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Industrie 4.0 revolutioniert alle Branchen

Industrie 4.0

Die Digitalisierung greift mittlerweile in vielen Bereichen. Jetzt hält die vierte industrielle Revolution, kurz Industrie 4.0, Einzug in unseren Alltag. Doch die Auswirkungen auf unterschiedliche Branchen sind vielfältig und liegen nicht immer auf der Hand. In Österreich sollen zum Beispiel künftig mehr digitale Materialien wie E-Books und Tablets an den Schulen genutzt werden. Ein Professor der Hochschule Osnabrück entwickelte gemeinsam mit seinen Studenten Feldroboter, die selbstständig Unkraut erkennen und jäten. Und der deutsche Bundesrat segnete vor kurzem ein Gesetz ab, das selbstfahrende Autos ermöglicht. Industrie 4.0: Alles ist Software Mit neuen Technologien, neuen Anforderungen an Mitarbeiter, neuen Geschäftsmodellen und neuen Erwartungen der Kunden verändert die Industrie 4.0 tatsächlich jede Branche. Jede Firma wandelt sich durch die Digitalisierung in ein Software- und Analytics-Unternehmen. (Uber ist im Grunde genommen nur Software. Die Firma besitzt keine Autos und hat kaum Mitarbeiter. Trotzdem ist sie auf dem Weg zum weltweit größten Logistikunternehmen). Bitcoin ist nur eine Software namens Cryptocurrency. Geld wird bald nur noch in Form von Software existieren – zum großen Teil ist das bereits Realität. 2001 schrieb ich in meinem Buch eBusiness or Out of Business: „Wer die Software aus dem Unternehmen verbannt, verbannt die Realität.“ Software ist also der Schlüssel zur Zukunft. Doch wie werden sich die verschiedenen Branchen in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren verändern? Finanzdienstleistungen und Banken Smartphones ersetzen künftig Brieftasche und Bargeld. Kontoeröffnungen, Kredite und Überweisungen werden in Sekundenbruchteilen verarbeitet. 1990 war der Mensch für 90 Prozent des NASDAQ-Umsatzes verantwortlich. 2025 erwirtschaften Maschinen 95 Prozent des NASDAQ-Volumens. Einige wenige Firmen für algorithmischen Handel wickeln den Großteil der Aktiengeschäfte ab. Im Endeffekt ist es ein Nullsummenspiel: Wer den leistungsfähigsten Computer hat, gewinnt. Automobilbranche Selbstfahrende Autos werden zum Standard. Sie bestellen den Wagen über Ihr Smartphone. Dieser bringen Sie zum gewünschten Ziel. Sie zahlen nur für die zurückgelegte Distanz. Und können während der Fahrt arbeiten. Benötigen unsere Kinder mit solchen selbstfahrenden Autos noch einen Führerschein? Das Stadtbild verändert sich. Städte werden sicherer, wenn die Zahl der Autos (und Unfälle) auf den Straßen deutlich abnimmt. Das rettet jährlich Millionen Leben. Die Fortschritte von Tesla, Google und Apple im Bereich fahrerlose und Elektro-Autos sorgen bereits jetzt für Kopfzerbrechen bei der Konkurrenz. Die traditionellen Automobilhersteller von heute verschwinden vom Markt. Mehr als 150 Millionen Zeilen Programmcode werden die Autos steuern – mehr als Google Chrome, der Curiosity-Mars-Rover oder ein F-22-Raptor heute erfordern. Hatte ich erwähnt, dass es sich um Elektrofahrzeuge handelt? Versicherungen Direkte Beziehungen zwischen Kunden und Versicherungen ersetzen alternde Versicherungsmakler, weil Versicherungen vermehrt auf Franchise setzen. Datenverarbeitungsunternehmen mit digitalen Profilen einer Person oder eine Sache machen Anträge oder von Kunden gelieferte Informationen überflüssig. Algorithmen analysieren in riesigen Serverfarmen umgehend Risikoprofile, nötige Unterschriften und die erforderliche Prämienhöhe jeder einzelnen Police. Die Unfallzahlen schrumpfen, je autonomer die Autos agieren. Der Markt für KFZ-Versicherungen verschwindet. Für unvorbereitete Versicherer kommt schnell der Tag des „digitalen Jüngsten Gerichts“, wenn extreme Rechenleistung, Onlinedaten und mobile Nutzung die kritische Masse erreichen. Wer eine Person oder Sache (oder deren digitales Profil) kennt, kennt das Risiko. Agrarindustrie Auftritt der Agrar- oder Feldroboter. Feldroboter bringen Vorteile und Effizienzsteigerung für die Landwirtschaft. Schwere körperliche Arbeiten entfallen. Je billiger die Agrarroboter werden, desto weniger arbeiten Landwirte selbst auf ihren Feldern – sie werden zu „Feld-Managern“. In vieler Hinsicht ist dies aber noch analoges Denken. Künftig haben wir vielleicht nicht einmal mehr Höfe mit Nutztierhaltung. Landwirtschaftliche Roboter verändern die Welt und die Zukunft der Nahrungsmittelproduktion, indem sie die Bodenbewirtschaftung optimieren und uns unabhängig von Nutztieren machen. Etwa 60 Prozent aller landwirtschaftlichen Nutzflächen werden für die Rindfleischproduktion genutzt. Für ein Pfund Rindfleisch benötigt eine Kuh rund 0,8 Hektar Land und fast 1.670 Liter Wasser. Die von dieser Kuh pro Jahr erzeugte Menge Methangas entspricht etwa vier Tonnen CO2 , ein erheblicher Anteil der weltweiten Treibhausgasemission. Innovative Ansätze wie Fleischersatz aus Insektenprotein oder im Labor gezüchtetes (synthetisches) Fleisch mit dem Geschmack des teuersten Kobe-Rindfleischs reduzieren den Rindfleischbedarf. Sind Sie bereit für den Braten aus der Petrischale? Industrie 4.0 in der Rechtsbranche Die Arbeitslosenrate unter Juristen ist in den USA auf Rekordniveau. Einst ein Abschluss mit Jobgarantie werden nun 80 Prozent der Aufgaben von Supercomputern erledigt. Innerhalb von Sekunden geben Rechner zu 90 Prozent korrekte Rechtsauskünfte. Menschliche Juristen liegen nur zu 75 Prozent richtig. Vielleicht bleibt dennoch ein Bedarf für menschliche Spezialjuristen bestehen. Einzelhandel Ich vergleiche die Transformation dieser Branche gerne mit einem Eisberg: 20 Prozent sind sichtbar, 80 Prozent finden „unter Wasser“ statt. An der Oberfläche muss gearbeitet werden. Dazu gehören extreme Automatisierung, Kundenzentrierung, Omni-Channel-Erlebnisse, Expresslieferungen und technische Erweiterungen für jede Sportart und jedes Alter (von Mannschaftsplanung über Fantasiesportarten bis zur Analyse des Golfschwungs). 3D-Druck wird zur revolutionierenden Technologie für den Einzelhandel. Aus hochauflösenden Scans werden maßgeschneiderte Produkte. Eine chinesische Firma verkauft heute schon Häuser aus dem 3D-Drucker. Pro Tag können zehn Häuser zum Preis von jeweils rund 4.500 Euro (Englisch) gedruckt werden. Ist die Transformation von Rohmaterialien, Lieferanten, Supply Chains, Distribution und Logistik einmal abgeschlossen, entstehen individuelle Hochleistungsprodukte für den Kunden – vom Laufschuh bis zum Eigenheim. Energiebranche Erneuerbare Energien sind auf der Überholspur. Strom wird grün und billig. Heute werden mehr Solarenergiesysteme installiert, als Systeme für fossile Brennstoffe. Der Preis für Solarenergie wird so stark fallen, dass Kohlekraftwerke aus dem Markt gedrängt werden. Seit 2014 wird in Ontario, Kanada, keine Kohle mehr abgebaut (Englisch). Billiger Strom führt zu billigen Transportsystemen und mehr als genug sauberem Wasser. Der Durchschnittskonsument kann jährlich bis zu 1.800 Euro einsparen (Englisch). Trinkwassergewinnung über Entsalzungsanlagen kostet dann weniger als der jährliche Strom für Ihren Toaster. Nicht Wasser ist knapp, sondern Trinkwasser. Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Trinkwasser im Überfluss vorhanden ist. Industrie 4.0 im Gesundheitswesen Big Data schafft Heilmittel für Krebs und wandelt klinische Spezialgebiete in weltweit verfügbare Aufzeichnungen. Nanotechnologie revolutioniert Arzneimittelabgaben und gezielte Therapien. Das Cyberknife ist weit verbreitet. Durch Genome Editing können Mutationen eliminiert und „Supermenschen“ geschaffen werden. 3D-Druck macht Prothesen erschwinglich und für jeden verfügbar. Die Lebenserwartung liegt heute bei mehr als 80 Jahren. Schon bald könnten wir alle 100 Jahre alt werden. Bildung Wenn vernetzte Endgeräte allgegenwärtig sind, erhalten unsere Kinder einen besseren Zugang zu Bildung als je zuvor. Sie müssen dafür nicht einmal das Haus verlassen. Bildung wird demokratisiert, auch wenn Terroristen oder Regimes damit drohen, den Zugang zu Bildung besonders für junge Frauen zu kontrollieren oder zu beschränken. Das Geschlecht ist kein Hindernis mehr für den Zugang zu Bildung. Gut ausgebildete junge Frauen werden zu gut ausgebildeten Müttern, die künftigen Generationen den Zugang zur Bildung sichern. Zum Weiterlesen können Sie The Golden Age of Innovation (Englisch) hier herunterladen. Einen weiteren Artikel zum Thema Industrie 4.0 finden Sie in meinem Blog. Dieses Thema begleitet mich auch zur Enterprise World, die Informationen dazu finden Sie hier (Englisch). Ich würde mich über einen Gedankenaustausch freuen. Hinterlassen Sie mir doch unten einen Kommentar, wenn Sie Feedback geben oder mir ein Thema für diese Serie vorschlagen wollen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Fallstudie Rosetta Stone: Medien-Management als digitaler Übersetzungsschlüssel

rosetta stone

Die Digitalisierung macht auch am Arbeitsplatz nicht halt. Das heißt nicht zwingend, dass künftig alle Tätigkeiten von Robotern übernommen und ganze Berufszweige umgestaltet werden. Es geht vielmehr darum, dass sich unser Arbeitsumfeld, gerade, wenn es um den Einsatz von IT geht, nachhaltig verändert. Die organisatorischen Weichen dafür müssen jetzt gestellt werden, wenn Organisationen zukünftig wettbewerbsfähig bleiben wollen. Noch ein weiteres Argument spricht für die digitale Modernisierung am Arbeitsplatz: Diese wirkt sich nach Ansicht von IT-Verantwortlichen durch höhere Produktivität und sinkende Kosten bereits heute positiv auf die Unternehmen aus. Dabei rückt die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Unternehmensbereichen in den Fokus. Multinationale Konzerne müssen heute standort- und abteilungsübergreifend kollaborieren und Zugriff auf die für alle Beteiligten relevanten Daten gewährleisten – unabhängig von Ort und Zeit. Die Volkswagen AG hat zu diesem Zweck ein eigenes Social Collaboration Netzwerk entwickelt, das ähnlich wie die gängigen Social-Media-Plattformen funktioniert. Ende 2016 nutzten mehr als 500.000 Mitarbeiter des VW-Konzerns dieses Tool in über 2.000 Communitys weltweit. Doch die wenigsten Unternehmen wollen oder können aufwändige eigenständige Lösungen entwickeln und betreiben. Was können Sie also tun? Ein Stein als Übersetzungsschlüssel 1799 wurde der Stein von Rosetta entdeckt, eine Steintafel, auf der derselbe Text in drei Sprachen des Altertums abgebildet war: Altgriechisch, Demotisch und in Form von Hieroglyphen. Der Stein von Rosetta hat maßgeblich zur Entschlüsselung der ägyptischen Hieroglyphen beigetragen, weil diese in die beiden anderen Sprachen übersetzt wurden. Der Fund ermöglichte uns ein tieferes Verständnis für die Welt der Antike – andere Entdeckungen ließen sich dank des Rosetta-Steins in den richtigen Kontext setzen. Auch in unserer modernen Welt scheitern wir manchmal an Sprachbarrieren – zum Beispiel wenn die verschiedenen Bereiche eines großen Konzerns über ein und dasselbe Thema in vollkommen unterschiedlichen Sprachen kommunizieren. Dann wünschen wir uns einen „digitalen Stein von Rosetta“, der die Kommunikation zu gemeinsamen Dokumenten von Marketing über Sales und Support bis hin zur Finanz- und Rechtsabteilung und anderen Unternehmensbereichen erleichtert. Das Sprachgewirr entziffern Ein Unternehmen, das sich dieser Problematik erfolgreich annahm, ist Rosetta Stone, adäquat benannt nach dem antiken Übersetzungsvorbild. Rosetta Stone bietet weltweit in fast 150 Ländern cloud-basierte Sprachkurse in mehr als 30 Sprachen an. Zu den Kunden zählen Schulen, Unternehmen, Behörden und mehrere Millionen privater Sprachschüler rund um den Globus. Content als Geschäftsgrundlage bei Rosetta Stone Bei Rosetta Stone basiert prinzipiell alles auf Content. Bible und ihr Team verwalten über eine Million Bilder, Video- und Audio-Komponenten, aus denen sich Trainer weltweit interaktive Unterrichtseinheiten zusammenstellen. „In meiner Verantwortung liegt es, das richtige System einzusetzen, damit all dieser Content gesammelt und katalogisiert werden kann. Es soll das Creative-Services-Team bei der Produktion von Videos für unsere Endkunden unterstützen – genauso wie unsere Produkte und die darin enthaltenen Bilder.“ „Wir arbeiten eng mit unserer Kreativ- und Rechtsabteilung zusammen, um stets auf dem neuesten Stand hinsichtlich aktueller Videos und lizenziertem Bildmaterial zu bleiben“, erklärt Donna Bible. „OpenText™ Media Management (Englisch) verschafft mir einen Überblick zu den aktuellen Versionen und final veröffentlichten Dokumenten. So kann ich jederzeit sicherstellen, dass die Leute nur das zu sehen bekommen, was entweder bereits an die Presse ging oder im Internet veröffentlicht und genehmigt wurde.“ Höhere Produktivität dank Media Management Laut Bible sorgt Media Management (Englisch) sowohl für mehr Kreativität wie für eine höhere Produktivität. „Wenn Sie Inhalte kontrollieren, neu zu ordnen und wiederverwenden können, arbeiten Sie auf einem ganz anderen Niveau“, erläutert Donna Bible weiter. „Das spart Ihrer Kreativabteilung Zeit. Und auch Ihre Rechtsabteilung verliert keine Zeit durch Auseinandersetzungen zum Urheberrecht.“ OpenText Media Management adressiert die steigenden Anforderungen des Unternehmens und pflegt gleichzeitig eine reichhaltige Sammlung von Inhalten für ein grenzüberschreitendes Wachstum. „Wer eine konsistente Vorstellung zum Erhalt von Wissen und Content hat und unterschiedliche Unternehmensbereiche einbinden kann, sorgt für den Zusammenhalt vieler Beteiligter“, erklärt Bible. „Auch die Einarbeitung wird einfacher, weil wir neue Mitarbeiter über die OpenText Lösung viel leichter in Kenntnis setzen können. Media Management ist für uns längst mehr als nur ein Arbeitsmittel. Es ist das Archiv der Geschichte unseres Unternehmens.“ Pilotprojekte für optimale Ergebnisse Organisationen, die Digital Asset Management einführen wollen, gibt Bible den folgenden Rat: „Involvieren Sie zu Beginn so viele Personen wie möglich. Bei der Implementierung konzentrieren Sie sich dann vorerst auf eine Gruppe. Setzen Sie das Projekt dort vollständig um, und nutzen es dann als Pilotmodell für alle anderen.“ Bible weist darauf hin, dass sich die Ergebnisse schnell potenzieren. „Wenn es um die aufgebauten Werte geht, vertrauen Sie auf den Schneeballeffekt. Das zahlt sich ein paar Jahre später richtig aus.“ Sie wollen mehr über die Fallstudie Rosetta Stone erfahren? Schauen Sie sich unser Video (Englisch) an, oder laden Sie sich dieses White Paper (Englisch) herunter. Wie Monster Energy, ein weiterer Media Management Kunde, von seiner Asset-Management-Initiative profitiert, erfahren Sie in diesem On-Demand Webinar (Englisch). Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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5 Mythen zur europäischen Datenschutz-Grundverordnung

Informationsmanagement

„Viele Unternehmen werden die Fristen der EU-DSGVO für den Datenschutz nicht einhalten können“ titelte vor kurzem die Computerwoche online und zitierte eine Umfrage des Beratungshauses Carmao. Laut Bericht rechnen nur etwas mehr als 40 Prozent der Befragten damit, die Auflagen der Verordnung – viele verwenden lieber das englische Akronym GDPR – fristgerecht bis zum 25. Mai 2018 zu erfüllen. Die Gründe sind vielfältig und reichen von einer falschen Einschätzung des damit verbundenen Aufwands bis hin zu dem Missverständnis, dass es sich dabei nicht um ein strategisches Projekt handelt. Dies geht sogar so weit, dass 38 Prozent der befragten Unternehmen sagten, sie erfüllten noch nicht einmal die Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes. Ein Missverständnis, das keines bleiben muss Offenbar halten sich bei Thema Datenschutz weiterhin viele Mythen – wie anders wäre dieses unzureichende Verständnis der strategischen Bedeutung dieses Themas zu erklären? Dazu zählen insbesondere die folgenden fünf Mythen, wie ich immer wieder in Kundengesprächen erfahren musste: Bis die Verordnung auch in Deutschland gilt, vergeht noch viel Zeit Stimmt nicht. Die europäische Datenschutz-Grundverordnung ist nicht nur seit über einem Jahr in Kraft, sondern gilt unmittelbar in allen Mitgliedstaaten der EU, also auch in Deutschland und sogar in Großbritannien – trotz Brexit. Sie ersetzt und ergänzt nationale Gesetze. Die deutschen Behörden müssen und werden Verstöße gegen die Verordnung folglich ab dem 25. Mai 2018 ahnden. Die Verordnung gilt nur für Unternehmen mit Sitz in der EU Stimmt ebenfalls nicht. Jedes Unternehmen weltweit, das personenbezogene Daten von Kunden oder Mitarbeitern aus der EU verarbeitet, muss die Vorschriften der Verordnung befolgen und einhalten. Die Verordnung hat keine Auswirkungen auf die in den Unternehmen verwendete Technik, um personenbezogene Daten zu schützen Stimmt nicht – es sei denn, Sie setzen bereits heute in allen relevanten Bereichen Technologien ein, die auf dem aktuellen Stand sind. Die Datenschutz-Grundverordnung nennt hier sogar einige Technologien ausdrücklich: Verschlüsselung zum Beispiel, Data Leakage Prevention oder Schutzmaßnahmen zur Abwehr von Schadsoftware. Das schließt aber auch Technologien zur Anonymisierung von Daten oder zu effektiven Zugangsberechtigungen mit ein. Die Verordnung betrifft nur sehr große Unternehmen und bekannte Marken Stimmt nicht. Sie gilt für alle Unternehmen jeder Größe und jeder Branche. Es gibt zwar für kleine Firmen gewisse Erleichterungen. Doch das entlässt niemanden aus der Verantwortung. So sind die Unternehmen verpflichtet, Datenschutzverstöße binnen 72 Stunden zu melden. Niemand kann sich also mehr wegducken und hoffen, dass der Vorfall unentdeckt bleibt. Das Risiko, den eigenen guten Ruf aufs Spiel zu setzen, wird so groß wie nie. Die Verordnung ist eine Aufgabe der Experten für IT und Datenschutz Stimmt nicht. Die Einhaltung der europäischen Datenschutz-Grundverordnung ist Chefsache. Datenschutz muss Teil der Unternehmenskultur werden, kostet Geld und kann zu Interessenskonflikten führen, die zugunsten des Datenschutzes entschieden werden müssen. All das sind Aufgaben des Top-Managements. Vielleicht halten sich diese Mythen deshalb so hartnäckig, weil sich niemand mit Vorschriften beschäftigen will. Sie werden als lästig empfunden, als Zwang, der das eigentliche Geschäft behindert. Und je mehr die Wirtschaft auf der Basis digitaler Daten und Informationen funktioniert und von ihr angetrieben wird, umso stärker wird offenbar dieses Gefühl. Keine lästige Pflicht, sondern eine echte Chance! Doch wie so oft im Leben, trügt das Gefühl. Ein einheitlicher und strenger europäischer Datenschutz ist keine Pflicht, sondern eine Chance – und zwar eine geschäftliche. Er ist ein Wettbewerbsvorteil, um den uns die Welt beneiden wird. Denn er setzt ein durchgängiges, unternehmensweites Informationsmanagement auf Basis vollständig digitalisierter Daten und Prozesse voraus. Das erst ist die Basis für digitale Geschäftsmodelle, das Herzstück der digitalen Transformation. Wer jetzt handelt und ein unternehmensweites Informationsmanagement in Angriff nimmt, kann die eventuell bereits verlorene Zeit aufholen und die Konkurrenz in Sachen Digitalisierung hinter sich lassen. Warum das so ist, erklären wir Ihnen kurz und knapp in unserer Animationsserie „GDPR – Über Datenschutz zum Wettbewerbsvorteil“. Viel Spaß beim Anschauen!

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Versehentlich die falsche Email verschickt? Nutzen Sie die Gelegenheit, um das Richtige zu tun!

