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Workshop für OpenText Analytics: Ein Tag, der Sie weiterbringt

OpenText Analytics

Die Geschäftswelt ist geteilt, wenn es um den Umgang mit Daten geht: Auf der einen Seite die „Business User“, die mühelos mit Daten arbeiten und ihren Nutzen daraus ziehen, und auf der anderen Seite… nun ja, alle anderen (diejenigen, die jedes Mal die IT oder den „Datenguru“ in der Abteilung um Hilfe bitten müssen, wenn es darum geht, Zahlen zusammenzuführen oder einen Bericht zu erstellen). Aber diese Teilung löst sich auf – dank OpenText™ Analytics. Mit wenigen Stunden Training können Sie auch als blutiger Anfänger anspruchsvolle Datenvisualisierungen und interaktive Berichte erstellen und damit völlig neue Einsichten in Ihre Daten gewinnen. Überzeugen Sie sich selbst in unserem Trainingszentrum in München/Grasbrunn! Am 18. Mai 2017 bietet OpenText Analytics dort einen eintägigen, kostenfreien, interaktiven Workshop an. Anhand von  Demos und Trainingseinheiten geben unsere technischen Experten einen Einblick in unsere Tools zur Erstellung und Verteilung von ansprechenden Informationsanwendungen. Sie werden lernen, wie man Daten aus verschiedensten Quellen zusammenführt, Dashboards und Berichte erstellt und in eigenen Anwendungen verfügbar macht. Erfahren Sie, warum viele Unternehmen OpenText™ iHub für Embedded Analytics nutzen – sowohl für eigene Kunden (zum Beispiel in einem Banking-Portal) oder auch als OEM-Software-Anbieter, der den Entwicklungsprozess für Anwendungen durch die nahtlose Integration von Analytics beschleunigt. Sie kennen bereits BIRT, das Business Intelligence and Reporting Tool der Eclipse-Foundation? Im Workshop zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre BIRT-Anwendungen mit den Features von OpenText iHub erweitern können. Das alles erwartet Sie: Einführung in OpenText Analytics Anhand von Präsentationen und Demos lernen Sie die Grundlagen von OpenText Information Hub und Big Data Analytics kennen. Sie werden sehen, wie man interaktive Berichte erstellt und welche Tools für Ihre Geschäftsanforderungen geeignet wären. Den Kunden analysieren Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten für Advanced und Predictive Analytics in der OpenText Analytics Suite anhand eines Beispiel-Szenarios zur Kundenanalyse. Sie werden Kunden segmentieren, Cross-Sell-Möglichkeiten entdecken und Kundenverhalten voraussehen – alles in wenigen Minuten und ohne Grundlagen in Data Science oder Statistik. Ansprechende Dashboards erstellen Hier geht es um Self-Service: Erstellen Sie Dashboards von Grund auf und lernen Sie so die Reporting- und Visualisierungsmöglichkeiten von OpenText Analytics kennen. Sie werden sehen, wie einfach es ist, interaktive Datenvisualisierungen zusammenzustellen, mit denen man Informationen darstellen, filtern und erkunden kann. Mit iHub Analysen sicher integrieren Nach der Mittagspause tauchen wir tiefer ein in die Möglichkeiten von OpenText Information Hub und Sie werden lernen, wie man sichere Analysen in Anwendungen integriert – ob nun in firmeninterne Applikationen oder als Software-as-a-Service. Sie wollen Ihr Business mit Big Data modernisieren und dafür sorgen, dass Ihr gesamtes Unternehmen von ansprechenden Datenvisualisierungen, interaktiven Berichten und Dashboards profitiert? Dann sollten Sie sich unseren kostenfreien, „hands-on“ Workshop nicht entgehen lassen. Die genaue Agenda und die Anmeldung finden Sie hier.

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Warum Ihre ECM-Strategie der Schlüssel zum digitalen Verständnis ist

Industrie 4.0

Technologien verändern unsere Welt. Wie wir leben, wie wir kommunizieren – und wie wir arbeiten. Das meint nicht nur Menschen, sondern auch Unternehmen. Die digitale Transformation in Richtung Industrie 4.0 zwingt immer mehr Branchen, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken. Musikvertrieb, Reisebranche oder Einzelhandel hat die Digitalisierung bereits revolutioniert. Das Gesundheitswesen, Logistiker und Finanzdienstleister stecken mitten im Umbruch. Diese Liste lässt sich beliebig verlängern, unterschiedlich sind nur Zeitpunkt und Geschwindigkeit der Veränderung. Der Großteil der Unternehmen wird sich jedoch binnen der nächsten zwei Jahre auf eine völlig neue Marktsituation einstellen müssen. Die Umwälzungen betreffen jedoch nicht nur die großen Global Player. Auch an kleinen und mittelständischen Unternehmen geht die Entwicklung nicht spurlos vorbei. Der deutsche Mittelstand, lange als „zu vorsichtig“ und „rückständig“ in puncto Digitalisierung gerügt, hat mittlerweile aufgerüstet, wie DIE ZEIT berichtet. Aber reines „Technologie shoppen“ bringt keine Wettbewerbsvorteile. Vielmehr müssen Inhalte und Daten des Unternehmens richtig genutzt werden, um an vorderster Front mithalten zu können. Eleanor Roosevelt erklärte einmal: „Verständnis ist keine Einbahnstraße“. Sie hatte offensichtlich noch nie von Insellösungen gehört. Unternehmen bemühen sich seit langem darum, die in den Tiefen diverser Speicher vergrabenen Datenmengen mit den operativen Master-Systemen zu verknüpfen. In der Vergangenheit handelte es sich bei Enterprise Content Management (ECM) meist um eine isolierte Datenbank, in der die Unmengen unstrukturierter Daten, die innerhalb einer Organisation anfallen, abgelegt wurden. So oder so ähnlich kennen wir das alle. Content Management war stets das Endlager. Moderne ECM-Lösungen dagegen verteilen die Inhalte im Einklang mit den damit verbundenen Prozessen und im entsprechenden Kontext an die verschiedenen Unternehmensbereiche. Damit tragen sie direkt zur Wertschöpfung bei. Stellen Sie sich ECM als ein unternehmensweites Informationsnetz vor, das unstrukturierte Daten mit dem Digital Core von SAP im richtigen Kontext und auf jedem beliebigen Endgerät dynamisch verwaltet. Industrie 4.0: Der digitale Umbruch stellt nicht nur technologische Anforderungen Die Auswirkungen des digitalen Umbruchs auf traditionelle Geschäftsmodelle sind den meisten von uns bekannt. Wie sehr sich auch die Anforderungen an die Strategien für Informations-Management ändern, wird jedoch häufig unterschätzt. Technologie allein kann nicht alles leisten. Sie selbst müssen wissen, wie Sie Ihre Systeme optimal einsetzen, um mit den unaufhaltsamen Veränderungen des digitalen Wandels Schritt zu halten. Sie selbst müssen dafür sorgen, dass Ihre Kenntnisse, Informationsstrategien und Ihr unternehmerisches Gespür ausreichend ausgebildet sind. Nur dann können Sie die hypervernetzten, informationsgetriebenen Aufgaben bewältigen, die vor Ihnen liegen. Viele Firmen, mit denen ich zusammenarbeite, haben Schwierigkeiten die unersättliche Informationsgier ihrer verschiedenen Unternehmensbereiche zu erfüllen. Die Probleme reichen von ungeduldigen Digital Natives bis zur Gewährleistung von Sicherheit und Schutz der immateriellen Güter und Daten-Backbones des Unternehmens. Und dennoch wollen wir alle, dass sich die Investitionen in SAP (Englisch) möglichst gut bezahlt machen. Wir alle würden unsere Konkurrenz gerne überholen (oder zumindest mit ihr gleichziehen). Und wir wollen wissen, auf welche – von uns vielleicht übersehene – Art andere Unternehmen ähnliche Herausforderungen gemeistert haben. Vom gemeinsamen Erfahrungsaustausch profitieren alle Eine gute Gelegenheit für einen solchen Erfahrungsaustausch bietet beispielsweise die jährliche SAP User Group (Englisch) Konferenz UKISUG, die diesmal vom 20. bis 22. November im International Convention Center in Birmingham stattfand. Vorreiter der Digitalisierung mit perfekt umgesetzten ECM-Strategien wie L’Oréal und Swarovski berichteten dort aus der Praxis. Außerdem wurden innovative Ansätze zum Verknüpfen von strukturierten und unstrukturierten Inhalten vorgestellt. Entwickeln Sie Ihre ECM-Kompetenzen auf solchen Konferenzen weiter. Davon profitiert Ihre Organisation, und Sie bleiben aufgrund Ihrer fachlichen Kenntnisse stets ein gefragter Mitarbeiter. Es spielt keine Rolle, wo Sie sich auf Ihrer Reise durch die digitale Transformation gerade befinden: Daten sind die zukünftige Verkehrssprache für Ihr Unternehmen. Die digitale Sprachgewandtheit Ihrer Enterprise Information Management-Strategie ist maßgeblich für Ihren Erfolg. Und sie bestimmt, wie einfach Sie das lückenlose, maßgeschneiderte Zusammenspiel von Daten, Prozessen und Geschäftsanforderungen umsetzen können. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt

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Wandel im Handel: Was die Digitalisierung verändert – und verbessert

Digitalisierung im Handel

Eigentlich scheint die Sache seit dem Siegeszug von Amazon klar zu sein: Der stationäre Handel wird sterben. Immer mehr Branchen mit gewachsenen Handelsstrukturen, mit Groß- und Spezialhandel fürchten die Digitalisierung im Handel und damit ihren eigenen Tod. Andererseits sind es gerade die Digitalisierungsgiganten wie eben Amazon oder auch Apple, die in jüngster Zeit Einzelhandelsläden eröffnen, nicht nur als Ausstellungsflächen, sondern eben auch als Verkaufspunkte und Servicestellen für Endkunden. Ist der Handel also doch nicht tot? Wie so oft im Leben liegt die Wahrheit in der Mitte: Der Handel muss sich wandeln, dann hat er beste Chancen zu überleben und weiter zu wachsen. Wem gehört der Kunde? Bislang war es speziell in Deutschland so, dass der Handel Herr über die Beziehungen zu den Endkunden war. Die Digitalisierung im Handel bricht diese Exklusivität auf und verschiebt aus der Sicht des Handels die Kräfteverhältnisse in Richtung Hersteller und Erzeuger – aber auch der Endkunden selbst. Waren es nicht die Konsumenten, die diese Veränderungen mit ihren Smartphones ausgelöst haben, noch bevor irgendjemand von Digitalisierung gesprochen hat? Das war der Beginn des direkten Daten- und Informationsaustauschs zwischen Herstellern und Endkunden über die Köpfe der Händler hinweg. Der Kunde gehört nicht mehr dem Handel allein. Hat der Handel also doch ausgedient? Werden die Läden, Ausstellungs- und Verkaufsräume bald in den Besitz der Produzenten oder der Schwergewichte aus dem Silicon Valley übergehen? Wird Amazon mit seinen Lebensmittelläden die großen Supermarktketten nicht nur herausfordern, sondern schon bald ersetzen? Digitalisierung im Handel: Beratung und Service lauten die Zauberworte Ich denke nicht, dass es so weit kommen wird. Denn die zentrale Stärke des Handels liegt weniger in der Logistik als in der Beratung und im Service. Das ist es, was die Menschen suchen und wertschätzen. Zwei kleine Zukunftsszenarien mögen hier genügen: Statt „nur“ Waschmaschinen zu verkaufen, würde ein Haushaltserater den optimalen Mix aus Geräten, Tarifen und Versorgern auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden abstimmen. Und anstatt „nur“ auf die richtige Schuhgröße und Passform zu achten, würden Schuhverkäufer zum Stilberater avancieren, bevor sie den individuellen Schuh im Laden direkt ausdrucken. Wenn aber die Wertschöpfungskette der Produzenten bis in den Handel und zum Endkunden reicht, brauchen Hersteller und Händler ein und denselben Informationsstand. Um die Beispiele von oben wieder aufzugreifen: Wurde die Qualitätskontrolle des im Laden produzierten Schuhs lückenlos dokumentiert, wurde dieser fotografiert, so dass Ansprüche auf Umtausch wegen Produktionsmängeln ausgeschlossen werden können? Waren die Konditionen, zu denen der Stromvertrag abgeschlossen wurde, wirklich die letztgültigen? Wer dokumentiert das rechtssicher? Wer garantiert, dass die Kundenberater im Handel stetigen und schnellen Zugriff auf die relevanten Systeme beim Hersteller haben, um ihre Aufgaben zu erledigen? Und damit sind wir mitten beim Thema Informationsmanagement, das dem Handel ermöglicht, auch weiterhin eine aktive und im Grunde wertschöpfendere Rolle als bisher durch weitere Spezialisierung auf Beratung und Service zu spielen. Da dieses Informationsmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom stationären Handel oder Internet bis zu den Zulieferern der Produzenten – erfolgen muss, darf es keine Systemgrenzen kennen, sondern muss einzig und allein den Prozessen folgen. Mehr Wertschöpfung durch Informationsmanagement So hat der Schuhhersteller dafür zu sorgen, dass die im Laden geschossenen Fotos der richtigen Kundenakte zugeordnet werden und sowohl der Händler als auch der Endkunde im Sinne von Self-Service unmittelbar darauf zugreifen können. Schließlich reklamiert ein Konsument etwaige Schäden in der Regel spätestens am folgenden Tag. Wenn dann die Fotos nicht abrufbar sind, hat niemand Verständnis dafür. Und wenn der Kunde sich direkt beim Hersteller statt beim Händler mit seinen Beanstandungen meldet, darf nicht die Situation eintreten, dass der Kundenbetreuer erst beim Händler anrufen muss, um sich mit dem konkreten Fall vertraut zu machen. Das alles aber ist nur mit einem unternehmensübergreifenden, prozessorientierten Informationsmanagement möglich, das zudem viele Aufgaben automatisiert erledigt. Mit unserem OpenText Digital Retail HUB können Handelsunternehmen den gesamten Informationsfluss erfassen, steuern und analysieren, um die eigenen Kompetenzen im direkten Endkundenkontakt auch im digitalen Zeitalter und mehr denn je auszuspielen. Digitalisierung im Handel: OpenText auf dem SAP-Forum für den Handel 2017 Wie das geht, zeigen wir Ihnen als langjähriger SAP-Partner auf dem SAP-Forum für den Handel 2017, das am 31. Mai und 1. Juni in der Mainzer Rheingoldhalle stattfinden wird und unter dem Motto „Retail. Whole Sale. Live Sale“ steht. Erfahren Sie, wie renommierte Handelsmarken – Coop, Freier Group Logistics, HUGO BOSS, Knoll, Maxeda, Migros, Porta, Rewe, Tally Weijl und SPAR – mit den Lösungen von SAP und OpenText erfolgreich die digitale Transformation meistern. Melden Sie sich jetzt hier für ein Gespräch mit Ihrem OpenText Vertriebspartner an. 

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Machen Sie Ihre Kunden erfolgreich!

Customer experience Journey

Kaufprozesse und die Customer Experience Journey im B2B-Bereich sind komplex. Entscheidungen werden durch mehrere Beteiligte getroffen, es gibt Ausschreibungen, Angebote, Auswahlverfahren und Kriterienkataloge. Dabei wird ein ausgezeichneter Kundenservice für viele Unternehmen zum ausschlaggebenden Faktor für den Kauf. Das ist aber noch nicht alles. Auf Dauer erfolgreich werden nur die Unternehmen sein, die Ihren Vertrieb für die Zukunft aufstellen und die Digitalisierung als Chance begreifen. Denn das alte Verständnis von Vertrieb funktioniert nicht mehr. Stattdessen rückt das Herbeiführen positiver Kundenerfahrungen (Customer Experience Journey) durch das gesamte Unternehmen in den Mittelpunkt. Die Customer Experience Journey beginnt lange, bevor der Kunde einen Vertrag unterzeichnet. Preist Ihr Vertriebsteam Ihre Produkte oder Dienstleistungen an – oder versucht es herauszufinden, was der Kunde wirklich braucht? Wenn letzteres der Fall ist, sollten Sie das auch gebührend würdigen. Warum eine exzellente Customer Experience täglich zelebriert werden sollte Kennen Sie den Customer Experience Day? War der Termin in Ihrem Outlook-Kalender eingetragen? Haben Sie eine Facebook-Benachrichtigung bekommen? Wahrscheinlich nicht. Trotzdem handelt es sich um ein wichtiges Datum. Am Customer Experience Day würdigen Unternehmen weltweit ausgezeichneten Kundenservice. Bei OpenText ist jeden Tag Customer Experience (CX) Day. Warum? Weil der Erfolg unserer Kunden unsere Motivation ist. Erfolgreiche Kunden sind unser erklärtes Ziel – und wir arbeiten ständig daran, das bei unseren Produkten, unserem Kundenservice, den Professional Services und im Vertrieb umzusetzen. Für dieses Ziel entwickeln wir stabile und innovative Lösungen und haken nicht nur die einzelnen Punkte eines RFP (Request for Proposal, Aufforderung zur Angebotsabgabe) ab. Die Lösungen sollen perfekt zu den technischen und personellen – sogar kulturellen und philosophischen Anforderungen unserer Kunden passen. Wie wir das erreichen? Indem wir jeden einzelnen unserer Kunden persönlich kennen lernen. In einem Artikel der Harvard Business Review (Englisch) vom September 2016 werden verschiedene Strategien untersucht, mit denen Unternehmen Kunden besser verstehen und Innovationen vorantreiben wollen. Den Autoren des Artikels zufolge nutzen Unternehmen weltweit die Vorteile von Big Data. Und sie analysieren Kundendemographie, Kaufverhalten und generelle Entwicklungen, um daraus Informationen zu gewinnen. Diese Informationen sind zweifelsohne wertvoll. Aber eben nur ein Teil des Gesamtbilds. Doch nur wenn wir verstehen, welche Aufgaben der Kunde bewältigen möchte, wissen wir auch, welche Lösung wir entwickeln sollen. „Aufgabe steht hier stellvertretend für das, was eine Person unter den gegebenen Umständen wirklich erreichen will“, so die Autoren des HBR Artikels. „Innovationen sind nur dann möglich, wenn Sie diese Aufgabe voll und ganz verstanden haben. Dann müssen Sie auch nicht ständig raten, welche Kompromisse Ihre Kunden eingehen würden. Im Prinzip erstellen Sie eine Art Stellenbeschreibung für Ihre Lösung.“ Bei einem B2B-Unternehmen wie OpenText sind die Aufgaben, mit denen sich die Kunden abmühen, oft sehr differenziert und komplex. Der Artikel erklärt nennt als Beispiel die von Hersheys durchgeführten Fokusgruppen. Dort fand das Unternehmen heraus, dass die Kunden durch das „verräterisch raschelnde“ Einwickelpapier der Peanut Butter Cup-Schokoriegel abgeschreckt wurden. Interessant. Aber die Herausforderungen unserer Kunden erfordern etwas umfangreichere Nachforschungen. Zuhören, verstehen, zusammenarbeiten Wir hören unseren Kunden in jeder Phase der Customer Experience Journey bei OpenText genau zu – von der ersten Erfahrung beim Surfen auf unserer Website bis zum Anpassen und Upgraden unserer Produkte. Unsere Customer Experience-Spezialisten (Englisch) sammeln Feedback aus verschiedenen Quellen: regelmäßig durchgeführte Umfragen, Erfahrungen unserer Customer Advisory Boards (Kundenbeirat), Veranstaltungen und Berichte unserer Mitarbeiter über persönlichen Interaktionen. Unsere Mitarbeiter lesen jedes einzelne Feedback. Die daraus gewonnenen Informationen werden entsprechend kategorisiert und der gesamten Organisation zur Verfügung gestellt. Mit unseren Kunden zusammenzuarbeiten und ihnen zuzuhören, ist jedoch nur ein Aspekt unserer Arbeit bei OpenText. AmerisourceBergen zum Beispiel wollte sein Service-Angebot verbessern. Wie wir das Unternehmen dabei unterstützt haben, hören Sie in diesem Podcast (Englisch). Um die kundenspezifischen Bedarfe und Herausforderungen zu verstehen, arbeiteten wir direkt mit der IT-Abteilung zusammen. Das ist nur eine der vielen erfolgreichen Kundenbeziehungen (Englisch), die wir im Laufe der Jahre aufbauen konnten. Und es handelt sich dabei auch nur um eines von vielen Beispielen, die zeigen, dass der Schlüssel zum Erfolg aller Beteiligten im Verständnis für die „Aufgaben“ des Kunden liegt. Investieren Sie heute in bisschen Zeit und überlegen Sie: Was macht Ihre Organisation gut? Wie könnten Sie noch besser für den Erfolg Ihrer Kunden sorgen? Halten Sie bereits erreichte Ziele fest, und bemühen Sie sich darum zu verstehen, welche Ziele Ihre Kunden erreichen wollen. Wenn Sie sie dabei unterstützen, werden Sie treue Stammkunden gewinnen. Hier (Englisch) erfahren Sie mehr über den CX Day. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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Industrie 4.0: Willkommen im Goldenen Zeitalter der Innovation

