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Fakten entstehen aus Analysen

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Alternative Fakten sind mittlerweile ein geflügeltes Wort. Während sie für die einen durchaus die Wahrheit darstellen, sind sie für die anderen schlicht und einfach Lügen. Wie kann das sein? Fakten sind doch Fakten. Wenn die Sache wirklich so einfach wäre, dann dürfte es nicht nur in der Politik, sondern auch in der Naturwissenschaft niemals Streit unter den Experten geben. Wenn also selbst in der Physik nicht automatisch unanfechtbare gesicherte Erkenntnisse entstehen, worauf soll und kann man sich dann noch verlassen? Gewöhnlich verstehen wir Fakten als Tatsachen, also als etwas, das wirklich im Sinne von beglaubigt so und nicht anders passiert ist oder getan wurde. Dazu muss aber erst einmal etwas passiert oder getan worden sein (die ursprünglichen Bedeutungen des lateinischen factum). Zusätzlich aber muss sich eindeutig feststellen lassen, was genau passiert ist oder getan wurde. Das klingt trivial, ist es aber nicht. Auf die richtigen Fragen kommt es an Leider liegen Fakten oder Tatsachen nicht einfach wie Dinge herum und sind für jeden unmittelbar erkennbar. Fakten sind eben keine Dinge. Nehmen wir zum Beispiel einen Unfall mit Fahrerflucht ohne Zeugen. Nehmen wir ferner an, dass selbst die oder der Geschädigte nicht genau sagen kann, was passiert ist. Offensichtlich ist also „nur“, dass ein Unfall passiert ist und dass ein Schaden vorliegt. Aber wie genau dieser zustande kam, liegt erst einmal im Dunkeln. Jetzt kommt es auf die Spurensicherung an. Gibt es Lackreste vom anderen Fahrzeug? Wie war der Aufprallwinkel? Mit welcher Geschwindigkeit muss der Aufprall passiert sein? Etc. Um die Tatsache des Unfalls, zu der eben auch der Hergang gehört, vollständig zu ermitteln, bedarf es freilich der „Dinge“ wie Lackpartikel oder die so und nicht anders verformten Karosserie des Fahrzeugs der geschädigten Partei. Ferner braucht es Informationen wie die Zuordnung eines Lacks zu einem bestimmten Fahrzeugtyp oder die spezifische Fähigkeit einer Stoßstange, Aufprallenergie zu absorbieren. Drittens aber braucht es das nötige Wissen, um erst einmal die richtigen Fragen zu stellen. Denn nur wer weiß, dass und wie sich ein Fahrzeug per Lackreste identifizieren lässt, wird danach an einer Unfallstelle suchen. Wissen, Fragen, Informationen, Können, Methoden, Dinge – all das ist nötig, um ein Fakt zu etablieren. Mit anderen Worten: Um vermeintliche Tatsachen von den wirklichen zu trennen, benötigen wir Analysen. Dabei kann die IT helfen, wo das Thema Analytics im Zuge der Digitalisierung immer wichtiger wird. OpenText™ Election Tracker – lag die Presse wirklich so falsch? Lassen Sie mich die Leistungsfähigkeit heutiger, unserer Analytics anhand eines konkreten Beispiels veranschaulichen. Denn was mich wirklich – also tatsächlich oder faktisch – daran beeindruckt, ist die Möglichkeit, unter anderem die Tonalität von Informationen zu erfassen. Es gilt ja heute praktisch als Fakt, dass die traditionellen Medien mit ihrer Berichterstattung einseitig Hillary Clinton gegenüber Donald Trump bevorzugt hätten. Die wahre Volksstimmung sei hingegen, wenn überhaupt, nur in den sozialen Medien messbar gewesen. Nun, ich meine, dass sich die Sache vielleicht doch anders verhält. Ich habe mir den Spaß gemacht und unseren Election Tracker, der die Berichterstattung zu Clinton und Trump von über 200 Medien weltweit erfasst und deren Tonalität ermittelt, befragt. Ich habe mir dabei die gemessene Tonalität zu verschiedenen Zeiträumen (gesamte Laufzeit, 90, 60, 30, 15 und 7 Tage) notiert, und zwar zu verschiedenen Terminen (am. 26. Januar sowie am 2. und 13. Februar). Dadurch beinhaltete der Wert des 90-Tage-Durchschnitts die Berichterstattung rund 2 Wochen bzw. 1 Woche vor dem Wahltag sowie kurz danach. Aber schauen Sie sich die Grafik auf Basis der Werte unseres Election Tracker einmal selbst an. Zwar fällt die Berichterstattung über den Gesamtzeitraum betrachtet zugunsten von Clinton aus. Das entspricht der allgemeinen Erwartung. Interessant ist aber, dass die Berichterstattung zu Trump schon vor der Wahl – und wahrscheinlich deutlicher länger als zwei Wochen – weniger negativ als zu Clinton war. Erst bezogen auf den 15-Tage-Durchschnitt dreht sich dieses Bild wieder und findet zu den Werten des Gesamtdurchschnitts zurück. Der Befund, dass die Medien nur einseitig über Trump bzw. gegen ihn und für Clinton berichtet haben, ist also gar nicht so eindeutig. Die Medien scheinen im Grunde einen sehr guten Job gemacht zu haben. Schauen Sie sich doch einmal selbst den Election Tracker an. Er ist hier abrufbar und bietet zahlreiche Möglichkeiten zu Interaktionen. Alle Daten und Visualisierungen sind live. Ich freue mich, dass wir Ihnen den Election Tracker im Detail auf unserer Innovation Tour am 28. März 2017 in München vorstellen werden. Dazu darf ich Sie noch einmal ganz herzlich einladen. Digitalisierung braucht Analytics. OpenText hat sie. Erfahren Sie mehr über unser Analytics-Angebot auf Basis des OpenText™ Information Hub (iHub).

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Tipps für erfolgreiche Marketingkooperationen: Was Sie tun und was Sie besser vermeiden sollten

Markenkooperationen

Fokusgruppen sind als Technik aus der klassischen Marktforschung hinlänglich bekannt. Sie dienen beispielweise dem Test von neuen oder neu gestalteten Produkten vor deren Markteinführung. Automobilhersteller etwa nutzen Fokusgruppen regelmäßig für ihre neuen Modelle. Dass diese aber aus Lego-Figuren bestehen und mit Ausnahme von Lego-Batman kein gutes Haar am Batmobil lassen, ist innovativ – und das witzige Ergebnis einer Markenkooperation zwischen Chevrolet und dem Filmproduzenten Warner Bros. Manche Dinge im Leben gehören einfach zusammen: Currywurst und Pommes, Kaffee und Kuchen, Schweinebraten und Bier. Solche idealen Kombinationen gibt es aber nicht nur beim Essen. Jeder gute Marketingexperte kann Ihnen die Vorteile einer Marketingkooperation aufzählen – besonders, wenn die Zusammenarbeit mit einer großen, das eigene Sortiment ergänzenden, Marke erfolgt. Obwohl die Theorie einleuchtet, scheitert die praktische Umsetzung der Zusammenarbeit oft. Zu zweit ist alles einfacher? Die Modebranche verdeutlicht, wie nah Erfolg und Misserfolg oft beieinander liegen. Die schwedische Modekette H&M löste 2004 mit ihrer Karl Lagerfeld-Kollektion einen Hype aus. 2015 gab es regelrechte Schlachten um die Designerstücke von Balmain. Die Kooperation mit Kenzo 2016 entpuppte sich aber als Enttäuschung. Auch Discounter wollen von Designermode in ihren Läden profitieren – eine spannende, aber nicht ganz unproblematische Markenkooperation, die schnell das Image beider Partner schädigen kann. Dass es trotzdem funktionieren kann, haben Aldi und Lidl bereits bewiesen. Betrachten wir ein anderes Beispiel: die Finanzdienstleistungsbranche. In diesem Bereich herrscht sicher keinen Mangel an Gelegenheiten für Schulungen, Engagement und Conversion. Die digitale Transformation verändert die Märkte und Geschäftsmodelle radikal. Eine gezielte und gut durchgeführte Marketingkooperation zu entwickeln, ist für die Unternehmen jedoch leichter gesagt als getan. Deshalb habe ich ein paar Tipps für Sie zusammengestellt. Erfahren Sie hier, wie Sie für eine gelungene Marketingkooperation sorgen und was Sie besser unterlassen sollten. Was Sie in einer Marketingkooperation besser vermeiden sollten Gehen Sie nicht von einer gleichberechtigten Partnerschaft aus – Haben Sie wechselseitig gute Gründe für die Zusammenarbeit mit der anderen Organisation gefunden, sollten Sie bei Ihrem Gegenüber nicht dasselbe Verständnis für Ihre Kooperation voraussetzen. Marketingexperten meinen oft, Unternehmen würden eine 50:50 Marketingkooperation eingehen. Der Preis für ein Co-Branding mit bestimmten Organisationen kann jedoch durchaus in einer Anpassung an deren Prozesse bestehen. Stimmen Sie dem aber nicht zu, wenn Sie sich damit weiter von Ihren Zielen entfernen. Lassen Sie sich nicht in den Schatten stellen – Denken Sie nicht, Sie könnten den Erfolg einer Kooperation nur auf der Stärke einer Marke aufbauen. Die schwächere Marke braucht ebenfalls ein eindeutiges Leistungsversprechen, möchte sie nicht in den Schatten gestellt werden. Verdeutlichen Sie den Wert Ihrer jeweiligen Angebote – sowohl für die gemeinsame Kooperation wie alleinstehend. Versuchen Sie es nur, wenn Sie einen überzeugenden Grund haben – Meiner Erfahrung nach investieren viele Unternehmen aus den falschen Gründen eine Menge Zeit und Geld in gemeinsame Kampagnen. Sollten Sie kein weitverbreitetes Problem lösen oder einen damit verbundenen wunden Punkt ansprechen, lassen Sie es lieber. Gemeinsam nach Aufmerksamkeit zu streben und diese dann wieder aufzuteilen, ist kein guter Ansatz. So gelingt Ihre Marketingkooperation Kennen Sie die Ansprechpartner Ihrer Zielgruppe genau – Mit „genau kennen“ meine ich genau: Name, Position, Abteilung und falls erforderlich auch das konkrete Unternehmen, das Sie gemeinsam angehen wollen. Machen Sie Ihre Hausaufgaben. Ihr Partner hat eventuell bereits eine Geschäftsbeziehung zu diesem potenziellen Kunden, die Sie für Ihre Zwecke nutzen können. Wählen Sie Ihre Kanäle sorgfältig – Wenn Sie Ihre Zielgruppe kennen, kennen Sie wahrscheinlich auch deren bevorzugte Kommunikationskanäle. In der Finanzdienstleistungsbranche zum Beispiel ist eine informative Networking-Veranstaltung mit persönlicher Beratung erfolgversprechender als eine singuläre Email-Kampagne. Bieten Sie ein ganzheitliches Kundenerlebnis – Sorgen Sie dafür, dass alle Elemente der Marketingkooperation involviert sind und Traffic für Ihre digitalen Assets generieren. Das kann etwa eine eigens erstellte Landing Page, Online-Registrierung oder gemeinsame Lösung beider Marken sein. Verknüpfen Sie lose Enden! So funktioniert’s – ein Beispiel Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Vor kurzem starteten wir gemeinsam mit SAP eine Marketingkooperation für Finanzdienstleistungen. Wir entschieden uns für ein Thema (eine verbreitete Schwachstelle), das fast jede Organisation in der Finanzdienstleistungsbranche betrifft: Die Mitarbeiter auf die digitale Zukunft vorzubereiten. Als zweiten Schritt veranstalteten wir eine Live-Diskussion zum Wissensaustausch und Networking (der bevorzugte Kommunikationskanal unserer Zielgruppe) zu unserem Thema „Finanzdienstleistungen neu vernetzen: Einbindung einer digitalen Unternehmenskultur“ (Englisch). Die Diskussionsrunde setzte sich aus Peers, Bankberatern, digitalen Disruptoren und unseren eigenen Branchenexperten zusammen. Natürlich wurde die Veranstaltung sowohl per Livestream ausgestrahlt und dann als späteres Webinar aufgezeichnet. Diese digitalen Assets hatten wir von Anfang an mit eingeplant. Weil wir uns auf ein attraktives Angebot für gemeinsame Zielkunden konzentrierten und die Expertise sowie die Beziehungen von SAP und OpenText nutzen, lockten wir 222 potenzielle Kunden als Teilnehmer an, mit denen wir uns 40 Minuten lang austauschen konnten. Kein schlechtes Ergebnis für unsere Zielgruppe. Doch ich möchte Sie mit diesem Blog-Beitrag nicht einfach beeindrucken. Viel mehr möchte ich Sie von den Vorteilen – und möglichen gewinnträchtigen Belohnungen – überzeugen, die Sie erwarten, wenn Sie ein paar einfachen, aber oft vernachlässigten Regeln für eine erfolgreiche Marketingkooperation folgen. Hier (Englisch) können Sie sich das Webinar anschauen. Die anderen oben erwähnten Assets finden Sie auf der Microsite der Kampagne. (Englisch). Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt

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Smarte Personalmanager: Von Verwaltern zu Gestaltern

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Am 21. Februar erschien auf Spiegel Online ein Bericht mit dem Titel „Mehr als eine Million Stellen in Deutschland sind unbesetzt“ – um nur ein Beispiel unter vielen zu nennen. Kommt Ihnen als Personalmanager das nicht bekannt vor? Ist es nicht erstaunlich, wie sich die Situation in nur wenigen Jahren gewandelt hat? Sind es heute nicht eher die Unternehmen, die sich bewerben müssen, als die zukünftigen Mitarbeiter? Andererseits: War das nicht gerade die Art von Herausforderung, die Sie suchten, als Sie sich entschieden, im Personalwesen Karriere zu machen? Wollten Sie nicht besser als andere Talente finden, diese auf ihrem Werdegang und zum Erfolg aller coachen, begleiten und fördern, an das Unternehmen binden und eventuell auch wieder zurückgewinnen, wenn sie aus welchen Gründen auch immer ausgeschieden sind? Letzte Frage: Ist es nicht so, dass Sie diese Herausforderung gerne annehmen und meistern würden, dass Sie aber viel zu viel mit Verwaltungs- und Routineaufgaben beschäftigt sind und deshalb zu wenig Zeit dazu finden? Software ist der Schlüssel Wenn Sie diese Fragen mit Ja beantworten, dann kann ich Sie beruhigen: Sie sind nicht allein. Denn dieselben Erfahrungen haben in der Vergangenheit auch meine Kolleginnen und Kollegen in unserer eigenen Personalabteilung gemacht. Auf Prozessebene ist die Sache eigentlich klar: Um die angesprochene Herausforderung zu meistern, gilt es, Personaler von zeitfressenden Routineaufgaben zu entlasten. Technisch gesehen ist das gar nicht so leicht umzusetzen. Oder vielleicht doch? Eines ist klar: Ohne Software geht es nicht. Und es muss eine Software sein, die mit Informationen umzugehen versteht und die Informationsverarbeitung um ganze Größenordnungen effizienter zu machen und in Teilen sogar zu automatisieren hilft. Dann und nur dann gewinnen Personalmanager und ihre Mitarbeiter verlorene Zeit zurück, die sie für ihre eigentliche Aufgabe benötigen: die optimale Betreuung von Kollegen, angefangen von der richtigen Bewerberauswahl bis zu deren Ausscheiden und Verrentung – in der IT würden wir sagen: während des gesamten Lebenszyklus von Bewerber- und Mitarbeiterinformationen, von ihrer Entstehung bis zur rechtssicheren Langzeitarchivierung und Löschung. Talente finden, Karrieren fördern, Kollegen begeistern Klar ist ferner, dass ein solches Informationsmanagement nicht an den Grenzen der Personalabteilung haltmacht. Wer die richtigen Talente finden will, muss und will sich um die Außendarstellung seines Unternehmens kümmern. Sie oder er muss dafür sorgen, dass das Unternehmen in Zeiten von Mobility und Social Media auf allen Kanälen für Bewerber erreichbar ist und – Stichwort Work-Life-Balance – offen ist für deren Erwartungen und Lebenspläne. Das gelingt nur, wenn die HR-Abteilung eng mit dem Marketing zusammenarbeitet und Inhalte zu Bewerberkampagnen möglichst einfach beisteuern kann. Einmal eingestellt, gilt es, die neuen Mitarbeiter schnellstmöglich produktiv zu machen und langfristig zu binden. Das setzt kontinuierliche Förderung durch Weiterbildung und eine den Qualifikationen entsprechende Beschäftigung sowie vor allem Wertschätzung voraus. Dafür muss die Personalabteilung aber engen Kontakt mit den jeweiligen Managern halten und einfache, hürdenlose Kommunikationsmöglichkeiten inklusive Self-Service-Portalen sowohl für Mitarbeiter als auch Manager bereitstellen. Die Kollegen müssen auf die rechtlich freigegebenen Teile ihrer Mitarbeiterakte selbst zugreifen können, ebenso die Manager. Um den Überblick auch bei Tausenden Mitarbeitern zu behalten, ob die Mitarbeiterakten vollständig sind oder nicht, müssen sich entsprechende Berichte automatisch erstellen lassen – regelmäßig oder ad hoc. Personalisierte Kommunikation und vollständige Mitarbeiterakten sind auch der Schlüssel, um ausgeschiedene Mitarbeiter eventuell zu einem späteren Zeitpunkt wiederzugewinnen. Jüngere Kollegen zieht es ja eher in die Städte, aber vielleicht kehren sie gerne zu einem Arbeitgeber in einer Kleinstadt mit einem niedrigeren Preisniveau zurück, wenn sie ein Grundstück suchen oder eine Familie gründen wollen. Da ist es gut, wenn der Kontakt niemals abgerissen ist. Plattform für smarte Personalmanager Damit Sie all diese Möglichkeiten haben und die Zeit, echtes Personalmanagement zu betreiben, benötigen Sie eine smarte Content-Management-Plattform. Diese muss mit den führenden Unternehmenssystemen, mit denen Sie tagtäglich Ihre Aufgaben erledigen, nahtlos integriert sein, ob es sich dabei um SAP, Oracle oder Workday etc. handelt. Ferner sollten Sie damit alle Ihre Aufgaben zentral steuern und die nicht automatisierbaren Tätigkeiten in Shared-Services-Zentren zentral bündeln können, um Kosten zu sparen. Mit unseren Lösungen, insbesondere mit OpenText™ Extended ECM für HR wird Ihr Wunsch wahr, mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Personalmanagement zu haben. Damit Sie weniger verwalten und mehr gestalten und endlich der smarte Personalmanager sein können, der Sie schon immer sein wollten. Wenn Sie weitere Informationen zu unseren Extended ECM for HR Lösungen erhalten möchten, schreiben Sie uns gerne eine Mail an xECMforHR@opentext.com.