Email-Kampagnen

Emails gehören zu den Standardkommunikationsmitteln der digitalen Welt und Email-Kampagnen zu den beliebtesten Tools von Marketingstrategen. Aber auch die Kunden wissen die digitale Post zu schätzen. So zeigte beispielsweise eine Studie des Marktforschungsinstitutes Interrogare, dass neun von zehn Personen mit Kaufabsicht irgendwann im Laufe der Customer Journey Emails zur Kommunikation mit dem Händler nutzen. Wir melden uns also in diesem oder jenem Shop an, weil wir den Newsletter abonnieren oder Details zu Produkt oder Dienstleistung oder zum Versandstatus erfahren wollen. Mit der Bekanntgabe unserer Email-Adresse zu Werbezwecken erwarten wir uns gut gemachte, personalisierte und interessante Mailings im Rahmen der Email-Kampagnen. Doch oft ist das Gegenteil der Fall, und zwar nicht nur, weil Spam-Firmen Milliarden von Nutzerdaten sammeln und massenweise Nachrichten verschicken. Meist sind es andere Gründe, die zum sofortigen Löschen einer Werbe-Email führen. Wir alle finden sie jeden Tag im Posteingang: Emails, die wir ungelesen löschen. Trotzdem investieren Unternehmen zahllose Stunden in die Entwicklung von Email-Kampagnen und Botschaften, um unsere Aufmerksamkeit oder unser Interesse zu erwecken. Nur, damit wir sie dann ignorieren. Unlängst sprach ich abends mit meiner Frau darüber, welche Email-Betreffzeilen am wahrscheinlichsten zum automatischen Löschen einer Marketing-Email führen würden. Email-Kampagnen mit Handlungsaufforderung? Unbekannter Absender? Email gelöscht Bei meiner Frau führen Handlungsaufforderungen die Hitliste an. Der aktuelle Tagessieger in dieser Kategorie war die Email einer Firma, die in ihrer Betreffzeile geradezu schrie „Hier sind wichtige Informationen für Sie – nicht löschen!“ – Was tat sie wohl zuerst? Sie löschte die Email. Mein Lieblingsärgernis sind übertrieben freundliche Emails von mir völlig unbekannten Leuten, wie dieses Beispiel von gestern: „Erinnerung – Hallo Alan, konntest du schon einen Blick auf meine Email werfen?“ Meine Reaktion: Unternehmen in der Email-Adresse prüfen, keine Firma, mit denen ich geschäftlich zu tun habe, Löschen-Button drücken. Ärgerlich: die falsche Mailingliste Und dann sind da noch Emails von Firmen, mit denen Sie zwar regelmäßig interagieren, sich aber beim Lesen der Mails wundern, wie Sie auf diese Mailingliste geraten sind. Sie löschen also die Mail und denken nicht weiter darüber nach. Nur der Unmutsfaktor für dieses Unternehmen steigt und kann schließlich auch Ihre Customer Experience beeinflussen. Intelligent agierende Marken und um ihre Kunden bemühte Unternehmen können mittels einer durchdachten Strategie für das Kundenkommunikationsmanagement (Englisch) dieses Erlebnis aber noch umdrehen. Sie verwandeln den „Wie bin ich nur auf diese Liste geraten“-Moment von einer negativen in eine positive Erfahrung. Ein typisches Beispiel: mein Auto Obwohl meine Familie ihre Autos regelmäßig austauscht, sind wir doch sehr markentreu. Sie können darauf wetten, dass irgendein Familienmitglied stets ein Auto aus dem Programm dieser speziellen Marke fährt. Im Moment bin das ich. Ich fahre eine mit allen Extras ausgestattete Version des sportlichsten Modells. Es ist bereits das zehnte Fahrzeug dieses Autoherstellers in unserer Familie. Sie können sich also meine Überraschung vorstellen, als ich von diesem Unternehmen eine Mail mit dem Betreff „Schade, dass Sie uns verlassen“ erhielt. Im Folgenden stand, das Unternehmen hätte erfahren, dass wir unser Auto verkauft hätten und würde uns gerne ein paar Fragen zu unserer Erfahrung mit der Automarke stellen. Außerdem wollten sie wissen, warum wir uns gegen sie entschieden hätten. Ich warf einen Blick aus dem Fenster – mein Wagen stand noch immer in unserer Einfahrt. Eindeutig auf der falschen Mailingliste gelandet. Ich löschte die Email und vergaß das Ganze sofort wieder. Zwei Tage später Eine angenehme Überraschung: Ich erhielt eine weitere Nachricht, in der sich der Hersteller für die fälschlich an mich verschickte Email entschuldigte. In der durchdacht formulierten Mail stand unter anderem: „Wir wissen, dass Sie noch im Besitz Ihres Autos sind. Wir bedanken uns für Ihre Treue.“ Es folgte ein kurzer Hinweis, dass man mir als Entschuldigung ein kleines Geschenk per Post zusenden würde (welches am nächsten Tag ankam). Zusätzlich erhielt ich eine Follow-up-Email, die sich auf meinen aktuellen Wagen bezog. Als Anerkennung für meine Markentreue enthielt diese ein Angebot: Wenn ich in den nächsten 30 Tage meinen örtlichen Autohändler aufsuchen würde, könnte ich für eine deutlich niedrigere Leasingrate von meinem 2015er-Modell auf den entsprechenden Neuwagen aus diesem Jahr umsteigen. Ein Fehler = adäquates Follow-up + Präsent + Anerkennung meiner Kundentreue + Upselling Angebot. Das nenne ich gutes Kundenkommunikationsmanagement. Es stärkt die Kundenbeziehungen, schafft eine positive Customer Experience und fördert den Mehrwert für den Kunden und den Umsatz im gesamten Kundenlebenszyklus. Momentan möchte ich das Tauschangebot zwar noch nicht annehmen, aber wenn ich mein Auto gegen ein neues auswechseln will – was glauben Sie, welcher Autohersteller dann ganz oben auf meiner Liste steht? Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Industrie 4.0: Wie sich der digitale Umbruch auf die Supply Chains auswirkt

Industrie 4.0

Die Digitalisierung der Supply Chains sorgt für tiefgreifende Veränderungen in allen Geschäftsprozessen. Vorangetrieben wird die Entwicklung durch höhere Kundenanforderungen bezüglich Individualisierung, Servicequalität und Reaktionsgeschwindigkeit. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, sind transparentere, digitale Supply Chains erforderlich, die nahtlos ineinander greifen. Deutschen Unternehmen ist das laut den Ergebnissen einer aktuellen Studie der Bundesvereinigung Logistik (BLV) durchaus bewusst. Zwar wies ein Drittel der befragten Unternehmen auf hohe bis sehr hohe Risiken bei der digitalen Transformation hin, doch drei Viertel der Befragten erkennen in der Digitalisierung hohe bis sehr hohe Chancen für ihren Betrieb. Wie Unternehmen die digitale Transformation zu ihrem Vorteil nutzen können, zeigen digitale Vorreiter weltweit, vom 3D-Druck über Drohnen bis zum Internet der Dinge. Industrie 4.0: Die vierte industrielle Revolution Viele Unternehmen begreifen die „vierte industrielle Revolution“ mittlerweile als positive Entwicklung, die es anzupacken gilt. Der Oberbegriff Industrie 4.0 steht für die Vernetzung der industriellen Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik. Betriebe wandeln sich durch „hypervernetzte“ Produktions- und Umgebungen der Supply Chains in digitale Unternehmen. Die neuesten disruptiven Technologien lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: Erstens: neue Netzwerke wie beispielsweise 5G-Mobilfunknetze, mit dem Internet der Dinge verknüpfte Plattformen und weitere Cloud-basierende Netzwerkinfrastrukturen. Zweitens: neue Endgerätetypen, die mit diesen Netzwerken verbunden werden, wie 3D-Drucker, hochentwickelte Roboter, Drohnen und natürlich IoT-Devices. Drittens: neue Arten von Daten, die aus den vernetzten Endgeräten gewonnen werden. Durch das Archivieren und Analysieren dieser Daten lassen sich detailliertere Erkenntnisse über die Abläufe entlang der gesamten Lieferkette ermitteln. Der Einfluss der digitalen Transformation auf die Lieferkette Um noch genauer zu verstehen, wie sich die neuen Vorhaben zur digitalen Transformation auf die Supply Chains auswirken, beauftragte OpenText die Analysten von IDC mit einer neuen Studie, die auf lebhaftes Interesse stieß. Wir konnten etliche branchen- und länderübergreifende Erkenntnisse gewinnen, die ich Ihnen in den kommenden Monaten in weiteren Blog-Artikeln näher vorstellen werde. Heute möchte ich Sie auf nur eine zentrale Kennzahl der Studie hinweisen: Von 250 befragten Unternehmen gaben 56 Prozent an, sie hätten bereits einen Chief Digital Officer, also einen Hauptverantwortlichen für die Digitalisierung, ernannt. IDC sollte für uns eine ganz bestimmte Hypothese testen: Wir wollten herausfinden, ob „neue digitale Technologien zu neuen Initiativen für die Transformation der Supply Chain führen“. Wenn ja, böte das den Unternehmen eine Gelegenheit, ihre B2B-Integrationsanforderungen auszulagern (Englisch) und sich so besser auf die Umsetzung ihrer neuen digitalen Projekte zu konzentrieren. Die Studie befasste sich auch mit dem Stand der Dinge zur Übernahme neuer digitaler Technologien wie Drohnen, IoT oder Wearables. Diese und weitere interessante Ergebnisse unserer Studie werden wir in den kommenden Monaten veröffentlichen. Die „Großen Fünf“ der disruptiven Technologien Die Berichterstattung in den Branchenmedien wird aktuell durch fünf umwälzende Technologien beherrscht: Drohnen, 3D-Druck, Wearables, hochentwickelte Roboter und das Internet der Dinge. In unserer neuen IDC-Studie wurde die Akzeptanzrate dieser und vieler weiterer Technologien untersucht, darunter auch maschinelles Lernen, speziell im Zusammenhang mit den Prozessen in der Supply Chain. Warum über diese fünf Technologien mehr berichtet wird als über andere disruptive Technologien? Zum einen richten sie sich sowohl an den Endverbraucher wie an Unternehmen. Sie kaufen also beispielsweise einen 3D-Drucker oder einen Staubsaugerroboter für zu Hause, während Ihr Unternehmen gerade mit der Einführung ähnlicher Technologien beginnt. Das ist aber nicht das erste Mal, dass für den Konsumenten entwickelte Technologien ihren Weg an den Arbeitsplatz finden. In den letzten Jahren mussten IT-Verantwortliche die Unternehmensstrategien anpassen, um die von den Mitarbeitern ins Unternehmen getragenen „Nutze dein eigenes Endgerät“-Technologien zu unterstützen. Wie also werden diese fünf Technologien heute unternehmensübergreifend eingesetzt? Drohnen-basierte Technologie  Über diese Technologie wurde in den letzten Jahren viel berichtet, aber stets aus den falschen Gründen. Der Markt für Drohnen wurde durch diverse Interessensgruppen beeinflusst, die besorgt um ihre Sicherheit und natürlich ihre Privatsphäre waren, wenn Drohnen über Stadtzentren fliegen. In Folge dieser Lobbyarbeit errichteten lokale Behörden rund um den Globus Flugverbotszonen für Drohnen im städtischen Luftraum – noch bevor die wirtschaftlichen Vorteile der Geräte sachgemäß nachgewiesen werden konnten. Der Großteil der Berichterstattung drehte sich um Unternehmen, die kleine Pakete an Konsumenten zustellen können – wie Amazon mit seiner PrimeAir-Drohne. Für externe Logistikdienstleister wird das Ausliefern von Paketen auf dem „letzten Kilometer“ zu einem zunehmend wichtigeren Entwicklungsbereich. DHL nutzte als einer der ersten Drittanbieter die Drohnen-Technologie für Medikamentenlieferungen zu entlegenen Inseln im Fernen Osten, wo es an Platz für Start- und Landebahnen für herkömmliche Fluggeräte fehlt. Mittlerweile gibt es Initiativen zur Einrichtung von Luftkorridoren für Flugdrohnen. Doch Drohnen sind nicht nur auf den Luftraum beschränkt. Starship Technologies entwickelte zum Beispiel ein kleines, selbstfahrendes Fahrzeug mit einer Ladekapazität von zwei vollen Einkaufstüten. Die Idee dahinter: dieses kleine, autonome Gefährt kann die Bestellungen eines Kunden direkt an die Haustür transportieren. Doch auch Szenarien im Umfeld von Unternehmen sind keine Zukunftsmusik. Dieselbe Technologie ließe sich zur Auslieferung kleinerer Bauteile von Automobilzulieferern einsetzen, die im Lieferantenpark in der Nähe eines großen Automobil-OEMs angesiedelt sind. Solche Lieferantenparks etablieren sich heute weltweit an allen wichtigen Standorten der Automobilindustrie. Die selbstfahrenden Drohnen könnten die Effizienz der Komponentenlieferung an Automobilhersteller steigern und deren Just-In-Time-Produktionsumgebungen unterstützen. Drohnen-basierte Technologien sind immer noch relativ neu. Doch sie bieten einige einzigartige Funktionalitäten, die der modernen Produktion und dem Ersatzteilgeschäft mit dem Endkunden (Automotive Aftermarket) zu Gute kommen. So hat beispielsweise AUDI in seinen Werken mit dem Probebetrieb von Drohnen begonnen, die Einzelteile aus den Lagern zu den Produktionsstraßen transportieren, wo sie in die Fahrzeuge eingebaut werden. 3D-Druck-Technologien  Die 3D-Druck-Technik ist nicht wirklich neu. Tatsächlich fand ein Großteil der Grundlagenforschung bereits Anfang der 1990er Jahre statt – damals unter der Bezeichnung Stereolithographie oder Rapid Prototyping. Beide Begriffe beschreiben den schichtweisen Aufbau eines dreidimensionalen Objektes aus Kunststoff. Heute wird diese Technologie in hohem Tempo weiterentwickelt. Das betrifft nicht nur den Druck selbst, sondern auch die im Rahmen des Druckverfahrens verwendeten Materialien. Die Automobilindustrie betreibt ausgedehnte Forschung zur Nutzung von metallischem Material in 3D-Druck-Verfahren. Diese Verfahren versprechen die größten Verbesserungen in Bezug auf verkürzte Produktionszeiten und eine höhere Kundenzufriedenheit im Zubehör- und Servicemarkt. In der Produktion erzeugen Hersteller wie die VW-Gruppe bereits dreidimensionale Metallteile, anfangs nur für Konzeptfahrzeuge, die auf Automessen wie dem Genfer Autosalon präsentiert wurden. 3D-Druck verändert tatsächlich das Design und Bauweise der Fahrzeuge von morgen. Es gibt immer mehr Elemente, die „austauschbar gestaltet“ werden können. Wenn also beispielsweise ein Auto in die Werkstatt kommt, weil eine defekte Stützhalterung ersetzt werden muss, wird diese zukünftig nicht mehr beim Zulieferer bestellt. Stattdessen druckt die Vertragswerkstatt die Ersatzhalterung vor Ort aus und baut diese in das Fahrzeug ein. Das führt zum Konzept einer „Supply Chain ohne Glieder“, wo Teile bei Bedarf mittels 3D-Druck erzeugt und keine externen Logistikdienstleister zur Lieferung benötigt werden. Das dürfte den Zubehör- und Servicemarkt der Automobilindustrie revolutionieren. Local Motors, ein US-amerikanischer Automobilhersteller, treibt die 3D-Druck-Technologien an ihre Grenzen und produziert sogar ein komplettes Fahrzeug mit 3D-Druck-Verfahren. Local Motors gilt damit – in ähnlicher Weise wie Tesla Motors – als einer der Disruptoren der Automobilbranche. So wie Tesla den Premiumsektor für Elektrofahrzeuge beherrscht, scheint Local Motors bereit, den modularen Fahrzeugbau durch den Einsatz von neuen 3D-Druck-Technologien zu verändern. Wearable-Technologien  Ein Trend der vergangenen Jahre beschäftigte sich mit der Entwicklung von mobilen Apps für Firmen-Smartphones und -Tablets. Heute geht es um die Entwicklung von Anwendungen für Wearable-Technologien. Die Akzeptanz für Wearable-Technologien im Konsumentenbereich hat in den letzten paar Jahren stark zugenommen. Von Unternehmen am meisten beachtet wurden Technologien wie die Apple Watch, Microsoft HoloLens und Google Glass, getrieben von der Notwendigkeit, Mitarbeitern immer und überall Zugang zu digitalen Produktinformationen zu gewähren. Da die Apple Watch vergleichsweise neu auf dem Markt ist, erforschen die Unternehmen noch, wie Produktions- und Supply-Chain-Prozesse durch den Einsatz dieser Technologie profitieren können. Die Fähigkeit, Informationen in Zusammenhang mit B2B-Transaktionen wie dem Bestell- oder Lieferstatus laut Advanced Shipping Notification (ASN, Versandvorabmitteilung) zu betrachten, kann sowohl die Lieferung selbst wie auch die Nachverfolgung der Transaktionen im Business-Netzwerk verändern. Unternehmen, die auf eine „nicht geliefert“ ASN reagieren können, bevor sich dies auf nachfolgende Produktionsprozesse auswirkt, sind klar im Vorteil. Der Einsatz von Navigations-Apps (Mapping Apps) – beispielweise zur Nachverfolgung von Lieferungen – sorgt für zusätzliche Transparenz entlang der gesamten Lieferkette. Mehr darüber erfahren Sie in diesem Blog-Artikel (Englisch). Die Microsoft HoloLens nutzt Augmented-Reality-Technologie und legt diese über die reale Umgebung: Damit ließen sich auch gemeinsame Prüfprozesse transformieren. Und zwar nicht nur in der Konzeptphase eines neuen Projektes, sondern auch in den Händlervertriebsnetzen: potenzielle Kunden erhalten Einblick in die weiterentwickelten Features eines neuen Fahrzeugs. Volvo Cars scheint bereits überzeugt: Der Hersteller gab seine Zusammenarbeit mit Microsoft zur Installation von HoloLens im gesamten Volvo-Händlernetz bekannt. Interessierte Volvo-Kunden können künftig die verschiedenen Sicherheitsfunktionen der Fahrzeuge von Volvo visualisieren und „erleben“. Hier (Englisch) erfahren Sie, wie sich HoloLens zur Visualisierung von Informationen in unserem Business-Netzwerk einsetzen lässt. Das bei seiner Vorstellung vor zwei Jahren meistbeachtete technische Gadget war sicherlich Google Glass. Obwohl die erste Version von Google noch 2015 vom Markt genommen wurde, gibt es Gerüchte über die bevorstehende Markteinführung von Version zwei. Glass könnte beispielsweise verändern, wie Produktionsmitarbeiter Zugang zu digitalen Montagedaten erhalten oder Servicetechniker auf Reparaturinformationen zugreifen. Im Dezember 2015 gab VW bekannt, dass die Produktionsmitarbeiter eines Werkes mit Google Glas ausrüstet werden. Ob Montagezeichnungen, -videos oder andere produktspezifische Informationen: die Mitarbeiter können über das Glass-Device auf alle digitalen Dokumente zugreifen, die in Zusammenhang mit der Montage eines Fahrzeugs stehen. Endgeräte wie Google Glass verändern aber auch die Rolle der Lager-Kommissionierer. Diese könnten über Karten und andere ortsbezogene Informationen in Google Glas zum gesuchten Einzelteil geführt werden und behalten so jederzeit freie Hände. Fortschrittliche Roboter-Technologien  Im Laufe der letzten paar Jahre hat Google acht Robotik-Unternehmen übernommen, darunter auch die berühmt-berüchtigte Boston Dynamics. Das Unternehmen gehört zu den führenden Entwicklern von Robotern für das US-Militär. Google wendet die Robotikforschung von Boston Dynamics auf Produktionsumgebungen an. Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass Google in Zukunft ein spezielles Betriebssystem für Produktionsroboter entwickelt. Tatsächlich arbeitet Google bereits eng mit Foxconn zusammen, einem der führenden Vertragshersteller von Hightech-Sensoren. Bis zu eine Million manuell tätige Arbeiter sollen in den chinesischen Produktionsstätten durch hochentwickelte „Foxbots“ ersetzt werden, Roboter, die gemeinsam mit Google entwickelt werden. Einer der zentralen Treiber für die Robotikforschung ist das Bestreben, intelligentere Roboter zu entwickeln, die nicht nur selbstständig denken, sondern auch ihre Umgebung exakter wahrnehmen können. Rethink Robotics, ein weiterer führender Roboterhersteller, entwickelte den „Baxter“-Roboter, um die Arbeitsweise in Produktionsstraßen zu verändern. Herkömmliche einarmige Roboter müssen in einer Sicherheitszelle betrieben werden, damit in der Produktionsstätte tätige Personen nicht verletzt werden. Der zweiarmige Baxter ist mit Näherungssensoren in beiden Armen ausgestattet. Wenn sich also jemand nähert, kann sich der Roboter sofort selbst abschalten. Künstliche Intelligenz sorgt für weiteren Fortschritt im Bereich Industrieroboter. In Verbindung mit der vernetzten Natur des IoT werden Produktionsstraßen zunehmend automatisierter und sensorgesteuerter und können damit besser auf wechselnde Produktionsanforderungen reagieren. Das Internet der Dinge Wenn es eine disruptive Technologie gibt, die das Interesse der industriellen Produktion besonders erregt, dann ist es das Internet der Dinge (IoT, Internet of Things). IoT oder Industrielles Internet, Allesnetz, Internet Plus usw. – sie alle existieren zu einem einzigen Zweck: Milliarden vernetzten Geräten eine Möglichkeit zu bieten, Gigabytes an Daten an Big-Data-Datenbanken zu übertragen, in denen Trends analysiert und ausgewertet werden. Das IoT verändert die 360°-Sicht auf Informationen und die Sichtbarkeit physischer Lieferungen entlang von End-to-End-Supply-Chains. RFID-Technologien sind seit mehr als 20 Jahren im Einsatz, mit wechselndem Erfolg, was die Akzeptanz durch die Produktionsindustrie betrifft. Das IoT gibt RFID jedoch einen neuen Sinn und Zweck, sodass weiter in RFID-Technologien investiert wird, um IoT-Initiativen voranzutreiben. Das IoT ist auch Auslöser für maßgebliche Fusions-, Übernahme- und Kooperationsaktivitäten im gesamten Hightech-Sektor. Ein beträchtlicher Teil dieser Fusionen und Übernahmen spielt sich im Bereich der Halbleiterindustrie ab. Das IoT transformiert Branchen und Geschäftsprozesse und bietet Unternehmen erhebliche Vorteile im operativen Geschäft. Die Supply Chain wird wesentlich vom Internet der Dinge profitieren. Es gibt drei unmittelbare Bereiche, in denen das IoT die Wertschöpfung in der Supply-Chain-Umgebung steigern kann. Erfahren Sie mehr über diese drei Anwendungsbereiche in diesem Beitrag zu einem IoT-Webinar mit dem führenden IoT-Analysten von Gartner. Fazit – Wie sich der digitale Umbruch auf die Supply Chains auswirkt Alle fünf vorgestellten Technologien werden letztendlich zu einer stärker digitalisierten Supply Chain führen, wie sie die Grafik oben zeigt. Von zentraler Bedeutung für den Erfolg dieser digitalen Wertschöpfungsketten ist die Implementierung eines durchgängigen digitalen „Rückgrats“. B2B/EDI-Netzwerke werden sich zu noch intelligenteren Business-Netzwerken entwickeln. In diesen Netzwerken teilen miteinander vernetzte Endgeräte strukturierte und unstrukturierte Daten nahtlos mit Backend-Unternehmenssoftware und Big-Data-Datenbanken. Bei OpenText investieren wir kontinuierlich in unser Business Network. In diesem Blog-Beitrag (Englisch stelle ich einige der jüngsten Erweiterungen des Business Network vor, weitere folgen in Kürze. OpenText bietet ein breitgefächertes Portfolio an Enterprise Information Management-Lösungen, die digitale Unternehmen bei ihrer Arbeit unterstützen. Denn eines steht fest: Die B2B-Integration bildet das Herzstück der digitalen Transformation. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Ein neues ECM-Verständnis für erfolgreiche Information Governance

