Mark Barrenechea

Mark Barrenechea
Mark J. Barrenechea, Chief Executive Officer und Chief Technology Officer von OpenText, ist ein anerkannter und branchenerfahrener Vordenker im Bereich Informationstechnologien. Er hat das erklärte Ziel, Organisationen bei ihrer Transformation zum digitalen Unternehmen zu unterstützen.

Die vierte industrielle Revolution

Industrie 4.0

Mit der vierten industriellen Revolution steht uns ein radikaler Umbruch bevor. Viele bisherige Geschäftsmodelle sind mit Industrie 4.0 hinfällig. Neue digitale Modelle müssen erst geschaffen werden. Der deutsche ITK-Branchenverband Bitkom veröffentlichte vor kurzem einen Leitfaden, der Anwendungsfälle neuer Geschäftsmodelle in vier wichtigen Industriezweigen vorstellt. Der Fortschritt schafft aber auch neue Probleme. Juristen müssen sich damit auseinandersetzen, wer für die Fehler selbstlernender Maschinen haftet. Dabei ist die Digitalisierung gar nicht so neu. Die Erfindung des Computers beflügelte die dritte industrielle Revolution. Digitale Daten begleiten uns seit einigen Jahrzehnten. Die Automatisierung und der Einsatz von Robotern in der Produktion sind vielfach seit Jahren gesetzt. Mobilfunk und Internet entstanden noch im vorigen Jahrtausend. Bleibt die Frage: Was unterscheidet die vierte von der dritten industriellen Revolution? Nun, im Grunde genommen alles. Die vierte industrielle Revolution ist gekennzeichnet von exponentiellem Denken, wo lineare Lösungen nicht länger ausreichen. Digitale Versionen ersetzen die analogen. Wissen und Erfindungen verstärken sich gegenseitig. Im Endeffekt ist Evolution nur die Neukodierung von Information. Alle Menschen, Kulturen, Branchen und Länder sind betroffen. Jegliche Art von Produktion, Verwaltung, Systemen und Behörden wird sich verändern. Industrie 4.0 der unbegrenzten Möglichkeiten – und Gefahren Die Möglichkeiten sind unbegrenzt: schnellere Entwicklung von Prototypen und Markteinführung dank 3D-Druck als Produktionsmethode. Nanotechnologien zur Erforschung von Krankheiten. Mikrofinanzierung mit Beratungsrobotern und hochentwickelten Algorithmen. Effizientere und erschwingliche vernetzte Häuser. Komfortableres und sichereres Reisen mit selbstfahrenden Autos. Nicht zu vergessen unsere höhere Lebenserwartung und die Verbesserungen in den Bereichen Energie, Materialwissenschaften, Unterhaltung und Verbraucherschutz. Die Liste ist schier endlos. All diese Fortschritte basieren auf der Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen, Algorithmen, unendlich großen Datensätzen und Robotik. Doch auch die Gefahren nehmen zu: Identitätsdiebstahl, Cyberkriminalität, Industriespionage, neue Formen von Konflikten und Kriegen, Enthumanisierung, Vergrößerung der digitalen Kluft, Automatisierungsangst, Radikalisierung und Propaganda (Stichwort „Fake News“). 2016 wurde meine Identität gestohlen. Das bemerkte ich nur, weil das Internal Revenue Service (Steuerbehörde der USA) meine Steuererklärung mit der Begründung zurückwies, ich hätte diese bereits eingereicht. Sechzehn Monate später habe ich immer noch mit den Folgen zu kämpfen. Die drei zentralen Konzepte der Industrie 4.0 Drei zentrale Konzepte trennen die vierte von der dritten industriellen Revolution: extreme Vernetzung extreme Rechenleistung und extreme Automatisierung. Extreme Vernetzung Handys verbinden heute fast fünf Milliarden Menschen (Englisch). Im Jahr 2025 sollen es sechs Milliarden (Englisch) sein. Heute belaufen sich die monatlichen Kosten für ein Smartphone auf 150 US-Dollar. 2025 werden sie 150 US-Dollar im Jahr (Englisch) betragen. Es fällt nicht schwer, die nach oben strebende Kurve nachzuvollziehen. Die Prognose von einer Billion über das Internet vernetzter Geräte (Maschinen) ist keineswegs Science Fiction. Bei all den Autos, Handys, Häusern, Produktionsmaschinen, Flugzeugen, LKW, Schiffen, Getränkeautomaten usw. kommt schnell einiges zusammen. Sechs Milliarden vernetzte Menschen, eine Billion vernetzte Maschinen – das ist extreme Vernetzung. Extreme Rechenleistung Sie können schon jetzt extreme Verarbeitungsleistung von Microsoft Azure oder Amazon Web Services mieten. Quantencomputer und Qubit schaffen noch mehr. Mit der vierten industriellen Revolution werden Quantencomputer zur Norm. Menschen können Computer heute nicht mehr beim Schach besiegen. Der Go-Weltmeister ist ebenfalls ein Computer. Der AlphaGo von Google ersetzt in diesem Fall das Alphamännchen. Und das ist nicht noch gar nichts im Vergleich zu den Möglichkeiten von Quantencomputern und Qubit. Die Leistung der Quantencomputer hat mittlerweile fast 128 Qubit Verarbeitungskapazität erreicht. Bei 1.024 Qubit Verarbeitungsleistung könnte ein einziger Quantencomputer alle weltweit existierenden Verschlüsselungscodes beinahe in Echtzeit knacken. Damit würden sofort alle Zugänge geöffnet, von Banken über Tresore und Konten mit persönlichen Daten bis hin zu Waffensystemen. Das Ergebnis wäre eine Welt ohne Zugangsbeschränkungen und Sperren. Das ist extreme Rechenleistung. Extreme Automation Extreme Vernetzung und extreme Rechenleistung legen die unendlichen Möglichkeiten für extreme Automatisierung offen. (Fakten werden offen gelegt, nicht geschaffen): kognitive Systeme, KI, maschinelles Lernen, 3D-Druck (für Prothesen, Kleidung und Maschinenteile), Algorithmen und Produktionsmethoden in enormer Skalierbarkeit. Fünf Milliarden Google-Suchen täglich (Englisch), 200 Millionen Bestellungen pro Tag auf Alibaba (Englisch) und zwei Milliarden Facebook-Nutzer weltweit (Englisch). Automationstechnik wird Autos steuern, Krebs heilen, ganze Belegschaften ersetzen, Versicherungsrisiken reduzieren, Kriege führen und uns unterhalten. Letztendlich entsteht eine neue Spezies empfindungsfähiger Wesen mit künstlichem Bewusstsein. Das ist extreme Automation. Die vierte industrielle Revolution birgt ein Potenzial für Umwälzungen, die uns noch gar nicht bewusst sind. In meinem nächsten Beitrag werde ich näher darauf eingehen, wie sich das auf Unternehmen auswirkt. Einen weiteren Artikel zum Thema Industrie 4.0 finden Sie in meinem Blog. Zum Weiterlesen können Sie The Golden Age of Innovation hier (Englisch) herunterladen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Die Zukunft der Information: OpenText Release 16 – ohne Datensicherheit keine Geschäftssicherheit

Release16

Die digitale Transformation macht Unternehmen angreifbar für Cyber-Attacken. Die Liste der Opfer wächst Tag für Tag und auch digitale Branchengrößen bleiben nicht ungeschoren, wie aktuelle Angriffe auf Twitter, Netflix und Co. zeigen. Dabei werden die Übergriffe immer raffinierter, sind schwerer zurück verfolgbar und häufen sich. Waren Cyber-Attacken bislang oft nur ein lästiges Übel, sind sie heute allgegenwärtig und kosten viel Geld. Unter Beschuss geraten zunehmend auch mittelständische Unternehmen und damit das produzierende Herzstück der Industriegesellschaften. Auch Firmen in der DACH-Region bleiben nicht verschont. In Deutschland wurde laut einer Mittelstands-Studie der Wirtschaftsberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) jedes fünfte Unternehmen bereits einmal Opfer eines Cyber-Angriffs. Im Durchschnitt lag der entstandene Schaden bei 100.000 Euro. Im Einzelfall wurden Betriebe sogar mit Kosten in Höhe von einer halben Million Euro und mehr konfrontiert. Informationssicherung ist Chefsache Das Thema Netzsicherheit ist damit in den Führungsetagen angekommen. Umso erstaunlicher, dass sich Firmen laut der PwC-Erhebung nach wie vor häufig auf selbst gestrickte Sicherheitspakete verlassen und Schutzstrategien und -maßnahmen eher unstrukturiert ablaufen. Dabei muss Informationssicherheit nicht kostenintensiv sein, wenn sie einen risikoorientierten Ansatz verfolgt und sich in erster Linie auf die Verteidigung wesentlicher Unternehmenswerte konzentriert, schlussfolgern die Experten. Im deutschsprachigen Raum sind Industriespionage und die Absicherung von sensiblem Firmenwissen wie geistigem Eigentum) oder Kundendaten ein zentrales Thema. IT-Abteilungen stehen vor der Herausforderung die vertraulichen Informationen in digitaler Form zu schützen. Die Digitalisierung zwingt Firmen zu einem Perspektivwechsel, denn sie müssen Gefahren innerhalb und außerhalb des Unternehmens gleichermaßen im Blick haben. Firmen stehen rund um die Uhr unter Beschuss und Angreifer haben sich möglicherweise bereits längst im Netzwerk eingenistet. Akzeptieren müssen Betriebe auch, dass es „echte“ Risiken gibt, die niemals vollständig ausgeschlossen werden können. Mit anderen Risikoarten wiederum sollte man sich rechtzeitig vertraut machen, denn sie werden früher oder später mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit eintreffen. Wie kann ein digitales Unternehmen also festlegen, welche Risiken unbedingt ausgeschlossen werden sollen und wo man sich – nach reiflicher Abwägung – gegebenenfalls auf Konsequenzen einstellen will? Und wie können Firmen einen Schutzwall um ihre zentralen Systeme bauen? Schützenswerte Information identifizieren Aktuelle Untersuchungen belegen, dass in einer durchschnittlichen Organisation lediglich ein Prozent der gespeicherten Informationen wirklich kritisch ist. 69 Prozent der Unternehmensinformationen könnten hingegen ohne negative Folgen jederzeit gelöscht werden. Sprichwörtlich „alles“ aufzubewahren bedeutet einen höheren Bedarf an Speicherkapazität und höhere Kosten für Infrastruktur. Im Falle von Rechtsstreitigkeiten steigen zudem die Untersuchungskosten weil Inhalte aus einer Vielzahl von Quellen gesucht, überprüft und bewertet werden müssen. Und angesichts des dramatischen Anstiegs täglich produzierter Inhalte, ist dieser Ansatz weder praktikabel noch wirtschaftlich tragbar. Nicht jede Information ist gleichwertig produziert, und nicht jede Information birgt das gleiche Risikopotential. Die Rechtezuteilung im Enterprise Information Management (EIM) sichert den Informationszugang nach dem „Need-to-know-Prinzip“, das heißt es werden immer nur jene Zugriffsrechte vergeben, die für die Aufgabenwahrnehmung des Einzelnen notwendig sind. Mit einfacher Grundlagenarbeit das Restrisiko minimieren Je mehr Daten in einer Organisation gespeichert und verwaltet werden, umso größer ist das Risiko für Sicherheitslücken und Compliance-Verstöße. Um Informationen zu schützen, gilt es zunächst die fundamentalen Grundlagen perfekt umzusetzen. Die meisten Unternehmen vergessen, dass es im Thema Sicherheit in erster Linie um Grundlagenarbeit und die Konzentration auf das Wesentliche geht. Erstens: Mitarbeiter müssen geschult werden. Die Hälfte aller Sicherheitsvorfälle ist auf einen Mangel an Bildung und „naives“ Mitarbeiterverhalten zurückzuführen. Auch der aktuelle DsiN-Sicherheits-Monitor Mittelstand 2016, durchgeführt vom Verein Deutschland sicher im Netz e.V. gemeinsam mit der DATEV eG im Auftrag der IT-Gipfel Initiative der deutschen Bundesregierung, bestätigt eine mangelhafte Sensibilisierung und ein fehlendes Verantwortungsbewusstsein von Mitarbeitenden. Zweitens: Geräte und Systeme brauchen regelmäßige Updates. Ein Viertel der Sicherheitsrisiken geht auf das Konto von veralteter Hardware- oder Software-Ausstattung. Sind beispielsweise noch E-Mail Clients im Einsatz, die nachweislich anfällig sind? Drittens: Netzwerksysteme wollen geschützt sein. Ist die Netzwerkumgebung definiert und vor Zugriffen geschützt oder sind Zugangswege ungewollt offen? Die Reaktionszeit um Sicherheitslücken zu schließen, ist erfolgskritisch. Fazit: Zusammen mit dem Investment in eine Enterprise Information Management (EIM) Plattform machen diese einfachen Basismaßnahmen ein Unternehmen bereits zu 95 Prozent informationssicher. Mit Release 16 definiert OpenText ECM völlig neu EIM wurde entwickelt, um Informationen dort zu schützen, wo sie verwendet werden: direkt in der Applikation. Es bietet systemintegrierte Sicherheitsmechanismen wie Zugangskontrollen und ein Zugriffsberechtigungs-Management, Möglichkeiten zur Informationsprüfung sowie sicheren Datenaustausch. In der aktuellen Version unserer EIM-Plattform OpenText™ Release 16 wurden die Sicherheitsmaßnahmen noch einmal verstärkt. Die Nutzer- und rollenbasierte Sicherheit ist applikations-basiert. Zur Verbesserung des Datenschutzes sind ein erweitertes Zugriffsmanagement und Benutzer-Authentifizierung durch Active Directory und Upgrades zu Directory-Services erhältlich. Sowohl gespeicherte Daten als auch die Datenübertragung sind geschützt. Mit garantierter Netzwerksicherheit, operativer Sicherheit auf Basis von State-of-the-Art-Datenzentren und eingehaltenen Compliance-Standards thematisiert OpenText Governance und Compliance im Enterprise Content Management (ECM), aber es geht um weit mehr als das: Mit Release 2016 definiert OpenText ECM völlig neu. Hier (Englisch) erfahren Sie mehr über OpenText Release 16. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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Industrielle und andere Revolutionen

