird, fast konsterniert, dabei betont, dass die Migrationsbereitschaft eher verhalten ist. Laut der erwähnten Meldung wird bis 2020 wohl erst ein Drittel der DSAG-Mitglieder den Systemwechsel vollzogen haben. Ist das aber wirklich die entscheidende Frage, wenn es um die Digitalisierung geht? Mir scheint, dass dem nicht so ist. Digitalisierung ist ein Konzept, keine bestimmte Technologie oder ein bestimmtes Produkt. Es geht bei der Digitalisierung darum, sämtliche Informationen und Prozesse medienbruchfrei entlang der gesamten Wertschöpfungskette digital abzubilden. Darauf kommt es an. Wie genau ein Unternehmen dieses Ziel erreichen kann und erreichen will, lässt sich wohl nur individuell beantworten. Digitalisierung: Worauf es wirklich ankommt Auf der Ebene unterhalb des Konzepts wird die Zukunft hybrid sein – in einem sehr umfassenden Sinne. Neue Produktgenerationen werden neben älteren bestehen, Lösungen werden in der Cloud und On Premise implementiert werden, in der eigenen Cloud und der öffentlichen, im Eigenbetrieb oder als Managed Service oder beides. Wichtig ist also der Ansatz gegenüber Produkten und Lösungen: Es gilt, Barrieren zu beseitigen, einen Plattformansatz zu verfolgen. Die IT muss Dienste und Applikationen bereitstellen, wann und wo sie gebraucht werden, einfach, schnell und skalierbar. Diese müssen konsequent auf das Geschäft ausgerichtet sein, die IT muss sich in Tat und Wahrnehmung von einer „Administrationsbehörde“ zur „Innovationsfabrik“ weiterentwickeln. Von Prozessen und Geschäftsmodellen Aber was sage und doziere ich da? Mir scheint, dass die SAP-Bestandskunden das längst erkannt haben. Denn schaut man etwas genauer hin, wofür die 60 Prozent der IT-Budgets, die für die digitale Transformation reserviert sind, verwendet werden sollen, lautet das Ergebnis der DSAG-Umfrage: Mehr als die Hälfte der Befragten will das Geld in die Digitalisierung bestehender Geschäftsprozesse investieren. Und 36 Prozent halten neue Geschäftsmodelle auf Basis digitalisierter Prozesse für wichtig bis sehr wichtig. Die Prioritäten liegen also bei Prozessen und der Zukunft des eigenen Geschäfts, nicht bei speziellen Produkten und Technologien. Gut so! Digitale Prozesse – dabei geht es um Menschen, unternehmensübergreifende Wertschöpfungsketten und: Informationen, also Daten und jede Art von unstrukturierten Inhalten wie Dokumenten, Präsentationen, Korrespondenzen, Bauplänen, Wartungsberichten etc. Dazu bedarf es einer Plattform, die Grenzen zwischen Produkten und Technologien überwinden hilft und die diversen Informationsströme durch die Unternehmen und entlang der Wertschöpfungsketten abbildet und unterstützt. Es braucht also eine unternehmensweite und -übergreifende Plattform für Informationen, ein Enterprise Information Management. EIM für SAP-Kunden Die SAP-Bestandskunden haben das offenbar verstanden. Denn sie müssen sich in den kommenden Jahren mit der neuen SAP®-Welt vertraut machen, gleichzeitig aber Bewährtes weiter betreiben. Das geht nur, wenn es ihnen gelingt, den dafür nötigen personellen und finanziellen Aufwand zu senken. Genau dafür aber benötigen sie eine EIM-Plattform. Diese lässt sich unter anderem mit OpenText Extended ECM for SAP® Solutions realisieren, das vollständig mit den SAP® ERP-Lösungen integriert ist, oder auch mit unseren Plattform-Services in der rechts- und abhörsicheren OpenText-Cloud. So gelingt die Digitalisierung der Geschäftsprozesse, die Grundlage für neue Geschäftsmodelle im digitalen Zeitalter. Erfahren Sie mehr über unser Digitalisierungsangebot für SAP®-Umgebungen

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Die Zukunft der Information: OpenText Release 16 – ohne Datensicherheit keine Geschäftssicherheit

Release16

Die digitale Transformation macht Unternehmen angreifbar für Cyber-Attacken. Die Liste der Opfer wächst Tag für Tag und auch digitale Branchengrößen bleiben nicht ungeschoren, wie aktuelle Angriffe auf Twitter, Netflix und Co. zeigen. Dabei werden die Übergriffe immer raffinierter, sind schwerer zurück verfolgbar und häufen sich. Waren Cyber-Attacken bislang oft nur ein lästiges Übel, sind sie heute allgegenwärtig und kosten viel Geld. Unter Beschuss geraten zunehmend auch mittelständische Unternehmen und damit das produzierende Herzstück der Industriegesellschaften. Auch Firmen in der DACH-Region bleiben nicht verschont. In Deutschland wurde laut einer Mittelstands-Studie der Wirtschaftsberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) jedes fünfte Unternehmen bereits einmal Opfer eines Cyber-Angriffs. Im Durchschnitt lag der entstandene Schaden bei 100.000 Euro. Im Einzelfall wurden Betriebe sogar mit Kosten in Höhe von einer halben Million Euro und mehr konfrontiert. Informationssicherung ist Chefsache Das Thema Netzsicherheit ist damit in den Führungsetagen angekommen. Umso erstaunlicher, dass sich Firmen laut der PwC-Erhebung nach wie vor häufig auf selbst gestrickte Sicherheitspakete verlassen und Schutzstrategien und -maßnahmen eher unstrukturiert ablaufen. Dabei muss Informationssicherheit nicht kostenintensiv sein, wenn sie einen risikoorientierten Ansatz verfolgt und sich in erster Linie auf die Verteidigung wesentlicher Unternehmenswerte konzentriert, schlussfolgern die Experten. Im deutschsprachigen Raum sind Industriespionage und die Absicherung von sensiblem Firmenwissen wie geistigem Eigentum) oder Kundendaten ein zentrales Thema. IT-Abteilungen stehen vor der Herausforderung die vertraulichen Informationen in digitaler Form zu schützen. Die Digitalisierung zwingt Firmen zu einem Perspektivwechsel, denn sie müssen Gefahren innerhalb und außerhalb des Unternehmens gleichermaßen im Blick haben. Firmen stehen rund um die Uhr unter Beschuss und Angreifer haben sich möglicherweise bereits längst im Netzwerk eingenistet. Akzeptieren müssen Betriebe auch, dass es „echte“ Risiken gibt, die niemals vollständig ausgeschlossen werden können. Mit anderen Risikoarten wiederum sollte man sich rechtzeitig vertraut machen, denn sie werden früher oder später mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit eintreffen. Wie kann ein digitales Unternehmen also festlegen, welche Risiken unbedingt ausgeschlossen werden sollen und wo man sich – nach reiflicher Abwägung – gegebenenfalls auf Konsequenzen einstellen will? Und wie können Firmen einen Schutzwall um ihre zentralen Systeme bauen? Schützenswerte Information identifizieren Aktuelle Untersuchungen belegen, dass in einer durchschnittlichen Organisation lediglich ein Prozent der gespeicherten Informationen wirklich kritisch ist. 69 Prozent der Unternehmensinformationen könnten hingegen ohne negative Folgen jederzeit gelöscht werden. Sprichwörtlich „alles“ aufzubewahren bedeutet einen höheren Bedarf an Speicherkapazität und höhere Kosten für Infrastruktur. Im Falle von Rechtsstreitigkeiten steigen zudem die Untersuchungskosten weil Inhalte aus einer Vielzahl von Quellen gesucht, überprüft und bewertet werden müssen. Und angesichts des dramatischen Anstiegs täglich produzierter Inhalte, ist dieser Ansatz weder praktikabel noch wirtschaftlich tragbar. Nicht jede Information ist gleichwertig produziert, und nicht jede Information birgt das gleiche Risikopotential. Die Rechtezuteilung im Enterprise Information Management (EIM) sichert den Informationszugang nach dem „Need-to-know-Prinzip“, das heißt es werden immer nur jene Zugriffsrechte vergeben, die für die Aufgabenwahrnehmung des Einzelnen notwendig sind. Mit einfacher Grundlagenarbeit das Restrisiko minimieren Je mehr Daten in einer Organisation gespeichert und verwaltet werden, umso größer ist das Risiko für Sicherheitslücken und Compliance-Verstöße. Um Informationen zu schützen, gilt es zunächst die fundamentalen Grundlagen perfekt umzusetzen. Die meisten Unternehmen vergessen, dass es im Thema Sicherheit in erster Linie um Grundlagenarbeit und die Konzentration auf das Wesentliche geht. Erstens: Mitarbeiter müssen geschult werden. Die Hälfte aller Sicherheitsvorfälle ist auf einen Mangel an Bildung und „naives“ Mitarbeiterverhalten zurückzuführen. Auch der aktuelle DsiN-Sicherheits-Monitor Mittelstand 2016, durchgeführt vom Verein Deutschland sicher im Netz e.V. gemeinsam mit der DATEV eG im Auftrag der IT-Gipfel Initiative der deutschen Bundesregierung, bestätigt eine mangelhafte Sensibilisierung und ein fehlendes Verantwortungsbewusstsein von Mitarbeitenden. Zweitens: Geräte und Systeme brauchen regelmäßige Updates. Ein Viertel der Sicherheitsrisiken geht auf das Konto von veralteter Hardware- oder Software-Ausstattung. Sind beispielsweise noch E-Mail Clients im Einsatz, die nachweislich anfällig sind? Drittens: Netzwerksysteme wollen geschützt sein. Ist die Netzwerkumgebung definiert und vor Zugriffen geschützt oder sind Zugangswege ungewollt offen? Die Reaktionszeit um Sicherheitslücken zu schließen, ist erfolgskritisch. Fazit: Zusammen mit dem Investment in eine Enterprise Information Management (EIM) Plattform machen diese einfachen Basismaßnahmen ein Unternehmen bereits zu 95 Prozent informationssicher. Mit Release 16 definiert OpenText ECM völlig neu EIM wurde entwickelt, um Informationen dort zu schützen, wo sie verwendet werden: direkt in der Applikation. Es bietet systemintegrierte Sicherheitsmechanismen wie Zugangskontrollen und ein Zugriffsberechtigungs-Management, Möglichkeiten zur Informationsprüfung sowie sicheren Datenaustausch. In der aktuellen Version unserer EIM-Plattform OpenText™ Release 16 wurden die Sicherheitsmaßnahmen noch einmal verstärkt. Die Nutzer- und rollenbasierte Sicherheit ist applikations-basiert. Zur Verbesserung des Datenschutzes sind ein erweitertes Zugriffsmanagement und Benutzer-Authentifizierung durch Active Directory und Upgrades zu Directory-Services erhältlich. Sowohl gespeicherte Daten als auch die Datenübertragung sind geschützt. Mit garantierter Netzwerksicherheit, operativer Sicherheit auf Basis von State-of-the-Art-Datenzentren und eingehaltenen Compliance-Standards thematisiert OpenText Governance und Compliance im Enterprise Content Management (ECM), aber es geht um weit mehr als das: Mit Release 2016 definiert OpenText ECM völlig neu. Hier (Englisch) erfahren Sie mehr über OpenText Release 16. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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Vom Kundenkontakt zu Erkenntnissen: EP1 erweitert OpenText Release 16

