Warum Big Content das echte Big Data ist

Big Content: das unentdeckte Land

Ich weiß nicht, ob Sie Star-Trek-Fan sind. Aber im sechsten Kinofilm unter Captain „James Tiberius Kirk“ macht sich die „alte“ Enterprise-Besatzung auf die Reise in „das unentdeckte Land“. Natürlich ist dieses Land kein Ort, sondern die Zukunft – eine Zukunft freilich, die von allen Seiten viel Mut erfordert, Meinungen und vermeintliche Gewissheiten zu hinterfragen. Und am Ende sogar zu ändern.

Aus der Sicht der Unternehmensentscheider von heute ist die Zukunft digital. Und alle stürzen sich auf die Daten. Doch sind wirklich nur die Daten zu entdecken? Geht es nicht vielmehr um Informationen? Oder ist es vielleicht zu riskant, das Land der Informationen zu betreten?

Informationen, nicht nur Daten

Alle sprechen von der datengesteuerten Wirtschaft. „data-driven“ scheint in der Tat das neue Zauberwort zu sein. Und natürlich ist es richtig, dass Daten der Treibstoff der digitalen Wirtschaft sein werden. Das Problem bei dieser Aussage besteht jedoch darin, dass sie zwar richtig ist, aber nur die halbe Wahrheit darstellt. Denn Fakt ist, dass 80 Prozent aller Unternehmensdaten unstrukturierte Informationen sind.

Wie kann es sein, dass diese 80 Prozent in der ganzen Diskussion um die datengesteuerte Wirtschaft gar nicht vorzukommen scheinen?

Sicher, da ist das Problem der Technik. Offenbar setzt sich im Markt erst jetzt die Erkenntnis durch, dass es viel leistungsstärkere Lösungen und Systeme als bislang gibt, Massendaten gleichsam in Echtzeit auszuwerten und die davon betroffenen Unternehmensprozesse an die Analyseergebnisse anzupassen, darauf auszurichten und kontinuierlich zu optimieren.

Der Hype um Big Data

Diese technischen Weiterentwicklungen und Möglichkeiten sind es, die hinter dem Hype rund um Big Data stehen. Big Data ist Business Intelligence (BI) in Echtzeit, keine Auswertung einiger weniger Spezialisten, deren Erkenntnisse die Vorstände und Geschäftsführer erst nach Wochen oder gar Monaten erreichen. Aus diesem Grund konnte Analytics seine Stärke in der Vergangenheit nicht ausspielen, wie es schon lange nötig gewesen wäre.

Neben der Technik aber ist es das Bewusstsein der Entscheider, das aus einer innovativen Idee Realität werden lässt. Und das scheint immer noch zu sehr auf die Daten als auf die Informationen gerichtet zu sein. Das mag freilich daran liegen, dass das Angebot von Lösungen, die eben nicht nur Daten, sondern auch unstrukturierte Informationen zu analysieren in der Lage sind, noch begrenzt ist.

Wie Sie wirklich alle Unternehmensinformationen auswerten können

Doch es gibt sie. Daher ist es Zeit, nicht mehr einfach nur das zu tun, was die anderen tun, sondern sich zurückzulehnen, tief durchzuatmen, den Kopf zu heben und nach neuen Horizonten Ausschau zu halten. In den meisten Unternehmen bleiben immer noch 80 Prozent der Unternehmensinformationen unausgewertet.

 Wenn aber diese Informationen zum Beispiel aus der Kundenkorrespondenz über E-Mail, soziale Medien oder auch den klassischen Postweg nicht mit den Transaktionsdaten verknüpft und ausgewertet werden, wie lassen sich dann wirklich neue Geschäftsmodelle im Sinne der digitalen Transformation entwickeln? Wären die Unternehmen dann nicht auf einem Auge blind. So wie der unbelehrbare klingonische General Chang aus dem erwähnten Star-Trek-Film?

Ist es nicht Zeit, das unentdeckte Land endlich zu erforschen? Der Schatz der unstrukturierten Unternehmensinformationen lässt sich heben. Die entsprechenden Werkzeuge und Lösungen sind vorhanden, der Horizont ist ganz nah. Es ist Zeit für Big Content.

„Mit dem Zweiten sieht man besser“

Ich persönlich halte es ja mit dem genialen Werbespruch „Mit dem Zweiten sieht man besser“. Um die digitale Transformation zu meistern, müssen wir alle unsere Sinne nutzen, unsere beiden Augen öffnen und uns auf den Weg in das unentdeckte Land machen. In der digitalen Wirtschaft wird die Fähigkeit, alle Unternehmensinformationen zu analysieren, über Sein oder Nichtsein entscheiden, Der Titel des Star-Trek-Films ist Shakespeares Drama Hamlet entnommen, ist dort aber eine Anspielung auf den Tod, nicht auf die Zukunft.

Machen wir uns gemeinsam auf den Weg in die Zukunft! Wir zeigen Ihnen wie.

Peter Stadler

Peter kam über die Akquisition der Enterprise Content Division von DellEMC im Januar 2017 zu OpenText. Seit dem 1. Juli 2017 verantwortet er als Vice President Enterprise Sales die Region BeNeLux, Switzerland & Austria. Den Fokus legt er in seiner Region auf Stärkung und Weiterentwicklung der bestehenden Kundenbeziehungen sowie der Neugewinnung von Kunden im Kernbereich des Enterprise Information Management. Durch die Nutzung von OpenText Lösungen sollen Kunden schneller wachsen können, Operational Cost, Information Governance und Security Risks reduziert werden indem Business Insights, Impact und Process Speed verbessert werden.

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