ECM

Niemand wird abstreiten, dass wir uns in einer zunehmend digitalisierten (und damit von Daten bestimmten) Welt bewegen. Unternehmen müssen heute mit Unmengen von Informationen umgehen, diese speichern, verwalten und sichern. Der Fachbegriff für diese Aktivitäten ist Information Governance (InfoGov). Dass es sich dabei keinesfalls um einen unwichtigen Teil der Unternehmenspolitik handelt, zeigt unter anderem die ab 25. Mai 2018 gültige EU-Datenschutzrichtlinie. Jede Organisation tut gut daran, sich bereits jetzt mit den entsprechenden InfoGov-Maßnahmen darauf vorzubereiten. Zumal das Vertrauen der Verbraucher in die Datenschutzpolitik der Unternehmen schwindet: Die Kunden befürchten, mit ihren sensiblen persönlichen oder Finanzdaten werde nicht sorgfältig genug umgegangen. Viele haben den Verdacht, dass die Organisationen ihnen gegenüber in puncto Datennutzung nicht ehrlich sind. Es ist also höchste Zeit, diesem Misstrauen mit wohlüberlegter Information Governance gegenüber zu treten. Drei wesentliche Fakten zum Thema Information Governance Im Kern ist das Thema Information Governance durch drei Fakten gekennzeichnet: Jeder Organisation braucht effektive InfoGov. Ohne eine vollständige Kontrolle über Ihre Daten sinken die Erfolgschancen Ihres Unternehmens erheblich. Informationen sind Ihr wertvollstes Kapital Jede Organisation hat ein individuelles Erfolgsrezept für InfoGov. Abhängig von Branche, Unternehmenskultur, Infrastruktur und anderen Faktoren sind in jedem Unternehmen unterschiedliche und einzigartige Komponenten erforderlich. Wir alle kennen einige der generellen Governance-Probleme: Banken und Privatsphäre, Pharmafirmen und Compliance, Technologiesektor und geistiges Eigentum. Nun berücksichtigen Sie dabei noch, ob es sich um eine reife Organisation mit etablierten Systemen oder um ein Start-Up mit gerade erst entstehenden Richtlinien handelt. Und beachten Sie zudem die demographischen Merkmale der Mitarbeiter. Sie sehen: es gibt unendlich viele Kombinationen Alle Unternehmen kämpfen darum, ihre InfoGov-Ziele zu erreichen – nicht nur das Ihre. Der Einfluss digitaler Technologien auf alle Unternehmensbereiche hat das Entstehen von Information und den Datenfluss stärker als je zuvor von Grund auf neu definiert. Und wir befinden uns erst am Anfang der zu erwartenden Umbrüche. Veränderungen in (fast) allen Aspekten Der letzte Punkt wird besonders häufig diskutiert. Unternehmen stellen fest, dass ihre langjährig bewährten InfoGov-Modelle nicht mehr funktionieren. Andere Business-Anwendungen, andere Anwender und neue Anwendungsfälle für die betroffenen Daten – alles hat sich verändert. Bestand hat in den meisten Organisationen lediglich die altbewährte ECM-Plattform, das nun zur Verwaltung eines völlig veränderten Umfelds herangezogen werden soll. Meist handelt es sich um ein höchstwahrscheinlich schon vor Jahren implementiertes System, ein arbeitsintensives, nur empfangendes „Endlager“ zur Datenspeicherung. Das entspricht den heutigen Unternehmensanforderungen in keiner Weise. Zeit, die Rolle des ECM in Ihrer Information Governance Strategie zu überdenken Im vergangenen Jahr hatte ich auf Veranstaltungen wie der Enterprise World mehrfach die Gelegenheit, mich mit Kunden und Branchenführern auszutauschen. Wir diskutierten über eine neue Generation von ECM-Technologie, die die Erfüllung der heutigen InfoGov-Anforderungen in greifbare Nähe rückt. Der technische Fortschritt macht auch vor ECM-Lösungen nicht halt. Heutige Produkte sind in der Lage, ein unternehmensweites Informationsgitter zu spannen. Es integriert sich in die Prozesse, sammelt nahtlos Informationen und liefert die benötigten Daten an die richtigen Personen. Dieser drastische Wandel im Bereich Information Management führt zu enormen Produktivitätssteigerungen. Über den Information Grid lassen sich zudem die InfoGov-Richtlinien und -Methoden auf Daten aus so gut wie allen Bereichen des Unternehmens ausweiten. Das betrifft Social Media, ERP (Enterprise Resource Planning), BPM (Business Process Management), HCM (Human Capital Management), SCM (Supply Chain Management), CEM (Customer Experience Management), CRM (Customer Relationship Management) (Englisch) und jede andere IT-Anwendung, die Ihnen einfällt. Aus der Praxis für die Praxis Wer das Potenzial dieses neuen Ansatzes vollständig erschließen will, muss in puncto ECM-Konzept auf den Neustarten-Knopf drücken. Beseitigen Sie überholte Sichtweisen, und definieren Sie die Rolle von ECM in Ihrer Organisation ebenso neu, wie Ihre Vorstellungen von einem erfolgreichen ECM. Das ist schwer zu schlucken und für so manchen Praktiker auch kaum vorstellbar. Auch in diesem Fall habe ich die Erfahrung gemacht, dass Beispiele und Erfolgs-Storys aus der Praxis für ein besseres Verständnis sorgen. Die IGI Snapshots (Englisch) Reihe ist eine gute Quelle für solche Beispiele. Hier finden Sie fünf individuelle Berichte zum unterschiedlichen Umgang von Unternehmen mit moderner InfoGov – von der Planung bis zu den Lerneffekten und Erkenntnissen. Noch viel wichtiger: sie zeigen die durch ein neues ECM-Verständnis der Beteiligten entstehenden Möglichkeiten auf. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, und lassen Sie sich von den Fallstudien bei Ihren InfoGov-Überlegungen inspirieren. Anschließend erfahren Sie hier (Englisch), wie Sie Ihre Pläne mit OpenText Information Governance Lösungen in die Tat umsetzen können. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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OpenText und SAP stellen vor: Die wichtigsten Strategieinitiativen in 2017

SAP

Gemeinsame Strategien für die Zukunft aufzustellen ist ein bisschen wie ein Blick in die Kristallkugel. Welche Trends werden sich im nächsten Jahr durchsetzen? Welche verschwinden wieder in der Versenkung? Wo liegen die größten Wachstumschancen? Besonders, wenn es um Technologien geht, sind diese Fragen entscheidend. Aktuelle Studienergebnisse von McKinsey zeigen, dass 2025 bereits 25 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts von nur 15 Technologien bestimmt werden. Mit einem Anteil von bis zu fünf Prozent im Jahr 2025 ist das Internet der Dinge hier sicherlich eine der wichtigsten Entwicklungen. Doch die digitale Transformation, Industrie 4.0 und das IoT brauchen vor allem eines: Daten. Eine saubere Verwaltung von Stamm- und Bewegungsdaten ist für Unternehmen zukünftig entscheidend für den Erfolg. Intelligente Fabriken funktionieren nur bei ausgezeichneter Datenqualität reibungslos. Genau hier wollen wir von OpenText gemeinsam mit unserem Partner SAP ansetzen und unseren Kunden schon heute die Lösungen für die Zukunft bieten. Drei gemeinsame Zukunftsthemen Wie in jedem Jahr waren einige aus unserem Team im Januar auf den SAP FKOM (Sales Kick-off) Events in Barcelona, Singapur oder Orlando vertreten. Eine ausgezeichnete Gelegenheit, den SAP-Vertrieb zu treffen und Interessenten unsere gemeinsamen Lösungen vorzustellen. Während der Vorbereitung und auf der Veranstaltung selbst legten wir eine Reihe von zentralen Strategieinitiativen für 2017 und darüber hinaus fest – für den Fahrplan zu S/4HANA, Cloud-Lösungen und das Internet der Dinge (IoT). Fahrplan S/4HANA Nur fünf Prozent der auf einer kürzlich in Großbritannien veranstalteten Konferenz vertretenen Kunden hatten ihre Systeme bereits auf SAP umgestellt. Das bedeutet, eine Menge Kunden planen die Migration auf S/4HANA oder sind schon dabei, umzustellen. Unsere Lösungen beschleunigen die Migration und reduzieren die Kosten der Umstellung. Bei der Migration auf S/4HANA sollten sich Organisationen die folgenden Fragen stellen: „Brauchen wir wirklich den gesamten Content aus all diesen Systemen?“ und „Können wir im Zuge der Umstellung nicht einige dieser Anwendungen abschalten?“ Um es kurz zu machen: Die Antworten lauten „Ja“ und „Nein“. Mit unseren Lösungen kann ein Kunde alle historischen Daten in einem vollumfänglichen Standardarchiv speichern, bevor nur die aktuellen Unternehmensdaten auf die S/4HANA-Plattform migriert werden. Das spart beim Kauf der S/4HANA-Anwendungen von Anfang an bares Geld. Natürlich kann über die S/4HANA-Anwendungen auch auf den gesamten archivierten Inhalt zugegriffen werden. Das ermöglicht ein sicheres Abschalten der Altsysteme und spart auch hier wieder Kosten für Hardware, Software und Wartung. Zudem reduziert dieses umweltfreundliche Vorgehen auch den CO2-Fußabdruck. Und: Unternehmen, die eine effektive Archivierungsstrategie verfolgen, können das Wachstum ihrer S/4HANA-Plattform kontrollieren und kalkulieren. Cloud-Lösungen Wir setzen uns dafür ein, unsere Lösungen sowohl für die OpenText Cloud wie für die SAP HANA Enterprise Cloud (HEC) anzubieten, mit zusätzlichen Zertifizierungen für weitere Clouds wie Azure. Zu unserem Konzept gehören ein nachvollziehbarer Preisrahmen für die Cloud und Lösungen, die sich schnell implementieren lassen. Unser jüngstes Softwarepaket für die Cloud ist Extended ECM für SuccessFactors (Englisch). Die Lösung ermöglicht den direkten Zugriff auf die Personalakte über die Benutzeroberfläche von SuccessFactors, anstatt dafür zwei getrennte Anwendungen zu benötigen oder sogar ein irgendwo abgelegtes Papierdokument. Wie in der obigen Beispielkalkulation aufgezeigt, ist das Einsparpotenzial in puncto Zeit und Kosten enorm. xECM für SuccessFactors ermöglicht aber nicht nur die Betrachtung der Personalakte. Die Lösung unterstützt auch das automatische Erstellen von Schriftstücken für Mitarbeiter (beispielsweise Antworten auf Mitarbeiteranfragen, Leistungsbeurteilungen etc.). Somit kann der Prozess automatisiert werden, ohne auf personalisierte Schreiben (elektronisch und papierbasiert) für die Mitarbeiter verzichten zu müssen. In den kommenden Monaten werden weitere OpenText Cloud-Lösungen für SAP zertifiziert und vorgestellt. Halten Sie sich in unserem Blog auf dem Laufenden! Internet der Dinge (IoT) Im Ökosystem von OpenText und SAP gehört das Internet der Dinge zu den meist diskutierten Themen. In den letzten eineinhalb Jahren ist das Internet der Dinge zum wohl wichtigsten Buzz-Word der Branche avanciert. Nicht ohne Grund: Es schafft neue Geschäftsmodelle für beinahe jedes Organisation. Mit täglich mehr als fünf Millionen neu registrierten Geräten steigt die Bedeutung der „Dinge“ weiter an. Und sehr viele dieser „Dinge“ erzeugen strukturierte Daten – das heißt, SAP-Kunden müssen auf einen massiven Anstieg beim Speichern dieser Daten gefasst sein. Maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz (KI) gehören zu den Schlüsselthemen im Umgang mit unstrukturierten Daten – es geht um die richtige Interpretation und darum, wie anhand der neuen Daten entschieden und angemessen auf diese Informationen reagiert werden kann. Aber sieht es mit den Inhalten aus? In einer Whiteboard-Session konnte ich kürzlich verfolgen, wie ein komplett datengetriebenes Szenario rund um einen IoT-Kühlschrank konzipiert wurde: Fehlerberichte, die Reparaturzyklen auslösen, Kommunikation mit Lieferanten, Rechnungsstellung, Versand der Ersatzteile und viele andere Szenarien. Ein großartiges Beispiel für den SAP Digital Core, doch zu keinem Zeitpunkt wurde über Inhalte gesprochen. Obwohl sich ein Großteil des oben erwähnten Prozesses bereits automatisieren lässt, wird immer noch Content generiert – zum Beispiel in Form von Arbeitsanweisungen für Mitarbeiter, Rechnungen, Bestellungen, Gewährleistungsinformation für die Kunden, Garantien, Empfangsbestätigungen und Bestellungen bei Lieferanten. Während sich also das IoT und die damit zusammenhängenden Themen verbreiten und neue Anwendungsfälle entstehen, wird auch immer mehr Content generiert. Content, den Sie effektiv mit OpenText managen sollten. In den kommenden Monaten sind wir auf den SAP Innovation Foren (Englisch) in der gesamten EMEA-Region vertreten. Wenn Sie mich dort treffen, sprechen Sie mich gerne an, und diskutieren Sie mit mir über die hier berichteten Themen und alles, was mit OpenText und SAP zu tun hat. Machen Sie Ihr Unternehmen fit für die Zukunft! Laden Sie sich hier das eBook „Digital Simplified“ von SAP und OpenText herunter, und erfahren Sie, wie Sie Ihrer Konkurrenz stets einen Schritt voraus bleiben. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Warum Sie über Ihre Produktbezeichnungen und Kundennummern nachdenken sollten

Analytics

Es heißt zwar immer, Namen seien Schall und Rauch. Doch eine gut überlegte Produktbezeichnung oder kreative Ansätze zu mehr Verbraucherfreundlichkeit können durchaus erfolgsentscheidend für die Kundenzufriedenheit sein. Der schwedische Möbelriese IKEA demonstriert das auf humorvolle Weise. Im Rahmen seiner Kampagne „Einkaufstherapie“ wurden die eigentlichen Produktnamen durch Suchanfragen zu bekannten Familienproblemen wie „Wie wecke ich einen Teenager?“ oder „Mein Sohn hat Angst im Dunkeln“ ersetzt. Die gezeigten Produkte bieten mit etwas Phantasie eine Lösung für das jeweilige Problem. Die kreative Kampagne für Suchmaschinenwerbung sorgte auf jeden Fall für Aufmerksamkeit. In Niedersachsen geht es bei den Produktnamen um die Wurst, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Im niedersächsischen Landtag wird nämlich derzeit diskutiert, ob vegetarische oder vegane Produkte „Fleischbezeichnungen“ tragen dürfen. Dabei können sich die Kunden unter einer „Veggie-Frikadelle“ sicher mehr vorstellen, als unter einem „Pflanzeneiweiß-Bratling“ – ein Beispiel von vielen, bei denen falsche oder nicht griffige Namen für Verwirrung beim Verbraucher sorgen. Willkommen beim Raten nach der Kundennummer Auch ich habe das schon erlebt. Eigentlich wollte ich nur eine Rechnung begleichen. Doch die Firma schien fest entschlossen, mir das Bezahlen des offenen Betrages so schwer wie möglich zu machen. Die erste Rechnung des Unternehmens kam in Papierform per Post (das 20. Jahrhundert lässt grüßen). Da wir alle unsere Rechnungen digital zahlen, wollten wir das auch in diesem Fall tun. Im dritten Schritt des Online-Bezahl-Prozesses wurden wir nach unserer Kundennummer gefragt. Die allerdings war weder auf der Rechnung noch im Begleitschreiben zu finden. Papierrechnungen sind nicht nur umständlich, sondern werden bald ganz verschwunden sein – auch im deutschen Mittelstand, der bereits jetzt einen Großteil der Rechnungen elektronisch erstellt. Die Vorteile liegen auf der Hand: schnellere Verarbeitung, Kostenersparnis, Fehlerreduktion und eine erhöhte Kundenbindung. Der Bonus: Wer weniger Papier verwendet oder ganz darauf verzichtet, schont zudem die Umwelt. Online-Spurensuche – wie Kundenzufriedenheit nicht funktioniert Digitale Rechnungen sind effizient – wenn sie keine Mehrarbeit auf Kundenseite verursachen, was bei unserer Rechnung leider nicht der Fall war. Nach ein paar Klicks auf der Website fanden wir unser Kundenkonto. Aber auch dort war nichts als „Kundennummer“ ausgewiesen. Gut, dann bezahlen wir eben diesmal per gedrucktem Überweisungsformular aus dem Brief, damit das Geld auch wirklich ankommt. Dort stand jedoch: „Bitte vermerken Sie Ihre Kundennummer auf der Überweisung.“ Die Kundennummer, die wir nie erhalten haben, ja? Noch ein paar weitere Klicks auf der Website führten uns zu einer E-Mail-Adresse, an die wir uns mit der Frage nach der unauffindbaren Nummer wenden konnten. Die Antwort lautete: „Ja, danach werden wir oft gefragt. Loggen Sie sich dafür einfach in Ihrem Kundenkonto ein. In Feld drei finden Sie eine Abkürzung, in Feld fünf eine Zahl. Zusammen ergibt das Ihre Kundennummer, zum Beispiel ABC1245.“ Kundenfrust durch fragwürdige Customer Experience vermeiden Als ich später über dieses frustrierende Szenario nachdachte (nachdem ich die Rechnung endlich bezahlt hatte), wurde mir wieder einmal klar, dass hier die Kundenzufriedenheit auf dem Prüfstand steht: Wenn die Kunden wiederholt dieselbe Frage zu einem Teilprozess stellen, ist dieser Teilprozess mangelhaft. Das müssen Sie beheben. Und zwar nicht so, dass Sie es einfacher haben. Sondern so, dass es einfacher für die Kunden wird, eine Aufgabe – zum Beispiel eine fristgemäße Bezahlung – zu erfüllen. Wenn die Kunden für die Teilnahme an Ihren Geschäftsprozessen ein essentiell wichtiges Identifikationsmerkmal benötigen, dann sollten dieses auch in wirklich jeder Kundenkorrespondenz oder -kommunikation, egal ob analog oder digital, enthalten sein. Namen sind wichtig. Überlegen Sie sich, wie Sie etwas nennen. Gehen Sie nicht davon aus, dass die Kunden Ihre internen Bezeichnungen kennen. Wählen Sie Bezeichnungen, die wiedererkannt werden, und nutzen Sie diese durchgängig. Ein weiteres Beispiel für den letzten Punkt: Ich habe einmal mit einer Firma zusammengearbeitet, die eine ihrer Produktlinien intern mit ihrem technischen Namen bezeichnete. Niemand außerhalb des Unternehmens benannte diese Produkte mit den intern gängigen Begriffen. Aber der technische Name war in allen Prozessen des Unternehmens hinterlegt und wurde sogar auf der Website benutzt. Kunden suchen nach bekannten Begriffen Doch niemand suchte nach diesem Begriff. Deshalb tauchte er auch nicht in den Suchmaschinen-Ergebnissen auf. Für diese Produktlinie konnten in Folge auch kaum Online-Leads generiert werden. Wir diskutierten lange und schließlich stimmten die Produktverantwortlichen zu, den bekannteren Namen auf der Website zu verwenden – also jenen Begriff, nach dem bestehende und potenzielle Kunden suchen. Nach einer Woche tauchten die entsprechenden Seiten erstmals in den Top 10 der Suchergebnisse auf. Innerhalb eines Jahres stiegen die Leads exponentiell an. Und das zeigte sich auch durch einen höheren Produktumsatz. Gleichzeitig stieg auch die Kundenzufriedenheit, und die Kosten für den Kundenservice sanken – nur weil die Kunden nun schnell und einfach die benötigten Informationen finden können. Überlegen Sie also lieber zweimal, welcher Produktname aus Sicht des Kunden sinnvoll ist, und entscheiden Sie sich im Zweifelsfall für den, den Ihre Kunden verwenden. FAZIT Hat Ihre Finanzabteilung Ihre Hausaufgaben gemacht? Forrester Research rät Unternehmen neben den traditionellen Schwerpunkten Kosten, Compliance und Controlling den Kunden auf die Prioritätenliste zu setzen. Forrester fordert: Unternehmen sollten Lösungen zur Automatisierung einsetzen, die zentrale Prozesse zur Verbesserung der Kundenerkenntnisse integrieren und für eine zentrale Datenquelle sorgen. Erfahren Sie, wie visionäre Unternehmen auf kundenzentrierte Technologien setzen, um sich für die digitale Zukunft zu rüsten. Hier können Sie den Forrester Research Report herunterladen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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Scheitern Ihre Anwendungsentwicklungen vielleicht an einer „Sprachbarriere“?