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Lassen wir die Zugbrücke herunter, damit die Informationen fließen

Digitalisierung

Die Ansprüche der Kunden sind heute höher denn je. Wir alle haben uns im Zuge der Digitalisierung an die allgegenwärtige Verfügbarkeit von Daten gewöhnt. Wir erwarten, dass ein Unternehmen unsere Daten nur einmal erhebt, und dann in allen Kanälen zur Verfügung hat. Oder dass wir im Onlineshop angezeigt bekommen, in welcher Filiale in unserer Nähe das gewünschte Produkt sofort erhältlich ist. Diese Erwartungshaltung stellt E-Commerce Händler vor große Herausforderungen. Noch komplexer ist das beispielsweise die Mode-Branche, wo neben dem Produkt selbst auch die Spezifikationen (Farbe und Größe) berücksichtigt werden müssen. Das kann nur gelingen, wenn alle Unternehmensbereiche vernetzt sind und der Informationsaustausch zwischen den Abteilungen reibungslos funktioniert. Doch wie können Organisationen einen solchen freien Informationsfluss erreichen? Die Antworten darauf finden sich manchmal an ungewöhnlichen Orten. Daten- und andere Könige Dass man bei „Game of Thrones“ Erkenntnisse über den Datenaustausch gewinnen kann, ist eher selten. Aber genau das geschah, als ich mir gerade die sechste Staffel der mehrfach ausgezeichneten HBO-Serie ansah. Als der Versuch des „Königsmörders“ Jamie Lannister den Anführer der Belagerten auf der Zugbrücke zum Aufgeben zu überreden, fehlschlug, musste ich an Änderungsdaten denken. Über essenzielle Kundendaten, die in verschiedenen Abteilungen und auf unterschiedlichen Ebenen der Organisation durch unsichtbare Mauern gefangen und isoliert sind, habe ich bereits berichtet. Meine Idee dazu: ebendiese Wände nicht einzureißen. Stattdessen sollte jede Gruppe ihr (Daten-)Königreich behalten dürfen und anderen Gruppen und Abteilungen freiwillig Zugang zu ihren Daten gewähren. Informationsbedarf ist allgegenwärtig Im Universum von Game of Thrones sind Allianzen und Loyalitäten einem ständigen Wandel unterworfen. Die einzige Konstante ist der Bedarf an Informationen. Diese Informationen werden oft von Briefraben übermittelt, manchmal auch persönlich durch ein Zusammentreffen und die Interaktion der verschiedenen Charaktere. Oberflächlich betrachtet mag Jamie Lannisters Unterredung auf der Zugbrücke vergeblich gewesen sein. Doch als ich darüber nachdachte, hatte das Herunterlassen der Zugbrücke zum Austausch wichtiger „Änderungsdaten“ zwischen den beteiligten Parteien geführt. Beide Anführer verrieten ein wenig über ihre Absichten und reagierten auf die vom Gegenüber erhaltenen Informationen. Obwohl es Lannister nicht gelang, den Anführer der Belagerten zum Aufgeben zu überreden, erhielt er doch einige Informationen. Diese reichten aus, um einen Weg zu finden, die Belagerung später relativ unblutig zu beenden. Und der Festungskommandant wusste nun mehr über seinen Gegner, dessen Stärken und Denkweise – auch wenn er beschloss, diese Informationen nicht zu nutzen. Sobald die Zugbrücke heruntergelassen war, musste unweigerlich ein Informationsaustausch stattfinden. Senken wir die virtuellen Zugbrücken unserer Systeme Wenn wir die Wände unserer „Datenbunker“ durchlässig machen, erlauben wir uneingeschränkten Datenfluss zwischen den verschiedenen Datenverzeichnissen. Auf diese Weise ziehen Unternehmen zum einen den größten Nutzen aus den Investitionen in die Technologie, mit der diese Daten gesammelt wurden. Zum anderen werden so auch die „Herrscher“ der (Daten-) Königreiche bei Laune gehalten. Sobald dieser Denkansatz etabliert ist, muss ein Unternehmen eine Information nur einmal erheben und kann diese in allen Systeme nutzen. Diese Art der gemeinsamen Nutzung respektiert die Systemeigentümer und sorgt dafür, dass jedes Datenverzeichnis die Information optimal zur Erfüllung der gestellten Anforderungen und Aufgaben einsetzen kann. Auf diesem Konzept beruht die OpenText™ Experience Suite. Sie lässt Daten zwischen den verschiedenen Produkten unseres Customer Experience Management Portfolios frei fließen. Wichtige Informationen und Assets werden so aus den Digital Asset Management Tools an Web Content Management und Content Optimierung Tools und weiter zum Customer Communications Management und sogar in das Call Center (Englisch) übergeben. Und Daten zur Stimmungsanalyse aus dem Call Center fließen zurück an das Web Content Design-Team. Jedes Produkt kann als Stand-Alone-Lösung implementiert werden und damit die Bedürfnisse einer bestimmten Abteilung decken oder als zentrale Datenquelle für Unternehmensinhalte dienen. Erfolgt ein Datenaustausch zwischen diesen oder anderen OpenText Produkten, bestehenden operativen Business-Systemen oder Ähnlichem entsteht die Grundlage für eine vollständig vernetzte, kontinuierliche Customer Experience (Englisch). Dieser Post wurde aus den Englischen übersetzt.

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Das Bankwesen erwartet einen schmerzhaften Wandel, der aber auch neue Chancen bietet

digitale Transformation OpenText Blo

Die digitale Transformation und damit auch die Digitalisierung unseres Geldes schreiten unaufhaltsam voran. Das betrifft nicht nur die Transaktionen großer Unternehmen. Auch in vielen Bereichen des täglichen Lebens sind Finanzgeschäfte bereits digital: Onlineshopping über Bezahldienste, Fahrkarten für Zug oder Bus auf dem Smartphone kaufen oder bezahlen an der Supermarktkasse via App. Laut einem Positionspapier des deutschen Bankenverbandes sollen Verbraucher in wenigen Jahren ausschließlich digital bezahlen. Ohne Kreditkarte, ohne EC-Karte, ohne Bargeld. Wie tiefgreifend und nachhaltig diese Veränderung ist, ist den deutschen Banken ebenso bewusst wie die Tatsache, dass hier noch Aufholbedarf besteht. In der Benchmarkstudie „Digitale Transformation von Banken 2016/2017“ gaben fast 60 Prozent der Befragten an, die Digitalisierung wäre eines der drei wichtigsten Themen des Unternehmens. Die tatsächlichen Fortschritte werden jedoch trotz steigender Budgets als gering bis mäßig betrachtet. Als Gastautor auf unserem Blog begrüßen wir Laurence Leyden, General Manager für Finanzdienstleistungen SAP EMEA, der diesen Beitrag verfasst hat. „Dir weh zu tun, steht zwar ganz unten auf meiner Liste, aber es steht darauf.“ Wenn der Bankensektor Memes für den aktuellen Zustand des Marktes hätte – dies wäre eines davon. Es wird sich vieles ändern. Manche Veränderungen werden schmerzhaft sein. Andere bringen neue Gewinner und Verlierer hervor. Aber alle führen zu einer tiefgreifenden Veränderung der Geschäftsmodelle. Bargeld verschwindet, Einnahmequellen verlagern sich, mobile Anwendungen sind allgegenwärtig (auch in Ihrem Portemonnaie), Markenfürsprache ersetzt Marketingstrategie, Unstimmigkeiten im Multi-Channel – all das irritiert ungeduldige und zynische Kunden. Bankenunabhängige Kunden sind auf dem Vormarsch, Crowdfunding-Initiativen erzielten bereits acht Milliarden Dollar – und Google hat jetzt eine Bank-Lizenz. Das sollte uns nicht überraschen. So gut wie jede andere Branche hat sich durch technische Innovation und maschinelle Intelligenz verändert – von der medizinischen Forschung über selbstfahrende Autos bin hin zur Musikindustrie. Nur die Banken arbeiten noch immer mit Produktlinien aus den 1960er Jahren. Die entstehende Kluft wird mit dem Auftauchen neuer Mitbewerber, die einen Bank-Service nach der anderen überflüssig machen, noch größer. Die ersten Opfer stehen bereits fest: Bankfilialen, die im digitalen Zeitalter von manchen als überflüssig empfunden werden, disruptive, billigere Bezahldienste und innovative Möglichkeiten zur Fremdfinanzierung durch Dritte. Der Banksektor steht vor großen Verwerfungen Natürlich spielt Technologie dabei eine große Rolle. Banken haben jetzt die Chance, sich neu zu definieren und neu zu erfinden. Zuerst müssen wir jedoch begreifen, dass wir gerade das Ende des Bankwesens, wie wir es kennen, miterleben. Über den genauen Zeitpunkt herrscht noch Uneinigkeit. Das Aussterben der Banken wird schon seit einiger Zeit vorhergesagt. Typischerweise dauert es aber rund drei Mal so lange wie angenommen, bis etwas ganz verschwunden ist. Das heißt, in den nächsten zehn bis 15 Jahren wird sich Ihre Bank gewaltig verändern. Wissen Sie, wie diese Veränderung aussieht, und wie Sie sie erreichen? Beginnen wir mit dem Offensichtlichen. Keine Bank überlebt die nächsten Jahre, ohne sich von manuellen Prozessen und einem ineffizienten Backoffice zu lösen. Und da wir gerade über Ineffizienz sprechen: Wieso sollten Sie weiterhin althergebrachte Produktionsmethoden verwenden und Codes schreiben, wenn Sie diese einfach zusammenstellen können? Warum sollten Sie auf Online-Systeme, die mit den Kunden in Echtzeit interagieren, verzichten und dafür einen menschlichen Berater hinter eine Glaswand zu setzen, der Ihren Kunden sagt, was möglich ist und was nicht? Gehen Sie neue Wege – es lohnt sich Eines der besten mir bekannten Beispiele für echte Innovation stammt aus der Versicherungsbranche. Discovery of South Africa verkündete vor kurzem eine Kooperation mit Apple (Englisch) für ihr neues „Vitality Active Rewards“-Programm. Die Teilnehmer erhielten eine neue Apple Watch. Wenn sie im Zeitraum von 24 Monaten alle wöchentlichen Fitnessziele erreichten, bekamen sie die Uhr geschenkt. Auf die Teilnehmer des Programms warteten noch weitere Belohnungen für das Erreichen ihrer Fitnessziele, angefangen von einem Gratisdrink über kostenlose Inlandsflüge bis hin zur nachträglichen Übernahme der Mitgliedsgebühren im Fitnesscenter. Sollte ein Teilnehmer eines oder alle Ziele in einem beliebigen Monat verpassen, musste er/sie, abhängig von der Zahl der verpassten Ziele, einen Anteil der Kosten für die Uhr in Form einer monatlichen Strafgebühr bezahlen. Ein kluger Schachzug. Discovery kann auf diese Weise auch ermitteln, welche der Teilnehmer am aktivsten sind – und möglicherweise ein niedrigeres Krankheitsrisiko haben – und zudem eine Menge Erkenntnisse über das Konsumentenverhalten sammeln. Digitale Informationen eröffnen Banken enorme Chancen – wenn sie sie nutzen Fest steht: Daten eröffnen überall Möglichkeiten. Auch wenn Ihre Situation nicht stabil ist und die neuen Marktteilnehmer ihre Agilität gegen Sie einsetzen – Sie können sich wehren. Identifizieren Sie Wertschöpfungsfelder, indem Sie tief in die Wertschöpfungskette der Kundenanforderungen eintauchen, und bieten Sie Verbrauchern eine einfach zu nutzende und schlüssige digitale Erfahrung. Auf traditionelle Art wird das nicht funktionieren. Das Ausmaß des Umbruchs und die Veränderungen im Kundenverhalten sind so groß wie nie. Das digitale Zeitalter hat die Finanzinstitute dazu gezwungen, zu überdenken, wie Customer Experience funktioniert. Es wird höchste Zeit für ein neues Konzept. Bauen Sie Ihre Bank um, und entwickeln Sie eine moderne, technisch versierte und nützliche Alternative zum Status-Quo veralteter Nutzererfahrungen. In beinahe allen anderen Branchen hat diese Transformation bereits stattgefunden. Das mag Ihnen nicht gefallen, vielleicht lehnen Sie es sogar ab. Aber wenn die Vergangenheit eines gezeigt hat, dann, dass Sie keine Wahl haben. Als General Manager für Finanzdienstleistungen in EMEA bei SAP verantwortet Laurence Leyden den Gesamtbereich Banken- und Versicherungswesen sowie Kapitalmärkte. Er ist seit 15 Jahren für SAP tätig. Zuvor leitete er das Global Transformation Team, den globalen Pre-Sales-Bereich und die EMEA-Teams für Value Engineering und das Kernbankgeschäft. Als Spezialist für die wahren Bedürfnisse von Kunden konzentriert sich Leyden darauf, diese zu verstehen und zu ermitteln, wie SAP und seine Partner den Transformationsprozess von Organisationen unterstützen können. Dabei befasst er sich zunehmend auch mit der Überprüfung von Geschäftsmodellen und deren Anpassung an die Vorteile echter Digitalisierung. Sein ganzes Engagement gilt den Herausforderungen, mit denen das Bankwesen konfrontiert ist, und der SAP-Sicht auf die innovative Bank der Zukunft. Seine Expertise ist gefragt: Er wird regelmäßig in Finanzmagazinen zitiert und vertritt SAP als Referent auf renommierten Branchentreffen und Veranstaltungen wie in Analystenkreisen. Dieser Blog Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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Mit der Qualität Ihrer Daten steht und fällt Ihr Geschäftserfolg

Wie das Wasser als Grundlage des Lebens gilt, so gelten Daten als Grundlage des Geschäftslebens. Kein modernes Unternehmen kann heute auf digitale Informationen über Kunden, Lieferanten, Produkte oder Mitarbeiter verzichten, wenn es erfolgreich arbeiten will. Denn ungenaue, veraltete oder gar falsche Stammdaten schaden der digitalen Transformation eines Unternehmens mehr, als sie dieser nutzen. Führungskräfte kennen das Problem, doch in einer Studie von Lünendonk geben nur 52 Prozent der befragten deutschen Unternehmen an, überhaupt Standards für das Stammdaten-Management definiert zu haben. Im Zeitalter der digitalen Transformation sammelt jedes erfolgreiche Unternehmen Daten. Eines der größten und teuersten Probleme, die es dabei zu lösen gilt, ist die Qualität dieser Daten. Eine Datenanalyse ungenauer Informationen ist nutzlos, denn die erhaltenen Ergebnisse können deutlich von der Realität abweichen. Die Folge: Unternehmen können falsche Entscheidungen treffen. Nur Daten sammeln greift zu kurz Die meisten Organisationen sind überzeugt, ihre Daten seien von brauchbarer Qualität. Trotzdem sind sie sich bewusst, dass schlechte Datenqualität ihrem Betriebsergebnis nachhaltig schaden kann. (The State of Enterprise Quality Data 2016 – 451 Research). Unterdessen sorgen die Besonderheiten von Big Data für zusätzliche Probleme bei der Datenqualität. Informationen werden mit wachsender Geschwindigkeit generiert. Ein größeres Datenvolumen ist allerdings auch schwieriger zu verarbeiten. Herausforderungen bezüglich der Datenqualität Für sogenannte „schmutzige“ Daten gibt es vier Hauptursachen: Fehlender Zusammenhang. Möglicherweise kennen Sie die Bedeutung einer Information nicht. Meint beispielsweise der Eintrag „2017“ das Jahr, den Preis (2.017 Euro), die Zahl der verkauften Produkte (2.017) oder die Personalnummer eines Mitarbeiters? Ein möglicher Grund für diesen Fehler ist eine übermäßig komplexe Struktur, etwa in großen, transaktionsorientierten Datenbanksystemen ein anderer eine nicht eindeutige Datenquelle (besonders bei externen Quellen). Unterschiedliche Datentypen. Dieses Problem tritt auf, wenn Sie nicht kompatible Datentypen zusammenführen wollen. Die Inkompatibilität kann dabei in etwas ganz Einfachem bestehen (zum Beispiel, wenn Gewichtsangaben in einer Datenquelle in Pfund und in einer anderen in Kilogramm bezeichnet werden) oder äußerst komplex sein (wie unterschiedliche Datenbankformate). Eingabefehler. Eingabefehler Ihrer Mitarbeiter lassen sich durch Korrekturlesen und bessere Schulung reduzieren. Beruht Ihr Geschäftsmodell jedoch auf einer Erfassung der Daten durch externe Partner oder Kunden, steigt die Gefahr „schmutziger“ Daten, da die Qualität der Eingaben nicht geprüft werden kann. Systemfehler durch Serverausfälle, Fehlfunktionen, Duplikate und so weiter. Der Umgang mit schmutzigen Daten Die Datenqualität zu bereinigen ist keine einfache Aufgabe. Zum einen ist es kompliziert und teurer. Der Aufwand lässt sich vor dem Management schwer rechtfertigen, da kurzfristig keine Vorteile erkennbar sind. Zweitens hat das Sammeln von Daten und deren Interpretation etliche Schwachstellen. Darüber hinaus können sich sowohl die Daten liefernden Geschäftsprozesse als auch die eingesetzte Technologie kurzfristig ändern. Der Prozess zur Bereinigung der Datenqualität muss also flexibel sein. Will eine Organisation also eine gleichmäßig hohe Datenqualität sicherstellen, sind oftmalige Qualitäts-Checkpoints erforderlich: beim Daten sammeln, speichern, zusammenführen, wiederherstellen, während einer Analyse oder dem Data-Mining. Qualitätssicherung erfordert einen Plan Wer so viele mögliche Kontrollpunkte – mit jeweils unterschiedlicher Vorgehensweise – überwachen will, braucht einen durchdachten Qualitätssicherungsplan. Der klassische Ausgangspunkt ist eine Untersuchung der Datenqualität, sobald die Daten im System eintreffen – oft über manuelle Eingaben oder dort, wo keine standardisierten Datenerfassungssysteme vorhanden sind. Geprüft wird auf fehlerhafte, doppelte oder zu stark abgekürzte Dateneingaben (etwa „NY“ statt „New York City“). Treten diese Fehler auf, haben Experten für Datenqualität zwei unterschiedlichen Vorgehensweisen zu ihrer Behebung. Erstens können Sie schon präventiv bei der Gestaltung des Prozesses aktiv werden. Richten Sie zum Beispiel Datenintegritätskontrollen ein. Sorgen Sie dafür, dass bestehende Checkpoints nicht übergangen werden. Beschränken Sie die Eingabemöglichkeiten, indem Sie etwa Freitextfelder durch Dropdown-Listen ersetzen. Belohnen Sie erfolgreiche Dateneingaben, und merzen Sie Einschränkungen bei Hard- oder Software aus (beispielsweise, wenn Ihr CRM keine Informationen direkt aus der Verkaufsdatenbank verarbeiten kann). Die zweite Möglichkeit ist eine nachträgliche Bearbeitung, die sich auf die Datenbereinigung oder Diagnoseprogramme (Fehlererkennung) konzentriert. Dafür empfehlen Experten folgende Schritte: Analyse der Datengenauigkeit – entweder durch eine vollständige Erhebung des Ist-Zustands (verlässlich, aber möglicherweise teuer) oder durch die Überprüfung von Arbeits- und Stichproben aus Audits (günstiger, aber nicht 100 Prozent zuverlässig). Messen der Datenkonsistenz und Übereinstimmung von Datenelementen. Probleme in diesem Bereich können die Richtigkeit der gesamten Geschäftsdaten beeinträchtigen. Quantifizieren systembedingter Analysefehler, die die Datenqualität beschädigen könnten. Erfolgsmessung vollständiger Prozesse, von der Datensammlung über die Umwandlung bis hin zur Nutzung. Beispielsweise, wie viele Meldungen für „ungültige“ oder „unvollständige“ Daten nach einem kompletten Durchlauf noch vorhanden sind. Ihre Geheimwaffe: „Datenprovokateure“ Das alles ist jedoch nutzlos, wenn nicht Ihre gesamte Organisation bei der Verbesserung der Datenqualität in die Pflicht genommen wird. Thomas C. Redman, einer der führenden Experten auf diesem Gebiet, zeigt in seinem Artikel in der Harvard Business Review „Data Quality Should Be Everyone’s Job“ einen Lösungsansatz auf. Redman rät den Unternehmen so genannte „Datenprovokateure“ einzusetzen. Als Datenprovokateure bezeichnet er Personen aus verschiedenen Unternehmensbereichen (vom Top-Management bis zum neuen Mitarbeiter), die die Datenqualität testen und innovative Ideen zu deren Verbesserung entwickeln. Manche Unternehmen verleihen ihren Mitarbeitern sogar Preise, wenn diese für die Datenqualität riskante Schwachstellen in Prozessen aufdecken. Das reduziert nicht nur die Fehlerquote, sondern wirbt gleich im gesamten Unternehmen für die Idee, dass saubere, korrekte Daten wichtig sind. Fazit Organisationen sind durchaus zu recht besorgt um ihre Datenqualität und deren Auswirkungen auf das wirtschaftliche Ergebnis. Diejenigen, die Maßnahmen zur Verbesserung der Datenqualität ergreifen, verzeichnen höhere Profite und effizientere Arbeitsabläufe, weil ihre Entscheidungen auf verlässlichen Daten basieren. Gleichzeitig reduzieren sie damit die Kosten für Fehlerkorrekturen und verwenden weniger Zeit auf die Erhebung und Verarbeitung ihrer Daten. Wenn es um die Verbesserung der Datenqualität geht, sind alle Bereiche eines Unternehmens gefordert. Das beinhaltet die Akzeptanz von Kosten, denen kein kurzfristiger Nutzen gegenübersteht. Doch Unternehmen, die damit ernst machen, steigern Ihre Wettbewerbsfähigkeit und Ihren Profit. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Was heißt eigentlich „Extended ECM“?

