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Europäische Datenschutz-Grundverordnung: Es geht nicht nur um Daten

Europäischer Datenschutz

Nomen est Omen: Bei der europäischen Datenschutz-Grundverordnung geht es in der Tat um Daten. Doch das ist nur ein Teil der Geschichte. In Wahrheit geht es um Informationen. Wer das nicht versteht, erliegt einem Missverständnis und wird die Vorgaben der Verordnung nicht erfüllen können. Dieses Missverständnis muss unbedingt aus dem Weg geräumt werden, denn die Zeit läuft ab: In nicht mal einem Jahr – ab dem 25. Mai 2018 – müssen die Unternehmen die neuen Vorschriften erfüllen, sonst wird es teuer – vom Imageschaden bei Bekanntwerden von Verstößen mal ganz abgesehen. Vorteil für deutsche Unternehmen Die europäische Datenschutz-Grundverordnung ist kein Mythos, sondern Realität. Auch wenn großer Zeitdruck herrscht, haben die deutschen Unternehmen einen entscheidenden Vorteil. Im Prinzip dehnt nämlich die neue Verordnung den strengen deutschen Datenschutz auf ganz Europa aus. Allerdings bestehen zwei ganz grundlegende Unterschiede zum bisherigen deutschen Recht. Erstens müssen die Unternehmen die Grundsätze des Datenschutzes nicht nur einhalten, sondern auch alles, was damit zu tun hat, lückenlos dokumentieren. Das ist unerlässlich, denn zweitens kehrt die europäische Verordnung die Beweislast um. Jetzt sind es die Unternehmen, die den Aufsichtsbehörden gegenüber nachweisen müssen, dass sie die Vorgaben einhalten. Außerdem haben sie Vorfälle von sich aus zu melden. Früher mussten die Aufseher Verstöße aufdecken und Beweise vorlegen. Von Daten zu Informationen Beim europäischen Datenschutz geht es also gar nicht nur um die personenbezogenen Daten selbst. Mindestens genauso wichtig sind die Informationen darum herum. Nehmen wir den ersten der sechs Grundsätze der DSGVO. Dieser lautet: Personenbezogene Daten müssen auf rechtmäßige Weise, nach Treu und Glauben und in einer für die betroffene Person nachvollziehbaren Weise verarbeitet werden. Um den betroffenen Personen einfach, verständlich und lückenlos darlegen zu können, dass und wie sie deren Daten schützen, brauchen Unternehmen eine Menge Informationen: angefangen bei den zu schützenden Daten selbst, über die damit verbundenen Zwecke und Prozesse bis hin zu den Menschen, die damit umgehen, und deren Verantwortlichkeiten. All diese Informationen müssen an einem zentralen Ort gesammelt, verarbeitet und verwaltet werden. Nur so sind die Unternehmen überhaupt in der Lage zu wissen, ob und wie sie die Vorgaben des europäischen Datenschutzes einhalten. Und nur so können sie sowohl den Aufsichtsbehörden als auch den Betroffenen selbst darüber Auskunft geben. Datenschutz: Eine echte Chance Die Unternehmen brauchen folglich ein einheitliches und unternehmensweites Managementsystem für Informationen. Positiver Nebeneffekt: Ein solches System sorgt nicht nur für Rechtssicherheit, sondern schafft die Grundlage für einen optimierten Umgang mit Unternehmensinformationen generell. So kann sich der europäische Datenschutz als ein Wettbewerbsvorteil erweisen, um den uns die Welt beneiden wird. Denn er setzt ein durchgängiges, unternehmensweites Informationsmanagement auf Basis vollständig digitalisierter Daten und Prozesse voraus. Das erst ist die Basis für digitale Geschäftsmodelle, das Herzstück der digitalen Transformation. Wer jetzt handelt und ein unternehmensweites Informationsmanagement in Angriff nimmt, kann die eventuell bereits verlorene Zeit aufholen und die Konkurrenz in Sachen Digitalisierung hinter sich lassen. Warum das so ist, erklären wir Ihnen kurz und knapp in unserer Animationsserie „GDPR – Über Datenschutz zum Wettbewerbsvorteil“. Viel Spaß beim Anschauen!

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Sag mir, wo die Millennials sind? Nutzen Sie Customer Experience Management und erfüllen Sie die Erwartungen Ihrer Kunden!

Customer Experience Management, Millennials

Meine Frau und ich haben kürzlich in einem örtlichen Restaurant Halt gemacht. Hier waren wir früher häufig beim Essen. Es war genauso gut und preiswert wie damals. Die Angestellten waren engagiert, gut gelaunt und freundlich. Aber es fehlte etwas: andere Gäste. Vor allem Millennials waren nicht zu sehen. Das Restaurant war während der Hauptgeschäftszeit nur zu etwa einem Viertel besucht. Wir erinnerten uns, dass es hier früher immer sehr geschäftig zuging. Diese Tage schienen der Vergangenheit anzugehören. Ist schlechte Kundenerfahrung der Grund? Zufällig hatten wir beide zuvor ein paar Artikel über die Generation Y gelesen.  Die Millennials vermeiden die traditionellen Familienrestaurants, zu denen ihre Eltern sie mitgenommen hatten. Obwohl kein Artikel dieses besondere Restaurant erwähnt hatte, passte die Beschreibung auf jeden Fall. Was wir sahen, schien die These dieser Artikel zu bestätigen. Während des Essens diskutierten wir darüber, warum diese Veränderung wohl stattgefunden hatte. War etwa schlechte Kundenerfahrung der Grund? Soweit es meine Frau und mich betraf, hatte sich nichts geändert: Kundenerlebnis und Service waren genauso. Und eigentlich würde ich sagen, dass sich beides sogar leicht verbessert hatte. Also fragten wir unsere eigenen „Millennials“, unsere älteste Tochter und ihren Ehemann: Habt Ihr jemals wieder bei unserem ehemaligen Lieblingsrestaurant gegessen? Das veränderte Essverhalten der Millennials Die Antwort war interessant:  Die Millennials gehen nicht so „zum Essen“ aus, wie wir es damals getan haben oder immer noch tun. Für sie und die meisten ihrer Freunde, ist „Essen gehen“ Teil eines ganzen Abendprogramms. Sie essen schnell etwas. Und gehen hinterher zu einem Konzert oder einer Veranstaltung. Bevorzugt in der Nähe des Veranstaltungsortes. Sie wollen einfach nur schnell etwas zu sich nehmen und dann weiterziehen. Wollen sie Gerichte wie in einem Restaurant, lassen sie sich alles nachhause liefern. Ihre erste Wahl sind Restaurants, die mit Zustelldiensten wie UberEATS, (derzeit noch nicht in Deutschland vertreten) oder Lieferheld und ähnlichen Lieferservices vernetzt sind. Hier können sie die Menüs ansehen, nach Wahl zusammenstellen, ordern und online bezahlen. Aber sie können auch noch direkt an die Haustüre liefern lassen. Customer Experience Management als Schlüssel zum Erfolg Also handelt es sich hier um ein Problem mit den Kundenanforderungen. Dabei geht es gar nicht um ein taktisches Erlebnis auf Mikro-Ebene, wie beispielsweise Service oder das Restaurant selbst. Es geht um die strategische Makro-Ebene. Das Verhalten eines Teils der Kunden hat sich verändert. Und jedes Restaurant, das sich nicht physisch in der Nähe von anderen Unterhaltungsmöglichkeiten befindet oder einen Lieferservice anbietet, wird erst gar nicht in den Entscheidungsprozess einbezogen. Innerhalb des Customer Experience Management nutzen wir Tools wie  Website-Optimierung, Analytics, Umfragen und mehr, um die „Voice of the Customer“ (Kundenstimme) zu erfassen, damit wir bessere, ansprechendere Erlebnisse liefern können. Diese basieren jedoch auf den Aktivitäten und Erfahrungen unserer Kunden Können wir die gleichen Tools nutzen, um Informationen über diejenigen Erlebnisse zu sammeln, die wir nicht liefern, nach denen potenzielle Kunden jedoch suchen könnten? Wie verfolgen wir die Verhaltensänderungen einer demografischen Zielgruppe und wie nutzen wir die Erkenntnisse, um strategische Entscheidungen über sich verändernde Kundenanforderungen zu treffen?Ich habe darauf keine unmittelbaren Antworten, aber dies ist eine interessante Diskussion. Und es ist ein Thema, über das ich während meiner Session auf der letzten OpenText™ Enterprise World referiert habe: „Ten Trends in Customer Experience Management für 2017“. Lesen Sie mehr über Customer Experience Management im Blog. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Digitaler Wandel und Digitalisierung – Achtung: Verwechslungsgefahr?

Digitaler Wandel

Ämter und Behörden sind rückständige Organisationen, die alles auf Papier festhalten? Bei einem amtlichen Archiv handelt es sich um endlose, verstaubte Korridore voller Aktenschränke? Und auf die eigenen Daten zugreifen kann nur, wer vorher endlose Anträge ausgefüllt und Gebühren bezahlt hat? Eine Vorstellung, die so längst nicht mehr zutrifft. In Österreich beispielsweise sollen über digitale Bürger-Services und Online-Behördenwege zukünftig jährlich bis zu 500 Milliarden eingespart werden. In Deutschland existiert seit 2015 ein eGovernment-Gesetz, das Anfang 2017 um eine sogenannte „Open Data“-Regelung erweitert wurde. Diese soll den Zugang zu öffentlichen Daten, etwa Statistiken, Verkehrs- oder Wetterdaten erleichtern. Digitalisierung und digitale Transformation sind auch in der öffentlichen Verwaltung angekommen. Mehr als Digitalisierung –  digitaler Wandel Die digitale Transformation steht schon seit geraumer Zeit ganz oben auf der Prioritätenliste von IT-Managern der öffentlichen Hand. Dennoch zeigen sich laut einer Studie von Deloitte nur 41 Prozent der Führungskräfte aus Ämtern und Behörden mit den Reaktionszeiten ihrer Organisationen auf digitale Trends (Englisch) zufrieden. Vielleicht lässt sich diese Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit durch eine Gartner-Umfrage unter IT-Leitern im öffentlichen und privaten Bereich erklären, nach der die Digitalisierung auf Platz eins ihrer Prioritäten steht (Englisch). Doch wenn wir uns auf die Digitalisierung konzentrieren, laufen wir Gefahr, das wahre Gestaltungspotenzial digitaler Technologien zu übersehen. Die Bedeutung der Digitalisierung sollte nicht unterschätzt werden. Der Umstieg von papierbasierten auf digitale Prozesse bietet enorme Vorteile, wenn es um Kosten und Effizienz geht. Deloitte hat in einem Report zu den Bestrebungen zur digitalen Transformation in Australien ermittelt, dass eine papierbasierte Transaktion mehr als das 3.000-fache einer Online-Transaktion kostet (Englisch). Im Juli 2014 unterzeichneten die OECD-Mitgliedsstaaten die Empfehlung, „Regierungen sollten eine Strategie für digitale Behörden entwickeln und umsetzen“. Darin stellte die Organisation eindeutig klar, dass die Digitalisierung nur der erste Schritt sein kann. Wie es ein OECD-Bericht formuliert: „Die Herausforderung besteht nicht darin, digitale Technologien in der öffentlichen Verwaltung einzuführen (Digitalisierung). Sie ist weit transformativer – es geht darum, die Nutzung digitaler Technologien in die Modernisierungsbestrebungen des öffentlichen Sektors zu integrieren (digitale Behörde).“ Digitaler Wandel: Nutzererfahrung vs. Effizienz Aus meiner Sicht besteht die Gefahr bei der Digitalisierung in einer Überbetonung der Bürgererfahrungen zum Nachteil der operativen und prozessualen Verbesserungen, die der digitalen Transformation eigen sind. In diesem Punkt gehe ich mit Rick Howard, VP Research bei Gartner, konform. Er meint: „Die digitale Behörde wird momentan als Erweiterung früherer Initiativen für eGovernment (Englisch) umgesetzt – Stichwort Online-Behördengänge. Dabei werden die bestehenden operativen oder Dienstleistungsmodelle weitgehend beibehalten.“ Namhafte Beispiele für einen digitalen Wandel auf dem öffentlichen Sektor – etwa gov.uk (Englisch) in Großbritannien oder census.gov (Englisch) in den USA – zeigen nur einige der Vorteile eines digitalen Serviceangebots. Je weiter sich eGovernment von der digitalen Bereitstellung von Daten zu einem durchgängigen digitalen Prozess entwickelt, umso mehr steigt der Nutzen für Organisationen aus dem öffentlichen Sektor – etwa durch Kundenbindung, maßgeschneiderte Serviceangebote und effiziente Betriebsabläufe. Großbritannien – derzeit laut UNO weltweit führend im Bereich eGovernment (Englisch) – setzt auf eine „standardmäßig digital“-Strategie (Englisch) für alle neuen Services. Die britische Regierung betrachtet Erfolg als etwas Vielschichtiges und stellt fest: „Wer digitalen Behörden zum Erfolg verhelfen will, muss mehr Menschen dazu bewegen, ihre Behördenwege online zu erledigen. Das wiederum bedeutet mehr und bessere Online-Services anzubieten – beispielsweise einen einzigen, gebündelten Online-Service zur Anmeldung eines Neugeborenen zu schaffen, anstatt von den Eltern zu erwarten, sich in den Zuständigkeiten von lokalen und zentralen Behörden sowie dem National Health Service (NHS) zurechtzufinden. Dabei gilt es auch die Dienste im Hintergrund zu verbessern, damit die manuelle Bearbeitung bald der Vergangenheit angehört. Eine Bearbeitung von Anträgen auf Kindergeld sollte zum Beispiel nicht mehr bis zu zwölf Wochen dauern. Veränderungen dieser Art haben ein großes Einsparungspotenzial – wir rechnen mit 1,3 bis 2 Milliarden Pfund bis 2020.“ Digitaler Wandel: Neue Ansätze für die digitale Transformation Einige der frühen Programme zur digitalen Transformation wurden wahrscheinlich von den Bürgern zur Behörde gestaltet, anstatt von den Ämtern auszugehen. Wir haben also auf die passenden Benutzeroberflächen und Kanäle für gute Interaktion mit den Bürgern geachtet und den Prozessen im Hintergrund nicht genug Zeit gewidmet. Es gibt jedoch Anzeichen dafür, dass die Organisationen des öffentlichen Sektors ihre Aufmerksamkeit vermehrt den zur Unterstützung der digitalen Transformation notwendigen Systemen und Prozessen zuwenden. In der NASCIO-Umfrage unter den IT-Leitern der US-Bundesstaaten zu den technischen Prioritäten 2017 (Englisch) landeten Konsolidierung/Optimierung der Systeme auf dem zweiten und Modernisierung der Altsysteme auf dem fünften Platz. Organisationen der öffentlichen Hand müssen sich von geschlossenen Business-Systemen verabschieden, wollen sie vollständig von den Vorteilen der digitalen Transformation profitieren. Stattdessen sollten sie eine Plattform einführen, die sich über die gesamte Organisation und darüber hinaus erstreckt. Die passende Plattform: EIM als Grundlage für eine effektive Digitalisierung Rick Howard von Gartner fasst es treffend zusammen: „In einer Behörde hat ein Geschäftsmodell die Aufgabe, von den Bürgern unabhängigen Nutzen innerhalb der geltenden Gesetze, bereitgestellten Mittel und Risikotoleranz zu liefern. Im Gegensatz dazu bietet eine Plattform einem Unternehmen die Grundlage, auf der sich Ressourcen vereinen lassen (Englisch) – manchmal sehr schnell und zeitlich begrenzt, manchmal weitgehend standardisiert. Gemeinsam generieren diese Ressourcen eine Wertschöpfung, die über die budgetären und gesetzlichen Grenzen hinausführen kann.“ Mit der Implementierung einer Enterprise Information Management Plattform steht Regierungsbehörden eine solche Grundlage zur Verfügung. Auf dieser Basis lassen sich Geschäftsprozesse neu gestalten. Gleichzeitig wird eine über alle Kanäle sichere Interaktion mit den Bürgern geschaffen, die effektive digitale Behördenwege auszeichnet. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Warum die DSGVO das digitale Marketing auf den Kopf stellt