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Die digitale Transformation ist bei deutschen Unternehmen zum Top-Thema avanciert. Der Wille, den Betrieb durch Digitalisierung aller Geschäftsprozesse zu modernisieren und für die Industrie von morgen fit zu machen, ist vorhanden. Doch guter Wille allein reicht – wie überall – auch in diesem Fall nicht aus. Die Umsetzung scheitert in vielen Unternehmen an der fehlenden Strategie und konkreten Maßnahmen. Daten gäbe es in den Betrieben genug, doch keine geeigneten, einfach zu bedienenden Werkzeuge um sie effektiv zu nutzen. OpenText hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Tools zur Verfügung zu stellen, um Unternehmen den Weg in die digitale Zukunft zu ebnen. Seit 31. Oktober 2016 ist das Enhancement Pack 1 (EP1) für Release 16 verfügbar. EP1 ist die erste einer ganzen Reihe geplanter Erweiterungen für die derzeit umfassendste Enterprise Information Management (EIM) Plattform auf dem Markt: OpenText Release 16. Release 16 bildet als zentrale Plattform die strategische Basis für das OpenText EIM-Produktportfolio Hier wird der gesamte Informationsfluss verwaltet und analysiert – von der Kundenbindung bis hin zu wichtigen Einblicken in die Geschäftsentwicklung. Customer Experience Management, Business Network, Business Process Management und Enterprise Content Management sind damit in einer einzigen, voll integrierten Lösung vereint. Digital abgelegte Informationen lassen sich mit Discovery schneller entdecken. Integrierte Analytics ermöglicht tieferen und verwertbaren Einblick in den vorhandenen Content. Eine flexible Implementierung (in der Cloud, stationär oder hybrid) und die ständige Verbesserung und Erweiterung unserer Software-Lösungen unterstützen Unternehmen bei ihrer digitalen Transformation. Unternehmen setzen nicht länger auf zentrale Datenbanken oder Datensammlungen aus verschiedenen (Social Media-)Quellen, sondern wollen möglichst schnell sofort verwertbare Erkenntnisse gewinnen. Aus diesem Grund entwickelt OpenText seine Lösungen für einen vollautomatisierten EIM-Prozess vom ersten Kundenkontakt bis zum Erkenntnisgewinn ständig weiter. Neben der Verbesserung des Informationsflusses im gesamten Unternehmen bietet EP1 auch zusätzliche Funktionen für unsere Experience, Content und Discovery Suiten. Mit der Digitalisierung entwickelten sich neue Formate und Kanäle zur Kundenkommunikation Um die Erwartungen ihrer Kunden zu erfüllen, müssen Organisationen heute zeitnahe, personalisierte und über den bevorzugten Kanal konsumierbare Nachrichten ausliefern. EP1 ermöglicht die Abstimmung stark personalisierter Inhalte in verschiedenen Prozessen und sorgt so für eine konsistente Kundenerfahrung. Erstmalig verfügt eine einzige Customer Experience Management (CEM) Plattform damit über einen derartigen Funktionsumfang. Mit ihrer flexiblen Verfügbarkeit (stationär, in der Cloud oder hybrid) erfüllt die erweiterte Experience Suite eine weitere wichtige Bedingung für echte digitale Transformation. OpenText begleitet und unterstützt die gesamte Customer Journey – von der Optimierung des Marketings bis zu Kundenkontaktprogrammen. Das stärkt die Kundenbindung und sorgt für bessere Erkenntnisse. Bereits mit den bestehenden CEM-Lösungen bietet OpenText ein flexibles und personalisiertes Customer Engagement auf höchstem Niveau. Unsere branchenführende Software für Customer Communications Management (CCM), Digital Asset Management (DAM) und Web Content Management (WCM) erleichtert die Multichannel-Kommunikation mit Kunden über diverse Endgeräte. Unsere Kunden erhalten mit diesem CEM der nächsten Generation neue Möglichkeiten, ihren Content noch individueller zu gestalten und Konversionsraten zu steigern. Mit EP1 haben wir unsere Vision von nahtlos ineinandergreifenden Anwendungen verwirklicht. Ihr Zusammenspiel in der OpenText Experience Suite schafft ein optimales Nutzererlebnis für Ihre Kunden. „Es ist beeindruckend, wie sehr sich OpenText auf seine Customer Experience Management Lösungen konzentriert“, erklärt Mark Fassbender, Global Head of Web Optimization bei Lexis Nexis. „Marketing-Experten investieren heute eine Menge Zeit und Geld, um die Customer Journey von Erstkontakt bis zum Wiederholungskauf oder der Abwanderung zu verstehen. OpenText verknüpft Berichte und Erkenntnisse aus allen wesentlichen Stadien der Customer Journey in einer voll integrierten Lösung. So entsteht ein besseres Verständnis dafür, welcher Content in welchem Kanal für welches Kundensegment in welchem Stadium der Customer Journey am besten funktioniert.“ Inhalte: OpenText Extended ECM (xECM) unterstützt Organisationen bei der Kontrolle des Informationsflusses innerhalb des Unternehmens und steigert die Produktivität aller Prozesse. Mit der Integration marktführender Applikationen in die Funktionalitäten des ECM-Systems bindet xECM Insellösungen an und vereinfacht den Informationsfluss. Mit EP1 werden die Integrationsmöglichkeiten mit spezialisierten Lösungen wie xECM für Salesforce®, xECM für SuccessFactors® oder der Anbindung von Process Suite (Englisch) noch einmal optimiert. Sämtliche Prozesse, die Informationen generieren, werden verknüpft, um systemübergreifende Compliance und Datensicherheit zu gewährleisten. Extended ECM für Salesforce optimiert den Erkenntnisgewinn über Kunden und rationalisiert den Vertrieb. Die Integration der Salesforce Cloud Services mit der OpenText xECM Plattform ermöglicht einfachen Zugriff auf ECM-Funktionen und alle Inhalte der Salesforce-Benutzeroberfläche. Über Extended ECM für SuccessFactors verwalten Sie alle Bereiche der digitalen Personalakte in SAP SuccessFactors. Die zentrale Ablage von digitalisierten Dokumenten und der gemeinsame Zugriff darauf gestalten Arbeitsabläufe effizienter und minimieren Compliance-Risiken bei HR-Prozessen. Process Suite für xECM dehnt die Einsatzmöglichkeiten von Enterprise Content Management auf alle Unternehmensbereiche aus und setzt Prozesse für mehr Erkenntnisgewinn, Effizienz und Durchsatz in den entsprechenden Kontext. Informationssuche: Der digitale Konsument treibt die Supply Chain an ihre Grenzen und darüber hinaus. Unternehmen sind zunehmend gefordert, sowohl externe gesetzliche Vorschriften als auch interne Governance-Richtlinien einzuhalten. EP1 ergänzt die Content Suite mit den Funktionen der Discovery Suite. Diese sorgen dafür, dass sich Geschäftsinformationen einfacher finden und nutzen lassen. Die Discovery Suite bietet Analytics für alle Unternehmensinhalte. Auf einer einzigen, voll integrierten Plattform stehen Business Intelligence Self-Services, Datenaufbereitung und Advanced Analytics für strukturierte und unstrukturierte Daten zur Verfügung. Das ermöglicht unseren Kunden, Datenanalysen effektiver einzusetzen – für maschinelles Lernen und interaktive Visualisierung bei Rechtsstreitigkeiten, bei Untersuchungen, der Erfüllung von Sorgfaltspflichten und für informiertere Entscheidungen. Unsere Kunden begrüßen die Funktionserweiterungen und verbesserten Integrationsmöglichkeiten von EP1. Markos C. Dolopikos, IT-Leiter der Black Sea Trade & Development Bank, lobt die neue, intuitive Benutzeroberfläche und die dokumentbasierten Workflows. Das User Interface hebt auch Rick Quarmby, Principal Knowledge Management Advisor bei Hydro Tasmania, hervor: „Die Extended ECM Plattform von OpenText bietet unserer Organisationen signifikante Vorteile. Die neue Benutzeroberfläche und die individuelle Suchfunktion kamen bei unseren Mitarbeitern besonders gut an.“ Wir bleiben bestrebt, unseren Kunden weitestgehend skalierbare, sichere, flexible und durchdacht aufgebaute Software-Pakete zu liefern. Dabei nutzen wir die Vorteile der Cloud für unsere Produkte und haben das erklärte Ziel zur führenden EIM-Cloud zu werden. EP1 unterstützt die Automatisierung des gesamten EIM-Prozesses vom Kundenkontakt bis zum Erkenntnisgewinn durch bessere Verfügbarkeit in der Cloud und umfangreiche Funktionserweiterungen. Zusätzlich wurde auf weitreichende Integrationsmöglichkeiten Wert gelegt. Wir betrachten OpenText Release 16 als EIM-Plattform der Zukunft und als zentralen Faktor für den Erfolg unserer Kunden. Darum werden wir in naher Zukunft eine Reihe von Erweiterungen auf den Markt bringen. EP1 ist die erste einer ganzen Reihe von spannenden Innovationen für Release 16, die wir in den nächsten Monaten vorstellen werden. In unserem Blog erfahren Sie zuerst davon. Weitere Informationen zu EP1 finden Sie in der Pressemitteilung. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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Ohne Medien-Management kein überzeugendes Kundenerlebnis