Ob beruflich oder in der Freizeit: Wir verwenden gerne Schlagworte, die in aller Munde sind. Viele dieser Buzzwords sind inflationär und kommen nicht auf den Punkt. So beschreiben sich nach einer Analyse des Karrierenetzwerks LinkedIn die deutschen und Schweizer Mitglieder in ihren Profilen meist als „spezialisiert“ und verfügen über „Führungsqualitäten“, konkretisieren ihre Fähigkeiten aber ungenügend. Personaler überzeugt das wenig. Jedes Jahr tauchen weitere Fachbegriffe auf, die Karriere als Buzzword machen. Für 2017 sollen im Online-Marketing zum Beispiel „Hyperlokalität“ oder „agiles Marketing“ im Trend liegen. Ob dies wirklich so ist, oder ob es sich dabei nur um wichtig klingende (aber bedeutungsleere) Schlagworte handelt, werden wir erst in einigen Monaten wissen. Fachchinesisch oder Fachbegriff? Ich arbeite zwar im Marketing, war aber immer der Ansicht, ich würde keinen inhaltsleeren Marketing-Jargon verwenden. Doch als ich vor kurzem eine Präsentation hielt, unterbrach mich jemand und meinte „Content im Kontext“ und „erweitertes ECM“ (Enterprise Content Management) klängen doch sehr nach Marketing-Buzzwords. Obwohl ich diesen Eindruck bei Neulingen auf dem Gebiet durchaus verstehen kann, beschreiben beide Begriffe das wichtige Thema treffsicher. Connie Moore von der Digital Clarity Group erklärt das in ihrem aktuellen Blog-Post (Englisch) sehr gut. Zusammenhänge sind wichtig Beginnen wir mit „Content im Kontext“. Das heißt schlicht und ergreifend, dass Ihre unstrukturierten Daten – Dokumente, Bilder, Emails, Tabellen usw. – im Zusammenhang mit dem entsprechenden Geschäftsprozess oder -objekt signifikant an Wert gewinnen. Habe ich beispielsweise einen Vertrag mit den Namen der beteiligten Parteien auf meiner Festplatte gespeichert, liefert mir das einige Informationen. Ich erfahre aber nicht, ob es sich dabei um die aktuellste Version des Vertrags handelt. Gab es später Ergänzungen? Was, wenn in meiner Version nur meine Unterschrift enthalten ist? Hat mein Gegenüber unterschrieben und mir das PDF mit beiden Unterschriften nur nicht übermittelt? Ohne Kontext ist das Dokument nur wenig aussagekräftig. Doch wenn ich mir einen Vertrag im Kontext einer CRM-Anwendung wie Salesforce (Englisch) ansehen kann, ergibt sich ein viel genaueres Bild, und das Dokument gewinnt an Gehalt. Ich sehe Notizen zu Kundentelefonaten, die wichtigsten Ansprechpartner und Metadaten wie etwa den Status des Vertrags. Ein Problem bleibt allerdings: Ich kann noch immer nicht erkennen, ob die ebenfalls im System hinterlegte Version des Vertrags auch die aktuell gültige ist. Kontext als unternehmensweites Informations-Konzept Und damit sind wir beim Konzept von „Extended ECM“. Mit der Integration von ECM in die maßgeblichen Anwendungen des Unternehmens können Sie SÄMTLICHE relevanten Informationen und Dokumente zu diesem einen Kunden sammeln und in einer einzigen, komfortablen Ansicht zur Verfügung stellen. (Um es mit einem weiteren Fachausdruck auszudrücken: Sie verfügen über einen konsolidierten Datenbestand – eine zentrale Datenquelle.) Damit erhalten Sie ein vollständiges Bild, das Ihnen auf Ihrer gewohnten Benutzeroberfläche (etwa in Salesforce) zur Verfügung gestellt wird. Der Screenshot unten zeigt ECM-Inhalte der OpenText™ Content Suite eingebettet in die Salesforce-Daten. Gleiches gilt natürlich auch für andere Kundendokumente, Rechnungen, Korrespondenz, Dokumente zu Produkten oder Teilen davon sowie alle weiteren unstrukturierten Daten, die für die strukturierten Daten in Salesforce relevant sind. Salesforce ist aber nur eines von vielen Beispielen für erweitertes ECM. In diesem DCG White Paper (Englisch) erfahren Sie mehr darüber. Eine Lösung für alle Systeme Mit der OpenText™ Extended ECM Plattform kann Ihre Organisation die Content Suite (Englisch) an praktisch jede maßgebliche Applikation des Unternehmens anbinden. Ich bin sicher, dass Ihnen dazu verschiedene Szenarien für BPM (Business Process Management), ERP (Enterprise Resource Planning), CEM (Customer Experience Management), HCM (Human Capital Management / Personal), SCM (Supply Chain Management) und andere Informationen generierende Geschäftsprozesse einfallen. Das interessiert Sie? Mehr erfahren dazu Sie im White Paper der Digital Clarity Group (Englisch). Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Die Supply Chain stets im Blick

Im letzten Blog haben wir uns damit beschäftigt, wie sich Handelspartner mit Hilfe des OpenText™ Trading Grid in die Supply Chain integrieren lassen. Nach der Anbindung der Handelspartner ist der Weg frei, durchgängige Abläufe in Beschaffung (P2P) und Vertrieb (O2C) nachhaltig zu verbessern und die darin verborgenen Potentiale zu bergen. Ferner wird nun die Visibilität in die Prozesse der Supply Chain ermöglicht und es lassen sich detaillierte Analysefunktionen nutzen, was erneut zur Reduzierung der Kosten beiträgt. Werfen wir zunächst einen Blick auf den typischen Lebenszyklus eines Bestellvorgangs: Der Einkauf generiert eine Bestellung, die an den Lieferanten übermittelt wird. Der Lieferant antwortet auf diese Bestellung und nimmt sie damit entgegen. Sobald er liefern kann, sendet er eine Liefer-Avis/ASN an den Auftraggeber. Der gelieferten Ware liegt ein Lieferschein bei, anschließend wird eine Rechnung gestellt. Ein Vorgang, der den meisten von uns in Fleisch und Blut übergegangen ist. Allerdings vergisst man auch gerne den Aufwand, der damit einhergeht. Denn für jedes Dokument während dieses Prozesses ist ein bestimmter Aufwand nötig, um es zu erstellen oder es nach Erhalt zu prüfen. An dieser Stelle kommt OpenText™ Business Network zum Einsatz. Auf Basis des OpenText Trading Grid, dem größten B2B-Netzwerk der Welt, bietet OpenText™ Managed Services an. Teil dieses Angebotes ist die Familie der „Active Documents“, mit deren Hilfe der komplette Procure-2-Pay- oder Order-2-Cash-Prozess verwaltet werden kann. Die Besonderheit: Es ist völlig unerheblich, ob der Handelspartner ein ERP-System wie SAP nutzt, die Daten per Fax sendet oder alle Informationen über ein Portal eingibt. Die benötigten Daten fließen automatisch und direkt vom oder zu Ihrem SAP-System und können dort weiterverarbeitet werden. Die Auswirkungen auf die Kosten sind enorm. Einer Studie von Aberdeen zufolge erzeugt schon eine einzige Rechnung, die per Papier oder Fax versendet wird, Kosten in Höhe von 17 bis 25 Euro. Schleicht sich ein Fehler ein, steigt dieser Betrag auf das Zehn- bis Zwölffache. Durch den Einsatz elektronischer Rechnungen als Teil von OpenText™ Active Documents können in der Regel zehn bis 15 Euro pro Rechnung eingespart werden. Bei Bestellungen und Liefer-Avisen (ASN) ist die relative Einsparung sogar oft noch höher. Die Gründe für die Ersparnis: Mit Active Documents werden Routineaufgaben automatisiert und können damit effizienter gestaltet werden. Ferner wird der „menschliche Fehler“ weitestgehend ausgeschlossen. Ein Lieferant kann beispielsweise die Bestellung mit einem Mausklick in eine Bestellbestätigung konvertieren. Mengen, Preise und Bezeichnungen müssen nicht händisch übertragen werden, sondern bleiben identisch. Kommt es doch einmal zu Abweichungen, beispielsweise einer anderen Liefermenge, wird die Abweichung sofort durch einen automatischen Vergleich der Dokumente identifiziert und mündet in einen entsprechenden Eskalationsprozess. Die Managed Services von OpenText Business Network ermöglichen über die Supply Chain Visibility und Analysefunktionen, aktuelle Status aus verschiedenen Blickwinkeln zu sichten und wenn nötig adäquat zu reagieren. Auch lassen sich Trends abschätzen, um sich abzeichnenden Ereignissen vorzubeugen. Verschlechtert sich beispielsweise die Qualität oder Liefertreue eines Lieferanten zunehmend, kann der Einkauf diesen Trend besser abschätzen und reagieren. Bei einer bereits bestehenden und nicht vorhersehbaren Unterbrechung – Stichwort: Supply Chain Disruption– wird umgehend ein Alarm generiert und bei Bedarf eine bewertete Alternativen vorgeschlagen. Auf diese Weise ist man im Fall der Fälle in der Lage, sofort die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das sorgt nicht nur für eine bessere Planung und bessere Abläufe, sondern auch für zufriedene Kunden. Weitere interessante Themen finden Sie auch auf unseren Webseiten: Forrester Webinar: Ein ERP-Projekt – der ideale Zeitpunkt für eine B2B-Integration! Die Bestellstatus-Mobility App OpenText – strategischer Partner der SAP VUCA – The new normal

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Westpac Bank setzt auf OpenText Analytics: Mit intelligenter Automatisierung zu schnellerem und regelkonformen Berichtswesen

Westpac

Weltweit unterliegt der Banken und Finanzsektor in viel größerem Maße als andere Branchen der Berichtspflicht. Ein immer aufwändigeres Reporting-Wesen, geprägt von Statistiken und AdHoc-Informationsflüssen, soll Aufsichtsbehörden bei der Überwachung von Finanzdienstleistern unterstützen. Sehr zum Leidwesen deutscher Finanzinstitute, deren Kritik immer lauter wird. Gezweifelt wird an der Zielgenauigkeit einzelner Maßnahmen, dem Zusammenwirken verschiedener Regelungen sowie dem Kosten-Nutzen-Verhältnis von regulatorischen Vorgaben. Nicht nur die Banken-Lobby moniert, auch bei Finanzaufsichtsbehörden wie der BaFin und Gesetzgebern wie dem Deutschen Bundestag oder den EU-Gremien wird heftig diskutiert und um Praxistauglichkeit gerungen. Alltagsrealität bleibt jedoch bis auf weiteres der in den Jahren der Finanzkrise massiv gewachsene Anforderungskatalog nach Transparenz und Datenverfügbarkeit auf Abruf. Informationen zum länderübergreifenden Zahlungsverkehr sind genauso von Interesse wie steuerrechtliche Aspekte, Kapitalmarkttransfers, Kreditvergaben oder firmeninterne Governance-Themen. Dabei machen Aufsichtsbehörden selbstverständlich keinen Unterschied, ob es sich um Banken-Großkonzerne, Finanz-Start-ups oder kleinere Privatinstitute handelt, wie der Chef der deutschen Ethikbank Klaus Euler die wirtschaftlichen Konsequenzen der gestiegenen Kontrollanforderungen in einem Zeitungsinterview plakativ beschreibt. Was also tun? Vor allem wenn im Zeitalter der Digitalisierung erwartete Reaktionszeiten eher noch anspruchsvoller und kürzer werden? Fallstudie Westpac Bank – ein Traditionsunternehmen auf Wachstumskurs Der Transformationsprozess, den die australische Westpac Bank kürzlich durchlief, ist ein hervorragendes Beispiel für die schrittweise Anpassung des hauseigenen Berichtswesens an die ständig wachsenden Anforderungen mit Hilfe der OpenText™ Analytics Plattform. Als die Westpac Banking Corporation 1817 in einem kleinen Büro an der Küste Australiens gegründet wurde, steckte das internationale Bankenwesen noch in den Kinderschuhen. Transaktionen wurden von Hand mit Tinte in ledergebundenen Büchern aufgezeichnet. Banknoten und Münzen wurden in die Kasse ein- und wieder ausbezahlt. (Das ging solange gut, bis sich ein Kassenbeamter im Jahr 1821 mit der Hälfte des Barvermögens der noch jungen Bank aus dem Staub machte.) Heute, genau 200 Jahre nachdem die Muttergesellschaft ihre Türen öffnete, ist Westpac nicht nur Australiens älteste Bank, sondern mit 13 Millionen Kunden weltweit und über 812 Milliarden AUS$ verwaltetem Vermögen auch das zweitgrößte Institut des Kontinents. Jahr für Jahr wächst das Geschäft – vor allem in China, Hongkong und anderen Staaten im asiatisch-pazifischen Raum. Internationalisierung schafft neue Herausforderungen Zu den Nachteilen der internationalen Expansion gehört der wachsende Verwaltungsaufwand. Ständig neue Formulare müssen kurzfristig ausgefüllt werden, denn der elektronische und physische grenzüberschreitende Finanzverkehr ist streng reguliert und erfordert detaillierte Transaktionsberichte, die selbstverständlich umgehend in länder- und institutionsspezifischen Formaten bereitgestellt werden müssen. Für diese umfassenden Berichte muss Westpac Informationen aus den verschiedensten Quellen im Unternehmen zusammentragen. Bis vor kurzem erfolgte die Datengewinnung und Konsolidierung dieser komplexen Informationsbruchstücke manuell, langsam und mit hohem Personalaufwand. Nicht selten endete dieser umständliche Prozess mit Fehlern, bestätigt Craig Chu, Westpac CIO für Asien. Die Verantwortlichen in der Bank wussten sehr wohl, dass es einen besseren Weg geben musste, um die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen. Gefragt war jedoch ein Ansatz, der keine zusätzlichen IT-Hürden schafft. Westpac realisiert erfolgreiche Transformation durch den Einsatz moderner Analytics Nach einem erfolgreichen Proof-of-Concept entschied sich Westpac für eine Informations-Management und Reporting-Lösung von OpenText™ Analytics (Englisch). Chu beschreibt in einem kurzen Video (Englisch), wie Westpac mit OpenText™ iHub (Englisch) und Big Data Analytics (Englisch) die Reporting-Prozesse der Bank straffen und automatisieren konnte und welche weiteren Vorteile die Einführung der Lösung für das Bankinstitut hatte. Sie wollen mehr über die OpenText Analytics Suite und deren Vorteile für Ihr Unternehmen erfahren? Für weitere Informationen klicken Sie hier (Englisch). Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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EU-Datenschutz-Grundverordnung: weniger Last als Chance für die Digitalisierung

smarte personalmanager

Allen aktuellen Krisen zum Trotz – das Thema Datenschutz ist der Beweis dafür, wie gut die Zusammenarbeit in der EU sein kann. Nach der Verabschiedung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) hat die Kommission jüngst einen Vorschlag zur Regulierung von Cookies vorgelegt, der, kaum dass er bekannt wurde, von allen Seiten ins Kreuzfeuer der Kritik geriet – ein Qualitätsmerkmal. Zwar wurde über die Verordnung (im Englischen heißt sie übrigens „General Data Protection Regulation“ oder kurz: GDPR) durchaus in den Massenmedien berichtet. Und doch sind ihre Auswirkungen nicht immer klar benannt und erkannt. Die Vorteile überwiegen Beginnen wir den Vorteilen: Zum ersten Mal wird der Datenschutz in Europa vereinheitlicht, wir nähern uns damit dem digitalen Binnenmarkt ein wichtiges Stück. Aus deutscher Sicht besonders erfreulich ist dabei die Tatsache, dass das hohe Schutzniveau, das wir hierzulande genießen, jetzt europaweit gilt – und darüber hinaus, denn alle Firmen müssen unabhängig von ihrem Heimatland diese Regularien einhalten, sofern sie persönliche Daten von Europäern verarbeiten oder speichern. Und das bedeutet drittens: Der strenge deutsche Datenschutz, den viele als Wettbewerbsnachteil oder zumindest -verzerrung kritisiert haben, ist keiner mehr, sondern kann sich im größeren Kontext von Digitalisierung und Sicherheit mittel- und langfristig zu einem Wettbewerbsvorteil wandeln – dank Europa. Die Kehrseite ist freilich, dass eine Verordnung immer auch Regulierung bedeutet. Und die ist übrigens in allen EU-Ländern bereits heute geltendes Recht, auch in Großbritannien, wenngleich die lückenlose Erfüllung, Überprüfung und Sanktionierung erst mit dem 25. Mai 2018 beginnt. Ich greife aus der Vielzahl der Bestimmungen nur einige wenige heraus: Datenverluste müssen jetzt verbindlich gemeldet werden, Kunden können unter bestimmten Bedingungen nicht nur Einsicht in die über sie gesammelten Daten verlangen, sondern auch deren Löschung. Einmal für einen bestimmten Zweck erhobene Daten dürfen nicht für andere Zwecke weiterverarbeitet werden. Daten, die für den angegebenen Zweck zwar erhoben, aber für dessen Erfüllung nicht notwendig sind, müssen gelöscht werden. Die wohl größte Verschärfung findet aber auf Sanktionsseite statt. Die Strafen können sich auf bis zu vier Prozent des weltweiten Umsatzes und bis zu einer Obergrenze von 20 Millionen Euro belaufen. Ein Meilenstein in Richtung Digitalisierung … Informationen, und dazu zählen eben auch und in vielen Fällen vor allem persönliche Daten von Kunden, Mitarbeitern und Partnern, sind der Treibstoff der digitalen Wirtschaft. Doch mit der Cloud und ihren wunderbaren Services haben wir vielfach die Kontrolle darüber verloren, was mit diesen Daten wirklich passiert. Was ist zum Beispiel mit Kundendaten, die in einem CRM-System in der Wolke liegen und verarbeitet werden, selbst wenn das Rechenzentrum des Anbieters in Europa liegt? Was ist mit den bei vielen Abteilungen so beliebten Cloud-Diensten für Dateiaustausch und -speicherung? Sind Verbindungen dorthin zuverlässig verschlüsselt, ist der Zugriff auf abgelegte personenbezogene Daten durch starke Verschlüsselung geschützt? Wer hütet und schützt die Schlüssel? Vorstände und Geschäftsführer können die Verantwortung zur Einhaltung der EU-Datenschutz-Grundverordnung nicht auf den Dienstleister abwälzen. Sie bleiben persönlich haftbar. Es bleibt bis zum 25. Mai 2018 nicht viel Zeit, um solche, organisatorisch und technisch in vielen Fällen heikle Fragen zu beantworten und innerbetrieblich zuverlässig und nachprüfbar zu regeln. Die dafür nötige Bestandsaufnahme von Prozessen, Zuständigkeiten und Technologien zum Umgang mit Daten und Informationen sowie deren Schutz ist keine kleine Herausforderung. Sie ist aber gleichzeitig eine Riesenchance. Sie bietet die Gelegenheit, das Informationsmanagement unternehmensweit neu zu denken und zu organisieren – ganzheitlich, als Teil einer umfassenden Strategie zur digitalen Transformation, die auch Compliance miteinschließt. Sie ist die Gelegenheit, das unternehmensweite Informationsmanagement auf einer zentralen Plattform neu aufzusetzen. Keine Panik, die Unternehmen müssen jetzt nicht alles Bestehende entsorgen und ein Megaprojekt mit entsprechenden Investitionen anstoßen. Sie müssen die ersten Bausteine einer solchen Plattform nicht einmal im eigenen Rechenzentrum errichten. Und sie können natürlich auch weiterhin externe Cloud-Services nutzen. … speziell für SAP-Kunden SAP-Kunden zum Beispiel können den rechts- und abhörsicheren Archivservice für ihre SAP®-Systeme in unserer eigenen Cloud nutzen. Die Daten werden dabei verschlüsselt, bevor sie das eigene Unternehmen verlassen, die Schlüssel sind ausschließlich in Kundenhand. Und als kanadisches Unternehmen unterliegen wir nicht den Bestimmungen des Patriot Act. Im Fall von personenbezogenen Daten können diese dank Enterprise Information Management weiterhin mit der beliebten SalesForce-Applikation in der Cloud bearbeitet werden, direkt aus deren Oberfläche heraus. Doch die Datenablage und -speicherung findet nicht mehr dort statt, sondern entweder im eigenen Rechenzentrum oder in der rechts- und abhörsicheren OpenText-Cloud. Datenschutz ist damit keine Last mehr, sondern der Einstieg in eine Plattformstrategie, die den Weg in die digitale Zukunft weist. Informationen jeglicher Art, Prozesse im Frontend und Backend, Analysen und automatisierte Transaktionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – all das findet auf unserer EIM-Plattform statt, zu 100 Prozent digital und hoch automatisiert. Das ist intelligentes Compliance Management, das dank EIM zu einem Wettbewerbsvorteil wird.