DSGVO

Marketing ist ein entscheidender Faktor für den Unternehmenserfolg, daran ist im B2C-Bereich nicht zu rütteln. Deutsche B2B-Unternehmen haben das ebenfalls erkannt – laut den Ergebnissen einer Studie des Bundesverbands Industrie Kommunikation (bvik) waren die Marketingausgaben 2016 um 28 Prozent höher als noch 2015. 96 Prozent der Befragten dieser Studie gaben zudem an, digitales Marketing sei das wichtigste Kompetenzfeld der Zukunft. Doch gerade auf das digitale Marketing und die dafür benötigten personenbezogenen Daten kommt eine große Veränderung zu. Wir wissen, dass die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) den Compliance- und IT-Beauftragten einige Kopfschmerzen bereitet. Sie sind mit den neuen Anforderungen der DSGVO und deren Auswirkungen auf ihre Unternehmen gut beschäftigt. Wahrscheinlich am stärksten betroffen ist jedoch das Marketing – insbesondere das digitale Marketing. In diesem Bereich ist ein kultureller Wandel erforderlich, der Herausforderungen mit sich bringt, intelligent agierenden Organisationen allerdings auch Erfolgschancen bietet. Es geht um Zustimmung Die Tage der impliziten, versteckten und gebündelten Zustimmung sind gezählt. Ab Mai 2018 müssen Marken eine aktive Zustimmung einholen, die „freiwillig, spezifisch, informiert und eindeutig“ ist, um der DSGVO zu entsprechen. Jemand hat seine Email-Adresse für den Download eines Whitepapers angegeben? Wenn keine aktive Zustimmung zur Nutzung dieser Daten für den Versand von Marketing-Emails vorliegt, ist der Eintrag dieser Email-Adresse in Ihre Mailingliste jetzt illegal. Zudem gibt es keine „Bestandsdatenklausel“ für vor dem Inkrafttreten der DSGVO gesammelte Daten. Auf uns kommen also eine Menge „Kampagnen zur erneuten Genehmigung“ zu, um eine eindeutige Zustimmung zur Nutzung der bereits gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten. Die DSGVO verändert den Einsatz von eingeschränktem Content, der nur über bestimmte Angaben (etwa der Email-Adresse) zugänglich ist, die Leadgenerierung und auch die Funktionsweise von Empfehlungsprogrammen. Mit anderen Worten: Das „wir sammeln die Daten jetzt und entscheiden später, was wir damit tun“-Verfahren wird zur Hochrisiko-Strategie. Marketingexperten stehen also vor der Herausforderung, eine Zustimmung für „jeden einzelnen Zweck“ zu ermöglichen, ohne dabei aufdringlich zu wirken oder der Customer Experience zu schaden. Berechtigtes Interesse ist kein Freifahrtschein Die DSGVO besagt, dass ein „berechtigtes Interesse“ des für die Verarbeitung Verantwortlichen die gesetzliche Basis für eine Nutzung personenbezogener Daten ohne vorherige Zustimmung darstellt (DSGVO Art. 6.1(f)). Diese Klausel sollten Marketingexperten jedoch mit Vorsicht nutzen. Denn sie können sich nur auf berechtigtes Interesse berufen, wenn dies „keine unerwünschten Auswirkungen“ auf die betroffenen Personen hat. Anders formuliert: Will ein Unternehmen personenbezogene Daten nutzen, müssen seine berechtigten Interessen gegen die Interessen und Grundrechte der betroffenen Person abgewogen werden. Die Beweislast (Englisch) für den entsprechenden Nachweis trägt das Unternehmen. Personalisierung … und Datenschutz – die Konsumenten wollen beides Die Ergebnisse einer aktuellen Studie zeigen, dass 90 Prozent (Englisch) der Konsumenten Bedenken zum Datenschutz (Englisch) hegen. Allerdings wünschen sie sich auch einen stark personalisierten und maßgeschneiderten Kundenservice. Denn Personalisierung bildet die Grundlage jeder zeitgemäßen Kundenerfahrung. Heutige Kunden treffen Kauf- und Kundentreue-Entscheidungen anhand der Qualität der persönlichen Kundenservice-Erfahrung. Damit stehen viele Unternehmen und Marketingexperten vor einer echten Herausforderung: Um stark personalisierte Angebote bereitzustellen, müssen sie tieferen Einblick in die Bedürfnisse, bereits getätigten Käufe und das Verhalten ihrer Kunden gewinnen. Das erfordert das Sammeln, Analysieren und Verwalten von Kundendaten über diese Vorlieben und Verhaltensweisen. Andererseits stellt die Studie klar, dass die Konsumenten zunehmend kritisch in puncto Datenschutz (Englisch) und der Nutzung ihrer Daten sind. Marketingexperten müssen also Möglichkeiten finden, die DSGVO einzuhalten und gleichzeitig weiterhin die personalisierten Produkte, Dienstleistungen und Kundenerfahrungen zu bieten, die ihre Kunden erwarten. Pseudonymisierung – die neue Hoffnung des Marketings? Die EU sagt ausdrücklich, dass die DSGVO geschäftliche Innovationen vereinfachen – und nicht verhindern – soll. Tatsächlich nennt die Richtlinie die „Freiheit, ein Unternehmen zu führen“ als ein von ihr geachtetes Grundrecht. Die Aufzeichnung und Auswertung von Verhaltensweisen und Vorlieben der Konsumenten ist eines der Werkzeuge, von denen der Erfolg von Marketing- und Vertriebsmitarbeitern abhängt. Das Verfahren der Pseudonymisierung könnte eine Möglichkeit für Gesetzgeber und Unternehmen bieten, sich auf halbem Wege zu treffen. Die DSGVO definiert Pseudonymisierung als „Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, dass die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können“. Es handelt sich dabei um eine Maßnahme zur Verbesserung des Datenschutzes. Daten, die sich direkt zuordnen lassen, werden getrennt von den verarbeiteten Daten sicher gespeichert. Das verhindert die Zuordnung dieser Daten zu einer bestimmten Person. Wie sich herausstellt, müssen die für die Verarbeitung Verantwortlichen den betroffenen Personen weder Zugriff, Korrektur- / Löschmöglichkeiten oder Datenübertragung gewähren, wenn sie das Datensubjekt (die betroffene Person) nicht mehr identifizieren können. Unternehmen sollten sich also nach Technologien zur Pseudonymisierung oder Unkenntlichmachung von Konsumentendaten und zur Verschlüsselung personenbezogener Daten umsehen. In Kombination mit der Veränderung von organisatorischen Abläufen sichert das die Compliance. Mai 2018: Wissen Sie, wo Ihre personenbezogenen Daten sind? Ein Großteil der Unternehmen erklärt, sie seien nicht ausreichend auf die DSGVO vorbereitet (Englisch). Einer der Hauptgründe dafür ist die möglicherweise belastende Forderung, personenbezogene Daten dem Datensubjekt auf Anforderung rasch zum Löschen, Korrigieren oder Übertragen zur Verfügung zu stellen. Nach den Ergebnissen einer kürzlich durchgeführten Studie zum Stand der Vorbereitungen auf die DSGVO (Englisch) verfügen derzeit nur 26 Prozent der Befragten über ein aktuelles Verzeichnis der gespeicherten personenbezogenen Daten und deren Verwendungszweck. Wenn es je einen richtigen Zeitpunkt gab, gespeicherte personenbezogene Daten, vorliegende Arten von Zustimmung und notwendige Verwaltungsstrukturen in den Griff zu bekommen, dann jetzt. Modelle zur Datenklassifikation, Methoden zur Datenspeicherung und Datenaufbewahrungsprogramme müssen überprüft werden. Sorgen Sie dafür, dass die Übertragung, Entfernung oder Korrektur von Daten nicht nur möglich, sondern auch effizient ist – wenn und wann immer notwendig. Wie OpenText Sie bei der Umsetzung der DSGVO unterstützt Für digitale Marketingexperten ändert die DSGVO die Spielregeln. Natürlich gibt es Herausforderungen zu bewältigen, das Blatt kann sich jedoch auch zu ihren Gunsten wenden. Ja, die Tage von „Datenmaximierung“ und Generalerlaubnis scheinen vorbei zu sein. Doch genau aus diesen Gründen wird die DSGVO auch neue Chancen eröffnen. Die DSGVO zwingt Unternehmen, durchdachtere Wege für eine genaue Zielgruppenansprache und Leadgenerierung zu entwickeln. Potenzielle Kunden, die ausdrücklich zustimmen, sind qualifizierter, interessierter und wollen etwas verkauft bekommen. Da die Konsumenten mehr Kontrolle über die Verwendung ihrer Daten haben, verbessert sich die Beziehungsqualität zwischen Unternehmen und ihren potenziellen Kunden. OpenText™ Enterprise Information Management (EIM) Lösungen unterstützen Organisationen bei der Erfüllung gesetzlicher Anforderungen. Daher sollten diese zentraler Bestandteil Ihrer DSGVO-Compliance (Englisch) und Datenschutzstrategie sein. Laut Forrester „haben sich 77 Prozent der Konsumenten (Englisch) bereits einmal für eine Marke entschieden, diese empfohlen oder dafür einen höheren Preis gezahlt, weil sie einen personalisierten Service oder eine personalisierte Customer Experience bot“. Unsere Lösungen aus dem Customer Experience Management Portfolio für den optimalen Mitarbeitereinsatz beinhalten Stimmungsanalysen, die es Ihnen erlauben, die Effektivität Ihrer Marketingkampagnen zu messen. Wir bieten Ihnen Orientierungshilfe bei der Kommunikation adäquater Werbemaßnahmen, je nachdem, ob das Einverständnis des Konsumenten vorliegt oder nicht. Hier (Englisch) erfahren Sie mehr über unsere Lösung. Weitere Artikel zum Thema DSGVO finden Sie hier: Fünf Compliance-Herausforderungen für 2017 Die DSGVO und ihre Auswirkungen auf EIM DSGVO: Chance oder Gefahr für B2B-Unternehmen? Wie Sie die Herausforderungen der DSGVO mit Discovery Analytics meistern Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Die vierte industrielle Revolution

Industrie 4.0

Mit der vierten industriellen Revolution steht uns ein radikaler Umbruch bevor. Viele bisherige Geschäftsmodelle sind mit Industrie 4.0 hinfällig. Neue digitale Modelle müssen erst geschaffen werden. Der deutsche ITK-Branchenverband Bitkom veröffentlichte vor kurzem einen Leitfaden, der Anwendungsfälle neuer Geschäftsmodelle in vier wichtigen Industriezweigen vorstellt. Der Fortschritt schafft aber auch neue Probleme. Juristen müssen sich damit auseinandersetzen, wer für die Fehler selbstlernender Maschinen haftet. Dabei ist die Digitalisierung gar nicht so neu. Die Erfindung des Computers beflügelte die dritte industrielle Revolution. Digitale Daten begleiten uns seit einigen Jahrzehnten. Die Automatisierung und der Einsatz von Robotern in der Produktion sind vielfach seit Jahren gesetzt. Mobilfunk und Internet entstanden noch im vorigen Jahrtausend. Bleibt die Frage: Was unterscheidet die vierte von der dritten industriellen Revolution? Nun, im Grunde genommen alles. Die vierte industrielle Revolution ist gekennzeichnet von exponentiellem Denken, wo lineare Lösungen nicht länger ausreichen. Digitale Versionen ersetzen die analogen. Wissen und Erfindungen verstärken sich gegenseitig. Im Endeffekt ist Evolution nur die Neukodierung von Information. Alle Menschen, Kulturen, Branchen und Länder sind betroffen. Jegliche Art von Produktion, Verwaltung, Systemen und Behörden wird sich verändern. Industrie 4.0 der unbegrenzten Möglichkeiten – und Gefahren Die Möglichkeiten sind unbegrenzt: schnellere Entwicklung von Prototypen und Markteinführung dank 3D-Druck als Produktionsmethode. Nanotechnologien zur Erforschung von Krankheiten. Mikrofinanzierung mit Beratungsrobotern und hochentwickelten Algorithmen. Effizientere und erschwingliche vernetzte Häuser. Komfortableres und sichereres Reisen mit selbstfahrenden Autos. Nicht zu vergessen unsere höhere Lebenserwartung und die Verbesserungen in den Bereichen Energie, Materialwissenschaften, Unterhaltung und Verbraucherschutz. Die Liste ist schier endlos. All diese Fortschritte basieren auf der Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen, Algorithmen, unendlich großen Datensätzen und Robotik. Doch auch die Gefahren nehmen zu: Identitätsdiebstahl, Cyberkriminalität, Industriespionage, neue Formen von Konflikten und Kriegen, Enthumanisierung, Vergrößerung der digitalen Kluft, Automatisierungsangst, Radikalisierung und Propaganda (Stichwort „Fake News“). 2016 wurde meine Identität gestohlen. Das bemerkte ich nur, weil das Internal Revenue Service (Steuerbehörde der USA) meine Steuererklärung mit der Begründung zurückwies, ich hätte diese bereits eingereicht. Sechzehn Monate später habe ich immer noch mit den Folgen zu kämpfen. Die drei zentralen Konzepte der Industrie 4.0 Drei zentrale Konzepte trennen die vierte von der dritten industriellen Revolution: extreme Vernetzung extreme Rechenleistung und extreme Automatisierung. Extreme Vernetzung Handys verbinden heute fast fünf Milliarden Menschen (Englisch). Im Jahr 2025 sollen es sechs Milliarden (Englisch) sein. Heute belaufen sich die monatlichen Kosten für ein Smartphone auf 150 US-Dollar. 2025 werden sie 150 US-Dollar im Jahr (Englisch) betragen. Es fällt nicht schwer, die nach oben strebende Kurve nachzuvollziehen. Die Prognose von einer Billion über das Internet vernetzter Geräte (Maschinen) ist keineswegs Science Fiction. Bei all den Autos, Handys, Häusern, Produktionsmaschinen, Flugzeugen, LKW, Schiffen, Getränkeautomaten usw. kommt schnell einiges zusammen. Sechs Milliarden vernetzte Menschen, eine Billion vernetzte Maschinen – das ist extreme Vernetzung. Extreme Rechenleistung Sie können schon jetzt extreme Verarbeitungsleistung von Microsoft Azure oder Amazon Web Services mieten. Quantencomputer und Qubit schaffen noch mehr. Mit der vierten industriellen Revolution werden Quantencomputer zur Norm. Menschen können Computer heute nicht mehr beim Schach besiegen. Der Go-Weltmeister ist ebenfalls ein Computer. Der AlphaGo von Google ersetzt in diesem Fall das Alphamännchen. Und das ist nicht noch gar nichts im Vergleich zu den Möglichkeiten von Quantencomputern und Qubit. Die Leistung der Quantencomputer hat mittlerweile fast 128 Qubit Verarbeitungskapazität erreicht. Bei 1.024 Qubit Verarbeitungsleistung könnte ein einziger Quantencomputer alle weltweit existierenden Verschlüsselungscodes beinahe in Echtzeit knacken. Damit würden sofort alle Zugänge geöffnet, von Banken über Tresore und Konten mit persönlichen Daten bis hin zu Waffensystemen. Das Ergebnis wäre eine Welt ohne Zugangsbeschränkungen und Sperren. Das ist extreme Rechenleistung. Extreme Automation Extreme Vernetzung und extreme Rechenleistung legen die unendlichen Möglichkeiten für extreme Automatisierung offen. (Fakten werden offen gelegt, nicht geschaffen): kognitive Systeme, KI, maschinelles Lernen, 3D-Druck (für Prothesen, Kleidung und Maschinenteile), Algorithmen und Produktionsmethoden in enormer Skalierbarkeit. Fünf Milliarden Google-Suchen täglich (Englisch), 200 Millionen Bestellungen pro Tag auf Alibaba (Englisch) und zwei Milliarden Facebook-Nutzer weltweit (Englisch). Automationstechnik wird Autos steuern, Krebs heilen, ganze Belegschaften ersetzen, Versicherungsrisiken reduzieren, Kriege führen und uns unterhalten. Letztendlich entsteht eine neue Spezies empfindungsfähiger Wesen mit künstlichem Bewusstsein. Das ist extreme Automation. Die vierte industrielle Revolution birgt ein Potenzial für Umwälzungen, die uns noch gar nicht bewusst sind. In meinem nächsten Beitrag werde ich näher darauf eingehen, wie sich das auf Unternehmen auswirkt. Einen weiteren Artikel zum Thema Industrie 4.0 finden Sie in meinem Blog. Zum Weiterlesen können Sie The Golden Age of Innovation hier (Englisch) herunterladen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Machen Sie die Customer Experience anfassbar!

Customer Experience

Eine positive Customer Experience gilt heute als Schlüssel zum Erfolg. Immerhin gaben in einer Studie von Capgemini 81 Prozent der Kunden an, für ein besseres Kundenerlebnis auch mehr bezahlen zu wollen. Im Zuge der digitalen Transformation optimieren daher vor allem Unternehmen im B2C-Bereich ihren digitalen Kundenservice. Investiert wird in Online-Shopping, Online-Serviceportale, Beratung mittels Chatbots oder Möglichkeiten zur Individualisierung von Produkten per Internet. Oft wird jedoch vergessen, dass die Customer Experience nicht nur digital ist. So stellte sich beispielsweise bei einem Test deutscher und Schweizer Online-Lebensmittelshops heraus, dass zu viel Verpackungsmüll bei der Lieferung einige Kunden von einer weiteren Bestellung abhielt. Die reale Welt hatte in diesem Fall einen weitaus größeren Einfluss auf die Kundenzufriedenheit als die digitale. Unternehmen, die sich zufriedene Kunden wünschen, sollten also regelmäßig überprüfen, ob ihre physikalischen Produkte und Dienstleistungen ein ebenso positives Kundenerlebnis bieten wie ihre digitalen Kommunikationskanäle. Ein Tropfen zu viel Alles begann mit einem Wassertropfen. Beim Griff in den Kühlschrank spürte ich einen Tropfen auf der Hand, der dort nichts zu suchen hatte. Ich fand schnell heraus, woher das Wasser kam. Eine Leitung hatte sich gelöst. Zumindest hielt ich das für die Ursache. Ich konnte den Leitungsschlauch wieder befestigen. Es tropfte weniger, hörte aber nicht ganz auf. Was auch immer defekt war, befand sich wohl außerhalb meiner Reichweite tief im Innenleben des Kühlschranks. Kein Problem, der Kühlschrank hatte schließlich noch Garantie. Ich rief die Website des Herstellers auf und füllte dort das Onlineformular für einen Anruf des Reparaturservices aus. So weit, so gut – bis zu der Zeile, in der die Seriennummer des Kühlschranks abgefragt wurde. Wichtig, aber gut versteckt: die Seriennummer Zurück in der Küche öffnete ich jede Tür, beäugte jeden Part des Kühlschranks und notierte mir jede Nummer, die ich fand. Wie sich herausstellte, war die gesuchte Seriennummer nicht dabei. Doch genau diese sollte ich in dem Formular angeben, um mit dem Reparaturdienst Kontakt aufzunehmen. Ich rief bei der Kundenservicehotline an. Die Dame dort erklärte mir, die Seriennummer würde benötigt, damit sie die richtige Information zur Modellnummer für eventuelle Ersatzteile hätten und Kaufdatum und Garantieleistung prüfen könnten. Das klang vernünftig. „Und wo finde ich die Seriennummer?“, fragte ich. „Auf einem Aufkleber am Kühlschrank.“ „Und wo am Kühlschrank befindet sich dieser Aufkleber?“ „Ach so, auf der Rückseite.“ „Auf der Rückseite. Der Rückseite, die zur Wand zeigt, und in einen Schrank unserer maßgefertigten Küche eingebaut ist?“ „Ja.“ Auch die Produkte selbst sind Teil der Customer Experience Das erinnerte mich an meine Zeit in der produzierenden Industrie. Einer meiner Arbeitgeber nutzte die Seriennummer ebenfalls als primäres Identifikationsmerkmal für Geräte im Falle einer Wartung oder für benötigte Ersatzteile. Eine Analyse unseres Online-Serviceportals zeigte, dass sich 70 Prozent der Kunden bei der Angabe der Seriennummer irrten. Sie hatten entweder geraten oder stattdessen meist die Modellbezeichnung des Produkts angegeben (eine hübsche Kombination aus Zahlen und Buchstaben, die auf der Seite in großen Lettern und leuchtenden Farben aufgemalt war). Die tatsächliche Seriennummer befand sich auf einem kleinen Metallplättchen unter einer Abdeckung. Im Benutzerhandbuch war das auch genauso beschrieben. Kein Problem also. Oder doch? Beides sind ausgezeichnete Beispiele für eine durch die Konzentration auf die digitale Kundenkommunikation entstehende Kluft in der Customer Experience. Oft vergessen die Unternehmen dabei das echte Produkt als Teil des Gesamterlebnisses. Customer Experience als Gesamterfahrung Die Kundenerfahrung ist eine ganzheitliche Übung. Unternehmen müssen den Transfer von Prozessen und damit verbundenen Daten von der realen in die digitale Welt, und umgekehrt, vereinfachen. Nehmen wir zum Beispiel Ihr Auto. Falls Sie gerade die FIN (Fahrzeugidentifizierungsnummer) (für Service, Zulassung, Versicherung oder ähnliches) benötigen: Sie steht in Ihrem Fahrzeugschein. Außerdem ist sie mehrfach am Fahrzeug selbst angebracht – meist im Motorraum oder an der rechten Fahrzeughälfte. Sie suchen den korrekten Reifendruck? Sehen Sie einfach auf dem entsprechenden Aufkleber nach. Sie finden ihn entweder bei geöffneter Fahrertür unten am Schweller oder auf der Innenseite des Tankdeckels. Die Automobilindustrie hat im Laufe der Jahre ausgezeichnete Arbeit geleistet und den einfachen Zugang zu wichtigen Informationen standardisiert. Hier könnten sich zahlreiche Hersteller anderer Produkte eine Scheibe abschneiden. Wenn rund um uns das Internet der Dinge zum Leben erwacht, schwinden die Grenzen zwischen physisch und digital rasch. Die Customer Experience sollte ein wichtiger Teil dieser Entwicklung sein. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Maschinengestützte Entscheidungen auf Basis von Big Data? Künstliche Intelligenz vorkonfiguriert und problemlos implementiert – OpenText Magellan macht’s möglich