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Die Aufgaben des Marketings und des Medien-Management haben sich mit der Digitalisierung grundlegend verändert. Ging es früher darum, neue Produkte zu bewerben, die Marke oder das Unternehmen bekannt zu machen, sind die Marketingexperten von heute mit neuen, weitaus komplexeren Aufgaben konfrontiert. Neben der Gewinnung neuer Kunden stehen Kundenbindung, Verhinderung der Abwanderung und Kundenbetreuung auf der Tagesordnung. 2017 wird die Herausforderung mit Sicherheit nicht geringer. Die Anzahl der Kontaktpunkte steigt – ebenso wie die Erwartungshaltung der Kunden. Für eine durchgängig positive Kundenerfahrung müssen Marketingmaßnahmen personalisiert und dialogorientiert sein. Das verlangt eine verstärkte Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens und einen gekonnten Einsatz von Technologie. Scheitert die technische Umsetzung, sind die Anstrengungen um personalisierte Kundenerlebnisse trotz guten Willens meist vergeblich. In der digitalen Welt dreht sich alles um den Kunden In den kundenorientierten Märkten von heute wird digitales Medien-Management zur Pflicht. Denn visuelle Elemente spielen bei der Kundenerfahrung mittlerweile eine Hauptrolle. Um überzeugende Anwendererlebnisse zu liefern, arbeiten Unternehmen verstärkt mit Videos, Fotos, Infografiken und anderen Rich-Media-Formaten. An einer gut durchdachten Strategie für Medien-Assets und einer adäquaten Technologie-Plattform führt deshalb kein Weg mehr vorbei. Unternehmen können auf diese Weise mehr aus ihren Investitionen in den Markenwert herausholen und ihre Medien-Assets unternehmensübergreifend besser verwalten und überwachen. Das sorgt für einen optimalen Einsatz von Ressourcen, Zeit und Budget. Digital Asset Management ist eine Kerntechnologie und wesentliche Komponente der Infrastruktur zur Gestaltung einer überzeugenden Customer Experience. Eine Medien-Management-Plattform dient in allen Prozessschritten als zentrale, verlässliche Quelle und konsolidierte Dateiablage für Marketing, Markenführung, Handel, Videos und weltweiten Vertrieb. Sie bildet das Zentrum eines Ökosystems aus miteinander vernetzten und voneinander abhängigen Beteiligten und Produktionsbereichen (wie Agenturen, Foto, Video, Audio, Grafik und Layout). Und sie versorgt die digitale Multi-Kanal Supply Chain, digitale Arbeitsabläufe, Marketing, Markenmanagement und weitere mit digitalen Medieninhalten. Die Zahl der Rich Media-Dateien wächst in allen Organisationen rapide. Und der Aufwand für die Beschaffung, Erstellung, Verwaltung und Nutzung all dieser Assets ist erheblich. Mit OpenText haben Sie Ihre medialen Inhalte im Griff. OpenText™ Media Management (Englisch): Reduziert die Kosten. Assets werden umgewidmet und wiederverwendet anstatt vervielfältigt oder mehrfach gekauft. Steigert die Produktivität durch die einfache, aber einprägsame Nutzererfahrung, Mediendateien in einem unternehmensweiten, zentralen Verzeichnis suchen und finden zu können. Steigert den Umsatz durch kürzere Produktionszeiten. Die Plattform wandelt Ihre Inhalte um und veröffentlicht sie. Anpassungsfähige Auslieferung und mehrfache Wiedergaben sorgen für eine Multi-Kanal-Erfahrung auf verschiedenen Endgeräten. Stärkt Ihre Medien-Lieferkette durch sicheren und kontrollierten Zugang für interne und externe Nutzer, Partner und Gruppen. Schützt Ihre wertvollen Dateien vor teurem Missbrauch durch flexible und individuell einstellbare Sicherheitsregeln für Nutzer und Dateien sowie ein integriertes Berechtigungssystem. Die Medien-Management-Lösung konsolidiert Ihre gesamten digitalen Medien und Videos in einem einzigen, zentralen, administrierten und überwachten Verzeichnis. Für eine stärkere Kundenbindung beschleunigen umfangreiche Metadaten die Veröffentlichung und Verteilung über mehrere Kanäle und auf verschiedene Endgeräte. Ersetzt Mehrfach-Systeme, Netzlaufwerke und lokale Ablagen für Mediendateien. Bietet die Möglichkeit zur Personalisierung, Individualisierung und Verwaltung von Dateien durch Metadaten für eine relevantere Kundenkommunikation. Unterstützt globale Arbeitsabläufe durch Lokalisierung und Mehrsprachigkeit. Verfügt über integrierte Rich Media-Analytics. Die Nutzung der vorhandenen Daten und Predictive Analytics ermöglichen mehr Verständnis, bessere Erkenntnisse und informiertere Entscheidungen zu Kunden, Marktlandschaft und Marktentwicklung. OpenText Medien-Management OpenText Media Management begleitet den gesamten Lebenszyklus von Medieninhalten – mit integrierten Prozessen und Funktionalitäten für Planung, Kreation, Produktion, Zusammenarbeit, Genehmigung, Verteilung, zur Ergebnisermittlung von Dateien oder deren Verwendung sowie für Archivanbindungen. Erfahren Sie mehr darüber, wie Media Management Unternehmen dabei hilft, mehr aus ihren Investitionen in die Marke und digitale Medien herauszuholen – mit einer Technologie, mit der sich medialer Content unternehmensübergreifend managen und überwachen lassen. Optimieren Sie den Einsatz von Ressourcen, Aufwänden und Budget. Und halten Sie durch eine unternehmensweite Strategie ein, was Ihre Marke verspricht. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt

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Wie das IoT eine hypervernetzte Supply Chain ermöglicht

Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT), also die Vernetzung von „Dingen“ und Maschinen, ist eines der ganz großen Themen der Digitalisierung. Je „smarter“ Uhren, Heizungen und andere alltägliche Gebrauchsgüter werden und je besser die Machine2Machine-Kommunikation in der Industrie funktioniert, umso höher das wirtschaftliches Potenzial des IoT. Die Unternehmensberatung McKinsey zum Beispiel kam in einer 2015 durchgeführten Studie zu dem Schluss, das IoT könne bis 2025 weltweit bis zu elf Billionen Dollar Mehrwert schaffen. Doch dieser Mehrwert wird mit einem disruptiven Wandel der klassischen Geschäftsmodelle erkauft. Daten und Dienstleistungen werden zum Mittelpunkt der Wertschöpfungskette und drängen klassische, rein produzierende Industriebetriebe aus dem Markt. Eine Situation, der die Unternehmen der DACH-Region derzeit noch nicht gewachsen sind. Das IoT steht durchaus auf der Agenda, doch die Umsetzung erfolgt eher zögerlich. Sicherheitsbedenken und eine aus Sicht der Unternehmen (noch) geringe Relevanz führen dazu, dass nur 15 Prozent der Betriebe bereits IoT-Projekte gestartet haben. Dabei könnten beispielsweise schon heute bis zu 70 Prozent der Betriebsausfälle mit vorausschauender Wartung verhindert werden. Ich habe mich in den letzten drei Jahren intensiv mit dem Thema Internet of Things beschäftigt. Ein sehr spannender Prozess, nicht zuletzt, weil sich das Internet of Things permanent weiterentwickelt und quasi täglich neue Unternehmen aus dem Boden schießen. Man könnte nun einwenden, das IoT würde schon länger existieren und für einige der Internet of Things-Technologien ist das mit Sicherheit auch richtig. Aber betrachten wir doch das Hier und Heute. Cisco brachte 2013 mit einer der ersten Konferenzen für Internet of Things, dem IoT World Forum, den Stein ins Rollen. Genau diese Konferenz weckte auch mein Interesse für das Thema. 2014 bot dann GE (heute GE Digital) die ersten IoT-Lösungen an, hauptsächlich im Bereich Analytics. Zu diesem Zeitpunkt startete mein früherer Arbeitgeber PTC sein Übernahmeprogramm, um sich als Marktführer im Bereich IoT zu positionieren. Heute befinden wir uns augenscheinlich in einer Phase der IoT-Kooperationen. SAP beispielsweise kooperiert mit Vodafone um die bestmögliche Konnektivität zu erreichen. Vor kurzem entstand für Industrielösungen eine Partnerschaft mit Bosch. Zusätzlich verkündete SAP, sie würden in den nächsten Jahren zwei Milliarden Dollar in den Bereich IoT investieren. Die vielen möglichen Anwendungen in den Bereichen Wohnen, Arbeiten und Freizeitaktivitäten machen das IoT so interessant. Um diese doch sehr unterschiedlichen Marktsegmente zu besetzen, entstehen ständig neue Start-Ups. Die derzeitige enorme Investitions- und Kooperationsaktivität rund um das IoT ist faszinierend. Aus irgendeinem Grund scheinen Standards für das IoT jedoch problematisch zu sein. In den meisten Regionen der Welt hat man sich noch nicht einmal auf eine einheitliche Definition von „IoT“ geeinigt, geschweige denn auf Standards für Datenaustausch und Kommunikation. In Nordamerika ist der Markt hauptsächlich vom Industrial Internet getrieben. Motor dieser Entwicklung ist GE Digital unterstützt von zahlreichen Hightech-Unternehmen aus dem Silicon Valley. Das europäische Pendant dazu heißt Industrie 4.0. Große Industriekonzerne wie Bosch oder Schneider Electric arbeiten hier mit eigenen Software-Abteilungen an Lösungen für diesen Bereich. Und dann gibt es noch die japanische Value Chain Initiative und das Internet Plus in China. Welche dieser Definitionen sich schlussendlich durchsetzen wird, lässt sich heute noch nicht sagen. Das IoT wird jedoch alle Prozesse der Supply Chain nachhaltig verändern. Die immer stärker vernetzten Geräte entlang der End-to-End-Lieferkette ermöglichen führenden Supply-Chain- und Logistikdienstleistern eine noch nie dagewesene Transparenz auf der Makroebene. Von Pervasive Visibility (vollkommene Transparenz) über Proactive Replenishment (proaktive Lageraufstockung) zu Predictive Maintenance (vorausschauende Wartung) – mit dem IoT werden die digitalen Supply-Chain-Prozesse von morgen vollkommen neu definiert. Doch was genau ist nun eine IoT-Plattform, und wie unterstützt sie die Lieferkette der Zukunft? Dieser Frage widmet sich das von OpenText gesponserte Webinar „IoT – die nächste große Chance für Ihre Supply Chain?“ (Englisch). Durchgeführt wurde das jetzt On Demand verfügbare Webinar von der Online-Plattform SupplyChainBrain.com (Englisch), die Nachrichten und Informationen rund um des IoT veröffentlicht. Referent ist Benoit Lheureux, Vice President Research und leitender Analyst bei Gartner. Eines seiner Spezialgebiete sind das IoT und damit verwandte Themen. Lheureux berichtet über wichtige Trends, die Gartner in den heutigen Märkten identifizieren konnte. Darüber hinaus gibt er Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse zu den fünf Grundbausteinen einer IoT-Plattform. Ich freue mich sehr, dass ich dieses Webinar als Co-Moderator von Benoit Lheureux begleiten durfte. Vor allem, weil ich dieses Vergnügen bereits bei der Enterprise World Konferenz im Juli hatte. Eine der Grundvoraussetzungen für den Aufbau einer IoT-Plattform ist die Fähigkeit „Dinge“ nahtlos mit den Software-Systemen eines Unternehmens und seinen externen Geschäftspartnern zu integrieren. In Kombination mit einem weltweiten Netzwerk wie dem OpenText Business Network bietet die Pervasive Visibility (Englisch) die entsprechende Basis für eine IoT-Plattform. Die Inhalte des einstündigen, englischsprachigen On-Demand-Webinars im Überblick: Wichtige aktuelle IoT-Trends Vorstellung des Konzepts einer IoT-Plattform Anwendungsmöglichkeiten des IoT in der Supply Chain Wie sich OpenText Enterprise Information Management (EIM) Lösungen an den fünf Grundbausteine einer IoT-Plattform orientieren Zum Verständnis der Bedeutung vollkommener Transparenz im IoT-Kontext Falls Sie gerade mit dem Gedanken an eine IoT-Implementierung in Ihrer Supply Chain spielen, sollten Sie sich dieses On-Demand-Webinar nicht entgehen lassen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Kurs Digitalisierung: Sechs Überlegungen, die Sie in Ihre Planung einbeziehen sollten