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ECM erfolgreich umsetzen: E-Mail-Management

E-Mail ist aus dem modernen Büroalltag nicht mehr wegzudenken. Die elektronische Post dient als Gedächtnisstütze, Protokoll, Informationsvermittler, schnelles Kommunikationsmittel und schriftlicher Beweis für erfüllte Informationspflichten oder übermittelte Dokumente. Gespeichert auf Servern, in Archiven oder auf lokalen Festplatten lässt sich über E-Mail praktisch alles regeln oder nachweisen. Diese eigentlich positive Tatsache hat aber auch nicht zu unterschätzende Schattenseiten. Wenn E-Mails überhand nehmen, wird E-Mail-Kommunikation zum Kostenrisiko Die E-Mail-Flut mit hunderten oder gar tausenden Nachrichten im Posteingang wird für die Mitarbeiter zum Zeitproblem. Und die ständige Unterbrechung durch eingehende Nachrichten macht E-Mail zu einem echten Produktivitätskiller. So gaben 90 Prozent der Teilnehmer einer Studie von Sopra Steria Consulting an, in ihren Unternehmen würden zu viele E-Mails versendet. Doch auch nachdem der Posteingang abgearbeitet ist, kostet die Suche nach den „irgendwo“ abgelegten Dokumenten unnötig Zeit – 22 Minuten am Tag sind es in deutschen Unternehmen durchschnittlich pro Mitarbeiter ECM: Große Volumen von E-Mails effizient managen Heute möchte ich Ihnen ein Unternehmen vorstellen, das mit einer neuen, innovativen Enterprise Content Management (ECM) Strategie seine E-Mail-Flut in den Griff bekam. Dieser Organisation gelang es, durch die effektive Verwaltung der stark wachsenden E-Mail-Massen Risiken und Kosten zu senken. Eine ungebremst steigende E-Mail-Flut ist bekanntlich in vielen Organisationen ein wunder Punkt. Jährliche Wachstumsraten von 500 bis 1.000 Prozent sind dabei durchaus im üblichen Rahmen. Die Folge: die gewohnte „Alle Mails speichern“-Politik funktioniert nicht mehr. Ein Unternehmen nach dem anderen musste feststellen, dass sie so in eine Sackgasse aus genervtem Records Management, verärgerter Rechtsabteilung und explodierenden Speicherkosten gerieten. Aber wie lautet nun das Erfolgsrezept? In einer der meiner Meinung nach besten Kunden-Sessions der Enterprise World Konferenz 2016 berichtete der Pipeline- und Hafenbetreiber NuStar Energy von seinem Weg zur optimalen E-Mail-Verwaltung. Die Geschichte dahinter ist nichts Ungewöhnliches. Als relativ junges Unternehmen konzentrierte NuStar seine Anstrengungen auf jene operativen Prozesse, die das Unternehmen am Laufen hielten. Für die Entwicklung und Implementierung von Richtlinien zur Datenverwaltung und -archivierung blieben weder Zeit noch Ressourcen übrig. So oder so ähnlich berichten das meiner Erfahrung nach viele Organisationen, ganz unabhängig von ihrem digitalen Reifegrad. Das Ergebnis war ebenso vorhersehbar. Überlässt man den Endanwendern die Verwaltung ihres E-Mail-Verkehrs, resultiert das in rapide steigenden Speicherkosten. Dazu kommen Bedenken von Rechtsabteilung und Records Management, ob sich relevante Daten für Rechtsstreitigkeiten oder Compliance-Prüfungen überhaupt wiederfinden lassen. Vereinfachen als Erfolgsrezept Für NuStar war Zeit ein wesentlicher Faktor. Die strategische Entscheidung des Management-Teams zur Eindämmung des E-Mail-Aufkommens: in puncto ECM-Implementierung neue Wege zu gehen. Anstatt des konventionellen Ansatzes, bei dem ECM alle Bereiche eines Unternehmens abdeckt, definierte man ein spezifisches, konkretes Problem – die E-Mail-Verwaltung. Anschließend wurden alle für die Lösung des Problems notwendigen Technologien und Best Practices beschafft und implementiert. Sämtliche Umsetzungsschritte, von der Gestaltung der Richtlinien über das Change Management bis zur Anwenderschulung, wurden auf dieses eine Ziel ausgerichtet. Die Konzentration auf eine einzige, definierte Aufgabe spiegelte sich positiv in den Ergebnissen wider. Durch die tiefe Integration von ECM in den E-Mail-Prozess gewann NuStar größtmögliche Kontrolle über das E-Mail-Aufkommen im Unternehmen. Gleichzeitig steigerte das Unternehmen die Produktivität, in dem es einer neuen Mitarbeiter-Generation ermöglichte, so zu arbeiten, wie es für sie am besten ist. Hinter der Erfolgsgeschichte von NuStar steckt aber noch mehr, zum Beispiel die Technologie von OpenText. Mit dieser konnte das Unternehmen ein einfach zu bedienendes, mehrstufiges E-Mail-Management-Programm installieren und gleichzeitig den Grundstein für ein ECM-System legen, das nun systematisch auf das gesamte Unternehmen ausgeweitet wird. Mehr über die phänomenale Entwicklung von NuStar erfahren Sie hier (Englisch). Übrigens: Genau diese Berichte machen die jährliche Enterprise World Konferenz so spannend. Die Gelegenheit, aus erster Hand zu erfahren, wie ein Unternehmen eine für alle Beteiligten – Records Management, Rechtsabteilung und Businessanwender – befriedigende Lösung seiner E-Mail-Problematik fand, ist Gold wert. Meine Empfehlung: planen Sie die Enterprise World 2017 im Juli in Toronto in Ihren Terminkalender ein. Es lohnt sich! Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Handelspartner schnell und einfach in die Supply Chain integrieren

80 % der Unternehmen halten es für wichtig, alle Handelspartner, egal ob Kunden, Lieferanten, Logistiker oder Banken, an die Supply Chain anzubinden. Durch diese Digitalisierung der Supply Chain ergeben sich große Zeit- und Kostenersparnisse, es lassen sich fehleranfällige Routineaufgaben automatisieren und die Effizienz der Prozesse zu erhöhen. In der Praxis werden jedoch 60 % der Partner gar nicht angebunden, weil es an entsprechenden Konzepten mangelt, es an freier Kapazität der geschulten Mitarbeiter fehlt oder weil der darin liegende Kostenvorteil nicht beziffert werden kann und somit kein Budget zur Verfügung gestellt wird. Werden heute Handelspartner an die Supply Chain angebunden, betrifft das hauptsächlich große Unternehmen mit einem starken Handelsvolumen und einer hohen Anzahl an Prozessen. Der Arbeitstag eines Einkäufers ist in der Regel, mehr durch die Arbeit mit kleinen bis mittleren Partnern belastet. Dabei erfolgt der Informationsaustausch also meist unstrukturiert, per E-Mail, Fax, Telefon oder Post. Ein eigenes Engagement für das On-Boarding der Handelspartner lohnt sich allerdings selten. Ein Beispiel: Mit unternehmensinternen Ressourcen dauert die Anbindung eines Handelspartners in etwa ein bis zwei Tage. Multipliziert man diese Tage mit der Anzahl der Partner, sagen wir 500, und den direkten und indirekten Kosten des mit dem On-Boarding betrauten Mitarbeiters, ergibt sich allein daraus eine Summe von 340.909 Euro. Zusätzlich rechnet man für die Systempflege und Wartung etwa einen halben Arbeitstag pro Jahr und pro Partner, was hier einen Betrag von 113.637,50 Euro ausmacht. Beste Voraussetzungen also für ein Outsourcing. Betrachten wir allerdings den Markt, wird deutlich, dass die Lösungen vieler Anbieter nur eingeschränkt taugen oder nur Teilaspekte abgedeckt werden. Selbstverständlich werden diese Lösungen mit vielen Abkürzungen und PowerPoint Folien als neues Allheilmittel angepriesen. Oft benötigen Unternehmen daher Lösungen verschiedener Anbieter, was wiederum zu einem Wildwuchs in der IT-Landschaft führt und mit hohen Kosten verbunden ist. Jedoch, mit einem starken Partner sind Unternehmen auf der sicheren Seite und können sich um ihr Kerngeschäft kümmern. OpenText™ Business Network ist der globale Marktführer für die Digitalisierung von Supply Chains. Bereits heute sind mehr als 600.000 Unternehmen mit dem B2B-Netzwerken der OpenText verbunden: Trading Grid. OpenText übernimmt dabei auch das On-Boarding und bietet zudem weiterführende Lösungen an. Unternehmen können schnell und einfach an das OpenText™ Trading Grid Netzwerk angeschlossen werden und versenden und prüfen darüber ihre Bestellungen, ASNs oder Rechnungen. Der Vorteil dabei ist, dass jeder Handelspartner problemlos eingebunden werden kann, unabhängig von der Größe und den technischen Voraussetzungen (ERP/SAP, Excel, Web, Portal, @, Fax etc.). Über die Active Community lassen sich zudem die relevanten Stammdaten des eigenen Partnernetzwerkes verwalten. Schließlich passiert es nicht gerade selten, dass plötzlich ein neues Formular zum Einsatz kommt oder sich der Ansprechpartner ändert. In der Active Community kann deshalb stets der Kontakt zu den Partnern gehalten werden. Ebenso lassen sich gezielt Informationen mit dem Netzwerk austauschen. Dabei bleibt gewährleistet, dass die richtige Information auch zum richtigen Empfänger findet. Themen wie Procure-to-Pay (P2P), Order-to-Cash (O2C), eInvoicing, Supply Chain (SC) Visibility, SC Embedded Analytics oder SC Disruption Management sind erst nach dem On-Boarding an der Reihe. Sonst wäre es als würde man sich über die Farbe seines Autos bereits Gedanken machen bevor man eine Straße fertigt. Aufsetzend auf Trading Grid, bietet OpenText diese und andere Dienste als Managed Services an. Das geht schnell, einfach und sicher. So bleibt Zeit für die wirklich wichtigen Prozesse und Aufgaben im Unternehmen. Dies nutzen bereits Firmen wie ArcelorMittal, CNH und viele andere. In unserem nächsten Insight im Januar beschäftigen wir uns mit Analysen und der Einsichtnahme in die Supply Chain und den Inhalten der genannten Dokumente. Außerdem werfen wir einen Blick auf das Einsparpotential bei der elektronischen Rechnungserstellung. Weitere interessante Themen finden Sie auch auf unseren Webseiten: Forrester Webinar: Ein ERP-Projekt – der ideale Zeitpunkt für eine B2B-Integration! Die Bestellstatus-Mobility App OpenText – strategischer Partner der SAP VUCA – The new normal

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OpenText Innovation Tour 2017 am 28. März in München: Machen Sie sich bereit für die digitale Welt

Die OpenText Innovation Tour 2017 kommt am 28. März nach München. Die digitale Welt ist längst in unserem Alltag angekommen. Und ob beruflich oder privat – die Digitalisierung hat unser Leben verändert. Was vor wenigen Jahren noch nach Science Fiction klang, könnte durch die rasante technische Entwicklung schon bald Realität werden. Vielleicht nutzen auch Sie demnächst den Roboteranzug für Ihre Mitarbeiter in der Produktion, digitale Zwillinge oder rüsten Ihre Vertriebskanäle mit vollautomatisierten Geschäften auf. Ob in London, Sydney, Singapur oder in München: Auf unserer internationalen Innovation Tour zeigen wir Ihnen, wie unser Angebot zur Plattform für Ihre digitalen Geschäftsmodelle wird. Und wir informieren Sie über die aktuellen Entwicklungen im digitalen Bereich. Profitieren auch Sie vom Ideen-, Know-how- und Erfahrungsaustausch mit unseren Experten und Ihren Fachkollegen. Die diesjährige Innovation Tour macht am 28. März 2017 in München Station. Ab sofort können Sie sich hier anmelden. Erkenntnisse und Erfahrungen: Digitale Transformation aus erster Hand Daten definieren unsere Wirtschaft immer wieder neu. Für fast alle Organisationen in sämtlichen Branchen gilt: sie müssen sich wandeln, wenn sie auf dem Markt bestehen und konkurrenzfähig bleiben wollen. Deshalb spreche ich immer wieder gerne mit unseren Kunden, um zu erfahren, wie sie die digitale Transformation meistern. Die Digitalisierung entwickelt einerseits zerstörerische Kräfte, die sich auf den Menschen, Unternehmen und globale Märkte auswirken. Andererseits bietet sie – auch in den DACH-Märkten – eine Menge Chancen. Der Grad der Zusammenarbeit und Innovationsfähigkeit unserer Kunden beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue. Speziell, wenn sie auf neue Art profitieren: durch höhere Flexibilität, bessere Erkenntnisse und der transformativen Wirkung der digitalen Reaktionsgeschwindigkeit. Aus diesem Grund freue ich mich bereits jetzt auf einen der Höhepunkte in diesem Jahr: die alljährlich stattfindende Digital Innovation Tour 2017. Am 28. März kommt die Innovation Tour nach München. Als Hauptreferenten erwarten wir unseren CEO Mark J. Barrenechea, OpenText President Steve Murphy und unseren Executive Vice President Muhi Majzoub. Branchentreffen auf hohem Informationsniveau Wenn Sie im letzten Jahr dabei waren, wissen Sie, wie sehr sich die geballten Erkenntnisse, Erfahrungsberichte und das gesammelte Expertenwissen für Ihre diesjährigen Digitalstrategien und darüber hinaus auszahlen. Nach Ansicht unserer Kunden sind es die persönlichen Gespräche auf hohem Niveau und das Netzwerken, die unsere Innovation Tour besonders auszeichnen. Das Ziel: wir möchten Sie auf neue Ideen bringen, Ihnen Erkenntnisse aus erster Hand vermitteln und Ihnen innovative Lösungen zu gängigen Herausforderungen im Datenmanagement vorstellen. Die Innovation Tour führt um die ganze Welt und bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, Vorträge von führenden Branchen-Experten zu erleben, die Ihnen aufzeigen, wie Sie den digitalen Wandel für Ihr Unternehmen nutzen können. Wir informieren Sie zudem ausführlich zu allen spannenden Innovationen von OpenText, die wir demnächst auf den Markt bringen. Best Practices und Lösungen live erleben Neben zahlreichen Fallstudien aus der Praxis erwarten Sie lösungsspezifische Break-Out-Sessions und Demos. Unsere Kunden schätzen diese, weil sie dort aus erster Hand erfahren, wie andere Organisationen ihre Enterprise Information Management Systeme (EIM) für ihre digitale Transformation angepasst haben. Ein weiterer Vorteil: Sie können in diesen Sessions konkrete Fragen zur Lösung bestimmter Probleme stellen, die unsere Experten beantworten. Wir möchten die Innovation Tour 2017 noch nutzbringender und attraktiver gestalten, als im vergangenen Jahr. Um dem steigenden Interesse gerecht zu werden, haben wir uns für einen zentraleren Veranstaltungsort entschieden. Die diesjährige Tour findet im Hilton Munich Park Hotel am Englischen Garten statt. Falls Sie bereits am Vortag anreisen, laden wir Sie ab 19.00 Uhr zu unserer Welcome Reception ein. Dort haben Sie Gelegenheit, uns und unsere Experten in entspannter Atmosphäre kennenzulernen. Ob Sie die Innovation Tour bereits kennen oder zum ersten Mal dabei sind – wir unterstützen Sie gerne dabei, das bestmögliche digitale Erlebnis bereitzustellen – für Ihr Unternehmen, für Ihre Partner aus dem weiteren Geschäftsumfeld und natürlich für Ihre Kunden. Wir möchten dafür sorgen, dass Ihr Unternehmen die unbegrenzten Möglichkeiten des EIM für sich entdecken kann. Genau das ist unser erklärtes Ziel bei dieser Konferenz. Hier können Sie sich für die Innovation Tour am 28. März 2017 in München anmelden. Sind Sie dabei? Ich freue mich auf Sie!

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Die Top-Technologie-Trends 2017