Industrie 4.0

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“, wussten schon die alten Griechen (in diesem Fall Heraklit von Ephesus). Veränderung gehört also zum Leben. Handelt es sich dabei um drastische Veränderungen sprechen wir von einer Revolution. Revolutionen lassen in der Regel keinen Stein auf dem anderen. Sie verändern unsere Welt nachhaltig und auf Dauer. Eine Revolution eröffnet Möglichkeiten, birgt aber auch Gefahren. Das gilt auch für Industrie 4.0, die vierte industrielle Revolution. Durch den Einsatz von Robotern und Künstlicher Intelligenz (KI) könnten die Industrieländer für produzierende Betriebe wieder als Standort attraktiv werden. Wie das gelingen könnte, zeigt beispielsweise der Zehn-Punkte-Plan des Netzwerks Plattform Industrie 4.0. Die Plattform fordert darin unter anderem verbindliche Standards und rechtliche Regelungen, die derzeit vor allem für KI völlig fehlen. Alles anders mit Industrie 4.0 Wir alle müssen uns mit diesen Fragen auseinander setzen – nicht nur die Unternehmen. Denn die vierte industrielle Revolution verändert alles. Bezeichnungen für diese Entwicklung kursieren viele: Industrie 4.0, Digitalisierung, Eigenständigkeit der Computer, Internet der Dinge (IoT), vernetzte Welt, Smart Home oder kognitive Systeme. „Revolution 4.0“ trifft es am besten. Getrieben durch enorme technologische Fortschritte verändert sie, was Wohlstand, Gesundheit und Glück bedeuten. Sie verändert, wie wir leben, arbeiten, miteinander verbunden sind. Und sie verändert, wie Behörden eingreifen, regulieren, für die Bürger da sind und diese schützen. 2025 werden 50 Prozent des weltweiten BIP (Englisch) digital generiert – durch einen komplett automatisierten, maschinellen Prozess, bei dem keinerlei menschliches Eingreifen erforderlich ist. Und das wird erhebliche Auswirkungen haben. Die erste industrielle Revolution Die Mechanisierung der Produktion mit Wasser und Wasserdampf prägte die erste industrielle Revolution (1750 – 1840). Erfindungen wie die Dampfmaschine, Werkzeugmaschinen, mechanische Webstühle, Zement und die Eisenbahn veränderten die Landschaft. Die Menschen wanderten in Massen aus den ländlichen (bäuerlichen) Regionen in die urbanen (Städte). Mit Verbreitung der Druckmaschinen stieg die Sprach- und Lesekompetenz. Der Fortschritt hielt Einzug. Die großen Bibliotheken der Welt wurden gebaut und öffentlich zugänglich gemacht. Revolutionen brachen aus. Napoleon eroberte fast ganz Europa. Das gesamte Gesellschaftsgefüge wandelte sich. Große Denker wie Voltaire, Paine und Rousseau kamen überein, dass die Gesellschaft nach Regeln der Vernunft organisiert sein sollte, statt nach religiösen Überzeugungen. Tatsächlich beruhen die meisten Fortschritte der westlichen Zivilisation auf rationalem Denken und Handeln sowie den Gesetzen des Marktes. Das ändert sich heute. Die zweite industrielle Revolution Die Entdeckung der Elektrizität initiierte die zweite industrielle Revolution (1840 – 1969). Elektrizität ermöglichte Massenproduktion. Sie bereitete den Weg für andere Erfindungen wie das Auto, Flugzeuge, Fernsehen, Telefonie und sogar die Wasserstoffbombe. Es war das große Zeitalter von Eisen, Stahl, Elektrifizierung, Erdöl, Chemikalien, Motoren, Telekommunikation und moderner Unternehmensführung. Die zweite industrielle Revolution führte zum größten Wirtschaftswachstum in der kürzesten Zeitspanne aller Zeiten – hervorgerufen durch Massenproduktion und moderne Herstellungsverfahren. Der Grundstein für die Globalisierung wurde gelegt. Die großen westlichen Gesellschaften befreiten sich aus der Armut. Tödliche, weitverbreitete Krankheiten wurden ausgemerzt. Zwei Weltkriege (und ein weltweiter Börsencrash) beendeten dieses überoptimistische Zeitalter des Aufbruchs. Die dritte industrielle Revolution Informationstechnologien und die damit verbundene Automatisierung der Produktion löste die dritte industrielle Revolution (1969 – 2000) aus. Zu den Erfindungen dieser Zeit zählen unter anderem integrierte Schaltkreise, Computer, Smartphones, das Internet, Weltraumforschungstechnologien und der Laser. 1988 beschäftigte Kodak 170.000 Mitarbeiter und bediente 85 Prozent des weltweiten Papierbedarfs. Ein paar Jahre später war das Geschäftsmodell obsolet (Englisch) und Kodak bankrott. Ja, natürlich lösten digitale Technologien den Film ab. Kodak erkannte weder die disruptiven Kräfte, noch deren Chancen oder den Bedarf an notwendigen Investitionen. Das Unternehmen verpasste seinen eigenen „Kodak-Moment“. Die vierte industrielle Revolution – Industrie 4.0 Die vierte industrielle Revolution (2000 bis heute) digitalisiert nicht nur die Produktion, sondern auch „kognitive Aufgaben“, die bislang nur das menschliche Gehirn bewältigte. Diese Revolution übertrifft in Umfang, Größe, Geschwindigkeit und Komplexität alles bisher Dagewesene. Die Auswirkungen berühren die gesamte Menschheit. Alle Industriezweige, alle Länder, alle Facetten jedes ruhmreichen Elements unserer Gesellschaft. Sie revolutioniert Geschäftsmodelle, gestaltet die Welt um und definiert auch unsere Existenz völlig neu. Die technischen Möglichkeiten dieser Revolution werden unendlich sein. Und sie stellen eine enorme Herausforderung dar. Sie haben die Macht, zu erschaffen und zu zerstören. Doch lapidar gesagt: Zerstören ist einfach. Vernichtende Katastrophen passieren. Beispiel Kreide-Paläogen-Desaster: Der Meteoriteneinschlag, der für das Aussterben der Dinosaurier verantwortlich ist, vernichtete rund 75 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten der Erde. Manche denken, dass fühlende Maschinen und technologische Singularität künftige Megakatastrophen auslösen werden. Singularität gilt als der Punkt, an dem Maschinen ebenso gut oder besser denken und handeln können als Menschen (und uns damit überflüssig machen). Diese Artikelserie beleuchtet die schöpferischen Kräfte der 4IR als Goldenes Zeitalter der Innovation. Doch die Gefahren sollten dabei nicht unterschlagen werden. Zum Weiterlesen können Sie The Golden Age of Innovation (Englisch) hier herunterladen. Einen weiteren Artikel zum Thema Industrie 4.0 finden Sie in meinem Blog. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Industrie 4.0 revolutioniert alle Branchen

Industrie 4.0

Die Digitalisierung greift mittlerweile in vielen Bereichen. Jetzt hält die vierte industrielle Revolution, kurz Industrie 4.0, Einzug in unseren Alltag. Doch die Auswirkungen auf unterschiedliche Branchen sind vielfältig und liegen nicht immer auf der Hand. In Österreich sollen zum Beispiel künftig mehr digitale Materialien wie E-Books und Tablets an den Schulen genutzt werden. Ein Professor der Hochschule Osnabrück entwickelte gemeinsam mit seinen Studenten Feldroboter, die selbstständig Unkraut erkennen und jäten. Und der deutsche Bundesrat segnete vor kurzem ein Gesetz ab, das selbstfahrende Autos ermöglicht. Industrie 4.0: Alles ist Software Mit neuen Technologien, neuen Anforderungen an Mitarbeiter, neuen Geschäftsmodellen und neuen Erwartungen der Kunden verändert die Industrie 4.0 tatsächlich jede Branche. Jede Firma wandelt sich durch die Digitalisierung in ein Software- und Analytics-Unternehmen. (Uber ist im Grunde genommen nur Software. Die Firma besitzt keine Autos und hat kaum Mitarbeiter. Trotzdem ist sie auf dem Weg zum weltweit größten Logistikunternehmen). Bitcoin ist nur eine Software namens Cryptocurrency. Geld wird bald nur noch in Form von Software existieren – zum großen Teil ist das bereits Realität. 2001 schrieb ich in meinem Buch eBusiness or Out of Business: „Wer die Software aus dem Unternehmen verbannt, verbannt die Realität.“ Software ist also der Schlüssel zur Zukunft. Doch wie werden sich die verschiedenen Branchen in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren verändern? Finanzdienstleistungen und Banken Smartphones ersetzen künftig Brieftasche und Bargeld. Kontoeröffnungen, Kredite und Überweisungen werden in Sekundenbruchteilen verarbeitet. 1990 war der Mensch für 90 Prozent des NASDAQ-Umsatzes verantwortlich. 2025 erwirtschaften Maschinen 95 Prozent des NASDAQ-Volumens. Einige wenige Firmen für algorithmischen Handel wickeln den Großteil der Aktiengeschäfte ab. Im Endeffekt ist es ein Nullsummenspiel: Wer den leistungsfähigsten Computer hat, gewinnt. Automobilbranche Selbstfahrende Autos werden zum Standard. Sie bestellen den Wagen über Ihr Smartphone. Dieser bringen Sie zum gewünschten Ziel. Sie zahlen nur für die zurückgelegte Distanz. Und können während der Fahrt arbeiten. Benötigen unsere Kinder mit solchen selbstfahrenden Autos noch einen Führerschein? Das Stadtbild verändert sich. Städte werden sicherer, wenn die Zahl der Autos (und Unfälle) auf den Straßen deutlich abnimmt. Das rettet jährlich Millionen Leben. Die Fortschritte von Tesla, Google und Apple im Bereich fahrerlose und Elektro-Autos sorgen bereits jetzt für Kopfzerbrechen bei der Konkurrenz. Die traditionellen Automobilhersteller von heute verschwinden vom Markt. Mehr als 150 Millionen Zeilen Programmcode werden die Autos steuern – mehr als Google Chrome, der Curiosity-Mars-Rover oder ein F-22-Raptor heute erfordern. Hatte ich erwähnt, dass es sich um Elektrofahrzeuge handelt? Versicherungen Direkte Beziehungen zwischen Kunden und Versicherungen ersetzen alternde Versicherungsmakler, weil Versicherungen vermehrt auf Franchise setzen. Datenverarbeitungsunternehmen mit digitalen Profilen einer Person oder eine Sache machen Anträge oder von Kunden gelieferte Informationen überflüssig. Algorithmen analysieren in riesigen Serverfarmen umgehend Risikoprofile, nötige Unterschriften und die erforderliche Prämienhöhe jeder einzelnen Police. Die Unfallzahlen schrumpfen, je autonomer die Autos agieren. Der Markt für KFZ-Versicherungen verschwindet. Für unvorbereitete Versicherer kommt schnell der Tag des „digitalen Jüngsten Gerichts“, wenn extreme Rechenleistung, Onlinedaten und mobile Nutzung die kritische Masse erreichen. Wer eine Person oder Sache (oder deren digitales Profil) kennt, kennt das Risiko. Agrarindustrie Auftritt der Agrar- oder Feldroboter. Feldroboter bringen Vorteile und Effizienzsteigerung für die Landwirtschaft. Schwere körperliche Arbeiten entfallen. Je billiger die Agrarroboter werden, desto weniger arbeiten Landwirte selbst auf ihren Feldern – sie werden zu „Feld-Managern“. In vieler Hinsicht ist dies aber noch analoges Denken. Künftig haben wir vielleicht nicht einmal mehr Höfe mit Nutztierhaltung. Landwirtschaftliche Roboter verändern die Welt und die Zukunft der Nahrungsmittelproduktion, indem sie die Bodenbewirtschaftung optimieren und uns unabhängig von Nutztieren machen. Etwa 60 Prozent aller landwirtschaftlichen Nutzflächen werden für die Rindfleischproduktion genutzt. Für ein Pfund Rindfleisch benötigt eine Kuh rund 0,8 Hektar Land und fast 1.670 Liter Wasser. Die von dieser Kuh pro Jahr erzeugte Menge Methangas entspricht etwa vier Tonnen CO2 , ein erheblicher Anteil der weltweiten Treibhausgasemission. Innovative Ansätze wie Fleischersatz aus Insektenprotein oder im Labor gezüchtetes (synthetisches) Fleisch mit dem Geschmack des teuersten Kobe-Rindfleischs reduzieren den Rindfleischbedarf. Sind Sie bereit für den Braten aus der Petrischale? Industrie 4.0 in der Rechtsbranche Die Arbeitslosenrate unter Juristen ist in den USA auf Rekordniveau. Einst ein Abschluss mit Jobgarantie werden nun 80 Prozent der Aufgaben von Supercomputern erledigt. Innerhalb von Sekunden geben Rechner zu 90 Prozent korrekte Rechtsauskünfte. Menschliche Juristen liegen nur zu 75 Prozent richtig. Vielleicht bleibt dennoch ein Bedarf für menschliche Spezialjuristen bestehen. Einzelhandel Ich vergleiche die Transformation dieser Branche gerne mit einem Eisberg: 20 Prozent sind sichtbar, 80 Prozent finden „unter Wasser“ statt. An der Oberfläche muss gearbeitet werden. Dazu gehören extreme Automatisierung, Kundenzentrierung, Omni-Channel-Erlebnisse, Expresslieferungen und technische Erweiterungen für jede Sportart und jedes Alter (von Mannschaftsplanung über Fantasiesportarten bis zur Analyse des Golfschwungs). 3D-Druck wird zur revolutionierenden Technologie für den Einzelhandel. Aus hochauflösenden Scans werden maßgeschneiderte Produkte. Eine chinesische Firma verkauft heute schon Häuser aus dem 3D-Drucker. Pro Tag können zehn Häuser zum Preis von jeweils rund 4.500 Euro (Englisch) gedruckt werden. Ist die Transformation von Rohmaterialien, Lieferanten, Supply Chains, Distribution und Logistik einmal abgeschlossen, entstehen individuelle Hochleistungsprodukte für den Kunden – vom Laufschuh bis zum Eigenheim. Energiebranche Erneuerbare Energien sind auf der Überholspur. Strom wird grün und billig. Heute werden mehr Solarenergiesysteme installiert, als Systeme für fossile Brennstoffe. Der Preis für Solarenergie wird so stark fallen, dass Kohlekraftwerke aus dem Markt gedrängt werden. Seit 2014 wird in Ontario, Kanada, keine Kohle mehr abgebaut (Englisch). Billiger Strom führt zu billigen Transportsystemen und mehr als genug sauberem Wasser. Der Durchschnittskonsument kann jährlich bis zu 1.800 Euro einsparen (Englisch). Trinkwassergewinnung über Entsalzungsanlagen kostet dann weniger als der jährliche Strom für Ihren Toaster. Nicht Wasser ist knapp, sondern Trinkwasser. Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Trinkwasser im Überfluss vorhanden ist. Industrie 4.0 im Gesundheitswesen Big Data schafft Heilmittel für Krebs und wandelt klinische Spezialgebiete in weltweit verfügbare Aufzeichnungen. Nanotechnologie revolutioniert Arzneimittelabgaben und gezielte Therapien. Das Cyberknife ist weit verbreitet. Durch Genome Editing können Mutationen eliminiert und „Supermenschen“ geschaffen werden. 3D-Druck macht Prothesen erschwinglich und für jeden verfügbar. Die Lebenserwartung liegt heute bei mehr als 80 Jahren. Schon bald könnten wir alle 100 Jahre alt werden. Bildung Wenn vernetzte Endgeräte allgegenwärtig sind, erhalten unsere Kinder einen besseren Zugang zu Bildung als je zuvor. Sie müssen dafür nicht einmal das Haus verlassen. Bildung wird demokratisiert, auch wenn Terroristen oder Regimes damit drohen, den Zugang zu Bildung besonders für junge Frauen zu kontrollieren oder zu beschränken. Das Geschlecht ist kein Hindernis mehr für den Zugang zu Bildung. Gut ausgebildete junge Frauen werden zu gut ausgebildeten Müttern, die künftigen Generationen den Zugang zur Bildung sichern. Zum Weiterlesen können Sie The Golden Age of Innovation (Englisch) hier herunterladen. Einen weiteren Artikel zum Thema Industrie 4.0 finden Sie in meinem Blog. Dieses Thema begleitet mich auch zur Enterprise World, die Informationen dazu finden Sie hier (Englisch). Ich würde mich über einen Gedankenaustausch freuen. Hinterlassen Sie mir doch unten einen Kommentar, wenn Sie Feedback geben oder mir ein Thema für diese Serie vorschlagen wollen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Industrie 4.0: Willkommen im Goldenen Zeitalter der Innovation