Anwendungsentwicklung

Die Aufgabenverteilung zwischen IT und Business-Bereich in der Anwendungsentwicklung war früher eindeutig. Business definiert die Anforderungen, IT setzt um, Business testet, IT optimiert. Ein Prozess, der heute viel zu zeitaufwändig geworden ist. Die Digitalisierung verlangt immer kürzer Entwicklungszeiten für Applikationen. Das erfordert neue Methoden wie ITIL (IT Infrastructure Library) und DevOps (ein Prozessverbesserungs-Ansatz aus den Bereichen Softwareentwicklung und Systemadministration), um die Unternehmens-IT und damit die Applikationsentwicklung fit für die Zukunft zu machen. Dass sich die Implementierung neuer Entwicklungsprozesse auszahlt, zeigen die Ergebnisse einer Studie von TNS aus dem Jahr 2015. So gaben 43 Prozent der befragten Unternehmen an, sie hätten dank DevOps die IT-Kosten gesenkt. 39 Prozent berichteten von mehr Innovationen, 41 Prozent von größerer Anwendungsstabilität. Doch die Zusammenarbeit von IT und Betrieb ist nicht ganz so einfach, wie es auf dem Papier klingt. Der Einsatz eines Produktmanagers als Schnittstelle steigert die Effizienz des Entwicklungsprozesses und reduziert die Kosten einer Anwendungsentwicklung. Aber die Ansprüche an die Produktmanager sind hoch, müssen diese doch die Bedürfnisse von IT und Business gleichermaßen verstehen können. Eine seltene Kombination an Fähigkeiten und daher oft keine echte Alternative. Doch immer mehr Unternehmen setzen neue Schwerpunkte bei der Anwendungsentwicklung. Statt des eigentlichen Geschäftsprozesses stehen nun die mit einer Applikation erzeugten oder verwalteten Daten im Mittelpunkt. Was durchaus sinnvoll ist – schließlich muss erst einmal feststehen, WAS man tun will, bevor man festlegt WIE das geschehen soll. (Sie würden ja auch nicht nach dem WEG fragen, bevor Sie überhaupt wissen, WOHIN Sie wollen … oder?) Die größte Herausforderung dabei ist die „Sprachbarriere“ innerhalb des Unternehmens. Business-Experten legen das „WAS“ fest, die IT-Spezialisten das „WIE“ – und keiner versteht den anderen. Leider verzögern diese Sprachbarrieren die Entwicklung und Implementierung von neuen Anwendungen für Prozesse oder Geschäftsfälle meist deutlich. Bisher sollten vor allem BPM (Business Process Management) Lösungen alle Beteiligten an einen Tisch bringen und für eine gemeinsame Sprache sorgen. Eine Entwicklungsumgebung, die den Bedürfnissen beider Seiten entspricht, kann diese Forderung heute tatsächlich erfüllen. Damit sich Business-Experten und IT-Fachleute verständigen können Process Suite 16 (Englisch) überwindet die Sprachbarriere. Die intuitiv gestaltete Entwicklungsumgebung verfügt über eine Drag-and-Drop-Benutzeroberfläche. Ihre Business-Experten sind damit direkt am Entwicklungsprozess beteiligt. Auch die IT-Unterstützung findet im Bedarfsfall in derselben Entwicklungsumgebung statt. Die direkte Kommunikation beschleunigt die Fertigstellung und sorgt für den Erfolg einer Applikation. OpenText ermöglicht die gemeinsame Arbeit an Geschäftsprozessen durch einen innovativen Low-Code Ansatz zur Anwendungsentwicklung. Process Suite 16 bietet Case Management-Lösungen und unterstützt zudem ein informationsorientiertes Design. Unabhängig davon, wer eine Applikation gestaltet, kann diese nun auf den zu verwaltenden Informationen oder Assets aufbauen. Wie der Prozess technisch aussehen muss, ist nicht mehr relevant. Business-Experten bevorzugen diesen Ansatz. Indem Sie sie direkt in die Anwendungsentwicklung einbinden, kommt es im Laufe des Entwicklungsprozesses zu weniger Missverständnissen. Das spart Zeit und Ressourcen. Zusätzlich senkt die Beschränkung der notwendigen komplexen (und daher teuren) Quellcodes auf ein Minimum auch die Gesamtkosten einer Anwendung. Als Ergebnis erhalten Sie eine Plattform zur Anwendungsentwicklung, die das Einführen neuer Applikationen beschleunigt, Update- und Anpassungsprozesse vereinfacht und zum Experimentieren einlädt. Alles in einer „Sprache“, die sowohl Business- wie IT-Fachleute verstehen und „sprechen“ können. Sie möchten mehr darüber wissen, wie Sie mit Process Suite 16 (Englisch) Sprachbarrieren in der Anwendungsentwicklung vermeiden können? In diesem Whitepaper der Digital Clarity Group (Englisch) erfahren Sie mehr über Entitäten-Datenmodellierung (Englisch).

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Workshop für OpenText Analytics: Ein Tag, der Sie weiterbringt

OpenText Analytics

Die Geschäftswelt ist geteilt, wenn es um den Umgang mit Daten geht: Auf der einen Seite die „Business User“, die mühelos mit Daten arbeiten und ihren Nutzen daraus ziehen, und auf der anderen Seite… nun ja, alle anderen (diejenigen, die jedes Mal die IT oder den „Datenguru“ in der Abteilung um Hilfe bitten müssen, wenn es darum geht, Zahlen zusammenzuführen oder einen Bericht zu erstellen). Aber diese Teilung löst sich auf – dank OpenText™ Analytics. Mit wenigen Stunden Training können Sie auch als blutiger Anfänger anspruchsvolle Datenvisualisierungen und interaktive Berichte erstellen und damit völlig neue Einsichten in Ihre Daten gewinnen. Überzeugen Sie sich selbst in unserem Trainingszentrum in München/Grasbrunn! Am 18. Mai 2017 bietet OpenText Analytics dort einen eintägigen, kostenfreien, interaktiven Workshop an. Anhand von  Demos und Trainingseinheiten geben unsere technischen Experten einen Einblick in unsere Tools zur Erstellung und Verteilung von ansprechenden Informationsanwendungen. Sie werden lernen, wie man Daten aus verschiedensten Quellen zusammenführt, Dashboards und Berichte erstellt und in eigenen Anwendungen verfügbar macht. Erfahren Sie, warum viele Unternehmen OpenText™ iHub für Embedded Analytics nutzen – sowohl für eigene Kunden (zum Beispiel in einem Banking-Portal) oder auch als OEM-Software-Anbieter, der den Entwicklungsprozess für Anwendungen durch die nahtlose Integration von Analytics beschleunigt. Sie kennen bereits BIRT, das Business Intelligence and Reporting Tool der Eclipse-Foundation? Im Workshop zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre BIRT-Anwendungen mit den Features von OpenText iHub erweitern können. Das alles erwartet Sie: Einführung in OpenText Analytics Anhand von Präsentationen und Demos lernen Sie die Grundlagen von OpenText Information Hub und Big Data Analytics kennen. Sie werden sehen, wie man interaktive Berichte erstellt und welche Tools für Ihre Geschäftsanforderungen geeignet wären. Den Kunden analysieren Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten für Advanced und Predictive Analytics in der OpenText Analytics Suite anhand eines Beispiel-Szenarios zur Kundenanalyse. Sie werden Kunden segmentieren, Cross-Sell-Möglichkeiten entdecken und Kundenverhalten voraussehen – alles in wenigen Minuten und ohne Grundlagen in Data Science oder Statistik. Ansprechende Dashboards erstellen Hier geht es um Self-Service: Erstellen Sie Dashboards von Grund auf und lernen Sie so die Reporting- und Visualisierungsmöglichkeiten von OpenText Analytics kennen. Sie werden sehen, wie einfach es ist, interaktive Datenvisualisierungen zusammenzustellen, mit denen man Informationen darstellen, filtern und erkunden kann. Mit iHub Analysen sicher integrieren Nach der Mittagspause tauchen wir tiefer ein in die Möglichkeiten von OpenText Information Hub und Sie werden lernen, wie man sichere Analysen in Anwendungen integriert – ob nun in firmeninterne Applikationen oder als Software-as-a-Service. Sie wollen Ihr Business mit Big Data modernisieren und dafür sorgen, dass Ihr gesamtes Unternehmen von ansprechenden Datenvisualisierungen, interaktiven Berichten und Dashboards profitiert? Dann sollten Sie sich unseren kostenfreien, „hands-on“ Workshop nicht entgehen lassen. Die genaue Agenda und die Anmeldung finden Sie hier.

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Warum Ihre ECM-Strategie der Schlüssel zum digitalen Verständnis ist

Industrie 4.0

Technologien verändern unsere Welt. Wie wir leben, wie wir kommunizieren – und wie wir arbeiten. Das meint nicht nur Menschen, sondern auch Unternehmen. Die digitale Transformation in Richtung Industrie 4.0 zwingt immer mehr Branchen, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken. Musikvertrieb, Reisebranche oder Einzelhandel hat die Digitalisierung bereits revolutioniert. Das Gesundheitswesen, Logistiker und Finanzdienstleister stecken mitten im Umbruch. Diese Liste lässt sich beliebig verlängern, unterschiedlich sind nur Zeitpunkt und Geschwindigkeit der Veränderung. Der Großteil der Unternehmen wird sich jedoch binnen der nächsten zwei Jahre auf eine völlig neue Marktsituation einstellen müssen. Die Umwälzungen betreffen jedoch nicht nur die großen Global Player. Auch an kleinen und mittelständischen Unternehmen geht die Entwicklung nicht spurlos vorbei. Der deutsche Mittelstand, lange als „zu vorsichtig“ und „rückständig“ in puncto Digitalisierung gerügt, hat mittlerweile aufgerüstet, wie DIE ZEIT berichtet. Aber reines „Technologie shoppen“ bringt keine Wettbewerbsvorteile. Vielmehr müssen Inhalte und Daten des Unternehmens richtig genutzt werden, um an vorderster Front mithalten zu können. Eleanor Roosevelt erklärte einmal: „Verständnis ist keine Einbahnstraße“. Sie hatte offensichtlich noch nie von Insellösungen gehört. Unternehmen bemühen sich seit langem darum, die in den Tiefen diverser Speicher vergrabenen Datenmengen mit den operativen Master-Systemen zu verknüpfen. In der Vergangenheit handelte es sich bei Enterprise Content Management (ECM) meist um eine isolierte Datenbank, in der die Unmengen unstrukturierter Daten, die innerhalb einer Organisation anfallen, abgelegt wurden. So oder so ähnlich kennen wir das alle. Content Management war stets das Endlager. Moderne ECM-Lösungen dagegen verteilen die Inhalte im Einklang mit den damit verbundenen Prozessen und im entsprechenden Kontext an die verschiedenen Unternehmensbereiche. Damit tragen sie direkt zur Wertschöpfung bei. Stellen Sie sich ECM als ein unternehmensweites Informationsnetz vor, das unstrukturierte Daten mit dem Digital Core von SAP im richtigen Kontext und auf jedem beliebigen Endgerät dynamisch verwaltet. Industrie 4.0: Der digitale Umbruch stellt nicht nur technologische Anforderungen Die Auswirkungen des digitalen Umbruchs auf traditionelle Geschäftsmodelle sind den meisten von uns bekannt. Wie sehr sich auch die Anforderungen an die Strategien für Informations-Management ändern, wird jedoch häufig unterschätzt. Technologie allein kann nicht alles leisten. Sie selbst müssen wissen, wie Sie Ihre Systeme optimal einsetzen, um mit den unaufhaltsamen Veränderungen des digitalen Wandels Schritt zu halten. Sie selbst müssen dafür sorgen, dass Ihre Kenntnisse, Informationsstrategien und Ihr unternehmerisches Gespür ausreichend ausgebildet sind. Nur dann können Sie die hypervernetzten, informationsgetriebenen Aufgaben bewältigen, die vor Ihnen liegen. Viele Firmen, mit denen ich zusammenarbeite, haben Schwierigkeiten die unersättliche Informationsgier ihrer verschiedenen Unternehmensbereiche zu erfüllen. Die Probleme reichen von ungeduldigen Digital Natives bis zur Gewährleistung von Sicherheit und Schutz der immateriellen Güter und Daten-Backbones des Unternehmens. Und dennoch wollen wir alle, dass sich die Investitionen in SAP (Englisch) möglichst gut bezahlt machen. Wir alle würden unsere Konkurrenz gerne überholen (oder zumindest mit ihr gleichziehen). Und wir wollen wissen, auf welche – von uns vielleicht übersehene – Art andere Unternehmen ähnliche Herausforderungen gemeistert haben. Vom gemeinsamen Erfahrungsaustausch profitieren alle Eine gute Gelegenheit für einen solchen Erfahrungsaustausch bietet beispielsweise die jährliche SAP User Group (Englisch) Konferenz UKISUG, die diesmal vom 20. bis 22. November im International Convention Center in Birmingham stattfand. Vorreiter der Digitalisierung mit perfekt umgesetzten ECM-Strategien wie L’Oréal und Swarovski berichteten dort aus der Praxis. Außerdem wurden innovative Ansätze zum Verknüpfen von strukturierten und unstrukturierten Inhalten vorgestellt. Entwickeln Sie Ihre ECM-Kompetenzen auf solchen Konferenzen weiter. Davon profitiert Ihre Organisation, und Sie bleiben aufgrund Ihrer fachlichen Kenntnisse stets ein gefragter Mitarbeiter. Es spielt keine Rolle, wo Sie sich auf Ihrer Reise durch die digitale Transformation gerade befinden: Daten sind die zukünftige Verkehrssprache für Ihr Unternehmen. Die digitale Sprachgewandtheit Ihrer Enterprise Information Management-Strategie ist maßgeblich für Ihren Erfolg. Und sie bestimmt, wie einfach Sie das lückenlose, maßgeschneiderte Zusammenspiel von Daten, Prozessen und Geschäftsanforderungen umsetzen können. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt

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Wandel im Handel: Was die Digitalisierung verändert – und verbessert

Informationsmanagement

Eigentlich scheint die Sache seit dem Siegeszug von Amazon klar zu sein: Der stationäre Handel wird sterben. Immer mehr Branchen mit gewachsenen Handelsstrukturen, mit Groß- und Spezialhandel fürchten die Digitalisierung im Handel und damit ihren eigenen Tod. Andererseits sind es gerade die Digitalisierungsgiganten wie eben Amazon oder auch Apple, die in jüngster Zeit Einzelhandelsläden eröffnen, nicht nur als Ausstellungsflächen, sondern eben auch als Verkaufspunkte und Servicestellen für Endkunden. Ist der Handel also doch nicht tot? Wie so oft im Leben liegt die Wahrheit in der Mitte: Der Handel muss sich wandeln, dann hat er beste Chancen zu überleben und weiter zu wachsen. Wem gehört der Kunde? Bislang war es speziell in Deutschland so, dass der Handel Herr über die Beziehungen zu den Endkunden war. Die Digitalisierung im Handel bricht diese Exklusivität auf und verschiebt aus der Sicht des Handels die Kräfteverhältnisse in Richtung Hersteller und Erzeuger – aber auch der Endkunden selbst. Waren es nicht die Konsumenten, die diese Veränderungen mit ihren Smartphones ausgelöst haben, noch bevor irgendjemand von Digitalisierung gesprochen hat? Das war der Beginn des direkten Daten- und Informationsaustauschs zwischen Herstellern und Endkunden über die Köpfe der Händler hinweg. Der Kunde gehört nicht mehr dem Handel allein. Hat der Handel also doch ausgedient? Werden die Läden, Ausstellungs- und Verkaufsräume bald in den Besitz der Produzenten oder der Schwergewichte aus dem Silicon Valley übergehen? Wird Amazon mit seinen Lebensmittelläden die großen Supermarktketten nicht nur herausfordern, sondern schon bald ersetzen? Digitalisierung im Handel: Beratung und Service lauten die Zauberworte Ich denke nicht, dass es so weit kommen wird. Denn die zentrale Stärke des Handels liegt weniger in der Logistik als in der Beratung und im Service. Das ist es, was die Menschen suchen und wertschätzen. Zwei kleine Zukunftsszenarien mögen hier genügen: Statt „nur“ Waschmaschinen zu verkaufen, würde ein Haushaltserater den optimalen Mix aus Geräten, Tarifen und Versorgern auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden abstimmen. Und anstatt „nur“ auf die richtige Schuhgröße und Passform zu achten, würden Schuhverkäufer zum Stilberater avancieren, bevor sie den individuellen Schuh im Laden direkt ausdrucken. Wenn aber die Wertschöpfungskette der Produzenten bis in den Handel und zum Endkunden reicht, brauchen Hersteller und Händler ein und denselben Informationsstand. Um die Beispiele von oben wieder aufzugreifen: Wurde die Qualitätskontrolle des im Laden produzierten Schuhs lückenlos dokumentiert, wurde dieser fotografiert, so dass Ansprüche auf Umtausch wegen Produktionsmängeln ausgeschlossen werden können? Waren die Konditionen, zu denen der Stromvertrag abgeschlossen wurde, wirklich die letztgültigen? Wer dokumentiert das rechtssicher? Wer garantiert, dass die Kundenberater im Handel stetigen und schnellen Zugriff auf die relevanten Systeme beim Hersteller haben, um ihre Aufgaben zu erledigen? Und damit sind wir mitten beim Thema Informationsmanagement, das dem Handel ermöglicht, auch weiterhin eine aktive und im Grunde wertschöpfendere Rolle als bisher durch weitere Spezialisierung auf Beratung und Service zu spielen. Da dieses Informationsmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom stationären Handel oder Internet bis zu den Zulieferern der Produzenten – erfolgen muss, darf es keine Systemgrenzen kennen, sondern muss einzig und allein den Prozessen folgen. Mehr Wertschöpfung durch Informationsmanagement So hat der Schuhhersteller dafür zu sorgen, dass die im Laden geschossenen Fotos der richtigen Kundenakte zugeordnet werden und sowohl der Händler als auch der Endkunde im Sinne von Self-Service unmittelbar darauf zugreifen können. Schließlich reklamiert ein Konsument etwaige Schäden in der Regel spätestens am folgenden Tag. Wenn dann die Fotos nicht abrufbar sind, hat niemand Verständnis dafür. Und wenn der Kunde sich direkt beim Hersteller statt beim Händler mit seinen Beanstandungen meldet, darf nicht die Situation eintreten, dass der Kundenbetreuer erst beim Händler anrufen muss, um sich mit dem konkreten Fall vertraut zu machen. Das alles aber ist nur mit einem unternehmensübergreifenden, prozessorientierten Informationsmanagement möglich, das zudem viele Aufgaben automatisiert erledigt. Mit unserem OpenText Digital Retail HUB können Handelsunternehmen den gesamten Informationsfluss erfassen, steuern und analysieren, um die eigenen Kompetenzen im direkten Endkundenkontakt auch im digitalen Zeitalter und mehr denn je auszuspielen. Digitalisierung im Handel: OpenText auf dem SAP-Forum für den Handel 2017 Wie das geht, zeigen wir Ihnen als langjähriger SAP-Partner auf dem SAP-Forum für den Handel 2017, das am 31. Mai und 1. Juni in der Mainzer Rheingoldhalle stattfinden wird und unter dem Motto „Retail. Whole Sale. Live Sale“ steht. Erfahren Sie, wie renommierte Handelsmarken – Coop, Freier Group Logistics, HUGO BOSS, Knoll, Maxeda, Migros, Porta, Rewe, Tally Weijl und SPAR – mit den Lösungen von SAP und OpenText erfolgreich die digitale Transformation meistern. Melden Sie sich jetzt hier für ein Gespräch mit Ihrem OpenText Vertriebspartner an. 

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Machen Sie Ihre Kunden erfolgreich!