Top-Technologie Trends

„Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell auf den Erfolg im 20. Jahrhundert ausgerichtet haben, sind im 21. Jahrhundert zum Scheitern verurteilt.“  David S. Rose, September 2015 Neues Jahr, neue Chancen – der Jahresanfang ist immer eine spannende Zeit. Was erwartet die Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten? Welche technischen und wirtschaftlichen Trends werden die Entwicklung bestimmen? Die Zukunft kann natürlich niemand vorhersagen. Einen ersten Ausblick geben die Top-Trends, die im Rahmen der CES 2017 im Januar in Las Vegas vorgestellt wurden. Neben Mobilität 4.0, virtueller Realität und digitalen Assistenten spielt das Internet der Dinge in der nahen Zukunft die Hauptrolle. Diese Trends richten sich laut Branchenverband Bitkom durchaus an den Wünschen der Konsumenten aus. So können sich 68 Prozent der deutschen Autofahrer vorstellen, einen Autopiloten steuern zu lassen. Und 31 Prozent der Deutschen würden eine VR-Brille nutzen. Im Vergleich zu den durchaus innovationsfreudigen Verbrauchern reagiert eine Mehrheit der deutschen Unternehmen eher zögerlich. 55 Prozent der IT-Verantwortlichen in deutschen Betrieben sind der Ansicht, dass das IoT derzeit keine Relevanz für ihr Unternehmen hat. 2017 wird sich zeigen, ob sie sich damit nicht doch einen Wettbewerbsvorteil entgehen lassen. Fakt ist: die Digitalisierung schreitet voran. Unternehmen sind gut beraten, wenn sie sich darauf einstellen und die Initiative ergreifen. Bei OpenText sitzen wir technologisch gesehen „in der ersten Reihe“. Hier kommt unsere Trendprognose für das junge Jahr 2017. Die nächste industrielle Revolution hat begonnen Das atemberaubende Entwicklungstempo der Informationstechnologie leitet die vierte industrielle Revolution ein – eine digitale und beispielslos schnelle Revolution. Dazu gehören lernfähige Maschinen (zum Beispiel Parallelrechner und neuronale Netzwerke) und das Konzept der Selbstassemblierung oder Software, die sich selbst programmiert. Technologien, die sich wechselseitig immer weiter vorantreiben. Nehmen wir als Beispiel die Entwicklung disruptiver Technologien. 2016 war jeder begeistert von den Möglichkeiten des 3D-Drucks. Heute bereiten wir uns auf 4D-Druck vor. Diese neue Technologie befähigt uns Objekte zu drucken, die sich anhand intelligenter Daten automatisch selbst verändern oder neu formen können. Ein derartig hohes Ausmaß an Selbstassemblierung erfordert entsprechend dynamische und flexible Systeme. Hier kommt das IoT als digitale Plattform der Zukunft ins Spiel. Das IoT hat jedoch bereits die nächste Entwicklungsstufe genommen – wir haben es heute mit der „Intelligenz der Dinge“ zu tun. So erweiterte die bekannte Taxi-App „Uber“ ihr Konzept für individuellen Personentransport bereits um eine Flotte elektrisch betriebener Fluggeräte (als Elevate bezeichnet). Damit sollen wir bei völlig überlasteten Straßen einfach in die Luft ausweichen (genau wie in der Zeichentrickserie „Die Jetsons“). Bisher wurde technischer Fortschritt als lineare Entwicklung im Tempo menschlicher Programmierer gesehen. Das neue Modell verspricht jedoch exponentiellen Fortschritt im Tempo von Daten, künstlicher Intelligenz und Selbstassemblierung. Auf Grundlage dieses Modells nun zu meinen acht Favoriten unter den Technologie-Trends für 2017: KI und maschinelles Lernen: Das vollautomatisierte Unternehmen Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen werden dank Parallelrechnern, Big Data, Cloud-Technologien und maschinellem Lernen immer effektiver. Unterstützt durch die Investitionen von Technologieriesen wie Google, Facebook oder Apple hält KI Einzug in den Alltag. Bereits jetzt interagieren wir mit Virtuellen Persönlichen Assistenten (VPA) wie Siri von Apple oder dem Google Assistenten. Bei Finanzdienstleistern sind maschinelle Empfehlungen und Beratungsroboter keine Zukunftsmusik mehr. Und in Hotels übernehmen Robo-Butler rund um den Globus den Zimmerservice. Auch die Analysten erkennen den Zug der Zeit: So prognostiziert Forrester für 2017 einen Anstieg um 300 Prozent bei Investitionen in Künstliche Intelligenz. Und Gartner ist überzeugt, dass in drei bis fünf Jahren 50 Prozent aller analytischen Prozesse durch KI erledigt werden. Beeindruckende Zahlen. Aber wie profitieren Unternehmen von diesen Investitionen? Sind Computer wirklich intelligenter als der Mensch? Die Automatisierung vernichtet viele Arbeitsplätze. Einige Jobs werden sich signifikant verändern, je mehr ein Unternehmen seine Prozesse automatisiert und je intelligenter es wird. In einigen Jahren gehören vielleicht schon Roboter zu unseren Vorgesetzten. Unter Produktivitätsgesichtspunkten betrachtet, verbringen wir ein Drittel unserer Arbeitszeit mit dem Sammeln und Auswerten von Daten. KI könnte uns diese Arbeit abnehmen. Maschinelles Lernen betrifft zukünftig jeden Arbeitsplatz in jeder Branche. Der Vorteil: Die Möglichkeit einer exponentiellen Entwicklung bedeutet, potenziellen Anwendungen sind keine Grenzen gesetzt. Ein Verständnis für kognitive Systeme, Big-Data-Analytics, maschinelles Lernen und KI – und deren Nutzung – ist für Unternehmen überlebenswichtig. Demnächst ermöglichen genau diese Technologien Organisationen schnelleren Zugriff auf differenzierte Erkenntnisse. Damit befähigen sie Unternehmen, bessere Entscheidungen zu treffen und flexibel zu werden, um an die Konkurrenz vorbeizuziehen. Das Jahr der Intelligenten Dinge: 2017 macht uns klüger Durch ihre Durchdringung mit Stand-Alone-KI wachsen die Fähigkeiten intelligenter Maschinen erheblich. KI und maschinelles Lernen werden in Dinge des täglichen Gebrauchs integriert, darunter Haushaltsgeräte, Autos, Sensoren oder Drohnen. Sogar unser Heizungsthermostat wird intelligenter. Dieser lernt unser Heiz- und Kühlverhalten und berücksichtigt Faktoren wie die Nutzung innerhalb oder außerhalb von Spitzenzeiten, die Wettervorhersage und bisherige Verbrauchsmuster. Dann gibt uns der Thermostat Tipps zur Reduzierung unserer Heizkostenrechnung. Diese Intelligenz fließt ein in die Programmierung von Anwendungen. Gesteuert durch Informationen und Kontext verarbeiten diese Applikationen gewaltige Mengen an Daten. Sie lernen unsere Gewohnheiten kennen, passen sich an und reagieren in Echtzeit, um uns relevante und personalisierte Ergebnisse zu liefern. Sie steigern unsere Produktivität am Arbeitsplatz, verbessern unsere Gesundheit und verwalten Energie- und Wasserverbrauch sowie die Heizung zuhause. Intelligente Gegenstände und Apps sind in der Lage, unsere Handlungen zu lenken und unsere Interaktionen zu beeinflussen. Sie helfen uns, klügere Entscheidungen zu treffen und verbessern damit letztendlich unsere Lebensqualität. Bereit für Ihren digitalen Zwilling? 2017 demonstrieren höhere Konnektivität und intelligentere Maschinen die umfassenden Vorteile digitaler Zwillinge. Ein „digitaler Zwilling“ ist eine dynamische Abbildung eines Gegenstandes oder Systems mittels Software. Der Zwilling bildet Material, Abmessungen, Komponenten oder Teile und Verhalten des Originals nach. Viel wichtiger noch, der digitale Zwilling enthält auch die einmaligen, spezifischen Daten des Originals. Digitale Zwillinge werden für Simulationen, Analysen und Überprüfungen erstellt und gepflegt. Ursprünglich für die militärische Luftfahrt entwickelt, gewinnen digitale Zwillingen auch in anderen Branchen an Bedeutung, etwa bei erneuerbaren Energien oder in der Produktion. Der digitale Zwilling von GE hat beispielsweise ein cloud-basiertes Computermodell einer Windkraftanlage erstellt. Dieses vernetzte die Turbinen, während es Daten sammelte und analysierte. Das Ergebnis: 20% mehr Effizienz. Black & Decker hat für eines seiner Werke digitale Zwillinge von Produktionsstraßen und Materialien entwickelt. Die Verbesserungsrate stieg um zwölf Prozent, der Durchsatz erhöhte sich um zehn Prozent. Im Laufe des Jahres werden Organisationen mit Hilfe digitaler Zwillinge ihre Effizienz steigern, Design und Leistung optimieren und die Qualität verbessern. In den kommenden fünf Jahren erhalten Milliarden Objekte einen digitalen Zwilling, darunter Equipment, Anlagen, technische Umgebungen, Prozesse – und sogar Menschen. Jeder physische Gegenstand wird als digitale Kopie in der Cloud abgebildet. Das Potenzial führt weit über den Proof-of-Concept hinaus, dass die digitale Abbildung einer kompletten Supply Chain die Globalisierung fördert und die Gewinne steigert. In naher Zukunft treffen wir dank unserer digitalen Zwillinge bessere Entscheidungen. Die nächste Generation des virtuellen persönlichen Assistenten ist eine auf Algorithmen basierende Identität. Diese speichert unsere Vorlieben und andere relevante Informationen. Anhand dieser Daten erhalten wir Handlungsaufforderungen in Form von Benachrichtigungen, Erinnerungen, Empfehlungen und Ähnlichem. Entwicklung der „Mesh App and Service Architecture“ (Vernetzung von Anwendungen und Services) Wie lässt sich die Nutzererfahrung bei all den Anwendungen, Netzwerken, Endgeräten und Kanälen möglichst nahtlos gestalten? Diese Frage hat erheblichen Einfluss auf den Bereich Forschung und Entwicklung von Technologien in 2017. Der Begriff „digitales Netzwerk“ umfasst alles, was über ein digitales Ökosystem miteinander verbunden ist – von Menschen über Prozesse bis zu Gegenständen. Weil sich immer mehr Anwendungen und Services über immer mehr Kanäle und Netzwerke verbinden, nimmt auch die digitale Vernetzung zu. Diese Entwicklung verändert die Nutzererfahrung grundlegend. Konsumenten erwarten heute eine durchgängige Erfahrung, die sich über verschiedenste (und sich verändernde) Endgeräte und Kanäle erstreckt und die reale mit der virtuellen Welt verknüpft. Diese Form der umgebungsbezogenen Nutzererfahrung erfordert auch eine Anpassung der unterstützenden Plattformen, Technologien und Architekturen. Womit wir bei der ‚Mesh App and Service Architecture (MASA)‘ wären, einer modernen Softwarearchitektur für modulare, flexible und dynamische Lösungen. MASA verknüpft Endgeräte, Anwendungen, Services und andere Datenquellen zu einer durchgängigen Nutzererfahrung im digitalen Netzwerk. Dafür nutzt MASA Clouds und serverlose Datenverarbeitung, Software-Container und Microservices. Die Nutzerbedürfnisse werden schon während der Interaktion mit ihrer Technologie und ihren Devices erkannt und unterstützt. Die Veränderung der Softwarearchitektur durch MASA bringt signifikante Änderungen von Unternehmensstrukturen, Forschung und Entwicklung mit sich. Dank anpassungsfähiger Sicherheitssysteme wird Angriff zur besten Verteidigung Anpassungsfähige Sicherheitssysteme stehen bei IT-Leitern ganz oben auf der Liste. Die Digitalisierung bietet Unternehmen enorme Wachstumschancen, birgt jedoch auch beträchtliche Risiken durch Cyberkriminalität. Allein im Jahr 2016 war Cyberkriminalität die am zweithäufigsten gemeldete Form der Wirtschaftskriminalität. Die Anzahl ausgefeilter Cyberattacken steigt. Umso dringender brauchen Unternehmen ein effektives Sicherheitssystem. Der übliche (reaktive) Ansatz mit Antivirenprogrammen, Firewalls zum Schutz der Netzwerkumgebung und der Reaktion auf Vorfälle, wenn diese auftreten, reicht längst nicht mehr aus. 2017 müssen Unternehmen davon ausgehen, dass ihre Netzwerke permanent angegriffen werden – und in die Offensive gehen. Um Cyberattacken und Datenlecks zuvorzukommen, brauchen Organisationen anpassungsfähige Sicherheitssysteme inklusive permanenter Überwachung in Echtzeit, Big Data und Analytics. Die nächste Generation der Sicherheitssysteme bietet mit ihrer anpassungsfähigen Architektur die notwendige präventive Intelligenz. Diese entdeckt Unregelmäßigkeiten und potenzielle Bedrohungen und priorisiert Risiken. Digitale Plattformen als Basis unserer Zukunft Digitale Plattformen spielen als Basis für den digitalen Wandel auch 2017 eine wichtige Rolle. Für Unternehmen, die die Transformation bereits abgeschlossen haben, bleiben sie der Schlüssel zu weiterem Wachstum. Dies gilt insbesondere für digitale Experience-Plattformen (DX) und das IoT. 2016 zeigte einen entscheidenden Wendepunkt: Die Konsumenten tätigten mehr als die Hälfte ihrer Käufe online. Weil dieser Anteil weiter steigt, wird DX zu einer integralen digitalen Plattform für Unternehmen. Denn 2017 ist das digitale Kundenerlebnis vielleicht der einzige Kontakt des Kunden mit einer Marke. Die Organisationen müssen daher dafür sorgen, dass dieses Erlebnis von Anfang an positiv ist. Zusätzlich vernetzten sich 2016 täglich etwa 5,5 Millionen neue Geräte mit dem IoT. Und das exponentiell wachsende Ökosystem aus eng miteinander verknüpften Personen und Geräten kann nur noch intelligenter werden. Im Ergebnis entstehen digitale Umgebungen, die individuell auf jeden einzelnen Menschen reagieren. 2017 entsteht eine neue Welt. Vernetzte intelligente Geräte nutzen digitale Plattformen und verbessern die vorhandene Infrastruktur des IoT. Sie verändern, wie wir miteinander und mit unserem technischen Umfeld interagieren. Ein hypervernetztes weltweites Ökosystem schafft neue Möglichkeiten In den letzten Jahren waren Business-Netzwerke eine Triebfeder für den Geschäftserfolg. 2017 dringen die Business-Netzwerke in neue Bereiche vor. Sie überschreiten geografische und Branchengrenzen, überwinden Sprachbarrieren und erweitern die Möglichkeiten für digitale Unternehmen um ein Vielfaches. Viele der für dieses neue Umfeld notwendigen Technologien (wie KI, Robotik, Sensorik und das IoT) existieren bereits. Um die einzelnen Bereiche miteinander zu verknüpfen, ist eine Kultur des Informationsaustauschs und der Zusammenarbeit erforderlich. Standardisierung und Daten sind weitere fundamentale Bestandteile für die Entwicklung und den Betrieb digitaler Ökosysteme. Vertrauenswürdige Business-Netzwerke mit sicherer Verbindung können mit KI angereichert werden. Wenn mehr und mehr Informationen hinzugefügt werden, entwickeln sich die Ökosysteme weiter und eröffnen größere Wachstumschancen. Über alle Branchen hinweg schließen sich Organisationen zu digitalen Ökosystemen zusammen. Die Kunden stehen dabei im Zentrum. Autohersteller wie Tesla und Fiat kooperieren mit Technologieunternehmen. Sie integrieren GPS, Navigation, Social Media und Unterhaltungstechnologien in ihre Fahrzeuge und erzeugen so ein ganz neues Fahrerlebnis. Intelligente vorausschauende Wartung und Serviceleistungen binden die Lieferanten in das Netzwerk ein und sorgen für mehr Effizienz und Komfort. Wird das Konzept des vernetzten Autos entsprechend umgesetzt, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis das Auto aufgrund der Standardisierung Zugang zu zahlreichen weiteren Netzwerken erhält – beispielsweise zu intelligenten Verkehrssystemen, die automatisch einen freien Parkplatz suchen. Sind alle diese Systeme mit einem selbstfahrenden Auto (oder Fluggerät) vernetzt, brauchen wir uns wirklich nur noch entspannt zurückzulehnen und die Fahrt genießen. Kundenorientierung treibt die Transformation voran Die Kundenorientierung wird 2017 branchenübergreifend zum Antrieb der Transformation. 2009 schrieb Uber mit dem radikalen Umsturz eines ganzen Marktes Geschichte. Heute ist das Unternehmen weltweit tätig und hat einen Marktwert von mehr als 60 Milliarden US-Dollar. Wie lautet das Erfolgsgeheimnis? Viele meinen, es wären disruptive Technologien oder intelligente Datenverarbeitung. Tatsächlich spielte aber die Kundenorientierung von Uber die Hauptrolle. Uber betrat einen Markt, dessen Angebote dringend überarbeitet werden mussten, um den Kunden passendere und bequemere Reisemöglichkeiten zu bieten. Mit seiner Konzentration auf die Kunden konnte Uber schnell Vertrauen aufbauen. Es ist richtig, dass die Technik dem Konsumenten heute mehr Auswahl denn je ermöglicht. Doch Technologie ist nur das Mittel zum Zweck. Der Schlüssel zum Erfolg sind kundenorientierte Konzepte, Technologien und Geschäftsmodelle. Im kommenden Jahr vermarkten digitale Vorreiter keine digitalen Produkte und Services mehr. Stattdessen implementieren sie kundenorientierte Prozesse. Sie investieren in Informationstechnologien, um schneller reagieren zu können. Zu den Anforderungen zählen kundenorientierte Self-Services, KI, Predictive Analytics, Innovationen und die entsprechende Flexibilität zur Anpassung an sich verändernde Kundenbedürfnisse. In unserer digitalen Welt erwarten die Kunden einen besseren Service. Differenzierung ist nur mittels überdurchschnittlicher Kundenerlebnisse möglich. Und diese erfordern Kundenorientierung. Die vierte industrielle Revolution ist angebrochen, ob wir bereit dafür sind oder nicht. Wir erleben unglaubliche Durchbrüche in allen Branchen, vorangetrieben von disruptiven Innovationen. Die Möglichkeiten für Applikationen sind schier unendlich. Wie der chinesische Stratege Sunzi vor bereits 2.500 Jahren feststellte: „Inmitten des Chaos liegt auch eine Chance“. Ich wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr und viel Erfolg für 2017. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. Sie möchten mehr über OpenText und unsere Pläne in 2017 erfahren? Melden Sie sich jetzt zur Innovation Tour 2017 in München an.

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Weißt Du noch … IT-Governance …?

Cloud

Weißt Du noch? Diese im alltäglichen Leben eher melancholische Frage weckt in der IT in der Regel Erinnerungen an falsche Prophezeiungen und kurzlebige Marketingversprechen. Legendär ist sicher Steve Ballmers Prophezeiung zum vorprogrammierten Misserfolg des iPhone. Vielleicht denken manche noch an das Akronym ASP – Application Service Providing – vom Ende der 1990er Jahre, dessen Inhalt heute mit Cloud Computing eine Art Auferstehung und Neuschöpfung erfahren hat. Ganz ähnlich scheint es dem Begriff und Konzept IT-Governance zu ergehen, das in den Nullerjahren Karriere gemacht hat, mittlerweile aber in anderen Schlagwörtern wie Corporate Governance oder Compliance oder dem Akronym GRC – Governance, Risk, and Compliance aufgegangen ist. Während aber der Servicegedanke von ASP in das heutige Cloud Computing eingeflossen ist – man denke nur an alle „X“ as a Service –, scheint die Vorsilbe „IT“ in den Nachfolgern von IT-Governance verlorengegangen zu sein. Was ist passiert? IT = Informatik + Informationen Ich bin auf dieses Phänomen gestoßen, als mir zufällig ein Buch aus dem Jahr 2007 in die Hände fiel. Der Titel lautet: „IT-Governance – Strategische Führung und Kontrolle von Informationssystemen als Teil der New Corporate Governance“. Aus den zahlreichen klugen Gedanken der beiden Autoren Peter Bienert und Bruno Wildhaber möchte ich nur einen Aspekt herausgreifen, der mir für die heutige Situation der Unternehmens-IT von besonderer Bedeutung zu sein scheint. Niemand stellt die Kompetenz eines Finanzvorstands infrage, solange die Zahlen stimmen. Doch CIOs sind seit Jahren, im Grunde seit dem Platzen der Dotcom-Blase Anfang des Jahrtausends, einem erheblichen Rechtfertigungszwang ausgesetzt – auch wenn die IT, rein technisch gesehen, funktioniert. Woran liegt das? IT ist die Summe aus zwei konzeptionell getrennten Dingen: der „Informatik“ in Form der Systeme, Software und Hardware, und andererseits den Informationen, die damit verarbeitet werden. Informationen entstehen aber überall im Unternehmen und durchziehen es vom Anfang bis zum Ende. Und je mehr Informationen von Systemen unterstützt werden, desto mehr IT-Experten gibt es, im Extremfall sind das sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Denen ist aber die Informatik völlig egal. Informationen und die Möglichkeit, sie zu verarbeiten, haben einfach da zu sein. Diese Erwartung, bereits 2007 von den beiden Autoren diagnostiziert, ist heute in Zeiten von Mobility und Cloud noch ungleich stärker und setzt die Unternehmens-IT einschließlich der CIOs zusätzlich unter Druck. Wenn jeder IT-Experte ist, dann zerfällt die IT in viele Einzelprojekte und die eigentlichen IT-Profis, nennen wir sie die Informatiker, kommen nicht mehr hinterher. So sind auf der Systemebene Silos und Medienbrüche entstanden, Frakturen, die sich bis auf die Vorstandsebene auswirken, so dass der CIO seine IT gar nicht mehr strategisch an den Unternehmenszielen ausrichten kann und sich deshalb ständig wie der EDV-Leiter von einst vor seinen Kollegen verantworten muss. Informationen sind der Treibstoff, eine EIM-Plattform der Motor CIOs brauchen in dieser Situation eine andere Informatik im Haus. Sie brauchen eine IT nach Art des Smartphones, eine Plattform für sämtliche Unternehmensinformationen, aus ERP-Systemen wie aus allen anderen Softwarelösungen. Nur mit einer Plattform können sie so flexibel sein, dass sie Lösungen und Funktionalitäten ihren Kollegen nach Bedarf schnell und ohne großen internen Aufwand bereitstellen können. Nur eine solche Plattform ist ferner die Voraussetzung für echte Innovationen. Nur sie frisst nicht – wie heute meistens der Fall – 80 Prozent der verfügbaren menschlichen und finanziellen Ressourcen in der IT für den reinen Betrieb auf, sondern stellt diese für strategische Neuentwicklungen bereit. Die Einführung einer solchen Plattform für Informationsmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette darf aber selbst nicht die Unternehmens-IT überfordern. Sie muss sich sozusagen fließend implementieren lassen, auch mit Hilfe der Cloud, je nach der individuellen Kundensituation. Und selbstverständlich muss sich eine solche Plattform nahtlos mit externen Cloud-Services verbinden lassen. EIM für alle und speziell für SAP-Kunden Was für alle Unternehmen gilt – jede Firma ist ein Informationsunternehmen – bewährt sich insbesondere bei SAP-Kunden. Denn diese stehen vor einem Generationswechsel, was ihre SAP®-Landschaft betrifft. Sie müssen in die neue SAP®-Welt migrieren, gleichzeitig aber Bewährtes weiter betreiben. Das geht nur, wenn es ihnen gelingt, den dafür nötigen personellen und finanziellen Aufwand zu senken. Unsere Plattform-Services in der rechts- und abhörsicheren OpenText-Cloud sind hierfür das ideale Mittel. So wird mit einer EIM-Plattform aus der guten alten IT-Governance strategische Führung für das digitale Unternehmen. Erfahren Sie mehr über unser Digitalisierungsangebot für SAP®-Umgebungen

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Neue Funktionen von OpenText Experience Suite bereichern den Kundenlebenszyklus