Die digitale Transformation nimmt auch in Deutschland ganz konkrete Formen an. In einer Studie von etventure positionierten 50 Prozent der befragten Großunternehmen die Digitalisierung unter ihren Top-3-Prioritäten. An der Umsetzung hapert es aber noch: Nur 35 Prozent der deutschen Konzerne betrachten sich als gut vorbereitet auf die Digitalisierung – gegenüber 85 Prozent in den USA. Trotzdem sind 64 Prozent der Mitglieder des Technologie-Verbands VDE sicher, dass die Intensivphase der Digitalisierung in Deutschland bis 2025 abgeschlossen sei. Für zusätzliche Dynamik sorgen digitale Disruptoren, die mit umwälzenden Innovationen in Sachen Datenverarbeitung, Analytics und Customer Experience branchenübergreifend für Schlagzeilen sorgen. Auf uns rollt eine Welle an Veränderungen zu. Organisationen automatisieren wie Kunden einkaufen, Lieferanten ihre Bestellungen erfüllen, die Produktion abläuft und vieles mehr. Wir erleben als Kunden, Unternehmer und Mitarbeiter hautnah mit, wie die digitale Transformation die Wirtschaft und letztendlich unsere gesamte Welt umgestaltet. Die Informationshürde überwinden Eine Anfangsschwierigkeit für große Organisationen auf dem Weg in eine digitale Zukunft besteht darin, die schiere Datenmenge in den Griff zu bekommen. Woche für Woche erzeugen Mitarbeiter und Softwaresysteme Terabytes an Daten und Inhalten. Hinzu kommen die auf Websites und in Contact Centern gesammelten Informationen. Diese Massen summieren sich zu viel mehr Information, als je ein Mensch lesen, verarbeiten und vollständig verstehen könnte. Für sich genommen sind die Daten allerdings wertlos. Wir müssen sie nutzen können, um Mehrwert zu schaffen, den Service zu verbessern und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Zweifellos bergen die Daten sehr viele Einsichten, und die Fähigkeit, diese Erkenntnisse zu gewinnen, macht Sie wettbewerbsfähiger. Es lohnt sich also, das Thema endlich anzupacken. Mit den folgenden sechs Überlegungen möchte ich Sie inspirieren und Ihnen bei Ihren Digitalisierungsplänen unter die Arme greifen: Digitale Transformation in 6 Schritten Steigern Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit. Die digitale Transformation sorgt dafür, dass sich Ihr Unternehmen schnell veränderten Kundenanforderungen anpassen kann. Ob neue und alte Mitbewerber – Sie bleiben konkurrenzfähig. Nutzen Sie einen digitalen Ansatz für einen durchschlagenden Erfolg. Die Fähigkeit zur Digitalisierung gleicht bei einigen Unternehmen eine Wettbewerbsverzerrung aus – digitalisiert sind Sie in der Lage, etablierte Märkte, Firmen und Marken maßgeblich zu beeinflussen. Und Sie können möglicherweise schaffen, was manuell oder über Skalierungsmaßnahmen nicht gelang. Gewinnen Sie Vorsprung durch Analytics. Überholte Methoden zur Datenverarbeitung und -analyse, rein manuelle Prozesse und die Arbeit im Tempo Mensch bergen das Risiko von der Konkurrenz überholt zu werden. Durch die Implementierung intelligenter Systeme, die künftige Trends erkennen und analysieren, können Sie Ihren Vorsprung zurückgewinnen. Erschließen Sie den Nutzen vorhandener Daten. Nutzen Sie Daten und Analytics-Programme in Kombination mit Content- und Prozessmanagement-Technologien, und entdecken Sie wertvolle „digitale Brotkrumen“. Auf Basis dieser Insights kann Ihr Unternehmen klügere Veränderungen vornehmen. Sie können Produkte entwickeln, die den Kundenanforderungen besser entsprechen, steigern die Effizienz Ihrer Organisation und führen selbst regulierende Geschäftsprozesse ein, die Zeit und Geld sparen. Nutzen Sie Automatisierung als Differenzierungsmerkmal. Mit Hilfe digitaler Prozesse lassen sich heute Aufgaben automatisieren, die bisher menschliche Intelligenz erforderten. Tesla Motors versendet Over-the-Air-Updates, um die Funktionalität seiner Elektro-Autos zu verbessern – das funktioniert genauso, wie ein Download für Ihr Smartphone. Das Verfahren erspart Autobesitzern nicht nur eine Fahrt in die Werkstatt. Tesla reduziert zudem die Kosten für die Planung und Verwaltung von Kundenterminen. Schaffen Sie eine digitale Kultur in Ihrem Unternehmen. Digitalisieren Sie nicht einfach um der Digitalisierung willen. Ermitteln Sie mit einer durchdachten Strategie, in welchen Bereichen eine Digitalisierung die größten Vorteile für Ihr Unternehmen bietet, und beginnen Sie dort. Fördern Sie gleichzeitig eine Veränderung Ihrer Unternehmenskultur. Berücksichtigen Sie dabei auch, wie Ihre Mitarbeiter die Auswirkungen eines vorrangig digitalen Konzepts hinsichtlich ihrer Rolle im Betrieb beurteilen. Entdecken Sie, wie Sie Ihre digitale Transformation vorantreiben: Erfahren Sie, wie Sie mit OpenText Release 16 den Informationsfluss im digitalen Unternehmen managen können –vom ersten Kontakt bis zur Erkenntnis. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Generation X oder die Millennials: Wer führt die digitale Transformation an?

Digitale Transformation

Unternehmen brauchen digital versierte Mitarbeiter, die die digitale Transformation vorantreiben. Die so genannten „Digital Natives“ haben jedoch neue und andere Ansprüche an ihren Arbeitsalltag. Wer auf dem Smartphone, im Web und in den sozialen Medien zuhause ist, will selbständig agieren und sich nicht an verkrusteten Strukturen abarbeiten. Unternehmen müssen lernen, diese Leute zu verstehen, wenn sie von deren Engagement und Know-how profitieren wollen. Ordnen sich die Babyboomer und die Generation X (36-49-Jährige) noch leichter Autoritäten unter, will die Generation Y (20-34-Jährige) selbst gestalten. Forderungen nach „mehr Millennials in Führungspositionen“ sind mit Erwartungen an die Unternehmensleitung verbunden. Die Generation „Anspruchsvoll“ setzt auf mehr Lebensqualität statt Leistung bis zum Burn-out. Die Generation X ist da pragmatischer und konsumfreudiger (Englisch). Was beide demografischen Gruppen gemeinsam haben: sie sind in hohem Maße technologie-affin. Und sie erwarten von ihren Arbeitgebern, dass diese eine entsprechend fortschrittliche IT-Infrastruktur bereitstellen. Doch wer treibt die digitale Transformation tatsächlich voran? Wir wissen, dass die Millennials rund um die Uhr mit ihren Smartphones, Laptops und Social-Media-Accounts vernetzt sind. Für den digitalen Wandel in Unternehmen ist jedoch in erster Linie die Generation X verantwortlich. Die zwischen 1960 und den frühen Achtzigern Geborenen üben den höchsten Einfluss aus. Sie haben den Weg für ihre jüngeren Kollegen bereitet, die die langfristigen Früchte des digitalen Business ernten dürfen. Woher wir das wissen? OpenText hat kürzlich eine Studie durchführen lassen [1]. Die damit beauftragten Marktforscher von Forrester Consulting haben ermittelt, dass Unternehmen, die Führungspositionen mit Leuten aus bestimmten demografischen Gruppen besetzen, ihren digitalen Wandel am stärksten vorantreiben. Eine für alle einheitliche Management-Kultur wird aufgrund der Vielfalt der Belegschaft keinem Mitarbeiter wirklich gerecht. Wenn es um die Treiber der Transformation geht, hat die Generation X die Nase vorn Forrester befragte 240 Babyboomer, Menschen aus der Generation X und Millennials. Das Ziel: zu erfahren, wie die verschiedenen Generationen den digitalen Wandel beeinflussen. Hier einige Ergebnisse der Studie: • Wenn es um die treibenden Kräfte geht, die hinter dem digitalen Wandel stecken, nannten die Babyboomer als Motivation wachsende Umsätze. Die Generation X betonte hingegen, wie die Digitalisierung die realen Arbeitsprozesse von Unternehmen verbessern kann. • 51% der Befragten aus der Generation X erklärten eine schnellere Markteinführung als Treiber für den Wandel – im Vergleich dazu 42% der Babyboomer und nur 30% der Millennials. • Mit 47% zeigte sich die Generation X auch überzeugter, dass der Wandel durch den Willen zur Innovation und zur Entwicklung und Vermarktung neuer Angebote beschleunigt wird. Das sahen nur 32% der Babyboomer und 37% der Millennials so. • Knapp die Hälfte (49%) der Befragten der Generation X meint, dass die Digitalisierung durch die Notwendigkeit eine nahtlose und harmonisierte Kundenerfahrung zu schaffen, vorangetrieben wird. Dieser Aussage stimmten 32% der Babyboomer und 34% der Millennials zu. Was diese Erkenntnisse für Sie bedeuten Wenn Sie verstehen, wie ihr Personal tickt, bringen Sie Ihre digitale Unternehmensvision voran. Besetzen Sie leitende Positionen mit digital versierten Mitarbeitern der Generation X. Und stellen Sie sicher, dass die Millennials (Generation Y) in Entscheidungen einbezogen werden, die die Zukunft betreffen. Auf diese Weise können Unternehmen ihre Transformation erfolgreich fördern. Grundsätzlich ist ein besseres Verständnis für die speziellen Stärken der unterschiedlichen demografischen Gruppen ein erster Schritt. Er kann die Chancen auf eine reibungslose Transformation und die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen – heute und in Zukunft. Jeder Bereich einer Organisation sollte an einem Programm für den digitalen Wandel teilnehmen. Doch auf Basis dieser Erkenntnisse können Sie Ihre Ressourcen entsprechend aufstellen. So entwickeln sie die größtmögliche Stoßkraft und bringen Ihr Unternehmen auf Erfolgskurs. Ein generationsübergreifender Tipp zum Schluss: Machen Sie alle Ihre Mitarbeiter fit für die digitale Transformation! Trainings und Schulungen gibt es mittlerweile genug. So kann sich Ihr Personal in seinem eigenen Tempo weiterbilden. Dann und wann es am besten passt. Mit OpenText Release 16 in die digitale Transformation Sie wollen mehr darüber erfahren möchten, wie Sie Ihre digitale Transformation vorantreiben können? Dann schauen Sie sich OpenText Release 16 (Englisch) an. Unsere Lösung befähigt Unternehmen ihren digitalen Informationsfluss zu managen – von Interaktionen zu Erkenntnissen. Quelle [1]: It’s Not What You Think: Gen X-ers, Not Millennials, Are Driving Digital Transformation Dieser Blogartikel wurde aus dem Englischen übersetzt

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Mitarbeiterbindung: Die Kür im Kampf um die Talente