Customer experience Journey

Kaufprozesse und die Customer Experience Journey im B2B-Bereich sind komplex. Entscheidungen werden durch mehrere Beteiligte getroffen, es gibt Ausschreibungen, Angebote, Auswahlverfahren und Kriterienkataloge. Dabei wird ein ausgezeichneter Kundenservice für viele Unternehmen zum ausschlaggebenden Faktor für den Kauf. Das ist aber noch nicht alles. Auf Dauer erfolgreich werden nur die Unternehmen sein, die Ihren Vertrieb für die Zukunft aufstellen und die Digitalisierung als Chance begreifen. Denn das alte Verständnis von Vertrieb funktioniert nicht mehr. Stattdessen rückt das Herbeiführen positiver Kundenerfahrungen (Customer Experience Journey) durch das gesamte Unternehmen in den Mittelpunkt. Die Customer Experience Journey beginnt lange, bevor der Kunde einen Vertrag unterzeichnet. Preist Ihr Vertriebsteam Ihre Produkte oder Dienstleistungen an – oder versucht es herauszufinden, was der Kunde wirklich braucht? Wenn letzteres der Fall ist, sollten Sie das auch gebührend würdigen. Warum eine exzellente Customer Experience täglich zelebriert werden sollte Kennen Sie den Customer Experience Day? War der Termin in Ihrem Outlook-Kalender eingetragen? Haben Sie eine Facebook-Benachrichtigung bekommen? Wahrscheinlich nicht. Trotzdem handelt es sich um ein wichtiges Datum. Am Customer Experience Day würdigen Unternehmen weltweit ausgezeichneten Kundenservice. Bei OpenText ist jeden Tag Customer Experience (CX) Day. Warum? Weil der Erfolg unserer Kunden unsere Motivation ist. Erfolgreiche Kunden sind unser erklärtes Ziel – und wir arbeiten ständig daran, das bei unseren Produkten, unserem Kundenservice, den Professional Services und im Vertrieb umzusetzen. Für dieses Ziel entwickeln wir stabile und innovative Lösungen und haken nicht nur die einzelnen Punkte eines RFP (Request for Proposal, Aufforderung zur Angebotsabgabe) ab. Die Lösungen sollen perfekt zu den technischen und personellen – sogar kulturellen und philosophischen Anforderungen unserer Kunden passen. Wie wir das erreichen? Indem wir jeden einzelnen unserer Kunden persönlich kennen lernen. In einem Artikel der Harvard Business Review (Englisch) vom September 2016 werden verschiedene Strategien untersucht, mit denen Unternehmen Kunden besser verstehen und Innovationen vorantreiben wollen. Den Autoren des Artikels zufolge nutzen Unternehmen weltweit die Vorteile von Big Data. Und sie analysieren Kundendemographie, Kaufverhalten und generelle Entwicklungen, um daraus Informationen zu gewinnen. Diese Informationen sind zweifelsohne wertvoll. Aber eben nur ein Teil des Gesamtbilds. Doch nur wenn wir verstehen, welche Aufgaben der Kunde bewältigen möchte, wissen wir auch, welche Lösung wir entwickeln sollen. „Aufgabe steht hier stellvertretend für das, was eine Person unter den gegebenen Umständen wirklich erreichen will“, so die Autoren des HBR Artikels. „Innovationen sind nur dann möglich, wenn Sie diese Aufgabe voll und ganz verstanden haben. Dann müssen Sie auch nicht ständig raten, welche Kompromisse Ihre Kunden eingehen würden. Im Prinzip erstellen Sie eine Art Stellenbeschreibung für Ihre Lösung.“ Bei einem B2B-Unternehmen wie OpenText sind die Aufgaben, mit denen sich die Kunden abmühen, oft sehr differenziert und komplex. Der Artikel erklärt nennt als Beispiel die von Hersheys durchgeführten Fokusgruppen. Dort fand das Unternehmen heraus, dass die Kunden durch das „verräterisch raschelnde“ Einwickelpapier der Peanut Butter Cup-Schokoriegel abgeschreckt wurden. Interessant. Aber die Herausforderungen unserer Kunden erfordern etwas umfangreichere Nachforschungen. Zuhören, verstehen, zusammenarbeiten Wir hören unseren Kunden in jeder Phase der Customer Experience Journey bei OpenText genau zu – von der ersten Erfahrung beim Surfen auf unserer Website bis zum Anpassen und Upgraden unserer Produkte. Unsere Customer Experience-Spezialisten (Englisch) sammeln Feedback aus verschiedenen Quellen: regelmäßig durchgeführte Umfragen, Erfahrungen unserer Customer Advisory Boards (Kundenbeirat), Veranstaltungen und Berichte unserer Mitarbeiter über persönlichen Interaktionen. Unsere Mitarbeiter lesen jedes einzelne Feedback. Die daraus gewonnenen Informationen werden entsprechend kategorisiert und der gesamten Organisation zur Verfügung gestellt. Mit unseren Kunden zusammenzuarbeiten und ihnen zuzuhören, ist jedoch nur ein Aspekt unserer Arbeit bei OpenText. AmerisourceBergen zum Beispiel wollte sein Service-Angebot verbessern. Wie wir das Unternehmen dabei unterstützt haben, hören Sie in diesem Podcast (Englisch). Um die kundenspezifischen Bedarfe und Herausforderungen zu verstehen, arbeiteten wir direkt mit der IT-Abteilung zusammen. Das ist nur eine der vielen erfolgreichen Kundenbeziehungen (Englisch), die wir im Laufe der Jahre aufbauen konnten. Und es handelt sich dabei auch nur um eines von vielen Beispielen, die zeigen, dass der Schlüssel zum Erfolg aller Beteiligten im Verständnis für die „Aufgaben“ des Kunden liegt. Investieren Sie heute in bisschen Zeit und überlegen Sie: Was macht Ihre Organisation gut? Wie könnten Sie noch besser für den Erfolg Ihrer Kunden sorgen? Halten Sie bereits erreichte Ziele fest, und bemühen Sie sich darum zu verstehen, welche Ziele Ihre Kunden erreichen wollen. Wenn Sie sie dabei unterstützen, werden Sie treue Stammkunden gewinnen. Hier (Englisch) erfahren Sie mehr über den CX Day. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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Industrie 4.0: Willkommen im Goldenen Zeitalter der Innovation

Industrie 4.0

Die Industrie 4.0: Unsere Arbeitswelt verändert sich. Der Einsatz digitaler Technologien lässt kaum einen Aufgabenbereich unberührt. Viele einfache manuelle Tätigkeiten werden in Zukunft sogar gänzlich von Robotern übernommen. Die Angst vor der massenweisen Vernichtung von Arbeitsplätzen ist jedoch unbegründet, wie eine aktuelle Studie aus Österreich zeigt. Demnach gingen durch die Digitalisierung nur neun Prozent der Arbeitsplätze verloren, dafür würden jedoch neue Berufsfelder und Jobs geschaffen. Das klingt zwar positiv, „doch trotz Internet und Industrie 4.0 arbeiten moderne Volkswirtschaften kaum effizienter als früher“. Zu diesem Schluss kamen Wissenschaftler des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK). Neben fehlenden Investitionen in die Produktivität mangelt es an Ausbildung und echten Innovationen. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch: innovative Einzelpersonen und Unternehmen sehen einer glänzenden Zukunft entgegen. Technologie treibt Entwicklungen voran Einige frühe Innovationen der vierten industriellen Revolution (Industrie 4.0) lassen sich bereits in Anwendungen für Konsumenten und Privatpersonen erkennen – beispielsweise bei Computerspielen, Unterhaltung oder beim Shopping. Noch wirkt sich der Großteil dieser Innovationen – etwa im Bereich Software, künstliche Intelligenz (KI), Medizin, Robotik und Transportwesen – nicht auf die Gesellschaft oder die Produktivität aus. Aber wenn es soweit ist, werden die Folgen faszinierend und gewaltig sein. Technologie wird sämtliche Industriezweige in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren transformieren. Die Transformationen betreffen uns persönlich, als Gesellschaft, als Unternehmen und als Regierungen. Sie verändern wie wir leben, arbeiten, Frieden halten und Kriege führen. Das Goldene Zeitalter der Innovation hat begonnen In meinem aktuellen Buch „The Golden Age of Innovation“ (Das Goldene Zeitalter der Innovation, Englisch) befasse ich mich mit den Auswirkungen der technologiegetriebenen Revolution. Ich analysiere die Möglichkeiten, die sie eröffnet, und die Risiken, mit denen wir in ihrem Verlauf zu kämpfen haben. Meine neue Blog-Serie basiert auf diesem Buch. Ich lade Sie ein: Begleiten Sie mich auf der Reise ins Goldene Zeitalter der Innovation. In der neuen Serie setze ich meine Forschungen zur digitalen Transformation fort. Mein Themenschwerpunkt: die drastischen Auswirkungen der vierten industriellen Revolution – von der Disintermediation über Geschäftsmodelle auf Abonnement-Basis und Automatisierung bis hin zum „digitalen Ich“. Bereit? Dann folgen Sie mir! An der Schwelle zur vierten industriellen Revolution In den letzten zehn Jahren betrug die Wertschöpfung der 20 wichtigsten Technologie-Unternehmen in den USA über eine Billion US-Dollar (Englisch). 2016 stiegen die US-amerikanischen Risikokapitalinvestitionen auf über 60 Milliarden US-Dollar (Englisch). Software trägt heute mehr als eine Billion US-Dollar (Englisch) des US-amerikanischen Bruttoinlandsproduktes (BIP) zur Weltwirtschaft bei. Allein in Nordamerika gibt es 4,5 Millionen hauptberufliche Software-Entwickler (Englisch) – mehr als jemals zuvor. Innovation sorgt für Fortschritt. Innovationen im Bereich Soft- und Hardware machen fast 15 Prozent aller Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten aus, Arzneimittel knapp zehn Prozent (Englisch). 2015 wurden beim US-Patentamt über 600.000 Anträge (Englisch) eingereicht – ein Rekordhoch. Vermittlungsplattformen stellen heute die Hälfte der weltweit bekanntesten Marken. In diesem Goldenen Zeitalter der Innovation müssen wir alle Software-Unternehmen sein. Die Fähigkeit, Innovationen in großem Maßstab zu skalieren, muss Ländergrenzen und kulturelle Unterschiede überwinden und Menschen vereinen. In vielen Kulturen ist die Innovationsfähigkeit jedoch kaum ausgeprägt. Meiner Erfahrung nach besteht Innovation aus drei entscheidenden Faktoren: qualifiziertem Personal, Kapital und Unternehmergeist. Industrie 4.0 beschreibt ein Zeitalter geprägt durch digitale Innovation, exponentielles Denken und unbegrenztes Potenzial. Es handelt sich um eine Revolution, die an Ausmaß, Größe, Geschwindigkeit und Komplexität in der Geschichte der Menschheit einmalig ist. Industrie 4.0: Ein Wandel ist notwendig Wie aber lässt sich diese Transformation allgemeingültig messen? An der Ertragslage, dem friedlichen Zusammenleben, der Lebensqualität oder an einer neuen Form eines bewussten Kapitalismus? Der Better Life Index (Englisch) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) listet Norwegen, Australien, Dänemark, die Schweiz, Kanada, Schweden, Neuseeland, Finnland, die USA und Island als die zehn Länder mit der höchsten Lebensqualität. Die Punkte Gemeinschaft, gesellschaftliches Engagement und Work-Life-Balance verhindern, dass die USA einen Platz unter den ersten drei der genannten Länder einnimmt. Ich bin sicher niemand, der Vorträge über Work-Life-Balance hält. Demokratie ist allerdings nicht immer einfach, und das große Experiment Amerika hat viel in eine Regierung investiert, die die Menschen integriert, mitnimmt und beteiligt. Dennoch gehen nur 50 Prozent der wahlberechtigten Amerikaner zur Wahl (Englisch) oder engagieren sich für die Gesellschaft. Ein Armutszeugnis. Was die Gemeinschaft betrifft: Obwohl es in den letzten 100 Jahren Fortschritte gab, leben immer noch fast 15 Prozent der Amerikaner unter der Armutsgrenze (Englisch), ein völlig inakzeptabler Zustand. Das Wunder der Anpassungsfähigkeit Mein Großvater wurde geboren, bevor Flugzeuge, Autos, Fernsehgeräte, Telefone und Elektrizität zum Alltag gehörten. Er wurde 98 Jahre alt (60 davon rauchte er und frühstückte täglich Eier mit Speck) und arbeitete bis zu seinem Tode jeden Tag auf seiner Farm. Amerika verließ er nur ein einziges Mal, als er im zweiten Weltkrieg über den Atlantik nach Frankreich schipperte, um sich den alliierten Streitkräften anzuschließen. Mein Großvater hatte viele bewundernswerte Eigenschaften. Ich möchte hier seinen unglaublichen Anpassungsgeist hervorheben. Vom Pferd zum Flugzeug, von Walfischöl zur Elektrizität, von Feldwegen zum landesweiten Verkehrsnetz – er zeigte sich jeder Veränderung gewachsen. Auch den technologischen Umwälzungen des Computerzeitalters: er erlebte sowohl die Entwicklung des ersten PCs wie den Studienabschluss seines Enkels in Computerwissenschaften. Wir befinden uns im Goldenen Zeitalter der Innovation: dem Beginn der vierten industriellen Revolution und unserer persönlichen Verantwortung für die Gestaltung einer besseren Zukunft. Als Software-Ingenieur ist mir noch kein besserer Zeitpunkt untergekommen, um mit Hilfe von Technologie positiv auf die Gesellschaft und Menschheit einzuwirken. Im nächsten Artikel dieser Serie befasse ich mich mit den vier industriellen Revolutionen, den jeweiligen Innovationen und deren Auswirkungen auf Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Zum Weiterlesen können Sie „The Golden Age of Innovation“ hier (Englisch) herunterladen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Digitalisierung 4.0: Wie eine digitale Bahn Ausfälle und Unfälle verhindert

Informationsmanagement

Die Digitalisierung 4.0 macht auch vor einem der ältesten Symbole der Industrialisierung nicht halt: der guten alten Bahn. Und man möchte meinen, dass es dabei – auch in den sensiblen Bereichen wie der Fahrgastsicherheit – um die Digitalisierung 4.0 der Daten geht. Wer eine Fahrkarte bestellt, erledigt dies heutzutage in der Regel online. Die eingegebenen Daten wandern aus dem Online-Formular direkt in das ERP-System und lösen dort die Buchung aus. Stellen Mechaniker fest, dass ein Ersatzteil beschafft werden muss, schicken sie eine Bestellung ab, wieder fallen Daten an, die ins ERP-System gehören. Erst mittels Dokumenten werden Daten zu Informationen Doch das ist nur ein Teil der Geschichte. Wie entsteht die automatische Antwort mit der Buchungsbestätigung? Wie bewahrt man den Stand einer Webseite zum Zeitpunkt der Buchung auf, für den Fall etwaiger Reklamationen? Wie erhält der Wartungstechniker Zugang zu exakten Plänen, um ganz sicher zu sein, das richtige Ersatzteil zu bestellen und damit mögliche Ausfälle oder sogar Unfälle von Zügen zu verhindern? Wie dokumentiert er seine Arbeit und seine Entscheidungen? Was hat das noch mit Daten zu tun? Nicht mehr viel, lautet die richtige Antwort auf diese Frage. Denn hier geht es um so genannte unstrukturierte Informationen in Form von Dokumenten, ihren Vorlagen samt Textbausteinen, Bauplänen und die Speicherung von ganzen Webseiten, nicht nur einzelnen Daten daraus. Für die Daten braucht man ERP, für alles andere Enterprise Information Management. Digitalisierung 4.0: Bahn goes digital Genau das hat auch eine große europäische Bahngesellschaft erkannt. Sie plante deshalb nicht die Einführung eines ERP-Projekts, sondern die langfristige Digitalisierung jeder Art von Information und der Prozesse. Pro Jahr fallen dort über 140.000 Lieferantenrechnungen an und ungefähr eine Million technische Zeichnungen von Hunderten von Ingenieuren. Hinzu kommen die Akten von Zehntausenden Mitarbeitern, so dass in einem Zeitraum von fünf Jahren mit über 7,5 Millionen neuen Dokumenten zu rechnen ist. Es ging also um eine unternehmensweite Plattform für digitale Informationen und Prozesse, die es mit geeigneten Lösungen auf technischer und Anwendungsebene zu realisieren galt. Zudem mussten die Lösungen von Anfang an reibungslos miteinander funktionieren, es durfte also kein Integrationsaufwand entstehen. Vor diesem Hintergrund fiel die Wahl einfach, möchte man fast sagen. Eine solche universelle Plattform für Enterprise Information Management lässt sich mit OpenText™ Extended ECM for SAP® Solutions realisieren, das vollständig mit den SAP® ERP-Lösungen integriert ist. Die europäische Bahngesellschaft hat das verstanden und digitalisiert damit nun Schritt für Schritt sämtliche Informationen und Prozesse. Alles wird digital dokumentiert, so dass die Einhaltung sämtlicher Regularien (Compliance) lückenlos und vor allem – anders als früher – auf Knopfdruck nachverfolgt und nachgewiesen werden kann. Das sorgt sowohl für mehr Qualität in allen Bereichen inklusive Fahrgastsicherheit, aber auch für substanzielle Kosteneinsparungen von mehreren Millionen Euro. Auch bei Rückenschmerzen: OpenText Die Bahngesellschaft hat mit dieser Plattform noch viel vor: Zum Beispiel sollen die Lokführer und andere in Zukunft nicht mehr die rund 20 Kilogramm schweren Koffer mit Vorschriften und Prozessbeschreibungen – alles auf Papier – mit sich führen müssen, sondern die Informationen aus OpenText direkt auf ein mobiles Gerät übertragen bekommen, genau auf ihre jeweilige Rolle und Aufgabe abgestimmt. Schneller, einfacher, effektiver – hier wird das alte Werbeversprechen Realität. Digitalisierung 4.0: Willkommen in der digitalen Welt! Erfahren Sie mehr über unser Digitalisierungsangebot für SAP®-Umgebungen

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Warum IT-Manager europäischer Energieversorger bereits heute von der digitalen Transformation profitieren – und das ist nur der Anfang

digitale Transformation

Der Klimawandel und die damit verbundene Nachfrage nach alternativen Energiekonzepten treibt auch die technologische Entwicklung im Energiesektor voran. 45 Millionen Elektroautos würde das deutsche Stromnetz verkraften, erklärt das Wissenschaftsmagazin Spektrum, weil „die Millionen ans Netz angeschlossenen Batterien durch intelligente Steuerung Leistungs- und Nachfrageschwankungen im Netz abpuffern könnten“. Die intelligente Steuerung, Smart Grid, gehört zu den wichtigsten Herausforderungen für das Stromnetz der Zukunft. Ein „Smart Grid ist ein normales Stromnetz, das ausgerüstet mit digitalen Mess-, Kommunikations- und Regelungsinstrumenten sowohl das Netz selbst als auch die beteiligten Interessengruppen intelligenter macht“. So sollen beispielsweise neue Endgeräte wie intelligente Stromzähler (Smart Meter) Anlagen in Echtzeit steuern und eine bedarfsoptimierte Stromerzeugung und -verteilung sicherstellen. Die Voraussetzung dafür ist die Digitalisierung aller Beteiligten. Dass die Energieversorger sich bereits auf einem guten Weg zum Smart Grid befinden, zeigt eine neue Studie von IDG und OpenText. So haben sich schon über 90 Prozent aller Energieunternehmen aus Großbritannien und der nordischen Region (Finnland, Norwegen, Schweden) ein Programm zur digitalen Transformation verordnet. Diese Unternehmen erkennen bereits, welche erheblichen Vorteile ihnen die Digitalisierung verschafft. Doch IT-Leiter in Energiefirmen sind sicher: „Da steckt noch mehr Potenzial.“ Instabile Preise sorgen für Konzentration auf betriebliche Effizienz Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass sich die Preisgestaltung in zweifacher Hinsicht auf Energieunternehmen auswirkt. Zum einen haben Energieversorger Schwierigkeiten Angebot und Nachfrage aufgrund der schwankenden Ölpreise angemessen auszutarieren. Wie es ein IT-Leiter aus Großbritannien formuliert: „Ein Großteil der Branche konzentriert sich auf die volatilen Ölpreise und deren Auswirkung auf die Kapitaleffizienz.“ Ein IT-Manager aus Finnland erläutert die Nachteile unbeständiger Preise: „Um in einem extrem umkämpften Markt zu bestehen, müssen wir unsere Preise ständig senken … Als kundenorientiertes Unternehmen müssen wir zudem beträchtliche Investitionen im Bereich Kundenzufriedenheit tätigen, was uns zusätzlich Sorgen bereitet. Zugleich müssen wir unseren Kunden einen fairen Preis und einen transparenten Kundenservice bieten.“ Wie sich der permanente Preisdruck auswirkt, bringt ein weiterer IT-Leiter aus Großbritannien auf den Punkt: „Den Energieversorgern geht es in der Hauptsache um Profitmaximierung während daran gearbeitet wird, die betrieblichen Kosten zu senken und die Effizienz von Prozessen zu verbessern.“ Die Digitalisierung der Betriebe macht Fortschritte Aus den Antworten aus unserer Befragung lässt sich erkennen, dass sich die Energieunternehmen in der frühen Phase der digitalen Transformation auf betriebliche Abläufe und die Kundenerfahrung konzentriert haben. Das Management von Angebot und Nachfrage gehört dabei zu den wichtigsten Themen der untersuchten Energieversorger. Sie bezeichnen den Lastausgleich als eine der größten Herausforderungen für die Branche und als zweitgrößte Chance für die Digitalisierung. Viele Unternehmen scheinen hier gute Fortschritte zu machen. Ein IT-Leiter aus der nordischen Region fasst den Eindruck vieler befragter Kollegen zusammen: „Die Digitalisierung erlaubt es uns, physikalische Assets mit der virtuellen Umgebung zu vernetzen. Das sorgt für effizienten Output und ermöglicht eine Überwachung von verschiedenen Standorten aus. Angebot und Nachfrage lassen sich leichter steuern und alle Abläufe mit Hilfe zentralisierter Daten von einem Standort aus kontrollieren.“ Die Ergebnisse dieser Anstrengungen beeindrucken. Wie ein IT-Verantwortlicher berichtet, „hat uns die Digitalisierung dabei geholfen, betriebliche Abläufe zu verbessern und die Flexibilität über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu steigern. Unsere Profitabilität ist um den Faktor 20 auf 30 Prozent gewachsen.“ Big Data vernetzt den Betrieb mit der Customer Experience Einer der Hauptvorteile der digitalen Transformation besteht zweifelsohne in der Fähigkeit, sehr große Datenmengen effizient auszuschöpfen. In der Befragung wurde dies als der größte Nutzen der Digitalisierung bezeichnet. Überzeugende 98 Prozent der untersuchten Firmen erklärten, dass sie ihre Entscheidungen bereits auf Basis von Datenanalysen und -prognosen (Predictive Data) treffen. Wie ein IT-Leiter aus Schweden erklärt: „Wir erkennen die positiven Auswirkungen der Digitalisierung. Die Produktivität hat sich erhöht. Und wir können die Angebots- und Nachfrageprozesse in unserem Unternehmen einfacher überwachen. Auf dem digitalen Weg können wir leichter mit unseren Kunden interagieren. Wir verstehen ihre Bedürfnisse und erhalten regelmäßiges Feedback.“ Ein IT-Manager aus Großbritannien beziffert das Ergebnis: „Wir setzen auf erweiterte Analysefunktionen (Advanced Analytics) um die Servicequalität zu optimieren, unsere Kundenbeziehungen zu pflegen und zu vertiefen. Durch die Digitalisierung eines einzigen Kernprozesses können wir die Prozesskosten im ersten Jahr um 20 Prozent senken und gleichzeitig die Kundenzufriedenheit verbessern.“ Analytics stärkt die Customer Experience Die Ergebnisse unserer Studie verdeutlichen, dass alle IT-Leiter verstanden haben, was Datenanalysen leisten und die meisten die daraus gewonnenen Erkenntnisse bereits zur Verbesserung des Kundenservice nutzen. Gearbeitet wird an hoch personalisierten und individualisierten Serviceangeboten, die die Kundentreue und -bindung stärken. „Mit der Einführung integrierter Kundendienstleistungen entwickeln wir uns von einem energiezentrierten zu einem kundenzentrierten Unternehmen. Um das Verhalten unserer Kunden besser zu verstehen, nutzen wir wachsende Volumen von Kundendaten. Wir haben die enorme Chance, innovative und digital-unterstützte Produkte und Services zu entwickeln und gebündelt in einem integrierten Kundenservice bereitzustellen“, erklärt ein IT-Leiter aus Großbritannien. Ein anderer CIO fasst die Äußerungen seiner Berufskollegen zusammen: „Wir bieten unseren Kunden an, sich online, auf mobilen Endgeräten oder über die sozialen Medien zum Thema Elektrizität zu informieren, auf dem Laufenden zu halten oder zu kaufen. Durch den komfortablen, kostengünstigen und personalisierten Zugang zu Stromangeboten in jeder Preisklasse versorgen wir unsere Kunden mit einem differenzierten und modernen Service.“ Die Entwicklung personalisierter Produkte und Services in Verbindung mit personalisierter Preisgestaltung zieht sich wie ein roter Faden durch die Studie. Wie ein IT-Leiter aus Schweden vermerkt: „Wir bieten unseren Kunden bereits verschiedene Optionen zur Auswahl an. Diese Tarife können anhand von Kundenbedarf und -verbrauch modifiziert werden. Und wir entwickeln ständig neue Pakete, die auf die Anforderungen unserer Kunden abgestimmt sind.“ Intelligente Stromnetze werden dafür sorgen, dass Kunden zu Partnern werden Laut unserer Studie konzentrieren sich europäische IT-Manager darauf, die Kundenerfahrung ständig weiter zu verbessern. Die Einführung von Smart Grids leistet dazu einen wesentlichen Beitrag. Wie ein IT-Verantwortlicher aus Großbritannien kommentiert: „Das Stromnetz unterstützt das Energienetzwerk von morgen. Es wird den Elektrizitätsfluss in beide Richtungen ermöglichen, Informationen und Preissignale übertragen und für Ausgewogenheit bei Angebot und Nachfrage sorgen. Das stärkt die Zuverlässigkeit des Netzes, reduziert Verluste und integriert dezentrale Energieerzeuger, was zur Entlastung der Umwelt beiträgt. Das digitale Netz wird einen kontinuierlichen Fluss an Daten generieren – zu Verbrauch, Lastschwankungen, Preisanpassungen und Angebotsreaktionen – und damit die Effizienz des gesamten Systems erhöhen. Einer der interviewten CIOs erklärt die Vorteile für Kunden und Anbieter: „Das Stromnetz der Zukunft ermöglicht es den Kunden, ihren Energieverbrauch über intelligente Zähler und Energiemanagementsysteme im Haushalt rund um die Uhr zu kontrollieren. Es erlaubt eine direkte Kommunikation mit Endkundengeräten, um den Verbrauch zu Spitzenzeiten zu reduzieren und den Bedarf an teuren Stand-by-Kraftwerken zu senken.“ Grundsätzlich erwarten die IT-Manager der Energieversorger, dass Smart Grids partnerschaftliche Beziehungen zwischen Kunden und Unternehmen fördern und dazu beitragen, dass die Kunden mehr Kontrolle auf der Nachfrageseite übernehmen. Unterstützt durch personalisierte Preisangebote, die es den Energieunternehmen ermöglichen, die Stromversorgung effizienter und kostengünstiger zu managen. Obwohl dies noch ein paar Jahre dauern kann und durch die Dezentralisierung der Energieversorgung und der Stromerzeuger erschwert werden dürfte, sieht es ganz so aus, als hätten sich die befragten IT-Leiter bereits auf einen Kurs geeinigt. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Ausblick 2017: Setzt sich dezentrale Energieversorgung in diesem Jahr durch?