Experience Suite

Kundenzentrierung ist auch für deutsche Unternehmen mittlerweile Pflicht. Wer sich heute von der Konkurrenz abheben will, braucht mehr als ein hochwertiges Produkt oder eine ausgezeichnete Dienstleistung. Customer Experience, die Kundenerfahrung, wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Speziell den Handel stellt das vor neue Aufgaben. Die klassische Wertschöpfung über den reinen Verkauf von Produkten funktioniert nicht mehr. Vielmehr wird ein Kunde erst im Laufe des Kundenlebenszyklus durch zusätzliche Services, Cross- oder Up-Selling rentabel. Kunden, die die Geschäftsbeziehung beenden, bevor sie den Break-Even ihres Lebenszyklus erreicht haben, kosten Ihr Unternehmen also tatsächlich Geld. Umso wichtiger ist es, die Kundenbindung über ein durchgängiges Kundenerlebnis in allen Kanälen zu festigen. Globale Trends wie Mobile Payment oder digitale Kundenkarten werden 2017 in der Schweiz, Deutschland und Österreich noch mehr an Boden gewinnen. Dies sind sichtbare Anzeichen dafür, dass die Digitalisierung auch den Kundenlebenszyklus massiv beeinflusst. Die digitale Transformation erfordert eine realistische und effektive Abbildung des digitalen Kundenlebenszyklus Das neueste Release der OpenText™ Experience Suite (Englisch) packt diese Herausforderung an. Digitale Unternehmen müssen Daten, Medien, Kommunikation und Transaktionen koordinieren und orchestrieren. OpenText unterstützt Organisationen bei dieser Aufgabe. Das Management einer durchgängigen Markenpräsenz in diversen Medien, Sprachen, Kulturkreisen und entsprechend aller gesetzlichen Vorschriften ist äußerst komplex. Eine dafür geeignete Plattform muss daher einerseits umfassende Konnektivität aufweisen und andererseits Interaktionsmöglichkeiten bieten, die über eine simple grafische Benutzeroberfläche hinausgehen. Mit Hilfe der Experience Suite können Führungskräfte kundenzentrierte IT-Systeme und Anwendungen aus allen Unternehmensbereichen harmonisieren. Ob das vordringliche Ziel einer Organisation dabei die Kontrolle über sämtliche Rich Media Formate (Video, Audio, Druck, Bildgebung usw.), eine effizientere Kommunikation und Rechnungslegung oder die Online-Präsenz ist, spielt dabei keine Rolle. Alles in einer zentralen Plattform Die Experience Suite (Englisch) sorgt als zentrale Plattform für kontinuierliches Customer Engagement. Die Funktionen des marktführenden Software-Pakets unterstützen erfolgskritische Maßnahmen zur digitalen Transformation der Kundenerfahrung. Das Paket beinhaltet marktgängige Applikationen aus den Bereichen Customer Communications Management, digitales Asset-Management, Marketing-Optimierung (Englisch) und verbessertem Personaleinsatz (Englisch) sowie zur Erhebung der Voice of the Customer. Darüber hinaus erlaubt die Systemarchitektur eine vollständige Integration in die übergeordnete Enterprise Information Management (EIM) Plattform von OpenText. Ein Beispiel: Ihr Unternehmen will eine große Kampagne für verschiedenen Kunden-Personas (archetypischen Kunden) in mehreren Zielmärkten starten und managen. Mit der Experience Suite gestalten, testen und optimieren Sie Ihre Inhalte und übermitteln so die zum jeweiligen Zielmarkt passende Botschaft. Das Paket kombiniert unsere branchenweit anerkannte Plattform für digitales Asset-Management mit Funktionalitäten zur Verwaltung und Optimierung von Web-Content. Zudem sorgt die Lösung für eine markenkonforme Gestaltung Ihrer Nachrichten. Ihre Botschaft wird so nicht nur garantiert an den richtigen Empfänger übermittelt, sondern spricht auch die Bedürfnisse der jeweiligen Kunden an. Und das führt zu einer höheren Customer-Engagement-Rate. Mit dem Customer Communications Management-System einen Mehrwert für den Kunden schaffen Ist der Kunde Ihrem Call-to-Action (etwa für weitere Informationen auf einen Link zu klicken) gefolgt, werden seine Daten an das Customer Communications Management-System weitergereicht. Hier werden Antworten und die laufende Kommunikation entsprechend den Bedürfnissen Ihrer Kunden als Brief, SMS, E-Mail oder anderen Formaten übermittelt. Die Kommunikation kann dabei so gestaltet werden, dass sie den laufenden Austausch mit Mehrwert für den Kunden anreichert. Zudem können Sie mit interaktiven Elementen das Engagement Ihrer Kunden bis zu einem Kauf oder sogar darüber hinaus fördern. Kunden machen sich die sie betreffenden Unternehmensprozesse immer mehr zu Eigen. Nutzen Sie die im Experience Suite Software-Paket (Englisch) integrierten Funktionen, und beobachten Sie die Stimmung Ihrer Kunden mit Tools wie „Voice of the Customer“ (VOC) oder zur Optimierung Ihrer Produkt-Callcenter. Informieren Sie die betreffenden Unternehmensbereiche zu den Ergebnissen, um notwendige Veränderungen im Sinne einer übergreifenden Kundenerfahrung zu veranlassen. Die OpenText Experience Suite beinhaltet: Management digitaler Assets mit OpenText™ Media Management Web Content Management mit OpenText™ TeamSite Management der Kundenkommunikation mit OpenText™ Exstream + Communications Center Enterprise Optimierung des Personaleinsatzes im Callcenter mit OpenText™ Qfiniti Analyse von Kundenaussagen (Voice of the Customer) mit OpenText™ Explore Das Programm-Portfolio der Experience Suite ermöglicht eine vollintegrierte, durchgängige Kundenerfahrung, die Customer Engagement und Umsatz steigert. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Warum EIM das Herzstück Ihrer Strategie zur Datensicherheit sein sollte

EIM

Egal, ob beim Onlineshopping, virtuellen Behördengängen oder in den sozialen Medien: Wir alle geben im Internet eine Menge Informationen preis. Und wir alle hoffen, dass unsere Daten sicher sind. Doch die Sicherheit im Cyberspace ist löchrig. Kürzlich musste etwa Yahoo zugeben, dass bei einem Hackerangriff im Jahre 2013 die Daten von mehr als einer Milliarde Nutzern gestohlen wurden. Laut den Ergebnissen einer Accenture-Studie aus diesem Jahr kein Einzelfall – ein Drittel aller Cyber-Attacken ist erfolgreich. Ein Umstand, der den Unternehmen durchaus bewusst ist: So gaben in einer aktuellen Umfrage von Cisco unter fast 500 IT-Entscheidern der DACH-Region 84% der Unternehmen an, eine klare IT-Sicherheitsstrategie zu verfolgen. Fast 80% der Befragten erklärten zudem, dass eine Budgeterhöhung erforderlich wäre. Doch nur 29% werden 2017 auch tatsächlich mehr Geld für ihre Datensicherheit in die Hand nehmen. Dabei erfüllen viele deutsche Unternehmen die Sicherheitsanforderungen einer zunehmend virtuellen Welt nicht oder nur unzureichend, wie eine Studie von Bitdefender ermittelte. In jedem Unternehmensbereich, von der Personalabteilung über die Produktion bis zum Marketing, werden heute mehr Daten denn je generiert, angefordert, verarbeitet, gespeichert und genutzt. Innovative Technologien und so noch nie dagewesene Datenmengen erfordern Sicherheits- und Datenschutzrichtlinien, die weit über die gesetzlichen Vorschriften und Regulierungsstandards (Englisch) hinausgehen. Umso einfacher können Informationen in falsche Hände geraten. Sicherheitsrelevante Vorfälle nehmen zu Wir alle erinnern uns an die aufsehenerregenden Cyber-Attacken des Jahres 2014, beispielsweise bei Sony Pictures Entertainment, Home Depot und Target. Weltweit gab es damals aber tausende Hackerangriffe, die keine Schlagzeilen machten. Das Ergebnis waren mehr als eine Milliarde gestohlene oder verloren gegangene Datensätze (Englisch), eine Steigerung um 76 Prozent im Vergleich zu 2013 – Yahoo noch gar nicht eingerechnet. Die Bedrohung lauert im Inneren Uns allen ist klar, dass Organisationen besonders sensible Daten vor einem Angriff durch Cyberkriminelle schützen müssen. Es gibt jedoch aussagekräftige Studien (Englisch), deren Ergebnisse darauf hinweisen, dass die größte Bedrohung von innen, aus dem „vertrauenswürdigen“ Netzwerk, kommt. Ob nun vorsätzlich oder fahrlässig, Hauptursache von Sicherheitsverletzungen sind die Mitarbeiter. Warum die Mitarbeiter das größte Sicherheitsrisiko darstellen? Ungeeignete Zugriffs- und Berechtigungskontrollen auf gemeinsam genutzten Verzeichnissen Sichere Methoden (Englisch) für die Übermittlung und gemeinsame Nutzung von Dateien fehlen Was also können Organisationen tun, um Datenverluste zu verhindern, geistiges Eigentum zu schützen und gleichzeitig die Produktivität und Durchlaufgeschwindigkeit zu erhöhen? Die Tools und Strategien von Enterprise Information Management (EIM) ermöglichen es Unternehmen, ihre Daten optimal zu nutzen und Risiken zu minimieren. EIM sollte daher ein grundlegender Bestandteil Ihrer Strategie für Informationssicherheit sein. Dafür gibt es fünf gute Gründe: Zugangskontrollen und Berechtigungen – Sie bestimmen, wer was tun darf Als erste Sicherheitsmaßnahme beschränken Sie den Systemzugang auf jene Mitarbeiter, deren Tätigkeit einen Zugriff tatsächlich erfordert. Die „Wildwest“-Methode eines uneingeschränkten Zugangs zu gemeinsamen Verzeichnissen für den Großteil Ihrer Belegschaft gefährdet Ihre Organisation. Darüber hinaus müssen Sie bei allen Zugriffsberechtigten den angemessenen Umgang mit den Zugängen überwachen. Ein effektives EIM-System bietet vielfältige Zugriffs- und Berechtigungskontrollen. Die Nutzer erhalten ausschließlich Zugriff auf benötigte Daten und dürfen nur genehmigte Aktivitäten ausführen. Von geistigem Eigentum über Kundeninformationen bis zu Personaldaten sorgen EIM-Systeme dafür, dass benötigte Inhalte gefunden und genutzt werden können und gleichzeitig vor Zugriff und Änderungen durch unberechtigte Dritte geschützt sind. Protokollierung – Wer hat was wann getan Wichtig für die Untersuchung tatsächlich aufgetretener oder vermuteter Vorfälle ist die Nachvollziehbarkeit aller im System ausgeführten Aktivitäten. Zusätzlich müssen Sie den Verbleib der Inhalte zu jedem beliebigen Zeitpunkt rekonstruieren können. Mit einer EIM-Lösung erhalten Unternehmen Einsicht in den vollständigen Informations-Lebenszyklus. Sie sehen, wer wann was mit einer Information getan hat, unter anderem: Wann und von wem eine Datei geöffnet oder angesehen wurde Wann eine Datei heruntergeladen oder kopiert wurde Wann sie gelöscht oder transferiert wurde Wann eine Version hinzugefügt, angesehen oder bearbeitet wurde Wann sich administrative Einstellungen oder Zugriffsberechtigungen geändert haben Daten-Audit-Funktionen sind ein weiterer hilfreicher Baustein für die Verwaltung Ihrer Daten und die Abwehr von Bedrohungen. Sicherer Datenaustausch – Verhindern Sie Datenverluste Datenverlust durch nachlässigen Umgang (Englisch) mit gemeinsam genutzten und bearbeiteten Dateien ist mittlerweile ein ebenso großes Risiko wie Datendiebstahl. 84% der Mitarbeiter senden sensible Daten über private E-Mail-Accounts, 51,5% tun das mindestens täglich 52% laden Dokumente oder Unternehmensdaten in unsichere öffentliche Cloud-Services hoch 30% aller Mitarbeiter haben schon einmal einen USB-Stick mit vertraulichen Daten verloren Eine umfassende EIM-Lösung verfügt über sichere Möglichkeiten für den Austausch und die gemeinsame Nutzung von Dateien. Urheberrechtlich geschützte, vertrauliche oder sensible Inhalte sind dadurch sicher. Sie sollten unter anderem auf folgende Funktionen Wert legen: Datentransfer und Datenaustausch erfolgen innerhalb und außerhalb des Unternehmens verschlüsselt. Das gewährleistet höchsten Schutz sensibler Daten. Benachrichtigungen über Erhalt und Download von Dateien werden mit einem Zeit- und Datumsstempel versehen. Das erhöht die Nachvollziehbarkeit, vereinfacht Audits und ermöglicht effizientere Arbeitsabläufe. Umfassende Kontrolle über die Download-Möglichkeiten von Dokumenten und Daten. Ein sicherer, direkt in Ihr bestehendes E-Mail-System integrierter Datentransfer bietet bessere Verschlüsselungsmöglichkeiten und Nachvollziehbarkeit, besseren Schutz sowie mehr Kontrolle über die E-Mails. Sicherer und effizienter Austausch sehr großer Dateien innerhalb und außerhalb Ihrer Organisation. Einhaltung von Regelungen und Standards zum Datenschutz wie beispielsweise HIPAA, HITECH Act und PCI-DSS. Dokumente löschen oder archivieren – Halten Sie die Datenmengen übersichtlich Große Volumen von Inhalten erschweren es, diese im Griff zu behalten. Reduzieren Sie die Datenmengen, ist Datensicherheit einfacher umzusetzen und realistischer. Speichern Sie nicht mehr alle Daten, die Sie generieren oder sammeln. Halten Sie die Richtlinien Ihres Unternehmens ein, und löschen oder archivieren Sie Dateien, sobald die Aufbewahrungsfristen abgelaufen sind. Auf diese Weise lassen sich Ihre sensiblen Daten deutlich einfacher finden, analysieren und schützen. Ein effektives Records Management ist vielleicht die wichtigste Komponente einer EIM-Lösung. Die Funktionalitäten unterstützen die Datensicherheit während gesetzlicher Aufbewahrungsfristen, erfassen gespeicherte Daten und verwalten Datenlebenszyklen sinnvoll. So stellen Sie sicher, dass das Aufrufen oder Löschen von Daten nur möglich ist, wenn dies nicht den Anforderungen des Unternehmens oder gesetzlichen Pflichten widerspricht. Aufzeichnungssysteme – wissen, wo Ihre Information ist und diese klassifizieren Wenn es um Informationssicherheit geht, besteht der größte Fehler darin, nicht zu wissen, wo genau sensible Daten enthalten sind. Dennoch mangelt an Richtlinien für eine regelmäßige und systematische Klassifizierung von Daten. Unternehmen, die keine Richtlinien aufgesetzt haben, können natürlich auch nicht kontrollieren, ob mit all ihren Arten von Information angemessen umgegangen wird. Das Herzstück eines EIM ist ein sicheres, zentrales Verzeichnis für unstrukturierte Daten. Dort können Inhalte Sicherheitsstufen wie „Streng geheim“, „Geheim“, „Vertraulich“, „Eingeschränkter Zugriff“ und „Öffentlich“ zugeordnet werden. Ohne diese formale Klassifikation lässt sich eventuell intern nicht erkennen, welche Informationen für unbefugte Dritte ausgesprochen wertvoll sind. Infolgedessen wird mit diesen Daten nicht sorgfältig genug umgegangen. Ohne ein Werkzeug für die Identifikation sensibler Daten können Organisationen leicht den Überblick verlieren Wenn Sie nicht wissen, was Sie haben, warum Sie es haben und wo es sich befindet, dürfen Sie auch keinen Schutz durch Richtlinien und Kontrollen erwarten. EIM und Sicherheit – Produktivität und Schutz angemessen austarieren Aufsehenerregende Datendiebstähle sollten immer ein Weckruf für alle Unternehmen sein. Laut IDC gehört die Datensicherheit in 2016 für 70 Prozent der CEOs globaler Organisationen zu den Top 3 Unternehmensprioritäten (Englisch). Machen Sie EIM zum zentralen Bestandteil Ihrer Strategie für Datensicherheit. Diese Lösungen bieten Ihren Mitarbeitern durch bewährte Berechtigungssysteme gemeinsamen Zugriff auf sensible Daten und geistiges Eigentum des Unternehmens. Gleichzeitig verhindern sie Datenverluste und gewährleisten Datenschutz, Geheimhaltung und die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen (Englisch). Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Warum Enterprise Information Management das neue ERP ist

Enterprise Information Management

Die Entwicklung und Verbreitung von ERP-Systemen ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. In der Tat steckt dahinter die Meisterleistung einer ganzen Generation von Entwicklern und Unternehmern. Durch die Abbildung von Geschäftsprozessen und -vorfällen in Form von Datenbankeinträgen, also strukturierten Informationen, haben sich die Verwaltungskosten in den Unternehmen in den vergangenen dreißig Jahren mehr als halbiert. Wer jedoch eine Firma aufgrund von Datenbankeinträgen nachbauen wollte, würde zwangsläufig scheitern. Er wüsste zwar zum Beispiel, wie viel und wie regelmäßig ein Kunde bei dem Unternehmen bestellt und wie der Name des Kundenbetreuers hinter der Personalnummer lautet. Und doch könnte er niemals herausfinden, wie die Qualität der Beziehung zwischen Kunde und Betreuer ist, ob Letzterer Umsatzpotenziale in dieser speziellen Kundenbeziehung brachliegen lässt und was der Inhalt der Korrespondenz und sonstigen Kommunikation ist. Jede Firma ist ein Informationsunternehmen Es sind vielmehr die nicht in ERP-Datenbanken erfassten und erfassbaren Informationen, die das Wesen und die Praxis eines jeden Unternehmens in der Wirklichkeit ausmachen. Jede Firma und jedes Geschäft sind in Wahrheit ein soziales Ereignis, das durch das komplexe Wechselspiel zwischen Menschen, ihren Fähigkeiten und Eigenheiten, und den Prozessen sowie der Technologie zustande kommt. Dieses Wechselspiel ist in einer anderen Art von Information als Datenbankeinträgen abgebildet: den so genannten unstrukturierten Informationen, die natürlich zu den strukturierten einen Bezug haben. Dazu zählen etwa eine Präsentation zu einer geplanten Marketingkampagne, aber auch die Anmerkungen dazu, jegliche Form von Kommunikation wie E-Mails, Chats oder die Mitschnitte von Telefonkonferenzen, Audio- und Videodateien, Wartungsberichte oder Rechnungen bis hin zu Prozessmodellen und -analysen. Das Gesetz des abnehmenden Grenznutzens gilt überall in der Wirtschaft, so auch beim Management von Informationen. Auch wenn in jüngster Zeit durch neue Datenbanktechnologien und Analysetechniken das Nutzenpotenzial von ERP wieder etwas größer geworden ist, macht die damit adressierbare Datenmenge nur rund 20 Prozent aller Unternehmensinformationen aus! Und erst nur ein kleiner Teil der 80 Prozent an unstrukturierten Informationen werden in den Unternehmen heute genauso umfassend digital erfasst und gemanagt wie die strukturierten. Aus diesem Missverhältnis wird unmittelbar klar, dass das Management unstrukturierter Informationen in den kommenden Jahren ungleich größeren Nutzen stiften wird als die sicherlich weiterhin notwendigen ERP-Projekte. ERP ist Teil einer Informationsplattform Enterprise Information Management (EIM) und Enterprise Resource Planning (ERP) sind keine voneinander getrennten Welten, im Gegenteil. Sie sind sogar untrennbar miteinander verbunden und verwoben. Allerdings ist dies wegen der weiterhin bestehenden Medienbrüche und der Verteilung digitaler Informationen auf verschiedene IT-Silos vielen gar nicht bewusst. Die Bindeglieder zwischen EIM und ERP heißen Informationen, Prozesse und Menschen. So gesehen ist ERP eine Teilmenge eines umfassenden, unternehmensweiten Informationsmanagements und darüber hinaus. EIM wird mit anderen Worten erst dann Realität, wenn sämtliche Informationen zu Menschen, Prozessen, Assets und geschäftlichen Transaktionen entlang der gesamten Wertschöpfungsketten, also system- und unternehmensübergreifend, digitalisiert sind. Dies setzt eine Plattform für diese Art Informationsmanagement voraus, auf der dann ERP sozusagen als „Funktionalität“ aufgesetzt ist. Weitere solche Funktionalitäten wären dann zum Beispiel Engineering-Systeme oder Analytics oder Compliance im Sinne von Records Management, Discovery oder Archivierung etc. Das Einmaleins des EIM Eine solche EIM-Plattform ist die Voraussetzung dafür, verschiedenste Geschäftsszenarien dank umfassendem Informationsmanagement zu unterstützen und die digitale Transformation in den Unternehmen voranzutreiben. Um Ihnen die verschiedenen Aspekte von EIM und dessen Vorteile näher zu bringen, werden wir in den kommenden Wochen und Monaten eine Reihe von Blogbeiträgen veröffentlichen. Dieses „Einmaleins“ des EIM wird konkrete geschäftliche Anforderungen, Herausforderungen und Szenarien beschreiben, die sich mit einem unternehmensweiten Informationsmanagement und darüber hinaus erfüllen, meistern und abbilden lassen. Also: Bleiben Sie dran! Sie möchten mehr über unsere Lösungen erfahren? Laden Sie hier das Whitepaper zu OpenText Release 16 herunter. 

