Der Aufstieg der Maschinen

Das Skynet aus den Terminator-Filmen und OpenText Core sind sich auffallend ähnlich, wie ich erst kürzlich festgestellt habe. Müssen wir uns deswegen Sorgen machen?

Ich mag die Terminator-Filme und ihre spannende Darstellung einer atemberaubenden Zukunftstechnik. Die Vorstellung, dass physische und von einem Zentralrechner gesteuerte Maschinen sich irgendwann gegen die Menschheit wenden, ist tatsächlich furchteinflößend. Als überzeugter Technologie-Fan finde ich es andererseits faszinierend, über die Technologie, die hinter den „wildgewordenen“ Maschinen steckt, nachzudenken und sie mit unserer aktuellen Situation zu vergleichen. In diesem Blog-Beitrag untersuche ich (nur zum Spaß) einige der Parallelen zwischen dem fiktiven Skynet und dem sehr realen OpenText Core.

Skynet vs. OpenText Core

In den Terminator-Filmen ist das Skynet ein globales digitales Verteidigungsnetzwerk, das sich irgendwann seiner selbst bewusst wird und einen Atomkrieg auslöst. Schon darin unterscheidet es sich deutlich von OpenText Core, mit dem geschäftliche Nutzer auf Informationen zugreifen, sie verwalten, teilen und mit anderen gemeinsam bearbeiten können – und zwar von jedem beliebigen Gerät aus. Bedrohlich könnte OpenText Core also nur dann werden, wenn man das alte Sprichwort „Wissen ist Macht“ wirklich sehr, sehr ernst nimmt.

Stellen Sie sich die Unmenge gesammelten Wissens vor, die anfällt, wenn hunderttausende Menschen unternehmenskritische Informationen in ein zentrales System wie OpenText Core hochladen. Welche Geheimnisse könnten uns in diesem System erwarten? Und welche Macht könnte ein Mensch oder eine Maschine erlangen, wenn er/sie die Fähigkeit besitzt, auf dieses Wissen zuzugreifen und einen Nutzen daraus zu ziehen? In der realen Welt bezeichnen wir diese Fähigkeit übrigens als „Analytics“ – und diese ist heute (und in Zukunft vielleicht noch viel mehr) ein besonderer Schwerpunkt für uns und unsere Kunden.

Stetige Weiterentwicklung

Wie T1000, der Terminator aus Flüssigmetall, der von der Vorgängergeneration der T800-Terminatoren in Gestalt Arnold Schwarzeneggers lernte, entwickelt sich auch OpenText Core stetig weiter. Diese Entwicklung basiert auf dem geballten OpenText-Know-how aus mittlerweile 25 Jahren Marktführerschaft in Sachen Information Governance und Compliance. Core ist nahtlos in die OpenText Content Suite integriert.

OpenText Core wurde als cloud-basierter ECM-Dienst der nächsten Generation von Grund auf neu konzipiert und wird – auch auf Basis des Feedbacks aus Nutzerforen – ständig weiter entwickelt. Das stellt sicher, dass unsere Informations-Management-Lösung immer besser wird. Core ist erst seit einem Jahr verfügbar und wurde bereits mit 12 Updates aufgerüstet, die seine Leistungsfähigkeit erhöhen.

Kaum kaputtzukriegen

Wenn menschliche Widerstandskämpfer (oder – was eher wahrscheinlich ist – eine Naturkatastrophe) es schaffen würden, zum Ursprung von OpenText Core zu gelangen und ihn zu zerstören, würden sie eine ziemliche Enttäuschung erleben. Core würde nämlich einfach weitermachen wie bisher. Zerstört man einen Netzwerkknoten, dann wird der sofort „geheilt“ (ähnlich wie bei den Flüssigmetall-Terminatoren).

Im Falle von Core wird einfach die Hardware physisch dupliziert und an mehreren Standorten installiert; daher können bei Ausfall eines Knotens die Daten und deren Verwaltung einfach und nahtlos auf einem anderen Knoten weiterlaufen. Core war noch nie offline. Core besitzt die Fähigkeit zur Selbstreparatur und ist immer verfügbar.

PS: Um Ihnen die Mühe zu ersparen, die Fehler in meinen Argumenten ausführlich zu kommentieren, möchte ich an dieser Stelle gleich selbst auf ein paar Widersprüche hinweisen:

  • Keine Angst – es ist wirklich unmöglich für einen „Einzeltäter“ (ob Mensch oder Maschine), auf alle in Core gespeicherten Informationen zuzugreifen. Die Daten sind sicher verschlüsselt und werden für alle Kunden an vollständig voneinander getrennten, dezentralen Speicherorten verwaltet. Eine Künstliche Intelligenz würde es also nicht leicht haben, das gesammelte Wissen der Menschheit daraus zu beziehen. Und wie wir alle wissen, eignen sich die im Internet verfügbaren Informationen sowieso viel besser dazu, den Maschinen die notwendigen Mittel im Kampf gegen die Menschheit an die Hand zu geben.
  • Core dient geschäftlichen Zwecken. In den Informationen, die sich darin finden, geht es also eher um Unternehmenswissen und geistiges Eigentum als um Fragen der Landesverteidigung. Die gemeinsamen Anstrengungen der Marketingabteilung von Firma X würden das Überleben der Menschheit wohl kaum gefährden.
  • In der Filmreihe begann für die Menschen alles schiefzugehen, als Skynet am 29. August 2003 Selbstbewusstheit erlangte. Ich habe zwar keine Ahnung, wann Core dieser wichtige Schritt gelingen wird (im Entwicklungsplan findet sich jedenfalls nichts darüber), aber vielleicht hat unser Unternehmen dieses Leistungsmerkmal ja auch nur für die Enterprise World im Juli 2016 zurückgehalten. Wer weiß …

Ja, OK, in meiner Argumentation mögen sich ein paar logische Fehler verbergen – aber das war ja auch alles nicht so furchtbar ernst gemeint. Schließlich wissen wir alle, dass OpenText Core nie zu derartigen Dingen fähig sein wird. Oder?

Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

George Harot

George Harot ist Product Marketing Director für Enterprise Content Management (ECM). Er arbeitet in London, Großbritannien.

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