Big data

Eigentlich leben wir in Zeiten von Big Data doch in einem echten Informationsparadies. Immer leistungsfähigere und erschwinglichere Technologie erlaubt es uns, Daten aus fast jedem Prozess sammeln zu können: von überhitzten Zugbremsen bis hin zu Kommentaren über die Service-Qualität am Flughafen. Und wir streuen diese Informationen breit und in Echtzeit. Mit relativ geringem Aufwand kann ein Unternehmen oder eine Agentur Petabytes an Daten ansammeln – mehr Informationen, als die gesamte Menschheit bis zum 20. Jahrhundert angehäuft hat. Und das Speichern von Informationen ist in der Tat von entscheidender Bedeutung, denn in einer zunehmend wettbewerbsorientierten Wirtschaft müssen Unternehmen alle nur möglichen Erkenntnisse nutzen, um ihr Geschäft zu erweitern und den Mitbewerbern immer einen Schritt voraus zu sein. Das Problem ist jedoch: Wie können Unternehmen diese unendlichen Mengen an Daten verwalten, Muster erkennen und nützliche Erkenntnisse daraus erhalten? Und, wie kann man aus diesen Erkenntnissen zeitnahe und nutzbringende Reports erstellen? Wer in Ihrem Unternehmen ist schon Data Scientist oder hat entsprechendes Know-how im Programmieren? Sie können für diese Dienstleistungen natürlich auch viel Geld bezahlen. OpenText kann Ihnen helfen, Big Data sinnvoll einzusetzen Lernen Sie Magellan (englisch) kennen: die flexible, KI-basierte Analytics-Plattform kombiniert maschinelles Lernen auf Basis von offenen Systemen und Standards mit erweiterten Analysemöglichkeiten, BI und Funktionen, um Big Data und Big Content in Ihrem Enterprise Information Management (EIM) zusammenzuführen, zu verwalten und zu analysieren. Treffen Sie mit Magellan schnellere, skalierbare und intelligentere Entscheidungen Magellan ermöglicht maschinell unterstützte Entscheidungsfindung und hilft Ihnen bei der Automatisierung und Optimierung Ihres Unternehmens. Mit Magellan können Sie Wertschöpfung und Erkenntnisse aus Ihren Datenbeständen gewinnen und die Vorteile von KI-getriebenen Analysen zur schnelleren Entscheidungsfindung und Aufgabenautomatisierung nutzen. Was bedeutet dies im tatsächlichen Geschäftsbetrieb (Video in Englisch)? Sie können jetzt mit Hilfe von Magellan Entscheidungen treffen und Maßnahmen schneller und in größerem Umfang als je zuvor ergreifen. Sie können maschinelles Lernen nutzen, um den Wert der Daten in Ihrer Enterprise Information Management (EIM)-Lösung zu erschließen. Verstehen und analysieren Sie Kunden, Handelspartner, Mitarbeiter, Bestellungen, Rechnungen, Geschäftsfälle, Dokumente und andere Daten, die von Ihren OpenText-Lösungen verwaltet werden. Technische Probleme, die sonst große Analyse-Projekte schachmatt gesetzt haben, stellen jetzt keine Hürde mehr dar. Magellan kann eine Vielzahl von Datentypen (strukturiert oder unstrukturiert) und Formaten leicht verarbeiten. Da Magellan eine einzige, zusammenhängende Infrastruktur mit vorintegrierten Komponenten ist, benötigen Sie weniger Zeit und Know-how, um produktiv zu sein. Dies bedeutet auch eine kürzere Amortisierungszeit! Geben Sie Ihren Mitarbeitern Zugriff auf die Daten Wir haben die Magellan-Plattform entworfen, damit Sie Ihre Daten demokratisieren (englisch) können, indem wir die Zusammenarbeit und den Zugang zu Erkenntnissen aus Daten vereinfacht haben. Mit KI-Fähigkeiten nach dem neuesten Stand der Technik können Data Scientists kundenspezifische analytische und prädiktive Algorithmen erstellen. Diese kann jeder Business Analyst oder jeder andere Anwender nutzen, um nahezu jede relevante Frage zu beantworten. Dies ist nicht beschränkt auf strukturierte Daten (d.h. Zahlen und andere Datenbankinhalte). Magellan kann auch Erkenntnisse aus unstrukturierten Daten wie Text und Social Media liefern, da es leistungsfähige, globale Sprachverarbeitungsfunktionen für Big Data und Big Content beinhaltet, inklusive Themenidentifikation, Kategorisierung, Entity Extraction und Sentimentanalyse. Mit Magellan können Anwender ihre Ergebnisse kontinuierlich verfeinern, denn die leistungsstarke Machine Learning Library von Spark MLlib ist integriert. MLlibs macht angewandtes Machine Learning (ML) einfach und skalierbar. Die vorhandenen Daten werden untersucht, neue Informationen eingegeben und die vorhergesagten Ergebnisse mit den tatsächlich eingetretenen verglichen. So erhalten Sie immer die aktuellsten und vollständigsten Erkenntnisse. Mit Magellan können Sie die Flexibilität, Erweiterbarkeit und Vielfalt eines offenen Product Stacks nutzen und gleichzeitig die vollständige Kontrolle über Ihre Daten und Algorithmen behalten, denn Apache Spark ist auf offenen Systemen und Standards aufgebaut. Für die eigenständige Nutzung konzipiert Magellan erlaubt es der IT, auch nicht-technische Anwender mit einer Self Service-Schnittstelle zu versorgen. Businessanalysten können nun selber anspruchsvolle Algorithmen anwenden und die gefundenen Erkenntnisse verwerten. Die Lösung greift auf OpenText Analytics zu und liefert visuell ansprechende, benutzerfreundliche Analysen und Berichte. Sobald Sie Ihre Magellan-Abfragen eingerichtet haben, können Businessanwender ihre eigenen Schlussfolgerungen ziehen und nützliche Erkenntnisse und Vorhersagen selbst von sehr komplexen Datensätzen ableiten. Diese Fähigkeit ist zum großen Teil auf Magellan Notebook zurückzuführen, einer virtuellen Online-Computing-Umgebung, die auf der Jupyter Notebook-Anwendung basiert. Magellan Notebook ermöglicht es Data Scientists, sogenannte „Notes“ zu erstellen, also Live-Code, Gleichungen, Visualisierungen und erläuternde Texte zu kombinieren, welche benutzerdefinierte Algorithmen und maschinelle Lernroutinen definieren. Diese Notes können ganz einfach mit den anderen Anwendern geteilt werden. Mit diesen Routinen können Sie intelligentere Entscheidungen treffen, ohne dass Sie die Wissenschaft dahinter verstehen müssen. Hochwertige Komponenten für mehr Effizienz und Vielseitigkeit Magellan umfasst Best-of-Breed-Komponenten, sorgfältig aufeinander aufgebaut und integriert. Dies gewährleistet reibungslose Zusammenarbeit und reduziert Setup-Zeit und benötigtes Know-how deutlich. Sozusagen KI-unterstützte Analysen und BI mit wenigen Mausklicks. Magellan baut auf die bewährte OpenText™Analytics Suite (englisch) auf, die bereits Tausende von Unternehmen weltweit und in unterschiedlichen Branchen dabei unterstützt hat, über Erkenntnisse zu Aktionen zu kommen: effizienter, einfallsreicher und profitabler als je zuvor. Magellan fügt zudem die geschätzte Open Source-Plattform und KI-Komponenten wie Apache Spark und die MLlib Machine Learning-Bibliothek hinzu, die regelmäßig von der globalen Open Source Community erweitert und verbessert werden. Die Quintessenz: Magellan macht KI für eine große Anzahl an Business-Anwendern erschwinglich „Einfach zu bedienen“ und „kostengünstig“ sind in der Regel nicht diejenigen Begriffe, mit denen maschinelles Lernen und Business Intelligence-Technologien beschrieben werden. Anders Magellan: Die Plattform bietet deutliche Vorteile im Hinblick auf Geschwindigkeit und Skalierbarkeit. Unternehmen erhalten sofort wichtige Erkenntnisse aus ihrem Big Data-Pool und können entsprechende Maßnahmen ergreifen. Sie können die integrierte, vorkonfigurierte Analytics-Plattform mit Erkenntnissen aus künstlicher Intelligenz schneller in Betrieb nehmen, als Sie es je für möglich gehalten hatten. In den kommenden Wochen und Monaten werden wir bei OpenText weitere Details über Magellan veröffentlichen, unter anderem typische Anwendungsfälle. Wir werden zeigen, wie unterschiedliche Branchen einen Mehrwert erzielen können. Und wir werden tief in die Technik eintauchen. Lassen Sie uns über Big Data, Analytics und Magellan ins Gespräch kommen. In der Zwischenzeit klicken Sie bitte hier, um mehr zu erfahren (englisch). Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Digital Asset Management – viel mehr als nur hübsche Bilder für Web-Präsenzen bereitstellen

Digital Asset Management

Digital Asset Management: Die Unternehmenskommunikation mit Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern wird zunehmend digital. Nach den Ergebnissen einer Umfrage des Branchenverbandes BITKOM nutzen zum Beispiel 58 Prozent der deutschen Unternehmen das Smartphone zur Kommunikation, 22 Prozent sind in den sozialen Medien aktiv und 34 setzen Portale für Kunden oder Mitarbeiter ein. Allerdings: Damit sich die digitalen Kanäle positiv auf ein Unternehmen auswirken, müssen sie auch richtig genutzt werden. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen deutlich, dass die Kunden immer anspruchsvoller werden, wenn es um Content geht. Die Optimierung von Inhalten für mobile Anwendungen und die Glaubwürdigkeit als Informationsquelle gehören heute zu den Voraussetzungen für ein erfolgreiches Digital-Marketing. Gerade wenn es um Bildmaterial oder Videos geht, sind professionelle Lösungen gefragt, die höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Genau hier kommt das Digital Asset Management ins Spiel. Bilddateien unter Kontrolle Warum würden Sie eine Digital Asset Management (DAM) Plattform beschaffen und installieren? Möglicherweise, weil Sie – wie ich für einen früheren Arbeitgeber – das Content Management-Team leiten. Ich wollte in erster Linie den Datenfluss der genehmigten Bilder auf den Online-Präsenzen des Unternehmens unter Kontrolle bringen. Damals gestalteten wir gerade die Website und E-Commerce-Plattform neu, und ein wichtiger Teil des Projektes drehte sich um die Verwendung besserer Bilder. Außerdem sollte sichergestellt werden, dass das Bildmaterial markenkonform ist und den Sicherheitsrichtlinien entspricht. Die Nachricht, dass wir nun eine zentrale und sichere Quelle für markenkonforme Bilder besaßen, verbreitete sich schnell. Schon nach kurzer Zeit sprachen wir mit anderen Unternehmensbereichen und sogar mit Teilen unseres Händlernetzwerks darüber, wie sie zum DAM beitragen und Zugang dazu erhalten könnten. Anstatt nur jene Bilder vorzuhalten, die zur Verwendung auf der Website vorgesehen waren, speicherten wir bald jedes einzelne Bild aus unseren Produkt-Fotoshootings. Das wiederum erweckte das Interesse des Unternehmensarchivs. Innerhalb von 18 Monaten verfügten wir über eine Million visuelle Assets und mehr als 80.000 Nutzer, die darauf zugriffen. Wirklich interessant für uns war jedoch, dass das DAM zur Quelle für Applikationen und Anwendungsfälle wurde, an die wir nicht im Traum gedacht hätten. Digital Asset Management: Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten Wir hatten zum Beispiel eine Möglichkeit entwickelte, leichte 3D-Modelle unserer Produkte anzufertigen. Die Quelldateien dafür speicherten wir ebenfalls im DAM. Plötzlich wurde das DAM zur Datenquelle für VR-Machbarkeitsstudien unserer Innovationen. Das digitale Leitsystem in den Ausstellungsräumen unserer Händler wurde ebenso eingepflegt wie Schulungen oder die Planung von Anlagen, Messen, Kunstbildbände, Kalender, lizensierte Waren und vieles andere. Als ich das Unternehmen verließ, hatten wir sechzehn verschiedene Anwendungsfälle für die im DAM gespeicherten Inhalte erfasst, und ich bin mir sicher, dass es heute noch mehr sind. Ich bin sicherlich nicht der Einzige, der bezeugen kann, wie vielseitig und effektiv sich eine leistungsfähige Digital Asset Management Plattform einsetzen lässt. Seit ich bei OpenText arbeite, sind mir noch weitere Nutzungsmöglichkeiten begegnet, zum Beispiel: Medienunternehmen erzeugen mit Hilfe von DAM DVD-Verpackungen und Werbebanner, die automatisch ihre Größe ändern und passend zum Zielmarkt und Vertriebskanal die entsprechenden Logos und Texte einfügen. Getränkefirmen nutzen ihr DAM als zentralen Bestandteil hochkarätiger Sponsorenprogramme zur Sportförderung. Eine Bahngesellschaft setzt DAM zur Verwaltung der Videos zur Schienenkontrolle ein, die von den am Bug der Lokomotiven montierten Kameras aufgezeichnet werden. Ein Hersteller von Flugzeugmotoren speichert und analysiert mit Hilfe des DAM Bilder von allen Maschinenteilen, die an einem Unfall beteiligt waren. Und wie setzen Sie Ihre Digital-Asset-Management-Plattform ein? Weiterführende Informationen vermittelt Ihnen unser Webinar vom 15. Februar: „Neues Potenzial (und ROI) für Ihr DAM erschließen“ (Englisch). Hier können Sie sich für den Zugang zur Webinaraufzeichnung anmelden. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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DSAG-Investitionsumfrage 2017: Was für SAP-Bestandskunden bei der Digitalisierung wirklich wichtig ist

Europäischer Datenschutz

Dieser Tage hat die „Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e.V.“ (DSAG) eine, wie ich finde, äußerst interessante Pressemitteilung veröffentlicht. Grundlage ist die einmal jährlich stattfindende Investitionsumfrage der Anwendergruppe bei SAP-Bestandskunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Daraus ist eines klar hervorgegangen: Mehr als 60 Prozent der IT-Budgets in diesem Jahr wenden die befragten Unternehmen für die Digitalisierung auf. Wenn das keine guten Nachrichten sind! Die falsche Frage Oftmals dreht sich die Diskussion über den Digitalisierungsgrad von SAP-Kunden speziell in Deutschland, aber auch allgemein im deutschsprachigen Raum um die Frage, ob und wann diese die Business Suite endlich durch S/4HANA ersetzen. Und immer wieder wird, fast konsterniert, dabei betont, dass die Migrationsbereitschaft eher verhalten ist. Laut der erwähnten Meldung wird bis 2020 wohl erst ein Drittel der DSAG-Mitglieder den Systemwechsel vollzogen haben. Ist das aber wirklich die entscheidende Frage, wenn es um die Digitalisierung geht? Mir scheint, dass dem nicht so ist. Digitalisierung ist ein Konzept, keine bestimmte Technologie oder ein bestimmtes Produkt. Es geht bei der Digitalisierung darum, sämtliche Informationen und Prozesse medienbruchfrei entlang der gesamten Wertschöpfungskette digital abzubilden. Darauf kommt es an. Wie genau ein Unternehmen dieses Ziel erreichen kann und erreichen will, lässt sich wohl nur individuell beantworten. Digitalisierung: Worauf es wirklich ankommt Auf der Ebene unterhalb des Konzepts wird die Zukunft hybrid sein – in einem sehr umfassenden Sinne. Neue Produktgenerationen werden neben älteren bestehen, Lösungen werden in der Cloud und On Premise implementiert werden, in der eigenen Cloud und der öffentlichen, im Eigenbetrieb oder als Managed Service oder beides. Wichtig ist also der Ansatz gegenüber Produkten und Lösungen: Es gilt, Barrieren zu beseitigen, einen Plattformansatz zu verfolgen. Die IT muss Dienste und Applikationen bereitstellen, wann und wo sie gebraucht werden, einfach, schnell und skalierbar. Diese müssen konsequent auf das Geschäft ausgerichtet sein, die IT muss sich in Tat und Wahrnehmung von einer „Administrationsbehörde“ zur „Innovationsfabrik“ weiterentwickeln. Von Prozessen und Geschäftsmodellen Aber was sage und doziere ich da? Mir scheint, dass die SAP-Bestandskunden das längst erkannt haben. Denn schaut man etwas genauer hin, wofür die 60 Prozent der IT-Budgets, die für die digitale Transformation reserviert sind, verwendet werden sollen, lautet das Ergebnis der DSAG-Umfrage: Mehr als die Hälfte der Befragten will das Geld in die Digitalisierung bestehender Geschäftsprozesse investieren. Und 36 Prozent halten neue Geschäftsmodelle auf Basis digitalisierter Prozesse für wichtig bis sehr wichtig. Die Prioritäten liegen also bei Prozessen und der Zukunft des eigenen Geschäfts, nicht bei speziellen Produkten und Technologien. Gut so! Digitale Prozesse – dabei geht es um Menschen, unternehmensübergreifende Wertschöpfungsketten und: Informationen, also Daten und jede Art von unstrukturierten Inhalten wie Dokumenten, Präsentationen, Korrespondenzen, Bauplänen, Wartungsberichten etc. Dazu bedarf es einer Plattform, die Grenzen zwischen Produkten und Technologien überwinden hilft und die diversen Informationsströme durch die Unternehmen und entlang der Wertschöpfungsketten abbildet und unterstützt. Es braucht also eine unternehmensweite und -übergreifende Plattform für Informationen, ein Enterprise Information Management. EIM für SAP-Kunden Die SAP-Bestandskunden haben das offenbar verstanden. Denn sie müssen sich in den kommenden Jahren mit der neuen SAP®-Welt vertraut machen, gleichzeitig aber Bewährtes weiter betreiben. Das geht nur, wenn es ihnen gelingt, den dafür nötigen personellen und finanziellen Aufwand zu senken. Genau dafür aber benötigen sie eine EIM-Plattform. Diese lässt sich unter anderem mit OpenText Extended ECM for SAP® Solutions realisieren, das vollständig mit den SAP® ERP-Lösungen integriert ist, oder auch mit unseren Plattform-Services in der rechts- und abhörsicheren OpenText-Cloud. So gelingt die Digitalisierung der Geschäftsprozesse, die Grundlage für neue Geschäftsmodelle im digitalen Zeitalter. Erfahren Sie mehr über unser Digitalisierungsangebot für SAP®-Umgebungen