Industrie 4.0

Die Industrie 4.0: Unsere Arbeitswelt verändert sich. Der Einsatz digitaler Technologien lässt kaum einen Aufgabenbereich unberührt. Viele einfache manuelle Tätigkeiten werden in Zukunft sogar gänzlich von Robotern übernommen. Die Angst vor der massenweisen Vernichtung von Arbeitsplätzen ist jedoch unbegründet, wie eine aktuelle Studie aus Österreich zeigt. Demnach gingen durch die Digitalisierung nur neun Prozent der Arbeitsplätze verloren, dafür würden jedoch neue Berufsfelder und Jobs geschaffen. Das klingt zwar positiv, „doch trotz Internet und Industrie 4.0 arbeiten moderne Volkswirtschaften kaum effizienter als früher“. Zu diesem Schluss kamen Wissenschaftler des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK). Neben fehlenden Investitionen in die Produktivität mangelt es an Ausbildung und echten Innovationen. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch: innovative Einzelpersonen und Unternehmen sehen einer glänzenden Zukunft entgegen. Technologie treibt Entwicklungen voran Einige frühe Innovationen der vierten industriellen Revolution (Industrie 4.0) lassen sich bereits in Anwendungen für Konsumenten und Privatpersonen erkennen – beispielsweise bei Computerspielen, Unterhaltung oder beim Shopping. Noch wirkt sich der Großteil dieser Innovationen – etwa im Bereich Software, künstliche Intelligenz (KI), Medizin, Robotik und Transportwesen – nicht auf die Gesellschaft oder die Produktivität aus. Aber wenn es soweit ist, werden die Folgen faszinierend und gewaltig sein. Technologie wird sämtliche Industriezweige in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren transformieren. Die Transformationen betreffen uns persönlich, als Gesellschaft, als Unternehmen und als Regierungen. Sie verändern wie wir leben, arbeiten, Frieden halten und Kriege führen. Das Goldene Zeitalter der Innovation hat begonnen In meinem aktuellen Buch „The Golden Age of Innovation“ (Das Goldene Zeitalter der Innovation, Englisch) befasse ich mich mit den Auswirkungen der technologiegetriebenen Revolution. Ich analysiere die Möglichkeiten, die sie eröffnet, und die Risiken, mit denen wir in ihrem Verlauf zu kämpfen haben. Meine neue Blog-Serie basiert auf diesem Buch. Ich lade Sie ein: Begleiten Sie mich auf der Reise ins Goldene Zeitalter der Innovation. In der neuen Serie setze ich meine Forschungen zur digitalen Transformation fort. Mein Themenschwerpunkt: die drastischen Auswirkungen der vierten industriellen Revolution – von der Disintermediation über Geschäftsmodelle auf Abonnement-Basis und Automatisierung bis hin zum „digitalen Ich“. Bereit? Dann folgen Sie mir! An der Schwelle zur vierten industriellen Revolution In den letzten zehn Jahren betrug die Wertschöpfung der 20 wichtigsten Technologie-Unternehmen in den USA über eine Billion US-Dollar (Englisch). 2016 stiegen die US-amerikanischen Risikokapitalinvestitionen auf über 60 Milliarden US-Dollar (Englisch). Software trägt heute mehr als eine Billion US-Dollar (Englisch) des US-amerikanischen Bruttoinlandsproduktes (BIP) zur Weltwirtschaft bei. Allein in Nordamerika gibt es 4,5 Millionen hauptberufliche Software-Entwickler (Englisch) – mehr als jemals zuvor. Innovation sorgt für Fortschritt. Innovationen im Bereich Soft- und Hardware machen fast 15 Prozent aller Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten aus, Arzneimittel knapp zehn Prozent (Englisch). 2015 wurden beim US-Patentamt über 600.000 Anträge (Englisch) eingereicht – ein Rekordhoch. Vermittlungsplattformen stellen heute die Hälfte der weltweit bekanntesten Marken. In diesem Goldenen Zeitalter der Innovation müssen wir alle Software-Unternehmen sein. Die Fähigkeit, Innovationen in großem Maßstab zu skalieren, muss Ländergrenzen und kulturelle Unterschiede überwinden und Menschen vereinen. In vielen Kulturen ist die Innovationsfähigkeit jedoch kaum ausgeprägt. Meiner Erfahrung nach besteht Innovation aus drei entscheidenden Faktoren: qualifiziertem Personal, Kapital und Unternehmergeist. Industrie 4.0 beschreibt ein Zeitalter geprägt durch digitale Innovation, exponentielles Denken und unbegrenztes Potenzial. Es handelt sich um eine Revolution, die an Ausmaß, Größe, Geschwindigkeit und Komplexität in der Geschichte der Menschheit einmalig ist. Industrie 4.0: Ein Wandel ist notwendig Wie aber lässt sich diese Transformation allgemeingültig messen? An der Ertragslage, dem friedlichen Zusammenleben, der Lebensqualität oder an einer neuen Form eines bewussten Kapitalismus? Der Better Life Index (Englisch) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) listet Norwegen, Australien, Dänemark, die Schweiz, Kanada, Schweden, Neuseeland, Finnland, die USA und Island als die zehn Länder mit der höchsten Lebensqualität. Die Punkte Gemeinschaft, gesellschaftliches Engagement und Work-Life-Balance verhindern, dass die USA einen Platz unter den ersten drei der genannten Länder einnimmt. Ich bin sicher niemand, der Vorträge über Work-Life-Balance hält. Demokratie ist allerdings nicht immer einfach, und das große Experiment Amerika hat viel in eine Regierung investiert, die die Menschen integriert, mitnimmt und beteiligt. Dennoch gehen nur 50 Prozent der wahlberechtigten Amerikaner zur Wahl (Englisch) oder engagieren sich für die Gesellschaft. Ein Armutszeugnis. Was die Gemeinschaft betrifft: Obwohl es in den letzten 100 Jahren Fortschritte gab, leben immer noch fast 15 Prozent der Amerikaner unter der Armutsgrenze (Englisch), ein völlig inakzeptabler Zustand. Das Wunder der Anpassungsfähigkeit Mein Großvater wurde geboren, bevor Flugzeuge, Autos, Fernsehgeräte, Telefone und Elektrizität zum Alltag gehörten. Er wurde 98 Jahre alt (60 davon rauchte er und frühstückte täglich Eier mit Speck) und arbeitete bis zu seinem Tode jeden Tag auf seiner Farm. Amerika verließ er nur ein einziges Mal, als er im zweiten Weltkrieg über den Atlantik nach Frankreich schipperte, um sich den alliierten Streitkräften anzuschließen. Mein Großvater hatte viele bewundernswerte Eigenschaften. Ich möchte hier seinen unglaublichen Anpassungsgeist hervorheben. Vom Pferd zum Flugzeug, von Walfischöl zur Elektrizität, von Feldwegen zum landesweiten Verkehrsnetz – er zeigte sich jeder Veränderung gewachsen. Auch den technologischen Umwälzungen des Computerzeitalters: er erlebte sowohl die Entwicklung des ersten PCs wie den Studienabschluss seines Enkels in Computerwissenschaften. Wir befinden uns im Goldenen Zeitalter der Innovation: dem Beginn der vierten industriellen Revolution und unserer persönlichen Verantwortung für die Gestaltung einer besseren Zukunft. Als Software-Ingenieur ist mir noch kein besserer Zeitpunkt untergekommen, um mit Hilfe von Technologie positiv auf die Gesellschaft und Menschheit einzuwirken. Im nächsten Artikel dieser Serie befasse ich mich mit den vier industriellen Revolutionen, den jeweiligen Innovationen und deren Auswirkungen auf Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Zum Weiterlesen können Sie „The Golden Age of Innovation“ hier (Englisch) herunterladen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Die Top-Technologie-Trends 2017