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Mit Advanced Analytics Informationsschätze heben und tiefe Erkenntnisse gewinnen

Advanced Analytics

Eine der Grundregeln des Geschäftslebens lautet: Wer erfolgreich sein will, muss seine Kunden kennen. In der digitalen Welt bilden diese Kenntnisse die Basis für personalisierte Kundenerlebnisse, ohne die ein Erfolg heutzutage schwer möglich ist. Doch wie gelingt die Personalisierung bei Tausenden Kunden, die online kaufen und den Mitarbeitern Ihrer Organisation nicht persönlich bekannt sind? Nun, auch online agierende Kunden hinterlassen eine Informationsspur im Internet: Standort, Uhrzeit, angesehene oder gekaufte Produkte, durchschnittlicher Kaufbetrag, Ursprung des Besuchs (Suchmaschinen, Social Media, Bewertungsplattformen und Ähnliches), benutztes Gerät. Die Liste lässt sich beliebig erweitern. Je besser Sie diese Kundendaten nutzen, desto personalisierter können Sie Ihre Kundenansprache gestalten. Heutzutage können Sie bei jeder Gelegenheit Informationen sammeln. Mit diesen Informationen verstehen Sie Ihre Kunden besser und können deren Verhalten prognostizieren. Das ist doch großartig, oder? Die Sache hat aber einen Haken: Wie filtern Sie die ständig wachsenden Datenmassen und verwandeln sie in brauchbare Erkenntnisse? OpenText hat sich auf Forbes.com (Englisch) mit diesem Thema beschäftigt und aufgezeigt, wie Sie relevante Informationen entdecken und in Ihrem Unternehmen nutzen können. Mit Hilfe von Advanced Analytics (eine Erweiterung der Business Intelligence, die durch Analysen Entwicklungen prognostiziert) erzielte Erkenntnisse spielen dabei eine Hauptrolle. Auszüge aus unserem Forbes-Beitrag haben wir hier für Sie zusammengestellt. Im digitalen Zeitalter geht es um Erkenntnisse „Ohne entsprechenden Datenfluss im Unternehmen kann keine Veränderung stattfinden. Diese Tatsache wird von Unternehmen immer besser verstanden. Und das betrifft alle Informationen – ob über Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner, Produkte oder Geschäftsprozesse. Die dadurch entstehende Informationsfülle stellt Organisationen jedoch vor große Herausforderungen: Wie können sie dieses immer weiter wachsende Datenvolumen gründlich analysieren, um nützliche Erkenntnisse zu gewinnen? Die Datenmenge ist mittlerweile viel zu groß, das Wachstum zu schnell, als dass der Mensch all diese Informationen verarbeiten und verstehen könnte.“ Aber wie können Unternehmen diese Daten dann für die Weiterentwicklung von Geschäftsprozessen nutzen oder mit deren Hilfe gar eine ganze Branche revolutionieren? Der Schlüssel zum Erfolg heißt Analytics „Daten bilden die Basis der digitalen Transformation. Dieser Grundsatz gilt, wenn Unternehmen ihre internen Geschäftsprozesse verbessern wollen. Und besonders, wenn sie erwägen, einen Markt, in dem sie operieren, grundlegend zu verändern. Immer öfter stellen einzelne Unternehmen die traditionellen Geschäftsmodelle auf den Kopf. Die effektive Nutzung von Informationen steht dabei im Mittelpunkt. Organisationen wie Airbnb, Netflix und Uber sind die Aushängeschilder dieser Umbrüche. Das Geheimnis ihres Erfolgs ist ihre Kompetenz bei der Massendatenanalyse – und die Fähigkeit, die Ergebnisse anschließend zu ihrem Vorteil umzusetzen.“ Von aktuellen Trends zur Prognose künftiger Ereignisse „In der Vergangenheit untersuchten Business Intelligence (BI) Tools hauptsächlich historische Daten. So sollten Organisationen aktuelle Trends besser verstehen. Heute wird immer öfter Predictive Analytics eingesetzt – Technologien und Tools, durch die Unternehmen historische und aktuelle Daten gleichzeitig analysieren und damit zukünftige Trends oder Ereignisse vorhersehen können. Embedded Analytics (eingebettete Analysen) ist eine weitere Entwicklung, die Organisationen aufzeigt, in welchen Bereichen Innovation den Unterschied macht. Zahlreiche Unternehmen, von der Großbank bis zum Internet Provider, nutzen diese Technologie um ihre Webseiten und mobilen Anwendungen mit interaktiven Grafiken und Diagrammen anzureichern. Damit sollen wichtige Informationen wie Gebühren oder Rechnungen für die Kunden verständlicher und transparenter werden. Den meisten Kunden fällt gar nicht auf, dass ihnen die Daten von einem Drittanbieter-Tool zur Verfügung gestellt werden.“ Analytics sorgt dafür, dass Daten ihr volles Potenzial entfalten und zum Gesamtbild beitragen. Finden Sie heraus, wie auch Sie mit Hilfe von Advanced Analytics zum Branchenführer werden oder das nächste Netflix, Airbnb oder Uber gründen. Der vollständige Forbes-Beitrag steht Ihnen hier (Englisch) zur Verfügung. Schon gewusst? Eine aktuelle Studie von Dresner Advisory Service (Englisch) zeigt auf, dass 81% aller Unternehmen Embedded Analytics heute als Priorität erkennen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Die Customer Journey verändert sich – sind Sie darauf vorbereitet?

Customer Journey

Die Digitalisierung beeinflusst das Verhalten Ihrer Kunden stärker als Sie vielleicht annehmen. Nicht nur Unternehmen und deren Maschinen vernetzen sich. Längst werden auch so genannte Smart-Home-Anwendungen für den digitalisierten Privathaushalt entwickelt, zum Beispiel für den Kühlschrank, die Heizung oder das TV-Gerät. Das Internet der Dinge (Internet of Things, kurz: IoT) hält in alle Bereiche des Lebens Einzug – und es wird die Customer Journey der Zukunft nachhaltig verändern. Simple Kaufentscheidungen treffen künftig vielleicht vernetzte Geräte statt Menschen Wenn vernetzte Geräte selbstständig bestellen, verändern sich die Entscheidungskriterien in puncto Kundenansprache grundlegend. Auch das Marketing muss sich im Zeitalter des IoT neu orientieren. Noch ist die personalisierte Werbung auf Projektionsflächen in der eigenen Wohnung oder per Smartwatch eine Zukunftsvision. Smartphones sind als moderne Informations- und Schaltzentrale schon ein gutes Stück weiter. Die herkömmliche Customer Journey hat ausgedient Das traditionelle Modell beschreibt einen einzigen, vordefinierten und geraden Pfad oder Vertriebstrichter vom Schaffen von Aufmerksamkeit bis zum Kauf. In der digitalen Welt greift dieses Modell nicht mehr. Lineare Abläufe müssen vielfachen Interaktionen weichen, die dort stattfinden oder angeboten werden, wo der Kunde es wünscht. Die Kunden entscheiden aber nicht nur über das Wann und Wie der Interaktion, sondern erwarten auch ein stärker personalisiertes Erlebnis. Die veränderten Anforderungen erfordern auch ein neues Verständnis der Customer Journey: Aus einem vormals gradlinigen Prozess entsteht eine unendliche Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden. Dieser Prozess lässt sich nun aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten: Aus Sicht der Kunden handelt es sich um eine kontinuierliche Erfahrung. Sie KAUFEN ein Produkt oder einen Service und BESITZEN (oder nutzen) dieses/diesen dann während des vorgesehenen Lebenszyklus. Aus Sicht des Unternehmens handelt es sich um einen fortlaufenden Prozess, in dem Kunden AKQUIRIERT und in einem Ausmaß BETREUT werden, das zur Kundenzufriedenheit führt und damit für weiteren Umsatz sorgt und/oder über Empfehlungen weitere Kunden anzieht. Aus dem linearen Prozess der Customer Journey wird im digitalen Zeitalter auf Kundenseite also eine kontinuierliche (und nicht endende) Erfahrung. Aber wie beeinflusst das die Prozesse eines Unternehmens, das für möglichst positive Kundenerlebnisse sorgen will? Hierfür müssen die Aktivitäten der Kunden in der Customer Journey-Endlosschleife (siehe Abbildung oben) mit den Aktivitäten des Unternehmens verknüpft werden. Das Unternehmen erregt die Aufmerksamkeit des Kunden, informiert ihn, schult ihn und überzeugt ihn. Auf einen getätigten Kauf folgen Logistik-, Implementierung- und Support-Prozesse. Erfolgreiche Unternehmen setzen auch auf Maßnahmen zur Kundenbindung, zum Beispiel Treueprogramme, um bestehende Kunden mit Up- und Cross-Selling aufzuwerten. Auf diese Weise entsteht ein Umsatzplus bei niedrigeren Vertriebskosten. Das gesamte Kundenerlebnis lässt sich in elf verschiedene Phasen einteilen: Aufmerksamkeit schaffen: Um eine Kundenbeziehung aufbauen zu können, muss ein potenzieller Kunde erst einmal wissen, dass es das Unternehmen überhaupt gibt. Kennen Ihre Zielkunden Ihr Unternehmen? Informieren: Als nächstes sollte ein Unternehmen potenzielle Kunden über seine Produkte oder Dienstleistungen informieren. Überraschenderweise überspringen viele Firmen diesen Schritt. Sie setzen auf Markenbekanntheit und erklären nicht wirklich, was sie tun. Was genau macht Ihr Unternehmen eigentlich? Vergleichs-Phase: Was ebenfalls oft übersehen wird: Es ist notwendig, alles über bestehende wie potenzielle Kunden zu erfahren, um dem Kunden ein stärker personalisiertes Erlebnis und einen Service, der ihren spezifischen Anforderungen und Bedürfnissen entspricht zu bieten. Kennen Sie Ihre Kunden und wissen Sie, warum diese Ihre Produkte oder Dienstleistungen benötigen? Überzeugen: Der vielleicht wichtigste Moment der Customer Journey ist der Schritt vom potenziellen zum tatsächlichen Kunden. Wenn die drei oben aufgeführten Schritte konsequent umgesetzt werden, kann das den Kaufprozess vereinfachen. Leider konzentrieren sich viele Unternehmen nur auf diesen einen Schritt und betrachten ihn als Ende des Prozesses. Tatsächlich handelt es sich dabei aber nur um den Beginn einer fortlaufenden Kundenbeziehung, die zur Umsatzsteigerung beiträgt. Abschließen: Wie einfach ist es, mit Ihrem Unternehmen Geschäfte zu machen? Ich persönlich hatte es viel zu oft mit Firmen zu tun, die es mir wirklich schwer gemacht haben, bei ihnen Geld auszugeben – und ich habe bei keiner dieser Firmen gekauft. Je einfacher ein Geschäftsabschluss für die Kunden ist, desto eher werden diese den Prozess auch wiederholen wollen. Logistik: Wie liefern Sie die gerade erworbenen Waren oder Dienstleistungen an Ihre Kunden? Handelt es sich um einen schnellen, problemlosen Prozess oder ist das eher eine langwierige, mühsame Angelegenheit? Implementierung: Wie vereinfachen Sie das Einrichten und Benutzen des neuen Produkts für Ihre Kunden? Begrüßen Sie neue Kunden als Teil Ihres Unternehmens und Ihrer Community? Support: Ein guter Support für Ihr Produkt befasst sich nicht nur mit der Lösung von Problemen – obwohl dies ein wesentlicher Teil davon ist. Haben Sie es Ihren Kunden leicht gemacht, mit Ihrem Produkt zurechtzukommen? Halten Sie regelmäßig Kontakt mit Ihren Kunden? Und da es hier um die digitale Welt geht: Nutzen Sie Analytics und Trends, um pro-aktiv auf Ihre Kunden zuzugehen? Unterstützen Sie Ihre Kunden, nicht nur Ihr Produkt. Treueprogramm: Wie werden aus guten Kunden sehr gute Kunden, die wiederholt kaufen? Treueprogramme eignen sich hervorragend, um dieses Ziel zu erreichen. Allerdings nur dann, wenn sie den Kunden genauso viele Vorteile bringen wie dem Unternehmen. Up-Selling: Kennen Sie die Bedürfnisse Ihrer Kunden gut genug, um abschätzen zu können, wann diese ein Upgrade auf Ihre neuesten Service-Angebote und Produkt-Versionen benötigen? Cross-Selling: Wissen Sie, welche weiteren Produkte aus Ihrem Portfolio den geschäftlichen oder privaten Bedürfnissen Ihrer Kunden entsprechen? Und auch, wie Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden gewinnen, um sie über ergänzende Angebote zu informieren? Haben Sie eine stabile Beziehung zu Ihren Kunden aufgebaut, damit Sie diese über die kontinuierliche Customer Journey begleiten können? Den Unternehmensaspekt der Customer Journey bringt wahrscheinlich ein Tweet von Mark Hurst, Gründer und CEO von Creative Good, am besten auf den Punkt: „Wussten Sie, dass Ihr Unternehmen ein eigenes Team hat, das für die Customer Experience verantwortlich ist? Wer das ist? Die ganze Firma.“ Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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10 Top-Finanz-Analytics-Trends, die Sie im Auge behalten sollten (Infografik)

Finanz-Analytics

Oft wird angenommen, die ohnehin schon immer mit Daten, Zahlen und Computern hantierenden Finanzabteilungen seien vom digitalen Wandel nicht (oder nur am Rande) betroffen. Für viele Unternehmen stellt sich das jedoch als eventuell teurer Irrtum heraus. Big Data, Self-Service und Predictive Analytics gewinnen auch in der Finanz-Analytik immer mehr an Bedeutung. Business-Intelligence-Systeme (BI) müssen sich weiter entwickeln, um mit der Digitalisierung Schritt halten zu können. Neue Finanz-Analytics-Anwendungen und Trends entstehen. Manche verschwinden wieder, andere werden zum Standard. Letztere frühzeitig zu erkennen hilft, das enorme Potenzial Ihrer Finanzdaten besser zu nutzen um die Entwicklung Ihres Unternehmens voranzubringen. Als General Motors 2010 Daniel Akerson auf den GM-Chefposten berief, stand der Konzern vor einigen Herausforderungen (Englisch). Aufgrund der Verbindungen von Akerson zur Welt der Finanz-Analytik kam die damalige Übernahme von AmeriCredit aber nicht überraschend. Die Kaufsumme von rund 3,5 Milliarden Dollar zahlte General Motors in bar. Daniel Akersons Kommentar in dieser Sache: er wäre dabei, die „IT- und Buchhaltungs-Systeme auf Weltklasse-Niveau zu bringen, um Chancen schnellstmöglich wahrzunehmen und unser Produktprogramm vor negativen äußeren Einflüssen zu schützen.“ Wie das Fortune Magazine berichtete, arbeitet General Motors an der Zukunft des Fahrens. Das Unternehmen prognostiziert eine „vernetzte, nahtlose und autonome“ Zukunft des Autofahrens. Finanzchefs sind nicht bekannt dafür, den Einfluss von Innovationen und Kennzahlen, heute als „Analytics“ bezeichnet, zu unterschätzen. Accenture definiert den Finanzleiter als „Architekten des Unternehmenswerts“. Doch noch 2014 betrieben viele Firmen Insellösungen für strukturierte Daten, die nicht konsistent definiert waren. Das erschwerte das Extrahieren von Informationen aus unterschiedlichen Geschäftsbereichen. Das Problem ist bekannt, also was tut sich im Bereich Finanz-Analytics? 1) Big Data wächst mit dem Internet der Dinge Datengenauigkeit ist immer noch ein kritischer Faktor. Oder, wie der Ingenieur und Statistiker W. Edwards Deming sagte: „Wir vertrauen auf Gott. Alle anderen müssen Daten liefern.“ Natürlich sind wir uns einig, dass nicht alle Daten immer nützlich sind. Aber je größer die Bandbreite an verschiedenen Datenquellen, desto genauer wird das Gesamtbild. Mit 6,4 Milliarden vernetzten Endgeräten steigen die Herausforderungen, und die Finanzabteilungen sind immer stärker gefordert. 2) Digitalisierung macht Finanzorganisationen überflüssig Mit Big Data aus neuen strukturierten und unstrukturierten Datenquellen entstehen mehr Risiken – aber auch mehr Chancen. Immer mehr Führungskräfte verändern ihren Entscheidungsprozess aufgrund immer ausgefeilterer Möglichkeiten zur Datenspeicherung und -analyse. In den USA gibt es heute 111 Millionen Mobile-Banking-Nutzer, 2010 waren es nur 35 Millionen. Banken übernehmen E-Commerce-Taktiken, um die Kundenabwanderung gering zu halten und ihre Absatzchancen zu erhöhen. 3) Alle Daten wandern früher oder später in die Cloud Die Cloud wird immer stärker für Data-Warehousing genutzt. Die Frage in der Informationstechnologie lautet daher nicht mehr ob, sondern wann alle Daten in der Cloud sind. Und wenn Ihre Daten dort sind, sollte Ihre Analytics es auch sein. Mit der OpenText™ Cloud profitieren Sie gleich zweifach. Sie speichern Ihre Daten bei dem Branchenführer für Enterprise Information Management. Und Sie laden Ihre Daten in eine spaltenorientierte Datenbank – egal, ob über Frontend oder Backend. 4) Compliance-Audits bleiben eine Herausforderung Die Aufbereitung der Daten über Self-Services wird zum entscheidenden Faktor für bessere Daten-Audits. Analysten sehen in der Datenaufbereitung über Self-Services die nächste Zäsur des Marktes. Bereits 2019 soll diese Funktionalität für 9,7% der Ertragschancen im globalen Markt für Wirtschaftsinformatik sorgen. OpenText™ Big Data Analytics bietet Finanz-Analysten beispielsweise die folgenden, einfach zu bedienenden Self-Service-Tools zur Datenaufbereitung: Datenaufbereitung – Tools wie Normierung, lineare Skalierung, logistische Skalierung oder Softmax-Skalierung Daten anreichern – Aggregation, Dekodieren, Variablen, numerische Intervalle, Quantil-Intervalle, Parametrisieren oder Rangordnung Daten-Audit – Anzahl, Wölbung, Maximum, Mittelwert, Median, Minimum, Modus, Schiefe, Summe oder Standardabweichung 5) Unternehmen sollten Analytics nicht für Berichte, sondern für Entscheidungen nutzen Analysten entwickelten das Konzept einer „Wirtschaft der Algorithmen“ als nächste Stufe der digitalen Wirtschaft. 2018 werden mehr als die Hälfte aller großen globalen Organisationen Advanced Analytics und firmeneigene Algorithmen nutzen, um sich Wettbewerbsvorteile zu schaffen – so die Prognose. Und das revolutioniert ganze Branchen. 6) Analytics ist mehr als nur Reporting Analytics entwickelt sich weiter, und natürlich stehen wirtschaftliche Aspekte dabei im Mittelpunkt. Zukünftige Algorithmen werden nicht nur Erkenntnisse liefern und die Entscheidungsfindung erleichtern – sie werden sogar an Ihrer Stelle Entscheidungen treffen. 49% aller Unternehmen nutzen heute Predictive Analytics, weitere 37% planen einen Einsatz in den kommenden drei Jahren. Predictive Analytics für Big Data gilt nicht erst seit heute als eine der Grundlagen für erfolgreiche Finanzdienstleister. Neu daran ist: alle Business-Anwender können mit Tools wie OpenText™ Big Data Analytics ganz einfach zukunftsweisende Erkenntnisse gewinnen. Francisco Margarite, IT-Leiter bei der Inversis Bank, sagt: „Unsere technischen Experten haben früher sehr viel Zeit aufwenden müssen, um Informationen zu extrahieren und zu analysieren. Die Folge: Wir konnten keinen angemessenen Service bieten. Heute können unsere Nutzer selbstständiger agieren, und unsere IT ist nicht mehr so überlastet.“ Was Analytics für Sie tun kann – einige Beispiele: Venn-Diagramm: Finden Sie heraus, welche Kunden „Versicherung A“ und „Versicherung C“ abgeschlossen haben, nicht aber „Versicherung B“. Erstellen Sie ein Profil und eine für andere zugängliche Liste. Profile: Identifizieren Sie Variablen für die Kundensegmentierung, damit Ihr Unternehmen Werbekampagnen besser personalisieren kann. Entscheidungsbaum: Finden Sie die passende Immobilie für jeden potenziellen Kunden, basierend auf dessen Profil und den Merkmalen des Objekts (Preis, Größe, usw.). Möglicherweise interessant für HR-Abteilungen ist die Analyse von Social Media-Daten, um Personen mit Affinität zum Unternehmen oder seinen Produkten zu rekrutieren. Prognosen: Kalkulieren Sie Veränderungen, Trends und saisonale Schwankungen im Voraus ein. Prognostizieren Sie treffsicher Vertriebschancen; schätzen Sie die Anzahl der Bestellungen und damit verbundene Risiken bereits im Vorfeld richtig ein. Nutzen Sie beispielsweise Sensordaten, um Fehler im Auszahlungsprozess von Geld-Automaten vorherzusagen. 7) Finanzdaten bieten entscheidende Hinweise bei der Prognose einschneidender Ereignisse mittels Analytics Soziale und politische Entwicklungen können gravierenden Einfluss auf ein Unternehmen oder sogar ein ganzes Land ausüben. Wer Analytics einsetzt, kann diesen Entwicklungen um einen entscheidenden Schritt voraus sein. Das Interesse daran wächst. Das zeigen Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit wie die CaixaBank oder MasterCard, bei denen Finanzdaten die entscheidenden Hinweise gaben. Mittlerweile lässt sich auch Big Data aus den sozialen Medien zur Stimmungsanalyse nutzen. 8) Künftige Emotionsanalysen profitieren von einem besseren Analytics-Modell Eine Stimmungsanalyse in den sozialen Medien deckt Risiken und Betrügereien auf, sodass Sie entsprechende Maßnahmen für die Zukunft setzen können. Bedenken Sie aber, dass eine ausschließliche Betrachtung von Emotionen oder Stimmungen viele falsch positive Ergebnisse liefern kann. 9) Anwendungen in Echtzeit zu managen, zu überwachen und Fehler zu beheben, ist heute unternehmenskritisch Je größer das Vertrauen in neue Software ist, desto weiter schreitet der digitale Wandel voran. Hinter der steigenden Bedeutung von Analytics steht die tatsächliche Anforderung an Unternehmen: die Notwendigkeit zur vollständigen Transparenz und Flexibilität. 10) Die Kunden zu kennen und ihnen relevante Informationen zu bieten, bleibt ein wesentliches Differenzierungsmerkmal Ein Beispiel: TransUnion ersetzte 2015 seine relationalen Datenbanken durch integrierte und Predictive Analytics – und schrieb erstmals seit 2012 wieder schwarze Zahlen. Vor der Systemumstellung war die IT die Hälfte der Zeit mit der Wartung der alten Infrastruktur beschäftigt. Etwa 60% des Budgets flossen in die Verwaltung der Altsysteme, laut Angaben des Unternehmens sind es heute nur noch 40 bis 45%. Sobald Sie Erkenntnisse aufgrund von Predictive Analytics gewonnen haben, müssen Sie diese auch der richtigen Person zur Verfügung stellen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Prognosen über Betrugsrisiken, Straftaten oder finanzielle Ergebnisse erstellen. Prognosemöglichkeiten werden von 77% der Unternehmen als einer der Hauptgründe für den Einsatz von Self-Service Business Intelligence genannt. Höhere Kundenloyalität durch Verbesserung der Kundenzufriedenheit gilt als weiterer wichtiger Faktor. Heutzutage können Unternehmen ihren Kunden maßgeschneiderte, personalisierte Erlebnisse bieten. Über Self-Services können Kunden ihre Daten verwalten und ihre Historie einsehen. Zusätzlich erhalten sie auch pro-aktive Empfehlungen und Informationen über weitere Produkte und Services. Damit können Unternehmen: Den Umsatz durch Cross-Selling erhöhen, indem sie ausgewählten Kunden neue Produkte oder Services vorschlagen Die Kundenbindung stärken, indem sie ihren Kunden über diverse Endgeräte Self-Service-Zugang mit personalisierter Oberfläche zu den eigenen Kontodaten bieten Die Kundenloyalität erhöhen, indem sie ihren Kunden eine interaktive Möglichkeit zur individuellen Anpassung der Finanzdaten-Analyse geben Für eine schnellere Markteinführung sorgen, indem die Self-Service APIs zur Implementierung neuer Funktionen in vorhandene Kundenapplikationen genutzt werden   Laut Howard Dresner bietet OpenText™ Information Hub ausgezeichnete integrierte Analytics und durch die spezielle Integration von Predictive Analytics mit OpenText Big Data Analytics Zugang zu wichtigen Prognoseerkenntnissen. Jetzt herunterladen: TDWI-Studie „Operationalizing and Embedding Analytics for Action” Erfahren Sie in diesem Report, dass es bei dem Betreiben und Einbetten von Analytics-Lösungen um mehr geht, als um statische Dashboards, die einmal am Tag aktualisiert werden. Verwertbare Analytics-Erkenntnisse müssen in Ihre Applikationen, Devices und Datenbanken integriert werden. Hier können Sie die Studie (Englisch) herunterladen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Die Zukunft der Information: Höchste Zeit für ein Umdenken bei ECM