Industrie 4.0

Die Industrie 4.0: Unsere Arbeitswelt verändert sich. Der Einsatz digitaler Technologien lässt kaum einen Aufgabenbereich unberührt. Viele einfache manuelle Tätigkeiten werden in Zukunft sogar gänzlich von Robotern übernommen. Die Angst vor der massenweisen Vernichtung von Arbeitsplätzen ist jedoch unbegründet, wie eine aktuelle Studie aus Österreich zeigt. Demnach gingen durch die Digitalisierung nur neun Prozent der Arbeitsplätze verloren, dafür würden jedoch neue Berufsfelder und Jobs geschaffen. Das klingt zwar positiv, „doch trotz Internet und Industrie 4.0 arbeiten moderne Volkswirtschaften kaum effizienter als früher“. Zu diesem Schluss kamen Wissenschaftler des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK). Neben fehlenden Investitionen in die Produktivität mangelt es an Ausbildung und echten Innovationen. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch: innovative Einzelpersonen und Unternehmen sehen einer glänzenden Zukunft entgegen. Technologie treibt Entwicklungen voran Einige frühe Innovationen der vierten industriellen Revolution (Industrie 4.0) lassen sich bereits in Anwendungen für Konsumenten und Privatpersonen erkennen – beispielsweise bei Computerspielen, Unterhaltung oder beim Shopping. Noch wirkt sich der Großteil dieser Innovationen – etwa im Bereich Software, künstliche Intelligenz (KI), Medizin, Robotik und Transportwesen – nicht auf die Gesellschaft oder die Produktivität aus. Aber wenn es soweit ist, werden die Folgen faszinierend und gewaltig sein. Technologie wird sämtliche Industriezweige in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren transformieren. Die Transformationen betreffen uns persönlich, als Gesellschaft, als Unternehmen und als Regierungen. Sie verändern wie wir leben, arbeiten, Frieden halten und Kriege führen. Das Goldene Zeitalter der Innovation hat begonnen In meinem aktuellen Buch „The Golden Age of Innovation“ (Das Goldene Zeitalter der Innovation, Englisch) befasse ich mich mit den Auswirkungen der technologiegetriebenen Revolution. Ich analysiere die Möglichkeiten, die sie eröffnet, und die Risiken, mit denen wir in ihrem Verlauf zu kämpfen haben. Meine neue Blog-Serie basiert auf diesem Buch. Ich lade Sie ein: Begleiten Sie mich auf der Reise ins Goldene Zeitalter der Innovation. In der neuen Serie setze ich meine Forschungen zur digitalen Transformation fort. Mein Themenschwerpunkt: die drastischen Auswirkungen der vierten industriellen Revolution – von der Disintermediation über Geschäftsmodelle auf Abonnement-Basis und Automatisierung bis hin zum „digitalen Ich“. Bereit? Dann folgen Sie mir! An der Schwelle zur vierten industriellen Revolution In den letzten zehn Jahren betrug die Wertschöpfung der 20 wichtigsten Technologie-Unternehmen in den USA über eine Billion US-Dollar (Englisch). 2016 stiegen die US-amerikanischen Risikokapitalinvestitionen auf über 60 Milliarden US-Dollar (Englisch). Software trägt heute mehr als eine Billion US-Dollar (Englisch) des US-amerikanischen Bruttoinlandsproduktes (BIP) zur Weltwirtschaft bei. Allein in Nordamerika gibt es 4,5 Millionen hauptberufliche Software-Entwickler (Englisch) – mehr als jemals zuvor. Innovation sorgt für Fortschritt. Innovationen im Bereich Soft- und Hardware machen fast 15 Prozent aller Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten aus, Arzneimittel knapp zehn Prozent (Englisch). 2015 wurden beim US-Patentamt über 600.000 Anträge (Englisch) eingereicht – ein Rekordhoch. Vermittlungsplattformen stellen heute die Hälfte der weltweit bekanntesten Marken. In diesem Goldenen Zeitalter der Innovation müssen wir alle Software-Unternehmen sein. Die Fähigkeit, Innovationen in großem Maßstab zu skalieren, muss Ländergrenzen und kulturelle Unterschiede überwinden und Menschen vereinen. In vielen Kulturen ist die Innovationsfähigkeit jedoch kaum ausgeprägt. Meiner Erfahrung nach besteht Innovation aus drei entscheidenden Faktoren: qualifiziertem Personal, Kapital und Unternehmergeist. Industrie 4.0 beschreibt ein Zeitalter geprägt durch digitale Innovation, exponentielles Denken und unbegrenztes Potenzial. Es handelt sich um eine Revolution, die an Ausmaß, Größe, Geschwindigkeit und Komplexität in der Geschichte der Menschheit einmalig ist. Industrie 4.0: Ein Wandel ist notwendig Wie aber lässt sich diese Transformation allgemeingültig messen? An der Ertragslage, dem friedlichen Zusammenleben, der Lebensqualität oder an einer neuen Form eines bewussten Kapitalismus? Der Better Life Index (Englisch) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) listet Norwegen, Australien, Dänemark, die Schweiz, Kanada, Schweden, Neuseeland, Finnland, die USA und Island als die zehn Länder mit der höchsten Lebensqualität. Die Punkte Gemeinschaft, gesellschaftliches Engagement und Work-Life-Balance verhindern, dass die USA einen Platz unter den ersten drei der genannten Länder einnimmt. Ich bin sicher niemand, der Vorträge über Work-Life-Balance hält. Demokratie ist allerdings nicht immer einfach, und das große Experiment Amerika hat viel in eine Regierung investiert, die die Menschen integriert, mitnimmt und beteiligt. Dennoch gehen nur 50 Prozent der wahlberechtigten Amerikaner zur Wahl (Englisch) oder engagieren sich für die Gesellschaft. Ein Armutszeugnis. Was die Gemeinschaft betrifft: Obwohl es in den letzten 100 Jahren Fortschritte gab, leben immer noch fast 15 Prozent der Amerikaner unter der Armutsgrenze (Englisch), ein völlig inakzeptabler Zustand. Das Wunder der Anpassungsfähigkeit Mein Großvater wurde geboren, bevor Flugzeuge, Autos, Fernsehgeräte, Telefone und Elektrizität zum Alltag gehörten. Er wurde 98 Jahre alt (60 davon rauchte er und frühstückte täglich Eier mit Speck) und arbeitete bis zu seinem Tode jeden Tag auf seiner Farm. Amerika verließ er nur ein einziges Mal, als er im zweiten Weltkrieg über den Atlantik nach Frankreich schipperte, um sich den alliierten Streitkräften anzuschließen. Mein Großvater hatte viele bewundernswerte Eigenschaften. Ich möchte hier seinen unglaublichen Anpassungsgeist hervorheben. Vom Pferd zum Flugzeug, von Walfischöl zur Elektrizität, von Feldwegen zum landesweiten Verkehrsnetz – er zeigte sich jeder Veränderung gewachsen. Auch den technologischen Umwälzungen des Computerzeitalters: er erlebte sowohl die Entwicklung des ersten PCs wie den Studienabschluss seines Enkels in Computerwissenschaften. Wir befinden uns im Goldenen Zeitalter der Innovation: dem Beginn der vierten industriellen Revolution und unserer persönlichen Verantwortung für die Gestaltung einer besseren Zukunft. Als Software-Ingenieur ist mir noch kein besserer Zeitpunkt untergekommen, um mit Hilfe von Technologie positiv auf die Gesellschaft und Menschheit einzuwirken. Im nächsten Artikel dieser Serie befasse ich mich mit den vier industriellen Revolutionen, den jeweiligen Innovationen und deren Auswirkungen auf Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Zum Weiterlesen können Sie „The Golden Age of Innovation“ hier (Englisch) herunterladen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Digitalisierung 4.0: Wie eine digitale Bahn Ausfälle und Unfälle verhindert

Digitalisierung im Handel

Die Digitalisierung 4.0 macht auch vor einem der ältesten Symbole der Industrialisierung nicht halt: der guten alten Bahn. Und man möchte meinen, dass es dabei – auch in den sensiblen Bereichen wie der Fahrgastsicherheit – um die Digitalisierung 4.0 der Daten geht. Wer eine Fahrkarte bestellt, erledigt dies heutzutage in der Regel online. Die eingegebenen Daten wandern aus dem Online-Formular direkt in das ERP-System und lösen dort die Buchung aus. Stellen Mechaniker fest, dass ein Ersatzteil beschafft werden muss, schicken sie eine Bestellung ab, wieder fallen Daten an, die ins ERP-System gehören. Erst mittels Dokumenten werden Daten zu Informationen Doch das ist nur ein Teil der Geschichte. Wie entsteht die automatische Antwort mit der Buchungsbestätigung? Wie bewahrt man den Stand einer Webseite zum Zeitpunkt der Buchung auf, für den Fall etwaiger Reklamationen? Wie erhält der Wartungstechniker Zugang zu exakten Plänen, um ganz sicher zu sein, das richtige Ersatzteil zu bestellen und damit mögliche Ausfälle oder sogar Unfälle von Zügen zu verhindern? Wie dokumentiert er seine Arbeit und seine Entscheidungen? Was hat das noch mit Daten zu tun? Nicht mehr viel, lautet die richtige Antwort auf diese Frage. Denn hier geht es um so genannte unstrukturierte Informationen in Form von Dokumenten, ihren Vorlagen samt Textbausteinen, Bauplänen und die Speicherung von ganzen Webseiten, nicht nur einzelnen Daten daraus. Für die Daten braucht man ERP, für alles andere Enterprise Information Management. Digitalisierung 4.0: Bahn goes digital Genau das hat auch eine große europäische Bahngesellschaft erkannt. Sie plante deshalb nicht die Einführung eines ERP-Projekts, sondern die langfristige Digitalisierung jeder Art von Information und der Prozesse. Pro Jahr fallen dort über 140.000 Lieferantenrechnungen an und ungefähr eine Million technische Zeichnungen von Hunderten von Ingenieuren. Hinzu kommen die Akten von Zehntausenden Mitarbeitern, so dass in einem Zeitraum von fünf Jahren mit über 7,5 Millionen neuen Dokumenten zu rechnen ist. Es ging also um eine unternehmensweite Plattform für digitale Informationen und Prozesse, die es mit geeigneten Lösungen auf technischer und Anwendungsebene zu realisieren galt. Zudem mussten die Lösungen von Anfang an reibungslos miteinander funktionieren, es durfte also kein Integrationsaufwand entstehen. Vor diesem Hintergrund fiel die Wahl einfach, möchte man fast sagen. Eine solche universelle Plattform für Enterprise Information Management lässt sich mit OpenText™ Extended ECM for SAP® Solutions realisieren, das vollständig mit den SAP® ERP-Lösungen integriert ist. Die europäische Bahngesellschaft hat das verstanden und digitalisiert damit nun Schritt für Schritt sämtliche Informationen und Prozesse. Alles wird digital dokumentiert, so dass die Einhaltung sämtlicher Regularien (Compliance) lückenlos und vor allem – anders als früher – auf Knopfdruck nachverfolgt und nachgewiesen werden kann. Das sorgt sowohl für mehr Qualität in allen Bereichen inklusive Fahrgastsicherheit, aber auch für substanzielle Kosteneinsparungen von mehreren Millionen Euro. Auch bei Rückenschmerzen: OpenText Die Bahngesellschaft hat mit dieser Plattform noch viel vor: Zum Beispiel sollen die Lokführer und andere in Zukunft nicht mehr die rund 20 Kilogramm schweren Koffer mit Vorschriften und Prozessbeschreibungen – alles auf Papier – mit sich führen müssen, sondern die Informationen aus OpenText direkt auf ein mobiles Gerät übertragen bekommen, genau auf ihre jeweilige Rolle und Aufgabe abgestimmt. Schneller, einfacher, effektiver – hier wird das alte Werbeversprechen Realität. Digitalisierung 4.0: Willkommen in der digitalen Welt! Erfahren Sie mehr über unser Digitalisierungsangebot für SAP®-Umgebungen

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Warum IT-Manager europäischer Energieversorger bereits heute von der digitalen Transformation profitieren – und das ist nur der Anfang

digitale Transformation

Der Klimawandel und die damit verbundene Nachfrage nach alternativen Energiekonzepten treibt auch die technologische Entwicklung im Energiesektor voran. 45 Millionen Elektroautos würde das deutsche Stromnetz verkraften, erklärt das Wissenschaftsmagazin Spektrum, weil „die Millionen ans Netz angeschlossenen Batterien durch intelligente Steuerung Leistungs- und Nachfrageschwankungen im Netz abpuffern könnten“. Die intelligente Steuerung, Smart Grid, gehört zu den wichtigsten Herausforderungen für das Stromnetz der Zukunft. Ein „Smart Grid ist ein normales Stromnetz, das ausgerüstet mit digitalen Mess-, Kommunikations- und Regelungsinstrumenten sowohl das Netz selbst als auch die beteiligten Interessengruppen intelligenter macht“. So sollen beispielsweise neue Endgeräte wie intelligente Stromzähler (Smart Meter) Anlagen in Echtzeit steuern und eine bedarfsoptimierte Stromerzeugung und -verteilung sicherstellen. Die Voraussetzung dafür ist die Digitalisierung aller Beteiligten. Dass die Energieversorger sich bereits auf einem guten Weg zum Smart Grid befinden, zeigt eine neue Studie von IDG und OpenText. So haben sich schon über 90 Prozent aller Energieunternehmen aus Großbritannien und der nordischen Region (Finnland, Norwegen, Schweden) ein Programm zur digitalen Transformation verordnet. Diese Unternehmen erkennen bereits, welche erheblichen Vorteile ihnen die Digitalisierung verschafft. Doch IT-Leiter in Energiefirmen sind sicher: „Da steckt noch mehr Potenzial.“ Instabile Preise sorgen für Konzentration auf betriebliche Effizienz Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass sich die Preisgestaltung in zweifacher Hinsicht auf Energieunternehmen auswirkt. Zum einen haben Energieversorger Schwierigkeiten Angebot und Nachfrage aufgrund der schwankenden Ölpreise angemessen auszutarieren. Wie es ein IT-Leiter aus Großbritannien formuliert: „Ein Großteil der Branche konzentriert sich auf die volatilen Ölpreise und deren Auswirkung auf die Kapitaleffizienz.“ Ein IT-Manager aus Finnland erläutert die Nachteile unbeständiger Preise: „Um in einem extrem umkämpften Markt zu bestehen, müssen wir unsere Preise ständig senken … Als kundenorientiertes Unternehmen müssen wir zudem beträchtliche Investitionen im Bereich Kundenzufriedenheit tätigen, was uns zusätzlich Sorgen bereitet. Zugleich müssen wir unseren Kunden einen fairen Preis und einen transparenten Kundenservice bieten.“ Wie sich der permanente Preisdruck auswirkt, bringt ein weiterer IT-Leiter aus Großbritannien auf den Punkt: „Den Energieversorgern geht es in der Hauptsache um Profitmaximierung während daran gearbeitet wird, die betrieblichen Kosten zu senken und die Effizienz von Prozessen zu verbessern.“ Die Digitalisierung der Betriebe macht Fortschritte Aus den Antworten aus unserer Befragung lässt sich erkennen, dass sich die Energieunternehmen in der frühen Phase der digitalen Transformation auf betriebliche Abläufe und die Kundenerfahrung konzentriert haben. Das Management von Angebot und Nachfrage gehört dabei zu den wichtigsten Themen der untersuchten Energieversorger. Sie bezeichnen den Lastausgleich als eine der größten Herausforderungen für die Branche und als zweitgrößte Chance für die Digitalisierung. Viele Unternehmen scheinen hier gute Fortschritte zu machen. Ein IT-Leiter aus der nordischen Region fasst den Eindruck vieler befragter Kollegen zusammen: „Die Digitalisierung erlaubt es uns, physikalische Assets mit der virtuellen Umgebung zu vernetzen. Das sorgt für effizienten Output und ermöglicht eine Überwachung von verschiedenen Standorten aus. Angebot und Nachfrage lassen sich leichter steuern und alle Abläufe mit Hilfe zentralisierter Daten von einem Standort aus kontrollieren.“ Die Ergebnisse dieser Anstrengungen beeindrucken. Wie ein IT-Verantwortlicher berichtet, „hat uns die Digitalisierung dabei geholfen, betriebliche Abläufe zu verbessern und die Flexibilität über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu steigern. Unsere Profitabilität ist um den Faktor 20 auf 30 Prozent gewachsen.“ Big Data vernetzt den Betrieb mit der Customer Experience Einer der Hauptvorteile der digitalen Transformation besteht zweifelsohne in der Fähigkeit, sehr große Datenmengen effizient auszuschöpfen. In der Befragung wurde dies als der größte Nutzen der Digitalisierung bezeichnet. Überzeugende 98 Prozent der untersuchten Firmen erklärten, dass sie ihre Entscheidungen bereits auf Basis von Datenanalysen und -prognosen (Predictive Data) treffen. Wie ein IT-Leiter aus Schweden erklärt: „Wir erkennen die positiven Auswirkungen der Digitalisierung. Die Produktivität hat sich erhöht. Und wir können die Angebots- und Nachfrageprozesse in unserem Unternehmen einfacher überwachen. Auf dem digitalen Weg können wir leichter mit unseren Kunden interagieren. Wir verstehen ihre Bedürfnisse und erhalten regelmäßiges Feedback.“ Ein IT-Manager aus Großbritannien beziffert das Ergebnis: „Wir setzen auf erweiterte Analysefunktionen (Advanced Analytics) um die Servicequalität zu optimieren, unsere Kundenbeziehungen zu pflegen und zu vertiefen. Durch die Digitalisierung eines einzigen Kernprozesses können wir die Prozesskosten im ersten Jahr um 20 Prozent senken und gleichzeitig die Kundenzufriedenheit verbessern.“ Analytics stärkt die Customer Experience Die Ergebnisse unserer Studie verdeutlichen, dass alle IT-Leiter verstanden haben, was Datenanalysen leisten und die meisten die daraus gewonnenen Erkenntnisse bereits zur Verbesserung des Kundenservice nutzen. Gearbeitet wird an hoch personalisierten und individualisierten Serviceangeboten, die die Kundentreue und -bindung stärken. „Mit der Einführung integrierter Kundendienstleistungen entwickeln wir uns von einem energiezentrierten zu einem kundenzentrierten Unternehmen. Um das Verhalten unserer Kunden besser zu verstehen, nutzen wir wachsende Volumen von Kundendaten. Wir haben die enorme Chance, innovative und digital-unterstützte Produkte und Services zu entwickeln und gebündelt in einem integrierten Kundenservice bereitzustellen“, erklärt ein IT-Leiter aus Großbritannien. Ein anderer CIO fasst die Äußerungen seiner Berufskollegen zusammen: „Wir bieten unseren Kunden an, sich online, auf mobilen Endgeräten oder über die sozialen Medien zum Thema Elektrizität zu informieren, auf dem Laufenden zu halten oder zu kaufen. Durch den komfortablen, kostengünstigen und personalisierten Zugang zu Stromangeboten in jeder Preisklasse versorgen wir unsere Kunden mit einem differenzierten und modernen Service.“ Die Entwicklung personalisierter Produkte und Services in Verbindung mit personalisierter Preisgestaltung zieht sich wie ein roter Faden durch die Studie. Wie ein IT-Leiter aus Schweden vermerkt: „Wir bieten unseren Kunden bereits verschiedene Optionen zur Auswahl an. Diese Tarife können anhand von Kundenbedarf und -verbrauch modifiziert werden. Und wir entwickeln ständig neue Pakete, die auf die Anforderungen unserer Kunden abgestimmt sind.“ Intelligente Stromnetze werden dafür sorgen, dass Kunden zu Partnern werden Laut unserer Studie konzentrieren sich europäische IT-Manager darauf, die Kundenerfahrung ständig weiter zu verbessern. Die Einführung von Smart Grids leistet dazu einen wesentlichen Beitrag. Wie ein IT-Verantwortlicher aus Großbritannien kommentiert: „Das Stromnetz unterstützt das Energienetzwerk von morgen. Es wird den Elektrizitätsfluss in beide Richtungen ermöglichen, Informationen und Preissignale übertragen und für Ausgewogenheit bei Angebot und Nachfrage sorgen. Das stärkt die Zuverlässigkeit des Netzes, reduziert Verluste und integriert dezentrale Energieerzeuger, was zur Entlastung der Umwelt beiträgt. Das digitale Netz wird einen kontinuierlichen Fluss an Daten generieren – zu Verbrauch, Lastschwankungen, Preisanpassungen und Angebotsreaktionen – und damit die Effizienz des gesamten Systems erhöhen. Einer der interviewten CIOs erklärt die Vorteile für Kunden und Anbieter: „Das Stromnetz der Zukunft ermöglicht es den Kunden, ihren Energieverbrauch über intelligente Zähler und Energiemanagementsysteme im Haushalt rund um die Uhr zu kontrollieren. Es erlaubt eine direkte Kommunikation mit Endkundengeräten, um den Verbrauch zu Spitzenzeiten zu reduzieren und den Bedarf an teuren Stand-by-Kraftwerken zu senken.“ Grundsätzlich erwarten die IT-Manager der Energieversorger, dass Smart Grids partnerschaftliche Beziehungen zwischen Kunden und Unternehmen fördern und dazu beitragen, dass die Kunden mehr Kontrolle auf der Nachfrageseite übernehmen. Unterstützt durch personalisierte Preisangebote, die es den Energieunternehmen ermöglichen, die Stromversorgung effizienter und kostengünstiger zu managen. Obwohl dies noch ein paar Jahre dauern kann und durch die Dezentralisierung der Energieversorgung und der Stromerzeuger erschwert werden dürfte, sieht es ganz so aus, als hätten sich die befragten IT-Leiter bereits auf einen Kurs geeinigt. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Ausblick 2017: Setzt sich dezentrale Energieversorgung in diesem Jahr durch?