Top-Technologie Trends

„Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell auf den Erfolg im 20. Jahrhundert ausgerichtet haben, sind im 21. Jahrhundert zum Scheitern verurteilt.“  David S. Rose, September 2015 Neues Jahr, neue Chancen – der Jahresanfang ist immer eine spannende Zeit. Was erwartet die Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten? Welche technischen und wirtschaftlichen Trends werden die Entwicklung bestimmen? Die Zukunft kann natürlich niemand vorhersagen. Einen ersten Ausblick geben die Top-Trends, die im Rahmen der CES 2017 im Januar in Las Vegas vorgestellt wurden. Neben Mobilität 4.0, virtueller Realität und digitalen Assistenten spielt das Internet der Dinge in der nahen Zukunft die Hauptrolle. Diese Trends richten sich laut Branchenverband Bitkom durchaus an den Wünschen der Konsumenten aus. So können sich 68 Prozent der deutschen Autofahrer vorstellen, einen Autopiloten steuern zu lassen. Und 31 Prozent der Deutschen würden eine VR-Brille nutzen. Im Vergleich zu den durchaus innovationsfreudigen Verbrauchern reagiert eine Mehrheit der deutschen Unternehmen eher zögerlich. 55 Prozent der IT-Verantwortlichen in deutschen Betrieben sind der Ansicht, dass das IoT derzeit keine Relevanz für ihr Unternehmen hat. 2017 wird sich zeigen, ob sie sich damit nicht doch einen Wettbewerbsvorteil entgehen lassen. Fakt ist: die Digitalisierung schreitet voran. Unternehmen sind gut beraten, wenn sie sich darauf einstellen und die Initiative ergreifen. Bei OpenText sitzen wir technologisch gesehen „in der ersten Reihe“. Hier kommt unsere Trendprognose für das junge Jahr 2017. Die nächste industrielle Revolution hat begonnen Das atemberaubende Entwicklungstempo der Informationstechnologie leitet die vierte industrielle Revolution ein – eine digitale und beispielslos schnelle Revolution. Dazu gehören lernfähige Maschinen (zum Beispiel Parallelrechner und neuronale Netzwerke) und das Konzept der Selbstassemblierung oder Software, die sich selbst programmiert. Technologien, die sich wechselseitig immer weiter vorantreiben. Nehmen wir als Beispiel die Entwicklung disruptiver Technologien. 2016 war jeder begeistert von den Möglichkeiten des 3D-Drucks. Heute bereiten wir uns auf 4D-Druck vor. Diese neue Technologie befähigt uns Objekte zu drucken, die sich anhand intelligenter Daten automatisch selbst verändern oder neu formen können. Ein derartig hohes Ausmaß an Selbstassemblierung erfordert entsprechend dynamische und flexible Systeme. Hier kommt das IoT als digitale Plattform der Zukunft ins Spiel. Das IoT hat jedoch bereits die nächste Entwicklungsstufe genommen – wir haben es heute mit der „Intelligenz der Dinge“ zu tun. So erweiterte die bekannte Taxi-App „Uber“ ihr Konzept für individuellen Personentransport bereits um eine Flotte elektrisch betriebener Fluggeräte (als Elevate bezeichnet). Damit sollen wir bei völlig überlasteten Straßen einfach in die Luft ausweichen (genau wie in der Zeichentrickserie „Die Jetsons“). Bisher wurde technischer Fortschritt als lineare Entwicklung im Tempo menschlicher Programmierer gesehen. Das neue Modell verspricht jedoch exponentiellen Fortschritt im Tempo von Daten, künstlicher Intelligenz und Selbstassemblierung. Auf Grundlage dieses Modells nun zu meinen acht Favoriten unter den Technologie-Trends für 2017: KI und maschinelles Lernen: Das vollautomatisierte Unternehmen Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen werden dank Parallelrechnern, Big Data, Cloud-Technologien und maschinellem Lernen immer effektiver. Unterstützt durch die Investitionen von Technologieriesen wie Google, Facebook oder Apple hält KI Einzug in den Alltag. Bereits jetzt interagieren wir mit Virtuellen Persönlichen Assistenten (VPA) wie Siri von Apple oder dem Google Assistenten. Bei Finanzdienstleistern sind maschinelle Empfehlungen und Beratungsroboter keine Zukunftsmusik mehr. Und in Hotels übernehmen Robo-Butler rund um den Globus den Zimmerservice. Auch die Analysten erkennen den Zug der Zeit: So prognostiziert Forrester für 2017 einen Anstieg um 300 Prozent bei Investitionen in Künstliche Intelligenz. Und Gartner ist überzeugt, dass in drei bis fünf Jahren 50 Prozent aller analytischen Prozesse durch KI erledigt werden. Beeindruckende Zahlen. Aber wie profitieren Unternehmen von diesen Investitionen? Sind Computer wirklich intelligenter als der Mensch? Die Automatisierung vernichtet viele Arbeitsplätze. Einige Jobs werden sich signifikant verändern, je mehr ein Unternehmen seine Prozesse automatisiert und je intelligenter es wird. In einigen Jahren gehören vielleicht schon Roboter zu unseren Vorgesetzten. Unter Produktivitätsgesichtspunkten betrachtet, verbringen wir ein Drittel unserer Arbeitszeit mit dem Sammeln und Auswerten von Daten. KI könnte uns diese Arbeit abnehmen. Maschinelles Lernen betrifft zukünftig jeden Arbeitsplatz in jeder Branche. Der Vorteil: Die Möglichkeit einer exponentiellen Entwicklung bedeutet, potenziellen Anwendungen sind keine Grenzen gesetzt. Ein Verständnis für kognitive Systeme, Big-Data-Analytics, maschinelles Lernen und KI – und deren Nutzung – ist für Unternehmen überlebenswichtig. Demnächst ermöglichen genau diese Technologien Organisationen schnelleren Zugriff auf differenzierte Erkenntnisse. Damit befähigen sie Unternehmen, bessere Entscheidungen zu treffen und flexibel zu werden, um an die Konkurrenz vorbeizuziehen. Das Jahr der Intelligenten Dinge: 2017 macht uns klüger Durch ihre Durchdringung mit Stand-Alone-KI wachsen die Fähigkeiten intelligenter Maschinen erheblich. KI und maschinelles Lernen werden in Dinge des täglichen Gebrauchs integriert, darunter Haushaltsgeräte, Autos, Sensoren oder Drohnen. Sogar unser Heizungsthermostat wird intelligenter. Dieser lernt unser Heiz- und Kühlverhalten und berücksichtigt Faktoren wie die Nutzung innerhalb oder außerhalb von Spitzenzeiten, die Wettervorhersage und bisherige Verbrauchsmuster. Dann gibt uns der Thermostat Tipps zur Reduzierung unserer Heizkostenrechnung. Diese Intelligenz fließt ein in die Programmierung von Anwendungen. Gesteuert durch Informationen und Kontext verarbeiten diese Applikationen gewaltige Mengen an Daten. Sie lernen unsere Gewohnheiten kennen, passen sich an und reagieren in Echtzeit, um uns relevante und personalisierte Ergebnisse zu liefern. Sie steigern unsere Produktivität am Arbeitsplatz, verbessern unsere Gesundheit und verwalten Energie- und Wasserverbrauch sowie die Heizung zuhause. Intelligente Gegenstände und Apps sind in der Lage, unsere Handlungen zu lenken und unsere Interaktionen zu beeinflussen. Sie helfen uns, klügere Entscheidungen zu treffen und verbessern damit letztendlich unsere Lebensqualität. Bereit für Ihren digitalen Zwilling? 2017 demonstrieren höhere Konnektivität und intelligentere Maschinen die umfassenden Vorteile digitaler Zwillinge. Ein „digitaler Zwilling“ ist eine dynamische Abbildung eines Gegenstandes oder Systems mittels Software. Der Zwilling bildet Material, Abmessungen, Komponenten oder Teile und Verhalten des Originals nach. Viel wichtiger noch, der digitale Zwilling enthält auch die einmaligen, spezifischen Daten des Originals. Digitale Zwillinge werden für Simulationen, Analysen und Überprüfungen erstellt und gepflegt. Ursprünglich für die militärische Luftfahrt entwickelt, gewinnen digitale Zwillingen auch in anderen Branchen an Bedeutung, etwa bei erneuerbaren Energien oder in der Produktion. Der digitale Zwilling von GE hat beispielsweise ein cloud-basiertes Computermodell einer Windkraftanlage erstellt. Dieses vernetzte die Turbinen, während es Daten sammelte und analysierte. Das Ergebnis: 20% mehr Effizienz. Black & Decker hat für eines seiner Werke digitale Zwillinge von Produktionsstraßen und Materialien entwickelt. Die Verbesserungsrate stieg um zwölf Prozent, der Durchsatz erhöhte sich um zehn Prozent. Im Laufe des Jahres werden Organisationen mit Hilfe digitaler Zwillinge ihre Effizienz steigern, Design und Leistung optimieren und die Qualität verbessern. In den kommenden fünf Jahren erhalten Milliarden Objekte einen digitalen Zwilling, darunter Equipment, Anlagen, technische Umgebungen, Prozesse – und sogar Menschen. Jeder physische Gegenstand wird als digitale Kopie in der Cloud abgebildet. Das Potenzial führt weit über den Proof-of-Concept hinaus, dass die digitale Abbildung einer kompletten Supply Chain die Globalisierung fördert und die Gewinne steigert. In naher Zukunft treffen wir dank unserer digitalen Zwillinge bessere Entscheidungen. Die nächste Generation des virtuellen persönlichen Assistenten ist eine auf Algorithmen basierende Identität. Diese speichert unsere Vorlieben und andere relevante Informationen. Anhand dieser Daten erhalten wir Handlungsaufforderungen in Form von Benachrichtigungen, Erinnerungen, Empfehlungen und Ähnlichem. Entwicklung der „Mesh App and Service Architecture“ (Vernetzung von Anwendungen und Services) Wie lässt sich die Nutzererfahrung bei all den Anwendungen, Netzwerken, Endgeräten und Kanälen möglichst nahtlos gestalten? Diese Frage hat erheblichen Einfluss auf den Bereich Forschung und Entwicklung von Technologien in 2017. Der Begriff „digitales Netzwerk“ umfasst alles, was über ein digitales Ökosystem miteinander verbunden ist – von Menschen über Prozesse bis zu Gegenständen. Weil sich immer mehr Anwendungen und Services über immer mehr Kanäle und Netzwerke verbinden, nimmt auch die digitale Vernetzung zu. Diese Entwicklung verändert die Nutzererfahrung grundlegend. Konsumenten erwarten heute eine durchgängige Erfahrung, die sich über verschiedenste (und sich verändernde) Endgeräte und Kanäle erstreckt und die reale mit der virtuellen Welt verknüpft. Diese Form der umgebungsbezogenen Nutzererfahrung erfordert auch eine Anpassung der unterstützenden Plattformen, Technologien und Architekturen. Womit wir bei der ‚Mesh App and Service Architecture (MASA)‘ wären, einer modernen Softwarearchitektur für modulare, flexible und dynamische Lösungen. MASA verknüpft Endgeräte, Anwendungen, Services und andere Datenquellen zu einer durchgängigen Nutzererfahrung im digitalen Netzwerk. Dafür nutzt MASA Clouds und serverlose Datenverarbeitung, Software-Container und Microservices. Die Nutzerbedürfnisse werden schon während der Interaktion mit ihrer Technologie und ihren Devices erkannt und unterstützt. Die Veränderung der Softwarearchitektur durch MASA bringt signifikante Änderungen von Unternehmensstrukturen, Forschung und Entwicklung mit sich. Dank anpassungsfähiger Sicherheitssysteme wird Angriff zur besten Verteidigung Anpassungsfähige Sicherheitssysteme stehen bei IT-Leitern ganz oben auf der Liste. Die Digitalisierung bietet Unternehmen enorme Wachstumschancen, birgt jedoch auch beträchtliche Risiken durch Cyberkriminalität. Allein im Jahr 2016 war Cyberkriminalität die am zweithäufigsten gemeldete Form der Wirtschaftskriminalität. Die Anzahl ausgefeilter Cyberattacken steigt. Umso dringender brauchen Unternehmen ein effektives Sicherheitssystem. Der übliche (reaktive) Ansatz mit Antivirenprogrammen, Firewalls zum Schutz der Netzwerkumgebung und der Reaktion auf Vorfälle, wenn diese auftreten, reicht längst nicht mehr aus. 2017 müssen Unternehmen davon ausgehen, dass ihre Netzwerke permanent angegriffen werden – und in die Offensive gehen. Um Cyberattacken und Datenlecks zuvorzukommen, brauchen Organisationen anpassungsfähige Sicherheitssysteme inklusive permanenter Überwachung in Echtzeit, Big Data und Analytics. Die nächste Generation der Sicherheitssysteme bietet mit ihrer anpassungsfähigen Architektur die notwendige präventive Intelligenz. Diese entdeckt Unregelmäßigkeiten und potenzielle Bedrohungen und priorisiert Risiken. Digitale Plattformen als Basis unserer Zukunft Digitale Plattformen spielen als Basis für den digitalen Wandel auch 2017 eine wichtige Rolle. Für Unternehmen, die die Transformation bereits abgeschlossen haben, bleiben sie der Schlüssel zu weiterem Wachstum. Dies gilt insbesondere für digitale Experience-Plattformen (DX) und das IoT. 2016 zeigte einen entscheidenden Wendepunkt: Die Konsumenten tätigten mehr als die Hälfte ihrer Käufe online. Weil dieser Anteil weiter steigt, wird DX zu einer integralen digitalen Plattform für Unternehmen. Denn 2017 ist das digitale Kundenerlebnis vielleicht der einzige Kontakt des Kunden mit einer Marke. Die Organisationen müssen daher dafür sorgen, dass dieses Erlebnis von Anfang an positiv ist. Zusätzlich vernetzten sich 2016 täglich etwa 5,5 Millionen neue Geräte mit dem IoT. Und das exponentiell wachsende Ökosystem aus eng miteinander verknüpften Personen und Geräten kann nur noch intelligenter werden. Im Ergebnis entstehen digitale Umgebungen, die individuell auf jeden einzelnen Menschen reagieren. 2017 entsteht eine neue Welt. Vernetzte intelligente Geräte nutzen digitale Plattformen und verbessern die vorhandene Infrastruktur des IoT. Sie verändern, wie wir miteinander und mit unserem technischen Umfeld interagieren. Ein hypervernetztes weltweites Ökosystem schafft neue Möglichkeiten In den letzten Jahren waren Business-Netzwerke eine Triebfeder für den Geschäftserfolg. 2017 dringen die Business-Netzwerke in neue Bereiche vor. Sie überschreiten geografische und Branchengrenzen, überwinden Sprachbarrieren und erweitern die Möglichkeiten für digitale Unternehmen um ein Vielfaches. Viele der für dieses neue Umfeld notwendigen Technologien (wie KI, Robotik, Sensorik und das IoT) existieren bereits. Um die einzelnen Bereiche miteinander zu verknüpfen, ist eine Kultur des Informationsaustauschs und der Zusammenarbeit erforderlich. Standardisierung und Daten sind weitere fundamentale Bestandteile für die Entwicklung und den Betrieb digitaler Ökosysteme. Vertrauenswürdige Business-Netzwerke mit sicherer Verbindung können mit KI angereichert werden. Wenn mehr und mehr Informationen hinzugefügt werden, entwickeln sich die Ökosysteme weiter und eröffnen größere Wachstumschancen. Über alle Branchen hinweg schließen sich Organisationen zu digitalen Ökosystemen zusammen. Die Kunden stehen dabei im Zentrum. Autohersteller wie Tesla und Fiat kooperieren mit Technologieunternehmen. Sie integrieren GPS, Navigation, Social Media und Unterhaltungstechnologien in ihre Fahrzeuge und erzeugen so ein ganz neues Fahrerlebnis. Intelligente vorausschauende Wartung und Serviceleistungen binden die Lieferanten in das Netzwerk ein und sorgen für mehr Effizienz und Komfort. Wird das Konzept des vernetzten Autos entsprechend umgesetzt, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis das Auto aufgrund der Standardisierung Zugang zu zahlreichen weiteren Netzwerken erhält – beispielsweise zu intelligenten Verkehrssystemen, die automatisch einen freien Parkplatz suchen. Sind alle diese Systeme mit einem selbstfahrenden Auto (oder Fluggerät) vernetzt, brauchen wir uns wirklich nur noch entspannt zurückzulehnen und die Fahrt genießen. Kundenorientierung treibt die Transformation voran Die Kundenorientierung wird 2017 branchenübergreifend zum Antrieb der Transformation. 2009 schrieb Uber mit dem radikalen Umsturz eines ganzen Marktes Geschichte. Heute ist das Unternehmen weltweit tätig und hat einen Marktwert von mehr als 60 Milliarden US-Dollar. Wie lautet das Erfolgsgeheimnis? Viele meinen, es wären disruptive Technologien oder intelligente Datenverarbeitung. Tatsächlich spielte aber die Kundenorientierung von Uber die Hauptrolle. Uber betrat einen Markt, dessen Angebote dringend überarbeitet werden mussten, um den Kunden passendere und bequemere Reisemöglichkeiten zu bieten. Mit seiner Konzentration auf die Kunden konnte Uber schnell Vertrauen aufbauen. Es ist richtig, dass die Technik dem Konsumenten heute mehr Auswahl denn je ermöglicht. Doch Technologie ist nur das Mittel zum Zweck. Der Schlüssel zum Erfolg sind kundenorientierte Konzepte, Technologien und Geschäftsmodelle. Im kommenden Jahr vermarkten digitale Vorreiter keine digitalen Produkte und Services mehr. Stattdessen implementieren sie kundenorientierte Prozesse. Sie investieren in Informationstechnologien, um schneller reagieren zu können. Zu den Anforderungen zählen kundenorientierte Self-Services, KI, Predictive Analytics, Innovationen und die entsprechende Flexibilität zur Anpassung an sich verändernde Kundenbedürfnisse. In unserer digitalen Welt erwarten die Kunden einen besseren Service. Differenzierung ist nur mittels überdurchschnittlicher Kundenerlebnisse möglich. Und diese erfordern Kundenorientierung. Die vierte industrielle Revolution ist angebrochen, ob wir bereit dafür sind oder nicht. Wir erleben unglaubliche Durchbrüche in allen Branchen, vorangetrieben von disruptiven Innovationen. Die Möglichkeiten für Applikationen sind schier unendlich. Wie der chinesische Stratege Sunzi vor bereits 2.500 Jahren feststellte: „Inmitten des Chaos liegt auch eine Chance“. Ich wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr und viel Erfolg für 2017. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. Sie möchten mehr über OpenText und unsere Pläne in 2017 erfahren? Melden Sie sich jetzt zur Innovation Tour 2017 in München an.