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Das Enterprise Content Management (ECM) hat sich weiter entwickelt. Längst geht es um mehr, als das Steuern und Kontrollieren von Informationen. In zunehmend digitalisierten Arbeitsumgebungen soll ECM die Zusammenarbeit fördern, die Produktivität steigern, und basierend auf Unternehmensinformationen wertvolle Erkenntnisse liefern. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurde die OpenText Content Suite 16 (Englisch) umfassend überarbeitet und mit verbesserten Features ausgestattet. Wir haben den Leistungsumfang der OpenText Content Suite 16 (Englisch) ausgebaut. Folgendes ist enthalten: Verknüpfte Arbeitsbereiche verbinden: Workspaces verbinden das Content Management mit Geschäftsprozessen und verändern damit das Konzept von ECM grundlegend. Die Vereinheitlichung von Insellösungen und eine verbesserte Zusammenarbeit stellen sicher, dass aus der Vernetzung echter Mehrwert entsteht. Neues Content Server User Interface (UI): Das neue intuitive UI der OpenText Content Suite und Extended ECM basiert auf Responsive Design. Es gestattet rollenbasierte Ansichten, erlaubt den Zugriff auf zuletzt bearbeitete Dokumente und bietet etliche weitere Features, die Anwender produktiver machen und eine bessere Zusammenarbeit ermöglichen. Unsere neue Nutzeroberfläche ermöglicht durch ein vernetztes und konsistentes Nutzererlebnis ein tieferes Engagement und erhöht die Sicherheit mit rollenbasierten Zugriffsrechten auf Informationen. Analytics Integration: Die Suiten-übergreifende Integration von Analytics ermöglicht Echtzeit-Abfragen und Massen-Downloads von Daten aus OpenText ECM-Lösungen für tiefere Einblicke und detaillierte Geschäftserkenntnisse. Integration von „Social“-Formaten: Ein durchgängiges Lifecycle Management von neuen innovativen Content-Formaten (wie Social Media) mit erweiterten Möglichkeiten für Anwender zur Interaktion und gemeinsamer Content-Optimierung sowie eine angereicherte Suchfunktion stärken das Engagement und gewährleisten die Sicherheit und den Schutz von Geschäfts- und IP-Informationen. Enterprise Search mit InfoFusion: Frei skalierbare, sichere und berechtigungsbasierte Suchanfragen für Inhalte aus unterschiedlichen Enterprise Systemen aufbauend auf Content-Analyse und personenbezogener Identifikation von Informationen (Personally Identifiable Information (PII) Identification). Das aktuelle Release der OpenText Content Suite beinhaltet außerdem eine automatische Klassifizierung für große Archivierungsprojekte, einen integrierten HTML-5-Viewer, Drag-and-Drop-E-Mail-Support, Dashboard-Reporting sowie erweiterte Compliance- und Sicherheitsfunktionen. Die Suite ist zudem mit OpenText CORE integriert. Damit wird das Teilen von Dokumenten und die externe Kollaboration in der Cloud zu einer natürlichen Erweiterung der OpenText Content Suite-Umgebung. Es ist an der Zeit, ECM zu überdenken Die OpenText Content Suite 16 (Englisch) geht weit über eine verlässliche Informationssicherheit hinaus. Mit Enterprise Search, umfassender ERP- und Analytics-Integration sowie der Verfügbarkeit in der Cloud können unsere Kunden ihre Produktivität steigern und gleichzeitig Kosten senken. Die OpenText Content Suite 16 (Englisch) hat alles, was Unternehmen brauchen, um ihre Firmendaten zu kontrollieren und zu schützen. Ist dieses Ziel erreicht, lassen sich Informationsprozesse effizient digitalisieren. Erfahren Sie mehr: www.opentext.com/16 (Englisch) Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Gehört sicherer Datenaustausch zur Ihrer Strategie für die digitale Transformation?

digitale Transformation

Wir sind im Zeitalter von Industrie 4.0 angekommen. Es gab keinen großen Knall, kein einschneidendes Ereignis, und dennoch befinden wir uns inmitten der digitalen Transformation. Daten sind das zentrale Element der heutigen Wirtschaft. Noch verharren viele Unternehmen in einer Beobachterrolle und zögern, die Geschäftsprozesse innerhalb ihrer Supply Chain digital und automatisiert abzuwickeln. Andere, wie etwa der Airline-Verband IATA erkennen in der vernetzten Industrie 4.0 enormes Potenzial. Um dieses zu nutzen, müssen Unternehmen intelligente Strategien für einen sicheren Datenaustausch innerhalb ihres Netzwerks entwickeln. Nur so können Geschäftsprozesse beschleunigt und die Produktivität erhöht werden. Information als Basis Das Herz einer jeden Organisation, ganz gleich welche Produkte oder Dienstleistungen sie anbietet, sind Informationen. Sie sind die Basis für Entscheidungen und damit letztlich auch für den Unternehmenserfolg. Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner bilden das Netzwerk, aus dem diese Informationen stammen. Ein sicherer Datenaustausch (Englisch) innerhalb dieses Ökosystems ist also ein Muss. Information ist die Währung der digitalen Wirtschaft. Der Erfolg einer Organisation beruht nicht länger nur auf ihrer Größe, Ihrer Skalierbarkeit, Ihrem Zugang zu Ressourcen oder Ihrer geographischen Präsenz. Entscheidend ist, wie effektiv ein Unternehmen vorhandene Daten für Innovation und Wachstum nutzt. Geschäftsprozesse als kritische Erfolgsfaktoren müssen unternehmensübergreifend definiert werden. Die Grundlage dieser Prozesse, der Informationsfluss innerhalb des Ökosystems, muss sicher sein. Das ist nicht nur essenziell für die Betriebskontinuität, sondern auch zwingende Voraussetzung für Produktivität und Effizienz in einem extrem wettbewerbsorientierten, digitalen Wirtschaftsumfeld. Totgesagte (Technologien) leben länger Immer mehr Organisationen entwickeln Strategien für die digitale Transformation. Dabei darf auf sicheren Datenaustausch und dessen Um- oder Neugestaltung nicht vergessen werden. Die entsprechenden Tools dafür müssen Teil der Digitalisierung sein. Diese Tools steigern operative Gewinne, erhöhen die Flexibilität und die Produktivität der Mitarbeiter und reduzieren Risiken durch höhere Compliance-Levels. Viele Unternehmen verfügen bereits über ausgereifte Systeme für den Austausch von Rohdaten, großen Dateien und verschiedene Formen von Content. Trotzdem hält sich eine mehr als 150 Jahre alte Technologie überall hartnäckig: das Fax. Es gilt nach wie vor als Standardkommunikationsmittel für einen direkten und sicheren Informationsaustausch. Den sicheren Austausch von Daten nicht in die digitale Transformationsstrategie zu integrieren ist riskant. Den Organisationen drohen Ineffizienz, höhere Kosten, geringere Erträge, niedrigere Produktivität und natürlich Sicherheits- und Compliance-Probleme. Server und Services für elektronisches Faxen sind ein fester Bestandteil von Lösungen für sicheren Datenaustausch (Englisch). Für die Integration in Back-End-Systeme entwickelt, senden und empfangen sie Content aus diversen Anwendungen auf sichere Art und Weise. Denken Sie stets einen Schritt weiter Bei der Auswahl einer elektronischen Fax-Lösung (Englisch) sollten Sie folgende Kriterien berücksichtigen: Welche Anforderungen stellen Unternehmen, Geschäftsprozesse oder Workflows an die Lösung? Inwieweit kann der jeweilige Anbieter diese Anforderungen erfüllen? Die Kernfunktionen (an E-Mail senden/von E-Mail empfangen, zentrale Fax-Verwaltung, Protokollierung und Auswertungen) sind bei fast allen elektronischen Fax-Lösungen identisch. Wählen Sie daher einen Anbieter, der als wirklich verlässlicher Partner ebenso sehr am Erfolg Ihrer Organisation interessiert ist, wie Sie selbst. Fähigkeiten und Unternehmensleitbilder differieren zum Teil erheblich. Achten Sie auf ausgereifte, erprobte Funktionalitäten. Wählen Sie einen Anbieter, dessen Leitbild zu Ihren Unternehmenszielen passt und der Sie bei Ihrer digitalen Transformation unterstützen kann. Im besten Fall entscheiden Sie sich für ein Unternehmen, dessen Möglichkeiten über Lösungen für sicheren Datenaustausch hinausgehen – einen Anbieter, der Sie bestmöglich dabei unterstützt, Ihren Betrieb fit für eine voll integrierte Enterprise Information Management (EIM) Plattform zu machen, und Ihnen damit den Weg zur digitalen Transformation und einem besseren Arbeiten ebnet. Eine digitale Enterprise-Fax-Lösung bildet die Grundlage Ihrer Strategie für sicheren Datenaustausch. Auf dieser Basis können Sie ein automatisches, stabiles und integriertes Kommunikationsnetzwerk aufbauen. Damit reduzieren Sie Risiken, sorgen für Compliance und verkürzen die Zeit bis zum Break-Even-Point. Ein sicherer Datenaustausch (Englisch) wird Ihr Unternehmen verändern. Es spielt dabei keine Rolle, ob Ihr System stationär, in der Cloud oder als hybrides Modell läuft. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Optimieren Sie sämtliche Geschäftsprozesse: Daten automatisch sicher austauschen

digitale Transformation

Jeder entscheidende Fortschritt hat die Art und Weise, wie wir Informationen austauschen, nachhaltig verändert. Von mündlicher Überlieferung zur schriftlichen Übermittlung, von Schriftstücken zu Druckwerken und Zeitungen, mit Telefon und Fax über immer größere Entfernungen und immer schneller. Mit der Einführung des Computers wurden aus analogen digitale Informationen. Heute lassen sich online Informationen über alle geographischen Grenzen hinweg im Bruchteil von Sekunden vermitteln und austauschen. Im digitalen Zeitalter haben wir uns längst daran gewöhnt, dass Wissen in Datenbanken statt in Bibliotheken gespeichert ist, oder dass Behördengänge elektronisch erledigt werden können. Die digitale Transformation wird diese Entwicklung noch weiter vorantreiben und sämtliche Bereiche des Lebens revolutionieren. Das macht sich beispielsweise das Gesundheitswesen zunutze und setzt auf elektronischen Datenaustausch, um die Patientenversorgung zu verbessern. Unternehmen müssen sich darauf einstellen, dass die Kommunikation und der Datenaustausch künftig viel stärker automatisiert werden müssen. Wer hier nicht frühzeitig einsteigt, verschafft seinen Mitbewerbern einen nicht unbedeutenden Wettbewerbsvorteil. Effizienzsteigerung durch automatisierte und sichere Kommunikation Das heutige Wirtschaftsumfeld stellt Organisationen vor enorme Herausforderungen. Jedes Unternehmen ist gezwungen, Kosten zu senken, Prozesse zu rationalisieren (Englisch) und die Effizienz zu steigern. Gleichzeitig sollen die Loyalität der Kunden erhöht und die Beziehung zu Lieferanten gestärkt werden. Die Forderung nach einer schnellen, sicheren und verlässlichen Kommunikation erhöht den Druck noch zusätzlich. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und gewinnbringend arbeiten zu können, wurde in verschiedene Back-End-Anwendungen investiert. Damit sollten Geschäftsprozesse verbessert und mehr Nähe zu Kunden und Lieferanten hergestellt werden. Back-End-Anwendungen wie SAP, Oracle und ähnliche Systeme erzeugen ein riesiges Informationsvolumen in Form von Dokumenten. Diese Dokumente steuern die Kommunikation mit Kunden und Lieferanten, bestimmen Geschäftszyklen und entscheiden über Gewinn oder Verlust. Sie schnell, effizient und kosteneffektiv an Empfänger innerhalb und außerhalb der Organisation versenden zu können, ist daher äußerst wichtig. Der Einsatz von automatisch erzeugten Fax-Dokumenten (Englisch) oder anderen Systemen zum elektronischen Versand von Dokumenten bietet Unternehmen diverse Vorteile. Anwendungen und Endgeräte können in Geschäftsprozessen noch effizienter genutzt, Kosten und Reaktionszeiten gesenkt werden. Ein automatisierter Dokumentenversand hat also entscheidende Auswirkungen auf die Leistungskraft des gesamten Unternehmens. Eine neue Ära im sicheren Datenaustausch Lösungen für automatisierten Dokumentenversand (Englisch) verteilen die in den verschiedenen Anwendungen erzeugten Daten. Die Information erreicht die richtigen Empfänger zum richtigen Zeitpunkt. Zeitraubende und fehleranfällige manuelle Prozesse entfallen, die Produktivität wird gesteigert. Unternehmensdaten schnell, sicher, effizient und automatisch an Kunden und Lieferanten verteilen zu können, sichert die Wettbewerbsfähigkeit einer Organisation. Durch die Integration von Back-End-Systemen mit Lösungen für sicheren Datenaustausch erhalten Unternehmen eine automatisierte und kosteneffektive Möglichkeit zur Übermittlung von Informationen. Systeme für den sicheren Datenaustausch verteilen Unternehmensdaten automatisch, sicher und richtlinienkonform innerhalb und außerhalb der Organisation. Mit elektronischen Fax-Lösungen für Unternehmen bieten sie ein umfassendes und zentralisiertes Konzept zur Bewältigung dieser Aufgabe. Aus welchem System oder Repository (Datenspeicher) die Informationen stammen und ob die Lösung stationär, in der Cloud oder als hybrides System implementiert ist, macht dabei keinen Unterschied. Ein zweckmäßiges System für sicheren Datenaustausch unterstützt die Erfassung, Kontrolle, Verwaltung und Automatisierung aller auf Fax-Dokumenten basierenden Geschäftsprozesse (Englisch). Das umfasst Fax-gesteuerte Basisvorgänge wie eine multifunktionale Geräteverwaltung, Faxen über E-Mail und Desktop, automatisches Faxen sowie Sicherheits- und Compliance-Regeln für diese Prozesse. Wertschöpfung unternehmensübergreifend steigern Durch die Automatisierung von Fax-gesteuerten Geschäftsprozessen (Englisch) als Teil einer übergreifenden Automatisierungsstrategie können Unternehmen Kosten senken und damit Effizienzvorteile sichern. Fax-Lösungen für Unternehmen automatisieren zeitraubende manuelle Prozesse auf Papier. Das reduziert die operativen Kosten für Papier, Druck und Aufbewahrung, steigert die Produktivität der Mitarbeiter und minimiert die mit unsicheren Kommunikationsmitteln verbundenen Risiken. Beschleunigung von Geschäftsprozessen. Sicherer, automatisierter Datenaustausch verkürzt die Prozessdurchlaufzeiten einer Organisation. Der Austausch kritischer Geschäftsdaten mit allen Beteiligten weltweit wird durch die erprobte und vertrauenswürdige Technologie beschleunigt. Optimierung von Reichweiten, Ausfallsicherheit und Kosteneffizienz von Fax-basiertem sicherem Datenaustausch. Enterprise-Lösungen mit integrierter Prozessautomatisierung sorgen für reibungslose Kommunikation. Senkung der Kosten für den Datenaustausch. Workflows automatisieren, Kommunikation beschleunigen und mit Sicherheits- und Aufbewahrungsrichtlinien die Compliance sicherstellen. Gleichzeitig senken Sie die Kosten für den Datenaustausch, speziell für Fax-basierte Vorgänge. Mit einer Verlagerung der Systemverwaltung in die Cloud lässt sich zudem der Verwaltungsaufwand der Fax-basierten Infrastruktur Ihrer Organisation deutlich reduzieren. Mehr Flexibilität ohne Einschnitte bei der Sicherheit. Voll automatisierter Datenaustausch mit Kunden, Geschäftspartnern und weiteren Stakeholdern. Verbesserung von Compliance und Informationssicherheit. Übergreifende Umsetzung von Governance-Richtlinien in allen Informationskanälen. Damit ermöglichen Sie volle Transparenz für Audits und sichern die Verwaltung des Informationsflusses ab – Ihr Unternehmen kann gesetzlichen Überprüfungen und Rechtsstreitigkeiten gelassen und souverän entgegen sehen. In diesen kurzen Videos (Englisch) erfahren Sie mehr über den Austausch von Daten. Hier (Englisch) können Sie sich eingehender zur Automatisierung des sicheren Datenaustauschs informieren. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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