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Die Zukunft der Information: OpenText Release 16 – ohne Datensicherheit keine Geschäftssicherheit

Release16

Die digitale Transformation macht Unternehmen angreifbar für Cyber-Attacken. Die Liste der Opfer wächst Tag für Tag und auch digitale Branchengrößen bleiben nicht ungeschoren, wie aktuelle Angriffe auf Twitter, Netflix und Co. zeigen. Dabei werden die Übergriffe immer raffinierter, sind schwerer zurück verfolgbar und häufen sich. Waren Cyber-Attacken bislang oft nur ein lästiges Übel, sind sie heute allgegenwärtig und kosten viel Geld. Unter Beschuss geraten zunehmend auch mittelständische Unternehmen und damit das produzierende Herzstück der Industriegesellschaften. Auch Firmen in der DACH-Region bleiben nicht verschont. In Deutschland wurde laut einer Mittelstands-Studie der Wirtschaftsberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) jedes fünfte Unternehmen bereits einmal Opfer eines Cyber-Angriffs. Im Durchschnitt lag der entstandene Schaden bei 100.000 Euro. Im Einzelfall wurden Betriebe sogar mit Kosten in Höhe von einer halben Million Euro und mehr konfrontiert. Informationssicherung ist Chefsache Das Thema Netzsicherheit ist damit in den Führungsetagen angekommen. Umso erstaunlicher, dass sich Firmen laut der PwC-Erhebung nach wie vor häufig auf selbst gestrickte Sicherheitspakete verlassen und Schutzstrategien und -maßnahmen eher unstrukturiert ablaufen. Dabei muss Informationssicherheit nicht kostenintensiv sein, wenn sie einen risikoorientierten Ansatz verfolgt und sich in erster Linie auf die Verteidigung wesentlicher Unternehmenswerte konzentriert, schlussfolgern die Experten. Im deutschsprachigen Raum sind Industriespionage und die Absicherung von sensiblem Firmenwissen wie geistigem Eigentum) oder Kundendaten ein zentrales Thema. IT-Abteilungen stehen vor der Herausforderung die vertraulichen Informationen in digitaler Form zu schützen. Die Digitalisierung zwingt Firmen zu einem Perspektivwechsel, denn sie müssen Gefahren innerhalb und außerhalb des Unternehmens gleichermaßen im Blick haben. Firmen stehen rund um die Uhr unter Beschuss und Angreifer haben sich möglicherweise bereits längst im Netzwerk eingenistet. Akzeptieren müssen Betriebe auch, dass es „echte“ Risiken gibt, die niemals vollständig ausgeschlossen werden können. Mit anderen Risikoarten wiederum sollte man sich rechtzeitig vertraut machen, denn sie werden früher oder später mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit eintreffen. Wie kann ein digitales Unternehmen also festlegen, welche Risiken unbedingt ausgeschlossen werden sollen und wo man sich – nach reiflicher Abwägung – gegebenenfalls auf Konsequenzen einstellen will? Und wie können Firmen einen Schutzwall um ihre zentralen Systeme bauen? Schützenswerte Information identifizieren Aktuelle Untersuchungen belegen, dass in einer durchschnittlichen Organisation lediglich ein Prozent der gespeicherten Informationen wirklich kritisch ist. 69 Prozent der Unternehmensinformationen könnten hingegen ohne negative Folgen jederzeit gelöscht werden. Sprichwörtlich „alles“ aufzubewahren bedeutet einen höheren Bedarf an Speicherkapazität und höhere Kosten für Infrastruktur. Im Falle von Rechtsstreitigkeiten steigen zudem die Untersuchungskosten weil Inhalte aus einer Vielzahl von Quellen gesucht, überprüft und bewertet werden müssen. Und angesichts des dramatischen Anstiegs täglich produzierter Inhalte, ist dieser Ansatz weder praktikabel noch wirtschaftlich tragbar. Nicht jede Information ist gleichwertig produziert, und nicht jede Information birgt das gleiche Risikopotential. Die Rechtezuteilung im Enterprise Information Management (EIM) sichert den Informationszugang nach dem „Need-to-know-Prinzip“, das heißt es werden immer nur jene Zugriffsrechte vergeben, die für die Aufgabenwahrnehmung des Einzelnen notwendig sind. Mit einfacher Grundlagenarbeit das Restrisiko minimieren Je mehr Daten in einer Organisation gespeichert und verwaltet werden, umso größer ist das Risiko für Sicherheitslücken und Compliance-Verstöße. Um Informationen zu schützen, gilt es zunächst die fundamentalen Grundlagen perfekt umzusetzen. Die meisten Unternehmen vergessen, dass es im Thema Sicherheit in erster Linie um Grundlagenarbeit und die Konzentration auf das Wesentliche geht. Erstens: Mitarbeiter müssen geschult werden. Die Hälfte aller Sicherheitsvorfälle ist auf einen Mangel an Bildung und „naives“ Mitarbeiterverhalten zurückzuführen. Auch der aktuelle DsiN-Sicherheits-Monitor Mittelstand 2016, durchgeführt vom Verein Deutschland sicher im Netz e.V. gemeinsam mit der DATEV eG im Auftrag der IT-Gipfel Initiative der deutschen Bundesregierung, bestätigt eine mangelhafte Sensibilisierung und ein fehlendes Verantwortungsbewusstsein von Mitarbeitenden. Zweitens: Geräte und Systeme brauchen regelmäßige Updates. Ein Viertel der Sicherheitsrisiken geht auf das Konto von veralteter Hardware- oder Software-Ausstattung. Sind beispielsweise noch E-Mail Clients im Einsatz, die nachweislich anfällig sind? Drittens: Netzwerksysteme wollen geschützt sein. Ist die Netzwerkumgebung definiert und vor Zugriffen geschützt oder sind Zugangswege ungewollt offen? Die Reaktionszeit um Sicherheitslücken zu schließen, ist erfolgskritisch. Fazit: Zusammen mit dem Investment in eine Enterprise Information Management (EIM) Plattform machen diese einfachen Basismaßnahmen ein Unternehmen bereits zu 95 Prozent informationssicher. Mit Release 16 definiert OpenText ECM völlig neu EIM wurde entwickelt, um Informationen dort zu schützen, wo sie verwendet werden: direkt in der Applikation. Es bietet systemintegrierte Sicherheitsmechanismen wie Zugangskontrollen und ein Zugriffsberechtigungs-Management, Möglichkeiten zur Informationsprüfung sowie sicheren Datenaustausch. In der aktuellen Version unserer EIM-Plattform OpenText™ Release 16 wurden die Sicherheitsmaßnahmen noch einmal verstärkt. Die Nutzer- und rollenbasierte Sicherheit ist applikations-basiert. Zur Verbesserung des Datenschutzes sind ein erweitertes Zugriffsmanagement und Benutzer-Authentifizierung durch Active Directory und Upgrades zu Directory-Services erhältlich. Sowohl gespeicherte Daten als auch die Datenübertragung sind geschützt. Mit garantierter Netzwerksicherheit, operativer Sicherheit auf Basis von State-of-the-Art-Datenzentren und eingehaltenen Compliance-Standards thematisiert OpenText Governance und Compliance im Enterprise Content Management (ECM), aber es geht um weit mehr als das: Mit Release 2016 definiert OpenText ECM völlig neu. Hier (Englisch) erfahren Sie mehr über OpenText Release 16. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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Vom Kundenkontakt zu Erkenntnissen: EP1 erweitert OpenText Release 16

Release 16

Die digitale Transformation ist bei deutschen Unternehmen zum Top-Thema avanciert. Der Wille, den Betrieb durch Digitalisierung aller Geschäftsprozesse zu modernisieren und für die Industrie von morgen fit zu machen, ist vorhanden. Doch guter Wille allein reicht – wie überall – auch in diesem Fall nicht aus. Die Umsetzung scheitert in vielen Unternehmen an der fehlenden Strategie und konkreten Maßnahmen. Daten gäbe es in den Betrieben genug, doch keine geeigneten, einfach zu bedienenden Werkzeuge um sie effektiv zu nutzen. OpenText hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Tools zur Verfügung zu stellen, um Unternehmen den Weg in die digitale Zukunft zu ebnen. Seit 31. Oktober 2016 ist das Enhancement Pack 1 (EP1) für Release 16 verfügbar. EP1 ist die erste einer ganzen Reihe geplanter Erweiterungen für die derzeit umfassendste Enterprise Information Management (EIM) Plattform auf dem Markt: OpenText Release 16. Release 16 bildet als zentrale Plattform die strategische Basis für das OpenText EIM-Produktportfolio Hier wird der gesamte Informationsfluss verwaltet und analysiert – von der Kundenbindung bis hin zu wichtigen Einblicken in die Geschäftsentwicklung. Customer Experience Management, Business Network, Business Process Management und Enterprise Content Management sind damit in einer einzigen, voll integrierten Lösung vereint. Digital abgelegte Informationen lassen sich mit Discovery schneller entdecken. Integrierte Analytics ermöglicht tieferen und verwertbaren Einblick in den vorhandenen Content. Eine flexible Implementierung (in der Cloud, stationär oder hybrid) und die ständige Verbesserung und Erweiterung unserer Software-Lösungen unterstützen Unternehmen bei ihrer digitalen Transformation. Unternehmen setzen nicht länger auf zentrale Datenbanken oder Datensammlungen aus verschiedenen (Social Media-)Quellen, sondern wollen möglichst schnell sofort verwertbare Erkenntnisse gewinnen. Aus diesem Grund entwickelt OpenText seine Lösungen für einen vollautomatisierten EIM-Prozess vom ersten Kundenkontakt bis zum Erkenntnisgewinn ständig weiter. Neben der Verbesserung des Informationsflusses im gesamten Unternehmen bietet EP1 auch zusätzliche Funktionen für unsere Experience, Content und Discovery Suiten. Mit der Digitalisierung entwickelten sich neue Formate und Kanäle zur Kundenkommunikation Um die Erwartungen ihrer Kunden zu erfüllen, müssen Organisationen heute zeitnahe, personalisierte und über den bevorzugten Kanal konsumierbare Nachrichten ausliefern. EP1 ermöglicht die Abstimmung stark personalisierter Inhalte in verschiedenen Prozessen und sorgt so für eine konsistente Kundenerfahrung. Erstmalig verfügt eine einzige Customer Experience Management (CEM) Plattform damit über einen derartigen Funktionsumfang. Mit ihrer flexiblen Verfügbarkeit (stationär, in der Cloud oder hybrid) erfüllt die erweiterte Experience Suite eine weitere wichtige Bedingung für echte digitale Transformation. OpenText begleitet und unterstützt die gesamte Customer Journey – von der Optimierung des Marketings bis zu Kundenkontaktprogrammen. Das stärkt die Kundenbindung und sorgt für bessere Erkenntnisse. Bereits mit den bestehenden CEM-Lösungen bietet OpenText ein flexibles und personalisiertes Customer Engagement auf höchstem Niveau. Unsere branchenführende Software für Customer Communications Management (CCM), Digital Asset Management (DAM) und Web Content Management (WCM) erleichtert die Multichannel-Kommunikation mit Kunden über diverse Endgeräte. Unsere Kunden erhalten mit diesem CEM der nächsten Generation neue Möglichkeiten, ihren Content noch individueller zu gestalten und Konversionsraten zu steigern. Mit EP1 haben wir unsere Vision von nahtlos ineinandergreifenden Anwendungen verwirklicht. Ihr Zusammenspiel in der OpenText Experience Suite schafft ein optimales Nutzererlebnis für Ihre Kunden. „Es ist beeindruckend, wie sehr sich OpenText auf seine Customer Experience Management Lösungen konzentriert“, erklärt Mark Fassbender, Global Head of Web Optimization bei Lexis Nexis. „Marketing-Experten investieren heute eine Menge Zeit und Geld, um die Customer Journey von Erstkontakt bis zum Wiederholungskauf oder der Abwanderung zu verstehen. OpenText verknüpft Berichte und Erkenntnisse aus allen wesentlichen Stadien der Customer Journey in einer voll integrierten Lösung. So entsteht ein besseres Verständnis dafür, welcher Content in welchem Kanal für welches Kundensegment in welchem Stadium der Customer Journey am besten funktioniert.“ Inhalte: OpenText Extended ECM (xECM) unterstützt Organisationen bei der Kontrolle des Informationsflusses innerhalb des Unternehmens und steigert die Produktivität aller Prozesse. Mit der Integration marktführender Applikationen in die Funktionalitäten des ECM-Systems bindet xECM Insellösungen an und vereinfacht den Informationsfluss. Mit EP1 werden die Integrationsmöglichkeiten mit spezialisierten Lösungen wie xECM für Salesforce®, xECM für SuccessFactors® oder der Anbindung von Process Suite (Englisch) noch einmal optimiert. Sämtliche Prozesse, die Informationen generieren, werden verknüpft, um systemübergreifende Compliance und Datensicherheit zu gewährleisten. Extended ECM für Salesforce optimiert den Erkenntnisgewinn über Kunden und rationalisiert den Vertrieb. Die Integration der Salesforce Cloud Services mit der OpenText xECM Plattform ermöglicht einfachen Zugriff auf ECM-Funktionen und alle Inhalte der Salesforce-Benutzeroberfläche. Über Extended ECM für SuccessFactors verwalten Sie alle Bereiche der digitalen Personalakte in SAP SuccessFactors. Die zentrale Ablage von digitalisierten Dokumenten und der gemeinsame Zugriff darauf gestalten Arbeitsabläufe effizienter und minimieren Compliance-Risiken bei HR-Prozessen. Process Suite für xECM dehnt die Einsatzmöglichkeiten von Enterprise Content Management auf alle Unternehmensbereiche aus und setzt Prozesse für mehr Erkenntnisgewinn, Effizienz und Durchsatz in den entsprechenden Kontext. Informationssuche: Der digitale Konsument treibt die Supply Chain an ihre Grenzen und darüber hinaus. Unternehmen sind zunehmend gefordert, sowohl externe gesetzliche Vorschriften als auch interne Governance-Richtlinien einzuhalten. EP1 ergänzt die Content Suite mit den Funktionen der Discovery Suite. Diese sorgen dafür, dass sich Geschäftsinformationen einfacher finden und nutzen lassen. Die Discovery Suite bietet Analytics für alle Unternehmensinhalte. Auf einer einzigen, voll integrierten Plattform stehen Business Intelligence Self-Services, Datenaufbereitung und Advanced Analytics für strukturierte und unstrukturierte Daten zur Verfügung. Das ermöglicht unseren Kunden, Datenanalysen effektiver einzusetzen – für maschinelles Lernen und interaktive Visualisierung bei Rechtsstreitigkeiten, bei Untersuchungen, der Erfüllung von Sorgfaltspflichten und für informiertere Entscheidungen. Unsere Kunden begrüßen die Funktionserweiterungen und verbesserten Integrationsmöglichkeiten von EP1. Markos C. Dolopikos, IT-Leiter der Black Sea Trade & Development Bank, lobt die neue, intuitive Benutzeroberfläche und die dokumentbasierten Workflows. Das User Interface hebt auch Rick Quarmby, Principal Knowledge Management Advisor bei Hydro Tasmania, hervor: „Die Extended ECM Plattform von OpenText bietet unserer Organisationen signifikante Vorteile. Die neue Benutzeroberfläche und die individuelle Suchfunktion kamen bei unseren Mitarbeitern besonders gut an.“ Wir bleiben bestrebt, unseren Kunden weitestgehend skalierbare, sichere, flexible und durchdacht aufgebaute Software-Pakete zu liefern. Dabei nutzen wir die Vorteile der Cloud für unsere Produkte und haben das erklärte Ziel zur führenden EIM-Cloud zu werden. EP1 unterstützt die Automatisierung des gesamten EIM-Prozesses vom Kundenkontakt bis zum Erkenntnisgewinn durch bessere Verfügbarkeit in der Cloud und umfangreiche Funktionserweiterungen. Zusätzlich wurde auf weitreichende Integrationsmöglichkeiten Wert gelegt. Wir betrachten OpenText Release 16 als EIM-Plattform der Zukunft und als zentralen Faktor für den Erfolg unserer Kunden. Darum werden wir in naher Zukunft eine Reihe von Erweiterungen auf den Markt bringen. EP1 ist die erste einer ganzen Reihe von spannenden Innovationen für Release 16, die wir in den nächsten Monaten vorstellen werden. In unserem Blog erfahren Sie zuerst davon. Weitere Informationen zu EP1 finden Sie in der Pressemitteilung. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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Ohne Medien-Management kein überzeugendes Kundenerlebnis