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Die Zukunft der Information: Höchste Zeit für ein Umdenken bei ECM

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Das Enterprise Content Management (ECM) hat sich weiter entwickelt. Längst geht es um mehr, als das Steuern und Kontrollieren von Informationen. In zunehmend digitalisierten Arbeitsumgebungen soll ECM die Zusammenarbeit fördern, die Produktivität steigern, und basierend auf Unternehmensinformationen wertvolle Erkenntnisse liefern. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurde die OpenText Content Suite 16 (Englisch) umfassend überarbeitet und mit verbesserten Features ausgestattet. Wir haben den Leistungsumfang der OpenText Content Suite 16 (Englisch) ausgebaut. Folgendes ist enthalten: Verknüpfte Arbeitsbereiche verbinden: Workspaces verbinden das Content Management mit Geschäftsprozessen und verändern damit das Konzept von ECM grundlegend. Die Vereinheitlichung von Insellösungen und eine verbesserte Zusammenarbeit stellen sicher, dass aus der Vernetzung echter Mehrwert entsteht. Neues Content Server User Interface (UI): Das neue intuitive UI der OpenText Content Suite und Extended ECM basiert auf Responsive Design. Es gestattet rollenbasierte Ansichten, erlaubt den Zugriff auf zuletzt bearbeitete Dokumente und bietet etliche weitere Features, die Anwender produktiver machen und eine bessere Zusammenarbeit ermöglichen. Unsere neue Nutzeroberfläche ermöglicht durch ein vernetztes und konsistentes Nutzererlebnis ein tieferes Engagement und erhöht die Sicherheit mit rollenbasierten Zugriffsrechten auf Informationen. Analytics Integration: Die Suiten-übergreifende Integration von Analytics ermöglicht Echtzeit-Abfragen und Massen-Downloads von Daten aus OpenText ECM-Lösungen für tiefere Einblicke und detaillierte Geschäftserkenntnisse. Integration von „Social“-Formaten: Ein durchgängiges Lifecycle Management von neuen innovativen Content-Formaten (wie Social Media) mit erweiterten Möglichkeiten für Anwender zur Interaktion und gemeinsamer Content-Optimierung sowie eine angereicherte Suchfunktion stärken das Engagement und gewährleisten die Sicherheit und den Schutz von Geschäfts- und IP-Informationen. Enterprise Search mit InfoFusion: Frei skalierbare, sichere und berechtigungsbasierte Suchanfragen für Inhalte aus unterschiedlichen Enterprise Systemen aufbauend auf Content-Analyse und personenbezogener Identifikation von Informationen (Personally Identifiable Information (PII) Identification). Das aktuelle Release der OpenText Content Suite beinhaltet außerdem eine automatische Klassifizierung für große Archivierungsprojekte, einen integrierten HTML-5-Viewer, Drag-and-Drop-E-Mail-Support, Dashboard-Reporting sowie erweiterte Compliance- und Sicherheitsfunktionen. Die Suite ist zudem mit OpenText CORE integriert. Damit wird das Teilen von Dokumenten und die externe Kollaboration in der Cloud zu einer natürlichen Erweiterung der OpenText Content Suite-Umgebung. Es ist an der Zeit, ECM zu überdenken Die OpenText Content Suite 16 (Englisch) geht weit über eine verlässliche Informationssicherheit hinaus. Mit Enterprise Search, umfassender ERP- und Analytics-Integration sowie der Verfügbarkeit in der Cloud können unsere Kunden ihre Produktivität steigern und gleichzeitig Kosten senken. Die OpenText Content Suite 16 (Englisch) hat alles, was Unternehmen brauchen, um ihre Firmendaten zu kontrollieren und zu schützen. Ist dieses Ziel erreicht, lassen sich Informationsprozesse effizient digitalisieren. Erfahren Sie mehr: www.opentext.com/16 (Englisch) Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Die Zukunft der Information: Extrem vernetzt auf dem Weg in die vierte industrielle Revolution

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Die digitale Revolution ist unaufhaltsam. Angetrieben wird der Transformationsprozess von drei zentralen Komponenten: extremer Automatisierung, extremer Rechenleistung und extremer Vernetzung („Konnektivität“). Nicht nur die Menge der produzierten Daten und Inhalte nimmt in Unternehmen rasant zu, auch die digitalen Warenströme stellen Firmen vor neue Herausforderungen, denn der digitale Handel – egal ob mit Endkunden (B2C) oder Business-to-Business (B2B) – wächst. Und das in Deutschland geprägte und mittlerweile allgegenwärtige Schlagwort-Konzept Vernetzung beschleunigt Geschäftsprozesse Jene Unternehmen, die extreme Vernetzung zum Bestandteil ihrer Firmenstrategie machen, sind in der Lage sichere Geschäftsprozesse mit jedermann, zu jeder Zeit, an jedem Ort und in jedem Format zu beschleunigen. Ein gesteuerter und transparenter Informationsaustausch verschafft Kontrolle darüber, wie Information innerhalb eines Firmennetzwerks verbreitet wird. Durch Sicherstellen der Datenintegrität und eingebaute integrierte Sicherheitslösungen können Transaktionen sicher ausgeführt und Informationen geteilt werden. Das schafft entscheidende Wettbewerbsvorteile und trägt zur Wertschöpfung im Unternehmen bei. Für ein effektives Management des wachsenden Datentransaktionsvolumens vertrauen Firmen zunehmend auf Cloud-basierte Lösungen für den Datenaustausch wie z.B. elektronischem Fax oder Managed File Transfer (MTF). Damit lassen sich auch die Kosten im Griff halten. Wir haben OpenText Business Network mit einer Reihe von Verbesserungen und Ergänzungen aufgerüstet, darunter: B2B-Integration mit aktiven Anwendungen für den Procure-to-Pay-Prozess: Als neues Feature in Release 16 erlaubt Logistics Track & Trace (Sendungsverfolgung) das Nachverfolgen von physikalischen Warenströmen und erhöht so die Transparenz der gesamten Lieferkette. Unternehmen können mit der Funktion Dynamic Pipeline Calculation (Dynamische Pipeline Kalkulation) während des gesamten Transportweges stets aktuelle Ankunftszeiten von Waren ermitteln. Das Deductions Management (Abzugsmanagement) hilft US-amerikanischen Einzelhändlern doppelte Abzüge zu erkennen und zu eliminieren und reduziert mögliche Auseinandersetzungen oder kostspielige Korrekturprozesse. Trading Grid Analytics (Händlernetz-Analysen): Die Einbindung von Händlernetz-Auswertungen für Managed Services und Active Applications liefert zusätzliche Details zu operativen Kennzahlen und der Leistungsfähigkeit der Lieferkette. Fax2EDI & Email2EDI: Kunden können Standardinformationen ihrer Handelspartner direkt erfassen und damit den Waren- und Informationsfluss sowie den Geschäftsverkehr innerhalb des Händlernetzes verschlanken. OpenText Release 16 vereint Services und Technologien und unterstützt Unternehmen bei der Vernetzung und dem Austausch von relevanten Geschäftsdaten in einer sicheren, verlässlichen und skalierbaren Umgebung. Das Paket ist ein praktisches Beispiel für extreme Vernetzung und unterstützt informationsgetriebene Unternehmen, die auf tiefergehende Prozessunterstützung und reichhaltigere Datenanalysen in einem erweiterten Handelsumfeld setzen. Hier (Englisch) erfahren Sie mehr über OpenText Release 16. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Die Zukunft der Information: Release 16 – mit kognitiven Systemen klügere Entscheidungen treffen

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Etwas mehr als ein Jahrzehnt ist seit dem Einleiten der digitalen Revolution vergangen. Es hat sich viel getan, seit es im Jahre 2002 erstmals möglich war, mehr Informationen digital als analog zu speichern. Cloud-Computing, Mobile, Big Data/Analytics und Social-Media-Technologien sind längst keine Silicon Valley Start-up-Ideen mehr. Diese technischen Standards sind heute auch aus der traditionellen Unternehmenslandschaft in der DACH-Region nicht mehr weg zu denken, und die nächste Entwicklungsstufe kündigt sich bereits an. IDC-Chefanalyst Frank Gens spricht in der aktuell vorgelegten IDC-Jahresprognose 2017 von einem Wendepunkt für den globalen ITK-Markt, denn aus Projekten und Initiativen sei inzwischen strategische Notwendigkeit geworden, um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen langfristig zu sichern. Die Durchdringung und Verbreitung von Technologien der sogenannten Dritten Plattform wird viel schneller als allgemein erwartet von Unternehmen übernommen und die digitale Transformation schreitet folglich schneller voran als bislang angenommen, prognostiziert IDC weiter. Unter den Top-10 Trends der IT-Marktforschungs-Spezialisten findet sich neben der Evolution von Kerntechnologien und dem wachsenden Investitionsvolumen in den ITK-Bereich ein Zukunftssegment: Als Innovationsbeschleuniger nennen die Experten neben künstlicher Intelligenz (KI), Augmented Reality/Virtual Reality (AR/VR) und Security-Systemen der nächsten Generation in erster Linie kognitive Systeme. Das Zeitalter der Maschinenkommunikation hat begonnen Mit Release 2016 antizipiert OpenText diesen Trend und erweitert die etablierte Enterprise Information Management EIM Plattform um zahlreiche kognitive Systemkomponenten. Damit können Kunden tiefere Einblicke und Erkenntnisse aus ihren Firmendaten gewinnen und diese mit Datenbeständen von Dritten verknüpfen. Die neue OpenText Analytics Suite setzt Instrumente wie Sprachauswertungen und Argumentations-Analysen ein. Mit Release 16 werden die Maschinen sprichwörtlich zum Leben erweckt, und sie beginnen mit einander zu kommunizieren. Einige ausgewählten Beispiele illustrieren, wie durch Einsatz von Analyseinstrumenten in einem sicheren EIM unstrukturierte Informationen und externe Quellen ausgewertet und in erkenntnisreiche Fakten und wertvolle Empfehlungen umgewandelt werden können. Der Wahlmonitor – Election Tracker ´16 Die US-Wahl ist Geschichte. Unser Election Tracker ’16 (Englisch) jedoch nicht. Diese einfache informationsbasierte App lieferte deutlich detailreichere und aussagekräftigere Erkenntnisse zu den Kandidaten, als herkömmliche Umfragedaten. Die App durchsuchte und verarbeitete dafür hunderte von Online-Medien weltweit und rund um die Uhr. Die gewonnenen Daten vermittelten so ein stets aktuelles Stimmungsbild und ließen zusätzliche Informationsstränge in die Auswertung einfließen. Interaktive Dashboards und Schaudiagramme zeigten Entwicklungstrends und Stimmungsschwankungen auf und gaben ein ganzheitliches Bild der Kandidaten-Performance. Berücksichtigt man den signifikanten Einfluss politischer Personalentscheidungen auf die Geschäftsentwicklung ganzer Industriezweige oder gar einzelner Firmen in der heutigen Zeit, so wird deutlich dass der Wahlmonitor auch für die anstehenden Bundestagswahlen 2017 in Deutschland eine interessante Informationsquelle sein könnte. Frühwarnsystem für Pandemien und Katastrophen – Find H1N1 Die kanadische Gesundheitsbehörde setzt auf die OpenText Applikation Find H1N1. Täglich werden bis zu 20.000 Medienartikel durchforstet, um daraus ein Frühwarnsystem für den Ausbruch von Krankheiten und anderen Katastrophen zu generieren. Das System durchsucht öffentlich zugängliche unstrukturierte Datenquellen im World Wide Web und überführt diese in ein Reporting, dass von einer sogenannten „Cognitive Engine (CE)“ erhoben wird. Tausende von Gefahrenherden und Risiken werden regelmäßig überwacht: Vom Schweinegrippe-Virus H1N1 in Kanada über Waldbrände in Kalifornien bis zu Pestvorfällen in Afrika. Das kognitive System hilft Behörden dabei selbst kleinste Gefahrenherde aufzuspüren, zu quantifizieren und nachzuverfolgen, um damit das Wohlergehen der Bevölkerung zu sichern. Intelligente Geschäftsprozessanalysen – Intelligent BPM Für die Weiterentwicklung von Geschäftsprozessen in Unternehmen sind kognitive Systeme in Zukunft unverzichtbar. Die OpenText Anwendung Intelligent Business Process Management (BMP) ist darauf ausgerichtet Prozessauswertungen serienmäßig zu fahren. Aus zehntausenden von Prozessen werden Fälle gefiltert, wo Prozesse stagnieren oder unterbrochen sind, mögliche Engpässe lokalisiert und Prioritätsprozesse identifiziert, um diese zu beschleunigen. Die Applikation spürt zudem die Prozesse, die sich zur Automatisierung eignen. Und das ist nur eine kleine Auswahl von Anwendungsbeispielen, wie Intelligentes Geschäftsprozess-Management effizienzsteigernd eingesetzt werden kann. Die Möglichkeiten der kognitiven Systeme in Release 2016 sind schier unendlich. Mit der Markteinführung der kognitiven Plattform Magellan (Englisch) bewegt sich OpenText über Analytics hinaus hin zu kognitivem Lernen und künstlicher Intelligenz und öffnet seine EIM-Plattform für Algorithmen von Drittanbietern. Hier erfahren Sie mehr über OpenText Release 16. Dieser Beitrag wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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Die Zukunft der Information: Mit CEM (Customer Experience Management) die gesamte Customer Journey abbilden