Energieversorgung

Deutschlands größter Verteilnetzbetreiber Westnetz erleichtert ab sofort die Nutzung von Mini-Solaranlagen durch Privatpersonen. „Die dezentrale Stromproduktion aus Sonnenenergie senke klimaschädliche Emissionen und reduziere zugleich die Kosten für den Ausbau der Energienetze“, erklärt Marcus Vietzke, Mini-PV-Experte bei der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) in Berlin. Mit der Photovoltaik-Solaranlage für Balkone und Terrassen können umweltbewusste Menschen ihren Beitrag zur Energiewende leisten. Doch die Energieversorger stellt der Umgang mit den dezentralen Erzeugungsanlagen vor etliche Herausforderungen. Gesetzgebung, Preisgestaltung, Netzanbindung und Abrechnung müssen geregelt werden – und zwar nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Die Digitalisierung spielt dabei eine Hauptrolle. Bei den deutschen Versorgungsunternehmen herrscht laut einer aktuellen Studie der Wirtschaftsprüfer Rödl und Partner neben Aufbruchsstimmung allerdings auch Nachholbedarf. Wie komplex die Lage ist, zeigt uns ein Blick über den Großen Teich. Zur regulatorischen Unsicherheit auf dem Energiesektor in Bezug auf den neuen amerikanischen Präsidenten wurde bereits viel berichtet. Eines jedoch steht fest: Der Einfluss erneuerbarer Energien und dezentraler Erzeugungsanlagen (DEA) wird weiter steigen. Ist also 2017 das Jahr, in dem die Energieversorger das Prinzip der DEA voll übernehmen? Und wie sieht das neue Geschäftsmodell aus? Die Entwicklung der dezentralen Energieversorgung Dezentrale Erzeugungsanlagen bedeuten Umsatzeinbußen. So haben die Energieversorger berechtigte Bedenken, ob DEA-Nutzer auch entsprechend zum Erhalt der Netze beitragen werden. Diese Schwierigkeiten müssen von den Regulierungsbehörden in den Richtlinien für die Preisgestaltung berücksichtigt werden. Allerdings erkennen die Energieversorger mittlerweile auch die Chancen, die DEA für eine alternde Infrastruktur mit dringendem Modernisierungsbedarf und gleichzeitig immer öfter stagnierender Nachfrage bieten. Unabhängig von ihrer Haltung zur Umweltschutzbehörde EPA, dem Clean Air Act oder dem Clean Power Plan lässt sich eine eindeutige Absicht hinter der Gesetzgebung der neuen US-Regierung erkennen. Damit sich die Energieversorger zügig auf DEA umstellen, sollen die Gesetze die Modernisierung des Stromnetzes zur Voraussetzung für die Anbindung von DEA machen (Englisch). Tatsächlich finden sich immer mehr Indizien dafür, dass Energieversorger in DEA investieren, um damit notwendige Umrüstungen von Großkraftwerken sowie Übertragungs- und Verteilungsnetzen zu vermeiden oder zu vertagen (Englisch). Das hat mindestens zwei Gründe: Erneuerbare Energien – besonders Solarstrom – haben schon bald Preisparität mit herkömmlichen Energiequellen, auch Erdgas, erreicht. In einigen Fällen erwiesen sich Solar- und Windenergie im Durchschnitt sogar als kosteneffektiver als Erdgas (Englisch). Der zweite Grund: Energieversorgungsunternehmen verstehen, dass sie von einem „kostenzentrierten“ zu einem „kundenzentrierten“ Geschäftsmodell wechseln müssen, wenn sie überleben wollen. Rasche Anpassung der Energieversorgungsunternehmen an DEA Auf der einen Seite haben Energieversorgungsunternehmen mit stagnierender oder sinkender Nachfrage zu kämpfen und betrachten DEA daher als ernsthafte wirtschaftliche Bedrohung. Auf der anderen Seite sehen sich die Kunden mit steigenden Kosten und sinkender Servicequalität konfrontiert, darunter unerwartete Stromausfälle und geplante wiederholte Unterbrechungen der Versorgung. Die steigende Nachfrage der Kunden nach DEA ist also absolut verständlich. Die meisten erkennen in dezentralen Erzeugungsanlagen nicht ein Mittel, um Geld zu verdienen, sondern eine Möglichkeit, die Energieversorgungsleistung so zu verbessern, dass auch die Kosten sinken. In diesem Zusammenhang wenden die Top-Manager der Energieversorger ihre Aufmerksamkeit schnell den Chancen der DEA zu, statt auf den Gefahren zu beharren. Es ist aufschlussreich, dass in der „State of the Electric Utility Survey 2015“ (Statuserhebung zur US-Stromversorgung) 56 Prozent der Befragten aus dem Energiesektor angaben, sie würden zwar die Chancen von DEA erkennen, wüssten jedoch nicht, wie sie diese in ein tragfähiges Geschäftsmodell überführen sollen. Ein Jahr später hatten sie bereits begonnen, an diesen Modellen zu arbeiten – der Großteil bevorzugte dabei als besten Weg die Zusammenarbeit mit Drittanbietern (Englisch). Die DEA-Chance nutzen Energieversorger können die Kosten für einen Eintritt in den DEA-Markt senken, indem sie entweder als Aggregator (Sammelstelle) für DEA-Betreiber oder Mikronetze auftreten oder sogar ganz neue Supply Chains entwickeln. Zugleich sichern sie damit ihre bestehenden Einnahmequellen und sondieren als Nischen- und Individualversorger vollkommen neue Dienstleistungsmöglichkeiten abseits der Großkraftwerke. Damit das gelingen kann, müssen zwei Dinge geschehen. Erstens müssen die Energieversorgungsunternehmen, die bisher einen End-to-End-Service lieferten, lernen mit dem zu Recht zu kommen, was ABB so treffend als „Energienachbarschaft“ (Englisch) bezeichnet. ABB äußerte sich wie folgt: „Unter dem Gesichtspunkt einer Energienachbarschaft lassen sich historisch gewachsene und abgeschottete Gräben im Energiesektor überbrücken. Diese Gräben haben bislang die Entwicklung von flexibleren, effizienteren, nachhaltigen und umweltfreundlichen Energiesystemen verhindert. Durch eine vermehrte Zusammenarbeit oder zumindest eine regelmäßige und proaktive gegenseitige Beratung können Energieversorger, DEA-Betreiber und Kunden für alle Beteiligten vorteilhafte Entscheidungen zu Infrastruktur, Geschäftstätigkeiten und Ressourcen treffen.“ Zweitens wird die Fähigkeit, innerhalb dieser Nachbarschaft zu kommunizieren und Daten auszutauschen, essenziell. Eine der zukünftigen Schlüsselanforderungen an Energieversorger lautet daher, die Digitalisierung proaktiv voranzutreiben. Der DEA-Markt erfordert bereits heute Sensoren und Messgeräte, um Qualität und Produktionsmenge zu regulieren. Die zur Netzanbindung der DEA von Energieversorgern errichteten Ökosysteme erfordern vollkommene Transparenz und Sichtbarkeit. Deshalb müssen kooperierende Energieversorger, DEA-Unternehmen und Kunden in der Lage sein, die mit der Erbringung der Dienstleistung verbundenen strukturierten und unstrukturierten Daten vollständig zu verstehen. Wie Sie mit diesem Ausmaß an digitaler Umwälzung umgehen können, hat Adam Howatson, CMO von OpenText, kürzlich in einem interessanten Blogbeitrag (Englisch) erläutert. Umsetzung in der Praxis In der Praxis müssen Leistungsbedingungen, Service Level Agreements sowie Produktions- und Wartungszyklen mit Produktionsdaten und automatischen Leistungsmessern kombiniert werden. So können alle Beteiligten sicher gehen, dass sie selbst und auch die anderen die Verpflichtungen vollständig erfüllen. Das trifft insbesondere auf den Trend zu nachfrageseitigen Preisgestaltungen wie dem Nutzungszeiten-Modell (Englisch) zur effektiveren Vergütung von DEA-Betreibern zu. Als Herausforderung gilt dabei die Implementierung neuer Arten von Software – etwa EIM – als zentrale und integrierte Plattform für Kommunikation, Informationsaustausch und Data Analytics. Und zwar sowohl innerhalb des Energieversorgers wie auch außerhalb, um sich mit Kunden, DEA-Betreibern und selbstverständlich auch den Regulierungsbehörden zu vernetzen und auszutauschen. Die erfolgreiche Anbindung der DEA an die vorhandenen Stromnetze ist besonders kritisch. Denn die dezentralen Erzeugeranlagen sollen laut Prognose großen Einfluss auf die (aufgrund ihrer Form) als „Duck Curve“ (Entenkurve) bezeichnete 24-Stunden-Prognosekurve der Netzbelastung haben. Der kalifornische Betreiber CAISO führte detaillierte Analysen der Netzbelastungsprognosen bis 2020 durch und demonstrierte damit den starken Anstieg an Energiequellen und die Wahrscheinlichkeit von Überproduktionsrisiken (Englisch). Ebenso arbeitet CAISO mit Branchenvertretern und Gesetzgebern gemeinsam an neuen Regeln und Marktinstrumenten, die die Entwicklung flexibler Energiequellen unterstützen und fördern, um ein ausfallsicheres Stromnetz für die Zukunft zu sichern. Das American Council for Energy Efficient Economy (ACEEE) berichtete vor kurzem, Energieversorger könnten eine zehnprozentige Reduzierung der Spitzenlast erreichen, wenn sie Möglichkeiten zum Lastmanagement (Englisch) einsetzen würden. Das reduziere auch die Auswirkungen der immer steiler werdenden Duck Curve. Der Einsatz einer modernen EIM-Software als integrierte Kommunikationsplattform ist für die Energieversorger daher eine Voraussetzung. Für den erfolgreichen Austausch von Inhalten sowie strukturierten und unstrukturierten Daten mit allen Beteiligten, darunter DEA-Betreiber, Kunden und Netzbetreiber, ist eine Enterprise-Information-Management-Lösung also unabdingbar. Zudem wird EIM auch für Initiativen zur Einführung neuer Lastmanagementtechnologien benötigt. Auf Seite 2 erfahren Sie mehr über die zentrale Rolle von Regulierungen und Regulierungsbehörden.

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Fünf Compliance-Herausforderungen für 2017

Compliance

Hatte das Thema Compliance in der Vergangenheit eher für große und international aktive Konzerne Relevanz, ist heute auch der Mittelstand aufgewacht. In einer aktuellen Studie gaben 40 Prozent der befragten kleinen und mittleren Firmen an, sie hätten bereits ein unternehmensweites Compliance-System im Einsatz. Weitere 40 Prozent nutzen ein solches System zumindest in Teilbereichen ihres Betriebs. 90 Prozent der Befragten erklärten, sie wollten ihre Compliance-Maßnahmen in den nächsten Jahren ausweiten. Mit gutem Grund: 2017 entwickelt sich zu einem turbulenten Jahr in Sachen Compliance. Mit der Kombination aus BREXIT, der Trump-Präsidentschaft und der Reform der EU-Datenschutzregeln stehen regulatorische Änderungen und Unsicherheiten wieder im Rampenlicht. Und weil bei Verstößen wieder Strafzahlungen in enormer Höhe drohen, sorgen sich die Compliance-Beauftragten mehr denn je um ihre persönliche Haftung. Herausforderung 1: DSGVO – der Countdown läuft Falls sich Ihr Unternehmen noch nicht mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) beschäftigt hat, gehören Sie möglicherweise bereits zu den Nachzüglern. Die DSGVO wurde im Mai 2016 ratifiziert und soll den Schutz personenbezogener Daten an das digitale Zeitalter anpassen. Mit der Verordnung werden den Unternehmen strenge Vorgaben für den Umgang mit und das Speichern von personenbezogenen Daten von EU-Bürgern auferlegt. Die Richtlinie wird weitreichende Auswirkungen auf Unternehmen haben – vom Einholen von Einverständniserklärungen der Kunden, über den Einsatz von Cookies auf Firmen-Webseiten bis zum „Recht auf Vergessen“. Die DSGVO betrifft jedoch nicht nur Unternehmen in der EU. Die EU-Rechtsvorschriften gelten für jedes Unternehmen, das personenbezogene Daten von EU-Bürgern sammelt und speichert. Da die DSGVO ab Mai 2018 greift, läuft für die Organisationen der Vorbereitungscountdown. Die DSGVO wirkt sich allerdings nicht nur auf das Compliance-Team aus. Sie betrifft auch viele andere Unternehmensbereiche. Wichtige Schritte Ermitteln Sie im ersten Schritt in welchen Prozessen und Inhalten Ihre Organisation personenbezogene Daten verarbeitet. Dazu gehört unter anderem: Welche personenbezogenen Daten werden verarbeitet? Wo im gesamten Unternehmen werden solche Daten gespeichert? Wer hat Zugang zu diesen Daten? Wurde das Einverständnis zur Nutzung eingeholt, und wo ist das dokumentiert? Wohin und woher werden diese Daten übertragen (auch an Dritte und grenzüberschreitend)? Wie werden die Daten während ihres gesamten Lebenszyklus gesichert? Gibt es Richtlinien und Prozesse zum Umgang mit personenbezogenen Daten? Auf der OpenText Webseite zur DSGVO (Englisch) erfahren Sie mehr über die Richtlinie und wie OpenText Sie unterstützen kann. Herausforderung 2: Der Druck auf die Compliance-Verantwortlichen lässt nicht nach Der Stellenwert von Compliance-Beauftragten ist so hoch wie nie zuvor, doch mit großem Einfluss ist auch große Verantwortung verbunden. Der Druck auf die Compliance-Verantwortlichen wächst ständig, und 2017 bildet hier keine Ausnahme. So erwarteten beispielsweise 69 Prozent der befragten Unternehmen (Englisch) im Jahr 2016, dass die Regulierungsbehörden im folgenden Jahr noch mehr Vorschriften erlassen würden. 26 Prozent erwarteten sogar deutlich mehr Vorschriften. Zudem scheint die persönliche Haftung zur bleibenden Sorge zu werden. 60 Prozent der in einer Studie (Englisch) Befragten gingen von einer steigenden persönlichen Haftung der Compliance-Beauftragten in den nächsten zwölf Monaten aus, 16 Prozent davon sogar von einer deutlichen Steigerung. Zusätzlich stellt die DSGVO ausdrücklich klar, dass Unternehmen eine qualifizierte Compliance-Funktion zu besetzen haben, den sogenannten Datenschutzbeauftragten (DSB). Obwohl die DSGVO die erforderlichen Zertifizierungen der DSB nicht im Detail festlegt, verlangt die Regelung dennoch, dass diese „Fachwissen auf dem Gebiet des Datenschutzrechts und der Datenschutzpraxis besitzen“. Wichtige Schritte Datenschutzbeauftragte müssen keine technischen Experten sein. Doch sie müssen wissen, wie sie die Softwarelösungen für Governance, Compliance und Risikomanagement (Englisch) nutzen, um sich ihre Aufgaben zu erleichtern. Weitere wichtige Schritte: Stellen Sie sicher, dass Ihre Richtlinien auf dem neuesten Stand sind und die Mitarbeiter ihre Compliance-Aufgaben verstehen und entsprechend geschult sind. Mehr erfahren Sie in diesem AIIM-Whitepaper mit Infografik „Governance, Compliance und Risikomanagement mit ECM und BPM managen“ (Englisch). Herausforderung 3: Eine neue Regierung bedeutet auch neue regulatorische Schwerpunkte US-Präsident Trump hat seinen Wunsch, bestehende gesetzliche Beschränkungen zu reduzieren, stets klar geäußert. Vom Finanzdienstleistungssektor (Englisch) bis zum Umweltbereich (Englisch) bereiten sich Compliance-Beauftragte auf die Änderungen und deren Auswirkungen vor. Die meisten Branchenexperten sind sich einig, dass selbst dort, wo gesetzliche Regelungen vereinfacht (Englisch) oder reformiert werden, eine Menge Arbeit auf ihre Mitarbeiter wartet. Schließlich muss die durch den Wegfall bisheriger Gesetze entstandene Lücke gefüllt oder geklärt werden, wie neue Gesetze anzuwenden sind. Die Situation mag im Moment noch unklar sein, doch unabhängig davon können Sie sicher sein, dass mit jeder Änderung Arbeit auf Ihr Compliance-Team zukommt. Wichtige Schritte Wie bereitet man sich auf Unbekanntes vor? Der weise Rat vieler Experten lautet, vorerst beim normalen Tagesgeschäft zu bleiben und Regelungen und Prozesse noch nicht zu überarbeiten. Dennoch: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um Ihr gesamtes Compliance-Programm zu evaluieren. Ein Beispiel: Falls Sie Ihre Hausaufgaben im Bereich der juristischen Anforderungen zum Information Management noch nicht gemacht haben, packen Sie das Thema jetzt an. Ob Ihre Firma in den USA angesiedelt ist oder dort nur Geschäfte tätigt – mögliche Änderungen der Gesetzeslandschaft bedeuten, dass sich Unternehmen schnell anpassen müssen. Nur so können sie rasch von Chancen profitieren, Risiken minimieren und gesetzeskonform bleiben. Hier erfahren Sie mehr über die Compliance-Lösungen von OpenText (Englisch). Herausforderung 4: Wenn die Kosten für Compliance-Prozesse steigen, fordern Organisationen auch mehr Nachweise für deren Nutzen In einer Umfrage von Thomson Reuters gaben 2016 69 Prozent der Organisationen (Englisch) an, dass sie von einer Erhöhung ihres Gesamtbudgets für Compliance in den kommenden zwölf Monaten ausgehen. Weltweit werden entsprechende Abteilungen ausgebaut und erhalten mehr Befugnisse, Personal und Verantwortung. Damit sind sie aber auch besser als Kostenstelle innerhalb der Organisation erkennbar. Die direkte Folge: Maßnahmen sollen sich nicht mehr nur minimal negativ auf das Betriebsergebnis auswirken. Im Gegenteil, es gibt mehr Druck denn je zu demonstrieren, dass die Compliance-Maßnahmen einen positiven Beitrag zum Betriebsergebnis leisten. Return on Compliance (ROC) ist zwar kein neues Konzept, aber in 2017 müssen Organisationen tatsächlich nachweisen, welchen Nutzen das Unternehmen aus seinen Investitionen zieht. Wichtige Schritte Definieren Sie Kennzahlen – woran und wie messen Sie den Erfolg und ROI Ihrer Compliance-Maßnahmen? Mögliche Beispiele sind vermiedene oder reduzierte Kosten für Rechtsstreitigkeiten oder Strafen und effizientere Compliance-Prozesse. Legen Sie eine Ausgangsbasis fest – ohne Basiskennzahlen lassen sich Verbesserungen schwer nachweisen. Sie haben noch keine Basis-KPIs erfasst? Handeln Sie jetzt. Bewerten Sie im Vergleich zur Best Practice Ihrer Branche. Ziehen Sie möglichst viele Branchenstudien zu Rate, die zeigen, wie Ihre Geschäfte von Compliance profitieren. Führungskräfte und Aufsichtsratsmitglieder wissen Daten und Recherchen zu schätzen. Prüfen, prüfen und nochmals prüfen – wie in anderen Unternehmensbereichen auch sollte die Bewertung des ROI von Compliance-Maßnahmen nicht nur einmal jährlich stattfinden. Überprüfen und ergänzen Sie Ihre Pläne und Strategie mindestens vierteljährlich. Hier erfahren Sie, warum Compliance nicht nur notwendiges Übel, sondern gut für Ihre Geschäfte ist (Englisch). (http://blogs.opentext.com/compliance-not-just-a-necessary-evil-its-good-for-business/) Herausforderung 5: Geht es um Compliance, sind Sie Ihres Bruders Hüter – Unternehmen kämpfen immer noch mit Drittrisiken 32 Prozent der Teilnehmer einer von Navex Global durchgeführten Studie (Englisch) berichteten, sie wären in den letzten drei Jahren mit rechtlichen oder regulatorischen Verfahren konfrontiert gewesen, an der Dritte beteiligt waren. 30 Prozent (Englisch) der Befragten gaben in derselben Studie an, sie gingen davon aus, dass sie zukünftig mehr Konflikte mit Dritten erwarten. Laut GRC20/20 gilt „der wachsende Bereich von Geschäftsbeziehungen mit Dritten, wo zunehmende rechtliche Gefährdung und Risikoexposition auf die Organisationen durchgreifen“ als zweitgrößter Treiber von Initiativen für Governance, Risikomanagement und Compliance (GRC). In immer größeren und komplexeren globalen Supply Chains sind Sie direkt von der Vorgehensweise und den Methoden Ihrer Verkäufer betroffen. Das kann zu Rechtsstreitigkeiten, empfindlichen Strafen und auch der teuersten aller Folgen führen – zum Vertrauensverlust Ihrer Kunden. Auch 2017 werden Compliance-Programme einen Schwerpunkt auf den Umgang mit Risiken durch Dritte setzen. Wichtige Schritte Dass Organisationen mit ausgereiften und weit entwickelten Programmen zum Umgang mit Drittrisiken bessere Ergebnisse verzeichnen, ist wenig überraschend. Größere Budgets und automatisierte Systeme für solche Programme spielen dabei ebenfalls eine Rolle. Wichtige Schritte beinhalten daher eine aktuelle und effektive Vereinbarung über die Sorgfaltspflichten Dritter, eine starke, funktionsübergreifende Finanzierung des Programms für Drittrisiken sowie ein klar und eindeutig bestimmter Leiter und Eigner des Programms (oft die Compliance-, Ethik- oder Rechtsabteilung). Erfahren Sie, wie Sie Konfliktmineralien aus Ihrer Lieferkette entfernen und wie die OpenText Cloud Supply Chains umweltfreundlicher macht (Englisch). Für alle Compliance-Verantwortlichen und -Beauftragten gilt: Machen Sie sich auf ein spannendes Jahr 2017 gefasst! Es wird ein heißer Ritt, der vielleicht ein paar blaue Flecken hinterlässt, aber auch für Begeisterung sorgen dürfte! Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Erschließen Sie unstrukturierte Daten für den maximalen Erfolg Ihrer Supply Chain

