Wie können Sie gleichzeitig Resilienz und Compliance der Supply Chain aufbauen?

In der heutigen globalisierten Wirtschaft werden die Lieferketten von Unternehmen immer größer und komplexer. Die Geschäftsbeziehungen können zwar zu Produktivitäts- und Rentabilitätssteigerungen führen, aber sie können auch mit zusätzlichen Risiken verbunden sein.

Third-Party-Risikomanagement ist der am schnellsten wachsende Technologiemarkt für Governance, Risk und Compliance (GRC) und wird als schwierigster Aspekt eines Compliance-Programms bezeichnet [Deloitte-Compliance Week 2015 Compliance Trends Report]. 77 Prozent der produzierenden Unternehmen geben an, dass die zunehmende Komplexität der Lieferkette das am schnellsten wachsende Risiko (in Englisch) für die Geschäftskontinuität darstellt.

Unternehmen suchen nach Technologien, die ihnen dabei helfen, die Resilienz der Lieferkette zu gewährleisten. Wichtig sind: Schutz der Marke, des Rufs, der Vermögenswerte und der Daten des Unternehmens.

Keine großen Lieferketten ohne Big Data

Führungskräfte im Bereich Supply-Chain erkennen das große Potenzial von Big Data. In der Tat zeigte ein SCM Chief Supply Chain Officer Report (in Englisch), dass sie Big Data Analytics für wertvoller halten als das Internet der Dinge, Cloud Computing oder 3D-Drucker. Immer mehr produzierende Unternehmen setzen Big Data-Strategien ein, um eine Vielzahl von Risikofaktoren innerhalb der Lieferkette zu bewältigen. Dies schließt die Risikominimierung innerhalb einer globalen Lieferkette (in Englisch), und der Steuerung der Lieferantenleistung (in Englisch) ein.

Tipp: Entscheiden Sie sich für eine Big Data Analytics-Lösung, die für Geschäftsanwender und Analysten ausgelegt ist. Wenn Sie einen einfachen Weg suchen, um schnell auf Daten zuzugreifen, sie zu verbinden, zu untersuchen und zu analysieren, dann nutzen Sie z.B. OpenText™ Big Data Analytics. So sind Sie nicht mehr auf IT- oder Datenexperten angewiesen.

Wie steht es um die Compliance? Sie sind ein guter Corporate Citizen. Ihre Lieferanten auch?

Es ist bereits gesetzt, dass ein klares, effektives Corporate Social Responsibility (CSR)-Programm gut fürs Geschäft ist. Viele Kunden suchen und wollen Geschäfte mit Anbietern machen, die ihre Werte und ihre Compliance-Kultur teilen. Wenn Sie nachweisen, dass Ihre Lieferkette konfliktfrei ist, haben auch alle Stakeholder die Gewissheit, dass Ihr Unternehmen konform ist. So schaffen Sie auch Vertrauen bei Lieferanten, Verbrauchern und allen anderen.

Der SEC Dodd-Frank Act, die Regeln zu Konfliktmineralien, das EU REACH-Mandat und die ROHS-Richtlinie sind nur einige der Regularien, die Unternehmen dazu zwingen, sich intensiv mit ihren Lieferanten-Ökosystemen auseinanderzusetzen. Die Einhaltung der Vorschriften ist jedoch gefährdet, wenn Lieferanten die benötigten Informationen nicht zur Verfügung stellen.

Nur 22 Prozent der Unternehmen, die bis zum Stichtag Juni 2014 Meldungen zu Konfliktmineralien einreichen mussten (in Englisch), taten dies auch. Die meisten gaben an, dass ihre Lieferketten zu komplex seien, oder dass Lieferanten nicht auf Fragebögen antworteten oder keine vollständigen oder adäquaten Antworten lieferten. Seit der Berichtspflicht im Jahr 2014 geben mehr als 70 Prozent der US-Unternehmen (in Englisch),  an, dass sie immer noch nicht feststellen können, ob ihre Lieferketten frei von Konfliktmineralien sind.

Tipp: Unternehmen setzen auf ausgefeilte Lösungen für den Informationsaustausch zur Lieferantenselbstauskunft. So können sie die Einhaltung von Richtlinien in Bereichen wie Konfliktmineralien, Sklaverei und Nachhaltigkeit gewährleisten. Hier bietet sich z.B. OpenText’s Conflict Minerals Reporting-Lösung (in Englisch) an.

Risikomanagement beginnt mit dem Onboarding-Prozess

Angesichts der riesigen Menge an in Unternehmen vorhandenen Lieferantendaten, bietet die Technologie eine einfache Möglichkeit, diese Daten an einem Ort zu importieren, zu strukturieren, zu organisieren und zu konsolidieren. Dann werden sie den damit verbundenen Lieferantenrisiken, Vorschriften, Kontrollen, Standorten und Produkten zugeordnet. Ein erfolgreiches  Information Management-Programm für Lieferanteninformationen beginnt immer mit dem richtigen Onboarding Prozess für die Lieferanten.

Tipp: B2B-Lieferanten, die ein definiertes EDI-Format zum Senden und Empfangen von Daten verwenden, können sich leicht in ein Onboarding-System einkaufen, das ein von ihnen bereits verwendetes Format nutzt (typischerweise hohe Volumina und große Lieferanten). Eine gute Lösung ist OpenText™ B2B Managed Services (in Englisch).

Bei Störungen in der Lieferkette geht es nicht mehr um das „ob“, sondern um das „wann“ des nächsten Ereignisses. Die Wahl eines proaktiven Ansatzes und der richtigen Technologielösungen wird die Fähigkeit Ihres Unternehmens verbessern, Bedrohungen abzuschwächen und schnell auf sie zu reagieren, sobald sie auftreten. So stärken Sie die Resilienz Ihrer Lieferkette und Compliance ist garantiert.

Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

Janet de Guzman

Als Director der Compliance Group im Produktmarketing ist Janet verantwortlich für die Vermarktungsstrategien der OpenText Compliance-Lösungen. Ihr Engagement für Unternehmen, die stabile Information Governance Programme in der digitalen Welt aufbauen wollen, spiegelt sich in ihren Beiträgen wieder.

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