Europäischer Datenschutz

Deutschland geht es gut. Deutschland wächst. Der Arbeitsmarkt bricht im eigenen historischen Maßstab, aber auch im europäischen und internationalen Vergleich durchaus Rekorde – trotz (oder vielleicht sogar wegen?) der Zuwanderung. Das heißt doch nichts anderes, als dass die Unternehmen um die besten Mitarbeiter buhlen müssen. Vor diesem Hintergrund hat mich die Meldung zu einer Umfrage von ManpowerGroup doch sehr gewundert: Dort hieß es, „dass jeder zweite Deutsche seinen Job wechseln will.“ Genau genommen sind es zwar „nur“ 46 Prozent, aber diese Präzisierung macht den Befund nicht wirklich besser. Was läuft hier schief? Oft gehen die Besten Aber es kommt noch schlimmer: Könnte es sein, dass unter diesen 46 Prozent gerade die besten Mitarbeiter zu finden sind, wie eine aktuelle Kolumne nahelegt? Das erscheint mir sehr plausibel, denn die Studie von ManpowerGroup zeigt zudem, dass die Mitarbeiter am zufriedensten und am wenigsten wechselwillig sind, wenn das Gehalt, die Anerkennung und das Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben, also neudeutsch die Work-Life-Balance, stimmen. Aber wann und wie oder in welcher Höhe „stimmen“ diese Dinge denn? Diese Fragen lassen sich vielleicht gar nicht allgemein, sondern nur individuell beantworten. In jedem Fall aber braucht es dafür Analysen. Ein Beispiel hierfür wäre die zitierte Umfrage. Dazu wurden ganz klassisch 1.018 Bundesbürger im März, wahrscheinlich per Telefon, befragt. Das ist sehr aufwendig und vielleicht auch deshalb finden Mitarbeiterbefragungen in den Unternehmen eher selten statt. Dabei wären sie so notwendig, um herauszufinden, was die Kolleginnen und Kollegen wirklich bewegt. Jedes Unternehmen ist ein soziales Ereignis, erfordert ein echtes Miteinander. Nur wenn die sozialen und individuellen Bedürfnisse am Arbeitsort befriedigt werden, sind alle motiviert und ziehen gemeinsam an einem Strang. Motivieren statt kontrollieren Es dürfte unzweifelhaft sein, dass die Motivierung und Bindung der Mitarbeiter nicht morgen, sondern spätestens ab sofort wesentlich für den weiteren Unternehmenserfolg sein wird. Darüber hinaus aber bin ich der Meinung, dass die Digitalisierung auch bei der Ermittlung der Mitarbeiterbedürfnisse eine wichtige Rolle spielen kann und wahrscheinlich sogar muss. Die Analyse der vorhandenen Informationen zu Mitarbeitern und zu deren Werdegang ist der Weg, die besten Förder- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten zu ermitteln. Die Betonung liegt auf Förderung und Weiterentwicklung. Um Kontrolle darf es dabei nicht gehen, nicht nur weil es die Motivation untergräbt, sondern auch weil es zu recht aus Datenschutzgründen verboten ist. Das Positive zu fördern und zu heben, darauf kommt es an. Und daran sollten sich die Manager messen lassen, nicht daran, wie viel Kontrolle sie ausüben. Die Notwendigkeit, sich selbst am Erfolg der Kollegen messen zu lassen, wurde mir anhand des Beispiels einer Universität klar, die ihre Prozesse digitalisiert hat und diese Transformation insbesondere dazu nutzt, mehr Studenten als bisher zum Studienerfolg zu führen. Die Analyse der Daten erlaubt sogar, konkrete Vorschläge zur individuellen Förderung abzuleiten. Zu diesem Zweck kombiniert die Universität die Analysefähigkeiten von SAP HANA mit den Möglichkeiten zum Informationsmanagement von OpenText. Damit konnte die Universität nicht nur ihre Prozesse digitalisieren und damit das Lehrpersonal von administrativen Aufgaben entlasten, sondern eben auch – und das ist aus meiner Sicht das Entscheidende – die Erfolgsrate der eigenen Studenten erhöhen. Weiterbildungsmöglichkeiten sind laut der Studie von ManpowerGroup eine wesentliche Form der Anerkennung für die Leistung der Mitarbeiter. Sie steigern deren Motivation und Bindung an das Unternehmen. Wäre es nicht wunderbar, wenn Personalmanager auf Basis individueller Analysen den Karriereweg ihrer Kollegen optimal begleiten und fördern könnten? Informationsmanagement und Digitalisierung können helfen Bildung, auch und gerade die berufliche, ist eine Stärke der deutschen Wirtschaft. Gut ausgebildete und weitergebildete Mitarbeiter übernehmen gerne Verantwortung, nutzen ihren Gestaltungsspielraum und finden kreative Lösungen. Mit solchen Mitarbeitern sparen Unternehmen einen immensen Kontrollaufwand. Kein Wunder, dass deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich mit weit weniger Managern auskommen und viel flachere Hierarchien aufweisen als in anderen Ländern. Ich finde, das ist ein bemerkenswertes Ergebnis einer aktuellen Studie der Hans-Böckler-Stiftung. Mit einem umfassenden Informationsmanagement inklusive geeigneten Analytics-Lösungen lässt sich der Wert zufriedener und motivierter Mitarbeiter weiter steigern. Angesichts der Tatsache, dass fast jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland nicht zu dieser Gruppe gehört, ist das damit verbundene Nutzenpotenzial aus Unternehmenssicht geradezu gewaltig.

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Gartner Magic Quadrant for ECM 2016: OpenText erneut als Marktführer ausgezeichnet

Der digitale Wandel soll es Unternehmen ermöglichen, ihre Geschäftsprozesse effizienter, schneller und fehlerfreier abzuwickeln. Das Durchforsten von Papierstapeln wird zum Finden in der Datenbank. Dokumente wie Angebote, Rechnungen oder Auftragsbestätigungen bilden die Basis der Digitalisierung eines Betriebs. Und Enterprise Content Management (ECM) Systeme managen, sichern und vernetzen Informationen unternehmensübergreifend. Bei den großen Unternehmen und Konzernen ist diese Botschaft mittlerweile angekommen. Der Transformationsprozess nimmt Fahrt auf. Auch kleine und mittlere Betriebe werden sich dieser Entwicklung über kurz oder lang stellen müssen. Kein Unternehmen kann sich auf Dauer Wettbewerbsnachteile durch „Datenfriedhöfe“ leisten. Doch ein zukunftsorientiertes ECM-System muss ständig weiterentwickelt werden. Zum 13. Mal in Folge wurde OpenText zum Marktführer im Gartner™ Magic Quadrant für Enterprise Content Management gekürt. In der rapiden Veränderungen unterliegenden Software-Branche jedes Jahr wieder zu den Branchenführern zu gehören, ist eine reife Leistung. Trends tauchen auf und verschwinden wieder, neue Technologien verdrängen bekannte Standards, alternative Geschäftsmodelle entstehen. Mit der Zeit verändern auch die Endanwender ihr Verhalten und ihre Vorgehensweisen. Die Entwicklung von richtungsweisenden Enterprise Content Management (ECM) Lösungen über all die Jahre bedeutet also einen enormen Erfolg für unser Unternehmen. Nicht zuletzt deshalb freut uns die erneute Auszeichnung durch die renommierten Analysten von Gartner sehr. Dieses Jahr bedeutet uns die Auszeichnung durch den Gartner Magic Quadrant for ECM besonders viel. Der strenge Evaluationsprozess bezog sich in der Hauptsache auf die Realisierbarkeit (Ability to Execute) und Zukunftsfähigkeit (Completeness of Vision) der neuen OpenText™ Content Suite 16 (Englisch). Wir steuern also geradewegs auf unser Ziel zu: Eine neue Generation von ECM-Lösungen bereitzustellen, genau abgestimmt auf die Anforderungen digitaler Organisationen. ECM überdenken – ECM-Erfolge neu definieren Ausschlaggebend dafür ist unsere Überzeugung, dass ECM vollkommen neu definiert werden muss. Gestrige ECM-Konzepte werden den Anforderungen der Unternehmen von Morgen nicht gerecht. Eine ECM-Plattform als reines Endlager zur Datenspeicherung und Compliance-Sicherung zu betrachten, ist nicht mehr zeitgemäß. Digitale Unternehmen und deren Wissensarbeiter erwarten heute deutlich mehr von einer Technologie: Die einfache und unkomplizierte Zusammenarbeit wird zum Erfolgskriterium. Durch immer stärker dezentralisierte Business-Anwendungen entstanden Insellösungen voll wertvoller Daten, die nun für einen ungehinderten Informationsfluss miteinander verbunden werden müssen. Eine neue Generation von ECM-Technologien muss genau das ermöglichen. Die neuen Technologien haben die Kapazitäten zur gemeinsamen Bearbeitung von Daten, um zum Unternehmensstandard für Zusammenarbeit zu werden. Dank ihrer umfassenden Integrationsmöglichkeiten dienen sie als zentraler Informationsknotenpunkt. Sie nutzen Metadaten, um die richtige Information im richtigen Kontext zur richtigen Zeit an die richtige Person zu liefern und steigern so die Produktivität. Die Einhaltung von Risikomanagement- und Sicherheitsrichtlinien erfolgt dabei automatisch. Diese neue Betrachtungsweise von ECM ist von zentraler Bedeutung. Wir denken, dass deshalb auch Gartner seine interne Definition einer effektiven ECM-Plattform auf die heutige digitale Welt angepasst hat. Infolgedessen weist der Gartner Magic Quadrant 2016 nur noch vier Marktführer aus – zwei weniger als in den Jahren zuvor. OpenText ist stolz darauf, auch in dieser neuen Ära des Information Management zu den Branchenführern zu gehören. Unabhängig vom aktuellen Status Ihres ECM liefern Berichte von Analysten wertvolle Erkenntnisse über den Entwicklungsstand der Branche und detaillierte Analysen aller namhaften Anbieter. Das macht sie zur Pflichtlektüre für alle, die sich mit ECM beschäftigen. Sie können diese Berichte (Englisch) hier, hier und hier herunterladen. Und dann gehen Sie mit der OpenText™ Content Suite (Englisch) selbst auf ECM-Erfolgskurs. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Modernes ECM: Der Erfolg liegt in der Cloud