Digitalisierung

Die Digitalisierung und das Aufkommen der damit verbundenen strukturierten und unstrukturierten Daten bergen zweifellos ein enormes Potenzial für Unternehmen. Wer mehr über Kunden, Lieferanten, Märkte und Konkurrenz weiß, kann flexibler und schneller reagieren und so Marktchancen optimal nutzen. Dennoch sind vor allem mittelständische Unternehmen mit Innovationen und dem Vorantreiben der digitalen Transformation eher zurückhaltend, wie sich aus den Ergebnissen einer Studie des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) erkennen lässt. Die Vorreiter-Unternehmen dagegen dürften ihren Entwicklungsvorsprung noch weiter ausbauen und damit auch künftig höchst erfolgreich agieren. Die Digitalisierung setzt neue Maßstäbe für den Erfolg. Ein Unternehmen gilt in jeder Hinsicht als erfolgreich, wenn es neue Kunden gewinnen, neue Märkte erobern und neue Umsatzquellen erschließen kann. Organisationen, die heutzutage erfolgreich sein wollen, müssen jedoch die digitalen Kanäle beherrschen, ein ausgezeichnetes Kundenerlebnis bieten und die digitale Transformation bereitwillig annehmen. Die Digitalisierung Ihres Unternehmens steigert Ihre Agilität, und mit Hilfe moderner Analytics schaffen Sie den notwendigen Wissensstand, um bessere Entscheidungen zu treffen. Die Weiterentwicklung von Analytics und Content-Management-Software gibt Unternehmen mehr Möglichkeiten, unstrukturierte Daten auf Zusammenhänge zu untersuchen, anstatt sich auf Intuition und Bauchgefühl zu verlassen. Heute sind Sie in der Lage, Muster sehr schnell zu erkennen und damit für eine ganz neue Transparenz Ihrer Geschäftsprozesse zu sorgen. Entdecken Sie den Wert von bereits im Unternehmen vorhandenen Informationen. Die tagtäglich innerhalb und außerhalb Ihrer Firma generierten unstrukturierten Daten enthalten gezieltes, spezifisches und innerhalb Ihrer Organisation einmaliges Wissen. Dieses Wissen können Sie nutzen, um wichtige aktuelle und künftige Geschäftstrends zu identifizieren. Unstrukturierte Daten wie Emails, Sprachnachrichten, Schriftstücke, Präsentationen, Social Media-Newsfeeds, Umfragen, juristische Bescheide, Webseiten, Videos und viele weitere bieten eine reichhaltige Informationsquelle, die Ihnen verrät, wie Sie geschäftlich operieren. Unstrukturierte Daten, allein oder in Kombination mit strukturierten Daten, können zur Feinabstimmung Ihrer Strategie herangezogen werden. In der digitalen Welt bieten Predictive und Prescriptive Analytics bislang ungekannte Vorteile. Denken Sie beispielsweise an die im Web-Chat einer Bank gesammelten Daten. Die Manager im Kundenservice können unmöglich mehrere Millionen Zeilen Freitext lesen. Diese Fülle an Informationen zu ignorieren, ist aber auch keine Lösung. Hochentwickelte Data Analytics ermöglicht es Banken, Trends zu entdecken und zu verstehen – etwa häufige Beschwerden über Produkte oder häufig gestellte Fragen. Indem die Banken erkennen, was ihre Kunden fordern, können sie neue Produktkategorien oder Geschäftschancen identifizieren. Jeder Austausch, jede Interaktion, jede Art von Content bietet Chancen, die Sie gezielt wahrnehmen können. Es gehört zu den Kernprinzipien eines modernen Enterprise Information Managements den größten Nutzen aus relevanter Information zu ziehen. Das beinhaltet auch die Analyse unstrukturierter Daten von außerhalb der Organisation, oder von Informationen, die zwischen dem Unternehmen und seinen Handelspartner in einer Supply Chain oder einem Business-Netzwerk ausgetauscht werden. Der verstärkte Einsatz von Business-Netzwerken in Unternehmen erhöht das Aufkommen an unterschiedlichen Informationen, die durch diese hindurch fließen. Dazu gehören unter anderem Bestellungen, Rechnungen, Lieferinformationen oder Kennzahlen zur Performance von Partnern. Stellen Sie sich vor, wie nützlich es wäre, sämtliche Details, die sich hinter diesen Informationen verbergen, zu verstehen und die Erkenntnisse für Ihre zukünftige Planung heranzuziehen. Und noch besser: Sie könnten Daten so schnell analysieren, dass Sie auch bei tagesaktuellen Anlässen informiertere Entscheidungen treffen können. Betrachten wir zwei übliche, aber herausfordernde, Szenarien und wie sich diese lösen lassen. Herausforderungen im Unternehmen bewältigen Probleme innerhalb des Business-Netzwerks – Ein Business-Netzwerk geriet mit den Dienstleistungen für seine Kunden ins Hintertreffen. Tempo und Effizienz innerhalb der Supply Chain sollten gesteigert werden, um den Kunden tiefgreifendere Unterstützung für Geschäftsprozesse und detailreichere Analysen über das gesamte Handelspartner-Ökosystem zu liefern. Durch die Integration von Data Analytics erfährt das Unternehmen mehr aus seinen unstrukturierten Daten (Emails und Dokumente). So gewinnt die Firma bessere Erkenntnisse über die im Netzwerk stattfindenden Transaktionen. Mit dem neuen System können Schwierigkeiten und Ausnahmen schneller erkannt, Korrekturmaßnahmen ergriffen und so Probleme vermieden werden, bevor sie überhaupt entstehen. Mangelnder Durchblick im Unternehmen – Ein Einzelhandelsunternehmen hatte Schwierigkeiten mit dem Support der automatischen Machine-to-Machine-Datenströme aus den zahlreichen, untereinander vernetzten Endgeräten innerhalb des Business-Netzwerks. Um sich einen umfassenden Einblick in die Daten zu verschaffen, die innerhalb ihrer Supply Chain ausgetauscht wurden, setzte das Unternehmen zusätzlich Data Analytics für alle unstrukturierten Datenquellen ein. Die Implementierung von Advanced Analytics stellt sicher, dass die Daten aller vernetzten Endgeräte analysiert werden, was wesentlich tiefere Einblicke in die Informationstrends erlaubt. Mit diesem Wissen konnte der Einzelhändler die Prozesse in seiner Supply Chain noch stärker rationalisieren. Das interessiert Sie? Erfahren Sie, wie Sie Ihre digitale Transformation gezielt vorantreiben. Informieren Sie sich, wie Betriebe mit OpenText Release 16 (Englisch) den Informationsfluss im digitalen Unternehmen managen können – vom Erstkontakt bis zur Erkenntnis. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Was eine langweilige Rechnung mit Digitalisierung zu tun hat

Digitalisierung

Innovationen lassen einen manchmal ratlos zurück – vor allem in der Konzeptionsphase, wenn außer der Idee und dem Schlagwort noch wenig konkreter Inhalt vorhanden ist. Ich fürchte, das geht auch vielen beim Thema Digitalisierung so. Ja, irgendwie ist allen klar, dass sich dabei alles um die substanzielle Weiterentwicklung oder sogar grundlegende Neuausrichtung des eigenen Geschäftsmodells dreht. Wer aber nur dieses Fernziel vor Augen hat, sieht buchstäblich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Da ist es ratsam, sich zu besinnen und einen Schritt nach dem anderen zu machen. Keine Angst, das soll jetzt kein Eingeständnis werden, dass sich hinter dem schillernden Begriff doch nicht so viel verbirgt, wie alle behaupten. Im Gegenteil. Was ich mit dem Rat, schrittweise vorzugehen, aber zum Ausdruck bringen will, ist, dass auch kleine Schritte auf dem Weg zum digitalen Geschäftsmodell eine unerwartet große Wirkung haben können. Es sind Forscher von Enterprise Applications Consulting, die dieses Phänomen herausgearbeitet haben. Dabei haben sie mehrere konkrete Anwendungsfälle aus verschiedenen Branchen unter die Lupe genommen und Erstaunliches zutage gefördert, wie ich finde. Der Wert eines ungeliebten Dokuments Mein Lieblingsbeispiel ist daraus der Fall eines Versorgungsunternehmens, das sich in Sachen Kundenorientierung nicht damit zufriedengab, wie der Durchschnitt zu sein, sondern die Messlatte so hoch hängte wie die Cloud-Giganten. Dabei stellten die Mitarbeiter fest, dass das vielleicht zentrale Element des Kundenkontakts die gute alte, aber langweilige Rechnung war. Also galt es, hier anzusetzen und das aus Kundensicht wohl eher lästige Dokument als Dreh- und Angelpunkt für die Kundenkommunikation zu nutzen. Wäre es nicht ideal, mit und auf der Rechnung auf den jeweiligen Kunden zugeschnittene Zusatzinformationen zu schicken – auf dem jeweils bevorzugten Kommunikationsweg, per Post, per E-Mail oder direkt auf das Smartphone? Tipps, wie sich die monatlichen Kosten reduzieren lassen oder wie die aufgeführten Einzelposten zu verstehen sind? Würde das nicht die Kundenzufriedenheit erhöhen, das Unternehmen spürbar und positiv von der Konkurrenz abheben und am Ende noch die Zahl der Serviceanfragen im Call Center reduzieren? Alle diese Fragen hat der Versorger mit einem klaren Ja beantwortet. Eine intelligente Informationslösung, die mit dem führenden SAP®-System integriert ist, bringt die individualisierten Mitteilungen und Erklärung auf die Rechnung und liefert diese wie vom Kunden gewünscht aus – medienbruchfrei und voll automatisch. Die erzielten Ergebnisse sind phantastisch. Das Volumen an Serviceanfragen ging um 300.000 pro Jahr zurück, was bei angenommenen Kosten von fünf US-Dollar pro Anruf zu einem Einsparvolumen von 1,5 Millionen US-Dollar pro Jahr führen dürfte. Vom Dokumenten- zum Informationsmanagement Quasi als Nebenprodukt dieser direkt greifbaren Vorteile stellte sich die Erkenntnis ein, dass sich diese integrierte Lösung nicht nur für das unmittelbare Ziel verwenden lässt, sondern in Wahrheit eine generelle Plattform zur Informationsverarbeitung ist. Damit ist das Versorgungsunternehmen perfekt auf die Ära der Massendaten vorbereitet. Intelligente Stromzähler und andere smarte Geräte werden Unmengen an zusätzlichen Daten erzeugen, die ausgewertet werden müssen, um daraus verwertbare Informationen zu gewinnen – sowohl aus der Sicht des Versorgers als auch der Endkunden. Wie diese Informationen genau aussehen werden, wissen wir noch nicht. Zum Glück ist das aber zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht notwendig. Wichtig ist, dass das Unternehmen für künftige absehbare digitale Herausforderungen bereits heute gerüstet ist. Das ist es, was ich am Anfang mit schrittweisem Vorgehen auf der digitalen Reise meinte, deren Zwischenergebnisse oft positiver ausfallen, als ursprünglich erwartet. Ganz nebenbei sei bemerkt, dass die intelligente Lösung für das Informationsmanagement, die der erwähnte Versorger nutzt, von OpenText stammt. EIM für SAP-Kunden Mit unseren Lösungen bieten wir SAP-Bestandskunden eine umfassende Plattform für unternehmensweites Informationsmanagement, für Enterprise Information Management (EIM). Diese lässt sich unter anderem mit OpenText Extended ECM for SAP® Solutions realisieren, das vollständig mit den SAP® ERP-Lösungen integriert ist, oder auch mit unseren Plattform-Services in der rechts- und abhörsicheren OpenText-Cloud. So gelingt die Digitalisierung der Geschäftsprozesse, die Grundlage für neue Geschäftsmodelle im digitalen Zeitalter. Erfahren Sie mehr über unser Digitalisierungsangebot für SAP®-Umgebungen

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Wie Sie die Herausforderungen der DSGVO mit Discovery Analytics meistern

DSGVO Discovery Analytics

Für den „Cyber Readiness Report 2017“ ermittelte der Spezialversicherer Hiscox, wie gut deutsche, britische und amerikanische Unternehmen auf mögliche Cyber-Attacken vorbereitet sind. Das Ergebnis ist vor allem in Hinblick auf die EU Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ernüchternd: Deutschland bildet mit 62 Prozent schlecht vorbereiteten „Cyber-Anfängern“ die Nachhut und zeigt sich im Vergleich mit UK und den USA als schlecht vorbereitet auf digitale Angriffe. Auf die IT-Verantwortlichen deutscher Unternehmen wartet also eine Menge Arbeit, um ihre Organisationen fit für die Herausforderungen der neuen Gesetzesinitiative zu machen. Bis zum tatsächlichen Inkrafttreten der DSGVO ist zwar noch mehr als ein Jahr Zeit, doch auf den jüngsten Konferenzen ist die Angst davor beinahe greifbar. Verständlich: Die DSGVO stellt weitreichende Anforderungen an Organisationen, die von ihnen genutzten und verarbeiteten, personenbezogenen Daten nachzuvollziehen und zu schützen. Bisher drehte sich die Diskussion in erster Linie um Records Management und Datensicherheit. Um die Risiken der DSGVO im Griff zu behalten, nutzen Ihre Rechts- und Compliance-Abteilungen zur Vorbereitung aber auch Data Discovery Analytics, eine neue Form von Business Intelligence, und maschinelles Lernen. Der neue Preis personenbezogener Daten Mit der DSGVO werden eine Menge Information Governance (IG) Regularien für personenbezogene Daten eingeführt. Personenbezogene Daten sind definiert als jede sich auf eine Person beziehende Information. Falls Ihnen das sehr weit gefasst vorkommt, dann weil es weitgefasst ist. Ihr Name, Ihre Bilder, Ihre Email- oder IP-Adresse – der Begriff umfasst wirklich alles, was Sie identifizieren könnte. Die DSGVO schafft persönliche Rechte für diese Daten, etwa das Recht auf Vergessen, das Recht zur Überprüfung Ihrer Daten, das Recht diese zu ändern oder zu übertragen. Außerdem beinhaltet die DSGVO erweiterte Informations- und Reaktionspflichten im Fall eines Datenlecks. Prinzipiell ist Ihre Organisation von der DSGVO betroffen, sobald sie mit Konsumentendaten in irgendeiner Art in Berührung kommt. Und falls Produkte oder Dienstleistungen Ihres Unternehmens regelmäßig personenbezogene Daten nutzen, gewinnt die Datensicherheit noch einmal an Bedeutung. Bei Nichteinhaltung der DSGVO drohen Strafen bis zu 20 Millionen Euro oder satte vier Prozent des weltweiten Umsatzes. Die Aussicht auf diese drastischen Sanktionen hat Unternehmen dazu bewegt, Datenschutz-Folgenabschätzungen durchzuführen und ihre eigenen Daten proaktiv zu prüfen, um Risiken und Gefährdung einzuschätzen. Die erste Herausforderung dabei: nachzuvollziehen, wie und wo personenbezogene Daten verwendet werden. Ein wichtiger Punkt, können diese doch Bestandteil fast aller Geschäftsdokumente sein, und einige Daten sind wichtiger als andere. Die Nadel im Nadelhaufen finden Wenn einer der Grundbausteine der DSGVO die Nachvollziehbarkeit Ihrer Daten ist, benötigen Sie natürlich Tools, mit denen Sie Dokumente suchen, zuordnen, kategorisieren und kennzeichnen können. Die traditionelle Suchmethode, nämlich Verträge einzeln per Hand auf Textpassagen zur Aufbereitung, Verarbeitung und Speicherung von personenbezogenen Daten zu durchforsten, ist unzuverlässig und ineffizient. Für die Reaktion auf ein Datenleck oder für die Klassifizierung von personenbezogenen Daten ist eine Sortierung nach Dringlichkeit unabdingbar. Sie müssen rasch feststellen, welche Dokumente am sensibelsten sind und diese für eine Spezialbehandlung (mehr dazu später) markieren. Dafür benötigen Sie Data Discovery Analytics und maschinelles Lernen. Mustererkennung ist eine entscheidende Technologie, um schnell einfache Dokumente mit standardisierten, personenbezogenen Daten identifizieren zu können, beispielsweise Kreditkarten, Führerscheine, Krankenakten und Ähnliches. Diese Technologie allein kann allerdings nicht alle notwendigen Dokumente für eine Datenschutz-Folgenabschätzungen identifizieren. Personenbezogene Daten folgen nicht immer einem Muster – zumal sie oftmals stark kontextabhängig sind. Hier kommt die Konzeptanalyse ins Spiel, ein eigenständiger Algorithmus für maschinelles Lernen. Diese Technologie analysiert, welche Worte gemeinsam auftreten und fasst sie ohne menschliche Unterstützung entsprechend ihrer kontextuellen Themenbereiche zusammen – sogar dann, wenn spezifische Schlagworte fehlen. Diese Tools können mit erstaunlicher Genauigkeit zwischen verschiedenen Zusammenhängen, die unsere Interpretation von Worten beeinflussen, unterscheiden. Wenn das Wort „Sicherheit“ zum Beispiel in Dokumenten zu Finanztransaktionen auftaucht, fasst die Maschine diese in einer anderen Gruppe zusammen als Dokumente, die das Wort „Sicherheit“ in Bezug auf personenbezogene Daten enthalten. Teamarbeit Mensch und Maschine Mit solchen automatisierten Tools können Sie Ihre Datenschutzprüfungen initiieren. Die endgültige Analyse ist jedoch zu differenziert, um auf eine rein maschinelle Kategorisierung zu vertrauen. Menschliche Kontrolle ist ein unverzichtbares Element. Daher sind Workflows und Tools zur Dokumentenprüfung erforderlich. Das heißt: Sie müssen in der Lage sein, thematisch ähnliche Dokumente stoßweise auszugeben, damit die rechtlichen Gutachter mit passenden Inhalten versorgt werden. Da im Hintergrund ständig ein Algorithmus für maschinelles Lernen arbeitet, trainiert jede Entscheidung Ihrer Rechtsabteilung bei der visuellen Prüfung der Dokumente eine „Empfehlungsmaschine“. Dieser Algorithmus kann dann die verbliebenen Dokumente evaluieren und abschätzen, welche vermutlich sensible Daten enthalten. Auf diese Weise können Sie mit bekannten Datenbeständen (etwa Ihrer Datenbank für Verträge mit Lieferanten) beginnen und dann Ihre Analytics einsetzen, um bisher unbekannte, risikoträchtige Dokumente zu identifizieren. Während Sie mehr und mehr Dokumente prüfen und immer mehr Inhalte mit personenbezogenen Daten identifizieren, lernt der Algorithmus im Hintergrund beständig weiter. Er durchsucht die Masse verbleibender Daten und priorisiert Datenmengen, die wahrscheinlich personenbezogene Daten enthalten. Diese Art Algorithmen können sogar themenspezifisch arbeiten – eine wichtige Eigenschaft, da die DSGVO zwischen „personenbezogenen Daten“ und „sensiblen personenbezogenen Daten“ unterscheidet. Wissen ist die halbe Miete Die tatsächlichen Auswirkungen der DSGVO werden sich erst im Laufe der Jahre herauskristallisieren. Es ist immer noch unklar, wie Einzelpersonen ihre Rechte ausüben werden oder wie Datenschutzbehörden die Regelungen vollstrecken. Unternehmen können jedoch bereits heute die ersten Schritte unternehmen, um ihr Gefährdungspotenzial zu erkennen und sich gegen die drohenden Folgen zu rüsten. OpenText™ Discovery kombiniert Tools wie maschinelles Lernen, Mustererkennung und die Extraktion von Datensätzen anhand von Visualisierungen, Schlagworten und Metadaten-Filtern und unterstützt Ihre Rechts- und Compliance-Abteilungen bei der Identifikation jeder Art von personenbezogenen Daten. Der gesamte Prozess wird begleitet durch einen Workflow zur Dokumentenprüfung, der auf langjähriger Praxiserfahrung mit juristischen Projekten und mehrstufigen Sicherheitskonzepten basiert. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU und ihre Auswirkungen auf Enterprise Information Management

