Was gibt es Neues beim Thema „Low-Code“?

Process Suite 16.3 erweitert Low-Code-Fähigkeiten und macht die Anwendungsentwicklung intelligenter und einfacher

Softwareentwicklung ohne umständliches, händisches Programmieren? Ja, bitte! Der Einsatz einer Low-Code Development Plattform ist auf jeden Fall sinnvoll, wenn beispielsweise datenlastige Anwendungen erstellt werden oder schnell auf Änderungen in der Geschäftswelt reagiert werden muss.

Das Analystenhaus Forrester schrieb dazu bereits im Report von 2014 (in Englisch): „Die manuelle Codierung ist zu langsam, um viele der Anwendungen zu entwickeln und bereitzustellen, mit denen Unternehmen Kunden gewinnen, bedienen und binden. Einige Unternehmen setzen auf neue „Low-Code“-Anwendungsplattformen, welche die App-Bereitstellung beschleunigen, indem sie den Aufwand für die manuelle Codierung drastisch reduzieren.

Die schnellere Bereitstellung ist der Hauptnutzen dieser Anwendungsplattformen. Sie helfen Unternehmen auch, schneller auf Kundenfeedback nach ersten Software-Releases zu reagieren und mobile und Multichannel-Applikationen bereitzustellen. Der Einsatz von Low-Code-Plattformen gewinnt zunehmend an Bedeutung für kundenorientierte Anwendungen. Der Bericht analysiert die Anforderungen, Produkte und potenziellen Vorteile, die diesen Trend antreiben, sowie die Auswirkungen auf Methoden der Softwarebereitstellung, Governance und Kulturen.“

Drei Jahre sind in der Informationstechnologie eine halbe Ewigkeit und es hat sich seither Vieles getan. Low-Code-Plattformen werden derzeit immer wichtiger in der Prozessautomatisierung und -transformation. Sie haben sich von Werkzeugen für einfache Abteilungsanwendungen zu strategischen Entwicklungsplattformen entwickelt, die eine digitale Transformation ermöglichen.  Und sie verändern die Arbeitsweise und Interaktion der Benutzer mit Informationen.

Mit dem Low-Code-Ansatz wird die Bedienung von einem komplexen System vereinfacht

Ich hatte vor kurzem die Gelegenheit, dieses Thema in einem Interview mit Richard Harris vom App Developer Magazine zu erörtern. Wir haben darüber diskutiert, dass Low-Code-Entwicklung ein schnell wachsender Markt ist, weil es immer einfacher wird, Anwendungen zu erstellen und auf den Markt zu bringen.

Unterm Strich reduziert Low-Code die Notwendigkeit, für jede Anwendung neuen Code zu schreiben, erheblich. Darüber hinaus wird es Fachanwendern und Fachexperten ermöglicht, eine direkte Rolle bei der Entwicklung von Anwendungen für die digitale Transformation zu spielen. Das Ergebnis ist eine schnellere Markteinführung mit effektiveren Lösungen.

Der Ansatz von OpenTextTM zur Low-Code-Entwicklung konzentriert sich darauf, wie Informationen genutzt und bearbeitet werden. Die „Umstellung auf Anwendungen“ soll die im gesamten Unternehmen erfassten Informationen einfacher zugänglich und umsetzbar machen.

Mit unserem informationszentrierten Ansatz können Unternehmen Anwendungen entwickeln, die speziell auf unterschiedliche und spezifische Produktivitäts- und Governance-Probleme zugeschnitten sind. Diese zielgerichteten Anwendungen müssen „für den Benutzer entwickelt“ werden, damit dieser leicht auf Informationen aus verschiedenen Quellen (Repositories, Systeme, Anwendungen, usw.) zugreifen kann. Dies gilt besonders für die ganzen Informationssilos, die eine echte digitale Transformation verhindern.