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Die viel beklagte „Servicewüste Deutschland“ gehört definitiv der Vergangenheit an. Denn bei vergleichbaren Produkten in annähernd gleicher Qualität wird ein hochwertiger und engagierter Kunden-Service heute zum entscheidenden Faktor für den Erfolg. Immer mehr Unternehmen sind sich dessen bewusst und erkennen auch ihren Nachholbedarf in diesem Bereich. Laut einer aktuellen Studie gehört bei 61 Prozent der Befragten die Kundenzufriedenheit zu den Antriebsfaktoren für Investitionen in Customer Experience Technologien. Das Customer Experience Management rückt als ein wichtiger Baustein der Kundenzufriedenheit in den Fokus der Marketingmanager, die 2016 deutlich mehr in diesen Bereich investieren als noch 2015. Customer Experience Unter Customer Experience versteht man die Summe aller Erfahrungen, die ein Kunde während seiner Beziehung zu einem Unternehmen macht. Die Basis einer konsistenten Kundenerfahrung sind vereinheitlichte Kundendaten. Egal über welchen Kommunikationskanal oder welches Endgerät, das Erlebnis muss immer gleich sein. Um die Erwartungen der Kunden zu übertreffen, muss die Kommunikation anhand von Informationen oder Erkenntnissen über den jeweiligen Kunden maßgeschneidert sein. Im permanenten Kampf um Marktanteile ist genau diese Art Kundenbindung über positive Erfahrungen ein wichtiges Differenzierungsmerkmal. Für die Digitalisierung der gesamten Customer Journey benötigt Ihre Organisation eine Software, die komplexe Daten schnell verarbeiten kann. Die OpenText Experience Suite 16 wurde für genau diese Anforderungen entwickelt und beinhaltet Anwendungen für Medienmanagement (MM), Web Experience Management (WEM) und Kundenkommunikation. Mit der OpenText Experience Suite 16 (Englisch) gewinnen Sie mehr Erkenntnisse über die Customer Journey und können diese besser steuern als jemals zuvor. Und zwar an jedem Punkt der Reise und für sämtliche Assets. Sie erhalten das Werkzeug, um Markteinführungen durch bereichernde, personalisierte und interaktive Erfahrungen zu unterstützen. Neu in der OpenText Experience Suite sind unter anderem: Embedded Analytics: Mit Dashboards, die die Nutzeraktivitäten verfolgen, erhalten Sie Erkenntnisse über die in verschiedenen Kommunikationskanälen, Endgeräten oder Anwendungen genutzten Inhalte, Assets und Ereignisse. Dieses Wissen über die Nutzer erlaubt Ihnen die Bereitstellung von maßgeschneiderten Erfahrungen. Communications Center und Kompatibilität: Die neugestaltete Benutzeroberfläche (User Interface) und die verbesserte Customer Communications Management (Kundenkommunikation, CCM) Funktion bieten unseren Kunden eine noch stärkere Integration mit Cloud-basierten Customer Relationship Management (CRM) Anwendungen. Diese hochgradige Konnektivität gilt für alle Stationen der Customer Journey und für jede Art von Korrespondenz. So wird nicht nur die Kundenerfahrung optimiert und individualisiert, sondern auch die der Lieferanten und Mitarbeiter. Anpassungsfähige Medienbereitstellung: Eine flexible Lösung für die Bereitstellung von Medien in unterschiedlichen Formaten (Internet, Kiosksysteme, Tablets, mobile Endgeräten usw.) schafft Konsistenz. Ein einheitliches Multi-Channel-Markenerlebnis sorgt für stärkere Kundenbindung und schützt Ihre Marke(n). Eingebundene Widgets für OpenText WEM und MM: Automatisches Aktualisieren von Assets bei Anbindung oder Integration in andere Anwendungen. Durch einfaches Kopieren eines Einbettungscodes lassen sich Assets und Ordner auch in anderen Applikationen nutzen. Das stellt markenkonforme, konsistente Erfahrungen sicher. Integration von ECM und Communications Center CRM: Die web-basierte Generierung von Dokumenten nutzt CRM-Frontend-Daten aus Salesforce sowie Unternehmensdaten aus SAP oder OpenText Content Server. Für nahtlose Abläufe sorgt die Software von OpenText. Die Integration aller wichtigen Enterprise-Systeme Ihres Unternehmens versorgt Sie mit einer einzigen, zuverlässigen Informationsquelle. Verbesserte Benutzeroberfläche (UI) für mehr Produktivität: Durch eine individuell anpassbare Einstiegsseite und das neugestaltete Responsive HTML5-UI können sich alle Nutzer ein ihren Bedürfnissen entsprechendes Arbeitsumfeld gestalten. Die Anpassungsmöglichkeiten an das jeweilige Endgerät sorgen dabei für ein ansprechendes digitales Erlebnis. Wer in der digitalen Welt erfolgreich sein will, sollte – statt zuerst an mobile Endgeräte zu denken – die Nutzer in den Mittelpunkt seiner Überlegungen stellen. Die OpenText Experience Suite unterstützt Ihre Organisation bei der Gestaltung der Online-Präsenz und der Übermittlung ihrer Korrespondenzen. Das stärkt Ihre Online-Marketing-Strategie. Sie sind in der Lage, globale Marken zu verwalten, Social Media-Aktivitäten zu integrieren und jederzeit eine effektive Kundenkommunikation zu betreiben. Die Nutzer bleiben dabei stets Ihre oberste Priorität. Selbstverständlich sind alle Softwarepakete innerhalb des OpenText Release 16 mit den entsprechenden Analytics-Funktionen ausgestattet. Erfahren Sie mehr unter: www.opentext.com/16 (Englisch). Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Die Zukunft der Information: EIM – eine zentrale Datenquelle

EIM

Es spielt keine Rolle, wie groß eine Organisation ist oder aus welcher Branche sie kommt: wer heutzutage geschäftlich erfolgreich sein will, braucht Daten. Ob Versicherungsfälle, Fertigungsaufträge, Verträge, der E-Mail-Verkehr von Unternehmen, Strategiepräsentationen oder die elektronische Rechnungsstellung – große und kleine Unternehmen handeln auf Basis von Informationen und diese liegen sowohl strukturiert wie unstrukturiert vor. Strukturierte Daten werden in ERP-Systemen vorgehalten. Diese Daten werden in festgelegten Formaten wie Spreadsheets oder relationalen Datenbanken gespeichert. ERP-Tools beruhen auf einem gemeinsamen Datenmodell für End-to-End-Prozesse, wie sie im Finanz- und Personalwesen, dem Lieferketten-Management und ähnlichen Prozessen zu finden sind. Diese Prozesse stützen sich auf große Datenmengen. Bei unstrukturierten Informationen handelt es sich dagegen um Konversationen, die sich rund um diese Daten abspielen. Sie finden sich in archivierten Lieferantenrechnungen, Spesenberichten, Empfangsbestätigungen, Präsentationen, Faxen, Memos, E-Mails, Social Media-Konversationen, Videos und vielen anderen Informationsquellen. Genau diese nicht systematisierten Informationen sind schwer zugänglich. Und sie sorgen für ein gewaltiges Datenaufkommen, dass heute 80 Prozent der Daten in Unternehmen umfasst. In einer digitalen Wirtschaft werden all diese Daten zu einer ganz neuen Währung. Aber wer von ihrem Wert profitieren will, muss sie finden, verwalten, teilen, schützen und verstehen. Die extreme Vernetzung, größere Bandbreiten, zunehmende Mobilität und bahnbrechende Technologien tragen dazu bei, dass heute ein schneller und unmittelbarer Zugriff auf Informationen erwartet wird. Die unternehmensübergreifende Integration unstrukturierter wie unstrukturierter Daten ist eine Herausforderung für alle Unternehmen Unterschiedliche Systeme und Abteilungen haben Einfluss auf das Datenvolumen, das durch sie fließt. Eine integrierte EIM-Plattform sorgt dafür, dass Informationen sicher und ungehindert durch ein Unternehmen fließen und als Wertschöpfungsnetzwerk auch Partnern, Lieferanten und Kunden zugänglich sind – lokal vor Ort und in der Cloud. EIM ermöglicht als zentrale Datenquelle jedem Unternehmen einen konsolidierten Einblick in seine Informationen, Ressourcen, Business-Netzwerke und Kunden. Wenn sich ihre Daten – gespeist aus Hunderten von Formaten und tausenden Quellen – an einem zentralen und sicheren Ort befinden, sind Unternehmen in der Lage, technologische Fortschritte zu integrieren und sich weiter zu entwickeln. Sie verstehen vorhandene Informationen besser und gewinnen tiefere Einsichten aus ihren Daten. Eine zentrale und einheitliche Datenquelle sorgt für ungehinderten Informationsfluss von einem Kontext zum anderen, vom Bedarf zum Ergebnis, von der Chance zum Erfolg. Erkenntnis, Tempo und Agilität gehören zu den Schlüsselfaktoren im heutigen Wettbewerb. Und sie sind Kernelemente einer integrierten digitalen Plattform wie OpenText Release 16 (Englisch). Informationsgetriebene Unternehmen wissen, dass sie sich auf uns verlassen können. Dieser Text wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Die Zukunft der Information: BPM – Digitale Geschäftsprozesse schaffen