Datenschutz-Grundverordnung

IT-Sicherheit und der Schutz persönlicher Daten standen im Zuge der Digitalisierung schon immer weit oben auf der To-do-Liste von Unternehmen. 2017 allerdings könnte dem Datenschutz in vielen Organisationen noch mehr Beachtung geschenkt werden als bisher, wie die Ergebnisse einer aktuellen IT-Trends-Studie von Capgemini zeigen. Grund dafür ist eine Neuregelung des Schutzes von Personendaten in der EU, die mit der sogenannten Datenschutz-Grundverordnung erfolgt. Obwohl diese etliche Neuerungen und vor allem hohe Strafen bei Nichteinhaltung der Vorgaben bringt, scheinen die IT-Verantwortlichen in europäischen Unternehmen bislang nur unzureichend vorbereitet zu sein. So wissen laut einer IDC-Studie 80 Prozent der IT-Entscheider in KMUs nicht genau, wie sich die Datenschutz-Grundverordnung auf ihr Unternehmen auswirkt oder kennen diese noch gar nicht. Immerhin gaben fast 60 Prozent an, sie würden an der Umsetzung der neuen Regulierungen arbeiten. Doch was verbirgt sich hinter dem sperrig klingenden Namen? Und warum ist die EU-Datenschutzrichtlinie für Unternehmen so wichtig? Die EU-Datenschutz-Grundverordnung – worum es geht Ende Mai 2016 trat die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft, eine Richtlinie und Direktive der EU, die den Schutz personenbezogener Daten regelt. Anzuwenden ist die Regelung nach einer zweijährigen Übergangsfrist ab Ende Mai 2018, also in etwas mehr als einem Jahr. Unternehmen sind deshalb gefordert, aktiv zu werden und herauszuarbeiten, was die DSGVO für sie bedeutet und wie sie sich darauf vorbereiten können. Auf der Website der Europäischen Kommission (Englisch) heißt es dazu: „Mit diesen neuen Regelungen soll den Bürger die Kontrolle über ihre personenbezogenen Daten zurückgegeben und das regulatorische Umfeld für Unternehmen vereinfacht werden.“ Datenschutzgesetze sind in der EU nichts Neues. Dennoch haben die neuen Regelungen der DSGVO signifikante Auswirkungen auf die aktuellen Datenschutzvereinbarungen, die Änderungen erforderlich machen. Zum einen wird aus der Direktive nun eine in allen EU-Staaten gültige Verordnung mit vollem Durchgriffsrecht im Status eines nationalen Gesetzes. Und auch die britische Regierung hat trotz BREXIT versichert, die DSGVO in Großbritannien umzusetzen (zum Blog-Post des britischen Information Commissioners zu dieser Thematik geht es hier (Englisch)). Ein weiterer wichtiger Aspekt: mit der DSGVO drohen nun empfindliche Strafen, wenn Einzelpersonen oder Unternehmen die gesetzlichen Vorschriften nicht einhalten. Kleinere Verstöße durch Betriebe werden mit bis zu zehn Millionen Euro oder bis zu zwei Prozent des weltweiten Gesamtumsatzes im vorhergehenden Finanzjahr geahndet – es gilt dabei der höhere Betrag. Für gravierende Gesetzesübertretungen sind Strafen bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu vier Prozent des weltweiten Gesamtumsatzes im vorangegangenen Finanzjahr möglich. Auch hier wird der jeweils höhere Betrag herangezogen. An dieser Stelle muss noch einmal betont werden, dass dies nicht nur den Umsatz der in der EU ansässigen Unternehmenssparten betrifft, sondern den weltweiten Gesamtumsatz des Unternehmens. Was der „Schutz der personenbezogenen Daten von EU-Bürgern“ bedeutet Die DSGVO schützt die personenbezogenen Daten aller Bürger der Europäischen Union und erlegt Unternehmen, die personenbezogenen Daten sammeln und verwalten (Englisch), deshalb bestimmte Pflichten auf. Die datenverarbeitenden juristischen Personen werden als „Verantwortliche“ bezeichnet. In der EU ansässige, weiterverarbeitende Organisationen unterliegen der DSGVO ebenso wie Unternehmen außerhalb der EU, die personenbezogene Daten von EU-Bürgern verarbeiten. Die Richtlinie betrifft daher auch nicht nur in der EU ansässige Unternehmen. Die Einhaltung der EU-DSGVO ist auch außerhalb der EU erforderlich (die DSGVO gilt für alle Unternehmen, die innerhalb der EU Geschäfte tätigen). Das Sammeln und Verarbeiten personenbezogener Daten (Englisch) ist zulässig, solange es aus einem in der DSGVO definierten, berechtigten Interesse erfolgt. Zum Beispiel „wenn die Datenverarbeitung für den Schriftverkehr, etwa für die Rechnungsstellung, Einstellungsverfahren oder eine Kreditanfrage erforderlich ist, oder wenn die Verarbeitung aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung erfolgt […]“ „Berechtigte Interessen“ an der Speicherung und Aufbewahrung personenbezogener Daten sind beispielsweise Gesetze, die das Speichern von Inhalten regeln – wie zum Beispiel für steuerlich relevante Daten oder Dokumente. In diesen Fällen ist die Aufbewahrung der eingescannten Rechnung von Lieferant oder Kunde nicht nur gerechtfertigt, sondern Pflicht. Wie sich die DSGVO auf die Business-Prozesse im Tagesgeschäft auswirkt In den täglich stattfindenden Geschäftsprozessen werden etliche personenbezogene Daten verarbeitet und gespeichert. Diese betreffen Geschäftspartner wie Kunden oder Lieferanten während der Procure-to-Pay- und Order-to-Cash-Prozesse. Sehen wir uns als konkretes Beispiel ein Unternehmen an, das seine Geschäftsprozesse mit SAP ERP verwaltet und OpenText für die Zuordnung geschäftlicher Dokumente zu diesen Prozessen einsetzt. Selbstverständlich geht es dabei nicht nur um die in der SAP-Datenbank der führenden Unternehmensanwendung (ERP, CRM, etc.) generierten und gespeicherten Daten, sondern auch um die während des Vorgangs erfassten geschäftlichen Dokumente. Denken Sie etwa an die auf Papier eingehende Rechnung eines Lieferanten. Diese wird eingescannt, mittels ArchiveLink mit der Transaktion verknüpft und anschließend sicher in OpenText™ Archive Center (Englisch) gespeichert. Im Falle eines Bestellvorgangs wäre es die eingehende Bestellung und ein Lieferschein für den Kunden, die in SAP mit dem Bestellvorgang verknüpft und OpenText gespeichert werden. Im Mai 2018 kommt die DSGVO nach einer zweijährigen Übergangsfrist zur Anwendung. Die Frist sollte eine Vorbereitung des öffentlichen und privaten Sektors auf die neuen Regelungen ermöglichen. Wie sich Unternehmen bestmöglich auf die DSGVO vorbereiten sollten Organisationen müssen neue Vorschriften und Prozesse unter Berücksichtigung der Kriterien zur Speicherung von personenbezogenen Daten aufgrund berechtigter Interessen einrichten. Nur dann ist sichergestellt, dass sie die Daten nicht nur lang genug aufbewahren, um gesetzlichen Verpflichtungen wie etwa Steuer- oder Produkthaftungsgesetzen nachzukommen, sondern sie auch in einem angemessenen Zeitrahmen löschen, wenn die Daten nicht länger benötigt werden oder das berechtigte Interesse an ihrer Aufbewahrung wegfällt. Wie Sie mit Hilfe von OpenText die DSGVO-Anforderungen in einer SAP-Umgebung erfüllen, darüber informieren wir Sie regelmäßig in unserem deutschsprachigen Blog. Schauen Sie einfach mal vorbei. Hier und hier finden Sie weitere Beiträge zum Thema. Erfahren Sie auch auf unserer Website mit welchen Funktionalitäten OpenText EIM unsere Kunden bei der Vorbereitung auf die DSGVO unterstützt (Englisch). DSGVO On-Demand-Webinar von OpenText und der Digital Clarity Group In diesem Webinar besprechen Janet de Guzman von OpenText und Tim Walters von der Digital Clarity Group die Grundsatzfragen, über die auch Ihr Unternehmen diskutieren sollte. Das erwartet Sie: Neue Erkenntnisse zu den Bestimmungen der DSGVO und welche Erwartungen die Konsumenten zur Nutzung ihrer Daten haben Wie Unternehmen Chancen ergreifen und im Rahmen der DSGVO Wettbewerbsvorteile schaffen können Tools, um mit Partnern und internen Interessensvertretern in einen konstruktiven Dialog zu treten Hier erhalten Sie Zugriff auf die Aufzeichnung des englischsprachigen Webinars „New EU Data Policies Will Transform Business Practices Across the Organization: Get Ready for the GDPR“.

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DSGVO: Chance oder Gefahr für B2B-Unternehmen?

DSGVO

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist zwar erst ab Ende Mai 2018 wirksam, doch sie wirft bereits jetzt ihre Schatten voraus. So steigen etwa die Ausgaben und Budgets für IT-Sicherheit 2017 deutlich an. Das zeigt das Ergebnis einer Umfrage der Nationalen Initiative für IT-Sicherheit (NIFIS) unter 100 vorwiegend mittelständischen deutschen Unternehmen. Bis 2025 sollen die Investitionen sogar um beeindruckende 50 Prozent wachsen. Aber nicht nur die IT, auch das Marketing muss sich umstellen. Datenlecks müssen beispielsweise ab Mai 2018 grundsätzlich gemeldet werden, auch wenn die Daten gar nicht genutzt werden. Dafür werden viele überholte und hinderliche deutsche Datenschutzgesetze durch die neue Regelung obsolet. Die EU-DSGVO bringt also zweifellos grundlegende Änderungen mit sich – wirkt sich aber vielleicht anders aus, als Sie denken. Über die strengen Auflagen – und saftigen Strafen – für Organisationen, die personenbezogene Daten von EU-Bürgern verarbeiten, wurde bereits umfassend berichtet. Viel weniger war dagegen von einem anderen erklärten Ziel der neuen Verordnung die Rede: Den Datenaustausch von in der EU tätigen Unternehmen zu erleichtern. Die DSGVO betrifft jedoch nicht nur in der EU ansässige Unternehmen. Die Frage lautet daher: Wie können Sie von der Umsetzung der DSGVO profitieren? Eine Chance? Tatsächlich?! Jedes Unternehmen muss in Vorbereitung auf den Stichtag im Mai 2018 einiges verändern. Sich auf das Ausmaß der Veränderung – auf organisatorischer, technischer und prozessualer Ebene – zu konzentrieren, ist einfach. Aber dadurch geht der Blick auf das große Ganze verloren. Die DSGVO soll ausdrücklich die europäischen Gesetze für Datenschutz und Privatsphäre harmonisieren. Es handelt sich hier also um den weitreichendsten, jemals in diese Richtung unternommenen Vorstoß. Die DSGVO ist ein gemeinsames Bemühen um den Datenschutz von 28 Staaten der EU-Freihandelszone. Tatsächlich reicht ihre Wirkung viel weiter. Der DSGVO sind alle Unternehmen unterworfen, die personenbezogene Daten von EU-Bürgern speichern – und das tun, seien wir ehrlich, heutzutage mehr oder weniger alle. Ein Gelingen der DSGVO macht sie daher vermutlich von Beginn an zum weltweiten Standard. Derzeit haben sich die Organisationen noch nicht mit einer einheitlichen Lösung für ihre Datenschutz- und Geheimhaltungsrisiken befasst. Durch die DSGVO wird genau das zu einer essenziellen Aufgabe. Wenn Sie die DSGVO nicht nur als Compliance-Thema betrachten, erkennen Sie Ihre Chancen. PA Consulting (Englisch) (http://www.paconsulting.com/our-thinking/eu-general-data-protection-regulation/%5D) rät Unternehmen „einen unternehmens- und kundenzentrierteren Ansatz zu verfolgen. So können Organisationen ermitteln, wie sie personenbezogene Daten verwalten müssen, um informiertere Entscheidungen zu treffen und das Kundenerlebnis zu verbessern.“ Worum es bei DSGVO geht Für B2B-Unternehmen entstehen durch die DSGVO im Wesentlichen zwei Pflichten. Zum einen, die personenbezogenen Daten so zu speichern und zu verwalten, dass sie für die betroffene Person schnell zugänglich sind und, wenn notwendig, gelöscht werden können. Als B2B-Unternehmen sollten Sie sich stets vor Augen halten, dass die DSGVO „personenbezogene Daten“ als Daten von Einzelpersonen definiert. In Ihrem Fall also die Ihrer Kunden, Lieferanten und Dienstleistungsanbieter. Das betrifft auch, wie und warum Sie innerhalb Ihrer Supply Chain oder Ihres Handelspartner-Netzwerks personenbezogene Daten austauschen. Zum anderen müssen personenbezogene Daten zu jedem Zeitpunkt sicher und geschützt sein – bei der Übertragung und in der Datenbank. Die International Association of Privacy Professionals (Englisch) empfiehlt zu diesem Zweck unter anderem folgende Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen: Pseudonymisierung und Verschlüsselung aller personenbezogenen Daten Gewährleistung durchgängiger Geheimhaltung, Integrität, Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit in allen datenverarbeitenden Systemen und Prozessen Zeitnahe Wiederherstellung der Verfügbarkeit und des Zugangs von/zu personenbezogenen Daten nach einem physischen oder technischen Vorfall Implementierung eines Prozesses zur regelmäßigen Überprüfung, Bewertung und Evaluierung der Effektivität technischer und organisatorischer Maßnahmen zur sicheren Datenverarbeitung Im Mittelpunkt: die technische Infrastruktur Dass die richtige technische Infrastruktur eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der DSGVO spielt, steht außer Frage. Organisationen, die sich weiterhin Datensilos leisten, bekommen echte Probleme. Stattdessen müssen sie sich einen klaren End-to-End-Überblick über bei ihnen gespeicherten, personenbezogenen Daten verschaffen. Das betrifft sowohl strukturierte als auch unstrukturierte Daten – von E-Mails und Social Media-Gewohnheiten bis zu Verträgen und Serviceunterlagen. Und das erfordert ein deutliches Umdenken. Privacy-by-Design und Datenschutz durch Technik müssen für Unternehmen zu zentralen Elementen ihrer Infrastruktur werden. Beide Strategien sind seit Jahren fester Bestandteil der Lösungsentwicklung von OpenText. Das OpenText™ Business Network Lösungsportfolio – darunter OpenText™ Trading Grid Messaging Service (Englisch), OpenText™ Supply Chain Automation (Englisch), OpenText™ B2B Managed Services (Englisch) und OpenText™ Faxlösungen – umfasst höchste Sicherheitsstandards, Verschlüsselung und Best Practices. Diese Lösungen ermöglichen die Verarbeitung und den Austausch von flächendeckend verschlüsselten Daten und reduzieren die mit der Verarbeitung sensibler Daten verbundenen Risiken. Strenge Überprüfungen, Tests und Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen wie der DSGVO, auch in großen und hochentwickelten Supply Chains, ist ein wesentlicher Teil der Tätigkeit von OpenText. So besteht beispielsweise die Systemumgebung des OpenText™ Cloud Fax Netzwerks aus verschiedenen Verbindungsprotokollen. Diese sorgen dafür, dass unsere Kunden stets die entsprechenden regulatorischen und Compliance-Auflagen erfüllen. Zur Auswahl stehen unter anderem sichere Internetverbindungen mittels TLS, HTTPS oder VPN. Damit sind die Unternehmen sicher mit der OpenText Cloud verbunden, und die Geheimhaltung ist garantiert. Durch eine Verschlüsselung in der Datenbank und bei der Datenübertragung sind Inhalte sowohl am Speicherort als auch während der Übermittlung sicher geschützt. Die Ruhe bewahren und weiter arbeiten Die gute Nachricht lautet: Die DSGVO soll Ihren Betrieb nicht behindern, eher im Gegenteil. Allerdings erfordert sie eine deutlich proaktivere und einheitlichere Vorgehensweise in puncto Datenschutz. Für B2B-Unternehmen muss dies keine Bedrohung sein. In beinahe jeder Organisation ist die digitale Transformation Kernelement der Geschäftsstrategie. Und beinahe jede Organisation versucht, das Optimum aus den gespeicherten Daten herauszuholen. In diesem Zusammenhang kann die DSGVO auch als der rechtliche Rahmen betrachtet werden, in dem genau das möglich ist. Das nenne ich eine Chance! Weitere Informationen zum Thema DSGVO: DSGVO On-Demand-Webinar von OpenText und der Digital Clarity Group In diesem Webinar besprechen Janet de Guzman von OpenText und Tim Walters von der Digital Clarity Group die Grundsatzfragen, über die auch Ihr Unternehmen diskutieren sollte. Das erwartet Sie: Hier erhalten Sie Zugriff auf die Aufzeichnung des englischsprachigen Webinars „New EU Data Policies Will Transform Business Practices Across the Organization: Get Ready for the GDPR“. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Gartner Magic Quadrant 2017: OpenText erneut als Marktführer für Customer Communications Management Software ausgezeichnet

Gute Kommunikation ist einer der wesentlichen Eckpfeiler für den Geschäftserfolg. Das gilt insbesondere für den Kundenkontakt. Schlechte Kundenkommunikation führt zu negativen Kundenerlebnissen. Die Folge: unzufriedene Kunden und Verluste für das Unternehmen. Im Zuge der Digitalisierung wird das Thema Kundenkommunikation für die Betriebe immer komplexer. Lief der gesamte Kundenkontakt noch vor gar nicht langer Zeit über klassische Contact-Center, so geht das Customer Experience Management heute das ganze Unternehmen an. Nicht nur die Manager von Contact-Centern müssen also umdenken. Big Data und ausgefeilte Analysesoftware schaffen eine Erwartungshaltung bei den Konsumenten, die personalisierte Omni-Channel-Kommunikation als Standard voraussetzt. Doch Inhalte und Kanäle entscheiden nicht allein über eine erfolgreiche Kundenkommunikation. In die Beurteilung eines Kontaktpunktes fließt zudem ein, mit wem es die Kunden zu tun bekommen. So lehnten in einer aktuellen Umfrage von Fittkau & Maaß 74,5 Prozent der befragten Deutschen einen Kundendienst durch sogenannte Chatbots ab. Bevorzugt werden Kontaktformulare, Emails oder die Kommunikation per Telefon. Ohne eine umfassende und unternehmensweite Customer Communications Management (CCM) Lösung lässt sich die steigende Interaktionsflut allerdings kaum noch bewältigen. Deshalb sind wir bei OpenText stolz darauf, auch in diesem Jahr wieder zu den führenden Lösungsanbietern in diesem Bereich zu zählen. Gartner Magic Quadrant CCM Software-Report 2017: OpenText ist Marktführer Der kürzlich von Gartner veröffentlichte Software-Report Magic Quadrant (MQ) Customer Communications Management 2017 (Englisch) ordnet OpenText als Marktführer ein. Gartner bewertete sowohl OpenText™ Communications Center (Englisch) wie auch OpenText™ Exstream (Englisch) vor der Übernahme von HP. Hinweis: Da sich Gartner auf die technische Umsetzung, Strategie und Vision des Herstellers und nicht auf die Produktspezifikationen konzentriert, ist OpenText in der Grafik nur durch einen Punkt repräsentiert. Im CCM Magic Quadrant 2015 waren beide OpenText-Produkte, Communications Center und Exstream, im Leader-Quadranten positioniert. Aktuell halten wir unsere starke Position als einer der Marktführer aufgrund der breitgefächerten Möglichkeiten unserer CCM-Produkte. Unser Bestreben, Communications Center und Exstream in eine gemeinsame Plattform zu überführen, die Mehrwert für bestehende und künftige Kunden schafft, dürfte diese Führungsposition unserer Ansicht nach weiter stärken. Anerkennung für CCM-Gesamtkonzept Auf der „Ability to Execute“-Achse hat sich unsere Position im Vergleich zur durchschnittlichen Bewertung von Communications Center und Exstream im Magic Quadrant 2015 verbessert. Auf der Achse „Completeness of Vision“ konnten wir den von Exstream im letzten Report erreichten Wert halten. Aus unserer Sicht ein positives Indiz dafür, dass Gartner unsere Strategie für ein CCM-Gesamtkonzept befürwortet, das Businessnutzern die einfache Gestaltung und Distribution ihrer Omni-Channel-Kommunikation in einer einzigen Lösung bereitstellt – Internet, Mobile, SMS und papierbasierte Kanäle inbegriffen. Wir gehen einer erfolgreichen Zukunft entgegen. Die Überführung unserer CCM-Produkte in eine einzige, leistungsstarke Plattform wird sämtlichen Omni-Channel-Anforderungen im Bereich Customer Communications Management gerecht. Das Projekt läuft bereits auf Hochtouren. Auch die Bestandskunden von Communications Center Enterprise (vormals StreamServe; Englisch), Exstream (Englisch) und Communications Center CRM (vormals PowerDocs; Englisch) werden davon profitieren. Den vollständigen Gartner-Report (Englisch) können Sie hier herunterladen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt

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Technologie-Trends im Banking: Prozesshürden überwinden – Digitalisierung schaffen!