OpenText Process Suite Platform bietet das Toolset für die Transformation von Unternehmen

Unser Weg begann mit der Process Suite 16 (in Englisch). Dabei stand im Fokus, die Low-Code-Entwicklung effektiver zu gestalten und die entstehenden Anwendungen leistungsfähiger zu machen. Im Release 16.2 haben wir wichtige Änderungen zur Verbesserung der Low-Code- Entwicklungsfunktionen hinzugefügt. Diese ermöglichen eine bessere Kontrolle und einfachere Entwicklung der Benutzererfahrung für eine Anwendung. Zusätzlich haben wir die Integration mit OpenText™ Extended ECM for Process Suite (in Englisch) vertieft und neue Reporting-Funktionen hinzugefügt.

Damit unterstützen wir den dringenden Bedarf an Anbindungsprozessen und Content, insbesondere für Case Management-Anwendungen. Mit Release 16.2 wurde auch die Integration mit externen Systemen verbessert, um eine wichtige Anforderung an das Case Management zu erfüllen: die Fähigkeit, einen Fall anwendungs- und systemübergreifend zu verfolgen.

Release 16.3 ist der jüngste Schritt in der Bereitstellung der Plattform zur Unterstützung dieser Art von Anwendungsentwicklung. Neue Funktionen und Fähigkeiten ermöglichen es sowohl Anfängern als auch erfahrenen Entwicklern, an allen Phasen der Anwendungsentwicklung teilzunehmen. Mit einem Information-First-Ansatz können sie sich auf die Policy oder den Geschäftsprozess und diejenigen Informationen konzentrieren, bei denen Handlungsbedarf besteht. Sie müssen sich nicht mehr um einen starren, programmatischen Entwicklungsprozess kümmern. Dadurch können Unternehmen ihre Anwendungen für die digitale Geschäftsautomatisierung schnell erstellen, testen und anpassen.

Mit Release 16.3 bieten wir wieder bedeutende Fortschritte in der Low-Code-Entwicklung. So können wir umfangreichere und anspruchsvollere Anwendungen schneller entwickeln. Neu sind die Erweiterung der UI-Fähigkeiten, intelligente Prozessautomatisierung mit Verbesserungen der Geschäftsregeln, zusätzliche Sicherheitsoptionen in mehreren Entwicklungsphasen und neue APIs für erweiterte Integrationsfunktionen. Darüber hinaus erfüllt die Process Suite 16.3 wichtige behördliche Vorschriften zur Barrierefreiheit.

Die wichtigste Weiterentwicklung ist die Veröffentlichung der Enterprise Information Systems (EIS) und Database Frameworks. Diese erweitern die Integrationsfähigkeit unserer EIS-Konnektoren durch die Bereitstellung von Frameworks zur Anbindung an APIs, REST-Services und Datenbankschemas. Sie übersetzen die Objekte aus anderen Systemen (Anwendungen wie SalesForce oder SAP oder einer Oracle-Datenbank) in nutzbare Entities (in Englisch), um eine Anwendung zu erstellen. Jetzt können Informationen wirklich zusammengeführt und bearbeitet werden, ohne dass sie von ihrem Hostsystem entfernt werden müssen. Dadurch wird die Barriere von verteilten und isolierten Informationen aufgebrochen.

Mit der Process Suite 16.3 ist es für Unternehmen noch einfacher, schnell Case-, Content- und Prozessorientierte Anwendungen zu entwickeln und zu implementieren. Die Low-Code-Entwicklung bietet Unternehmen die effizienteste Möglichkeit, Benutzer (und Systeme) mit den richtigen Informationen im Kontext der Aufgaben, die sie ausführen oder bearbeiten, zu verbinden. Wenn Sie mehr über die Process Suite 16 (in Englisch) erfahren möchten und wissen wollen, wie Low-Code-Funktionen Ihrem Unternehmen helfen können, schauen Sie sich Process Suite (in Englisch) auf unserer Website an oder kontaktieren Sie uns noch heute.

Jenny Victor

Jenny leitet das Produktmarketing für das Business Process Management bei OpenText. Als Vordenkerin verantwortet sie unter anderem die Nachrichten, Vermarktung und Produkteinführungen zu OpenText Process Suite.

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