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Die Aufgaben des Marketings und des Medien-Management haben sich mit der Digitalisierung grundlegend verändert. Ging es früher darum, neue Produkte zu bewerben, die Marke oder das Unternehmen bekannt zu machen, sind die Marketingexperten von heute mit neuen, weitaus komplexeren Aufgaben konfrontiert. Neben der Gewinnung neuer Kunden stehen Kundenbindung, Verhinderung der Abwanderung und Kundenbetreuung auf der Tagesordnung. 2017 wird die Herausforderung mit Sicherheit nicht geringer. Die Anzahl der Kontaktpunkte steigt – ebenso wie die Erwartungshaltung der Kunden. Für eine durchgängig positive Kundenerfahrung müssen Marketingmaßnahmen personalisiert und dialogorientiert sein. Das verlangt eine verstärkte Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens und einen gekonnten Einsatz von Technologie. Scheitert die technische Umsetzung, sind die Anstrengungen um personalisierte Kundenerlebnisse trotz guten Willens meist vergeblich. In der digitalen Welt dreht sich alles um den Kunden In den kundenorientierten Märkten von heute wird digitales Medien-Management zur Pflicht. Denn visuelle Elemente spielen bei der Kundenerfahrung mittlerweile eine Hauptrolle. Um überzeugende Anwendererlebnisse zu liefern, arbeiten Unternehmen verstärkt mit Videos, Fotos, Infografiken und anderen Rich-Media-Formaten. An einer gut durchdachten Strategie für Medien-Assets und einer adäquaten Technologie-Plattform führt deshalb kein Weg mehr vorbei. Unternehmen können auf diese Weise mehr aus ihren Investitionen in den Markenwert herausholen und ihre Medien-Assets unternehmensübergreifend besser verwalten und überwachen. Das sorgt für einen optimalen Einsatz von Ressourcen, Zeit und Budget. Digital Asset Management ist eine Kerntechnologie und wesentliche Komponente der Infrastruktur zur Gestaltung einer überzeugenden Customer Experience. Eine Medien-Management-Plattform dient in allen Prozessschritten als zentrale, verlässliche Quelle und konsolidierte Dateiablage für Marketing, Markenführung, Handel, Videos und weltweiten Vertrieb. Sie bildet das Zentrum eines Ökosystems aus miteinander vernetzten und voneinander abhängigen Beteiligten und Produktionsbereichen (wie Agenturen, Foto, Video, Audio, Grafik und Layout). Und sie versorgt die digitale Multi-Kanal Supply Chain, digitale Arbeitsabläufe, Marketing, Markenmanagement und weitere mit digitalen Medieninhalten. Die Zahl der Rich Media-Dateien wächst in allen Organisationen rapide. Und der Aufwand für die Beschaffung, Erstellung, Verwaltung und Nutzung all dieser Assets ist erheblich. Mit OpenText haben Sie Ihre medialen Inhalte im Griff. OpenText™ Media Management (Englisch): Reduziert die Kosten. Assets werden umgewidmet und wiederverwendet anstatt vervielfältigt oder mehrfach gekauft. Steigert die Produktivität durch die einfache, aber einprägsame Nutzererfahrung, Mediendateien in einem unternehmensweiten, zentralen Verzeichnis suchen und finden zu können. Steigert den Umsatz durch kürzere Produktionszeiten. Die Plattform wandelt Ihre Inhalte um und veröffentlicht sie. Anpassungsfähige Auslieferung und mehrfache Wiedergaben sorgen für eine Multi-Kanal-Erfahrung auf verschiedenen Endgeräten. Stärkt Ihre Medien-Lieferkette durch sicheren und kontrollierten Zugang für interne und externe Nutzer, Partner und Gruppen. Schützt Ihre wertvollen Dateien vor teurem Missbrauch durch flexible und individuell einstellbare Sicherheitsregeln für Nutzer und Dateien sowie ein integriertes Berechtigungssystem. Die Medien-Management-Lösung konsolidiert Ihre gesamten digitalen Medien und Videos in einem einzigen, zentralen, administrierten und überwachten Verzeichnis. Für eine stärkere Kundenbindung beschleunigen umfangreiche Metadaten die Veröffentlichung und Verteilung über mehrere Kanäle und auf verschiedene Endgeräte. Ersetzt Mehrfach-Systeme, Netzlaufwerke und lokale Ablagen für Mediendateien. Bietet die Möglichkeit zur Personalisierung, Individualisierung und Verwaltung von Dateien durch Metadaten für eine relevantere Kundenkommunikation. Unterstützt globale Arbeitsabläufe durch Lokalisierung und Mehrsprachigkeit. Verfügt über integrierte Rich Media-Analytics. Die Nutzung der vorhandenen Daten und Predictive Analytics ermöglichen mehr Verständnis, bessere Erkenntnisse und informiertere Entscheidungen zu Kunden, Marktlandschaft und Marktentwicklung. OpenText Medien-Management OpenText Media Management begleitet den gesamten Lebenszyklus von Medieninhalten – mit integrierten Prozessen und Funktionalitäten für Planung, Kreation, Produktion, Zusammenarbeit, Genehmigung, Verteilung, zur Ergebnisermittlung von Dateien oder deren Verwendung sowie für Archivanbindungen. Erfahren Sie mehr darüber, wie Media Management Unternehmen dabei hilft, mehr aus ihren Investitionen in die Marke und digitale Medien herauszuholen – mit einer Technologie, mit der sich medialer Content unternehmensübergreifend managen und überwachen lassen. Optimieren Sie den Einsatz von Ressourcen, Aufwänden und Budget. Und halten Sie durch eine unternehmensweite Strategie ein, was Ihre Marke verspricht. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt

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Wie das IoT eine hypervernetzte Supply Chain ermöglicht

Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT), also die Vernetzung von „Dingen“ und Maschinen, ist eines der ganz großen Themen der Digitalisierung. Je „smarter“ Uhren, Heizungen und andere alltägliche Gebrauchsgüter werden und je besser die Machine2Machine-Kommunikation in der Industrie funktioniert, umso höher das wirtschaftliches Potenzial des IoT. Die Unternehmensberatung McKinsey zum Beispiel kam in einer 2015 durchgeführten Studie zu dem Schluss, das IoT könne bis 2025 weltweit bis zu elf Billionen Dollar Mehrwert schaffen. Doch dieser Mehrwert wird mit einem disruptiven Wandel der klassischen Geschäftsmodelle erkauft. Daten und Dienstleistungen werden zum Mittelpunkt der Wertschöpfungskette und drängen klassische, rein produzierende Industriebetriebe aus dem Markt. Eine Situation, der die Unternehmen der DACH-Region derzeit noch nicht gewachsen sind. Das IoT steht durchaus auf der Agenda, doch die Umsetzung erfolgt eher zögerlich. Sicherheitsbedenken und eine aus Sicht der Unternehmen (noch) geringe Relevanz führen dazu, dass nur 15 Prozent der Betriebe bereits IoT-Projekte gestartet haben. Dabei könnten beispielsweise schon heute bis zu 70 Prozent der Betriebsausfälle mit vorausschauender Wartung verhindert werden. Ich habe mich in den letzten drei Jahren intensiv mit dem Thema Internet of Things beschäftigt. Ein sehr spannender Prozess, nicht zuletzt, weil sich das Internet of Things permanent weiterentwickelt und quasi täglich neue Unternehmen aus dem Boden schießen. Man könnte nun einwenden, das IoT würde schon länger existieren und für einige der Internet of Things-Technologien ist das mit Sicherheit auch richtig. Aber betrachten wir doch das Hier und Heute. Cisco brachte 2013 mit einer der ersten Konferenzen für Internet of Things, dem IoT World Forum, den Stein ins Rollen. Genau diese Konferenz weckte auch mein Interesse für das Thema. 2014 bot dann GE (heute GE Digital) die ersten IoT-Lösungen an, hauptsächlich im Bereich Analytics. Zu diesem Zeitpunkt startete mein früherer Arbeitgeber PTC sein Übernahmeprogramm, um sich als Marktführer im Bereich IoT zu positionieren. Heute befinden wir uns augenscheinlich in einer Phase der IoT-Kooperationen. SAP beispielsweise kooperiert mit Vodafone um die bestmögliche Konnektivität zu erreichen. Vor kurzem entstand für Industrielösungen eine Partnerschaft mit Bosch. Zusätzlich verkündete SAP, sie würden in den nächsten Jahren zwei Milliarden Dollar in den Bereich IoT investieren. Die vielen möglichen Anwendungen in den Bereichen Wohnen, Arbeiten und Freizeitaktivitäten machen das IoT so interessant. Um diese doch sehr unterschiedlichen Marktsegmente zu besetzen, entstehen ständig neue Start-Ups. Die derzeitige enorme Investitions- und Kooperationsaktivität rund um das IoT ist faszinierend. Aus irgendeinem Grund scheinen Standards für das IoT jedoch problematisch zu sein. In den meisten Regionen der Welt hat man sich noch nicht einmal auf eine einheitliche Definition von „IoT“ geeinigt, geschweige denn auf Standards für Datenaustausch und Kommunikation. In Nordamerika ist der Markt hauptsächlich vom Industrial Internet getrieben. Motor dieser Entwicklung ist GE Digital unterstützt von zahlreichen Hightech-Unternehmen aus dem Silicon Valley. Das europäische Pendant dazu heißt Industrie 4.0. Große Industriekonzerne wie Bosch oder Schneider Electric arbeiten hier mit eigenen Software-Abteilungen an Lösungen für diesen Bereich. Und dann gibt es noch die japanische Value Chain Initiative und das Internet Plus in China. Welche dieser Definitionen sich schlussendlich durchsetzen wird, lässt sich heute noch nicht sagen. Das IoT wird jedoch alle Prozesse der Supply Chain nachhaltig verändern. Die immer stärker vernetzten Geräte entlang der End-to-End-Lieferkette ermöglichen führenden Supply-Chain- und Logistikdienstleistern eine noch nie dagewesene Transparenz auf der Makroebene. Von Pervasive Visibility (vollkommene Transparenz) über Proactive Replenishment (proaktive Lageraufstockung) zu Predictive Maintenance (vorausschauende Wartung) – mit dem IoT werden die digitalen Supply-Chain-Prozesse von morgen vollkommen neu definiert. Doch was genau ist nun eine IoT-Plattform, und wie unterstützt sie die Lieferkette der Zukunft? Dieser Frage widmet sich das von OpenText gesponserte Webinar „IoT – die nächste große Chance für Ihre Supply Chain?“ (Englisch). Durchgeführt wurde das jetzt On Demand verfügbare Webinar von der Online-Plattform SupplyChainBrain.com (Englisch), die Nachrichten und Informationen rund um des IoT veröffentlicht. Referent ist Benoit Lheureux, Vice President Research und leitender Analyst bei Gartner. Eines seiner Spezialgebiete sind das IoT und damit verwandte Themen. Lheureux berichtet über wichtige Trends, die Gartner in den heutigen Märkten identifizieren konnte. Darüber hinaus gibt er Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse zu den fünf Grundbausteinen einer IoT-Plattform. Ich freue mich sehr, dass ich dieses Webinar als Co-Moderator von Benoit Lheureux begleiten durfte. Vor allem, weil ich dieses Vergnügen bereits bei der Enterprise World Konferenz im Juli hatte. Eine der Grundvoraussetzungen für den Aufbau einer IoT-Plattform ist die Fähigkeit „Dinge“ nahtlos mit den Software-Systemen eines Unternehmens und seinen externen Geschäftspartnern zu integrieren. In Kombination mit einem weltweiten Netzwerk wie dem OpenText Business Network bietet die Pervasive Visibility (Englisch) die entsprechende Basis für eine IoT-Plattform. Die Inhalte des einstündigen, englischsprachigen On-Demand-Webinars im Überblick: Wichtige aktuelle IoT-Trends Vorstellung des Konzepts einer IoT-Plattform Anwendungsmöglichkeiten des IoT in der Supply Chain Wie sich OpenText Enterprise Information Management (EIM) Lösungen an den fünf Grundbausteine einer IoT-Plattform orientieren Zum Verständnis der Bedeutung vollkommener Transparenz im IoT-Kontext Falls Sie gerade mit dem Gedanken an eine IoT-Implementierung in Ihrer Supply Chain spielen, sollten Sie sich dieses On-Demand-Webinar nicht entgehen lassen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Kundendaten in der Cloud – eine Reise ins Nirvana?

Salesforce

Unternehmensanwendungen in der Cloud sind eindeutig eine Erfolgsgeschichte. Man kann fast sagen, dass diese Geschichte mit dem Kundenbeziehungsmanagement von Salesforce angefangen hat. Als Software as a Service mit großem Funktionsumfang hat das CRM-System sehr schnell reißenden Absatz gefunden. Fachabteilungen, denen es zu lange dauerte, bis die eigene IT-Abteilung die gewünschten Funktionen liefern konnte, haben sich schließlich für die einfache und schnelle Lösung eines Cloud-Abonnements entschieden. Das ist die erfreuliche Seite der Geschichte. Sackgasse Insellösung? Man kann in diese Geschichte freilich auch die Kehrseite mit einbeziehen. Aus der Sicht der internen IT handelt es sich um eine Insellösung, eventuell sogar um Schatten-IT. Der Wert von Kundendaten liegt aber gerade in der Vernetzung mit anderen Systemen, im Marketing, im Vertrieb sowie im Service. Denn was zählt, ist die Kundenhistorie. Nur so lassen sich die Kundenbedürfnisse auf Dauer erfüllen, diese zur Angebots- und Umsatzmaximierung analysieren und am Ende die Kundenbeziehungen verstetigen. Dieses Produktivitäts- und Optimierungspotenzial brachliegen zu lassen, ist sicher nicht im Sinne des Erfinders und gewiss nicht der Fachabteilungen, die als erste den Schritt in die Cloud gemacht haben. Was Unternehmen also brauchen, sind zentrale Systeme für Informationsmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette, mit denen sich Kundendaten und alle damit zusammenhängenden Inhalte wie Korrespondenzen oder Serviceberichte lückenlos verwalten lassen. Mit Insellösungen ist das aber nicht möglich. Führen Kundendaten in der Cloud also in eine Sackgasse? Zudem stellen sich hier Compliance-Fragen. Auch wenn das gekippte Safe-Harbor-Abkommen durch den so genannten Privacy Shield ersetzt wurde, kann kein Unternehmen dem neuen strengen europäischen Datenschutz entkommen. Am 25. Mai 2018, also schon in einem Jahr, endet die Schonfrist, ab dann muss alles, was mit personenbezogenen Daten – und dazu gehören Kundendaten nun mal – passiert und warum, lückenlos dokumentiert werden und den Vorgaben der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) entsprechen. Niemand kann die Verantwortung für den Schutz personenbezogener Daten abgeben. Himmel oder doch eher Nirvana? Führen Kundendaten in der Cloud also gar nicht in den Himmel, sondern ins Nirvana? Natürlich nicht. Aber die Unternehmen müssen handeln. Sowohl aus Wirtschaftlichkeits- als auch aus Compliance-Gründen. Das Gute daran ist, dass sie beide Ziele erreichen können, ohne auf ihre CRM-Applikation in der Cloud verzichten zu müssen. Möglich wird das mit unserer Content-Plattform für Salesforce. Deren Funktionalitäten wie Dokumentenmanagement, Records Management, Capturing, Archivierung, Workflow und Collaboration lassen sich in der Salesforce-Umgebung zur Verfügung stellen. Die Inhalte aber, die sozusagen in der Cloud aufgerufen und bearbeitet werden, müssen nicht dort abgelegt werden. Vielmehr bleiben sie genau da, wo die Unternehmen sie haben möchten – ob im eigenen Rechenzentrum oder einer privaten Cloud-Umgebung bei einem externen Dienstleister. In jedem Fall aber behalten die Unternehmen die volle Kontrolle über die Kundenhistorie, die an einem zentralen Ort gespeichert ist und gepflegt wird. Content-Plattform für Salesforce – und darüber hinaus Mit einer zentralen Content-Plattform für Salesforce bleibt dieser Wunsch kein Traum mehr, sondern wird Wirklichkeit. Vertriebs-, Service- und Marketingmitarbeiter, die mittels Salesforce ihre Kampagnen, Opportunities und Kundenservices managen, haben dadurch direkten Zugriff auf alle relevanten Begleitdokumente: Verträge, Angebote und Produktinformationen ebenso wie die gesamte Kundenkorrespondenz oder Rechnungen. Es versteht sich von selbst, dass diese Inhalte stets auf dem neuesten Stand sind. Und da nicht alle Anwender im Unternehmen Salesforce-Nutzer sind, stehen diese Informationen zusätzlich in allen anderen gängigen Geschäftsapplikationen wie SAP, Oracle oder Microsoft bereit – typisch Plattform eben. Das ist noch nicht der Himmel auf Erden, aber schon nah dran. Zögern Sie nicht, machen Sie sich schlau und probieren Sie die Content-Plattform für Salesforce aus!

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Kurs Digitalisierung: Sechs Überlegungen, die Sie in Ihre Planung einbeziehen sollten

Die digitale Transformation nimmt auch in Deutschland ganz konkrete Formen an. In einer Studie von etventure positionierten 50 Prozent der befragten Großunternehmen die Digitalisierung unter ihren Top-3-Prioritäten. An der Umsetzung hapert es aber noch: Nur 35 Prozent der deutschen Konzerne betrachten sich als gut vorbereitet auf die Digitalisierung – gegenüber 85 Prozent in den USA. Trotzdem sind 64 Prozent der Mitglieder des Technologie-Verbands VDE sicher, dass die Intensivphase der Digitalisierung in Deutschland bis 2025 abgeschlossen sei. Für zusätzliche Dynamik sorgen digitale Disruptoren, die mit umwälzenden Innovationen in Sachen Datenverarbeitung, Analytics und Customer Experience branchenübergreifend für Schlagzeilen sorgen. Auf uns rollt eine Welle an Veränderungen zu. Organisationen automatisieren wie Kunden einkaufen, Lieferanten ihre Bestellungen erfüllen, die Produktion abläuft und vieles mehr. Wir erleben als Kunden, Unternehmer und Mitarbeiter hautnah mit, wie die digitale Transformation die Wirtschaft und letztendlich unsere gesamte Welt umgestaltet. Die Informationshürde überwinden Eine Anfangsschwierigkeit für große Organisationen auf dem Weg in eine digitale Zukunft besteht darin, die schiere Datenmenge in den Griff zu bekommen. Woche für Woche erzeugen Mitarbeiter und Softwaresysteme Terabytes an Daten und Inhalten. Hinzu kommen die auf Websites und in Contact Centern gesammelten Informationen. Diese Massen summieren sich zu viel mehr Information, als je ein Mensch lesen, verarbeiten und vollständig verstehen könnte. Für sich genommen sind die Daten allerdings wertlos. Wir müssen sie nutzen können, um Mehrwert zu schaffen, den Service zu verbessern und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Zweifellos bergen die Daten sehr viele Einsichten, und die Fähigkeit, diese Erkenntnisse zu gewinnen, macht Sie wettbewerbsfähiger. Es lohnt sich also, das Thema endlich anzupacken. Mit den folgenden sechs Überlegungen möchte ich Sie inspirieren und Ihnen bei Ihren Digitalisierungsplänen unter die Arme greifen: Digitale Transformation in 6 Schritten Steigern Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit. Die digitale Transformation sorgt dafür, dass sich Ihr Unternehmen schnell veränderten Kundenanforderungen anpassen kann. Ob neue und alte Mitbewerber – Sie bleiben konkurrenzfähig. Nutzen Sie einen digitalen Ansatz für einen durchschlagenden Erfolg. Die Fähigkeit zur Digitalisierung gleicht bei einigen Unternehmen eine Wettbewerbsverzerrung aus – digitalisiert sind Sie in der Lage, etablierte Märkte, Firmen und Marken maßgeblich zu beeinflussen. Und Sie können möglicherweise schaffen, was manuell oder über Skalierungsmaßnahmen nicht gelang. Gewinnen Sie Vorsprung durch Analytics. Überholte Methoden zur Datenverarbeitung und -analyse, rein manuelle Prozesse und die Arbeit im Tempo Mensch bergen das Risiko von der Konkurrenz überholt zu werden. Durch die Implementierung intelligenter Systeme, die künftige Trends erkennen und analysieren, können Sie Ihren Vorsprung zurückgewinnen. Erschließen Sie den Nutzen vorhandener Daten. Nutzen Sie Daten und Analytics-Programme in Kombination mit Content- und Prozessmanagement-Technologien, und entdecken Sie wertvolle „digitale Brotkrumen“. Auf Basis dieser Insights kann Ihr Unternehmen klügere Veränderungen vornehmen. Sie können Produkte entwickeln, die den Kundenanforderungen besser entsprechen, steigern die Effizienz Ihrer Organisation und führen selbst regulierende Geschäftsprozesse ein, die Zeit und Geld sparen. Nutzen Sie Automatisierung als Differenzierungsmerkmal. Mit Hilfe digitaler Prozesse lassen sich heute Aufgaben automatisieren, die bisher menschliche Intelligenz erforderten. Tesla Motors versendet Over-the-Air-Updates, um die Funktionalität seiner Elektro-Autos zu verbessern – das funktioniert genauso, wie ein Download für Ihr Smartphone. Das Verfahren erspart Autobesitzern nicht nur eine Fahrt in die Werkstatt. Tesla reduziert zudem die Kosten für die Planung und Verwaltung von Kundenterminen. Schaffen Sie eine digitale Kultur in Ihrem Unternehmen. Digitalisieren Sie nicht einfach um der Digitalisierung willen. Ermitteln Sie mit einer durchdachten Strategie, in welchen Bereichen eine Digitalisierung die größten Vorteile für Ihr Unternehmen bietet, und beginnen Sie dort. Fördern Sie gleichzeitig eine Veränderung Ihrer Unternehmenskultur. Berücksichtigen Sie dabei auch, wie Ihre Mitarbeiter die Auswirkungen eines vorrangig digitalen Konzepts hinsichtlich ihrer Rolle im Betrieb beurteilen. Entdecken Sie, wie Sie Ihre digitale Transformation vorantreiben: Erfahren Sie, wie Sie mit OpenText Release 16 den Informationsfluss im digitalen Unternehmen managen können –vom ersten Kontakt bis zur Erkenntnis. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Denken Sie grenzübergreifend: die vollständig automatisierte Supply Chain

