Digital Supply Chain: Der Einkauf braucht Automatisierung

Der Einkauf hat strategische Bedeutung. Getreu der alten Kaufmannsregel „Der Gewinn liegt im Einkauf“ sorgt ein optimales Lieferantenmanagement für mehr Wachstum, Profitabilität und Agilität. Im Einkauf werden die passenden Lieferanten gesucht und gefunden, ihre Zuverlässigkeit und Qualität kontinuierlich geprüft, die für das Unternehmen günstigsten Verträge, Liefer- und Zahlungsbedingungen, Rabatte und Haftungsregelungen ausgehandelt und deren Einhaltung überwacht. Je besser Einkäufer diese Prozesse managen, desto größer der Nutzen für ihr Unternehmen. Damit das auch weiterhin so bleibt, ist es höchste Zeit für die Digital Supply Chain.

Denn es ist gerade die Digitalisierung, die diese strategische Rolle des Einkaufs gefährdet. Dort basieren viele Prozesse – von der Bestellung bis zur Rechnungsstellung – weiterhin auf Papier, während die Abläufe in Entwicklung, Produktion und Logistik die Hauptprofiteure der aktuellen Digitalisierungsinitiativen in den Unternehmen sind. Während also ihre Kollegen immer schneller, flexibler und ohne Medienbrüche miteinander kommunizieren und agieren können, wächst die Arbeitslast der Einkäufer kontinuierlich. Denn Bestellungen werden immer kleinteiliger, erfolgen dafür immer häufiger. Folglich bleibt dem Einkauf immer weniger Zeit für die strategischen Aufgaben, schließlich ist an eine Aufstockung der personellen Ressourcen in der Regel nicht zu denken.

Dilemma: Digitalisierung setzt den Einkauf unter Zugzwang

Der Einkauf steckt in einem Dilemma: Angesichts der immer engeren Verflechtung und weiter anwachsender Lieferantennetzwerke weltweit käme es verstärkt auf die Kernkompetenz der Einkäufer an, das strategische Lieferantenmanagement. Doch dafür fehlen Zeit und Geld. Die richtige Antwort auf diese Herausforderung lautet daher auch im Einkauf: Automatisierung mittels Digitalisierung.

Der Einkauf braucht dafür eine systemneutrale Plattform, die einen durchgängigen und automatisierten Austausch digitaler Informationen von System zu System – vom Besteller zum Lieferanten und umgekehrt – ermöglicht. Damit können Bestellungen und Auftragsbestätigungen erstellt und versendet, Lieferungen mit Bestellungen abgeglichen, Rechnungen erzeugt und Zahlungsvorgänge ausgelöst werden – ohne Medienbrüche und voll automatisiert.

Das spart Zeit und damit Geld, während Fehlerquellen reduziert und beseitigt werden. Gleichzeitig unterstützen solche digitalen Einkaufsplattformen innovative logistische Modelle wie Vendor-Managed Inventories, bei denen Bestellungen automatisch ausgelöst und an die passenden Lieferanten verschickt werden, sobald die Bestände an Waren und Vorprodukten bestimmte Schwellwerte unterschreiten.

Die Vorteile solcher Digital Supply Chains liegen auf der Hand: Einkäufer haben wieder mehr Zeit, sich auf ihre strategischen Aufgaben zu konzentrieren. Sie können nicht nur ihre Lieferantenlandschaft optimieren, sondern auch schneller und flexibler reagieren und die Lieferkette an veränderte Marktanforderungen anpassen. All das hat unmittelbare und positive Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis, steigert die Agilität, erhöht die Profitabilität und unterstützt das Unternehmenswachstum.

Digital Supply Chain: OpenText Business Network macht’s möglich

Eine solche B2B-Plattform ist kein Wunschtraum, sondern Realität: Das OpenText Business Network sorgt für den automatisierten Informationsaustausch zu Geschäftstransaktionen zwischen mehr als 600.000 Unternehmen weltweit. Diese versenden allein pro Stunde rund 2,8 Millionen Nachrichten, ob per Fax, EDI oder XML-Dateien. Mit über 65.000 Kunden weltweit, B2B-Transaktionen in einem Wert von über acht Billionen US-Dollar jährlich und einem Marktanteil von 32 Prozent ist das OpenText Business Network mit großem Abstand das Business Network Nummer 1 in der Welt.

Weltweit bekannte Marken mit mehreren zehntausend Lieferanten bilden ihre Lieferkette erfolgreich mit dem OpenText Business Network ab. Die Besteller bekommen ihre Waren schneller geliefert, die Lieferungen enthalten weniger Fehler, der Cashflow verbessert sich, da die Dauer, in der Bestellungen vorfinanziert werden, sinkt. Die Lieferanten wiederum profitieren von schnelleren Zahlungen.

Insgesamt können sich nicht nur die Besteller und ihr Einkauf besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, sondern auch die Lieferanten, die sich mehr um die Qualität ihrer Waren und ihre Liefertermintreue kümmern können. Für beide Seiten sinken zudem die durchschnittlichen Kosten pro Bestellung signifikant, während die Transparenz der Prozesse massiv steigt und der Status einer Bestellung, Lieferung und Zahlung jederzeit – auch mobil – einsehbar ist.

So ermöglicht das OpenText Business Network allen Beteiligten einer Digital Supply Chain, mit einem geringen Ressourceneinsatz bessere Ergebnisse zu erzielen. Das OpenText Business Network ist die Grundlage für die Digital Supply Chain. Erfahren Sie mehr in unserem kostenlosen Webinar.

Christian Sédille

Christian Sédille ist Sales Director bei OpenText und verantwortet in seiner Position den Vertrieb der Business Network Lösungen in der DACH Region. Er ist seit über 15 Jahren in führenden Vertriebsorganisationen bei internationalen High-Tech und IT Unternehmen tätig. Für OpenText arbeitet Christian Sédille seit 2015.

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