Cloud-Lösungen

Die Zukunft liegt in der Cloud. Zu diesem Ergebnis kommt IDC im Cloud Computing Monitor 2017. Deutsche Unternehmen legen ihre Skepsis gegenüber Cloud Computing ab. Laut IDC-Prognose sollen in 24 Monaten über 60 Prozent der deutschen Betriebe Cloud Computing einsetzen. Das bestätigt auch der Cloud Monitor 2017 von KPMG und Bitdefender, nach dem bereits 2016 65 Prozent der befragten Unternehmen auf die Cloud setzten. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Cloud-Lösungen machen Unternehmen schneller, flexibler und agiler. Wer im technologischen Wettbewerb der Industrie 4.0 mithalten will, kommt nicht an Cloud-Lösungen vorbei. Doch welche Rolle spielt das Enterprise Content Management (ECM) in Zeiten der Cloud? ECM im Wandel Die ECM-Lösungen OpenText™ Content Suite (Englisch) und Documentum (Englisch) haben sich als effektive Enterprise-Content-Management-Systeme bewährt. Seit 25 Jahren bilden sie die Eckpfeiler der ECM-Systeme tausender Unternehmen. Doch die Anforderungen an ECM verändern sich. Die Zeiten, in denen ECM einfach als elektronischer Aktenschrank betrachtet wurde, sind vorbei. Für eine erfolgreiche digitale Transformation muss ECM aktiv Content aus allen Teilen des Unternehmens zusammenführen, verwalten und verteilen. Aufgrund dieser Entwicklung überdenken heute fast alle Organisationen die gegenwärtige und künftige Rolle ihrer ECM-Plattform. Viele unserer Kunden erkennen, dass sie einen neuen ECM-Ansatz brauchen. Der demographische Wandel und sich verändernde Geschäftsmodelle definieren vollkommen neu, wie, wann und wo gearbeitet wird. Kunden als Inspirationsquelle Als größter ECM-Anbieter der Branche sind wir permanent im Dialog mit zahlreichen Unternehmen. Der direkte Austausch sorgt dafür, dass wir ständig neue Wege zur Steigerung von Innovation und Agilität in Unternehmen entwickeln. Die Beispiele reichen von digitaler Modernisierung (Englisch) über Produktivität der Mitarbeiter (Englisch) bis hin zur Prozessintegration (Englisch). In der digitalen Welt müssen Unternehmen Veränderungen schneller und flexibler umsetzen. Nur so können sie umfassend von den Wettbewerbsvorteilen neuer Funktionalitäten und Anwendungsfälle profitieren. Unsere Kunden stehen vor der Frage, wie sie strategische Ressourcen freisetzen können, um die IT und Technologien wie ECM profitabel zu machen. Und hier kommt die Cloud ins Spiel. Cloudbasiertes ECM ist erfolgreiche Realität Viele unserer Kunden haben sich mit dieser Frage auseinandergesetzt. Sie alle kamen zu demselben Schluss: Durch cloudbasiertes ECM ziehen sie den größten Nutzen aus Enterprise Content Management. Sie können ihren Nutzern den benötigten Content zum richtigen Zeitpunkt und im passenden Kontext zur Verfügung stellen. Die Cloud dient als Sprungbrett zur schnelleren Bereitstellung neuer Cloud-Lösungen. Gleichzeitig lassen sich zweckorientierte, in führende Systeme integrierte Lösungen sowohl in der Cloud als auch in hybriden Umgebungen installieren. Mit der Ausrichtung auf die Cloud entlasten Sie Ihre IT-Abteilung von Basistätigkeiten wie Patchen, Überwachung und zeitaufwändigen Updates. Das setzt Ressourcen frei, um sich auf die strategische Bereitstellung neuer Lösungen mit ECM zu konzentrieren. Lösungen, die sich positiv auf die Geschäftsprozesse auswirken und das Unternehmen auf dem Weg in die digitale neue Welt unterstützen. OpenText und Documentum bieten Cloud-Lösungen der nächsten Generation Heute geht es darum, ECM in der Cloud zu nutzen und das System in zweckorientierte Lösungen zu integrieren. OpenText hält mit dieser Entwicklung Schritt. Mit der Übernahme von Documentum positionieren wir uns als Marktführer für Cloud Content Services der nächsten Generation. Wesentlich: Es gibt ebenso viele cloudbasierte ECM-Lösungen, wie Wolken am Himmel. Jede Organisation hat ihre eigenen Anwendungsfälle, ihre eigene Kultur und gewachsene Infrastruktur. Und täglich erscheinen mehr Tools, die Ihre ideale digitale Transformation beschleunigen können. Heute lässt sich nahezu jede Anforderung an ECM erfüllen. Von unternehmensweiter gemeinsamer Datennutzung über einfache Apps für spezifische Aufgaben, die ohne Programmierung auskommen, bis zur umfassenden Plattform-Anbindung – entweder Cloud zu Cloud oder Cloud zu lokaler Datenbank. Und warten Sie mal ab, was in Zukunft alles möglich ist. Ungeduldig? Dann holen Sie sich doch einen Vorgeschmack. Sehen Sie sich unser kürzlich gemeinsam mit AIIM (Englisch) durchgeführtes Webinar an. Drei Tipps für einen gelungenen Start Hier und jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um loszulegen. Das sollten Sie dabei berücksichtigen: Informieren Sie sich, wie Sie Ihren Content mit Hilfe der Cloud (Englisch) besser zum Vorteil des Unternehmens einsetzen können. Machen Sie Ihre Hausaufgaben. Führen Sie eine Vollkostenrechnung (Englisch) durch, bevor Sie einsteigen. Stellen Sie den Kunden bei der Entwicklung neuer, zweckorientierter Anwendungen (Englisch) in der Cloud stets in den Mittelpunkt. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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OpenText und SAP stellen vor: Die wichtigsten Strategieinitiativen in 2017

SAP

Gemeinsame Strategien für die Zukunft aufzustellen ist ein bisschen wie ein Blick in die Kristallkugel. Welche Trends werden sich im nächsten Jahr durchsetzen? Welche verschwinden wieder in der Versenkung? Wo liegen die größten Wachstumschancen? Besonders, wenn es um Technologien geht, sind diese Fragen entscheidend. Aktuelle Studienergebnisse von McKinsey zeigen, dass 2025 bereits 25 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts von nur 15 Technologien bestimmt werden. Mit einem Anteil von bis zu fünf Prozent im Jahr 2025 ist das Internet der Dinge hier sicherlich eine der wichtigsten Entwicklungen. Doch die digitale Transformation, Industrie 4.0 und das IoT brauchen vor allem eines: Daten. Eine saubere Verwaltung von Stamm- und Bewegungsdaten ist für Unternehmen zukünftig entscheidend für den Erfolg. Intelligente Fabriken funktionieren nur bei ausgezeichneter Datenqualität reibungslos. Genau hier wollen wir von OpenText gemeinsam mit unserem Partner SAP ansetzen und unseren Kunden schon heute die Lösungen für die Zukunft bieten. Drei gemeinsame Zukunftsthemen Wie in jedem Jahr waren einige aus unserem Team im Januar auf den SAP FKOM (Sales Kick-off) Events in Barcelona, Singapur oder Orlando vertreten. Eine ausgezeichnete Gelegenheit, den SAP-Vertrieb zu treffen und Interessenten unsere gemeinsamen Lösungen vorzustellen. Während der Vorbereitung und auf der Veranstaltung selbst legten wir eine Reihe von zentralen Strategieinitiativen für 2017 und darüber hinaus fest – für den Fahrplan zu S/4HANA, Cloud-Lösungen und das Internet der Dinge (IoT). Fahrplan S/4HANA Nur fünf Prozent der auf einer kürzlich in Großbritannien veranstalteten Konferenz vertretenen Kunden hatten ihre Systeme bereits auf SAP umgestellt. Das bedeutet, eine Menge Kunden planen die Migration auf S/4HANA oder sind schon dabei, umzustellen. Unsere Lösungen beschleunigen die Migration und reduzieren die Kosten der Umstellung. Bei der Migration auf S/4HANA sollten sich Organisationen die folgenden Fragen stellen: „Brauchen wir wirklich den gesamten Content aus all diesen Systemen?“ und „Können wir im Zuge der Umstellung nicht einige dieser Anwendungen abschalten?“ Um es kurz zu machen: Die Antworten lauten „Ja“ und „Nein“. Mit unseren Lösungen kann ein Kunde alle historischen Daten in einem vollumfänglichen Standardarchiv speichern, bevor nur die aktuellen Unternehmensdaten auf die S/4HANA-Plattform migriert werden. Das spart beim Kauf der S/4HANA-Anwendungen von Anfang an bares Geld. Natürlich kann über die S/4HANA-Anwendungen auch auf den gesamten archivierten Inhalt zugegriffen werden. Das ermöglicht ein sicheres Abschalten der Altsysteme und spart auch hier wieder Kosten für Hardware, Software und Wartung. Zudem reduziert dieses umweltfreundliche Vorgehen auch den CO2-Fußabdruck. Und: Unternehmen, die eine effektive Archivierungsstrategie verfolgen, können das Wachstum ihrer S/4HANA-Plattform kontrollieren und kalkulieren. Cloud-Lösungen Wir setzen uns dafür ein, unsere Lösungen sowohl für die OpenText Cloud wie für die SAP HANA Enterprise Cloud (HEC) anzubieten, mit zusätzlichen Zertifizierungen für weitere Clouds wie Azure. Zu unserem Konzept gehören ein nachvollziehbarer Preisrahmen für die Cloud und Lösungen, die sich schnell implementieren lassen. Unser jüngstes Softwarepaket für die Cloud ist Extended ECM für SuccessFactors (Englisch). Die Lösung ermöglicht den direkten Zugriff auf die Personalakte über die Benutzeroberfläche von SuccessFactors, anstatt dafür zwei getrennte Anwendungen zu benötigen oder sogar ein irgendwo abgelegtes Papierdokument. Wie in der obigen Beispielkalkulation aufgezeigt, ist das Einsparpotenzial in puncto Zeit und Kosten enorm. xECM für SuccessFactors ermöglicht aber nicht nur die Betrachtung der Personalakte. Die Lösung unterstützt auch das automatische Erstellen von Schriftstücken für Mitarbeiter (beispielsweise Antworten auf Mitarbeiteranfragen, Leistungsbeurteilungen etc.). Somit kann der Prozess automatisiert werden, ohne auf personalisierte Schreiben (elektronisch und papierbasiert) für die Mitarbeiter verzichten zu müssen. In den kommenden Monaten werden weitere OpenText Cloud-Lösungen für SAP zertifiziert und vorgestellt. Halten Sie sich in unserem Blog auf dem Laufenden! Internet der Dinge (IoT) Im Ökosystem von OpenText und SAP gehört das Internet der Dinge zu den meist diskutierten Themen. In den letzten eineinhalb Jahren ist das Internet der Dinge zum wohl wichtigsten Buzz-Word der Branche avanciert. Nicht ohne Grund: Es schafft neue Geschäftsmodelle für beinahe jedes Organisation. Mit täglich mehr als fünf Millionen neu registrierten Geräten steigt die Bedeutung der „Dinge“ weiter an. Und sehr viele dieser „Dinge“ erzeugen strukturierte Daten – das heißt, SAP-Kunden müssen auf einen massiven Anstieg beim Speichern dieser Daten gefasst sein. Maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz (KI) gehören zu den Schlüsselthemen im Umgang mit unstrukturierten Daten – es geht um die richtige Interpretation und darum, wie anhand der neuen Daten entschieden und angemessen auf diese Informationen reagiert werden kann. Aber sieht es mit den Inhalten aus? In einer Whiteboard-Session konnte ich kürzlich verfolgen, wie ein komplett datengetriebenes Szenario rund um einen IoT-Kühlschrank konzipiert wurde: Fehlerberichte, die Reparaturzyklen auslösen, Kommunikation mit Lieferanten, Rechnungsstellung, Versand der Ersatzteile und viele andere Szenarien. Ein großartiges Beispiel für den SAP Digital Core, doch zu keinem Zeitpunkt wurde über Inhalte gesprochen. Obwohl sich ein Großteil des oben erwähnten Prozesses bereits automatisieren lässt, wird immer noch Content generiert – zum Beispiel in Form von Arbeitsanweisungen für Mitarbeiter, Rechnungen, Bestellungen, Gewährleistungsinformation für die Kunden, Garantien, Empfangsbestätigungen und Bestellungen bei Lieferanten. Während sich also das IoT und die damit zusammenhängenden Themen verbreiten und neue Anwendungsfälle entstehen, wird auch immer mehr Content generiert. Content, den Sie effektiv mit OpenText managen sollten. In den kommenden Monaten sind wir auf den SAP Innovation Foren (Englisch) in der gesamten EMEA-Region vertreten. Wenn Sie mich dort treffen, sprechen Sie mich gerne an, und diskutieren Sie mit mir über die hier berichteten Themen und alles, was mit OpenText und SAP zu tun hat. Machen Sie Ihr Unternehmen fit für die Zukunft! Laden Sie sich hier das eBook „Digital Simplified“ von SAP und OpenText herunter, und erfahren Sie, wie Sie Ihrer Konkurrenz stets einen Schritt voraus bleiben. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Scheitern Ihre Anwendungsentwicklungen vielleicht an einer „Sprachbarriere“?