Supply Chain Strategy

Industrie 4.0 steht in Deutschland überall ganz oben auf der Tagesordnung. Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und eine gute Supply Chain Strategy innerhalb des Unternehmens sind zur Selbstverständlichkeit geworden. Doch das allein reicht nicht, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig und erfolgreich zu bleiben. Erst eine Vernetzung über Unternehmensgrenzen hinaus und die Digitalisierung der Supply Chain verschaffen den Unternehmen entscheidende Wettbewerbsvorteile. Die Automobilbranche gilt Vorreiter in Sachen Interkonnektivität und digitale Ökosysteme. Dort wird bereits gelebt, was künftig auf andere Branchen zukommt: eine komplett automatisierte und digital vernetzte Lieferkette. Warum die Digitalisierung der Supply Chain den Blick nach draußen erfordert Wenn Sie mit der Automatisierung der Supply Chain Ihres Unternehmens betraut sind, kennen Sie den damit verbundenen internen Arbeitsaufwand. Viele Organisationen vergessen jedoch, dass für eine vollständige Automatisierung auch externe Faktoren eine Rolle spielen. Dass die Einbeziehung dieser Faktoren sinnvoll und notwendig ist, zeigen die jüngsten Meldungen über verkürzte Lieferfenster und gestiegene Compliance-Anforderungen bei Einzelhändlern. Gleiches gilt für die Automobilbranche. Aufgrund der üblichen Just-in-Time-Produktion müssen Lieferanten den Automobil-Erstausrüstern Vertragsstrafen zahlen, wenn verpasste Liefertermine zum Stillstand einer Fertigungsstraße führen – in schwindelnder Höhe von mehreren Tausend Euro PRO MINUTE Leerlauf. Ob Sie nun Lieferant oder Kunde sind: für eine vollständig automatisierte Supply Chain wird es zunehmend wichtiger, auch das Umfeld einer Organisation miteinzubeziehen. Was ist für eine gute Supply Chain Strategy zu beachten? Die Supply-Chain-Expertin Lora Cecere schreibt in ihrem Blog (Englisch): „Die Automatisierung steigert die Effizienz eines Unternehmens, nicht die Effektivität einer Wertschöpfungskette. Die meisten Firmen denken nicht über ihre Firewall hinaus. Ich glaube, wir müssen unsere Auffassung von Supply Chain überdenken. Mit konventionellen Ansätzen gelingt uns das nicht. Aber durch den Einsatz neuer Technologien und indem wir eine Outside-In-Perspektive einnehmen.“ Eine Outside-In-Perspektive und ein effektives Netzwerk sind das Ergebnis eines automatischen Austauschs von Transaktionsdaten zwischen den Geschäftspartnern. Laut aktuellen Studien von IDC meinen zwar 70 Prozent der Befragten, der geschäftliche Erfolg erfordere weitreichende B2B-Netzwerke, die die Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten ermöglichen. Aber weniger als 50 Prozent tauschen den größten Teil ihrer Informationen mit der Mehrzahl ihrer Geschäftspartner auf elektronischem Weg. Mit der Einbindung von Lieferanten- oder Kunden-Prozessen in eine automatisierte Supply Chain können Organisationen einen entscheidenden Teil ihrer Lieferkette automatisieren. Das schafft unter anderem folgende Vorteile: weniger manuelle Dateneingaben – weniger Eingabefehler; geringere Transaktionskosten; weniger Fehler und schnellere Abwicklung im Wareneingang. In unserem On-Demand Webinar (Englisch) erfahren Sie mehr darüber, wie ein umfeldorientiertes Denken zur vollständigen Automatisierung der Supply Chain beiträgt und wie Sie durch Automatisierung die Wertschöpfung Ihrer Supply Chain erhöhen und Ihre Unternehmensergebnisse verbessern. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Industrielle und andere Revolutionen

Industrie 4.0

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“, wussten schon die alten Griechen (in diesem Fall Heraklit von Ephesus). Veränderung gehört also zum Leben. Handelt es sich dabei um drastische Veränderungen sprechen wir von einer Revolution. Revolutionen lassen in der Regel keinen Stein auf dem anderen. Sie verändern unsere Welt nachhaltig und auf Dauer. Eine Revolution eröffnet Möglichkeiten, birgt aber auch Gefahren. Das gilt auch für Industrie 4.0, die vierte industrielle Revolution. Durch den Einsatz von Robotern und Künstlicher Intelligenz (KI) könnten die Industrieländer für produzierende Betriebe wieder als Standort attraktiv werden. Wie das gelingen könnte, zeigt beispielsweise der Zehn-Punkte-Plan des Netzwerks Plattform Industrie 4.0. Die Plattform fordert darin unter anderem verbindliche Standards und rechtliche Regelungen, die derzeit vor allem für KI völlig fehlen. Alles anders mit Industrie 4.0 Wir alle müssen uns mit diesen Fragen auseinander setzen – nicht nur die Unternehmen. Denn die vierte industrielle Revolution verändert alles. Bezeichnungen für diese Entwicklung kursieren viele: Industrie 4.0, Digitalisierung, Eigenständigkeit der Computer, Internet der Dinge (IoT), vernetzte Welt, Smart Home oder kognitive Systeme. „Revolution 4.0“ trifft es am besten. Getrieben durch enorme technologische Fortschritte verändert sie, was Wohlstand, Gesundheit und Glück bedeuten. Sie verändert, wie wir leben, arbeiten, miteinander verbunden sind. Und sie verändert, wie Behörden eingreifen, regulieren, für die Bürger da sind und diese schützen. 2025 werden 50 Prozent des weltweiten BIP (Englisch) digital generiert – durch einen komplett automatisierten, maschinellen Prozess, bei dem keinerlei menschliches Eingreifen erforderlich ist. Und das wird erhebliche Auswirkungen haben. Die erste industrielle Revolution Die Mechanisierung der Produktion mit Wasser und Wasserdampf prägte die erste industrielle Revolution (1750 – 1840). Erfindungen wie die Dampfmaschine, Werkzeugmaschinen, mechanische Webstühle, Zement und die Eisenbahn veränderten die Landschaft. Die Menschen wanderten in Massen aus den ländlichen (bäuerlichen) Regionen in die urbanen (Städte). Mit Verbreitung der Druckmaschinen stieg die Sprach- und Lesekompetenz. Der Fortschritt hielt Einzug. Die großen Bibliotheken der Welt wurden gebaut und öffentlich zugänglich gemacht. Revolutionen brachen aus. Napoleon eroberte fast ganz Europa. Das gesamte Gesellschaftsgefüge wandelte sich. Große Denker wie Voltaire, Paine und Rousseau kamen überein, dass die Gesellschaft nach Regeln der Vernunft organisiert sein sollte, statt nach religiösen Überzeugungen. Tatsächlich beruhen die meisten Fortschritte der westlichen Zivilisation auf rationalem Denken und Handeln sowie den Gesetzen des Marktes. Das ändert sich heute. Die zweite industrielle Revolution Die Entdeckung der Elektrizität initiierte die zweite industrielle Revolution (1840 – 1969). Elektrizität ermöglichte Massenproduktion. Sie bereitete den Weg für andere Erfindungen wie das Auto, Flugzeuge, Fernsehen, Telefonie und sogar die Wasserstoffbombe. Es war das große Zeitalter von Eisen, Stahl, Elektrifizierung, Erdöl, Chemikalien, Motoren, Telekommunikation und moderner Unternehmensführung. Die zweite industrielle Revolution führte zum größten Wirtschaftswachstum in der kürzesten Zeitspanne aller Zeiten – hervorgerufen durch Massenproduktion und moderne Herstellungsverfahren. Der Grundstein für die Globalisierung wurde gelegt. Die großen westlichen Gesellschaften befreiten sich aus der Armut. Tödliche, weitverbreitete Krankheiten wurden ausgemerzt. Zwei Weltkriege (und ein weltweiter Börsencrash) beendeten dieses überoptimistische Zeitalter des Aufbruchs. Die dritte industrielle Revolution Informationstechnologien und die damit verbundene Automatisierung der Produktion löste die dritte industrielle Revolution (1969 – 2000) aus. Zu den Erfindungen dieser Zeit zählen unter anderem integrierte Schaltkreise, Computer, Smartphones, das Internet, Weltraumforschungstechnologien und der Laser. 1988 beschäftigte Kodak 170.000 Mitarbeiter und bediente 85 Prozent des weltweiten Papierbedarfs. Ein paar Jahre später war das Geschäftsmodell obsolet (Englisch) und Kodak bankrott. Ja, natürlich lösten digitale Technologien den Film ab. Kodak erkannte weder die disruptiven Kräfte, noch deren Chancen oder den Bedarf an notwendigen Investitionen. Das Unternehmen verpasste seinen eigenen „Kodak-Moment“. Die vierte industrielle Revolution – Industrie 4.0 Die vierte industrielle Revolution (2000 bis heute) digitalisiert nicht nur die Produktion, sondern auch „kognitive Aufgaben“, die bislang nur das menschliche Gehirn bewältigte. Diese Revolution übertrifft in Umfang, Größe, Geschwindigkeit und Komplexität alles bisher Dagewesene. Die Auswirkungen berühren die gesamte Menschheit. Alle Industriezweige, alle Länder, alle Facetten jedes ruhmreichen Elements unserer Gesellschaft. Sie revolutioniert Geschäftsmodelle, gestaltet die Welt um und definiert auch unsere Existenz völlig neu. Die technischen Möglichkeiten dieser Revolution werden unendlich sein. Und sie stellen eine enorme Herausforderung dar. Sie haben die Macht, zu erschaffen und zu zerstören. Doch lapidar gesagt: Zerstören ist einfach. Vernichtende Katastrophen passieren. Beispiel Kreide-Paläogen-Desaster: Der Meteoriteneinschlag, der für das Aussterben der Dinosaurier verantwortlich ist, vernichtete rund 75 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten der Erde. Manche denken, dass fühlende Maschinen und technologische Singularität künftige Megakatastrophen auslösen werden. Singularität gilt als der Punkt, an dem Maschinen ebenso gut oder besser denken und handeln können als Menschen (und uns damit überflüssig machen). Diese Artikelserie beleuchtet die schöpferischen Kräfte der 4IR als Goldenes Zeitalter der Innovation. Doch die Gefahren sollten dabei nicht unterschlagen werden. Zum Weiterlesen können Sie The Golden Age of Innovation (Englisch) hier herunterladen. Einen weiteren Artikel zum Thema Industrie 4.0 finden Sie in meinem Blog. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Generation X oder die Millennials: Wer führt die digitale Transformation an?

Digitale Transformation

Unternehmen brauchen digital versierte Mitarbeiter, die die digitale Transformation vorantreiben. Die so genannten „Digital Natives“ haben jedoch neue und andere Ansprüche an ihren Arbeitsalltag. Wer auf dem Smartphone, im Web und in den sozialen Medien zuhause ist, will selbständig agieren und sich nicht an verkrusteten Strukturen abarbeiten. Unternehmen müssen lernen, diese Leute zu verstehen, wenn sie von deren Engagement und Know-how profitieren wollen. Ordnen sich die Babyboomer und die Generation X (36-49-Jährige) noch leichter Autoritäten unter, will die Generation Y (20-34-Jährige) selbst gestalten. Forderungen nach „mehr Millennials in Führungspositionen“ sind mit Erwartungen an die Unternehmensleitung verbunden. Die Generation „Anspruchsvoll“ setzt auf mehr Lebensqualität statt Leistung bis zum Burn-out. Die Generation X ist da pragmatischer und konsumfreudiger (Englisch). Was beide demografischen Gruppen gemeinsam haben: sie sind in hohem Maße technologie-affin. Und sie erwarten von ihren Arbeitgebern, dass diese eine entsprechend fortschrittliche IT-Infrastruktur bereitstellen. Doch wer treibt die digitale Transformation tatsächlich voran? Wir wissen, dass die Millennials rund um die Uhr mit ihren Smartphones, Laptops und Social-Media-Accounts vernetzt sind. Für den digitalen Wandel in Unternehmen ist jedoch in erster Linie die Generation X verantwortlich. Die zwischen 1960 und den frühen Achtzigern Geborenen üben den höchsten Einfluss aus. Sie haben den Weg für ihre jüngeren Kollegen bereitet, die die langfristigen Früchte des digitalen Business ernten dürfen. Woher wir das wissen? OpenText hat kürzlich eine Studie durchführen lassen [1]. Die damit beauftragten Marktforscher von Forrester Consulting haben ermittelt, dass Unternehmen, die Führungspositionen mit Leuten aus bestimmten demografischen Gruppen besetzen, ihren digitalen Wandel am stärksten vorantreiben. Eine für alle einheitliche Management-Kultur wird aufgrund der Vielfalt der Belegschaft keinem Mitarbeiter wirklich gerecht. Wenn es um die Treiber der Transformation geht, hat die Generation X die Nase vorn Forrester befragte 240 Babyboomer, Menschen aus der Generation X und Millennials. Das Ziel: zu erfahren, wie die verschiedenen Generationen den digitalen Wandel beeinflussen. Hier einige Ergebnisse der Studie: • Wenn es um die treibenden Kräfte geht, die hinter dem digitalen Wandel stecken, nannten die Babyboomer als Motivation wachsende Umsätze. Die Generation X betonte hingegen, wie die Digitalisierung die realen Arbeitsprozesse von Unternehmen verbessern kann. • 51% der Befragten aus der Generation X erklärten eine schnellere Markteinführung als Treiber für den Wandel – im Vergleich dazu 42% der Babyboomer und nur 30% der Millennials. • Mit 47% zeigte sich die Generation X auch überzeugter, dass der Wandel durch den Willen zur Innovation und zur Entwicklung und Vermarktung neuer Angebote beschleunigt wird. Das sahen nur 32% der Babyboomer und 37% der Millennials so. • Knapp die Hälfte (49%) der Befragten der Generation X meint, dass die Digitalisierung durch die Notwendigkeit eine nahtlose und harmonisierte Kundenerfahrung zu schaffen, vorangetrieben wird. Dieser Aussage stimmten 32% der Babyboomer und 34% der Millennials zu. Was diese Erkenntnisse für Sie bedeuten Wenn Sie verstehen, wie ihr Personal tickt, bringen Sie Ihre digitale Unternehmensvision voran. Besetzen Sie leitende Positionen mit digital versierten Mitarbeitern der Generation X. Und stellen Sie sicher, dass die Millennials (Generation Y) in Entscheidungen einbezogen werden, die die Zukunft betreffen. Auf diese Weise können Unternehmen ihre Transformation erfolgreich fördern. Grundsätzlich ist ein besseres Verständnis für die speziellen Stärken der unterschiedlichen demografischen Gruppen ein erster Schritt. Er kann die Chancen auf eine reibungslose Transformation und die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen – heute und in Zukunft. Jeder Bereich einer Organisation sollte an einem Programm für den digitalen Wandel teilnehmen. Doch auf Basis dieser Erkenntnisse können Sie Ihre Ressourcen entsprechend aufstellen. So entwickeln sie die größtmögliche Stoßkraft und bringen Ihr Unternehmen auf Erfolgskurs. Ein generationsübergreifender Tipp zum Schluss: Machen Sie alle Ihre Mitarbeiter fit für die digitale Transformation! Trainings und Schulungen gibt es mittlerweile genug. So kann sich Ihr Personal in seinem eigenen Tempo weiterbilden. Dann und wann es am besten passt. Mit OpenText Release 16 in die digitale Transformation Sie wollen mehr darüber erfahren möchten, wie Sie Ihre digitale Transformation vorantreiben können? Dann schauen Sie sich OpenText Release 16 (Englisch) an. Unsere Lösung befähigt Unternehmen ihren digitalen Informationsfluss zu managen – von Interaktionen zu Erkenntnissen. Quelle [1]: It’s Not What You Think: Gen X-ers, Not Millennials, Are Driving Digital Transformation Dieser Blogartikel wurde aus dem Englischen übersetzt

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Mit Analytics für unstrukturierte Daten erkennen Sie die Stimmung Ihrer Kunden