Energieversorgung

Deutschlands größter Verteilnetzbetreiber Westnetz erleichtert ab sofort die Nutzung von Mini-Solaranlagen durch Privatpersonen. „Die dezentrale Stromproduktion aus Sonnenenergie senke klimaschädliche Emissionen und reduziere zugleich die Kosten für den Ausbau der Energienetze“, erklärt Marcus Vietzke, Mini-PV-Experte bei der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) in Berlin. Mit der Photovoltaik-Solaranlage für Balkone und Terrassen können umweltbewusste Menschen ihren Beitrag zur Energiewende leisten. Doch die Energieversorger stellt der Umgang mit den dezentralen Erzeugungsanlagen vor etliche Herausforderungen. Gesetzgebung, Preisgestaltung, Netzanbindung und Abrechnung müssen geregelt werden – und zwar nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Die Digitalisierung spielt dabei eine Hauptrolle. Bei den deutschen Versorgungsunternehmen herrscht laut einer aktuellen Studie der Wirtschaftsprüfer Rödl und Partner neben Aufbruchsstimmung allerdings auch Nachholbedarf. Wie komplex die Lage ist, zeigt uns ein Blick über den Großen Teich. Zur regulatorischen Unsicherheit auf dem Energiesektor in Bezug auf den neuen amerikanischen Präsidenten wurde bereits viel berichtet. Eines jedoch steht fest: Der Einfluss erneuerbarer Energien und dezentraler Erzeugungsanlagen (DEA) wird weiter steigen. Ist also 2017 das Jahr, in dem die Energieversorger das Prinzip der DEA voll übernehmen? Und wie sieht das neue Geschäftsmodell aus? Die Entwicklung der dezentralen Energieversorgung Dezentrale Erzeugungsanlagen bedeuten Umsatzeinbußen. So haben die Energieversorger berechtigte Bedenken, ob DEA-Nutzer auch entsprechend zum Erhalt der Netze beitragen werden. Diese Schwierigkeiten müssen von den Regulierungsbehörden in den Richtlinien für die Preisgestaltung berücksichtigt werden. Allerdings erkennen die Energieversorger mittlerweile auch die Chancen, die DEA für eine alternde Infrastruktur mit dringendem Modernisierungsbedarf und gleichzeitig immer öfter stagnierender Nachfrage bieten. Unabhängig von ihrer Haltung zur Umweltschutzbehörde EPA, dem Clean Air Act oder dem Clean Power Plan lässt sich eine eindeutige Absicht hinter der Gesetzgebung der neuen US-Regierung erkennen. Damit sich die Energieversorger zügig auf DEA umstellen, sollen die Gesetze die Modernisierung des Stromnetzes zur Voraussetzung für die Anbindung von DEA machen (Englisch). Tatsächlich finden sich immer mehr Indizien dafür, dass Energieversorger in DEA investieren, um damit notwendige Umrüstungen von Großkraftwerken sowie Übertragungs- und Verteilungsnetzen zu vermeiden oder zu vertagen (Englisch). Das hat mindestens zwei Gründe: Erneuerbare Energien – besonders Solarstrom – haben schon bald Preisparität mit herkömmlichen Energiequellen, auch Erdgas, erreicht. In einigen Fällen erwiesen sich Solar- und Windenergie im Durchschnitt sogar als kosteneffektiver als Erdgas (Englisch). Der zweite Grund: Energieversorgungsunternehmen verstehen, dass sie von einem „kostenzentrierten“ zu einem „kundenzentrierten“ Geschäftsmodell wechseln müssen, wenn sie überleben wollen. Rasche Anpassung der Energieversorgungsunternehmen an DEA Auf der einen Seite haben Energieversorgungsunternehmen mit stagnierender oder sinkender Nachfrage zu kämpfen und betrachten DEA daher als ernsthafte wirtschaftliche Bedrohung. Auf der anderen Seite sehen sich die Kunden mit steigenden Kosten und sinkender Servicequalität konfrontiert, darunter unerwartete Stromausfälle und geplante wiederholte Unterbrechungen der Versorgung. Die steigende Nachfrage der Kunden nach DEA ist also absolut verständlich. Die meisten erkennen in dezentralen Erzeugungsanlagen nicht ein Mittel, um Geld zu verdienen, sondern eine Möglichkeit, die Energieversorgungsleistung so zu verbessern, dass auch die Kosten sinken. In diesem Zusammenhang wenden die Top-Manager der Energieversorger ihre Aufmerksamkeit schnell den Chancen der DEA zu, statt auf den Gefahren zu beharren. Es ist aufschlussreich, dass in der „State of the Electric Utility Survey 2015“ (Statuserhebung zur US-Stromversorgung) 56 Prozent der Befragten aus dem Energiesektor angaben, sie würden zwar die Chancen von DEA erkennen, wüssten jedoch nicht, wie sie diese in ein tragfähiges Geschäftsmodell überführen sollen. Ein Jahr später hatten sie bereits begonnen, an diesen Modellen zu arbeiten – der Großteil bevorzugte dabei als besten Weg die Zusammenarbeit mit Drittanbietern (Englisch). Die DEA-Chance nutzen Energieversorger können die Kosten für einen Eintritt in den DEA-Markt senken, indem sie entweder als Aggregator (Sammelstelle) für DEA-Betreiber oder Mikronetze auftreten oder sogar ganz neue Supply Chains entwickeln. Zugleich sichern sie damit ihre bestehenden Einnahmequellen und sondieren als Nischen- und Individualversorger vollkommen neue Dienstleistungsmöglichkeiten abseits der Großkraftwerke. Damit das gelingen kann, müssen zwei Dinge geschehen. Erstens müssen die Energieversorgungsunternehmen, die bisher einen End-to-End-Service lieferten, lernen mit dem zu Recht zu kommen, was ABB so treffend als „Energienachbarschaft“ (Englisch) bezeichnet. ABB äußerte sich wie folgt: „Unter dem Gesichtspunkt einer Energienachbarschaft lassen sich historisch gewachsene und abgeschottete Gräben im Energiesektor überbrücken. Diese Gräben haben bislang die Entwicklung von flexibleren, effizienteren, nachhaltigen und umweltfreundlichen Energiesystemen verhindert. Durch eine vermehrte Zusammenarbeit oder zumindest eine regelmäßige und proaktive gegenseitige Beratung können Energieversorger, DEA-Betreiber und Kunden für alle Beteiligten vorteilhafte Entscheidungen zu Infrastruktur, Geschäftstätigkeiten und Ressourcen treffen.“ Zweitens wird die Fähigkeit, innerhalb dieser Nachbarschaft zu kommunizieren und Daten auszutauschen, essenziell. Eine der zukünftigen Schlüsselanforderungen an Energieversorger lautet daher, die Digitalisierung proaktiv voranzutreiben. Der DEA-Markt erfordert bereits heute Sensoren und Messgeräte, um Qualität und Produktionsmenge zu regulieren. Die zur Netzanbindung der DEA von Energieversorgern errichteten Ökosysteme erfordern vollkommene Transparenz und Sichtbarkeit. Deshalb müssen kooperierende Energieversorger, DEA-Unternehmen und Kunden in der Lage sein, die mit der Erbringung der Dienstleistung verbundenen strukturierten und unstrukturierten Daten vollständig zu verstehen. Wie Sie mit diesem Ausmaß an digitaler Umwälzung umgehen können, hat Adam Howatson, CMO von OpenText, kürzlich in einem interessanten Blogbeitrag (Englisch) erläutert. Umsetzung in der Praxis In der Praxis müssen Leistungsbedingungen, Service Level Agreements sowie Produktions- und Wartungszyklen mit Produktionsdaten und automatischen Leistungsmessern kombiniert werden. So können alle Beteiligten sicher gehen, dass sie selbst und auch die anderen die Verpflichtungen vollständig erfüllen. Das trifft insbesondere auf den Trend zu nachfrageseitigen Preisgestaltungen wie dem Nutzungszeiten-Modell (Englisch) zur effektiveren Vergütung von DEA-Betreibern zu. Als Herausforderung gilt dabei die Implementierung neuer Arten von Software – etwa EIM – als zentrale und integrierte Plattform für Kommunikation, Informationsaustausch und Data Analytics. Und zwar sowohl innerhalb des Energieversorgers wie auch außerhalb, um sich mit Kunden, DEA-Betreibern und selbstverständlich auch den Regulierungsbehörden zu vernetzen und auszutauschen. Die erfolgreiche Anbindung der DEA an die vorhandenen Stromnetze ist besonders kritisch. Denn die dezentralen Erzeugeranlagen sollen laut Prognose großen Einfluss auf die (aufgrund ihrer Form) als „Duck Curve“ (Entenkurve) bezeichnete 24-Stunden-Prognosekurve der Netzbelastung haben. Der kalifornische Betreiber CAISO führte detaillierte Analysen der Netzbelastungsprognosen bis 2020 durch und demonstrierte damit den starken Anstieg an Energiequellen und die Wahrscheinlichkeit von Überproduktionsrisiken (Englisch). Ebenso arbeitet CAISO mit Branchenvertretern und Gesetzgebern gemeinsam an neuen Regeln und Marktinstrumenten, die die Entwicklung flexibler Energiequellen unterstützen und fördern, um ein ausfallsicheres Stromnetz für die Zukunft zu sichern. Das American Council for Energy Efficient Economy (ACEEE) berichtete vor kurzem, Energieversorger könnten eine zehnprozentige Reduzierung der Spitzenlast erreichen, wenn sie Möglichkeiten zum Lastmanagement (Englisch) einsetzen würden. Das reduziere auch die Auswirkungen der immer steiler werdenden Duck Curve. Der Einsatz einer modernen EIM-Software als integrierte Kommunikationsplattform ist für die Energieversorger daher eine Voraussetzung. Für den erfolgreichen Austausch von Inhalten sowie strukturierten und unstrukturierten Daten mit allen Beteiligten, darunter DEA-Betreiber, Kunden und Netzbetreiber, ist eine Enterprise-Information-Management-Lösung also unabdingbar. Zudem wird EIM auch für Initiativen zur Einführung neuer Lastmanagementtechnologien benötigt. Auf Seite 2 erfahren Sie mehr über die zentrale Rolle von Regulierungen und Regulierungsbehörden.

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Fünf Compliance-Anforderungen für 2017

Compliance

Hatte das Thema Compliance-Anforderungen in der Vergangenheit eher für große und international aktive Konzerne Relevanz, ist heute auch der Mittelstand aufgewacht. In einer aktuellen Studie gaben 40 Prozent der befragten kleinen und mittleren Firmen an, sie hätten bereits ein unternehmensweites Compliance-System im Einsatz. Weitere 40 Prozent nutzen ein solches System zumindest in Teilbereichen ihres Betriebs. 90 Prozent der Befragten erklärten, sie wollten ihre Compliance-Maßnahmen in den nächsten Jahren ausweiten. Mit gutem Grund: 2017 entwickelt sich zu einem turbulenten Jahr in Sachen Compliance. Mit der Kombination aus BREXIT, der Trump-Präsidentschaft und der Reform der EU-Datenschutzregeln stehen regulatorische Änderungen und Unsicherheiten wieder im Rampenlicht. Und weil bei Verstößen wieder Strafzahlungen in enormer Höhe drohen, sorgen sich die Compliance-Beauftragten mehr denn je um ihre persönliche Haftung. Compliance-Anforderungen: DSGVO – der Countdown läuft Falls sich Ihr Unternehmen noch nicht mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) beschäftigt hat, gehören Sie möglicherweise bereits zu den Nachzüglern. Die DSGVO wurde im Mai 2016 ratifiziert und soll den Schutz personenbezogener Daten an das digitale Zeitalter anpassen. Mit der Verordnung werden den Unternehmen strenge Vorgaben für den Umgang mit und das Speichern von personenbezogenen Daten von EU-Bürgern auferlegt. Die Richtlinie wird weitreichende Auswirkungen auf Unternehmen haben – vom Einholen von Einverständniserklärungen der Kunden, über den Einsatz von Cookies auf Firmen-Webseiten bis zum „Recht auf Vergessen“. Die DSGVO betrifft jedoch nicht nur Unternehmen in der EU. Die EU-Rechtsvorschriften gelten für jedes Unternehmen, das personenbezogene Daten von EU-Bürgern sammelt und speichert. Da die DSGVO ab Mai 2018 greift, läuft für die Organisationen der Vorbereitungscountdown. Die DSGVO wirkt sich allerdings nicht nur auf das Compliance-Team aus. Sie betrifft auch viele andere Unternehmensbereiche. Wichtige Schritte Ermitteln Sie im ersten Schritt in welchen Prozessen und Inhalten Ihre Organisation personenbezogene Daten verarbeitet. Dazu gehört unter anderem: Welche personenbezogenen Daten werden verarbeitet? Wo im gesamten Unternehmen werden solche Daten gespeichert? Wer hat Zugang zu diesen Daten? Wurde das Einverständnis zur Nutzung eingeholt, und wo ist das dokumentiert? Wohin und woher werden diese Daten übertragen (auch an Dritte und grenzüberschreitend)? Wie werden die Daten während ihres gesamten Lebenszyklus gesichert? Gibt es Richtlinien und Prozesse zum Umgang mit personenbezogenen Daten? Auf der OpenText Webseite zur DSGVO (Englisch) erfahren Sie mehr über die Richtlinie und wie OpenText Sie unterstützen kann. Compliance-Anforderungen: Der Druck auf die Compliance-Verantwortlichen lässt nicht nach Der Stellenwert von Compliance-Beauftragten ist so hoch wie nie zuvor, doch mit großem Einfluss ist auch große Verantwortung verbunden. Der Druck auf die Compliance-Verantwortlichen wächst ständig, und 2017 bildet hier keine Ausnahme. So erwarteten beispielsweise 69 Prozent der befragten Unternehmen (Englisch) im Jahr 2016, dass die Regulierungsbehörden im folgenden Jahr noch mehr Vorschriften erlassen würden. 26 Prozent erwarteten sogar deutlich mehr Vorschriften. Zudem scheint die persönliche Haftung zur bleibenden Sorge zu werden. 60 Prozent der in einer Studie (Englisch) Befragten gingen von einer steigenden persönlichen Haftung der Compliance-Beauftragten in den nächsten zwölf Monaten aus, 16 Prozent davon sogar von einer deutlichen Steigerung. Zusätzlich stellt die DSGVO ausdrücklich klar, dass Unternehmen eine qualifizierte Compliance-Funktion zu besetzen haben, den sogenannten Datenschutzbeauftragten (DSB). Obwohl die DSGVO die erforderlichen Zertifizierungen der DSB nicht im Detail festlegt, verlangt die Regelung dennoch, dass diese „Fachwissen auf dem Gebiet des Datenschutzrechts und der Datenschutzpraxis besitzen“. Wichtige Schritte Datenschutzbeauftragte müssen keine technischen Experten sein. Doch sie müssen wissen, wie sie die Softwarelösungen für Governance, Compliance und Risikomanagement (Englisch) nutzen, um sich ihre Aufgaben zu erleichtern. Weitere wichtige Schritte: Stellen Sie sicher, dass Ihre Richtlinien auf dem neuesten Stand sind und die Mitarbeiter ihre Compliance-Aufgaben verstehen und entsprechend geschult sind. Mehr erfahren Sie in diesem AIIM-Whitepaper mit Infografik „Governance, Compliance und Risikomanagement mit ECM und BPM managen“ (Englisch). Compliance-Anforderungen: Eine neue Regierung bedeutet auch neue regulatorische Schwerpunkte US-Präsident Trump hat seinen Wunsch, bestehende gesetzliche Beschränkungen zu reduzieren, stets klar geäußert. Vom Finanzdienstleistungssektor (Englisch) bis zum Umweltbereich (Englisch) bereiten sich Compliance-Beauftragte auf die Änderungen und deren Auswirkungen vor. Die meisten Branchenexperten sind sich einig, dass selbst dort, wo gesetzliche Regelungen vereinfacht (Englisch) oder reformiert werden, eine Menge Arbeit auf ihre Mitarbeiter wartet. Schließlich muss die durch den Wegfall bisheriger Gesetze entstandene Lücke gefüllt oder geklärt werden, wie neue Gesetze anzuwenden sind. Die Situation mag im Moment noch unklar sein, doch unabhängig davon können Sie sicher sein, dass mit jeder Änderung Arbeit auf Ihr Compliance-Team zukommt. Wichtige Schritte Wie bereitet man sich auf Unbekanntes vor? Der weise Rat vieler Experten lautet, vorerst beim normalen Tagesgeschäft zu bleiben und Regelungen und Prozesse noch nicht zu überarbeiten. Dennoch: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um Ihr gesamtes Compliance-Programm zu evaluieren. Ein Beispiel: Falls Sie Ihre Hausaufgaben im Bereich der juristischen Anforderungen zum Information Management noch nicht gemacht haben, packen Sie das Thema jetzt an. Ob Ihre Firma in den USA angesiedelt ist oder dort nur Geschäfte tätigt – mögliche Änderungen der Gesetzeslandschaft bedeuten, dass sich Unternehmen schnell anpassen müssen. Nur so können sie rasch von Chancen profitieren, Risiken minimieren und gesetzeskonform bleiben. Hier erfahren Sie mehr über die Compliance-Lösungen von OpenText (Englisch). Compliance-Anforderungen: Wenn die Kosten für Compliance-Prozesse steigen, fordern Organisationen auch mehr Nachweise für deren Nutzen In einer Umfrage von Thomson Reuters gaben 2016 69 Prozent der Organisationen (Englisch) an, dass sie von einer Erhöhung ihres Gesamtbudgets für Compliance in den kommenden zwölf Monaten ausgehen. Weltweit werden entsprechende Abteilungen ausgebaut und erhalten mehr Befugnisse, Personal und Verantwortung. Damit sind sie aber auch besser als Kostenstelle innerhalb der Organisation erkennbar. Die direkte Folge: Maßnahmen sollen sich nicht mehr nur minimal negativ auf das Betriebsergebnis auswirken. Im Gegenteil, es gibt mehr Druck denn je zu demonstrieren, dass die Compliance-Maßnahmen einen positiven Beitrag zum Betriebsergebnis leisten. Return on Compliance (ROC) ist zwar kein neues Konzept, aber in 2017 müssen Organisationen tatsächlich nachweisen, welchen Nutzen das Unternehmen aus seinen Investitionen zieht. Wichtige Schritte Definieren Sie Kennzahlen – woran und wie messen Sie den Erfolg und ROI Ihrer Compliance-Maßnahmen? Mögliche Beispiele sind vermiedene oder reduzierte Kosten für Rechtsstreitigkeiten oder Strafen und effizientere Compliance-Prozesse. Legen Sie eine Ausgangsbasis fest – ohne Basiskennzahlen lassen sich Verbesserungen schwer nachweisen. Sie haben noch keine Basis-KPIs erfasst? Handeln Sie jetzt. Bewerten Sie im Vergleich zur Best Practice Ihrer Branche. Ziehen Sie möglichst viele Branchenstudien zu Rate, die zeigen, wie Ihre Geschäfte von Compliance profitieren. Führungskräfte und Aufsichtsratsmitglieder wissen Daten und Recherchen zu schätzen. Prüfen, prüfen und nochmals prüfen – wie in anderen Unternehmensbereichen auch sollte die Bewertung des ROI von Compliance-Maßnahmen nicht nur einmal jährlich stattfinden. Überprüfen und ergänzen Sie Ihre Pläne und Strategie mindestens vierteljährlich. Hier erfahren Sie, warum Compliance nicht nur notwendiges Übel, sondern gut für Ihre Geschäfte ist (Englisch).  Compliance-Anforderungen: Geht es um Compliance, sind Sie Ihres Bruders Hüter – Unternehmen kämpfen immer noch mit Drittrisiken 32 Prozent der Teilnehmer einer von Navex Global durchgeführten Studie (Englisch) berichteten, sie wären in den letzten drei Jahren mit rechtlichen oder regulatorischen Verfahren konfrontiert gewesen, an der Dritte beteiligt waren. 30 Prozent (Englisch) der Befragten gaben in derselben Studie an, sie gingen davon aus, dass sie zukünftig mehr Konflikte mit Dritten erwarten. Laut GRC20/20 gilt „der wachsende Bereich von Geschäftsbeziehungen mit Dritten, wo zunehmende rechtliche Gefährdung und Risikoexposition auf die Organisationen durchgreifen“ als zweitgrößter Treiber von Initiativen für Governance, Risikomanagement und Compliance (GRC). In immer größeren und komplexeren globalen Supply Chains sind Sie direkt von der Vorgehensweise und den Methoden Ihrer Verkäufer betroffen. Das kann zu Rechtsstreitigkeiten, empfindlichen Strafen und auch der teuersten aller Folgen führen – zum Vertrauensverlust Ihrer Kunden. Auch 2017 werden Compliance-Programme einen Schwerpunkt auf den Umgang mit Risiken durch Dritte setzen. Wichtige Schritte Dass Organisationen mit ausgereiften und weit entwickelten Programmen zum Umgang mit Drittrisiken bessere Ergebnisse verzeichnen, ist wenig überraschend. Größere Budgets und automatisierte Systeme für solche Programme spielen dabei ebenfalls eine Rolle. Wichtige Schritte beinhalten daher eine aktuelle und effektive Vereinbarung über die Sorgfaltspflichten Dritter, eine starke, funktionsübergreifende Finanzierung des Programms für Drittrisiken sowie ein klar und eindeutig bestimmter Leiter und Eigner des Programms (oft die Compliance-, Ethik- oder Rechtsabteilung). Erfahren Sie, wie Sie Konfliktmineralien aus Ihrer Lieferkette entfernen und wie die OpenText Cloud Supply Chains umweltfreundlicher macht (Englisch). Für alle Compliance-Verantwortlichen und -Beauftragten gilt: Machen Sie sich auf ein spannendes Jahr 2017 gefasst! Es wird ein heißer Ritt, der vielleicht ein paar blaue Flecken hinterlässt, aber auch für Begeisterung sorgen dürfte! Behalten Sie den Überblick! Bei weltweit über 100.000 Verordnungen das es nicht einfach. Unser aktuelles White Paper macht Sie fit für die Compliance-Anforderungen im digitalen Zeitalter. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Erschließen Sie unstrukturierte Daten für den maximalen Erfolg Ihrer Supply Chain