Anwendungsentwicklung

Die Aufgabenverteilung zwischen IT und Business-Bereich in der Anwendungsentwicklung war früher eindeutig. Business definiert die Anforderungen, IT setzt um, Business testet, IT optimiert. Ein Prozess, der heute viel zu zeitaufwändig geworden ist. Die Digitalisierung verlangt immer kürzer Entwicklungszeiten für Applikationen. Das erfordert neue Methoden wie ITIL (IT Infrastructure Library) und DevOps (ein Prozessverbesserungs-Ansatz aus den Bereichen Softwareentwicklung und Systemadministration), um die Unternehmens-IT und damit die Applikationsentwicklung fit für die Zukunft zu machen. Dass sich die Implementierung neuer Entwicklungsprozesse auszahlt, zeigen die Ergebnisse einer Studie von TNS aus dem Jahr 2015. So gaben 43 Prozent der befragten Unternehmen an, sie hätten dank DevOps die IT-Kosten gesenkt. 39 Prozent berichteten von mehr Innovationen, 41 Prozent von größerer Anwendungsstabilität. Doch die Zusammenarbeit von IT und Betrieb ist nicht ganz so einfach, wie es auf dem Papier klingt. Der Einsatz eines Produktmanagers als Schnittstelle steigert die Effizienz des Entwicklungsprozesses und reduziert die Kosten einer Anwendungsentwicklung. Aber die Ansprüche an die Produktmanager sind hoch, müssen diese doch die Bedürfnisse von IT und Business gleichermaßen verstehen können. Eine seltene Kombination an Fähigkeiten und daher oft keine echte Alternative. Doch immer mehr Unternehmen setzen neue Schwerpunkte bei der Anwendungsentwicklung. Statt des eigentlichen Geschäftsprozesses stehen nun die mit einer Applikation erzeugten oder verwalteten Daten im Mittelpunkt. Was durchaus sinnvoll ist – schließlich muss erst einmal feststehen, WAS man tun will, bevor man festlegt WIE das geschehen soll. (Sie würden ja auch nicht nach dem WEG fragen, bevor Sie überhaupt wissen, WOHIN Sie wollen … oder?) Die größte Herausforderung dabei ist die „Sprachbarriere“ innerhalb des Unternehmens. Business-Experten legen das „WAS“ fest, die IT-Spezialisten das „WIE“ – und keiner versteht den anderen. Leider verzögern diese Sprachbarrieren die Entwicklung und Implementierung von neuen Anwendungen für Prozesse oder Geschäftsfälle meist deutlich. Bisher sollten vor allem BPM (Business Process Management) Lösungen alle Beteiligten an einen Tisch bringen und für eine gemeinsame Sprache sorgen. Eine Entwicklungsumgebung, die den Bedürfnissen beider Seiten entspricht, kann diese Forderung heute tatsächlich erfüllen. Damit sich Business-Experten und IT-Fachleute verständigen können Process Suite 16 (Englisch) überwindet die Sprachbarriere. Die intuitiv gestaltete Entwicklungsumgebung verfügt über eine Drag-and-Drop-Benutzeroberfläche. Ihre Business-Experten sind damit direkt am Entwicklungsprozess beteiligt. Auch die IT-Unterstützung findet im Bedarfsfall in derselben Entwicklungsumgebung statt. Die direkte Kommunikation beschleunigt die Fertigstellung und sorgt für den Erfolg einer Applikation. OpenText ermöglicht die gemeinsame Arbeit an Geschäftsprozessen durch einen innovativen Low-Code Ansatz zur Anwendungsentwicklung. Process Suite 16 bietet Case Management-Lösungen und unterstützt zudem ein informationsorientiertes Design. Unabhängig davon, wer eine Applikation gestaltet, kann diese nun auf den zu verwaltenden Informationen oder Assets aufbauen. Wie der Prozess technisch aussehen muss, ist nicht mehr relevant. Business-Experten bevorzugen diesen Ansatz. Indem Sie sie direkt in die Anwendungsentwicklung einbinden, kommt es im Laufe des Entwicklungsprozesses zu weniger Missverständnissen. Das spart Zeit und Ressourcen. Zusätzlich senkt die Beschränkung der notwendigen komplexen (und daher teuren) Quellcodes auf ein Minimum auch die Gesamtkosten einer Anwendung. Als Ergebnis erhalten Sie eine Plattform zur Anwendungsentwicklung, die das Einführen neuer Applikationen beschleunigt, Update- und Anpassungsprozesse vereinfacht und zum Experimentieren einlädt. Alles in einer „Sprache“, die sowohl Business- wie IT-Fachleute verstehen und „sprechen“ können. Sie möchten mehr darüber wissen, wie Sie mit Process Suite 16 (Englisch) Sprachbarrieren in der Anwendungsentwicklung vermeiden können? In diesem Whitepaper der Digital Clarity Group (Englisch) erfahren Sie mehr über Entitäten-Datenmodellierung (Englisch).

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Wandel im Handel: Was die Digitalisierung verändert – und verbessert

Europäischer Datenschutz

Eigentlich scheint die Sache seit dem Siegeszug von Amazon klar zu sein: Der stationäre Handel wird sterben. Immer mehr Branchen mit gewachsenen Handelsstrukturen, mit Groß- und Spezialhandel fürchten die Digitalisierung im Handel und damit ihren eigenen Tod. Andererseits sind es gerade die Digitalisierungsgiganten wie eben Amazon oder auch Apple, die in jüngster Zeit Einzelhandelsläden eröffnen, nicht nur als Ausstellungsflächen, sondern eben auch als Verkaufspunkte und Servicestellen für Endkunden. Ist der Handel also doch nicht tot? Wie so oft im Leben liegt die Wahrheit in der Mitte: Der Handel muss sich wandeln, dann hat er beste Chancen zu überleben und weiter zu wachsen. Wem gehört der Kunde? Bislang war es speziell in Deutschland so, dass der Handel Herr über die Beziehungen zu den Endkunden war. Die Digitalisierung im Handel bricht diese Exklusivität auf und verschiebt aus der Sicht des Handels die Kräfteverhältnisse in Richtung Hersteller und Erzeuger – aber auch der Endkunden selbst. Waren es nicht die Konsumenten, die diese Veränderungen mit ihren Smartphones ausgelöst haben, noch bevor irgendjemand von Digitalisierung gesprochen hat? Das war der Beginn des direkten Daten- und Informationsaustauschs zwischen Herstellern und Endkunden über die Köpfe der Händler hinweg. Der Kunde gehört nicht mehr dem Handel allein. Hat der Handel also doch ausgedient? Werden die Läden, Ausstellungs- und Verkaufsräume bald in den Besitz der Produzenten oder der Schwergewichte aus dem Silicon Valley übergehen? Wird Amazon mit seinen Lebensmittelläden die großen Supermarktketten nicht nur herausfordern, sondern schon bald ersetzen? Digitalisierung im Handel: Beratung und Service lauten die Zauberworte Ich denke nicht, dass es so weit kommen wird. Denn die zentrale Stärke des Handels liegt weniger in der Logistik als in der Beratung und im Service. Das ist es, was die Menschen suchen und wertschätzen. Zwei kleine Zukunftsszenarien mögen hier genügen: Statt „nur“ Waschmaschinen zu verkaufen, würde ein Haushaltserater den optimalen Mix aus Geräten, Tarifen und Versorgern auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden abstimmen. Und anstatt „nur“ auf die richtige Schuhgröße und Passform zu achten, würden Schuhverkäufer zum Stilberater avancieren, bevor sie den individuellen Schuh im Laden direkt ausdrucken. Wenn aber die Wertschöpfungskette der Produzenten bis in den Handel und zum Endkunden reicht, brauchen Hersteller und Händler ein und denselben Informationsstand. Um die Beispiele von oben wieder aufzugreifen: Wurde die Qualitätskontrolle des im Laden produzierten Schuhs lückenlos dokumentiert, wurde dieser fotografiert, so dass Ansprüche auf Umtausch wegen Produktionsmängeln ausgeschlossen werden können? Waren die Konditionen, zu denen der Stromvertrag abgeschlossen wurde, wirklich die letztgültigen? Wer dokumentiert das rechtssicher? Wer garantiert, dass die Kundenberater im Handel stetigen und schnellen Zugriff auf die relevanten Systeme beim Hersteller haben, um ihre Aufgaben zu erledigen? Und damit sind wir mitten beim Thema Informationsmanagement, das dem Handel ermöglicht, auch weiterhin eine aktive und im Grunde wertschöpfendere Rolle als bisher durch weitere Spezialisierung auf Beratung und Service zu spielen. Da dieses Informationsmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom stationären Handel oder Internet bis zu den Zulieferern der Produzenten – erfolgen muss, darf es keine Systemgrenzen kennen, sondern muss einzig und allein den Prozessen folgen. Mehr Wertschöpfung durch Informationsmanagement So hat der Schuhhersteller dafür zu sorgen, dass die im Laden geschossenen Fotos der richtigen Kundenakte zugeordnet werden und sowohl der Händler als auch der Endkunde im Sinne von Self-Service unmittelbar darauf zugreifen können. Schließlich reklamiert ein Konsument etwaige Schäden in der Regel spätestens am folgenden Tag. Wenn dann die Fotos nicht abrufbar sind, hat niemand Verständnis dafür. Und wenn der Kunde sich direkt beim Hersteller statt beim Händler mit seinen Beanstandungen meldet, darf nicht die Situation eintreten, dass der Kundenbetreuer erst beim Händler anrufen muss, um sich mit dem konkreten Fall vertraut zu machen. Das alles aber ist nur mit einem unternehmensübergreifenden, prozessorientierten Informationsmanagement möglich, das zudem viele Aufgaben automatisiert erledigt. Mit unserem OpenText Digital Retail HUB können Handelsunternehmen den gesamten Informationsfluss erfassen, steuern und analysieren, um die eigenen Kompetenzen im direkten Endkundenkontakt auch im digitalen Zeitalter und mehr denn je auszuspielen.