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Unternehmen, die ihre Daten nutzbar machen, können ihre Effizienz, Effektivität und Wertschöpfung auf ein ganz neues Level heben. Um von den neuen Möglichkeiten zu profitieren, müssen die Firmen ihre Geschäftsprozesse allerdings digitalisieren. Denn nur wenn ihre Prozesse digitalisiert sind, können Organisationen sämtliche Vorteile einer vollständigen Vernetzung und Automatisierung tatsächlich nutzen. Die OpenText Process Suite 16 (Englisch) bietet eine singuläre, mandantenfähige und webbasierte Plattform, die informationsintensive Prozesse unterstützt. Organisationen können damit ihre Geschäftsprozesse für diverse Endgeräte schnell analysieren, gestalten und automatisieren. Die OpenText Process Suite ist als standortbasierte oder als Lösung in der Cloud* verfügbar. (*Einsatz in der eigenen Cloud oder in unserer OpenText Cloud) Mit diesem Release stehen unter anderem folgende neuen Funktionen zur Verfügung: Entitäten-Datenmodellierung: Eine neu entwickelte Low-Code-Applikation, die eine schnelle und agile Entwicklung von Fallmanagement-Prozessen erlaubt. Diese Prozesse können ohne den Einsatz eines Entwicklers selbst mit geringen Programmierkenntnissen an den Unternehmensbedarf angepasst werden. Fallmanagement: Bietet Organisationen die erforderliche Flexibilität, um auch unstrukturierte und komplexe Prozesse oder Fälle über eine einzige Plattform abzuwickeln. Voneinander unabhängige Dokumente aus allen Unternehmensbereichen können in einem einzigen virtuellen Ordner (dem „Fall“) zusammengefasst werden. Damit haben Unternehmen ihre Prozesse unter Kontrolle, egal, ob es sich um vordefinierte, Ad-hoc-Prozesse oder eine Kombination aus beiden handelt. Vertragsmanagement: Ab diesem Release bietet das Contract Center eine integrierte Lösung für alle Vertragsarten. Die Standardlösung unterstützt alle Bereiche der Vertragserstellung, von Anfrage und Angebot über Genehmigung, Verhandlung, Bestätigung, Ausführung und Verwaltung bis zur Erneuerung. Damit können Organisationen ihre Durchlaufzeiten verkürzen und dabei alle Vorschriften und Richtlinien für den Umgang mit Verträgen einhalten. Integrierte Analytics: Die Integration von Analytics in die OpenText Reporting-Lösungen bietet neue Dashboards für eine bessere Prozessdarstellung. Das ermöglicht eine genauere Erfolgsmessung und führt letztendlich zu informierteren geschäftlichen Entscheidungen. Anstatt Prozesse einfach nur ablaufen zu lassen, behalten Unternehmen stets den Überblick über ihre Mitarbeiter und Geschäftsprozesse und kennen den Status jeder Aufgabe, jedes Prozesses und sämtlicher Unternehmensziele. Die OpenText Process Suite 16 (Englisch) ist ein umfassendes Softwarepaket für alle Bedürfnisse eines Unternehmens in der Informationsgesellschaft. Von Workflows über Unternehmensrichtlinien, Prozessabstimmung und Mobilität im Unternehmen bis hin zur Gestaltung und Implementierung einfacher Applikationen, die stark mit allen Systemen des Unternehmens verknüpft sind. Die mit Hilfe der integrierten Analytics gewonnenen Erkenntnisse sorgen dafür, dass Prozesse bei Bedarf optimiert werden können. Mit dem OpenText Release 16 können unsere Kunden nicht nur ihre eigenen Prozesse digitalisieren, sondern dank der umfassenden Funktionalitäten auch die gesamte Customer Journey digital abbilden. Erfahren Sie mehr: www.opentext.com/16 (Englisch). Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Die Zukunft der Information: OpenText Release 16 – Digitale Information Governance

Information Governance

Mit der fortschreitenden Digitalisierung wird das Thema Information Governance, der verantwortungsvolle Umgang mit Informationen in IT-Systemen, zu einer essentiellen Notwendigkeit für Unternehmen und steht auch in Deutschland auf der Agenda. Informationen gehören in einer digitalen Wirtschaft zu den wertvollsten Betriebsmitteln. Information Governance steht dabei für einen ganzheitlichen Ansatz zur Verwaltung von Unternehmensinformationen. Um diese den Personen im Unternehmen zur Verfügung zu stellen, die sie benötigen, und um Datenkonformität sicherzustellen, müssen Prozesse implementiert sowie Rollen, Kontrollmechanismen und Metriken definiert und eingeführt werden. Information Governance macht Unternehmen agiler und sorgt dafür, dass Compliance-Vorgaben eingehalten werden. Und das ist wichtiger denn je. Studie zeigt: Führungskräfte sorgen sich um die Sicherheit im Cyberspace Über die Hälfte (rund 61 Prozent) des Führungspersonals in Unternehmen macht sich Sorgen um die Sicherheit im Cyberspace, wie eine aktuelle PWC-Studie ermittelte. Die Anfang Juli 2016 vom EU-Parlament verabschiedete Richtlinie für Netzwerk- und Informationssicherheit (NIS) zeigt, dass sich auch Gesetzgeber vermehrt mit diesem Thema auseinander setzen. Doch neue Gesetze, Vorschriften und Regelwerke vereinfachen Information Governance nicht zwangsläufig. Die regulatorischen Rahmenbedingungen weltweit sind äußerst komplex. In jeder Branche sind Unternehmen branchenspezifischen Vorschriften und Standards unterworfen und müssen regionale oder nationale Gesetze und Regeln berücksichtigen. Parallel zum digitalen Fortschritt wachsen auch die Bedenken hinsichtlich Betrug, unethischem Verhalten und Datensicherheit. Das Wachstum in den Bereichen Big Data, Social Media und Cloud Computing sowie der steigende Einsatz mobiler Endgeräte machen Information Governance für das Top-Management zur unabdingbaren Notwendigkeit. Schätzungen zufolge werden in den regulierten Branchen an die 20 Prozent der CIOs ihren Job verlieren, weil sie nicht für entsprechende Information Governance gesorgt haben. Governance und Compliance werden künftig zu noch größeren Herausforderungen. Es gilt, Daten, Menschen und Prozesse in neu entstehenden digitalen Technologien miteinander zu verbinden. Wenn Informationen den digitalen Wandel vorantreiben sollen, müssen sie gemanagt werden. Führungskräfte und IT-Experten sind gefordert, eine Strategie für Digitale Information Governance zu entwickeln und umzusetzen. In einer globalisierten Wirtschaft wirken sich Regulierungsvorschriften noch stärker aus Viele Unternehmen haben kaum Kontrolle darüber, welche Daten von den operativen Systemen im Rahmen der Geschäftsprozesse aus Compliance-Gründen und zur rechtlichen Absicherung gesammelt werden. Um auch künftigen gesetzlichen Anforderungen zu genügen, sind Investitionen in die IT erforderlich. Governance bedeutet jedoch mehr als das Einhalten von Regularien. Es geht auch darum, bessere Arbeitsabläufe zu entwickeln. Richtig implementiert deckt Information Governance als Teil einer Enterprise Information Management (EIM) Plattform den Wert von Informationen auf und trägt zu einer besseren operativen Performance bei. OpenText Release 16 bietet noch umfassendere Funktionen für Governance und Compliance. In unserer OpenText Cloud haben wir Datenzonen eingerichtet, die lokale gesetzliche und regulatorische Rahmenbedingungen berücksichtigen. Standardisierung und Regulierung nehmen immer mehr zu. Wir arbeiten deshalb daran, sämtliche Vorschriften abbilden zu können – von SOC 1 und SOC 2 (Regeln zur Berichterstattung für die Kontrollmechanismen von Service-Organisationen) über PCI DSS (Datensicherheitsstandard für Kreditkartentransaktionen) bis zu HIPAA und EHR (Datensicherheitsstandards im Gesundheitswesen). Diese strategische Entscheidung konnten wir treffen, weil wir in unserer eigenen Cloud operieren. Das neue Release ist daher nicht nur eine Investition in unsere Infrastruktur, um auch künftige Vorschriften und Standards einhalten zu können. Es ist eine Investition in Information Governance, Information Compliance und Datensicherheit. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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OpenText erweitert das Angebot im Bereich ECM und EIM durch die Übernahme der Enterprise Content Division (Documentum, InfoArchive, LEAP) von Dell EMC

Dell Übernahme

OpenText ist auf Wachstumskurs, und wir bauen unsere Angebote kontinuierlich aus. Unser erklärtes Ziel: Wir wollen unseren Kunden stets die für sie beste Lösung bieten. Jedes Land und jede Region stellen spezifische Anforderungen an unsere Produkte. Dieses Know-how auszubauen und laufend zu verbessern gehört zu unseren Unternehmenszielen. Durch die Übernahme der Enterprise Content Division (ECD) Sparte von Dell EMC erweitern wir unser Portfolio im Bereich Content Management und erschließen weitere vertikale Märkte. Wir freuen uns sehr, dass die endgültige Vereinbarung zur Übernahme der ECD (darunter Documentum) von Dell EMC steht. Damit ist ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg zur Neudefinition von Enterprise Software erreicht. Die aktuelle Übernahme gehört zu den wichtigsten unserer Unternehmensgeschichte im Bereich Enterprise Content Management (ECM). Übernahme der Produktfamilien Documentum, InfoArchive und LEAP aus der Dell EMC ECD-Sparte Im Rahmen der jetzt getroffenen Vereinbarung übernehmen wir die Produktfamilien Documentum, InfoArchive und LEAP aus der Dell EMC ECD-Sparte. In Kombination mit den bestehenden OpenText-Produkten eröffnen sich unseren Kunden neue Möglichkeiten ihren Content im gesamten Unternehmen sicher und richtlinienkonform zu verwalten, Altsysteme abzulösen, durch bessere Verfügbarkeit von Informationen umfassende Analysen und Ergebnisse zu erstellen und mit allen Arten von Endgeräten zu arbeiten. Selbstverständlich bleiben wir bei der Implementierung auch weiterhin flexibel. Die neuen Lösungen werden daher stationär, in der Cloud oder als hybride Systeme zur Verfügung stehen. OpenText unterstützt Unternehmen über den gesamten EIM (Enterprise Information Management)-Prozess hinweg durch eine vollständige EIM-Automatisierung – vom Kundenkontakt bis zur Auswertung von Daten zur Gewinnung von geschäftsrelevanten Erkenntnissen. Von der Datenerfassung bis zur Archivierung Das erweiterte Angebot stärkt zentrale Bestandteile unserer Vision – von der Datenerfassung bis zur Archivierung. Das Kern-Portfolio von OpenText wird durch die Übernahme um Kompetenzen im Bereich Information Lifecycle Management, ECM, Archivierung und Zusammenarbeit ergänzt. Darüber hinaus gewinnen wir Marktanteile in wichtigen vertikalen Märkten wie dem Gesundheitswesen, Life Sciences und der öffentlichen Hand. Im Finanzsektor, der Energiewirtschaft und der Technologiebranche können wir unsere bereits starke Marktpräsenz durch die Akquisition weiter ausbauen. OpenText profitiert von der über 25-jährige ECM-Erfahrung von ECD. Die Übernahme stärkt unsere Marktposition; das OpenText EIM-Angebot wird um zusätzliche Kompetenzen, die Präsenz in den diversen Vertriebskanälen und tieferen Kundenbeziehungen weltweit erweitert. OpenText wird mit der Übernahme von ECD zum Partner der Wahl für alle Organisationen, die sich durch die effektive Nutzung ihrer Unternehmensdaten weiterentwickeln möchten. Ich freue mich darauf, nach erfolgreicher Abwicklung der Übernahme unsere neuen Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter in der OpenText-Familie begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Pressemitteilung (Englisch). Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Die Zukunft der Information: OpenText Suite 16 – von Engagement zu Erkenntnissen

Die OpenText Suite 16 besteht aus vier Enterprise Information Management (EIM) Suiten: Content Suite, Process Suite, Experience Suite und Analytics. Jedes Softwarepaket enthält ein Set von integrierten Produkten und kann entweder lokal, als Abonnement in der OpenText Cloud oder als Managed Service eingesetzt werden. Wir haben auch mehr als ein Jahr Arbeit in die durchgehende Integration von Analytics-Tools in OpenText Release 16 gesteckt Unser erklärtes Ziel: Wir wollten alle Softwarepakete mit Analysefunktionen ausstatten, damit Sie aus Ihren Unternehmensdaten nützliche Erkenntnisse gewinnen können. Zusätzlich bieten wir ein eigenes Paket mit integrierbaren Analyse-Tools für detailliertere Auswertungen. Neben den EIM-Softwarepaketen enthält dieses Release auch AppWorks™ – eine Entwicklungsplattform für IT-Organisationen, die den Prozess von der Anforderungsspezifikation bis zur fertigen Lösung beschleunigt. Damit unsere Kunden ihre Unternehmensdaten noch umfassender regulieren können, erfasst OpenText Release 16 jetzt den Informationsfluss weiterer Prozesse, zum Beispiel Bestelleingang-Disposition, Erstellung-Verbrauch, Beschaffung-Bezahlung und Ereignis-Auswirkung. Mit über 1.000 Integrationsschnittstellen ist die OpenText Suite 16 die derzeit am stärksten integrierte digitale Plattform am Markt Selbstverständlich kann jedes Softwarepaket mit bereits vorhandenen EIM-Anwendungen und -Lösungen außerhalb von OpenText verknüpft werden, damit sich Ihre Investitionen auch bezahlt machen. Unsere kostengünstige, systemoffene Cloud unterstützt zahlreiche häufig eingesetzte Datenbank- und Webserver-Formate. Damit reduzieren sich die Kosten für die darunterliegende Software-Infrastruktur erheblich. Mit OpenText Suite 16 stehen unseren Kunden, und solchen die es werden wollen, eine ganze Reihe innovativer Funktionen mit beträchtlichem Mehrwert zur Verfügung. Die einzigartige Kombination aus Verfügbarkeit in der Cloud, systemoffener Cloud, massiv erweitertem Funktionsumfang und noch stärkerer Integration macht OpenText Release 16 zum Produkt der Wahl für alle Unternehmen, die mit ihrem EIM-System einen Schritt weiter gehen wollen. Erfahren Sie mehr unter www.opentext.com/16 (englisch) Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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Das digitale Mindset