Digitalisierung

Die Digitalisierung und das Aufkommen der damit verbundenen strukturierten und unstrukturierten Daten bergen zweifellos ein enormes Potenzial für Unternehmen. Wer mehr über Kunden, Lieferanten, Märkte und Konkurrenz weiß, kann flexibler und schneller reagieren und so Marktchancen optimal nutzen. Dennoch sind vor allem mittelständische Unternehmen mit Innovationen und dem Vorantreiben der digitalen Transformation eher zurückhaltend, wie sich aus den Ergebnissen einer Studie des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) erkennen lässt. Die Vorreiter-Unternehmen dagegen dürften ihren Entwicklungsvorsprung noch weiter ausbauen und damit auch künftig höchst erfolgreich agieren. Die Digitalisierung setzt neue Maßstäbe für den Erfolg. Ein Unternehmen gilt in jeder Hinsicht als erfolgreich, wenn es neue Kunden gewinnen, neue Märkte erobern und neue Umsatzquellen erschließen kann. Organisationen, die heutzutage erfolgreich sein wollen, müssen jedoch die digitalen Kanäle beherrschen, ein ausgezeichnetes Kundenerlebnis bieten und die digitale Transformation bereitwillig annehmen. Die Digitalisierung Ihres Unternehmens steigert Ihre Agilität, und mit Hilfe moderner Analytics schaffen Sie den notwendigen Wissensstand, um bessere Entscheidungen zu treffen. Die Weiterentwicklung von Analytics und Content-Management-Software gibt Unternehmen mehr Möglichkeiten, unstrukturierte Daten auf Zusammenhänge zu untersuchen, anstatt sich auf Intuition und Bauchgefühl zu verlassen. Heute sind Sie in der Lage, Muster sehr schnell zu erkennen und damit für eine ganz neue Transparenz Ihrer Geschäftsprozesse zu sorgen. Entdecken Sie den Wert von bereits im Unternehmen vorhandenen Informationen. Die tagtäglich innerhalb und außerhalb Ihrer Firma generierten unstrukturierten Daten enthalten gezieltes, spezifisches und innerhalb Ihrer Organisation einmaliges Wissen. Dieses Wissen können Sie nutzen, um wichtige aktuelle und künftige Geschäftstrends zu identifizieren. Unstrukturierte Daten wie Emails, Sprachnachrichten, Schriftstücke, Präsentationen, Social Media-Newsfeeds, Umfragen, juristische Bescheide, Webseiten, Videos und viele weitere bieten eine reichhaltige Informationsquelle, die Ihnen verrät, wie Sie geschäftlich operieren. Unstrukturierte Daten, allein oder in Kombination mit strukturierten Daten, können zur Feinabstimmung Ihrer Strategie herangezogen werden. In der digitalen Welt bieten Predictive und Prescriptive Analytics bislang ungekannte Vorteile. Denken Sie beispielsweise an die im Web-Chat einer Bank gesammelten Daten. Die Manager im Kundenservice können unmöglich mehrere Millionen Zeilen Freitext lesen. Diese Fülle an Informationen zu ignorieren, ist aber auch keine Lösung. Hochentwickelte Data Analytics ermöglicht es Banken, Trends zu entdecken und zu verstehen – etwa häufige Beschwerden über Produkte oder häufig gestellte Fragen. Indem die Banken erkennen, was ihre Kunden fordern, können sie neue Produktkategorien oder Geschäftschancen identifizieren. Jeder Austausch, jede Interaktion, jede Art von Content bietet Chancen, die Sie gezielt wahrnehmen können. Es gehört zu den Kernprinzipien eines modernen Enterprise Information Managements den größten Nutzen aus relevanter Information zu ziehen. Das beinhaltet auch die Analyse unstrukturierter Daten von außerhalb der Organisation, oder von Informationen, die zwischen dem Unternehmen und seinen Handelspartner in einer Supply Chain oder einem Business-Netzwerk ausgetauscht werden. Der verstärkte Einsatz von Business-Netzwerken in Unternehmen erhöht das Aufkommen an unterschiedlichen Informationen, die durch diese hindurch fließen. Dazu gehören unter anderem Bestellungen, Rechnungen, Lieferinformationen oder Kennzahlen zur Performance von Partnern. Stellen Sie sich vor, wie nützlich es wäre, sämtliche Details, die sich hinter diesen Informationen verbergen, zu verstehen und die Erkenntnisse für Ihre zukünftige Planung heranzuziehen. Und noch besser: Sie könnten Daten so schnell analysieren, dass Sie auch bei tagesaktuellen Anlässen informiertere Entscheidungen treffen können. Betrachten wir zwei übliche, aber herausfordernde, Szenarien und wie sich diese lösen lassen. Herausforderungen im Unternehmen bewältigen Probleme innerhalb des Business-Netzwerks – Ein Business-Netzwerk geriet mit den Dienstleistungen für seine Kunden ins Hintertreffen. Tempo und Effizienz innerhalb der Supply Chain sollten gesteigert werden, um den Kunden tiefgreifendere Unterstützung für Geschäftsprozesse und detailreichere Analysen über das gesamte Handelspartner-Ökosystem zu liefern. Durch die Integration von Data Analytics erfährt das Unternehmen mehr aus seinen unstrukturierten Daten (Emails und Dokumente). So gewinnt die Firma bessere Erkenntnisse über die im Netzwerk stattfindenden Transaktionen. Mit dem neuen System können Schwierigkeiten und Ausnahmen schneller erkannt, Korrekturmaßnahmen ergriffen und so Probleme vermieden werden, bevor sie überhaupt entstehen. Mangelnder Durchblick im Unternehmen – Ein Einzelhandelsunternehmen hatte Schwierigkeiten mit dem Support der automatischen Machine-to-Machine-Datenströme aus den zahlreichen, untereinander vernetzten Endgeräten innerhalb des Business-Netzwerks. Um sich einen umfassenden Einblick in die Daten zu verschaffen, die innerhalb ihrer Supply Chain ausgetauscht wurden, setzte das Unternehmen zusätzlich Data Analytics für alle unstrukturierten Datenquellen ein. Die Implementierung von Advanced Analytics stellt sicher, dass die Daten aller vernetzten Endgeräte analysiert werden, was wesentlich tiefere Einblicke in die Informationstrends erlaubt. Mit diesem Wissen konnte der Einzelhändler die Prozesse in seiner Supply Chain noch stärker rationalisieren. Das interessiert Sie? Erfahren Sie, wie Sie Ihre digitale Transformation gezielt vorantreiben. Informieren Sie sich, wie Betriebe mit OpenText Release 16 (Englisch) den Informationsfluss im digitalen Unternehmen managen können – vom Erstkontakt bis zur Erkenntnis. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Was eine langweilige Rechnung mit Digitalisierung zu tun hat

Digitalisierung

Innovationen lassen einen manchmal ratlos zurück – vor allem in der Konzeptionsphase, wenn außer der Idee und dem Schlagwort noch wenig konkreter Inhalt vorhanden ist. Ich fürchte, das geht auch vielen beim Thema Digitalisierung so. Ja, irgendwie ist allen klar, dass sich dabei alles um die substanzielle Weiterentwicklung oder sogar grundlegende Neuausrichtung des eigenen Geschäftsmodells dreht. Wer aber nur dieses Fernziel vor Augen hat, sieht buchstäblich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Da ist es ratsam, sich zu besinnen und einen Schritt nach dem anderen zu machen. Keine Angst, das soll jetzt kein Eingeständnis werden, dass sich hinter dem schillernden Begriff doch nicht so viel verbirgt, wie alle behaupten. Im Gegenteil. Was ich mit dem Rat, schrittweise vorzugehen, aber zum Ausdruck bringen will, ist, dass auch kleine Schritte auf dem Weg zum digitalen Geschäftsmodell eine unerwartet große Wirkung haben können. Es sind Forscher von Enterprise Applications Consulting, die dieses Phänomen herausgearbeitet haben. Dabei haben sie mehrere konkrete Anwendungsfälle aus verschiedenen Branchen unter die Lupe genommen und Erstaunliches zutage gefördert, wie ich finde. Der Wert eines ungeliebten Dokuments Mein Lieblingsbeispiel ist daraus der Fall eines Versorgungsunternehmens, das sich in Sachen Kundenorientierung nicht damit zufriedengab, wie der Durchschnitt zu sein, sondern die Messlatte so hoch hängte wie die Cloud-Giganten. Dabei stellten die Mitarbeiter fest, dass das vielleicht zentrale Element des Kundenkontakts die gute alte, aber langweilige Rechnung war. Also galt es, hier anzusetzen und das aus Kundensicht wohl eher lästige Dokument als Dreh- und Angelpunkt für die Kundenkommunikation zu nutzen. Wäre es nicht ideal, mit und auf der Rechnung auf den jeweiligen Kunden zugeschnittene Zusatzinformationen zu schicken – auf dem jeweils bevorzugten Kommunikationsweg, per Post, per E-Mail oder direkt auf das Smartphone? Tipps, wie sich die monatlichen Kosten reduzieren lassen oder wie die aufgeführten Einzelposten zu verstehen sind? Würde das nicht die Kundenzufriedenheit erhöhen, das Unternehmen spürbar und positiv von der Konkurrenz abheben und am Ende noch die Zahl der Serviceanfragen im Call Center reduzieren? Alle diese Fragen hat der Versorger mit einem klaren Ja beantwortet. Eine intelligente Informationslösung, die mit dem führenden SAP®-System integriert ist, bringt die individualisierten Mitteilungen und Erklärung auf die Rechnung und liefert diese wie vom Kunden gewünscht aus – medienbruchfrei und voll automatisch. Die erzielten Ergebnisse sind phantastisch. Das Volumen an Serviceanfragen ging um 300.000 pro Jahr zurück, was bei angenommenen Kosten von fünf US-Dollar pro Anruf zu einem Einsparvolumen von 1,5 Millionen US-Dollar pro Jahr führen dürfte. Vom Dokumenten- zum Informationsmanagement Quasi als Nebenprodukt dieser direkt greifbaren Vorteile stellte sich die Erkenntnis ein, dass sich diese integrierte Lösung nicht nur für das unmittelbare Ziel verwenden lässt, sondern in Wahrheit eine generelle Plattform zur Informationsverarbeitung ist. Damit ist das Versorgungsunternehmen perfekt auf die Ära der Massendaten vorbereitet. Intelligente Stromzähler und andere smarte Geräte werden Unmengen an zusätzlichen Daten erzeugen, die ausgewertet werden müssen, um daraus verwertbare Informationen zu gewinnen – sowohl aus der Sicht des Versorgers als auch der Endkunden. Wie diese Informationen genau aussehen werden, wissen wir noch nicht. Zum Glück ist das aber zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht notwendig. Wichtig ist, dass das Unternehmen für künftige absehbare digitale Herausforderungen bereits heute gerüstet ist. Das ist es, was ich am Anfang mit schrittweisem Vorgehen auf der digitalen Reise meinte, deren Zwischenergebnisse oft positiver ausfallen, als ursprünglich erwartet. Ganz nebenbei sei bemerkt, dass die intelligente Lösung für das Informationsmanagement, die der erwähnte Versorger nutzt, von OpenText stammt. EIM für SAP-Kunden Mit unseren Lösungen bieten wir SAP-Bestandskunden eine umfassende Plattform für unternehmensweites Informationsmanagement, für Enterprise Information Management (EIM). Diese lässt sich unter anderem mit OpenText Extended ECM for SAP® Solutions realisieren, das vollständig mit den SAP® ERP-Lösungen integriert ist, oder auch mit unseren Plattform-Services in der rechts- und abhörsicheren OpenText-Cloud. So gelingt die Digitalisierung der Geschäftsprozesse, die Grundlage für neue Geschäftsmodelle im digitalen Zeitalter. Erfahren Sie mehr über unser Digitalisierungsangebot für SAP®-Umgebungen

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Wie Sie die Herausforderungen der DSGVO mit Discovery Analytics meistern

DSGVO Discovery Analytics

Für den „Cyber Readiness Report 2017“ ermittelte der Spezialversicherer Hiscox, wie gut deutsche, britische und amerikanische Unternehmen auf mögliche Cyber-Attacken vorbereitet sind. Das Ergebnis ist vor allem in Hinblick auf die EU Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ernüchternd: Deutschland bildet mit 62 Prozent schlecht vorbereiteten „Cyber-Anfängern“ die Nachhut und zeigt sich im Vergleich mit UK und den USA als schlecht vorbereitet auf digitale Angriffe. Auf die IT-Verantwortlichen deutscher Unternehmen wartet also eine Menge Arbeit, um ihre Organisationen fit für die Herausforderungen der neuen Gesetzesinitiative zu machen. Bis zum tatsächlichen Inkrafttreten der DSGVO ist zwar noch mehr als ein Jahr Zeit, doch auf den jüngsten Konferenzen ist die Angst davor beinahe greifbar. Verständlich: Die DSGVO stellt weitreichende Anforderungen an Organisationen, die von ihnen genutzten und verarbeiteten, personenbezogenen Daten nachzuvollziehen und zu schützen. Bisher drehte sich die Diskussion in erster Linie um Records Management und Datensicherheit. Um die Risiken der DSGVO im Griff zu behalten, nutzen Ihre Rechts- und Compliance-Abteilungen zur Vorbereitung aber auch Data Discovery Analytics, eine neue Form von Business Intelligence, und maschinelles Lernen. Der neue Preis personenbezogener Daten Mit der DSGVO werden eine Menge Information Governance (IG) Regularien für personenbezogene Daten eingeführt. Personenbezogene Daten sind definiert als jede sich auf eine Person beziehende Information. Falls Ihnen das sehr weit gefasst vorkommt, dann weil es weitgefasst ist. Ihr Name, Ihre Bilder, Ihre Email- oder IP-Adresse – der Begriff umfasst wirklich alles, was Sie identifizieren könnte. Die DSGVO schafft persönliche Rechte für diese Daten, etwa das Recht auf Vergessen, das Recht zur Überprüfung Ihrer Daten, das Recht diese zu ändern oder zu übertragen. Außerdem beinhaltet die DSGVO erweiterte Informations- und Reaktionspflichten im Fall eines Datenlecks. Prinzipiell ist Ihre Organisation von der DSGVO betroffen, sobald sie mit Konsumentendaten in irgendeiner Art in Berührung kommt. Und falls Produkte oder Dienstleistungen Ihres Unternehmens regelmäßig personenbezogene Daten nutzen, gewinnt die Datensicherheit noch einmal an Bedeutung. Bei Nichteinhaltung der DSGVO drohen Strafen bis zu 20 Millionen Euro oder satte vier Prozent des weltweiten Umsatzes. Die Aussicht auf diese drastischen Sanktionen hat Unternehmen dazu bewegt, Datenschutz-Folgenabschätzungen durchzuführen und ihre eigenen Daten proaktiv zu prüfen, um Risiken und Gefährdung einzuschätzen. Die erste Herausforderung dabei: nachzuvollziehen, wie und wo personenbezogene Daten verwendet werden. Ein wichtiger Punkt, können diese doch Bestandteil fast aller Geschäftsdokumente sein, und einige Daten sind wichtiger als andere. Die Nadel im Nadelhaufen finden Wenn einer der Grundbausteine der DSGVO die Nachvollziehbarkeit Ihrer Daten ist, benötigen Sie natürlich Tools, mit denen Sie Dokumente suchen, zuordnen, kategorisieren und kennzeichnen können. Die traditionelle Suchmethode, nämlich Verträge einzeln per Hand auf Textpassagen zur Aufbereitung, Verarbeitung und Speicherung von personenbezogenen Daten zu durchforsten, ist unzuverlässig und ineffizient. Für die Reaktion auf ein Datenleck oder für die Klassifizierung von personenbezogenen Daten ist eine Sortierung nach Dringlichkeit unabdingbar. Sie müssen rasch feststellen, welche Dokumente am sensibelsten sind und diese für eine Spezialbehandlung (mehr dazu später) markieren. Dafür benötigen Sie Data Discovery Analytics und maschinelles Lernen. Mustererkennung ist eine entscheidende Technologie, um schnell einfache Dokumente mit standardisierten, personenbezogenen Daten identifizieren zu können, beispielsweise Kreditkarten, Führerscheine, Krankenakten und Ähnliches. Diese Technologie allein kann allerdings nicht alle notwendigen Dokumente für eine Datenschutz-Folgenabschätzungen identifizieren. Personenbezogene Daten folgen nicht immer einem Muster – zumal sie oftmals stark kontextabhängig sind. Hier kommt die Konzeptanalyse ins Spiel, ein eigenständiger Algorithmus für maschinelles Lernen. Diese Technologie analysiert, welche Worte gemeinsam auftreten und fasst sie ohne menschliche Unterstützung entsprechend ihrer kontextuellen Themenbereiche zusammen – sogar dann, wenn spezifische Schlagworte fehlen. Diese Tools können mit erstaunlicher Genauigkeit zwischen verschiedenen Zusammenhängen, die unsere Interpretation von Worten beeinflussen, unterscheiden. Wenn das Wort „Sicherheit“ zum Beispiel in Dokumenten zu Finanztransaktionen auftaucht, fasst die Maschine diese in einer anderen Gruppe zusammen als Dokumente, die das Wort „Sicherheit“ in Bezug auf personenbezogene Daten enthalten. Teamarbeit Mensch und Maschine Mit solchen automatisierten Tools können Sie Ihre Datenschutzprüfungen initiieren. Die endgültige Analyse ist jedoch zu differenziert, um auf eine rein maschinelle Kategorisierung zu vertrauen. Menschliche Kontrolle ist ein unverzichtbares Element. Daher sind Workflows und Tools zur Dokumentenprüfung erforderlich. Das heißt: Sie müssen in der Lage sein, thematisch ähnliche Dokumente stoßweise auszugeben, damit die rechtlichen Gutachter mit passenden Inhalten versorgt werden. Da im Hintergrund ständig ein Algorithmus für maschinelles Lernen arbeitet, trainiert jede Entscheidung Ihrer Rechtsabteilung bei der visuellen Prüfung der Dokumente eine „Empfehlungsmaschine“. Dieser Algorithmus kann dann die verbliebenen Dokumente evaluieren und abschätzen, welche vermutlich sensible Daten enthalten. Auf diese Weise können Sie mit bekannten Datenbeständen (etwa Ihrer Datenbank für Verträge mit Lieferanten) beginnen und dann Ihre Analytics einsetzen, um bisher unbekannte, risikoträchtige Dokumente zu identifizieren. Während Sie mehr und mehr Dokumente prüfen und immer mehr Inhalte mit personenbezogenen Daten identifizieren, lernt der Algorithmus im Hintergrund beständig weiter. Er durchsucht die Masse verbleibender Daten und priorisiert Datenmengen, die wahrscheinlich personenbezogene Daten enthalten. Diese Art Algorithmen können sogar themenspezifisch arbeiten – eine wichtige Eigenschaft, da die DSGVO zwischen „personenbezogenen Daten“ und „sensiblen personenbezogenen Daten“ unterscheidet. Wissen ist die halbe Miete Die tatsächlichen Auswirkungen der DSGVO werden sich erst im Laufe der Jahre herauskristallisieren. Es ist immer noch unklar, wie Einzelpersonen ihre Rechte ausüben werden oder wie Datenschutzbehörden die Regelungen vollstrecken. Unternehmen können jedoch bereits heute die ersten Schritte unternehmen, um ihr Gefährdungspotenzial zu erkennen und sich gegen die drohenden Folgen zu rüsten. OpenText™ Discovery kombiniert Tools wie maschinelles Lernen, Mustererkennung und die Extraktion von Datensätzen anhand von Visualisierungen, Schlagworten und Metadaten-Filtern und unterstützt Ihre Rechts- und Compliance-Abteilungen bei der Identifikation jeder Art von personenbezogenen Daten. Der gesamte Prozess wird begleitet durch einen Workflow zur Dokumentenprüfung, der auf langjähriger Praxiserfahrung mit juristischen Projekten und mehrstufigen Sicherheitskonzepten basiert. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU und ihre Auswirkungen auf Enterprise Information Management