Technologie-Trends

Anmerkung des Autors: Dieser Blog-Post basiert auf einem ausführlichen Interview mit dem OpenText Senior Industrie-Strategen Gerry Gibney zum Status der globalen Finanzdienstleistungsbranche und deren technischen Anforderungen. Der Interviewtext wurde gekürzt und inhaltlich angepasst. Drei gewaltige Einflussfaktoren für die Entwicklung des Finanzdienstleistungssektors nennt die Unternehmensberatung McKinsey in ihrem aktuellen Jahresausblick für 2017 (Englisch): eine schwächelnde Weltwirtschaft, Digitalisierung und Regulierung. Ganz ähnlich lauteten die Themenschwerpunkte der Handelsblatt Jahrestagung „Banken im Umbruch“, dem renommiertesten deutschen Branchen-Treff der Bankenindustrie. Im Mittelpunkt der 21. Edition standen im vergangenen Herbst Expertendiskussionen zum Fintech-Boom, der Digitalisierung und der andauernden Niedrigzinsphase. Unterschiedliche Quellen, ein gemeinsames Trendthema: Digitalisierung schaffen! Wenige Industriezweige sind so prädestiniert für die digitale Transformation wie das Finanzdienstleistungsgeschäft. Schließlich wird heute erwartet, dass in Echtzeit verlässlich mit enormen Datenmengen in einem sensiblen Feld hantiert wird. Kunden, Anbieter und Aufsichtsbehörden haben gleichermaßen Informationsinteressen, wollen aber in unterschiedlichen Formaten bedient werden. Einheitliche Informationen für die Finanzberichterstattung Auf der Genfer Konferenz SIBOS 2016 wurde viel über Finanzberichterstattung diskutiert. Banken stehen häufig vor großen Prozesshürden, insbesondere wenn sie im Investment- oder Geschäftskunden-Banking aktiv sind. Und viele leisten sich noch manuelle Prozesse. Je größer die Bank, umso größer die Prozessprobleme. Informationen sind in großen Organisationen häufig an verschiedenen Stellen gespeichert. Oft kommt es vor, dass mehrere Abteilungen denselben Kunden für unterschiedlichen Services und Produkte ansprechen. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, solange diese Aktivitäten nachvollziehbar sind und dokumentiert werden. Anfangs werden Berichtsprozesse durch die verschiedenen Abteilungen oft noch manuell erledigt. Über kurz oder lang wird jedoch in der Regel eine Automatisierung des Berichtswesens gefordert. Zudem sollen Informationen auch mit anderen Datenquellen verknüpft werden. Hier beginnt die echte Herausforderung, denn es kostet Zeit die Informationsflüsse zusammenzulegen und so zu koordinieren, dass sie als internes Dashboard zur Verfügung stehen. Ähnlich komplex ist die Herausforderung für die Entwicklung von Portalen, welche die Finanzliquidität der Kunden abbilden sollen. Ein weiteres praktisches Anwendungsbeispiel sind kundenspezifische Berichte. Ein Bankhaus kann diesen Kundenwunsch natürlich nicht ablehnen. Und so werden Berichte meist von Hand und im Schnellschuss-Verfahren in einem vom Auftraggeber gewünschten Format erstellt. Die Herausforderung besteht darin, große Datenmengen zu nutzen und so zusammenzufassen, dass Kunden in der gewünschten Frequenz und dem individuellen „Look and Feel“ und Format genau das geliefert bekommen, was sie wünschen. Endkundengerechte integrierte Visualisierung Hier setzen die OpenText™ Analytics Lösungen an. Wir bieten unseren Kunden durch die Integration unserer Analyse- und Visualisierungs-Applikationen in deren eigene Systeme (Englisch) einen echten Mehrwert. Damit können diese sowohl interne als auch externe Anforderungen wie Dashboards, Screens oder Berichte im individuellen Wunschformat bedienen. Der Vorteil unserer integrationsfähigen Business Intelligence und Analytics-Applikationen besteht darin, dass Anwender diese weder sehen noch nutzen müssen. Die Funktionalitäten können jederzeit und bei Bedarf aktiviert werden – ohne Anpassungen an die IT-Infrastruktur oder arbeitsintensive Datenerfassung in sperrigen Dritt-Anbieter-Programmen. Das eröffnet enorme Möglichkeiten. Anwender können mittels Datenmapping Informationen automatisch sammeln, verwalten, organisieren und als Reports aufbereiten lassen – und zwar in jedem erforderlichen Format, ob visuell dargestellt in Charts und Grafiken oder numerisch in Tabellen und Listen. Zudem verfügt das System über leistungsstarke Drill-Down-Kapazitäten, die schnellen Zugriff auf individuelle Daten ermöglichen. Flexibel für regulatorische Veränderungen Nicht nur Kunden erwarten passgenaue Berichte. Auch Aufsichtsbehörden setzen präzise Vorgaben für das Berichtswesen. Im Zuge der Wirtschafts- und Bankenkrise forderten Regierungen weltweit in den vergangenen Jahren eine stärkere Regulierung der Finanzindustrie. Damit sind die Anforderungen nach mehr Transparenz auf nationaler wie lokaler Ebene noch einmal gestiegen. Es verwundert also nicht, dass die Abteilungen für Regulierungsfragen und Compliance in Finanzinstituten massiv aufgestockt werden. Dennoch: das Arbeitsvolumen steigt, die Datenströme steigen, und die Personalstruktur kann aus Kostengründen nicht in dem Maße mitwachsen, um die Volatilität der Anforderungskataloge vorausschauend abzudecken. Banken und Finanzinstitutionen benötigen deshalb Reporting-Lösungen, die schnell und einfach jede Art von Information verfügbar machen, die von den Kontrollorganen gefordert werden. Die ideale Anwendung erlaubt ein Höchstmaß an Flexibilität im Zugriff auf unstrukturierte wie strukturierte Daten aus verschiedenen Insellösungen. Ein klassischer Anwendungsfall für Ad-hoc Analytics und Reporting: neue Berichtskategorien so zu gestalten, dass sie den steigenden Regulierungsanforderungen flexibel angepasst werden können. Mit Finanz Analytics den Kunden besser verstehen Kundenorientierung war ein weiteres viel diskutiertes Thema auf der SIBOS Konferenz. Die Wünsche des Kunden besser zu verstehen und geeignete Zielkunden schneller zu identifizieren gehören zu den obersten Prioritäten der Entscheider im Bankgeschäft. Es ist deshalb erstaunlich, wie viele Unternehmen in ihren CRM-Systemen Kundendaten sammeln, diese dann aber nicht nutzen. Häufig handelt es sich bei den vorhandenen CRM-Systemen um Stand-Alone-Lösungen, die nicht mit anderen Systemen verknüpft sind. Hier schlummern möglicherweise wertvolle Informationen, die die Chancen beim Kunden-Pitch, in Verkaufsgesprächen oder bei der Angebotserstellung deutlich verbessern könnten. Regelmäßige gemeinsame Auswertungen und Analysen könnten auch dabei helfen, Vertriebs-Ressourcen ergebnisorientierter einzusetzen. Ein einheitlicher Analytics-Flow unterstützt das Geschäft, weil auf diese Weise Kundenbeziehungen gezielt gesteuert werden können. Durch erweiterte Analysefunktionen lassen sich Zielkunden für Up-Selling und Cross-Selling ermitteln und Neukundenpotenziale identifizieren. Und das Filtern von neuen Erkenntnissen aus CRM-Systemen bietet einen weiteren Mehrwert. Hier haben sich die integrierfähigen Analytics-Lösungen von OpenText bereits bewährt. Analytics sorgt also dafür, dass Geschäftsabläufe effizienter, produktiver und profitabler werden. Was wollen Sie mehr? Sie möchten mehr über die OpenText Analytics Suite erfahren? Für weitere Informationen klicken Sie hier (Englisch). Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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Fakten entstehen aus Analysen

smarte personalmanager

Alternative Fakten sind mittlerweile ein geflügeltes Wort. Während sie für die einen durchaus die Wahrheit darstellen, sind sie für die anderen schlicht und einfach Lügen. Wie kann das sein? Fakten sind doch Fakten. Wenn die Sache wirklich so einfach wäre, dann dürfte es nicht nur in der Politik, sondern auch in der Naturwissenschaft niemals Streit unter den Experten geben. Wenn also selbst in der Physik nicht automatisch unanfechtbare gesicherte Erkenntnisse entstehen, worauf soll und kann man sich dann noch verlassen? Gewöhnlich verstehen wir Fakten als Tatsachen, also als etwas, das wirklich im Sinne von beglaubigt so und nicht anders passiert ist oder getan wurde. Dazu muss aber erst einmal etwas passiert oder getan worden sein (die ursprünglichen Bedeutungen des lateinischen factum). Zusätzlich aber muss sich eindeutig feststellen lassen, was genau passiert ist oder getan wurde. Das klingt trivial, ist es aber nicht. Auf die richtigen Fragen kommt es an Leider liegen Fakten oder Tatsachen nicht einfach wie Dinge herum und sind für jeden unmittelbar erkennbar. Fakten sind eben keine Dinge. Nehmen wir zum Beispiel einen Unfall mit Fahrerflucht ohne Zeugen. Nehmen wir ferner an, dass selbst die oder der Geschädigte nicht genau sagen kann, was passiert ist. Offensichtlich ist also „nur“, dass ein Unfall passiert ist und dass ein Schaden vorliegt. Aber wie genau dieser zustande kam, liegt erst einmal im Dunkeln. Jetzt kommt es auf die Spurensicherung an. Gibt es Lackreste vom anderen Fahrzeug? Wie war der Aufprallwinkel? Mit welcher Geschwindigkeit muss der Aufprall passiert sein? Etc. Um die Tatsache des Unfalls, zu der eben auch der Hergang gehört, vollständig zu ermitteln, bedarf es freilich der „Dinge“ wie Lackpartikel oder die so und nicht anders verformten Karosserie des Fahrzeugs der geschädigten Partei. Ferner braucht es Informationen wie die Zuordnung eines Lacks zu einem bestimmten Fahrzeugtyp oder die spezifische Fähigkeit einer Stoßstange, Aufprallenergie zu absorbieren. Drittens aber braucht es das nötige Wissen, um erst einmal die richtigen Fragen zu stellen. Denn nur wer weiß, dass und wie sich ein Fahrzeug per Lackreste identifizieren lässt, wird danach an einer Unfallstelle suchen. Wissen, Fragen, Informationen, Können, Methoden, Dinge – all das ist nötig, um ein Fakt zu etablieren. Mit anderen Worten: Um vermeintliche Tatsachen von den wirklichen zu trennen, benötigen wir Analysen. Dabei kann die IT helfen, wo das Thema Analytics im Zuge der Digitalisierung immer wichtiger wird. OpenText™ Election Tracker – lag die Presse wirklich so falsch? Lassen Sie mich die Leistungsfähigkeit heutiger, unserer Analytics anhand eines konkreten Beispiels veranschaulichen. Denn was mich wirklich – also tatsächlich oder faktisch – daran beeindruckt, ist die Möglichkeit, unter anderem die Tonalität von Informationen zu erfassen. Es gilt ja heute praktisch als Fakt, dass die traditionellen Medien mit ihrer Berichterstattung einseitig Hillary Clinton gegenüber Donald Trump bevorzugt hätten. Die wahre Volksstimmung sei hingegen, wenn überhaupt, nur in den sozialen Medien messbar gewesen. Nun, ich meine, dass sich die Sache vielleicht doch anders verhält. Ich habe mir den Spaß gemacht und unseren Election Tracker, der die Berichterstattung zu Clinton und Trump von über 200 Medien weltweit erfasst und deren Tonalität ermittelt, befragt. Ich habe mir dabei die gemessene Tonalität zu verschiedenen Zeiträumen (gesamte Laufzeit, 90, 60, 30, 15 und 7 Tage) notiert, und zwar zu verschiedenen Terminen (am. 26. Januar sowie am 2. und 13. Februar). Dadurch beinhaltete der Wert des 90-Tage-Durchschnitts die Berichterstattung rund 2 Wochen bzw. 1 Woche vor dem Wahltag sowie kurz danach. Aber schauen Sie sich die Grafik auf Basis der Werte unseres Election Tracker einmal selbst an. Zwar fällt die Berichterstattung über den Gesamtzeitraum betrachtet zugunsten von Clinton aus. Das entspricht der allgemeinen Erwartung. Interessant ist aber, dass die Berichterstattung zu Trump schon vor der Wahl – und wahrscheinlich deutlicher länger als zwei Wochen – weniger negativ als zu Clinton war. Erst bezogen auf den 15-Tage-Durchschnitt dreht sich dieses Bild wieder und findet zu den Werten des Gesamtdurchschnitts zurück. Der Befund, dass die Medien nur einseitig über Trump bzw. gegen ihn und für Clinton berichtet haben, ist also gar nicht so eindeutig. Die Medien scheinen im Grunde einen sehr guten Job gemacht zu haben. Schauen Sie sich doch einmal selbst den Election Tracker an. Er ist hier abrufbar und bietet zahlreiche Möglichkeiten zu Interaktionen. Alle Daten und Visualisierungen sind live. Ich freue mich, dass wir Ihnen den Election Tracker im Detail auf unserer Innovation Tour am 28. März 2017 in München vorstellen werden. Dazu darf ich Sie noch einmal ganz herzlich einladen. Digitalisierung braucht Analytics. OpenText hat sie. Erfahren Sie mehr über unser Analytics-Angebot auf Basis des OpenText™ Information Hub (iHub).

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Tipps für erfolgreiche Marketingkooperationen: Was Sie tun und was Sie besser vermeiden sollten

Markenkooperationen

Fokusgruppen sind als Technik aus der klassischen Marktforschung hinlänglich bekannt. Sie dienen beispielweise dem Test von neuen oder neu gestalteten Produkten vor deren Markteinführung. Automobilhersteller etwa nutzen Fokusgruppen regelmäßig für ihre neuen Modelle. Dass diese aber aus Lego-Figuren bestehen und mit Ausnahme von Lego-Batman kein gutes Haar am Batmobil lassen, ist innovativ – und das witzige Ergebnis einer Markenkooperation zwischen Chevrolet und dem Filmproduzenten Warner Bros. Manche Dinge im Leben gehören einfach zusammen: Currywurst und Pommes, Kaffee und Kuchen, Schweinebraten und Bier. Solche idealen Kombinationen gibt es aber nicht nur beim Essen. Jeder gute Marketingexperte kann Ihnen die Vorteile einer Marketingkooperation aufzählen – besonders, wenn die Zusammenarbeit mit einer großen, das eigene Sortiment ergänzenden, Marke erfolgt. Obwohl die Theorie einleuchtet, scheitert die praktische Umsetzung der Zusammenarbeit oft. Zu zweit ist alles einfacher? Die Modebranche verdeutlicht, wie nah Erfolg und Misserfolg oft beieinander liegen. Die schwedische Modekette H&M löste 2004 mit ihrer Karl Lagerfeld-Kollektion einen Hype aus. 2015 gab es regelrechte Schlachten um die Designerstücke von Balmain. Die Kooperation mit Kenzo 2016 entpuppte sich aber als Enttäuschung. Auch Discounter wollen von Designermode in ihren Läden profitieren – eine spannende, aber nicht ganz unproblematische Markenkooperation, die schnell das Image beider Partner schädigen kann. Dass es trotzdem funktionieren kann, haben Aldi und Lidl bereits bewiesen. Betrachten wir ein anderes Beispiel: die Finanzdienstleistungsbranche. In diesem Bereich herrscht sicher keinen Mangel an Gelegenheiten für Schulungen, Engagement und Conversion. Die digitale Transformation verändert die Märkte und Geschäftsmodelle radikal. Eine gezielte und gut durchgeführte Marketingkooperation zu entwickeln, ist für die Unternehmen jedoch leichter gesagt als getan. Deshalb habe ich ein paar Tipps für Sie zusammengestellt. Erfahren Sie hier, wie Sie für eine gelungene Marketingkooperation sorgen und was Sie besser unterlassen sollten. Was Sie in einer Marketingkooperation besser vermeiden sollten Gehen Sie nicht von einer gleichberechtigten Partnerschaft aus – Haben Sie wechselseitig gute Gründe für die Zusammenarbeit mit der anderen Organisation gefunden, sollten Sie bei Ihrem Gegenüber nicht dasselbe Verständnis für Ihre Kooperation voraussetzen. Marketingexperten meinen oft, Unternehmen würden eine 50:50 Marketingkooperation eingehen. Der Preis für ein Co-Branding mit bestimmten Organisationen kann jedoch durchaus in einer Anpassung an deren Prozesse bestehen. Stimmen Sie dem aber nicht zu, wenn Sie sich damit weiter von Ihren Zielen entfernen. Lassen Sie sich nicht in den Schatten stellen – Denken Sie nicht, Sie könnten den Erfolg einer Kooperation nur auf der Stärke einer Marke aufbauen. Die schwächere Marke braucht ebenfalls ein eindeutiges Leistungsversprechen, möchte sie nicht in den Schatten gestellt werden. Verdeutlichen Sie den Wert Ihrer jeweiligen Angebote – sowohl für die gemeinsame Kooperation wie alleinstehend. Versuchen Sie es nur, wenn Sie einen überzeugenden Grund haben – Meiner Erfahrung nach investieren viele Unternehmen aus den falschen Gründen eine Menge Zeit und Geld in gemeinsame Kampagnen. Sollten Sie kein weitverbreitetes Problem lösen oder einen damit verbundenen wunden Punkt ansprechen, lassen Sie es lieber. Gemeinsam nach Aufmerksamkeit zu streben und diese dann wieder aufzuteilen, ist kein guter Ansatz. So gelingt Ihre Marketingkooperation Kennen Sie die Ansprechpartner Ihrer Zielgruppe genau – Mit „genau kennen“ meine ich genau: Name, Position, Abteilung und falls erforderlich auch das konkrete Unternehmen, das Sie gemeinsam angehen wollen. Machen Sie Ihre Hausaufgaben. Ihr Partner hat eventuell bereits eine Geschäftsbeziehung zu diesem potenziellen Kunden, die Sie für Ihre Zwecke nutzen können. Wählen Sie Ihre Kanäle sorgfältig – Wenn Sie Ihre Zielgruppe kennen, kennen Sie wahrscheinlich auch deren bevorzugte Kommunikationskanäle. In der Finanzdienstleistungsbranche zum Beispiel ist eine informative Networking-Veranstaltung mit persönlicher Beratung erfolgversprechender als eine singuläre Email-Kampagne. Bieten Sie ein ganzheitliches Kundenerlebnis – Sorgen Sie dafür, dass alle Elemente der Marketingkooperation involviert sind und Traffic für Ihre digitalen Assets generieren. Das kann etwa eine eigens erstellte Landing Page, Online-Registrierung oder gemeinsame Lösung beider Marken sein. Verknüpfen Sie lose Enden! So funktioniert’s – ein Beispiel Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Vor kurzem starteten wir gemeinsam mit SAP eine Marketingkooperation für Finanzdienstleistungen. Wir entschieden uns für ein Thema (eine verbreitete Schwachstelle), das fast jede Organisation in der Finanzdienstleistungsbranche betrifft: Die Mitarbeiter auf die digitale Zukunft vorzubereiten. Als zweiten Schritt veranstalteten wir eine Live-Diskussion zum Wissensaustausch und Networking (der bevorzugte Kommunikationskanal unserer Zielgruppe) zu unserem Thema „Finanzdienstleistungen neu vernetzen: Einbindung einer digitalen Unternehmenskultur“ (Englisch). Die Diskussionsrunde setzte sich aus Peers, Bankberatern, digitalen Disruptoren und unseren eigenen Branchenexperten zusammen. Natürlich wurde die Veranstaltung sowohl per Livestream ausgestrahlt und dann als späteres Webinar aufgezeichnet. Diese digitalen Assets hatten wir von Anfang an mit eingeplant. Weil wir uns auf ein attraktives Angebot für gemeinsame Zielkunden konzentrierten und die Expertise sowie die Beziehungen von SAP und OpenText nutzen, lockten wir 222 potenzielle Kunden als Teilnehmer an, mit denen wir uns 40 Minuten lang austauschen konnten. Kein schlechtes Ergebnis für unsere Zielgruppe. Doch ich möchte Sie mit diesem Blog-Beitrag nicht einfach beeindrucken. Viel mehr möchte ich Sie von den Vorteilen – und möglichen gewinnträchtigen Belohnungen – überzeugen, die Sie erwarten, wenn Sie ein paar einfachen, aber oft vernachlässigten Regeln für eine erfolgreiche Marketingkooperation folgen. Hier (Englisch) können Sie sich das Webinar anschauen. Die anderen oben erwähnten Assets finden Sie auf der Microsite der Kampagne. (Englisch). Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt

