Wichtige Faktoren für die digitale Transformation in der Fertigung

Schaffen Sie ein intelligentes und vernetztes Unternehmen

Der Wettlauf um die digitale Transformation ist für Hersteller so heftig wie nie zuvor. Unternehmen setzen auf neue Technologien, um ihre Geschäftsmodelle und -prozesse schnell zu optimieren und so Umsatz- und Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Ein neuer InfoBrief von IDC, Digital Transformation in Manufacturing (in Englisch), verdeutlicht, dass die Fertigung das Kernstück der digitalen Transformation ist. Er beschreibt, wie Hersteller mit dem erweiterten Enterprise Information Management (EIM) die intelligenten und vernetzten Prozesse von morgen gestalten können.

Da Hersteller immer mehr disruptive Technologien einsetzen – Cloud, Mobile, The Internet of Things – rückt der Fokus von Geschäftsanwendungen auf die Daten, die sie antreiben. Die Umwandlung dieser Daten in wertvolle Informationen ist der Schlüssel zum Erfolg. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen einen integrierten Ansatz für das Informationsmanagement verfolgen.

Welche Faktoren treiben die digitale Transformation in der Fertigung voran?

Eine im InfoBrief enthaltene IDC-Umfrage belegt, dass die Hersteller beginnen, diesen Wandel hin zu datengesteuerten Geschäftsprozessen zu verstehen. Die Umfrage zeigt, dass die Teilnehmer sich bemühten, Betriebs- und Transaktionsdaten – kombiniert mit Advanced Analytics – zur Optimierung wichtiger Geschäftsanwendungen zu nutzen. Kein Wunder, dass ERP die primären Anwendungen (59 Prozent) waren, wobei Manufacturing Execution Systems (39 Prozent), Supply Chain Management (38 Prozent) und Product Lifecycle Management (36 Prozent) ebenfalls sehr gefragt waren.

Digital Manufacturing

Um diese Applikationsoptimierung zu erreichen, ist eine Unternehmenssicht auf alle strukturierten und unstrukturierten Daten im gesamten Unternehmen und oft darüber hinaus erforderlich. IDC verweist auf die Notwendigkeit einer einheitlichen Datenplattform, die eine effiziente Erfassung, Verwaltung und Weitergabe von Informationen ermöglicht.

Das Analystenhaus betont: „Um leistungsfähig zu sein, müssen Informationen in viele Richtungen fließen: von oben nach unten, von unten nach oben, von innen nach außen und von außen nach innen, zwischen den Mitarbeitern …. Fachabteilungen und im gesamten Unternehmensnetzwerk. Es ist unerlässlich, dass Unternehmen Datenanalysen, transaktionale und content-bezogene Dienste integrieren. Außerdem müssen sie über Aktivitäten wie das Erstellen und Empfangen von Content über leicht zugängliche Dashboards berichten können.“

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Es ist offensichtlich, dass IDC die Rolle einer EIM-Plattform bei der Umsetzung der digitalen Transformation in der Fertigung beschreibt. Auf Nachfrage gaben die Befragten jedoch zu, dass die Fortschritte auf dem Weg zu einer einheitlichen Datenplattform schleppend waren. Heute verfügen weniger als ein Drittel der Unternehmen über eine Datenplattform, die das Unternehmen verbindet, und nur etwas mehr als 10 Prozent hatten eine, die mit Lieferanten und Kunden vernetzt ist.

IDC ist der Ansicht, dass sich dies schnell ändern wird, wenn die Hersteller die digitale Transformation vorantreiben. Dies gilt insbesondere für die Bereiche intelligente und vernetzte Produktion und Supply Chain.

„Die Bereitstellung einer einheitlichen Datenplattform ist von zentraler Bedeutung, damit Unternehmen intelligenter mit Informationen arbeiten können. Sie verbessern Produktivität, Zuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit, getrieben von umfassenderem Einblick in das Unternehmen“, so das Beratungsunternehmen.

Auf dem Weg zur intelligenten und vernetzten Fabrik

Produktionsstätten werden so weit wie möglich automatisiert, so dass sich die Beschäftigten auf Innovationen und Geschäftserneuerungen konzentrieren können. Eine erfolgreiche Automatisierung erfordert eine kontinuierliche Verschmelzung der Grenzen zwischen Informationstechnologie (IT) und operativer Technologie (OT). Für IDC beruht die Integration von operativer Technologie und Unternehmenssystemen auf einem IoT-Layer. Die herkömmliche Organisationsstruktur, die OT und IT als getrennte Bereiche aufweist, wird dabei aufgelöst.

Ein reibungsloser und nahtloser Informationsfluss ist unerlässlich. IDC merkt an: „Die Informationen selbst – nicht die Geschäftsanwendungen wie ERP/PLM/MES – rücken in den Mittelpunkt“.

„EIM wird der Vermittler sein, mit dem der Informationsaustausch über Unternehmensgrenzen hinweg transparent gestaltet werden kann. EIM fungiert als Information Highway, der die Datenübertragung zwischen OT und IT zur Verbesserung der Geschäftsergebnisse unterstützt“, führt das Beratungsunternehmen weiter aus.

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Schaffen Sie eine intelligente und vernetzte Supply Chain

Das klassische lineare Modell der Supply Chain verschwindet, ersetzt durch ein digitales Ecosystem, das Zusammenarbeit und Innovation fördert. Im Mittelpunkt dieses Ecosystems steht die Fähigkeit, Informationen zwischen Partnern, Lieferanten und Kunden sicher auszutauschen und zu nutzen. Die einheitliche Datenplattform muss jedoch die Werksmauern überwinden und alle Beteiligten in diese erweiterten Versorgungssysteme einbeziehen.

IDC erklärt: „Die digitale Transformation erfordert nicht nur integrierte Prozesse in einer Produktionsstätte, sondern auch eine enge Kopplung zwischen Lieferanten, Kunden und der Produktionsorganisation. Dadurch soll eine größere Nähe zu den Kunden und eine bessere Kontrolle über den WIP (Work in Progress) und Rohstoffe erreicht werden. Die wirklichen Erwartungen werden jedoch an eine größere Flexibilität und Agilität im Ecosystem gestellt“.

Auch hier ist eine EIM-Plattform die Grundlage, auf der die Übertragung von Informationen von der Produktionsstätte in die Supply Chain aufgebaut ist. IDC ist der Ansicht, dass die Kernkompetenzen von EIM – Content Management, Prozessmanagement, Transaktionsmanagement und Advanced Analytics – für Hersteller unerlässlich sind, um von traditionellen Abläufen zu intelligenten und vernetzten Geschäftsprozessen umzuschwenken.

Erfahren Sie mehr über die Faktoren, welche die digitale Transformation im Fertigungsbereich vorantreiben. Laden Sie sich dazu das Dokument Digital Transformation in Manufacturing (in Englisch) herunter. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie OpenText™ Sie dabei unterstützen kann, eine einheitliche Datenplattform durch EIM zu schaffen, senden Sie mir bitte eine E-Mail.

Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

 

Tom Leeson

Tom ist Marketingstratege für den Bereich Manufacturing weltweit. Als Ingenieur und Mathematiker verbrachte Tom seine gesamte Karriere in den Bereichen Ingenieurswesen, Fertigung und IT mit dem Ziel, Kunden bei der digitalen Transformation zu unterstützen. Wir leben in spannenden Zeiten von Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge und es gibt viel zu diskutieren.

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