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Machen Sie Ihre Kunden erfolgreich!

Customer experience Journey

Kaufprozesse und die Customer Experience Journey im B2B-Bereich sind komplex. Entscheidungen werden durch mehrere Beteiligte getroffen, es gibt Ausschreibungen, Angebote, Auswahlverfahren und Kriterienkataloge. Dabei wird ein ausgezeichneter Kundenservice für viele Unternehmen zum ausschlaggebenden Faktor für den Kauf. Das ist aber noch nicht alles. Auf Dauer erfolgreich werden nur die Unternehmen sein, die Ihren Vertrieb für die Zukunft aufstellen und die Digitalisierung als Chance begreifen. Denn das alte Verständnis von Vertrieb funktioniert nicht mehr. Stattdessen rückt das Herbeiführen positiver Kundenerfahrungen (Customer Experience Journey) durch das gesamte Unternehmen in den Mittelpunkt. Die Customer Experience Journey beginnt lange, bevor der Kunde einen Vertrag unterzeichnet. Preist Ihr Vertriebsteam Ihre Produkte oder Dienstleistungen an – oder versucht es herauszufinden, was der Kunde wirklich braucht? Wenn letzteres der Fall ist, sollten Sie das auch gebührend würdigen. Warum eine exzellente Customer Experience täglich zelebriert werden sollte Kennen Sie den Customer Experience Day? War der Termin in Ihrem Outlook-Kalender eingetragen? Haben Sie eine Facebook-Benachrichtigung bekommen? Wahrscheinlich nicht. Trotzdem handelt es sich um ein wichtiges Datum. Am Customer Experience Day würdigen Unternehmen weltweit ausgezeichneten Kundenservice. Bei OpenText ist jeden Tag Customer Experience (CX) Day. Warum? Weil der Erfolg unserer Kunden unsere Motivation ist. Erfolgreiche Kunden sind unser erklärtes Ziel – und wir arbeiten ständig daran, das bei unseren Produkten, unserem Kundenservice, den Professional Services und im Vertrieb umzusetzen. Für dieses Ziel entwickeln wir stabile und innovative Lösungen und haken nicht nur die einzelnen Punkte eines RFP (Request for Proposal, Aufforderung zur Angebotsabgabe) ab. Die Lösungen sollen perfekt zu den technischen und personellen – sogar kulturellen und philosophischen Anforderungen unserer Kunden passen. Wie wir das erreichen? Indem wir jeden einzelnen unserer Kunden persönlich kennen lernen. In einem Artikel der Harvard Business Review (Englisch) vom September 2016 werden verschiedene Strategien untersucht, mit denen Unternehmen Kunden besser verstehen und Innovationen vorantreiben wollen. Den Autoren des Artikels zufolge nutzen Unternehmen weltweit die Vorteile von Big Data. Und sie analysieren Kundendemographie, Kaufverhalten und generelle Entwicklungen, um daraus Informationen zu gewinnen. Diese Informationen sind zweifelsohne wertvoll. Aber eben nur ein Teil des Gesamtbilds. Doch nur wenn wir verstehen, welche Aufgaben der Kunde bewältigen möchte, wissen wir auch, welche Lösung wir entwickeln sollen. „Aufgabe steht hier stellvertretend für das, was eine Person unter den gegebenen Umständen wirklich erreichen will“, so die Autoren des HBR Artikels. „Innovationen sind nur dann möglich, wenn Sie diese Aufgabe voll und ganz verstanden haben. Dann müssen Sie auch nicht ständig raten, welche Kompromisse Ihre Kunden eingehen würden. Im Prinzip erstellen Sie eine Art Stellenbeschreibung für Ihre Lösung.“ Bei einem B2B-Unternehmen wie OpenText sind die Aufgaben, mit denen sich die Kunden abmühen, oft sehr differenziert und komplex. Der Artikel erklärt nennt als Beispiel die von Hersheys durchgeführten Fokusgruppen. Dort fand das Unternehmen heraus, dass die Kunden durch das „verräterisch raschelnde“ Einwickelpapier der Peanut Butter Cup-Schokoriegel abgeschreckt wurden. Interessant. Aber die Herausforderungen unserer Kunden erfordern etwas umfangreichere Nachforschungen. Zuhören, verstehen, zusammenarbeiten Wir hören unseren Kunden in jeder Phase der Customer Experience Journey bei OpenText genau zu – von der ersten Erfahrung beim Surfen auf unserer Website bis zum Anpassen und Upgraden unserer Produkte. Unsere Customer Experience-Spezialisten (Englisch) sammeln Feedback aus verschiedenen Quellen: regelmäßig durchgeführte Umfragen, Erfahrungen unserer Customer Advisory Boards (Kundenbeirat), Veranstaltungen und Berichte unserer Mitarbeiter über persönlichen Interaktionen. Unsere Mitarbeiter lesen jedes einzelne Feedback. Die daraus gewonnenen Informationen werden entsprechend kategorisiert und der gesamten Organisation zur Verfügung gestellt. Mit unseren Kunden zusammenzuarbeiten und ihnen zuzuhören, ist jedoch nur ein Aspekt unserer Arbeit bei OpenText. AmerisourceBergen zum Beispiel wollte sein Service-Angebot verbessern. Wie wir das Unternehmen dabei unterstützt haben, hören Sie in diesem Podcast (Englisch). Um die kundenspezifischen Bedarfe und Herausforderungen zu verstehen, arbeiteten wir direkt mit der IT-Abteilung zusammen. Das ist nur eine der vielen erfolgreichen Kundenbeziehungen (Englisch), die wir im Laufe der Jahre aufbauen konnten. Und es handelt sich dabei auch nur um eines von vielen Beispielen, die zeigen, dass der Schlüssel zum Erfolg aller Beteiligten im Verständnis für die „Aufgaben“ des Kunden liegt. Investieren Sie heute in bisschen Zeit und überlegen Sie: Was macht Ihre Organisation gut? Wie könnten Sie noch besser für den Erfolg Ihrer Kunden sorgen? Halten Sie bereits erreichte Ziele fest, und bemühen Sie sich darum zu verstehen, welche Ziele Ihre Kunden erreichen wollen. Wenn Sie sie dabei unterstützen, werden Sie treue Stammkunden gewinnen. Hier (Englisch) erfahren Sie mehr über den CX Day. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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Digitalisierung 4.0: Wie eine digitale Bahn Ausfälle und Unfälle verhindert

Europäischer Datenschutz

Die Digitalisierung 4.0 macht auch vor einem der ältesten Symbole der Industrialisierung nicht halt: der guten alten Bahn. Und man möchte meinen, dass es dabei – auch in den sensiblen Bereichen wie der Fahrgastsicherheit – um die Digitalisierung 4.0 der Daten geht. Wer eine Fahrkarte bestellt, erledigt dies heutzutage in der Regel online. Die eingegebenen Daten wandern aus dem Online-Formular direkt in das ERP-System und lösen dort die Buchung aus. Stellen Mechaniker fest, dass ein Ersatzteil beschafft werden muss, schicken sie eine Bestellung ab, wieder fallen Daten an, die ins ERP-System gehören. Erst mittels Dokumenten werden Daten zu Informationen Doch das ist nur ein Teil der Geschichte. Wie entsteht die automatische Antwort mit der Buchungsbestätigung? Wie bewahrt man den Stand einer Webseite zum Zeitpunkt der Buchung auf, für den Fall etwaiger Reklamationen? Wie erhält der Wartungstechniker Zugang zu exakten Plänen, um ganz sicher zu sein, das richtige Ersatzteil zu bestellen und damit mögliche Ausfälle oder sogar Unfälle von Zügen zu verhindern? Wie dokumentiert er seine Arbeit und seine Entscheidungen? Was hat das noch mit Daten zu tun? Nicht mehr viel, lautet die richtige Antwort auf diese Frage. Denn hier geht es um so genannte unstrukturierte Informationen in Form von Dokumenten, ihren Vorlagen samt Textbausteinen, Bauplänen und die Speicherung von ganzen Webseiten, nicht nur einzelnen Daten daraus. Für die Daten braucht man ERP, für alles andere Enterprise Information Management. Digitalisierung 4.0: Bahn goes digital Genau das hat auch eine große europäische Bahngesellschaft erkannt. Sie plante deshalb nicht die Einführung eines ERP-Projekts, sondern die langfristige Digitalisierung jeder Art von Information und der Prozesse. Pro Jahr fallen dort über 140.000 Lieferantenrechnungen an und ungefähr eine Million technische Zeichnungen von Hunderten von Ingenieuren. Hinzu kommen die Akten von Zehntausenden Mitarbeitern, so dass in einem Zeitraum von fünf Jahren mit über 7,5 Millionen neuen Dokumenten zu rechnen ist. Es ging also um eine unternehmensweite Plattform für digitale Informationen und Prozesse, die es mit geeigneten Lösungen auf technischer und Anwendungsebene zu realisieren galt. Zudem mussten die Lösungen von Anfang an reibungslos miteinander funktionieren, es durfte also kein Integrationsaufwand entstehen. Vor diesem Hintergrund fiel die Wahl einfach, möchte man fast sagen. Eine solche universelle Plattform für Enterprise Information Management lässt sich mit OpenText™ Extended ECM for SAP® Solutions realisieren, das vollständig mit den SAP® ERP-Lösungen integriert ist. Die europäische Bahngesellschaft hat das verstanden und digitalisiert damit nun Schritt für Schritt sämtliche Informationen und Prozesse. Alles wird digital dokumentiert, so dass die Einhaltung sämtlicher Regularien (Compliance) lückenlos und vor allem – anders als früher – auf Knopfdruck nachverfolgt und nachgewiesen werden kann. Das sorgt sowohl für mehr Qualität in allen Bereichen inklusive Fahrgastsicherheit, aber auch für substanzielle Kosteneinsparungen von mehreren Millionen Euro. Auch bei Rückenschmerzen: OpenText Die Bahngesellschaft hat mit dieser Plattform noch viel vor: Zum Beispiel sollen die Lokführer und andere in Zukunft nicht mehr die rund 20 Kilogramm schweren Koffer mit Vorschriften und Prozessbeschreibungen – alles auf Papier – mit sich führen müssen, sondern die Informationen aus OpenText direkt auf ein mobiles Gerät übertragen bekommen, genau auf ihre jeweilige Rolle und Aufgabe abgestimmt. Schneller, einfacher, effektiver – hier wird das alte Werbeversprechen Realität. Digitalisierung 4.0: Willkommen in der digitalen Welt! Erfahren Sie mehr über unser Digitalisierungsangebot für SAP®-Umgebungen

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