Warum ein mobiler Bestellprozess so wichtig ist

Mobiler Bestellprozess: Mit dem Smartphone nach Produkten suchen, bestellen, bezahlen und lückenlos die Lieferung verfolgen – alles, was wir als Privatpersonen längst gewohnt sind, ist im Handel noch lange nicht Realität. Und das obwohl Handelsunternehmen von allen Seiten immer stärker unter Druck geraten: Die Online-Händler eröffnen immer mehr Ladengeschäfte und machen dem stationären Handel damit direkte Konkurrenz. Die Konsumenten akzeptieren keine leeren Regale oder lange Lieferzeiten mehr. Die Hersteller können mittels smarter Produkte oder 3D-Druckern den Handel zunehmend umgehen und brechen die ehemals exklusive Kundenbeziehung des Handels auf. Schließlich muss der Handel digital aufrüsten und die Online- mit der stationären Welt verbinden. Dazu gehört zwingend auch ein mobiler Bestellprozess.

Wer kennt nicht das vertraute Bild von Mitarbeitern im Einzelhandel, die, mit Papierlisten und Stift bewaffnet, die Produkte in den Regalen zählen und per Hand auf Zetteln eintragen? Und das obwohl im Backend seit Jahrzehnten äußerst leistungsfähige IT-Systeme im Einsatz sind. Doch nicht nur manuelle Prozesse in den Läden verlangsamen Abläufe. Das Hauptproblem ist die mangelnde Transparenz in der Lieferkette. Die ist zwar – dank EDI ebenfalls seit Jahrzehnten – bei den großen Handelsunternehmen durchgängig digitalisiert, doch fehlt selbst hier und nicht nur beim kleinen Händler um die Ecke die Transparenz. Diese Transparenz kann eine Lösung für den mobilen Bestellprozess gewährleisten.

Wie lautet der aktuelle Stand meiner Bestellung?

Transparenz ist eine wesentliche Voraussetzung für guten Service – die traditionelle Stärke des Handels. Und der steht und fällt mit der Antwort auf die Frage: Wie lautet der aktuelle Status meiner Bestellung? Die Betonung liegt dabei auf dem Wort „aktuell“. Denn aktuell ist die Antwort nur, wenn sie zu jeder Zeit und an jedem Ort mit jedem beliebigen Endgerät abgerufen werden kann.

Das bedeutet natürlich, dass dafür eine Mobility-Lösung erforderlich ist, die alle gängigen mobilen Plattformen, aber auch HTML5 unterstützt. Das garantiert vollständige Geräteunabhängigkeit und dieselbe Anwendererfahrung auf mobilen Endgeräten wie auf dem Desktop.

Eine solch mobiler Bestellprozess gibt den Anwendern über die Beantwortung der Frage hinaus die Möglichkeit, den gesamten Prozess von der Bestellung bis zur Wareneingangsbestätigung abzubilden. Entscheidend ist dabei allerdings die Anwendererfahrung, deren Qualität sich vor allem an der einfachen und intuitiven Bedienbarkeit bemisst.

Sind die Details der Lieferantenbeziehung – zum Beispiel die Informationen zu den Adressen der einzelnen Läden, die beliefert werden sollen, oder welcher Nutzer welche Waren bei welchem Hersteller einsehen und bestellen darf – hinterlegt, ist ein großer Schritt auf dem Weg zur Einfachheit geschafft. Weitere Schritte sind unter anderem, dass die Anwender die Produkte, die sie nachbestellen wollen, nicht erst aufwendig in Produktkatalogen suchen müssen, sondern die Bestellung durch Scannen des Barcodes an den Waren im Regal auslösen können. Ändert sich etwas am Bestellstatus, etwa weil nicht alle bestellten Exemplare einer Ware geliefert werden können oder weil es Probleme mit dem Liefertermin gibt, so muss eine solche Lösung die betroffenen Anwender – ob Mitarbeiter im Einzelhandel oder Außendienstmitarbeiter – automatisch informieren.

Weist eine Lösung für den mobilen Bestellprozess diese Eigenschaften auf, ist sie einfach und intuitiv bedienbar. Da alle relevanten Informationen praktisch in Echtzeit zur Verfügung stehen, lassen sich eventuelle Schwierigkeiten schon viel früher im Prozess umgehen. Treten Lieferverzögerungen auf, können die Anwender sofort bei einem anderen Lieferanten bestellen. Werden von einer Ware doch mehr Exemplare als bei der Bestellung angegeben benötigt, lässt sich die Bestellmenge mit wenigen Mausklicks korrigieren.

Mobiler Bestellprozess erhöht Produktivität und senkt Risiken

Durch diese Transparenz und die Beseitigung der manuellen Schritte im Bestell- und Lieferprozess steigt die Produktivität im Handel nachhaltig und signifikant. Das Risiko leerer Regale sinkt entsprechend. Umgekehrt steigt die Kundenzufriedenheit, bleibt die Reputation von Markenherstellern geschützt.

Um den digitalen Wandel im Handel und in der immer komplexeren Supply Chain mit den Herstellern und deren Lieferanten bestmöglich zu unterstützen, hat OpenText™ eine mobile Lösung für den Gesamtprozess von der Bestellung bis zur Lieferung entwickelt. Sie ist einfach und intuitiv bedienbar und unterstützt jede Art von Endgerät. Damit Sie sich ein Bild von der Lösung machen können, haben wir eine Demo als Teil eines Webinars vorbereitet, das Sie hier anschauen können.

 

Peter Stadler

Peter kam über die Akquisition der Enterprise Content Division von DellEMC im Januar 2017 zu OpenText. Seit dem 1. Juli 2017 verantwortet er als Vice President Enterprise Sales die Region BeNeLux, Switzerland & Austria. Den Fokus legt er in seiner Region auf Stärkung und Weiterentwicklung der bestehenden Kundenbeziehungen sowie der Neugewinnung von Kunden im Kernbereich des Enterprise Information Management. Durch die Nutzung von OpenText Lösungen sollen Kunden schneller wachsen können, Operational Cost, Information Governance und Security Risks reduziert werden indem Business Insights, Impact und Process Speed verbessert werden.

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