Analytics

Es ist ärgerlich: Sie haben viel Zeit und Arbeit in ein Produkt, einen Service oder Ihre Website investiert. Rein rational betrachtet ist das Produkt besser als das Ihrer Mitbewerber und die Website ist informativer. Trotzdem bleiben die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurück. Der Grund dafür: der Mensch ist ein emotionales Wesen. Wir alle treffen täglich Dutzende Entscheidungen. Die Spannweite reicht dabei von so simplen Dingen wie der Wahl des Mittagessens über den Kauf eines Autos oder die Buchung einer Reise bis hin zu komplexen, beruflichen Fragestellungen. Keine dieser Entscheidungen erfolgt rein rational, also nur anhand von Daten und Fakten. Stets sind auch Emotionen im Spiel. Und das gilt beispielsweise auch für die milliardenschweren Investitionsentscheidungen von Führungskräften, wie PWC 2014 in einer weltweiten Umfrage unter 1.100 Unternehmensentscheidern herausfand. 30 Prozent der Befragten vertrauen lieber auf ihre Intuition als auf harte Zahlen. Viel Gefühl hilft nicht immer viel Doch Emotionen sind nicht immer zielführend. Das zeigt sich alljährlich in der Vorweihnachtszeit, wenn Werbespots von glücklichen Familien, Großzügigkeit und Herzenswärme erzählen. Damit sollen die Konsumenten in weihnachtliche Kauflaune versetzt werden. Tatsächlich aber polarisieren die Klischees in der Werbung. Hat der Clip wenig mit der Lebensrealität der Kunden zu tun, fühlen sich diese nicht angesprochen. Und eine allzu offensichtliche Verbindung von Emotionen mit der Verkaufsabsicht macht die Konsumenten eher misstrauisch. Es geht also nicht nur darum, Emotionen zu vermitteln – es müssen auch die richtigen sein. Viele große Marken setzen hauptsächlich auf vier „Grundgefühle“: glücklich, traurig, ängstlich/überrascht und wütend/empört. Diesen Emotionen ist gemeinsam, dass sie relativ intensiv sind und dadurch Aufmerksamkeit erregen – das Ziel jeder Werbung. Die Kunden verstehen Mittlerweile hat sich sogar eine eigene Disziplin entwickelt, die sich mit dem emotionalem Kaufverhalten von Konsumenten beschäftigt: das Neuromarketing. Durch die Untersuchung von Gehirnströmen und MRT-Bildern sollen Gefühle und deren Einfluss auf Kaufentscheidungen messbar werden. Die Ergebnisse wären dann die Grundlage für eine neue Art des Marketings, basierend auf Emotionen statt auf Fakten. Doch bis es soweit ist, müssen Unternehmen andere Wege nutzen, um ihre Kunden kennenzulernen. Viele Unternehmen gewinnen Erkenntnisse über ihre Kunden durch komplexe Datenbankabfragen und Fokusgruppen. Es gibt jedoch noch eine andere Möglichkeit. In einem OpenTextVoice-Artikel auf Forbes.com stellen wir Ihnen einen Algorithmus vor, der Emotionen erkennt. Dort erfahren Sie, wie moderne Unternehmen mit Textanalyse-Algorithmen unstrukturierte Daten auswerten und so mit Hilfe von Analytics tatsächlich die Emotionen ihrer Kunden verstehen können. Mit Analytics für unstrukturierte Daten sichten Sie Dokumente, Textnachrichten, E-Mails und Social Media-Posts, um an die wirklich wichtigen Erkenntnisse zu kommen. Jetzt können Sie Ihre Daten mit OpenText InfoFusion auf eine Art und Weise managen, analysieren und verstehen, die das Kundenerlebnis verändern wird. Informationen bestmöglich nutzen – mit Data Analytics Dass es an dieser Stelle Verbesserungsbedarf gibt, machte bereits eine Studie von Deloitte aus dem Jahre 2014 deutlich. 87 Prozent der befragten mittelständischen Unternehmen in Deutschland gaben an, dass die Datenmengen (und damit die Bedeutung von Data Analytics) zukünftig sicher steigen werden. Mehr als die Hälfte erklärten schon damals, Entscheidungen ohne vollständige Informationen zu treffen. Eine Problematik, die sich mittlerweile noch verschärft haben dürfte. Täglich strömen über verschiedenste Kanäle enorme Menge unstrukturierter Daten in ein Unternehmen. Marketingexperten haben nur eine Möglichkeit, einen Wettbewerbsvorteil zu gewinnen: Sie müssen Trends und Präferenzen schneller als die Konkurrenz erkennen. Solche Erkenntnisse bilden nicht nur Basis von Geschäftsentscheidungen, sondern verändern auch die Kundenbeziehungen eines Unternehmens. Darüber hinaus lernen Sie in unserem Forbes-Beitrag die Entstehung und Anwendung der Technologie in der Praxis kennen. Das interessiert Sie? Hier können Sie auf den vollständigen Artikel (Englisch) zugreifen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Mitarbeiterbindung: Die Kür im Kampf um die Talente

Europäischer Datenschutz

Deutschland geht es gut. Deutschland wächst. Der Arbeitsmarkt bricht im eigenen historischen Maßstab, aber auch im europäischen und internationalen Vergleich durchaus Rekorde – trotz (oder vielleicht sogar wegen?) der Zuwanderung. Das heißt doch nichts anderes, als dass die Unternehmen um die besten Mitarbeiter buhlen müssen. Vor diesem Hintergrund hat mich die Meldung zu einer Umfrage von ManpowerGroup doch sehr gewundert: Dort hieß es, „dass jeder zweite Deutsche seinen Job wechseln will.“ Genau genommen sind es zwar „nur“ 46 Prozent, aber diese Präzisierung macht den Befund nicht wirklich besser. Was läuft hier schief? Oft gehen die Besten Aber es kommt noch schlimmer: Könnte es sein, dass unter diesen 46 Prozent gerade die besten Mitarbeiter zu finden sind, wie eine aktuelle Kolumne nahelegt? Das erscheint mir sehr plausibel, denn die Studie von ManpowerGroup zeigt zudem, dass die Mitarbeiter am zufriedensten und am wenigsten wechselwillig sind, wenn das Gehalt, die Anerkennung und das Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben, also neudeutsch die Work-Life-Balance, stimmen. Aber wann und wie oder in welcher Höhe „stimmen“ diese Dinge denn? Diese Fragen lassen sich vielleicht gar nicht allgemein, sondern nur individuell beantworten. In jedem Fall aber braucht es dafür Analysen. Ein Beispiel hierfür wäre die zitierte Umfrage. Dazu wurden ganz klassisch 1.018 Bundesbürger im März, wahrscheinlich per Telefon, befragt. Das ist sehr aufwendig und vielleicht auch deshalb finden Mitarbeiterbefragungen in den Unternehmen eher selten statt. Dabei wären sie so notwendig, um herauszufinden, was die Kolleginnen und Kollegen wirklich bewegt. Jedes Unternehmen ist ein soziales Ereignis, erfordert ein echtes Miteinander. Nur wenn die sozialen und individuellen Bedürfnisse am Arbeitsort befriedigt werden, sind alle motiviert und ziehen gemeinsam an einem Strang. Motivieren statt kontrollieren Es dürfte unzweifelhaft sein, dass die Motivierung und Bindung der Mitarbeiter nicht morgen, sondern spätestens ab sofort wesentlich für den weiteren Unternehmenserfolg sein wird. Darüber hinaus aber bin ich der Meinung, dass die Digitalisierung auch bei der Ermittlung der Mitarbeiterbedürfnisse eine wichtige Rolle spielen kann und wahrscheinlich sogar muss. Die Analyse der vorhandenen Informationen zu Mitarbeitern und zu deren Werdegang ist der Weg, die besten Förder- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten zu ermitteln. Die Betonung liegt auf Förderung und Weiterentwicklung. Um Kontrolle darf es dabei nicht gehen, nicht nur weil es die Motivation untergräbt, sondern auch weil es zu recht aus Datenschutzgründen verboten ist. Das Positive zu fördern und zu heben, darauf kommt es an. Und daran sollten sich die Manager messen lassen, nicht daran, wie viel Kontrolle sie ausüben. Die Notwendigkeit, sich selbst am Erfolg der Kollegen messen zu lassen, wurde mir anhand des Beispiels einer Universität klar, die ihre Prozesse digitalisiert hat und diese Transformation insbesondere dazu nutzt, mehr Studenten als bisher zum Studienerfolg zu führen. Die Analyse der Daten erlaubt sogar, konkrete Vorschläge zur individuellen Förderung abzuleiten. Zu diesem Zweck kombiniert die Universität die Analysefähigkeiten von SAP HANA mit den Möglichkeiten zum Informationsmanagement von OpenText. Damit konnte die Universität nicht nur ihre Prozesse digitalisieren und damit das Lehrpersonal von administrativen Aufgaben entlasten, sondern eben auch – und das ist aus meiner Sicht das Entscheidende – die Erfolgsrate der eigenen Studenten erhöhen. Weiterbildungsmöglichkeiten sind laut der Studie von ManpowerGroup eine wesentliche Form der Anerkennung für die Leistung der Mitarbeiter. Sie steigern deren Motivation und Bindung an das Unternehmen. Wäre es nicht wunderbar, wenn Personalmanager auf Basis individueller Analysen den Karriereweg ihrer Kollegen optimal begleiten und fördern könnten? Informationsmanagement und Digitalisierung können helfen Bildung, auch und gerade die berufliche, ist eine Stärke der deutschen Wirtschaft. Gut ausgebildete und weitergebildete Mitarbeiter übernehmen gerne Verantwortung, nutzen ihren Gestaltungsspielraum und finden kreative Lösungen. Mit solchen Mitarbeitern sparen Unternehmen einen immensen Kontrollaufwand. Kein Wunder, dass deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich mit weit weniger Managern auskommen und viel flachere Hierarchien aufweisen als in anderen Ländern. Ich finde, das ist ein bemerkenswertes Ergebnis einer aktuellen Studie der Hans-Böckler-Stiftung. Mit einem umfassenden Informationsmanagement inklusive geeigneten Analytics-Lösungen lässt sich der Wert zufriedener und motivierter Mitarbeiter weiter steigern. Angesichts der Tatsache, dass fast jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland nicht zu dieser Gruppe gehört, ist das damit verbundene Nutzenpotenzial aus Unternehmenssicht geradezu gewaltig.

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Gartner Magic Quadrant for ECM 2016: OpenText erneut als Marktführer ausgezeichnet

Der digitale Wandel soll es Unternehmen ermöglichen, ihre Geschäftsprozesse effizienter, schneller und fehlerfreier abzuwickeln. Das Durchforsten von Papierstapeln wird zum Finden in der Datenbank. Dokumente wie Angebote, Rechnungen oder Auftragsbestätigungen bilden die Basis der Digitalisierung eines Betriebs. Und Enterprise Content Management (ECM) Systeme managen, sichern und vernetzen Informationen unternehmensübergreifend. Bei den großen Unternehmen und Konzernen ist diese Botschaft mittlerweile angekommen. Der Transformationsprozess nimmt Fahrt auf. Auch kleine und mittlere Betriebe werden sich dieser Entwicklung über kurz oder lang stellen müssen. Kein Unternehmen kann sich auf Dauer Wettbewerbsnachteile durch „Datenfriedhöfe“ leisten. Doch ein zukunftsorientiertes ECM-System muss ständig weiterentwickelt werden. Zum 13. Mal in Folge wurde OpenText zum Marktführer im Gartner™ Magic Quadrant für Enterprise Content Management gekürt. In der rapiden Veränderungen unterliegenden Software-Branche jedes Jahr wieder zu den Branchenführern zu gehören, ist eine reife Leistung. Trends tauchen auf und verschwinden wieder, neue Technologien verdrängen bekannte Standards, alternative Geschäftsmodelle entstehen. Mit der Zeit verändern auch die Endanwender ihr Verhalten und ihre Vorgehensweisen. Die Entwicklung von richtungsweisenden Enterprise Content Management (ECM) Lösungen über all die Jahre bedeutet also einen enormen Erfolg für unser Unternehmen. Nicht zuletzt deshalb freut uns die erneute Auszeichnung durch die renommierten Analysten von Gartner sehr. Dieses Jahr bedeutet uns die Auszeichnung durch den Gartner Magic Quadrant for ECM besonders viel. Der strenge Evaluationsprozess bezog sich in der Hauptsache auf die Realisierbarkeit (Ability to Execute) und Zukunftsfähigkeit (Completeness of Vision) der neuen OpenText™ Content Suite 16 (Englisch). Wir steuern also geradewegs auf unser Ziel zu: Eine neue Generation von ECM-Lösungen bereitzustellen, genau abgestimmt auf die Anforderungen digitaler Organisationen. ECM überdenken – ECM-Erfolge neu definieren Ausschlaggebend dafür ist unsere Überzeugung, dass ECM vollkommen neu definiert werden muss. Gestrige ECM-Konzepte werden den Anforderungen der Unternehmen von Morgen nicht gerecht. Eine ECM-Plattform als reines Endlager zur Datenspeicherung und Compliance-Sicherung zu betrachten, ist nicht mehr zeitgemäß. Digitale Unternehmen und deren Wissensarbeiter erwarten heute deutlich mehr von einer Technologie: Die einfache und unkomplizierte Zusammenarbeit wird zum Erfolgskriterium. Durch immer stärker dezentralisierte Business-Anwendungen entstanden Insellösungen voll wertvoller Daten, die nun für einen ungehinderten Informationsfluss miteinander verbunden werden müssen. Eine neue Generation von ECM-Technologien muss genau das ermöglichen. Die neuen Technologien haben die Kapazitäten zur gemeinsamen Bearbeitung von Daten, um zum Unternehmensstandard für Zusammenarbeit zu werden. Dank ihrer umfassenden Integrationsmöglichkeiten dienen sie als zentraler Informationsknotenpunkt. Sie nutzen Metadaten, um die richtige Information im richtigen Kontext zur richtigen Zeit an die richtige Person zu liefern und steigern so die Produktivität. Die Einhaltung von Risikomanagement- und Sicherheitsrichtlinien erfolgt dabei automatisch. Diese neue Betrachtungsweise von ECM ist von zentraler Bedeutung. Wir denken, dass deshalb auch Gartner seine interne Definition einer effektiven ECM-Plattform auf die heutige digitale Welt angepasst hat. Infolgedessen weist der Gartner Magic Quadrant 2016 nur noch vier Marktführer aus – zwei weniger als in den Jahren zuvor. OpenText ist stolz darauf, auch in dieser neuen Ära des Information Management zu den Branchenführern zu gehören. Unabhängig vom aktuellen Status Ihres ECM liefern Berichte von Analysten wertvolle Erkenntnisse über den Entwicklungsstand der Branche und detaillierte Analysen aller namhaften Anbieter. Das macht sie zur Pflichtlektüre für alle, die sich mit ECM beschäftigen. Sie können diese Berichte (Englisch) hier, hier und hier herunterladen. Und dann gehen Sie mit der OpenText™ Content Suite (Englisch) selbst auf ECM-Erfolgskurs. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Modernes ECM: Der Erfolg liegt in der Cloud

Cloud-Lösungen

Die Zukunft liegt in der Cloud. Zu diesem Ergebnis kommt IDC im Cloud Computing Monitor 2017. Deutsche Unternehmen legen ihre Skepsis gegenüber Cloud Computing ab. Laut IDC-Prognose sollen in 24 Monaten über 60 Prozent der deutschen Betriebe Cloud Computing einsetzen. Das bestätigt auch der Cloud Monitor 2017 von KPMG und Bitdefender, nach dem bereits 2016 65 Prozent der befragten Unternehmen auf die Cloud setzten. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Cloud-Lösungen machen Unternehmen schneller, flexibler und agiler. Wer im technologischen Wettbewerb der Industrie 4.0 mithalten will, kommt nicht an Cloud-Lösungen vorbei. Doch welche Rolle spielt das Enterprise Content Management (ECM) in Zeiten der Cloud? ECM im Wandel Die ECM-Lösungen OpenText™ Content Suite (Englisch) und Documentum (Englisch) haben sich als effektive Enterprise-Content-Management-Systeme bewährt. Seit 25 Jahren bilden sie die Eckpfeiler der ECM-Systeme tausender Unternehmen. Doch die Anforderungen an ECM verändern sich. Die Zeiten, in denen ECM einfach als elektronischer Aktenschrank betrachtet wurde, sind vorbei. Für eine erfolgreiche digitale Transformation muss ECM aktiv Content aus allen Teilen des Unternehmens zusammenführen, verwalten und verteilen. Aufgrund dieser Entwicklung überdenken heute fast alle Organisationen die gegenwärtige und künftige Rolle ihrer ECM-Plattform. Viele unserer Kunden erkennen, dass sie einen neuen ECM-Ansatz brauchen. Der demographische Wandel und sich verändernde Geschäftsmodelle definieren vollkommen neu, wie, wann und wo gearbeitet wird. Kunden als Inspirationsquelle Als größter ECM-Anbieter der Branche sind wir permanent im Dialog mit zahlreichen Unternehmen. Der direkte Austausch sorgt dafür, dass wir ständig neue Wege zur Steigerung von Innovation und Agilität in Unternehmen entwickeln. Die Beispiele reichen von digitaler Modernisierung (Englisch) über Produktivität der Mitarbeiter (Englisch) bis hin zur Prozessintegration (Englisch). In der digitalen Welt müssen Unternehmen Veränderungen schneller und flexibler umsetzen. Nur so können sie umfassend von den Wettbewerbsvorteilen neuer Funktionalitäten und Anwendungsfälle profitieren. Unsere Kunden stehen vor der Frage, wie sie strategische Ressourcen freisetzen können, um die IT und Technologien wie ECM profitabel zu machen. Und hier kommt die Cloud ins Spiel. Cloudbasiertes ECM ist erfolgreiche Realität Viele unserer Kunden haben sich mit dieser Frage auseinandergesetzt. Sie alle kamen zu demselben Schluss: Durch cloudbasiertes ECM ziehen sie den größten Nutzen aus Enterprise Content Management. Sie können ihren Nutzern den benötigten Content zum richtigen Zeitpunkt und im passenden Kontext zur Verfügung stellen. Die Cloud dient als Sprungbrett zur schnelleren Bereitstellung neuer Cloud-Lösungen. Gleichzeitig lassen sich zweckorientierte, in führende Systeme integrierte Lösungen sowohl in der Cloud als auch in hybriden Umgebungen installieren. Mit der Ausrichtung auf die Cloud entlasten Sie Ihre IT-Abteilung von Basistätigkeiten wie Patchen, Überwachung und zeitaufwändigen Updates. Das setzt Ressourcen frei, um sich auf die strategische Bereitstellung neuer Lösungen mit ECM zu konzentrieren. Lösungen, die sich positiv auf die Geschäftsprozesse auswirken und das Unternehmen auf dem Weg in die digitale neue Welt unterstützen. OpenText und Documentum bieten Cloud-Lösungen der nächsten Generation Heute geht es darum, ECM in der Cloud zu nutzen und das System in zweckorientierte Lösungen zu integrieren. OpenText hält mit dieser Entwicklung Schritt. Mit der Übernahme von Documentum positionieren wir uns als Marktführer für Cloud Content Services der nächsten Generation. Wesentlich: Es gibt ebenso viele cloudbasierte ECM-Lösungen, wie Wolken am Himmel. Jede Organisation hat ihre eigenen Anwendungsfälle, ihre eigene Kultur und gewachsene Infrastruktur. Und täglich erscheinen mehr Tools, die Ihre ideale digitale Transformation beschleunigen können. Heute lässt sich nahezu jede Anforderung an ECM erfüllen. Von unternehmensweiter gemeinsamer Datennutzung über einfache Apps für spezifische Aufgaben, die ohne Programmierung auskommen, bis zur umfassenden Plattform-Anbindung – entweder Cloud zu Cloud oder Cloud zu lokaler Datenbank. Und warten Sie mal ab, was in Zukunft alles möglich ist. Ungeduldig? Dann holen Sie sich doch einen Vorgeschmack. Sehen Sie sich unser kürzlich gemeinsam mit AIIM (Englisch) durchgeführtes Webinar an. Drei Tipps für einen gelungenen Start Hier und jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um loszulegen. Das sollten Sie dabei berücksichtigen: Informieren Sie sich, wie Sie Ihren Content mit Hilfe der Cloud (Englisch) besser zum Vorteil des Unternehmens einsetzen können. Machen Sie Ihre Hausaufgaben. Führen Sie eine Vollkostenrechnung (Englisch) durch, bevor Sie einsteigen. Stellen Sie den Kunden bei der Entwicklung neuer, zweckorientierter Anwendungen (Englisch) in der Cloud stets in den Mittelpunkt. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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SIBOS 2016: FinTech – die Zukunft des Bankwesens hat begonnen