Datenschutz-Grundverordnung

IT-Sicherheit und der Schutz persönlicher Daten standen im Zuge der Digitalisierung schon immer weit oben auf der To-do-Liste von Unternehmen. 2017 allerdings könnte dem Datenschutz in vielen Organisationen noch mehr Beachtung geschenkt werden als bisher, wie die Ergebnisse einer aktuellen IT-Trends-Studie von Capgemini zeigen. Grund dafür ist eine Neuregelung des Schutzes von Personendaten in der EU, die mit der sogenannten Datenschutz-Grundverordnung erfolgt. Obwohl diese etliche Neuerungen und vor allem hohe Strafen bei Nichteinhaltung der Vorgaben bringt, scheinen die IT-Verantwortlichen in europäischen Unternehmen bislang nur unzureichend vorbereitet zu sein. So wissen laut einer IDC-Studie 80 Prozent der IT-Entscheider in KMUs nicht genau, wie sich die Datenschutz-Grundverordnung auf ihr Unternehmen auswirkt oder kennen diese noch gar nicht. Immerhin gaben fast 60 Prozent an, sie würden an der Umsetzung der neuen Regulierungen arbeiten. Doch was verbirgt sich hinter dem sperrig klingenden Namen? Und warum ist die EU-Datenschutzrichtlinie für Unternehmen so wichtig? Die EU-Datenschutz-Grundverordnung – worum es geht Ende Mai 2016 trat die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft, eine Richtlinie und Direktive der EU, die den Schutz personenbezogener Daten regelt. Anzuwenden ist die Regelung nach einer zweijährigen Übergangsfrist ab Ende Mai 2018, also in etwas mehr als einem Jahr. Unternehmen sind deshalb gefordert, aktiv zu werden und herauszuarbeiten, was die DSGVO für sie bedeutet und wie sie sich darauf vorbereiten können. Auf der Website der Europäischen Kommission (Englisch) heißt es dazu: „Mit diesen neuen Regelungen soll den Bürger die Kontrolle über ihre personenbezogenen Daten zurückgegeben und das regulatorische Umfeld für Unternehmen vereinfacht werden.“ Datenschutzgesetze sind in der EU nichts Neues. Dennoch haben die neuen Regelungen der DSGVO signifikante Auswirkungen auf die aktuellen Datenschutzvereinbarungen, die Änderungen erforderlich machen. Zum einen wird aus der Direktive nun eine in allen EU-Staaten gültige Verordnung mit vollem Durchgriffsrecht im Status eines nationalen Gesetzes. Und auch die britische Regierung hat trotz BREXIT versichert, die DSGVO in Großbritannien umzusetzen (zum Blog-Post des britischen Information Commissioners zu dieser Thematik geht es hier (Englisch)). Ein weiterer wichtiger Aspekt: mit der DSGVO drohen nun empfindliche Strafen, wenn Einzelpersonen oder Unternehmen die gesetzlichen Vorschriften nicht einhalten. Kleinere Verstöße durch Betriebe werden mit bis zu zehn Millionen Euro oder bis zu zwei Prozent des weltweiten Gesamtumsatzes im vorhergehenden Finanzjahr geahndet – es gilt dabei der höhere Betrag. Für gravierende Gesetzesübertretungen sind Strafen bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu vier Prozent des weltweiten Gesamtumsatzes im vorangegangenen Finanzjahr möglich. Auch hier wird der jeweils höhere Betrag herangezogen. An dieser Stelle muss noch einmal betont werden, dass dies nicht nur den Umsatz der in der EU ansässigen Unternehmenssparten betrifft, sondern den weltweiten Gesamtumsatz des Unternehmens. Was der „Schutz der personenbezogenen Daten von EU-Bürgern“ bedeutet Die DSGVO schützt die personenbezogenen Daten aller Bürger der Europäischen Union und erlegt Unternehmen, die personenbezogenen Daten sammeln und verwalten (Englisch), deshalb bestimmte Pflichten auf. Die datenverarbeitenden juristischen Personen werden als „Verantwortliche“ bezeichnet. In der EU ansässige, weiterverarbeitende Organisationen unterliegen der DSGVO ebenso wie Unternehmen außerhalb der EU, die personenbezogene Daten von EU-Bürgern verarbeiten. Die Richtlinie betrifft daher auch nicht nur in der EU ansässige Unternehmen. Die Einhaltung der EU-DSGVO ist auch außerhalb der EU erforderlich (die DSGVO gilt für alle Unternehmen, die innerhalb der EU Geschäfte tätigen). Das Sammeln und Verarbeiten personenbezogener Daten (Englisch) ist zulässig, solange es aus einem in der DSGVO definierten, berechtigten Interesse erfolgt. Zum Beispiel „wenn die Datenverarbeitung für den Schriftverkehr, etwa für die Rechnungsstellung, Einstellungsverfahren oder eine Kreditanfrage erforderlich ist, oder wenn die Verarbeitung aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung erfolgt […]“ „Berechtigte Interessen“ an der Speicherung und Aufbewahrung personenbezogener Daten sind beispielsweise Gesetze, die das Speichern von Inhalten regeln – wie zum Beispiel für steuerlich relevante Daten oder Dokumente. In diesen Fällen ist die Aufbewahrung der eingescannten Rechnung von Lieferant oder Kunde nicht nur gerechtfertigt, sondern Pflicht. Wie sich die DSGVO auf die Business-Prozesse im Tagesgeschäft auswirkt In den täglich stattfindenden Geschäftsprozessen werden etliche personenbezogene Daten verarbeitet und gespeichert. Diese betreffen Geschäftspartner wie Kunden oder Lieferanten während der Procure-to-Pay- und Order-to-Cash-Prozesse. Sehen wir uns als konkretes Beispiel ein Unternehmen an, das seine Geschäftsprozesse mit SAP ERP verwaltet und OpenText für die Zuordnung geschäftlicher Dokumente zu diesen Prozessen einsetzt. Selbstverständlich geht es dabei nicht nur um die in der SAP-Datenbank der führenden Unternehmensanwendung (ERP, CRM, etc.) generierten und gespeicherten Daten, sondern auch um die während des Vorgangs erfassten geschäftlichen Dokumente. Denken Sie etwa an die auf Papier eingehende Rechnung eines Lieferanten. Diese wird eingescannt, mittels ArchiveLink mit der Transaktion verknüpft und anschließend sicher in OpenText™ Archive Center (Englisch) gespeichert. Im Falle eines Bestellvorgangs wäre es die eingehende Bestellung und ein Lieferschein für den Kunden, die in SAP mit dem Bestellvorgang verknüpft und OpenText gespeichert werden. Im Mai 2018 kommt die DSGVO nach einer zweijährigen Übergangsfrist zur Anwendung. Die Frist sollte eine Vorbereitung des öffentlichen und privaten Sektors auf die neuen Regelungen ermöglichen. Wie sich Unternehmen bestmöglich auf die DSGVO vorbereiten sollten Organisationen müssen neue Vorschriften und Prozesse unter Berücksichtigung der Kriterien zur Speicherung von personenbezogenen Daten aufgrund berechtigter Interessen einrichten. Nur dann ist sichergestellt, dass sie die Daten nicht nur lang genug aufbewahren, um gesetzlichen Verpflichtungen wie etwa Steuer- oder Produkthaftungsgesetzen nachzukommen, sondern sie auch in einem angemessenen Zeitrahmen löschen, wenn die Daten nicht länger benötigt werden oder das berechtigte Interesse an ihrer Aufbewahrung wegfällt. Wie Sie mit Hilfe von OpenText die DSGVO-Anforderungen in einer SAP-Umgebung erfüllen, darüber informieren wir Sie regelmäßig in unserem deutschsprachigen Blog. Schauen Sie einfach mal vorbei. Hier und hier finden Sie weitere Beiträge zum Thema. Erfahren Sie auch auf unserer Website mit welchen Funktionalitäten OpenText EIM unsere Kunden bei der Vorbereitung auf die DSGVO unterstützt (Englisch). DSGVO On-Demand-Webinar von OpenText und der Digital Clarity Group In diesem Webinar besprechen Janet de Guzman von OpenText und Tim Walters von der Digital Clarity Group die Grundsatzfragen, über die auch Ihr Unternehmen diskutieren sollte. Das erwartet Sie: Neue Erkenntnisse zu den Bestimmungen der DSGVO und welche Erwartungen die Konsumenten zur Nutzung ihrer Daten haben Wie Unternehmen Chancen ergreifen und im Rahmen der DSGVO Wettbewerbsvorteile schaffen können Tools, um mit Partnern und internen Interessensvertretern in einen konstruktiven Dialog zu treten Hier erhalten Sie Zugriff auf die Aufzeichnung des englischsprachigen Webinars „New EU Data Policies Will Transform Business Practices Across the Organization: Get Ready for the GDPR“.

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DSGVO: Chance oder Gefahr für B2B-Unternehmen?

DSGVO

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist zwar erst ab Ende Mai 2018 wirksam, doch sie wirft bereits jetzt ihre Schatten voraus. So steigen etwa die Ausgaben und Budgets für IT-Sicherheit 2017 deutlich an. Das zeigt das Ergebnis einer Umfrage der Nationalen Initiative für IT-Sicherheit (NIFIS) unter 100 vorwiegend mittelständischen deutschen Unternehmen. Bis 2025 sollen die Investitionen sogar um beeindruckende 50 Prozent wachsen. Aber nicht nur die IT, auch das Marketing muss sich umstellen. Datenlecks müssen beispielsweise ab Mai 2018 grundsätzlich gemeldet werden, auch wenn die Daten gar nicht genutzt werden. Dafür werden viele überholte und hinderliche deutsche Datenschutzgesetze durch die neue Regelung obsolet. Die EU-DSGVO bringt also zweifellos grundlegende Änderungen mit sich – wirkt sich aber vielleicht anders aus, als Sie denken. Über die strengen Auflagen – und saftigen Strafen – für Organisationen, die personenbezogene Daten von EU-Bürgern verarbeiten, wurde bereits umfassend berichtet. Viel weniger war dagegen von einem anderen erklärten Ziel der neuen Verordnung die Rede: Den Datenaustausch von in der EU tätigen Unternehmen zu erleichtern. Die DSGVO betrifft jedoch nicht nur in der EU ansässige Unternehmen. Die Frage lautet daher: Wie können Sie von der Umsetzung der DSGVO profitieren? Eine Chance? Tatsächlich?! Jedes Unternehmen muss in Vorbereitung auf den Stichtag im Mai 2018 einiges verändern. Sich auf das Ausmaß der Veränderung – auf organisatorischer, technischer und prozessualer Ebene – zu konzentrieren, ist einfach. Aber dadurch geht der Blick auf das große Ganze verloren. Die DSGVO soll ausdrücklich die europäischen Gesetze für Datenschutz und Privatsphäre harmonisieren. Es handelt sich hier also um den weitreichendsten, jemals in diese Richtung unternommenen Vorstoß. Die DSGVO ist ein gemeinsames Bemühen um den Datenschutz von 28 Staaten der EU-Freihandelszone. Tatsächlich reicht ihre Wirkung viel weiter. Der DSGVO sind alle Unternehmen unterworfen, die personenbezogene Daten von EU-Bürgern speichern – und das tun, seien wir ehrlich, heutzutage mehr oder weniger alle. Ein Gelingen der DSGVO macht sie daher vermutlich von Beginn an zum weltweiten Standard. Derzeit haben sich die Organisationen noch nicht mit einer einheitlichen Lösung für ihre Datenschutz- und Geheimhaltungsrisiken befasst. Durch die DSGVO wird genau das zu einer essenziellen Aufgabe. Wenn Sie die DSGVO nicht nur als Compliance-Thema betrachten, erkennen Sie Ihre Chancen. PA Consulting (Englisch) (http://www.paconsulting.com/our-thinking/eu-general-data-protection-regulation/%5D) rät Unternehmen „einen unternehmens- und kundenzentrierteren Ansatz zu verfolgen. So können Organisationen ermitteln, wie sie personenbezogene Daten verwalten müssen, um informiertere Entscheidungen zu treffen und das Kundenerlebnis zu verbessern.“ Worum es bei DSGVO geht Für B2B-Unternehmen entstehen durch die DSGVO im Wesentlichen zwei Pflichten. Zum einen, die personenbezogenen Daten so zu speichern und zu verwalten, dass sie für die betroffene Person schnell zugänglich sind und, wenn notwendig, gelöscht werden können. Als B2B-Unternehmen sollten Sie sich stets vor Augen halten, dass die DSGVO „personenbezogene Daten“ als Daten von Einzelpersonen definiert. In Ihrem Fall also die Ihrer Kunden, Lieferanten und Dienstleistungsanbieter. Das betrifft auch, wie und warum Sie innerhalb Ihrer Supply Chain oder Ihres Handelspartner-Netzwerks personenbezogene Daten austauschen. Zum anderen müssen personenbezogene Daten zu jedem Zeitpunkt sicher und geschützt sein – bei der Übertragung und in der Datenbank. Die International Association of Privacy Professionals (Englisch) empfiehlt zu diesem Zweck unter anderem folgende Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen: Pseudonymisierung und Verschlüsselung aller personenbezogenen Daten Gewährleistung durchgängiger Geheimhaltung, Integrität, Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit in allen datenverarbeitenden Systemen und Prozessen Zeitnahe Wiederherstellung der Verfügbarkeit und des Zugangs von/zu personenbezogenen Daten nach einem physischen oder technischen Vorfall Implementierung eines Prozesses zur regelmäßigen Überprüfung, Bewertung und Evaluierung der Effektivität technischer und organisatorischer Maßnahmen zur sicheren Datenverarbeitung Im Mittelpunkt: die technische Infrastruktur Dass die richtige technische Infrastruktur eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der DSGVO spielt, steht außer Frage. Organisationen, die sich weiterhin Datensilos leisten, bekommen echte Probleme. Stattdessen müssen sie sich einen klaren End-to-End-Überblick über bei ihnen gespeicherten, personenbezogenen Daten verschaffen. Das betrifft sowohl strukturierte als auch unstrukturierte Daten – von E-Mails und Social Media-Gewohnheiten bis zu Verträgen und Serviceunterlagen. Und das erfordert ein deutliches Umdenken. Privacy-by-Design und Datenschutz durch Technik müssen für Unternehmen zu zentralen Elementen ihrer Infrastruktur werden. Beide Strategien sind seit Jahren fester Bestandteil der Lösungsentwicklung von OpenText. Das OpenText™ Business Network Lösungsportfolio – darunter OpenText™ Trading Grid Messaging Service (Englisch), OpenText™ Supply Chain Automation (Englisch), OpenText™ B2B Managed Services (Englisch) und OpenText™ Faxlösungen – umfasst höchste Sicherheitsstandards, Verschlüsselung und Best Practices. Diese Lösungen ermöglichen die Verarbeitung und den Austausch von flächendeckend verschlüsselten Daten und reduzieren die mit der Verarbeitung sensibler Daten verbundenen Risiken. Strenge Überprüfungen, Tests und Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen wie der DSGVO, auch in großen und hochentwickelten Supply Chains, ist ein wesentlicher Teil der Tätigkeit von OpenText. So besteht beispielsweise die Systemumgebung des OpenText™ Cloud Fax Netzwerks aus verschiedenen Verbindungsprotokollen. Diese sorgen dafür, dass unsere Kunden stets die entsprechenden regulatorischen und Compliance-Auflagen erfüllen. Zur Auswahl stehen unter anderem sichere Internetverbindungen mittels TLS, HTTPS oder VPN. Damit sind die Unternehmen sicher mit der OpenText Cloud verbunden, und die Geheimhaltung ist garantiert. Durch eine Verschlüsselung in der Datenbank und bei der Datenübertragung sind Inhalte sowohl am Speicherort als auch während der Übermittlung sicher geschützt. Die Ruhe bewahren und weiter arbeiten Die gute Nachricht lautet: Die DSGVO soll Ihren Betrieb nicht behindern, eher im Gegenteil. Allerdings erfordert sie eine deutlich proaktivere und einheitlichere Vorgehensweise in puncto Datenschutz. Für B2B-Unternehmen muss dies keine Bedrohung sein. In beinahe jeder Organisation ist die digitale Transformation Kernelement der Geschäftsstrategie. Und beinahe jede Organisation versucht, das Optimum aus den gespeicherten Daten herauszuholen. In diesem Zusammenhang kann die DSGVO auch als der rechtliche Rahmen betrachtet werden, in dem genau das möglich ist. Das nenne ich eine Chance! Weitere Informationen zum Thema DSGVO: DSGVO On-Demand-Webinar von OpenText und der Digital Clarity Group In diesem Webinar besprechen Janet de Guzman von OpenText und Tim Walters von der Digital Clarity Group die Grundsatzfragen, über die auch Ihr Unternehmen diskutieren sollte. Das erwartet Sie: Hier erhalten Sie Zugriff auf die Aufzeichnung des englischsprachigen Webinars „New EU Data Policies Will Transform Business Practices Across the Organization: Get Ready for the GDPR“. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Gartner Magic Quadrant 2017: OpenText erneut als Marktführer für Customer Communications Management Software ausgezeichnet

Gute Kundenkommunikation ist einer der wesentlichen Eckpfeiler für den Geschäftserfolg. Schlechte Kundenkommunikation führt zu negativen Kundenerlebnissen. Die Folge: unzufriedene Kunden und Verluste für das Unternehmen. Im Zuge der Digitalisierung wird das Thema Kundenkommunikation für die Betriebe immer komplexer. Lief der gesamte Kundenkontakt noch vor gar nicht langer Zeit über klassische Contact-Center, so geht das Customer Experience Management heute das ganze Unternehmen an. Nicht nur die Manager von Contact-Centern müssen also umdenken. Big Data und ausgefeilte Analysesoftware schaffen eine Erwartungshaltung bei den Konsumenten, die personalisierte Omni-Channel-Kommunikation als Standard voraussetzt. Inhalte und Kanäle entscheiden nicht allein über eine erfolgreiche Kundenkommunikation In die Beurteilung eines Kontaktpunktes fließt zudem ein, mit wem es die Kunden zu tun bekommen. So lehnten in einer aktuellen Umfrage von Fittkau & Maaß 74,5 Prozent der befragten Deutschen einen Kundendienst durch sogenannte Chatbots ab. Bevorzugt werden Kontaktformulare, Emails oder die Kommunikation per Telefon. Ohne eine umfassende und unternehmensweite Customer Communications Management (CCM) Lösung lässt sich die steigende Interaktionsflut allerdings kaum noch bewältigen. Deshalb sind wir bei OpenText stolz darauf, auch in diesem Jahr wieder zu den führenden Lösungsanbietern in diesem Bereich zu zählen. Gartner Magic Quadrant CCM Software-Report 2017: OpenText ist Marktführer Der kürzlich von Gartner veröffentlichte Software-Report Magic Quadrant (MQ) Customer Communications Management 2017 (Englisch) ordnet OpenText als Marktführer ein. Gartner bewertete sowohl OpenText™ Communications Center (Englisch) wie auch OpenText™ Exstream (Englisch) vor der Übernahme von HP. Hinweis: Da sich Gartner auf die technische Umsetzung, Strategie und Vision des Herstellers und nicht auf die Produktspezifikationen konzentriert, ist OpenText in der Grafik nur durch einen Punkt repräsentiert. Im CCM Magic Quadrant 2015 waren beide OpenText-Produkte, Communications Center und Exstream, im Leader-Quadranten positioniert. Aktuell halten wir unsere starke Position als einer der Marktführer aufgrund der breitgefächerten Möglichkeiten unserer CCM-Produkte. Unser Bestreben, Communications Center und Exstream in eine gemeinsame Plattform zu überführen, die Mehrwert für bestehende und künftige Kunden schafft, dürfte diese Führungsposition unserer Ansicht nach weiter stärken. Anerkennung für CCM-Gesamtkonzept Auf der „Ability to Execute“-Achse hat sich unsere Position im Vergleich zur durchschnittlichen Bewertung von Communications Center und Exstream im Magic Quadrant 2015 verbessert. Auf der Achse „Completeness of Vision“ konnten wir den von Exstream im letzten Report erreichten Wert halten. Aus unserer Sicht ein positives Indiz dafür, dass Gartner unsere Strategie für ein CCM-Gesamtkonzept befürwortet, das Businessnutzern die einfache Gestaltung und Distribution ihrer Omni-Channel-Kommunikation in einer einzigen Lösung bereitstellt – Internet, Mobile, SMS und papierbasierte Kanäle inbegriffen. Wir gehen einer erfolgreichen Zukunft entgegen. Die Überführung unserer CCM-Produkte in eine einzige, leistungsstarke Plattform wird sämtlichen Omni-Channel-Anforderungen im Bereich Customer Communications Management gerecht. Das Projekt läuft bereits auf Hochtouren. Auch die Bestandskunden von Communications Center Enterprise (vormals StreamServe; Englisch), Exstream (Englisch) und Communications Center CRM (vormals PowerDocs; Englisch) werden davon profitieren. Sie wollen Ihre strukturierten und unstrukturierten Daten in den Griff bekommen? OpenText gehört laut Gartner Magic Quadrant zu den wiederholt ausgezeichneten Marktführern – auch im Bereich Enterprise Content Management. Mehr Informationen und den Gartner Gesamt-Report (Englisch) erhalten Sie hier. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt

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