Warum Sie das Internet der Dinge ernst nehmen müssen

Die Konvergenz von Technologie und Internet hat für eine wahre Flut an innovativen Ideen gesorgt. Selbstfahrende Autos, Kühlschränke, die ihren Inhalt kennen und passende Rezepte vorschlagen, Lagerhallen, die ihre Bestände automatisch auffüllen und Geräte, die ihre eigene Wartung planen… Was nach futuristischer Science Fiction klingt, ist heute bereits Realität.

Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) transformiert die uns bekannte Welt, in dem es ein gigantisches globales Netzwerk von Endgeräten und Maschinen erschafft, die alle miteinander vernetzt sind, kommunizieren und Daten austauschen.

Nach aktuellen Schätzungen soll das IoT in den nächsten zehn Jahren Billionen von Dollar in die Weltwirtschaft pumpen

Das rasante Wachstum des IoT wird angetrieben von kostengünstigen Sensoren und Datentransfer-Geräten (iBeacons), Cloud Computing, Analytics und Mobility. Es verspricht eine Zukunft, in der alles und jeder Teil einer hyper-vernetzten Welt ist.

Obwohl viele das IoT noch für ein nebulöses futuristisches Konzept halten, ist es in der Realität längst angekommen: Wir tragen Schrittzähler, smarte Uhren und Kameras; unsere Haustiere werden mit Mikro-Chips „ausgerüstet“ und wir fahren Autos mit eingebauten Sensoren. Tragbare Technologien (Wearable Devices) werden zum Mainstream und verstärken den Trend zum so genannten „Quantified Self“ – dem datengetriebenen Wissen, das sich mit Hilfe von Technologien gewinnen lässt.

Dank dem IoT werden viele unserer alltäglichen Geräte sich künftig selbst checken und mit einem Netzwerk kommunizieren – denken Sie an das vollautomatische „Ultrahaus 3000“ von Marge in der TV-Serie „Die Simpsons“. Über ein Drittel der US-amerikanischen Verbraucher besitzen und nutzen bereits IoT-Geräte wie das intelligente, selbstlernende Thermostat aus dem Hause Nest oder einen Smart-Fernseher.

Verbraucher sammeln heute ihre eigenen Informationen und sie nutzen diese, um ihren Lebensstil zu verbessern

Und sobald einmal alles digitalisiert und über das gesamte Internet der Dinge automatisiert ist, werden Organisationen sich ebenfalls „ihrer selbst bewusst“. Wie das „Quantified Self“ dazu in der Lage ist, gesündere Entscheidungen zu treffen, wird auch das Quantified Enterprise befähigt, strategischere Geschäftsentscheidungen auf der Basis von genaueren Informationen zu treffen.

Die Auswirkungen des Internets der Dinge zu messen ist komplex, aber das Potenzial ist enorm. Weil das IoT neue Datenströme ermöglicht, sind Unternehmen, die die gigantischen Informationsvolumen verwalten und nutzen können, klar im Vorteil.

In der digitalen Welt erhalten Daten einen ganz neuen Wert. In meinem nächsten Post werfe ich einen Blick auf die Chancen (und Risiken) von Daten und werde erläutern, wie Unternehmen mit Hilfe von Analytics geschäftliche Informationen in strategische Einsichten zum Wettbewerbsvorteil verwandeln können.

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Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.

Mark Barrenechea

Mark J. Barrenechea, Chief Executive Officer und Chief Technology Officer von OpenText, ist ein anerkannter und branchenerfahrener Vordenker im Bereich Informationstechnologien. Er hat das erklärte Ziel, Organisationen bei ihrer Transformation zum digitalen Unternehmen zu unterstützen.

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