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Smarte Personalmanager: Von Verwaltern zu Gestaltern

smarte personalmanager

Am 21. Februar erschien auf Spiegel Online ein Bericht mit dem Titel „Mehr als eine Million Stellen in Deutschland sind unbesetzt“ – um nur ein Beispiel unter vielen zu nennen. Kommt Ihnen als Personalmanager das nicht bekannt vor? Ist es nicht erstaunlich, wie sich die Situation in nur wenigen Jahren gewandelt hat? Sind es heute nicht eher die Unternehmen, die sich bewerben müssen, als die zukünftigen Mitarbeiter? Andererseits: War das nicht gerade die Art von Herausforderung, die Sie suchten, als Sie sich entschieden, im Personalwesen Karriere zu machen? Wollten Sie nicht besser als andere Talente finden, diese auf ihrem Werdegang und zum Erfolg aller coachen, begleiten und fördern, an das Unternehmen binden und eventuell auch wieder zurückgewinnen, wenn sie aus welchen Gründen auch immer ausgeschieden sind? Letzte Frage: Ist es nicht so, dass Sie diese Herausforderung gerne annehmen und meistern würden, dass Sie aber viel zu viel mit Verwaltungs- und Routineaufgaben beschäftigt sind und deshalb zu wenig Zeit dazu finden? Software ist der Schlüssel Wenn Sie diese Fragen mit Ja beantworten, dann kann ich Sie beruhigen: Sie sind nicht allein. Denn dieselben Erfahrungen haben in der Vergangenheit auch meine Kolleginnen und Kollegen in unserer eigenen Personalabteilung gemacht. Auf Prozessebene ist die Sache eigentlich klar: Um die angesprochene Herausforderung zu meistern, gilt es, Personaler von zeitfressenden Routineaufgaben zu entlasten. Technisch gesehen ist das gar nicht so leicht umzusetzen. Oder vielleicht doch? Eines ist klar: Ohne Software geht es nicht. Und es muss eine Software sein, die mit Informationen umzugehen versteht und die Informationsverarbeitung um ganze Größenordnungen effizienter zu machen und in Teilen sogar zu automatisieren hilft. Dann und nur dann gewinnen Personalmanager und ihre Mitarbeiter verlorene Zeit zurück, die sie für ihre eigentliche Aufgabe benötigen: die optimale Betreuung von Kollegen, angefangen von der richtigen Bewerberauswahl bis zu deren Ausscheiden und Verrentung – in der IT würden wir sagen: während des gesamten Lebenszyklus von Bewerber- und Mitarbeiterinformationen, von ihrer Entstehung bis zur rechtssicheren Langzeitarchivierung und Löschung. Talente finden, Karrieren fördern, Kollegen begeistern Klar ist ferner, dass ein solches Informationsmanagement nicht an den Grenzen der Personalabteilung haltmacht. Wer die richtigen Talente finden will, muss und will sich um die Außendarstellung seines Unternehmens kümmern. Sie oder er muss dafür sorgen, dass das Unternehmen in Zeiten von Mobility und Social Media auf allen Kanälen für Bewerber erreichbar ist und – Stichwort Work-Life-Balance – offen ist für deren Erwartungen und Lebenspläne. Das gelingt nur, wenn die HR-Abteilung eng mit dem Marketing zusammenarbeitet und Inhalte zu Bewerberkampagnen möglichst einfach beisteuern kann. Einmal eingestellt, gilt es, die neuen Mitarbeiter schnellstmöglich produktiv zu machen und langfristig zu binden. Das setzt kontinuierliche Förderung durch Weiterbildung und eine den Qualifikationen entsprechende Beschäftigung sowie vor allem Wertschätzung voraus. Dafür muss die Personalabteilung aber engen Kontakt mit den jeweiligen Managern halten und einfache, hürdenlose Kommunikationsmöglichkeiten inklusive Self-Service-Portalen sowohl für Mitarbeiter als auch Manager bereitstellen. Die Kollegen müssen auf die rechtlich freigegebenen Teile ihrer Mitarbeiterakte selbst zugreifen können, ebenso die Manager. Um den Überblick auch bei Tausenden Mitarbeitern zu behalten, ob die Mitarbeiterakten vollständig sind oder nicht, müssen sich entsprechende Berichte automatisch erstellen lassen – regelmäßig oder ad hoc. Personalisierte Kommunikation und vollständige Mitarbeiterakten sind auch der Schlüssel, um ausgeschiedene Mitarbeiter eventuell zu einem späteren Zeitpunkt wiederzugewinnen. Jüngere Kollegen zieht es ja eher in die Städte, aber vielleicht kehren sie gerne zu einem Arbeitgeber in einer Kleinstadt mit einem niedrigeren Preisniveau zurück, wenn sie ein Grundstück suchen oder eine Familie gründen wollen. Da ist es gut, wenn der Kontakt niemals abgerissen ist. Plattform für smarte Personalmanager Damit Sie all diese Möglichkeiten haben und die Zeit, echtes Personalmanagement zu betreiben, benötigen Sie eine smarte Content-Management-Plattform. Diese muss mit den führenden Unternehmenssystemen, mit denen Sie tagtäglich Ihre Aufgaben erledigen, nahtlos integriert sein, ob es sich dabei um SAP, Oracle oder Workday etc. handelt. Ferner sollten Sie damit alle Ihre Aufgaben zentral steuern und die nicht automatisierbaren Tätigkeiten in Shared-Services-Zentren zentral bündeln können, um Kosten zu sparen. Mit unseren Lösungen, insbesondere mit OpenText™ Extended ECM für HR wird Ihr Wunsch wahr, mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Personalmanagement zu haben. Damit Sie weniger verwalten und mehr gestalten und endlich der smarte Personalmanager sein können, der Sie schon immer sein wollten. Wenn Sie weitere Informationen zu unseren Extended ECM for HR Lösungen erhalten möchten, schreiben Sie uns gerne eine Mail an xECMforHR@opentext.com.

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Lassen wir die Zugbrücke herunter, damit die Informationen fließen

Digitalisierung

Die Ansprüche der Kunden sind heute höher denn je. Wir alle haben uns im Zuge der Digitalisierung an die allgegenwärtige Verfügbarkeit von Daten gewöhnt. Wir erwarten, dass ein Unternehmen unsere Daten nur einmal erhebt, und dann in allen Kanälen zur Verfügung hat. Oder dass wir im Onlineshop angezeigt bekommen, in welcher Filiale in unserer Nähe das gewünschte Produkt sofort erhältlich ist. Diese Erwartungshaltung der Digitalisierung im Handel stellt E-Commerce Händler vor große Herausforderungen. Noch komplexer ist das beispielsweise die Mode-Branche, wo neben dem Produkt selbst auch die Spezifikationen (Farbe und Größe) berücksichtigt werden müssen. Das kann nur gelingen, wenn alle Unternehmensbereiche vernetzt sind und der Informationsaustausch zwischen den Abteilungen reibungslos funktioniert. Doch wie können Organisationen einen solchen freien Informationsfluss erreichen? Die Antworten darauf finden sich manchmal an ungewöhnlichen Orten. Daten- und andere Könige Dass man bei „Game of Thrones“ Erkenntnisse über den Datenaustausch gewinnen kann, ist eher selten. Aber genau das geschah, als ich mir gerade die sechste Staffel der mehrfach ausgezeichneten HBO-Serie ansah. Als der Versuch des „Königsmörders“ Jamie Lannister den Anführer der Belagerten auf der Zugbrücke zum Aufgeben zu überreden, fehlschlug, musste ich an Änderungsdaten denken. Über essenzielle Kundendaten, die in verschiedenen Abteilungen und auf unterschiedlichen Ebenen der Organisation durch unsichtbare Mauern gefangen und isoliert sind, habe ich bereits berichtet. Meine Idee dazu: ebendiese Wände nicht einzureißen. Stattdessen sollte jede Gruppe ihr (Daten-)Königreich behalten dürfen und anderen Gruppen und Abteilungen freiwillig Zugang zu ihren Daten gewähren. Informationsbedarf ist allgegenwärtig Im Universum von Game of Thrones sind Allianzen und Loyalitäten einem ständigen Wandel unterworfen. Die einzige Konstante ist der Bedarf an Informationen. Diese Informationen werden oft von Briefraben übermittelt, manchmal auch persönlich durch ein Zusammentreffen und die Interaktion der verschiedenen Charaktere. Oberflächlich betrachtet mag Jamie Lannisters Unterredung auf der Zugbrücke vergeblich gewesen sein. Doch als ich darüber nachdachte, hatte das Herunterlassen der Zugbrücke zum Austausch wichtiger „Änderungsdaten“ zwischen den beteiligten Parteien geführt. Beide Anführer verrieten ein wenig über ihre Absichten und reagierten auf die vom Gegenüber erhaltenen Informationen. Obwohl es Lannister nicht gelang, den Anführer der Belagerten zum Aufgeben zu überreden, erhielt er doch einige Informationen. Diese reichten aus, um einen Weg zu finden, die Belagerung später relativ unblutig zu beenden. Und der Festungskommandant wusste nun mehr über seinen Gegner, dessen Stärken und Denkweise – auch wenn er beschloss, diese Informationen nicht zu nutzen. Sobald die Zugbrücke heruntergelassen war, musste unweigerlich ein Informationsaustausch stattfinden. Senken wir die virtuellen Zugbrücken unserer Systeme Wenn wir die Wände unserer „Datenbunker“ durchlässig machen, erlauben wir uneingeschränkten Datenfluss zwischen den verschiedenen Datenverzeichnissen. Auf diese Weise ziehen Unternehmen zum einen den größten Nutzen aus den Investitionen in die Technologie, mit der diese Daten gesammelt wurden. Zum anderen werden so auch die „Herrscher“ der (Daten-) Königreiche bei Laune gehalten. Sobald dieser Denkansatz etabliert ist, muss ein Unternehmen eine Information nur einmal erheben und kann diese in allen Systeme nutzen. Diese Art der gemeinsamen Nutzung respektiert die Systemeigentümer und sorgt dafür, dass jedes Datenverzeichnis die Information optimal zur Erfüllung der gestellten Anforderungen und Aufgaben einsetzen kann. Auf diesem Konzept beruht die OpenText™ Experience Suite. Sie lässt Daten zwischen den verschiedenen Produkten unseres Customer Experience Management Portfolios frei fließen. Wichtige Informationen und Assets werden so aus den Digital Asset Management Tools an Web Content Management und Content Optimierung Tools und weiter zum Customer Communications Management und sogar in das Call Center (Englisch) übergeben. Und Daten zur Stimmungsanalyse aus dem Call Center fließen zurück an das Web Content Design-Team. Jedes Produkt kann als Stand-Alone-Lösung implementiert werden und damit die Bedürfnisse einer bestimmten Abteilung decken oder als zentrale Datenquelle für Unternehmensinhalte dienen. Erfolgt ein Datenaustausch zwischen diesen oder anderen OpenText Produkten, bestehenden operativen Business-Systemen oder Ähnlichem entsteht die Grundlage für eine vollständig vernetzte, kontinuierliche Customer Experience (Englisch). Digitalisierung im Einzelhandel Wie Sie als Einzelhändler für freien Informationsfluss sorgen und die Digitalisierung im Einzelhandel erfolgreich umsetzen, verraten wir Ihnen persönlich auf dem SAP-Forum für den Handel 2017. OpenText auf dem SAP-Forum für den Handel 2017 Am 31. Mai und 1. Juni 2017 ist OpenText als führender SAP-Partner auf dem SAP-Forum für den Handel 2017 vertreten. Die Digitalisierungswelle im Handel rollt. Wir bei OpenText wissen, was den Handel bewegt und wie Sie Ihre Strategien für die Digitalisierung im Einzelhandel implementieren. Informieren Sie sich aus erster Hand – aus den Erfahrungsberichten von Unternehmen wie Coop, Freier Group Logistics, HUGO BOSS, Knoll, Rewe oder SPAR. Von der Digitalisierungsstrategie zur Prozessdigitalisierung: Erfahren Sie, wie Handelsorganisationen von den vollintegrierten OpenText Lösungen für Store Management, Supplier- und Contract-Management, HR-Management, Omni-Channel-Hybris-Integration und zur HANA-Migration profitieren. Das wollen Sie genau wissen? Melden Sie sich jetzt für ein Gespräch mit OpenText an Wir freuen uns auf Sie! Dieser Post wurde aus den Englischen übersetzt.

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Das Bankwesen erwartet einen schmerzhaften Wandel, der aber auch neue Chancen bietet

digitale Transformation OpenText Blo

Die digitale Transformation und damit auch die Digitalisierung unseres Geldes schreiten unaufhaltsam voran. Das betrifft nicht nur die Transaktionen großer Unternehmen. Auch in vielen Bereichen des täglichen Lebens sind Finanzgeschäfte bereits digital: Onlineshopping über Bezahldienste, Fahrkarten für Zug oder Bus auf dem Smartphone kaufen oder bezahlen an der Supermarktkasse via App. Laut einem Positionspapier des deutschen Bankenverbandes sollen Verbraucher in wenigen Jahren ausschließlich digital bezahlen. Ohne Kreditkarte, ohne EC-Karte, ohne Bargeld. Wie tiefgreifend und nachhaltig diese Veränderung ist, ist den deutschen Banken ebenso bewusst wie die Tatsache, dass hier noch Aufholbedarf besteht. In der Benchmarkstudie „Digitale Transformation von Banken 2016/2017“ gaben fast 60 Prozent der Befragten an, die Digitalisierung wäre eines der drei wichtigsten Themen des Unternehmens. Die tatsächlichen Fortschritte werden jedoch trotz steigender Budgets als gering bis mäßig betrachtet. Als Gastautor auf unserem Blog begrüßen wir Laurence Leyden, General Manager für Finanzdienstleistungen SAP EMEA, der diesen Beitrag verfasst hat. „Dir weh zu tun, steht zwar ganz unten auf meiner Liste, aber es steht darauf.“ Wenn der Bankensektor Memes für den aktuellen Zustand des Marktes hätte – dies wäre eines davon. Es wird sich vieles ändern. Manche Veränderungen werden schmerzhaft sein. Andere bringen neue Gewinner und Verlierer hervor. Aber alle führen zu einer tiefgreifenden Veränderung der Geschäftsmodelle. Bargeld verschwindet, Einnahmequellen verlagern sich, mobile Anwendungen sind allgegenwärtig (auch in Ihrem Portemonnaie), Markenfürsprache ersetzt Marketingstrategie, Unstimmigkeiten im Multi-Channel – all das irritiert ungeduldige und zynische Kunden. Bankenunabhängige Kunden sind auf dem Vormarsch, Crowdfunding-Initiativen erzielten bereits acht Milliarden Dollar – und Google hat jetzt eine Bank-Lizenz. Das sollte uns nicht überraschen. So gut wie jede andere Branche hat sich durch technische Innovation und maschinelle Intelligenz verändert – von der medizinischen Forschung über selbstfahrende Autos bin hin zur Musikindustrie. Nur die Banken arbeiten noch immer mit Produktlinien aus den 1960er Jahren. Die entstehende Kluft wird mit dem Auftauchen neuer Mitbewerber, die einen Bank-Service nach der anderen überflüssig machen, noch größer. Die ersten Opfer stehen bereits fest: Bankfilialen, die im digitalen Zeitalter von manchen als überflüssig empfunden werden, disruptive, billigere Bezahldienste und innovative Möglichkeiten zur Fremdfinanzierung durch Dritte. Der Banksektor steht vor großen Verwerfungen Natürlich spielt Technologie dabei eine große Rolle. Banken haben jetzt die Chance, sich neu zu definieren und neu zu erfinden. Zuerst müssen wir jedoch begreifen, dass wir gerade das Ende des Bankwesens, wie wir es kennen, miterleben. Über den genauen Zeitpunkt herrscht noch Uneinigkeit. Das Aussterben der Banken wird schon seit einiger Zeit vorhergesagt. Typischerweise dauert es aber rund drei Mal so lange wie angenommen, bis etwas ganz verschwunden ist. Das heißt, in den nächsten zehn bis 15 Jahren wird sich Ihre Bank gewaltig verändern. Wissen Sie, wie diese Veränderung aussieht, und wie Sie sie erreichen? Beginnen wir mit dem Offensichtlichen. Keine Bank überlebt die nächsten Jahre, ohne sich von manuellen Prozessen und einem ineffizienten Backoffice zu lösen. Und da wir gerade über Ineffizienz sprechen: Wieso sollten Sie weiterhin althergebrachte Produktionsmethoden verwenden und Codes schreiben, wenn Sie diese einfach zusammenstellen können? Warum sollten Sie auf Online-Systeme, die mit den Kunden in Echtzeit interagieren, verzichten und dafür einen menschlichen Berater hinter eine Glaswand zu setzen, der Ihren Kunden sagt, was möglich ist und was nicht? Gehen Sie neue Wege – es lohnt sich Eines der besten mir bekannten Beispiele für echte Innovation stammt aus der Versicherungsbranche. Discovery of South Africa verkündete vor kurzem eine Kooperation mit Apple (Englisch) für ihr neues „Vitality Active Rewards“-Programm. Die Teilnehmer erhielten eine neue Apple Watch. Wenn sie im Zeitraum von 24 Monaten alle wöchentlichen Fitnessziele erreichten, bekamen sie die Uhr geschenkt. Auf die Teilnehmer des Programms warteten noch weitere Belohnungen für das Erreichen ihrer Fitnessziele, angefangen von einem Gratisdrink über kostenlose Inlandsflüge bis hin zur nachträglichen Übernahme der Mitgliedsgebühren im Fitnesscenter. Sollte ein Teilnehmer eines oder alle Ziele in einem beliebigen Monat verpassen, musste er/sie, abhängig von der Zahl der verpassten Ziele, einen Anteil der Kosten für die Uhr in Form einer monatlichen Strafgebühr bezahlen. Ein kluger Schachzug. Discovery kann auf diese Weise auch ermitteln, welche der Teilnehmer am aktivsten sind – und möglicherweise ein niedrigeres Krankheitsrisiko haben – und zudem eine Menge Erkenntnisse über das Konsumentenverhalten sammeln. Digitale Informationen eröffnen Banken enorme Chancen – wenn sie sie nutzen Fest steht: Daten eröffnen überall Möglichkeiten. Auch wenn Ihre Situation nicht stabil ist und die neuen Marktteilnehmer ihre Agilität gegen Sie einsetzen – Sie können sich wehren. Identifizieren Sie Wertschöpfungsfelder, indem Sie tief in die Wertschöpfungskette der Kundenanforderungen eintauchen, und bieten Sie Verbrauchern eine einfach zu nutzende und schlüssige digitale Erfahrung. Auf traditionelle Art wird das nicht funktionieren. Das Ausmaß des Umbruchs und die Veränderungen im Kundenverhalten sind so groß wie nie. Das digitale Zeitalter hat die Finanzinstitute dazu gezwungen, zu überdenken, wie Customer Experience funktioniert. Es wird höchste Zeit für ein neues Konzept. Bauen Sie Ihre Bank um, und entwickeln Sie eine moderne, technisch versierte und nützliche Alternative zum Status-Quo veralteter Nutzererfahrungen. In beinahe allen anderen Branchen hat diese Transformation bereits stattgefunden. Das mag Ihnen nicht gefallen, vielleicht lehnen Sie es sogar ab. Aber wenn die Vergangenheit eines gezeigt hat, dann, dass Sie keine Wahl haben. Als General Manager für Finanzdienstleistungen in EMEA bei SAP verantwortet Laurence Leyden den Gesamtbereich Banken- und Versicherungswesen sowie Kapitalmärkte. Er ist seit 15 Jahren für SAP tätig. Zuvor leitete er das Global Transformation Team, den globalen Pre-Sales-Bereich und die EMEA-Teams für Value Engineering und das Kernbankgeschäft. Als Spezialist für die wahren Bedürfnisse von Kunden konzentriert sich Leyden darauf, diese zu verstehen und zu ermitteln, wie SAP und seine Partner den Transformationsprozess von Organisationen unterstützen können. Dabei befasst er sich zunehmend auch mit der Überprüfung von Geschäftsmodellen und deren Anpassung an die Vorteile echter Digitalisierung. Sein ganzes Engagement gilt den Herausforderungen, mit denen das Bankwesen konfrontiert ist, und der SAP-Sicht auf die innovative Bank der Zukunft. Seine Expertise ist gefragt: Er wird regelmäßig in Finanzmagazinen zitiert und vertritt SAP als Referent auf renommierten Branchentreffen und Veranstaltungen wie in Analystenkreisen. Dieser Blog Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. 