Digitalisierung der Finanzdienstleister

Digitalisierung der Finanzdienstleister: Banken und andere Finanzdienstleister stehen heute vor einer doppelten Herausforderung. Zum einen haben Finanzkrise und Banken-Skandale das Vertrauen der Konsumenten in die Banken nachhaltig erschüttert. Kundenbindung wird zunehmend schwieriger, die traditionellen Pluspunkte wie ein großes Filialnetz zählen nicht mehr. Stattdessen stehen die digitale Interaktion und digitale Inhalte im Vordergrund. So gaben in der Studie „Bankberatung der Zukunft“ von Sopra Steria Consulting 91 Prozent der Befragten an, Werbe-Informationen sollten auf die individuelle Lebenssituation und die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten sein. Die Digitalisierung der Finanzdienstleister 47 Prozent würden dafür auch Daten wie etwa Kontoumsätze zur Verfügung stellen. Doch die Kommunikation der Banken läuft oft an den Kundenbedürfnissen vorbei. Mit der Folge, dass Kunden dorthin abwandern, wo ihr Wunsch nach Inhalten mit persönlichem Mehrwert erfüllt wird. Zweitens steht den Banken durch die Digitalisierung ein tiefgreifender struktureller Wandel bevor. Beispielsweise prognostizierte PWC in einer Studie (Englisch), 2020 würde FinTech die Geschäftsmodelle der Finanzdienstleister bestimmen, Blockchain für eine Revolution sorgen und mangelnde Cyber-Security sei der größte Risikofaktor. Den deutschen Banken ist die Bedeutung dieser Entwicklungen durchaus bewusst, dennoch sind viele nur unzureichend auf die Digitalisierung der Finanzdienstleister vorbereitet. Besonders dem Bereich FinTech (Finanztechnologien) steht der Großteil noch abwartend gegenüber. SIBOS: Showcase der Zukunft Ende September 2016 war OpenText auf der von SWIFT alljährlich veranstalteten SIBOS vertreten. Die Messe gilt als einer der wichtigsten Ausstellungsplätze für innovative Finanztechnologien. Hier werden zudem die neuesten Nachrichten und Analysen zum Thema Banking und elektronischen Zahlungsverkehr präsentiert. Dieses Jahr verzeichnete die SIBOS mehr als 8.500 Besucher, und auch die Banken aus Europa, Asien, dem Nahen Osten, Afrika und China waren so stark vertreten wie lange nicht. 2016 fand die Messe in Genf statt. Besonders beeindruckend war der Kontrast zwischen der zeitlosen Schönheit der alpinen Landschaft und den auf der Konferenz diskutierten dynamischen, ja sogar futuristischen, Anforderungen der Finanzwelt des 21. Jahrhunderts. Mit der Neuausrichtung von SWIFT hat sich auch die SIBOS weiterbewegt. Die Messe gibt mit ihrem Innotribe-Programm Einblick in FinTech und beschäftigt sich darüber hinaus mit der ständigen Weiterentwicklung von elektronischen Kommunikationsstandards für verschiedenste Anwendungen. Dieses Jahr lag der Schwerpunkt auf Cyber-Security zum Schutz der elektronischen Transaktionsplattform von SWIFT. Ein logischer Schritt, nachdem Hacker im Februar 2016 eine Schwachstelle von SWIFT genutzt hatten, um 81 Millionen Dollar (Englisch) vom Konto der Zentralbank von Bangladesch bei der US-Zentralbank zu stehlen. Heiß spekuliert wurde über neue FinTech-Entwicklungen im Bereich Online-Sicherheit und Künstliche Intelligenz (zum Beispiel Algorithmen, die einfache Investment Portfolios ebenso gut verwalten können, wie die meisten menschlichen Berater). Blockchain: vom Cyberpunk zum Wettbewerbsvorteil Die meist diskutierte neue Technologie auf der SIBOS war jedoch mit Abstand Blockchain (Englisch). Die Konferenzteilnehmer fragten sich und ihre Kollegen: Wie funktioniert das? Was bedeutet das für uns? Wie beeinflusst das den Zahlungsverkehr? Wer arbeitet bereits damit? Und: Welche realen Sicherheitslücken gibt es? Bei „Blockchain“ handelt es sich um eine Art dezentralisierter Online-Datenbank für die permanente, fälschungssichere Aufzeichnung von Finanztransaktionen. Ursprünglich für Geschäfte in der virtuellen Währung Bitcoin entwickelt, wird Blockchain auch für Geschäfte in „echten“ Währungen immer interessanter. Blockchain ermöglicht es allen Beteiligten Transaktionen sicher nachzuverfolgen. Eine Verifikation durch Dritte wird damit überflüssig. Auch SWIFT hat Interesse an der Blockchain-Technologie. Obwohl – oder gerade weil – diese eine starke Konkurrenz zum eigenen sicheren, aber langsamen Bezahlsystem (eine komplexe Transaktion kann Tage oder sogar Wochen dauern) darstellt. Durch die Nutzung von Blockchain kann diese Zeit auf beinahe Null (Englisch) gesenkt werden. Das zumindest prognostizieren jene FinTech-Unternehmen, die Blockchain bereits einsetzen. Nach wie vor sind handfeste Lösungen gefragt Neben all den aufregenden Neuigkeiten wurde das Tagesgeschäft der Branche auf der SIBOS 2016 keineswegs vernachlässigt. Das fanden wir besonders interessant, denn unter dem Strich muss geliefert werden. Die Banken sehen sich noch immer mit denselben Problemen konfrontiert: „Wie können wir den Zahlungsverkehr schneller und billiger abwickeln? Wie profitieren wir am meisten von den dadurch entstehenden Kundenbeziehungen?“ Beispielsweise stellt der Onboarding-Prozess für Kunden für viele Banken noch immer eine Herausforderung dar. In diesem Bereich bietet OpenText handfesten Mehrwert. In vielen Informationsgesprächen konnten wir aufzeigen, wie wir Banken dabei unterstützen, ihre gesamte Compliance zu verbessern, schneller Umsatz zu machen und mehr Kundenzufriedenheit zu erreichen. In etlichen unserer Gespräche ging es um die Nutzbarmachung der Fülle von Daten, über die Banken verfügen – zum Vorteil der Bank und der Kunden. Die Finanzbranche mag mit den neuen, durch den FinTech-Boom entstehenden, Technologien experimentieren – doch in der Praxis besteht der nächste Schritt in der Kapitalisierung bereits vorhandener Netzwerke und Kundenbeziehungen. Die Rolle von OpenText in der neuen FinTech-Welt Natürlich sind wir überzeugt davon, dass OpenText eine Rolle zu spielen hat. Nur so viel: Mit den OpenText™ Analytics Lösungen (Englisch) sind Finanzunternehmen in der Lage, ihre Daten besser zu nutzen und Informationen aus zahlreichen separaten Datensilos „zu befreien“ und sich so auf die Digitalisierung der Finanzdienstleister vorzubereiten. Unsere Analytics-Lösungen vereinen diese verschiedenen Datenströme zu einem einzigen, exakten Bild über Investitionserfolge, Kundenzufriedenheit, Nutzererlebnis oder die Reaktion auf verschiedene Marketingmaßnahmen. Unsere Botschaft stieß auf der SIBOS jedenfalls auf reges Interesse, und wir konnten viele spannende Gespräche mit bestehenden und potenziellen Kunden führen. Deshalb freuen wir uns schon auf die nächste Runde. 2017 findet die SIBOS in der kanadischen Finanzhauptstadt Toronto statt, unweit unserer Firmenzentrale in Waterloo. Wer weiß, wohin sich FinTech bis dahin entwickelt? Dieser Blogpost wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Industrie 4.0 revolutioniert alle Branchen

Industrie 4.0

Die Digitalisierung greift mittlerweile in vielen Bereichen. Jetzt hält die vierte industrielle Revolution, kurz Industrie 4.0, Einzug in unseren Alltag. Doch die Auswirkungen auf unterschiedliche Branchen sind vielfältig und liegen nicht immer auf der Hand. In Österreich sollen zum Beispiel künftig mehr digitale Materialien wie E-Books und Tablets an den Schulen genutzt werden. Ein Professor der Hochschule Osnabrück entwickelte gemeinsam mit seinen Studenten Feldroboter, die selbstständig Unkraut erkennen und jäten. Und der deutsche Bundesrat segnete vor kurzem ein Gesetz ab, das selbstfahrende Autos ermöglicht. Industrie 4.0: Alles ist Software Mit neuen Technologien, neuen Anforderungen an Mitarbeiter, neuen Geschäftsmodellen und neuen Erwartungen der Kunden verändert die Industrie 4.0 tatsächlich jede Branche. Jede Firma wandelt sich durch die Digitalisierung in ein Software- und Analytics-Unternehmen. (Uber ist im Grunde genommen nur Software. Die Firma besitzt keine Autos und hat kaum Mitarbeiter. Trotzdem ist sie auf dem Weg zum weltweit größten Logistikunternehmen). Bitcoin ist nur eine Software namens Cryptocurrency. Geld wird bald nur noch in Form von Software existieren – zum großen Teil ist das bereits Realität. 2001 schrieb ich in meinem Buch eBusiness or Out of Business: „Wer die Software aus dem Unternehmen verbannt, verbannt die Realität.“ Software ist also der Schlüssel zur Zukunft. Doch wie werden sich die verschiedenen Branchen in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren verändern? Finanzdienstleistungen und Banken Smartphones ersetzen künftig Brieftasche und Bargeld. Kontoeröffnungen, Kredite und Überweisungen werden in Sekundenbruchteilen verarbeitet. 1990 war der Mensch für 90 Prozent des NASDAQ-Umsatzes verantwortlich. 2025 erwirtschaften Maschinen 95 Prozent des NASDAQ-Volumens. Einige wenige Firmen für algorithmischen Handel wickeln den Großteil der Aktiengeschäfte ab. Im Endeffekt ist es ein Nullsummenspiel: Wer den leistungsfähigsten Computer hat, gewinnt. Automobilbranche Selbstfahrende Autos werden zum Standard. Sie bestellen den Wagen über Ihr Smartphone. Dieser bringen Sie zum gewünschten Ziel. Sie zahlen nur für die zurückgelegte Distanz. Und können während der Fahrt arbeiten. Benötigen unsere Kinder mit solchen selbstfahrenden Autos noch einen Führerschein? Das Stadtbild verändert sich. Städte werden sicherer, wenn die Zahl der Autos (und Unfälle) auf den Straßen deutlich abnimmt. Das rettet jährlich Millionen Leben. Die Fortschritte von Tesla, Google und Apple im Bereich fahrerlose und Elektro-Autos sorgen bereits jetzt für Kopfzerbrechen bei der Konkurrenz. Die traditionellen Automobilhersteller von heute verschwinden vom Markt. Mehr als 150 Millionen Zeilen Programmcode werden die Autos steuern – mehr als Google Chrome, der Curiosity-Mars-Rover oder ein F-22-Raptor heute erfordern. Hatte ich erwähnt, dass es sich um Elektrofahrzeuge handelt? Versicherungen Direkte Beziehungen zwischen Kunden und Versicherungen ersetzen alternde Versicherungsmakler, weil Versicherungen vermehrt auf Franchise setzen. Datenverarbeitungsunternehmen mit digitalen Profilen einer Person oder eine Sache machen Anträge oder von Kunden gelieferte Informationen überflüssig. Algorithmen analysieren in riesigen Serverfarmen umgehend Risikoprofile, nötige Unterschriften und die erforderliche Prämienhöhe jeder einzelnen Police. Die Unfallzahlen schrumpfen, je autonomer die Autos agieren. Der Markt für KFZ-Versicherungen verschwindet. Für unvorbereitete Versicherer kommt schnell der Tag des „digitalen Jüngsten Gerichts“, wenn extreme Rechenleistung, Onlinedaten und mobile Nutzung die kritische Masse erreichen. Wer eine Person oder Sache (oder deren digitales Profil) kennt, kennt das Risiko. Agrarindustrie Auftritt der Agrar- oder Feldroboter. Feldroboter bringen Vorteile und Effizienzsteigerung für die Landwirtschaft. Schwere körperliche Arbeiten entfallen. Je billiger die Agrarroboter werden, desto weniger arbeiten Landwirte selbst auf ihren Feldern – sie werden zu „Feld-Managern“. In vieler Hinsicht ist dies aber noch analoges Denken. Künftig haben wir vielleicht nicht einmal mehr Höfe mit Nutztierhaltung. Landwirtschaftliche Roboter verändern die Welt und die Zukunft der Nahrungsmittelproduktion, indem sie die Bodenbewirtschaftung optimieren und uns unabhängig von Nutztieren machen. Etwa 60 Prozent aller landwirtschaftlichen Nutzflächen werden für die Rindfleischproduktion genutzt. Für ein Pfund Rindfleisch benötigt eine Kuh rund 0,8 Hektar Land und fast 1.670 Liter Wasser. Die von dieser Kuh pro Jahr erzeugte Menge Methangas entspricht etwa vier Tonnen CO2 , ein erheblicher Anteil der weltweiten Treibhausgasemission. Innovative Ansätze wie Fleischersatz aus Insektenprotein oder im Labor gezüchtetes (synthetisches) Fleisch mit dem Geschmack des teuersten Kobe-Rindfleischs reduzieren den Rindfleischbedarf. Sind Sie bereit für den Braten aus der Petrischale? Industrie 4.0 in der Rechtsbranche Die Arbeitslosenrate unter Juristen ist in den USA auf Rekordniveau. Einst ein Abschluss mit Jobgarantie werden nun 80 Prozent der Aufgaben von Supercomputern erledigt. Innerhalb von Sekunden geben Rechner zu 90 Prozent korrekte Rechtsauskünfte. Menschliche Juristen liegen nur zu 75 Prozent richtig. Vielleicht bleibt dennoch ein Bedarf für menschliche Spezialjuristen bestehen. Einzelhandel Ich vergleiche die Transformation dieser Branche gerne mit einem Eisberg: 20 Prozent sind sichtbar, 80 Prozent finden „unter Wasser“ statt. An der Oberfläche muss gearbeitet werden. Dazu gehören extreme Automatisierung, Kundenzentrierung, Omni-Channel-Erlebnisse, Expresslieferungen und technische Erweiterungen für jede Sportart und jedes Alter (von Mannschaftsplanung über Fantasiesportarten bis zur Analyse des Golfschwungs). 3D-Druck wird zur revolutionierenden Technologie für den Einzelhandel. Aus hochauflösenden Scans werden maßgeschneiderte Produkte. Eine chinesische Firma verkauft heute schon Häuser aus dem 3D-Drucker. Pro Tag können zehn Häuser zum Preis von jeweils rund 4.500 Euro (Englisch) gedruckt werden. Ist die Transformation von Rohmaterialien, Lieferanten, Supply Chains, Distribution und Logistik einmal abgeschlossen, entstehen individuelle Hochleistungsprodukte für den Kunden – vom Laufschuh bis zum Eigenheim. Energiebranche Erneuerbare Energien sind auf der Überholspur. Strom wird grün und billig. Heute werden mehr Solarenergiesysteme installiert, als Systeme für fossile Brennstoffe. Der Preis für Solarenergie wird so stark fallen, dass Kohlekraftwerke aus dem Markt gedrängt werden. Seit 2014 wird in Ontario, Kanada, keine Kohle mehr abgebaut (Englisch). Billiger Strom führt zu billigen Transportsystemen und mehr als genug sauberem Wasser. Der Durchschnittskonsument kann jährlich bis zu 1.800 Euro einsparen (Englisch). Trinkwassergewinnung über Entsalzungsanlagen kostet dann weniger als der jährliche Strom für Ihren Toaster. Nicht Wasser ist knapp, sondern Trinkwasser. Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Trinkwasser im Überfluss vorhanden ist. Industrie 4.0 im Gesundheitswesen Big Data schafft Heilmittel für Krebs und wandelt klinische Spezialgebiete in weltweit verfügbare Aufzeichnungen. Nanotechnologie revolutioniert Arzneimittelabgaben und gezielte Therapien. Das Cyberknife ist weit verbreitet. Durch Genome Editing können Mutationen eliminiert und „Supermenschen“ geschaffen werden. 3D-Druck macht Prothesen erschwinglich und für jeden verfügbar. Die Lebenserwartung liegt heute bei mehr als 80 Jahren. Schon bald könnten wir alle 100 Jahre alt werden. Bildung Wenn vernetzte Endgeräte allgegenwärtig sind, erhalten unsere Kinder einen besseren Zugang zu Bildung als je zuvor. Sie müssen dafür nicht einmal das Haus verlassen. Bildung wird demokratisiert, auch wenn Terroristen oder Regimes damit drohen, den Zugang zu Bildung besonders für junge Frauen zu kontrollieren oder zu beschränken. Das Geschlecht ist kein Hindernis mehr für den Zugang zu Bildung. Gut ausgebildete junge Frauen werden zu gut ausgebildeten Müttern, die künftigen Generationen den Zugang zur Bildung sichern. Zum Weiterlesen können Sie The Golden Age of Innovation (Englisch) hier herunterladen. Einen weiteren Artikel zum Thema Industrie 4.0 finden Sie in meinem Blog. Dieses Thema begleitet mich auch zur Enterprise World, die Informationen dazu finden Sie hier (Englisch). Ich würde mich über einen Gedankenaustausch freuen. Hinterlassen Sie mir doch unten einen Kommentar, wenn Sie Feedback geben oder mir ein Thema für diese Serie vorschlagen wollen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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