Das digitale Mindset

Start-ups von heute sind die Börsen-Stars von morgen. Denn diese Unternehmen haben keine Angst vor Risiken. Sie haben keine Angst vor dem Untergang. Die aggressiven Innovatoren sind die neuen Vordenker, weil sie das Spiel verändern. Sie entwickeln eine Abonnement-Wirtschaft des Teilens, die auf digitalen Technologien und Informationen basiert. Das digitale Mindset ist die Kakophonie von ON DIGITAL. Es hat 10 Komponenten: Unmittelbarkeit Dringlichkeit Einfache Nutzung (d.h. nicht nur einfach, sondern intuitiv) Abonnenten schnappen Richtig schnell skalieren Geschäftsmodelle neu definieren (auch als Disruption bezeichnet) Ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln Ein Ansatz von „unterwegs sein” Immer online Meine Daten sind omnipräsent und überall und zu jeder Zeit verfügbar Das digitale Mindset wird angetrieben durch Zerstörung, Unmittelbarkeit, Skalierung, einer Konzentration auf das Unterwegssein, Erfahrungen und einem Echtzeit-Gefühl Wie schon den IQ und den EQ müssen wir auch einen DQ, einen Digital-Quotienten, entwickeln, in dem Strategien, Kulturen, Menschen und Fähigkeiten zusammengeführt werden. Sobald Ihre Organisation über ein digitales Mindset verfügt, wird sie sich schnell und zielgerichtet weiterbewegen. Die digitalen Anführer sind weit voraus. Sie haben bereits Möglichkeiten zur digitalen Transformation identifiziert. Sie denken und agieren unternehmerisch und entledigen sich der Vergangenheit, um voranzukommen. Sie haben ein digitales Mindset verinnerlicht. Und ein digitales Mindset hebt sich von der Masse ab. Machen Sie es sich zu Eigen. Befürworten Sie es. Befreien Sie es von Strukturen und Konventionen. Bei der Digitalisierung geht es NICHT um die Frage tun oder nicht tun. Diese Frage stellt sich nicht mehr. Die Digitalisierung verändert alles. Die Art, wie wir denken, wie wir miteinander konkurrieren, Innovationen entwickeln und experimentieren, die Customer Journey, unsere Lieferketten und Arbeitswelt, das Tempo und den Rhythmus. Sie hat ganze Industrie zerstört, Marktführer verdrängt, neue Geschäftsmodelle hervorgebracht und dabei Kunden, Unternehmenskulturen und unsere Denkweise radikal verändert. Wer dieses Mindset nicht verinnerlicht, bleibt auf der Strecke und kann sein Geld gleich zum Fenster herauswerfen. Kreative Führung wird sich durchsetzen Transformations-Manager müssen überholte Strukturen und altbackenen Führungsstil überwinden und die Millennials zur Selbständigkeit, Entscheidungs- und Experimentierfreudigkeit befähigen, damit sie Ideen entwickeln und Risiken eingehen. Die schnellen Veränderungen der Märkte unterstreichen die Dringlichkeit, mit der sich Unternehmen transformieren müssen. Es wird höchste Zeit, Geschäftsmodelle umzukrempeln und die Chancen zu ergreifen. Die Devise heißt raus der Komfortzone, Partnerschaften mit Start-ups eingehen oder die eigenen Kapazitäten ausbauen, um Produkte und Dienstleistungen zu diversifizieren. So kann skaliert und für neues Umsatzwachstum gesorgt werden. Es wird Zeit, Bilanz zu ziehen. Wie hoch ist Ihr Digital-Quotient? Wie erwachsen sind Ihre operativen Tätigkeiten, Ihre Mitarbeiter und Ihr Liefernetzwerk in puncto Digitalisierung? Verfügen Sie über die Strategie, die Kultur, die Technologie und das Mindset, um Ihre Organisation in ein digitales Unternehmen zu transformieren? Vielleicht erinnern Sie sich daran, dass ich die Serie mit einer Anekdote zur Eroberung des Azteken-Reiches durch Hernán Cortés im Jahre 1519 eröffnete. Nachdem sich die Unternehmung als gigantischer Fehlschlag erwies, dachten seine Truppen, dass ihnen nichts anderes übrig bliebe, als die Niederlage einzugestehen und nach Hause zu segeln. Doch bevor sie die Flucht ergreifen konnten, verbrannte Cortés seine Flotte und stellte seine Truppen vor die einfache Wahl: Erobern oder Sterben. Die Lektion von Cortés geht in die nächste Runde. Der wahre Wandel erfordert durchdringende Veränderungen in Ihrem Unternehmen. Stillstand bedeutet stets ein großes Risiko, weil er Sie zum leichten Ziel macht. Veränderung ist stets der sichere Weg. Es geht in der Tat darum: Digital werden oder Sterben. Vielen Dank, dass Sie mich auf dieser transformativen Reise begleitet haben. Ich hoffe, Sie können von diesem Beitrag profitieren. Wir sind alle Informationsunternehmen. In meiner nächste Reihe von Blog-Posts gehe ich genau darauf näher ein. Die Digitalisierung verändert alles Wenn Sie mehr über „ON DIGITAL“ wissen möchten, laden Sie sich hier das kostenlose E-Book von Marc Barrenechea herunter. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Warum Sie das Internet der Dinge ernst nehmen müssen

Internet of Things

Die Konvergenz von Technologie und Internet hat für eine wahre Flut an innovativen Ideen gesorgt. Selbstfahrende Autos, Kühlschränke, die ihren Inhalt kennen und passende Rezepte vorschlagen, Lagerhallen, die ihre Bestände automatisch auffüllen und Geräte, die ihre eigene Wartung planen… Was nach futuristischer Science Fiction klingt, ist heute bereits Realität. Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) transformiert die uns bekannte Welt, in dem es ein gigantisches globales Netzwerk von Endgeräten und Maschinen erschafft, die alle miteinander vernetzt sind, kommunizieren und Daten austauschen. Nach aktuellen Schätzungen soll das IoT in den nächsten zehn Jahren Billionen von Dollar in die Weltwirtschaft pumpen Das rasante Wachstum des IoT wird angetrieben von kostengünstigen Sensoren und Datentransfer-Geräten (iBeacons), Cloud Computing, Analytics und Mobility. Es verspricht eine Zukunft, in der alles und jeder Teil einer hyper-vernetzten Welt ist. Obwohl viele das IoT noch für ein nebulöses futuristisches Konzept halten, ist es in der Realität längst angekommen: Wir tragen Schrittzähler, smarte Uhren und Kameras; unsere Haustiere werden mit Mikro-Chips „ausgerüstet“ und wir fahren Autos mit eingebauten Sensoren. Tragbare Technologien (Wearable Devices) werden zum Mainstream und verstärken den Trend zum so genannten „Quantified Self“ – dem datengetriebenen Wissen, das sich mit Hilfe von Technologien gewinnen lässt. Dank dem IoT werden viele unserer alltäglichen Geräte sich künftig selbst checken und mit einem Netzwerk kommunizieren – denken Sie an das vollautomatische „Ultrahaus 3000“ von Marge in der TV-Serie „Die Simpsons“. Über ein Drittel der US-amerikanischen Verbraucher besitzen und nutzen bereits IoT-Geräte wie das intelligente, selbstlernende Thermostat aus dem Hause Nest oder einen Smart-Fernseher. Verbraucher sammeln heute ihre eigenen Informationen und sie nutzen diese, um ihren Lebensstil zu verbessern Und sobald einmal alles digitalisiert und über das gesamte Internet der Dinge automatisiert ist, werden Organisationen sich ebenfalls „ihrer selbst bewusst“. Wie das „Quantified Self“ dazu in der Lage ist, gesündere Entscheidungen zu treffen, wird auch das Quantified Enterprise befähigt, strategischere Geschäftsentscheidungen auf der Basis von genaueren Informationen zu treffen. Die Auswirkungen des Internets der Dinge zu messen ist komplex, aber das Potenzial ist enorm. Weil das IoT neue Datenströme ermöglicht, sind Unternehmen, die die gigantischen Informationsvolumen verwalten und nutzen können, klar im Vorteil. In der digitalen Welt erhalten Daten einen ganz neuen Wert. In meinem nächsten Post werfe ich einen Blick auf die Chancen (und Risiken) von Daten und werde erläutern, wie Unternehmen mit Hilfe von Analytics geschäftliche Informationen in strategische Einsichten zum Wettbewerbsvorteil verwandeln können. Die Digitalisierung verändert alles. Wenn Sie mehr über „ON DIGITAL“ wissen möchten, laden Sie sich hier das kostenlose E-Book von Marc Barrenechea herunter. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Von der Lieferkette zum Netzwerk

Von der Lieferkette zum Netzwerk

In der digitalen Welt ist die Lieferkette ein Netzwerk und keine „Kette“ im wortwörtlichen Sinn. Dieses Netzwerk verbindet Branchen, Lieferanten, Partner und Kunden zu einem System. Der Kunde steht dabei im Zentrum dieses Netzwerks. Er steuert die vernetzte Lieferkette, indem er Produkte und Dienstleistungen von vielen verschiedenen Anbietern nachfragt. Die Anbieter selbst integrieren ihre Leistung nach dem Plug & Play-Prinzip an den entsprechenden Stellen des Netzwerks und leisten so ihren Beitrag zu einer optimalen Customer Experience. Die Customer Experience kann also nur so gut sein, wie das Netzwerk, das sie unterstützt Diese neue „Plattform für alle Lebensbereiche der Konsumenten“ ersetzt die klassische Wertschöpfungskette. Eine flexibilisierte Massenproduktion (Mass Customization), also die Herstellung nach persönlichen Kundenwünschen, Lieferung am selben Tag, dynamische Preisgestaltung und die Nachverfolgung von Bestellungen in Echtzeit werden dabei von den Konsumenten als selbstverständlich vorausgesetzt. Die Lieferkette von heute muss mit all diesen Erwartungen umgehen können – sie ist wirklich ein Netzwerk. Das ganze Potenzial der Digitalisierung kann nur dann erschlossen werden, wenn auch die Lieferkette neu erfunden wird In der digitalen Welt sind Liefernetzwerke flexibel und von der Produktion über den Handel bis hin zur Auslieferung voll integriert. Günstige Anbieter und digitalisierte Hersteller haben ihre Produktionslinien agil gestaltet. Betriebliche Abläufe können auch auf globaler Ebene schnell skaliert werden, wenn sie komplett digital und cloud-basiert sind. Neue Kanäle werden genutzt, um neue Märkte zu bedienen. Das gesamte Netzwerk wird durch Datenanalysen und das Internet der Dinge (Internet of Things / IoT) angereichert. Jeder Prozessschritt ist komplett transparent und einsehbar. Moderne Analytics-Methoden gehen dabei weit über die einfache Prozessoptimierung in der Lieferkette hinaus. Sie identifizieren verborgene Kundenbedürfnisse und neue Wertschöpfungswege. So können bessere Entscheidungen getroffen und bessere Produkte und Dienstleistungen schneller bereitgestellt werden. Das IoT wird den Austausch von Daten und den Handel im gesamten Netzwerk effizienter gestalten und durch B2B-Integration eine kollaborative Plattform für das globale Management sicherer und regelkonformer Geschäftstransaktionen schaffen. Jede wirklich erfolgreiche Lieferkette entspricht heute prinzipiell einem dynamischen digitalen Netzwerk. In den nächsten Jahren werden mehr als die Hälfte der 2.000 globalen Top-Unternehmen ihre Lieferkette zu Netzwerken weiterentwickeln, um ihr Digitalgeschäft zu unterstützen. Das Internet der Dinge spielt dabei eine zentrale Rolle, weil es nicht nur verbundene, intelligente und einheitliche Liefernetzwerke schafft, sondern auch die globale „Vernetzung von jedem mit allem“. Die Digitalisierung verändert alles. Wenn Sie mehr über „ON DIGITAL“ wissen möchten, laden Sie sich hier das kostenlose E-Book von Marc Barrenechea herunter. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Die Zukunft der Information: Es ist nicht einfach, mit der Technologieentwicklung mitzuhalten

Früher oder später muss sich jede Organisation mit ihrem digitalen Wandel und der Integration kognitiver Erkenntnissysteme auseinandersetzen. Wie ich in meinem letzten Beitrag in Rahmen dieser Serie schon andeutete, wird dieser Wandlungsprozess durch einige nicht zu unterschätzende Störfaktoren zu einer echten Herausforderung für jedes Unternehmen. Steile Kurve: Technologieadaption in Unternehmen Die technologische Lernkurve hat ihre Tücken. Viele Organisationen geraten bei der Einführung neuer Technologien ins Stolpern. Sie sind hin- und hergerissen zwischen Papier-basierten Altsystemen an einem Ende der Entwicklungskurve und der Verlagerung der Geschäfte in die Cloud am anderen. Für die globalen Marktführer, deren Anfänge alles andere als digital waren, ist der Wandlungsprozess ungleich schwieriger. Tatsächlich verlagern nur etwa zehn Prozent der bei Forbes Global 2.000 gelisteten größten Unternehmen der Welt ihre Systeme und Daten in die Cloud. Der Grund: die steile Technologieentwicklungskurve zu meistern, ist extrem schwierig. Wir von OpenText sind schon lange ein Teil dieser Entwicklung und haben die Ablösung von Enterprise Ressource Planning (ERP) durch Enterprise Information Management (EIM) als Zukunft der Informationssysteme hautnah miterlebt In der Entwicklungsphase verfolgte EIM ein ähnliches Ziel wie ERP. Aber während ERP strukturierte Daten und Abläufe verwaltet, muss EIM unstrukturierte Informationen managen. Die Funktionalitäten von EIM drängen ERP heute immer mehr in den Hintergrund. Denn EIM bietet eine umfassende Plattform für die Digitalisierung und vereint durch die Integration mit ERP-Systemen strukturierte und unstrukturierte Informationen – in unternehmensinternen und in -übergreifenden Business-Netzwerken. Mit der digitalen Revolution werden sich neue digitale Formate in den Unternehmen etablieren, die auf Robotik, Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) und kognitiven Systemen aufbauen. Dort liegt die Zukunft von EIM. Und genau das ist der Bereich, auf den wir uns konzentrieren, um Unternehmen bei der Adaption neuer Technologien und Informationsformate bestmöglich zu unterstützen. Die Generation der Millennials verstärkt den Druck auf Unternehmen, sich neue und disruptive Technologien anzueignen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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