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Mit der Qualität Ihrer Daten steht und fällt Ihr Geschäftserfolg

Wie das Wasser als Grundlage des Lebens gilt, so gelten Daten als Grundlage des Geschäftslebens. Kein modernes Unternehmen kann heute auf digitale Informationen über Kunden, Lieferanten, Produkte oder Mitarbeiter verzichten, wenn es erfolgreich arbeiten will. Denn ungenaue, veraltete oder gar falsche Stammdaten schaden der digitalen Transformation eines Unternehmens mehr, als sie dieser nutzen. Führungskräfte kennen das Problem, doch in einer Studie von Lünendonk geben nur 52 Prozent der befragten deutschen Unternehmen an, überhaupt Standards für das Stammdaten-Management definiert zu haben. Im Zeitalter der digitalen Transformation sammelt jedes erfolgreiche Unternehmen Daten. Eines der größten und teuersten Probleme, die es dabei zu lösen gilt, ist die Qualität dieser Daten. Eine Datenanalyse ungenauer Informationen ist nutzlos, denn die erhaltenen Ergebnisse können deutlich von der Realität abweichen. Die Folge: Unternehmen können falsche Entscheidungen treffen. Nur Daten sammeln greift zu kurz Die meisten Organisationen sind überzeugt, ihre Daten seien von brauchbarer Qualität. Trotzdem sind sie sich bewusst, dass schlechte Datenqualität ihrem Betriebsergebnis nachhaltig schaden kann. (The State of Enterprise Quality Data 2016 – 451 Research). Unterdessen sorgen die Besonderheiten von Big Data für zusätzliche Probleme bei der Datenqualität. Informationen werden mit wachsender Geschwindigkeit generiert. Ein größeres Datenvolumen ist allerdings auch schwieriger zu verarbeiten. Herausforderungen bezüglich der Datenqualität Für sogenannte „schmutzige“ Daten gibt es vier Hauptursachen: Fehlender Zusammenhang. Möglicherweise kennen Sie die Bedeutung einer Information nicht. Meint beispielsweise der Eintrag „2017“ das Jahr, den Preis (2.017 Euro), die Zahl der verkauften Produkte (2.017) oder die Personalnummer eines Mitarbeiters? Ein möglicher Grund für diesen Fehler ist eine übermäßig komplexe Struktur, etwa in großen, transaktionsorientierten Datenbanksystemen ein anderer eine nicht eindeutige Datenquelle (besonders bei externen Quellen). Unterschiedliche Datentypen. Dieses Problem tritt auf, wenn Sie nicht kompatible Datentypen zusammenführen wollen. Die Inkompatibilität kann dabei in etwas ganz Einfachem bestehen (zum Beispiel, wenn Gewichtsangaben in einer Datenquelle in Pfund und in einer anderen in Kilogramm bezeichnet werden) oder äußerst komplex sein (wie unterschiedliche Datenbankformate). Eingabefehler. Eingabefehler Ihrer Mitarbeiter lassen sich durch Korrekturlesen und bessere Schulung reduzieren. Beruht Ihr Geschäftsmodell jedoch auf einer Erfassung der Daten durch externe Partner oder Kunden, steigt die Gefahr „schmutziger“ Daten, da die Qualität der Eingaben nicht geprüft werden kann. Systemfehler durch Serverausfälle, Fehlfunktionen, Duplikate und so weiter. Der Umgang mit schmutzigen Daten Die Datenqualität zu bereinigen ist keine einfache Aufgabe. Zum einen ist es kompliziert und teurer. Der Aufwand lässt sich vor dem Management schwer rechtfertigen, da kurzfristig keine Vorteile erkennbar sind. Zweitens hat das Sammeln von Daten und deren Interpretation etliche Schwachstellen. Darüber hinaus können sich sowohl die Daten liefernden Geschäftsprozesse als auch die eingesetzte Technologie kurzfristig ändern. Der Prozess zur Bereinigung der Datenqualität muss also flexibel sein. Will eine Organisation also eine gleichmäßig hohe Datenqualität sicherstellen, sind oftmalige Qualitäts-Checkpoints erforderlich: beim Daten sammeln, speichern, zusammenführen, wiederherstellen, während einer Analyse oder dem Data-Mining. Qualitätssicherung erfordert einen Plan Wer so viele mögliche Kontrollpunkte – mit jeweils unterschiedlicher Vorgehensweise – überwachen will, braucht einen durchdachten Qualitätssicherungsplan. Der klassische Ausgangspunkt ist eine Untersuchung der Datenqualität, sobald die Daten im System eintreffen – oft über manuelle Eingaben oder dort, wo keine standardisierten Datenerfassungssysteme vorhanden sind. Geprüft wird auf fehlerhafte, doppelte oder zu stark abgekürzte Dateneingaben (etwa „NY“ statt „New York City“). Treten diese Fehler auf, haben Experten für Datenqualität zwei unterschiedlichen Vorgehensweisen zu ihrer Behebung. Erstens können Sie schon präventiv bei der Gestaltung des Prozesses aktiv werden. Richten Sie zum Beispiel Datenintegritätskontrollen ein. Sorgen Sie dafür, dass bestehende Checkpoints nicht übergangen werden. Beschränken Sie die Eingabemöglichkeiten, indem Sie etwa Freitextfelder durch Dropdown-Listen ersetzen. Belohnen Sie erfolgreiche Dateneingaben, und merzen Sie Einschränkungen bei Hard- oder Software aus (beispielsweise, wenn Ihr CRM keine Informationen direkt aus der Verkaufsdatenbank verarbeiten kann). Die zweite Möglichkeit ist eine nachträgliche Bearbeitung, die sich auf die Datenbereinigung oder Diagnoseprogramme (Fehlererkennung) konzentriert. Dafür empfehlen Experten folgende Schritte: Analyse der Datengenauigkeit – entweder durch eine vollständige Erhebung des Ist-Zustands (verlässlich, aber möglicherweise teuer) oder durch die Überprüfung von Arbeits- und Stichproben aus Audits (günstiger, aber nicht 100 Prozent zuverlässig). Messen der Datenkonsistenz und Übereinstimmung von Datenelementen. Probleme in diesem Bereich können die Richtigkeit der gesamten Geschäftsdaten beeinträchtigen. Quantifizieren systembedingter Analysefehler, die die Datenqualität beschädigen könnten. Erfolgsmessung vollständiger Prozesse, von der Datensammlung über die Umwandlung bis hin zur Nutzung. Beispielsweise, wie viele Meldungen für „ungültige“ oder „unvollständige“ Daten nach einem kompletten Durchlauf noch vorhanden sind. Ihre Geheimwaffe: „Datenprovokateure“ Das alles ist jedoch nutzlos, wenn nicht Ihre gesamte Organisation bei der Verbesserung der Datenqualität in die Pflicht genommen wird. Thomas C. Redman, einer der führenden Experten auf diesem Gebiet, zeigt in seinem Artikel in der Harvard Business Review „Data Quality Should Be Everyone’s Job“ einen Lösungsansatz auf. Redman rät den Unternehmen so genannte „Datenprovokateure“ einzusetzen. Als Datenprovokateure bezeichnet er Personen aus verschiedenen Unternehmensbereichen (vom Top-Management bis zum neuen Mitarbeiter), die die Datenqualität testen und innovative Ideen zu deren Verbesserung entwickeln. Manche Unternehmen verleihen ihren Mitarbeitern sogar Preise, wenn diese für die Datenqualität riskante Schwachstellen in Prozessen aufdecken. Das reduziert nicht nur die Fehlerquote, sondern wirbt gleich im gesamten Unternehmen für die Idee, dass saubere, korrekte Daten wichtig sind. Fazit Organisationen sind durchaus zu recht besorgt um ihre Datenqualität und deren Auswirkungen auf das wirtschaftliche Ergebnis. Diejenigen, die Maßnahmen zur Verbesserung der Datenqualität ergreifen, verzeichnen höhere Profite und effizientere Arbeitsabläufe, weil ihre Entscheidungen auf verlässlichen Daten basieren. Gleichzeitig reduzieren sie damit die Kosten für Fehlerkorrekturen und verwenden weniger Zeit auf die Erhebung und Verarbeitung ihrer Daten. Wenn es um die Verbesserung der Datenqualität geht, sind alle Bereiche eines Unternehmens gefordert. Das beinhaltet die Akzeptanz von Kosten, denen kein kurzfristiger Nutzen gegenübersteht. Doch Unternehmen, die damit ernst machen, steigern Ihre Wettbewerbsfähigkeit und Ihren Profit. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Was heißt eigentlich „Extended ECM“?

Ob beruflich oder in der Freizeit: Wir verwenden gerne Schlagworte, die in aller Munde sind. Viele dieser Buzzwords sind inflationär und kommen nicht auf den Punkt. So beschreiben sich nach einer Analyse des Karrierenetzwerks LinkedIn die deutschen und Schweizer Mitglieder in ihren Profilen meist als „spezialisiert“ und verfügen über „Führungsqualitäten“, konkretisieren ihre Fähigkeiten aber ungenügend. Personaler überzeugt das wenig. Jedes Jahr tauchen weitere Fachbegriffe auf, die Karriere als Buzzword machen. Für 2017 sollen im Online-Marketing zum Beispiel „Hyperlokalität“ oder „agiles Marketing“ im Trend liegen. Ob dies wirklich so ist, oder ob es sich dabei nur um wichtig klingende (aber bedeutungsleere) Schlagworte handelt, werden wir erst in einigen Monaten wissen. Fachchinesisch oder Fachbegriff? Ich arbeite zwar im Marketing, war aber immer der Ansicht, ich würde keinen inhaltsleeren Marketing-Jargon verwenden. Doch als ich vor kurzem eine Präsentation hielt, unterbrach mich jemand und meinte „Content im Kontext“ und „erweitertes ECM“ (Enterprise Content Management) klängen doch sehr nach Marketing-Buzzwords. Obwohl ich diesen Eindruck bei Neulingen auf dem Gebiet durchaus verstehen kann, beschreiben beide Begriffe das wichtige Thema treffsicher. Connie Moore von der Digital Clarity Group erklärt das in ihrem aktuellen Blog-Post (Englisch) sehr gut. Zusammenhänge sind wichtig Beginnen wir mit „Content im Kontext“. Das heißt schlicht und ergreifend, dass Ihre unstrukturierten Daten – Dokumente, Bilder, Emails, Tabellen usw. – im Zusammenhang mit dem entsprechenden Geschäftsprozess oder -objekt signifikant an Wert gewinnen. Habe ich beispielsweise einen Vertrag mit den Namen der beteiligten Parteien auf meiner Festplatte gespeichert, liefert mir das einige Informationen. Ich erfahre aber nicht, ob es sich dabei um die aktuellste Version des Vertrags handelt. Gab es später Ergänzungen? Was, wenn in meiner Version nur meine Unterschrift enthalten ist? Hat mein Gegenüber unterschrieben und mir das PDF mit beiden Unterschriften nur nicht übermittelt? Ohne Kontext ist das Dokument nur wenig aussagekräftig. Doch wenn ich mir einen Vertrag im Kontext einer CRM-Anwendung wie Salesforce (Englisch) ansehen kann, ergibt sich ein viel genaueres Bild, und das Dokument gewinnt an Gehalt. Ich sehe Notizen zu Kundentelefonaten, die wichtigsten Ansprechpartner und Metadaten wie etwa den Status des Vertrags. Ein Problem bleibt allerdings: Ich kann noch immer nicht erkennen, ob die ebenfalls im System hinterlegte Version des Vertrags auch die aktuell gültige ist. Kontext als unternehmensweites Informations-Konzept Und damit sind wir beim Konzept von „Extended ECM“. Mit der Integration von ECM in die maßgeblichen Anwendungen des Unternehmens können Sie SÄMTLICHE relevanten Informationen und Dokumente zu diesem einen Kunden sammeln und in einer einzigen, komfortablen Ansicht zur Verfügung stellen. (Um es mit einem weiteren Fachausdruck auszudrücken: Sie verfügen über einen konsolidierten Datenbestand – eine zentrale Datenquelle.) Damit erhalten Sie ein vollständiges Bild, das Ihnen auf Ihrer gewohnten Benutzeroberfläche (etwa in Salesforce) zur Verfügung gestellt wird. Der Screenshot unten zeigt ECM-Inhalte der OpenText™ Content Suite eingebettet in die Salesforce-Daten. Gleiches gilt natürlich auch für andere Kundendokumente, Rechnungen, Korrespondenz, Dokumente zu Produkten oder Teilen davon sowie alle weiteren unstrukturierten Daten, die für die strukturierten Daten in Salesforce relevant sind. Salesforce ist aber nur eines von vielen Beispielen für erweitertes ECM. In diesem DCG White Paper (Englisch) erfahren Sie mehr darüber. Eine Lösung für alle Systeme Mit der OpenText™ Extended ECM Plattform kann Ihre Organisation die Content Suite (Englisch) an praktisch jede maßgebliche Applikation des Unternehmens anbinden. Ich bin sicher, dass Ihnen dazu verschiedene Szenarien für BPM (Business Process Management), ERP (Enterprise Resource Planning), CEM (Customer Experience Management), HCM (Human Capital Management / Personal), SCM (Supply Chain Management) und andere Informationen generierende Geschäftsprozesse einfallen. Das interessiert Sie? Mehr erfahren dazu Sie im White Paper der Digital Clarity Group (Englisch). Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

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Die Supply Chain stets im Blick

Im letzten Blog haben wir uns damit beschäftigt, wie sich Handelspartner mit Hilfe des OpenText™ Trading Grid in die Supply Chain integrieren lassen. Nach der Anbindung der Handelspartner ist der Weg frei, durchgängige Abläufe in Beschaffung (P2P) und Vertrieb (O2C) nachhaltig zu verbessern und die darin verborgenen Potentiale zu bergen. Ferner wird nun die Visibilität in die Prozesse der Supply Chain ermöglicht und es lassen sich detaillierte Analysefunktionen nutzen, was erneut zur Reduzierung der Kosten beiträgt. Werfen wir zunächst einen Blick auf den typischen Lebenszyklus eines Bestellvorgangs: Der Einkauf generiert eine Bestellung, die an den Lieferanten übermittelt wird. Der Lieferant antwortet auf diese Bestellung und nimmt sie damit entgegen. Sobald er liefern kann, sendet er eine Liefer-Avis/ASN an den Auftraggeber. Der gelieferten Ware liegt ein Lieferschein bei, anschließend wird eine Rechnung gestellt. Ein Vorgang, der den meisten von uns in Fleisch und Blut übergegangen ist. Allerdings vergisst man auch gerne den Aufwand, der damit einhergeht. Denn für jedes Dokument während dieses Prozesses ist ein bestimmter Aufwand nötig, um es zu erstellen oder es nach Erhalt zu prüfen. An dieser Stelle kommt OpenText™ Business Network zum Einsatz. Auf Basis des OpenText Trading Grid, dem größten B2B-Netzwerk der Welt, bietet OpenText™ Managed Services an. Teil dieses Angebotes ist die Familie der „Active Documents“, mit deren Hilfe der komplette Procure-2-Pay- oder Order-2-Cash-Prozess verwaltet werden kann. Die Besonderheit: Es ist völlig unerheblich, ob der Handelspartner ein ERP-System wie SAP nutzt, die Daten per Fax sendet oder alle Informationen über ein Portal eingibt. Die benötigten Daten fließen automatisch und direkt vom oder zu Ihrem SAP-System und können dort weiterverarbeitet werden. Die Auswirkungen auf die Kosten sind enorm. Einer Studie von Aberdeen zufolge erzeugt schon eine einzige Rechnung, die per Papier oder Fax versendet wird, Kosten in Höhe von 17 bis 25 Euro. Schleicht sich ein Fehler ein, steigt dieser Betrag auf das Zehn- bis Zwölffache. Durch den Einsatz elektronischer Rechnungen als Teil von OpenText™ Active Documents können in der Regel zehn bis 15 Euro pro Rechnung eingespart werden. Bei Bestellungen und Liefer-Avisen (ASN) ist die relative Einsparung sogar oft noch höher. Die Gründe für die Ersparnis: Mit Active Documents werden Routineaufgaben automatisiert und können damit effizienter gestaltet werden. Ferner wird der „menschliche Fehler“ weitestgehend ausgeschlossen. Ein Lieferant kann beispielsweise die Bestellung mit einem Mausklick in eine Bestellbestätigung konvertieren. Mengen, Preise und Bezeichnungen müssen nicht händisch übertragen werden, sondern bleiben identisch. Kommt es doch einmal zu Abweichungen, beispielsweise einer anderen Liefermenge, wird die Abweichung sofort durch einen automatischen Vergleich der Dokumente identifiziert und mündet in einen entsprechenden Eskalationsprozess. Die Managed Services von OpenText Business Network ermöglichen über die Supply Chain Visibility und Analysefunktionen, aktuelle Status aus verschiedenen Blickwinkeln zu sichten und wenn nötig adäquat zu reagieren. Auch lassen sich Trends abschätzen, um sich abzeichnenden Ereignissen vorzubeugen. Verschlechtert sich beispielsweise die Qualität oder Liefertreue eines Lieferanten zunehmend, kann der Einkauf diesen Trend besser abschätzen und reagieren. Bei einer bereits bestehenden und nicht vorhersehbaren Unterbrechung – Stichwort: Supply Chain Disruption– wird umgehend ein Alarm generiert und bei Bedarf eine bewertete Alternativen vorgeschlagen. Auf diese Weise ist man im Fall der Fälle in der Lage, sofort die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das sorgt nicht nur für eine bessere Planung und bessere Abläufe, sondern auch für zufriedene Kunden. Weitere interessante Themen finden Sie auch auf unseren Webseiten: Forrester Webinar: Ein ERP-Projekt – der ideale Zeitpunkt für eine B2B-Integration! Die Bestellstatus-Mobility App OpenText – strategischer Partner der SAP VUCA – The new normal

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